Montag, 21. Januar 2019

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Zehn neue Mitglieder: Feuerwehr Neuwied bekommt Zuwachs

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Um Nachwuchs bei der Feuerwehr Neuwied müssen sich die Bürger der Deichstadt noch keine Sorgen machen. Oberbürgermeister Jan Einig verpflichtete nun gleich zehn neue Mitglieder zum Feuerwehrdienst. Die Feuerwehr der Stadt Neuwied besteht aus acht Löschzügen und hat insgesamt 261 Angehörige. Aufgrund der „Ständigen Bereitschaft“ und der hauptberuflich Beschäftigten ist der Löschzug 1, Stadt Neuwied, der größte seiner Art. Die Löschzüge in Irlich, Feldkirchen, Niederbieber-Segendorf, Oberbieber, Gladbach, Heimbach-Weis und Engers haben zwischen 25 und 37 Einsatzkräfte in ihren Reihen. Der Frauenanteil beträgt mittlerweile knapp 5,5 Prozent. Im Löschzug Feldkirchen ist der Frauenanteil mit mehr als 16 Prozent übrigens am höchsten. Das Foto zeigt die zehn neuen Aktiven nach ihrer Verpflichtung - eingerahmt von Oberbürgermeister Jan Einig (rechts) und Wehrleiter Wilfried Hausmann (links).

Änderung von Abfuhrtagen zum Jahresbeginn

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Zusatzleerung blaue Tonnen am 5. Januar 2019 in Oberbieber und Gladbach

Kreis Neuwied. In den Neuwieder Ortsteilen Oberbieber, Gladbach und Heimbach-Weis sowie bei einzelnen Straßenabschnitten im Innenstadtbereich ändert sich zum  Jahresbeginn der Abfuhrtag für die blauen, braunen und grauen Tonnen. In Oberbieber und Gladbach ändert sich der Abfuhrtag von Freitag  auf Montag: Um die Zeit bis zur ersten regulären Leerung der blauen Tonne in Oberbieber und Gladbach zu überbrücken, erfolgt am Samstag, den 5. Januar 2019  eine Zusatzleerung der blauen Tonne. Die blauen Tonnen müssen am 5. Januar spätestens um 6.00 Uhr zur Abfuhr bereitstehen. Die grüne Tonne ist von keiner Änderung betroffen und wird planmäßig am Dienstag, den 8. Januar geleert. Graue und braune Tonnen sind dann am  Montag, den 14. Januar an der Reihe, die blaue Tonne wieder am Montag, den 21. Januar.

Auch für Heimbach-Weis ändert sich der Abfuhrtag: Hier werden graue, braune und blaue Tonne zukünftig wieder freitags abgefahren, beginnend mit der blauen Tonne am 5. Januar. Des Weiteren sind auch einzelne  Straßenabschnitte im Innenstadtbereich  von Änderungen betroffen. Alle Abfuhrtermine finden sich im Abfuhrkalender 2019 und sind in Kürze auch als persönlicher Abfuhrkalender auf der Internetseite der Abfallwirtschaft unter www.abfall-nr.de abrufbar.  Weitere Informationen unter Tel. 02631/803-308 Kreisverwaltung Neuwied.

Schokonikoläuse versüßen kleinen Patienten die Zeit im Krankenhaus

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(Koblenz, 12.12.2018) Ein Aufenthalt im Krankenhaus ist wohl für niemanden schön. Für kranke Kinder gilt das noch mehr – und erst recht in der Weihnachtszeit. Der Förderverein "Sonnenschein – Freunde und Förderer der Kinderklinik des Marienhaus-Klinikums St. Elisabeth Neuwied" hilft Patienten und ihren Eltern, den Aufenthalt in der Kinder- und Jugendmedizin angenehmer zu gestalten. Knappe Kassen im Gesundheitswesen machen es leider immer schwieriger, Leistungen über das medizinisch Notwendige hinaus zu erbringen. Der Verein hat sich deshalb dafür eingesetzt, zum Beispiel die Wände farbenfroh zu streichen sowie die Fußböden kindgerecht zu gestalten. Das trägt dazu bei, dass die kleinen Patienten sich wie zuhause fühlen können und nicht die sonst eher sterile Atmosphäre im Krankenhaus erleben. Aufgemalte Regenschirmchen und Regentröpfchen zeigen, wo die Dusche zu finden ist und kleine Mäuschen mit Papierrollen markieren die Toiletten. So findet sich auch zurecht, wer noch nicht lesen kann.

Florian Kollmann, Privatkundenberater bei der Volksbank Koblenz Mittelrhein eG, besuchte die Kinder- und Jugendmedizin mit einer besonderen Spende im Gepäck. Über 200 Schokonikoläuse wird der Förderverein in der Station verteilen und den Kindern damit eine kleine süße Überraschung bereiten. Diese „Nikolausspende“ hat bei der Volksbank Koblenz Mittelrhein eG mittlerweile Tradition und erreicht jedes Jahr eine andere gemeinnützige Initiative in Neuwied.

Deichförderverein: Vorstand einstimmig wiedergewählt

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Rund 2400 Besucher jährlich besuchen das Informationszentrum

Oberbürgermeister Jan Einig als Vorstandsvorsitzender des Deichfördervereins bedankte sich bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung bei Mitgliedern und Sponsoren sowie besonders bei den Deichführern für ihren unermüdlichen Einsatz zur Information der Bevölkerung über die Geschichte und die Funktion der Neuwieder Deichanlage. In seinem Geschäftsbericht wies Francisco Romero vor allem auf die Besucherzahl des Deichinformationszentrums hin, das seit nunmehr zwölf Jahren in Betrieb ist. Rund 2400 Besucher besuchen laut Romero jährlich die Einrichtung am Deichtor an der Schlossstraße.

Schatzmeister Wilfried Hausmann berichtete über die Hauptaktivitäten des Fördervereins. So lag in diesem Jahr wieder der Schwerpunkt bei der Information der Bevölkerung. Hausmann machte deutlich, dass Hochwasser nicht nur Menschen im Deichschutzgebiet vor Probleme stellt. „Durch Starkregenereignisse und Sturzfluten in Innenstädten kann praktisch jeder von Hochwasser und seinen schlimmen Folgen betroffen werden“, betonte Hausmann, um auch auf Möglichkeiten hinzuweisen, mögliche Schäden zu minimieren.

Bei den anstehenden Wahlen wurden alle Vorstandsmitglieder wiedergewählt - mit Ausnahme von Jan Einig. Als Oberbürgermeister ist er aufgrund der Satzung automatisch Vorsitzender des Vorstandes.

Regionalladen-Gemeinschaftsprojekt startet ersten Testlauf

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Bei Amalie schöne Regionalprodukte einkaufen -  Stadt und Landkreis Neuwied präsentieren sich gemeinsam auf Neuwieder Knuspermarkt

Das Regionalladen-Gemeinschaftsprojekt von Stadt und Landkreis Neuwied startet seinen Testlauf auf dem Neuwieder Knuspermarkt. Rund 20 regionale Aussteller präsentieren dort bis zum 23. Dezember ihre zumeist handgefertigten Produkte, darunter viel Schönes zum Essen, Trinken, Wohnen und Schmücken.

Der erste Aufschlag für das Regionalladenprojekt ist auf dem Neuwieder Knuspermarkt zu erleben. Im Kinderknusperland wurde dafür eine Holzhütte aufgebaut, die in fünf großen Regalen Platz für 20 Ausstellungsfächer bietet. Als „Amalie – der Regionalladen“ präsentiert sich das erste kleine, aber feine, regionale Schaufenster und erinnert in der Namensgebung an die Tochter von Friedrich-Wilhelm Raiffeisen, die ihren Vater tatkräftig in seinem sozialen Engagement und Gemeinschaftssinn unterstützte. „Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele“ ist gleichsam das Motto für die neue Regionalinitiative, die gerade kleinen, familiären Produzenten aus der Stadt und dem Landkreis Neuwied, sowie deren direkten benachbarten Regionen eine sonst nur schwer in Eigenregie zu betreibende Verkaufsplattform bieten will. Sowohl der finanzielle Aufwand für den Unterhalt eines stationären Ladengeschäfts wie auch die hohen Marketingkosten für einen alternativen Online-Shop-Betrieb sind für die meisten kleinen Anbieter K.o.-Kriterien in der eigenen Vermarktung.

„Umso mehr ist der Ausbau regionaler Wirtschaftskreisläufe eine wichtige Maßnahme in der Wahrnehmung des Landkreises als attraktiven Arbeits- und Wohnstandort“, ist sich Landrat Achim Hallerbach sicher. „Mit dem gemeinsamen Kooperationsprojekt sind wir auf dem richtigen Weg, heimische Produkte noch näher an die Verbraucher zu bringen und das Bewusstsein für den regionalen Markt zu fördern“, freut sich der Kreischef.

Die Regionalladen-Initiative von Stadt und Landkreis will neue Perspektiven bieten, die positive Impulse für Produzenten und Verbraucher gleichermaßen bereithält. Jan Einig, Oberbürgermeister der Stadt Neuwied findet den Zeitpunkt zum Start der Regionalinitiative genau richtig: „Die Errichtung eines Regionalladens in der Neuwieder Innenstadt ist ein weiterer guter Baustein zur Steigerung der Attraktivität des stationären Einzelhandels in der Innenstadt und passt wunderbar in die aktuellen Stadtentwicklungsprozesse, welche wir gerade durchlaufen.“

Der geplante große Regionalladen hat sich zum Ziel gesetzt, die erste Adresse für eine breite heimische Produktepalette zu werden, was auch den Touristen in der Region interessieren wird. „Die Suche nach den ersten Ausstellern für die Regionalhütte auf dem Knuspermarkt fiel gar nicht so schwer“, weiß Jörg Hohenadl zu berichten. Er ist Mitarbeiter der Wirtschaftsförderung, für den Landkreis mit im Planungsteam und freut sich über das hohe Interesse regionaler Anbieter, die den Start einer solchen Initiative ausdrücklich schätzen und auch unterstützen möchten. Petra Neuendorf vom Stadtmarketing ist von Seiten der Kommune Projektpartner und kann die Akzeptanz auch bei der Bevölkerung nur bestätigen. „Das Interesse an einem geplanten Regionalladen ist in zahlreichen Gesprächen spürbar“, erklärt sie.

Das Angebot auf dem Knuspermarkt ist im Vergleich zum späteren Ladengeschäft zwar noch überschaubar, die Vielfalt aber jetzt schon beeindruckend und es lässt sich weit mehr als erahnen, wie interessant und bunt das Angebot einmal werden wird. Schmuck, Grußkarten und handgefertigte Wollprodukte zum Anziehen und Dekorieren der eigenen vier Wände sind mit am Start, genauso wie Wild- und Weinprodukte, Adventsfloristik, Knuspermüslis und Marmeladen aus heimischer Manufaktur.

Bis zum 23. 12. öffnet Amalie täglich ihre Pforten auf dem Knuspermarkt und hält so manche gute Kauf- und Geschenkidee mit heimischem Manufaktur-Prädikat für die nahenden Feiertage bereit.

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