Montag, 18. November 2019

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Leserbrief

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Leserbrief zu „SPD-Stadtratsfraktion nimmt den Vorschlag der Grünen mit Verwunderung zur Kenntnis“

Der CDU-Politiker Heinz Schwarz aus Leubsdorf, der seinerzeit Innenminister in Rheinland-Pfalz und danach Bundestagsabgeordneter war, sagte in seiner aktiven Zeit als Politiker auf einer Wahlkampfveranstaltung seiner Partei, die Schwäche der Sozialdemokraten sei, dass sie an das Gute im Menschen glaubten. Daran musste ich angesichts der Erklärung der SPD-Stadtratsfraktion zur Wende der Neuwieder Grünen denken, nun doch mit Ralf Seemann ein Mitglied ihrer Fraktion für die Besetzung der Beigeordnetenstelle vorzuschlagen. Es ist nun einmal das Vorrecht einer Partei ohne Machtoption, jede Besetzung im Stadtvorstand durch andere Parteien moralisierend zu kritisieren. Jetzt ist es durch die Papaya-Koalition für die Grünen jedoch anders. Dass die Grünen sich mit ihrem Gebaren aus Sicht der SPD in jeder Hinsicht entzaubert hätten, ist als Positionierung in dieser Vehemenz indes nur dann richtig, wenn man daran glaubt, die Grünen seien edle Wilde à la Winnetou. Tatsächlich sind sie aber auch nur Menschen wie du und ich. Insofern ist dann die SPD-Forderung überzogen, die Grünen sollten in Zukunft von jeder moralischen Kritik gegenüber anderen Abstand nehmen. Im Neuen Testament heißt es: Was siehest du aber den Splitter in deines Bruders Auge und wirst nicht gewahr des Balkens in deinem Auge? Es ist somit unrealistisch zu erwarten, dass die Grünen sich künftig zurückhalten und nicht auf die Splitter konkurrierender Parteien anspringen.

Siegfried Kowallek, Neuwied

„Hallo und herzlich willkommen liebe Zuschauer“, hallo Musikfreund“

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Harry Menzenbach feiert seine 1000. Sendung im Offenen Kanal Neuwied

Neuwied, 24. Oktober 2019: Als im Februar 2008 ein Fernsehmoderator und Produzent im Offenen Kanal Neuwied gesucht wurde, meldete sich Harry Menzenbach und wurde angenommen. Schließlich machte er schon in den 60er Jahren als DJ in den verschiedensten Discotheken der Region von sich reden. Allerdings dachte damals wohl niemand dass er 11 Jahre später seine 1000. Sendung produzieren würde. Am 31. Oktober 2019 ist es aber soweit. Menzenbach lacht, „ich hätte selber nie geglaubt, dass ich mit fast 70 Jahre noch Fernsehen mache“

Trotz anfänglicher Skepsis eines Vorgesetzten im OK   hob er gleich in den ersten 14 Tagen zwei Musiksendungen aus der Taufe.

In  „Erinnern Sie sich“, wurden Internationaler Oldies gespielt. Es folgte zeitnah  „Gern gehört“, mit deutschen Schlagern aus den 50er, 60er, 70er und 80er Jahren, die jede Woche jeweils 45 Minuten lang ausgestrahlt wurden. Die Zuschauerresonanz war groß, und so kam es, dass er im Herbst 2008 eine neue Sendung zusätzlich ins Leben rief, in der die mittlerweile zahlreich gewordene Fangemeinde einbezogen wurde.

"Harrys Wunschbox" war geboren. Ab diesem Zeitpunkt konnten die Zuschauer durch Anrufe oder  EMails ihre Musiksendung selbst zusammenstellen. Es sind nicht nur angesagte deutsche Schlager oder internationale Oldies die gewünscht werden.  Volksmusik, Instrumentalaufnahmen und sogar  klassische Stücke   gehört seitdem zum Repertoire.

Karin Kahl aus Weißenthurm wünschte das allererste Lied. „Mir gefällt es dass ich meine Musik selber aussuchen kann. Ich war bei der ersten Wunschbox dabei und wünsche heute noch“ erzählte Kahl.

Gleichzeitig wurden die zwei Oldie Sendungen zusammengemischt als „Deutsch-Internationaler- Hitmix“.

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CDU-Kreisverband Neuwied

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CDU-Kreisverband Neuwied freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Bezirksvorsitzenden Matthias Lammert

Kreis Neuwied. Die Neuwieder Delegierten gratulieren dem neuen Bezirksvorsitzenden Matthias Lammert, MdL und seiner Stellvertreterin Ellen Demuth, MdL herzlich zur Wahl und wünschen viel Kraft und Erfolg auf dem Weg in eine gute Zukunft der CDU im Bezirk Koblenz-Montabaur. Die Delegierten aus dem Kreis Neuwied waren sich mit ihrem Kreisvorsitzenden Erwin Rüddel, MdB einig, dass der Bezirk auch weiterhin eine starke Stimme für den Norden des Landes darstellen müsse. „Mit Matthias Lammert hat der Bezirksparteitag einen idealen Nachfolger für den langjährigen Vorgänger Dr. Adolf Weiland gewählt“, so Rüddel nach der Wahl des neuen Bezirksvorsitzenden in Löf.

SPD-Stadtratsfraktion nimmt den Vorschlag der Grünen mit Verwunderung zur Kenntnis

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Mit großer Verwunderung hat die SPD-Stadtratsfraktion die Wende der Neuwieder Grünen und der Papaya-Koalition zur Kenntnis genommen, nun doch mit Ralf Seemann ein Mitglied der Fraktion vorzuschlagen. Hat doch gerade Ralf Seemann in der letzten Stadtratssitzung vollmundig und wortreich die hohen Anforderungen der Grünen an die Bewerber erklärt, bei denen die Qualifikationen vor dem Parteibuch stehen sollen und die Kandidatur eines aktuellen Ratsmitglieds für die Besetzung der Beigeordnetenstelle noch als Ausschlusskriterium galt. In der Vergangenheit fielen die Grünen zudem dadurch auf, dass sie jede Besetzung durch andere Parteien im Stadtvorstand moralisierend kritisierten und grundsätzlich auf eine Ausschreibung bestanden haben. Und nun das! Ralf Seemann will es also justament selbst machen und den Posten übernehmen. Da drängt sich natürlich die Frage auf, warum man überhaupt  eine Ausschreibung vorgenommen hat. Mindestens das steht nun als Farce im Raum. „Wenn das Ergebnis der grünen Machtoption und des offensichtlichen Sinneswandels nun so aussieht, hätte man zumindest die mehreren tausend Euro für die Ausschreibung sicherlich sparen können“, so die Sozialdemokraten. „Die Grünen haben sich mit ihrem Gebaren in jeder Hinsicht entzaubert und sollten in Zukunft von jeder moralischen Kritik gegenüber anderen Abstand nehmen“, so Fraktionsvorsitzender Sven Lefkowitz. Auch in Richtung CDU wird die SPD deutlich, so hatte doch Sven Lefkowitz in der Diskussion um die Aufgaben, die auf die Bewerber zukommen, im Rat vorgetragen, dass die Bewerber sich mit Klimaschutz auskennen, die Finanzen beherrschen ,von Immobilien, Wohnungsbau und auch Vertragsangelegenheiten Ahnung haben und ebenso selbstverständlich eine berufliche oder akademische Befähigung oder Sachkenntnis besitzen sollen. Dazu verwahrte sich doch Martin Hahn entschieden und erklärte, dass man einen hochqualifizierten Vorschlag vorlegen würde. Da sollte die SPD sich doch überraschen lassen. Lefkowitz sagte dazu ironisch: „Zumindest die Überraschung ist gelungen. Ansonsten stellen wir fest, auch von der Seite war es nur heiße Luft“. Die SPD wird sich nun in ihrer kommenden Sitzung mit dem Thema auseinandersetzen und über das weitere Vorgehen beraten.

Neuwied klagt gegen Ausbau im Andernacher Hafen

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Stadt: Zweite Verladebrücke gefährdet Planungshoheit

Die Stadt Neuwied geht rechtlich gegen die beabsichtigte Erweiterung des Rheinhafens in Andernach vor. Gegen den von der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord (SGD Nord) erteilten Plangenehmigungsbescheid zum Bau und Betrieb einer zweiten Verladebrücke im Container-Terminal hat Neuwied Klage beim Verwaltungsgericht eingereicht. Den Beschluss dazu fasste der Hauptausschuss der Stadt in seiner jüngsten Sitzung.

Die Stadt macht damit geltend, dass sie durch das Projekt ihre Planungshoheit nachhaltig gestört sieht. So befürchtet sie unter anderem, dass die zu erwartenden Lärmimmissionen den Entwicklungsspielraum für ein Wohngebiet auf dem nur 950 Meter entfernten ehemaligen „Kühne-Gelände“ massiv gefährden. Da die Stadt Neuwied im Plangenehmigungsverfahren nicht beteiligt wurde, konnte sie nicht schon zu einem früheren Zeitpunkt ihre Interessen vorbringen.

Schon wiederholt haben sich n der Vergangenheit Bürger in Irlich und Feldkirchen über Lärmbelastungen durch den Hafen auf der anderen Rheinseite beklagt.

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