Montag, 20. Mai 2019

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Briefwahlbüro der Stadt Neuwied öffnet am 29. April

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Eröffnung wegen fehlender Europa-Stimmzettel verschoben

Europa- und Kommunalwahlen stehen Ende Mai ins Haus. Wer jedoch am 26. Mai nicht im Wahlraum wählen kann oder möchte, hat die Möglichkeit zur Briefwahl. Die Stadtverwaltung Neuwied öffnet am Montag, 29. April, ihr Briefwahlbüro und gibt dazu einige wertvolle Informationen.

Wer an den Europa- und Kommunalwahlen 2019 per Briefwahl teilnehmen möchte, kann dafür einen Wahlschein beantragen. Dieser wird für die im Wählerverzeichnis der Stadt Neuwied eingetragenen Wählerinnen und Wähler vom Briefwahlbüro der Stadtverwaltung ausgestellt.

Diese Briefwahlanträge können entweder online, schriftlich oder persönlich gestellt werden. Der Link zum Online-Antrag steht auf der Internetseite der Stadtverwaltung Neuwied zur Verfügung (https://www.neuwied.de/7511.html). Wer den Antrag schriftlich stellen möchte, der füllt die Rückseite der zugestellten Wahlbenachrichtigung aus. Formlose schriftliche oder elektronische Anträge, beispielsweise per E-Mail, müssen zwingend den Familiennamen, die Vornamen, das Geburtsdatum sowie die vollständige Adresse enthalten.

Natürlich kann man den Antrag auch persönlich im Briefwahlbüro stellen. Dafür ist ein gültiges Ausweisdokument notwendig. Das Briefwahlbüro im dritten Stock des Verwaltungshochhauses an der Engerser Landstraße 17 ist ab Montag, 29. April, zu folgenden Zeiten geöffnet:

-          Montag bis Mittwoch von 7.30 bis 17 Uhr,

-          Donnerstag von 7.30 bis 18 Uhr sowie

-          Freitag von 7.30 bis 12 Uhr.

Im Briefwahlbüro kann auch direkt gewählt werden.

Die Verschiebung der Eröffnung um fast eine Woche wurde notwendig, nachdem die Stimmzettel für die Europawahl, die einheitlich für ganz Rheinland-Pfalz hergestellt werden, nicht zum vereinbarten Termin geliefert wurden. Die von der Stadt- und Kreisverwaltung Neuwied beauftragten Stimmzettel für die Kommunalwahlen hingegen wurden von lokalen Druckereien beanstandungsfrei und pünktlich zur Verfügung gestellt.

Wer am Wahlsonntag, 26. Mai, an der Urne wählen möchte, kann dies im jeweils zugeordneten Wahlraum tun. Da die Wahlbezirke neu eingeteilt wurden, ist besonders auf die Angabe des Wahlraums auf der zugestellten Wahlbenachrichtigung zu achten.

Weitere Informationen, Muster für alle Stimmzettel sowie ein interaktiver Stimmzettel für die Wahl des Stadtrats Neuwied stehen ebenfalls auf der Internetseite der Stadtverwaltung Neuwied zur Verfügung (https://www.neuwied.de/wahlen.html).

On-Demand-Mobilität im ländlichen Raum – Ein Modell für den Landkreis Neuwied?

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Neue Möglichkeiten für einen flexiblen und  bedarfsgerechten ÖPNV im Landkreis Neuwied

Kreis Neuwied – Wie kann  der öffentliche Personennahverkehr im Landkreis Neuwied weiterentwickelt und zukunftsfähig gemacht werden? Diese Frage stellte der Verkehrsdezernent und 1. Kreisbeigeordnete Michael Mahlert bei einem ersten Informationsgespräch mit dem Geschäftsführer eines Softwareanbieters für bedarfsgesteuerte Verkehre.

Die Grundidee für bedarfsgesteuerte Verkehre ist im Landkreis Neuwied nicht neu. So werden bereits heute in einigen Verbandsgemeinden und in der Stadt Neuwied Anrufsammeltaxi-Verkehre angeboten, die Bürgerinnen und Bürger nach einer telefonischen Vorbuchung an das gewünschte Ziel bringen.

Mit einem neuen On-Demand-Verkehr wäre es dann zusätzlich möglich, die Buchung auch digital über eine App vorzunehmen. Dabei wird ein Verkehrskorridor festgelegt, bei dem das Fahrtenangebot mit einem Rufbus auch über die Grenzen einer Verbandgemeinde hinaus auf flexiblen Routen, beispielsweise in Richtung der Stadt Neuwied, ausgeweitet wird.

„Gerade in verkehrsschwachen Zeiten bietet sich meines Erachtens ein derartiges flexibles System geradezu an. Allerdings sind aber auch noch einige Rahmenbedingungen zu klären, wie beispielsweise die Frage nach einem möglichen Betreiber und selbstverständlich auch die der Finanzierung. Wir werden das Thema daher als nächstes in unserem Verkehrsausschuss weiter beraten“, so Mahlert weiter.

Runder Tisch Gastgewerbe-Tourismus ins Leben gerufen

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Kreis Neuwied – „Sich fit für die Zukunft machen“ – dieser Leitgedanke stand auf der Veranstaltung im Außerschulischen Lernort in Linkenbach im Mittelpunkt der Veranstaltung. Landrat Achim Hallerbach hatte zusammen mit der Abteilung Tourismus der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises Neuwied Touristiker, Naturpark und Gastgeber aus Gastronomie und Hotellerie eingeladen, um den Austausch neu zu beleben, Erfahrungen auszutauschen und zielgerichtet eine neue Form der Zusammenarbeit zu vereinbaren.

Über 30 Teilnehmer aus Gastgewerbe und Tourismus folgten der Einladung und sammelten im Verlauf des Treffens zahlreiche Ideen und konstruktive Vorschläge. Einhellige Meinung war, dass der Landkreis Neuwied über ein großartiges touristisches Potential verfügt, das allerdings mit noch mehr Qualitätsorientierung und weiter ausbaufähigen touristischen Vermarktungsstrukturen nach außen getragen werden sollte. Landrat Achim Hallerbach betonte, dass Tourismus auch immer eine Vernetzung mit anderen Bereichen der Regionalentwicklung bedeutet. Gerade da ist die Region im Rahmen der „Wir Westerwälder“ Initiative auf gutem Wege, schon in absehbarer Zeit ein hauptamtliches Büro in Dierdorf zu unterhalten, wo die vielen schon vorhandenen Gemeinschaftsprojekte und Initiativen koordiniert und publiziert werden sollen. „Die Region wird dabei nicht nur das klassische Verständnis des Westerwalds umfassen, sondern auch den Neuwieder Anteil des Rheintals und auch den Altenkirchener Anteil des Siegtals mit aufnehmen“, informierte der Kreischef die Teilnehmer.

Gleichzeitig betonten Landrat und Wirtschaftsförderung, dass sich alle touristischen Anbieter als Gastgeber verstehen müssten, wenn es um die Ansprache von Menschen geht, die unsere Region besuchen – sei es nur für ein paar Stunden, einen Tag, ein Wochenende oder einen längeren Aufenthalt. Ganz gleich, ob es sich um familiäre, berufliche oder touristische Gründe handeln mag.

Den Gastronomen und Hoteliers kommt in diesem Zusammenhang seit jeher eine Sonderstellung zu. Ein Tourismus ist ohne deren Part nicht vorstellbar, denn eine touristische Region definiert sich gerade auch über eine attraktive Beherbergungs- und Gastronomielandschaft.

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Ortsvorsteher Neckenig: „Nutzungskonzept Altes Rathaus wird allen Interessen gerecht“

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Konstruktiver Austausch mit Vereinen und Landesmusikakademie

Engers. Der Engerser Ortsvorsteher Dieter Neckenig will Nägel mit Köpfen machen: „Das von mir im Ortsbeirat vorgelegte Konzept für die zukünftige Nutzung des Alten Rathauses ist nicht nur im Ortsbeirat einstimmig gebilligt worden, es trifft auch auf große Zustimmung in der Bevölkerung, bei den Vereinen und der Landesmusikakademie.“

Neckenig bezeichnet das noch in der Sanierung befindliche historische Gebäude im Ortskern von Engers als „Haus der Engerser“, das er zum Mittelpunkt des Vereinslebens und zu einer attraktiven Veranstaltungs- und Kulturstätte entwickeln möchte. Nach der Fertigstellung des alten Rathauses im zweiten Halbjahr 2019 sieht Neckenig weitere Chancen, den Stadtteil als Zentrum der Musik in der gesamten Region mit einem attraktiven Umfeld rund um Rheinufer und Schloss auch touristisch weiterzuentwickeln. „Hierbei hilft auch die neue Raumaufteilung im Alten Rathaus mit zwei großen Räumlichkeiten in Erdgeschoß und 1. OG. Empfänge, Feierlichkeiten, kulturelle und musikalische Veranstaltungen bieten sich neben der Nutzung durch die örtlichen Vereine und Organisationen an und auch die Landesmusikakademie findet hier ideale Möglichkeiten ihre Angebote in unmittelbarer Nähe ihres Sitzes abzubilden“, sieht der Ortsvorsteher nach einem Informationsaustausch mit Rolf Ehlers, dem Leiter der Landesmusikakademie RLP, und CDU-Fraktionschef Martin Hahn keinerlei Interessenkonflikte mit den heimischen Vereinen und interessierten Nutzern.

Ganz im Gegenteil: „Wir haben Einigkeit erzielt, dass es bei der Nutzung des Alten Rathaus eine Vielzahl von Möglichkeiten eines Mit- und Nebeneinanders geben wird, die wir gerne gemeinsam mit den örtlichen Gruppen ausloten und abstimmen werden“, macht der Leiter der Musikakademie, Rolf Ehlers klar, dass er sich mit seiner Akademie als Partner vor Ort sehe, der „großen Wert auf eine gute Kooperation und Zusammenarbeit mit Vereinen und Verbänden im Stadtteil legt“.

Ehlers begrüßt die Initiative von Neckenig und Hahn, in einem gemeinsamen Dialog, auch mit der Stadt Neuwied, die Bedarfe der Engerser Vereine und der Landesmusikakademie festzustellen und zu einem für alle Nutzergruppen tragfähigen Konsens zu kommen.

„Insbesondere die Vergabe der Räumlichkeiten und die Pflege und Instandhaltung wollen wir vor Ort gewährleistet wissen“, ist sich CDU-Fraktionschef Martin Hahn sicher, dass auch die Verwaltung „ein hohes Interesse daran haben muss, die so aufwendig sanierten Räume des Alten Rathauses in möglichst gutem Zustand zu erhalten“, und so freut sich  Hahn über das Angebot von Ehlers,  die Hausmeisterfunktion durch Mitarbeiter der Akademie auszuüben und damit „kurze Wege, eine funktionierende Organisation und Abwicklung für alle Nutzer und gleichzeitig die Räumlichkeiten des Schmuckstückes der Engerser in einem guten Zustand zu erhalten.“

Mitgliederversammlung des FV Engers 07 am 10. Mai 2019 19.00 Uhr

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Der FV Engers 07 lädt seine Mitglieder zur ordentlichen Mitgliederversammlung am Freitag, 10.Mai 2019 um 19.00 Uhr ins Vereinslokal „Engerser Hof“ in der Bendorfer Str. 94 ein.

Neben den Berichten der einzelnen Vorstandsmitglieder stehen die Planungen für die kommende Saison im Senioren und Jugendbereich, wichtige Weichenstellungen rund um das Stadion am Wasserturm und  Ehrungen verdienter Mitglieder auf der Tagesordnung.

„Wir steigen frühzeitig in die Planungen für 2019/2020 ein und wollen unsere Mitglieder über die für unseren Verein wichtigen Planungen und Vorstellungen informieren, mitnehmen und mitentscheiden lassen,“ erklärt der 1. Vorsitzende Martin Hahn das Vorgehen des Vorstandes, der die Vereinsarbeit auf eine möglichst breite Basis stellen will. „Für das was vor uns liegt brauchen wir Hilfe und Unterstützung unserer Mitglieder und vieler Freunde und Gönner; nur so werden wir den FV Engers 07 zukunfts- und handlungsfähig erhalten.“

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