Montag, 02. August 2021

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Weniger Institution, mehr Bewegung

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Trierer Generalvikar zu Gast in der Neuwieder Offenen Gemeinde Heilig Kreuz

Neuwied – Rund um die Kirche Heilig Kreuz in Neuwied sind alle Menschen willkommen. Die Haupt- und Ehrenamtlichen dort verfolgen seit rund zwei Jahren das Konzept einer „Offenen Gemeinde“. Das Koordinationsteam hat diese Idee am 8. Juli dem Trierer Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg vorgestellt und ihm anschließend in Rahmen eines öffentlichen Gesprächsabends drängende Fragen gestellt.

„Hier gab es schon immer ein reges soziales Leben, das haben wir weiterentwickelt“, sagt Dechantenkooperator Oliver Seis zu Beginn des Rundgangs über das Gelände. Josef Freise vom Sprecherteam der Offenen Gemeinde formuliert gleich anfangs seinen Wunsch gegenüber dem Generalvikar: „Wir hoffen auf Unterstützung.“

Zu einem Treffpunkt unterschiedlicher Generationen, Kulturen und Nationalitäten ist der große Garten rund um den Gebäudekomplex von Heilig Kreuz geworden. Möglich wurde dies unter anderem durch die letzte 72-Stunden-Aktion 2019. Es wurden Hochbeete und auch ein Grillplatz angelegt. Das Gelände gehört der Kirchengemeinde, doch bewirtschaftet wird die Fläche von Menschen aus der Nachbarschaft. Auch die geflüchtete Familie Kanaan hat einen Nutzgarten angelegt und hat eine enge Verbindung zur Gemeinde. „Für viele aus dem Viertel ist das ein Treffpunkt geworden“, berichtet Seis. Tina Monzen betreut die Gärten und steht Interessierten mit Rat und Tat zur Seite. „Die Menschen helfen sich auch gegenseitig. Es ist eine Begegnungsstätte“, freut sich die Ehrenamtliche.

Ein weiterer „Meeting-Point“ ist das Tauschregal im Hof kurz vor der Ausgabestelle der Neuwieder Tafel. In das Regal kann gelegt oder unentgeltlich entgenommen werden, was noch gut erhalten ist. „Gerade als alle Geschäfte geschlossen hatten, war das sehr wichtig, und man konnte hier ins Gespräch mit anderen kommen“, erklärt Tina Monzen.

Gleich dahinter steht ein großes Zelt, das die Tafel nutzt. „60 Haushalte werden hier versorgt“, weiß Elisabeth Adrian von der Caritas. Durch ein kontaktarmes Konzept und die Ausgabe draußen war es möglich, dass die Tafel auch während der Hochphase der Pandemie geöffnet bleiben konnte.

Von der Offenen Gemeinde wird ein Fahrdienst zum Impfzentrum organisiert, verschiedene Gruppen haben in Heilig Kreuz ein Zuhause gefunden, regelmäßig werden in der Kirche Gottesdienste gefeiert – mit Blick auf die unterschiedlichen diakonischen Angebote fasst die Gemeindereferentin Petra Frey zusammen. „Es ist sehr lebendig und offen.“ Doch Seis gibt offen zu: „Viele Dinge werden ausprobiert, aber nicht immer klappt alles.“ Zudem sei es nicht immer einfach, die unterschiedlichen Interessen der Gruppen zu vereinbaren. Generalvikar von Plettenberg kann das gut nachempfinden und sagt, dass es ein Lernprozess sei. „Der andere ist keine Konkurrenz, sondern man ergänzt sich.“

Gesprächsabend „Was nun, Herr Generalvikar?“

Nach dem Rundgang gibt es einen Gesprächsabend, der sich drei Themenschwerpunkten widmet: Die Strukturreform im Bistum Trier und in der Pfarreiengemeinschaft St. Matthias Neuwied; Offene Gemeinde Heilig Kreuz und allgemeine Fragen zur Kirchenentwicklung.

Auf die Frage, wie er sich das Gemeindeleben nach den angestrebten Fusionen vorstelle, antwortet von Plettenberg: „Meine Vision von der Kirche der Zukunft ist: ´Weniger Institution mehr Bewegung`.“ Die Konzentration auf Strukturen und diese aufrechtzuerhalten binde viele Kräfte. Diesen Eindruck schildert auch Hilde Janzing-Schanz. Sie ist unter anderem Vorsitzende des Pfarrgemeinderates St. Matthias. „Ich habe das Gefühl, dass wir in den Gremien in den letzten Jahren nur strukturelle Arbeit gemacht haben.“

Josef Freise interessiert sich für das Procedere bei der Besetzung von Pfarrstellen. In absehbarer Zeit werde es für Gemeinden keine Möglichkeit geben, sich Bewerber auf Pfarrerstellen anzuschauen, glaubt von Plettenberg. „Da kommt eine Menge in Bewegung, aber es ist ein aufwendiger und wieder ein struktureller Prozess“. Bei Vakanzen gebe es nach dem Kirchenrecht unterschiedliche Lösungsmodelle damit umzugehen, berichtet der Generalvikar. Gleichzeitig zeigt er auf: „Zukünftig wird es im neu gegründeten Pastoralen Raum mehr Gestaltungsfreiheiten vor Ort geben wie höhere finanzielle Verfügungsrahmen. Die Kompetenzen sollen nach ‚vor Ort‘ gehen.“

Abschließend hat von Plettenberg zusammengefasst, dass seine Vision von Bewegung in der Kirche in der Offenen Gemeinde bereits gelebt werde. Hier gebe es eine Offenheit und Lebendigkeit und keine institutionalisierte Kirche, die vielleicht manche abschrecke. Neuwied erlebe er als einen Hotspot für kirchliche Bewegungen und erwähnte dabei das Projekt „ION“ oder die MusikkircheLive. Daneben gebe es noch viele weitere, gut etablierte Gruppen und Initiativen.

Weitere Informationen zur Offenen Gemeinde gibt es bei Facebook unter @openchurchNR oder bei Oliver Seis unter Tel.: 02631-343426. (jf)

Nah an der Lebenswirklichkeit der Bürger

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Amt für Schule und Sport: Sandra Thannhäuser neue Leiterin

Kurz nachdem das Amt für Schule und Sport in neue, freundlich gestaltete Räumlichkeiten ins Verwaltungsgebäude an der Heddesdorfer Straße umgezogen war, hat es mit Sandra Thannhäuser auch eine neue Leiterin erhalten. Sie möchte Bewährtes weiterführen, aber auch neue Ideen einbringen.

„Wer beim Schul- und Sportamt arbeitet, der bleibt nah bei den Menschen und muss ein breites Netzwerk spannen“, ist sich Sandra Thannhäuser sicher. „Das macht die Aufgabe so spannend.“ Spannende Aufgaben hat die 51-Jährige im Laufe ihrer rund 30-jährigen Tätigkeit bei der Stadtverwaltung schon häufiger übernommen. Sie hat hier ihre Ausbildung zur Verwaltungsbeamtin im gehobenen Dienst gemacht und war in verschiedenen Positionen und Funktionen, unter anderem als Gleichstellungsbeauftragte, tätig. In den vergangenen fünf Jahren unterstützte Thannhäuser im damaligen Jugend- und Sozialamt die Leitung.

„Das war eine perfekte Vorbereitung für meine jetzige Position als Leiterin von Amt 40“, sagte die gebürtige Oberbieberin, die auch einen Magisterabschluss in Personalentwicklung hat. „Ich habe mir ein großes Netzwerk innerhalb und außerhalb der Verwaltung aufgebaut.“

Als verheiratete Mutter mit zwei erwachsenen Kindern besitzt sie „nicht den schlechtesten Blick“ auf aktuelle Entwicklungen im Schul- und Sportbereich. „Diesen Blick verliere ich auch als Amtsleiterin nicht“, sagt Thannhäuser, die auch die Problemfelder beider Bereiche kennt. Eines ihrer Ziele ist es daher „den Kundenservice auszubauen und die Kundenorientierung zu verstärken“. Dabei gelte es zum Beispiel auf die jüngsten Entwicklungen im Sport adäquat zu reagieren

„Das Sportverständnis hat sich geändert, dem müssen wir Rechnung tragen“, sagt Thannhäuser, die sich seit der Jugend für Sport begeistert und selbst aktiv ist. „Es gibt einen Trend hin zum individuellen beziehungsweise unorganisierten Sport:  Workouts, unterstützt durch Online-Anleitungen via Internet, das Wiedererstarken der Trimm-Dich-Bewegung oder Outdoor-Trends wie Calisthenics.  Dafür Sorge zu tragen, dass alle Zielgruppen der Gesellschaft adäquate Sportanlagen in Neuwied finden ist für mich ein Ziel, an dem ich mit anderen Ämtern arbeiten möchte.“

Neuwied bezeichnet Thannhäuser als Stadt des Sports; und als eine, die Erfolge vorweisen könne, gleich, ob in Leichtathletik, Volleyball, Eishockey oder Fußball. „Wir wollen den organisierten Sport bei der Realisierung seiner Ziele im Rahmen unserer Möglichkeiten unterstützen“, macht sie klar.

Ähnlich breit wie im Sport, stellt sich für Thannhäuser die Bandbreite der zwölf Grundschulen dar, für die die Stadtverwaltung zuständig ist: „Jede ist individuell, eine generelle Planung ist nicht möglich. So eröffnet sich ein Kaleidoskop von Herausforderungen aber auch Chancen.“ Das Schulamt sieht sie dabei als ersten Ansprechpartner für Wünsche und Anregungen, es baut dabei auf das gute Netzwerk mit Immobilienmanagement, IT-Amt  und Bauamt. Thannhäuser setzt auf intensive Kommunikation mit den Kollegien, aber auch mit der Elternschaft, die, so ihre Erfahrung,  viele positive Ideen einbringt.  So gab es während der Hochphase Corona-pandemie wöchentliche Konferenzen mit den  Schulleitern. „Diesen guten Draht wollen wir nicht abreißen lassen“, betont Thannhäuser, „und uns zukünftig monatlich treffen. Wir wollen als Schulamt Probleme kanalisieren und den Informationsfluss noch verbessern.“

Eines der aktuellen Topthemen ist die Umsetzung des Digital-Pakts, für die eine enge Kooperation zwischen verschiedenen Ämtern notwendig ist. „Das wird eine zentrale Aufgabe des Schulamts bleiben“, ist sich die Amtsleiterin sicher. „Durch den Digi-Pakt haben sich die Standards geändert, und für die entsprechenden Rahmenbedingungen müssen wir sorgen. Das ist eine unserer Pflichtaufgaben.“

Eine weitere vom Land auferlegte Pflichtaufgabe ist es, ab 2026 eine Ganztagsbetreuung für alle Kinder im ersten Schuljahr zu gewährleisten. Dafür muss viel auf den Prüfstand: Es gilt Raumbedarfe zu ermitteln, Mittagessen zu organisieren, Betreuungsangebote ausbauen. „Die gesellschaftliche Veränderung macht das erforderlich“, unterstreicht Thannhäuser. „Man muss Angebote, die die Kindertagesstätten vorhalten, auch auf den Schulbereich ausweiten. Sonst stößt man bei den Erziehungsberechtigten auf Unverständnis“.

Abschließend weist die Amtsleiterin auf weitere Aufgabenfelder hin. So zählen Stadtarchiv und Stadtbibliothek zum Amt 40 – ebenso wie die Verwaltung von Heimathaus, Bürgerhäusern und Altem Rathaus in Engers. „Hier wollen wir dafür sorgen, dass die Bürger sich auf einladende Häuser freuen können“, führt Thannhäuser aus. „Dies sind beliebte Anlaufstellen, die letztlich wie die Sportplätze der Gemeinschaft gehören. Und die soll sich daran erfreuen.“

SPD-Stadtratsfraktion: Hellere Asphaltdecken auf Straßen in der Stadt Neuwied

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NEUWIED. Die SPD-Fraktion hat für die kommende Juli-Sitzung des Stadtrates einen Antrag eingereicht, mit dem sie bei zukünftigen Asphaltierungen für Straßen im Zuständigkeitsgebiet der Stadt Neuwied eine hellere Oberfläche erreichen möchte.

Hintergrund ist dabei, dass damit den klimatischen Veränderungen Rechnung getragen sowie eine Erhöhung der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer erreicht werden soll. Wie Stadtrat Christian Scheidgen für die SPD ausführt, könne dies entweder mit einer hellen Absandung oder der Beimischung von hellem Gestein, wie beispielsweise Quarzkies, geschehen und erläutert: „Den durch die Klimaveränderung hervorgerufenen höheren Temperaturen können wir durch einen helleren Straßenbelag trotzen und diese somit in der gesamten Stadt spürbar senken. Die Reflektion der Sonne durch die Straßenbeläge und die damit verbundenen hohen Temperaturen können durch helle Absandungen reduziert werden. Die Straßen unserer Stadt Neuwied heizen sich nicht so schnell auf. Dies kann auch dazu beitragen, dass insgesamt weniger Klimatisierung notwendig wird, was sich ressourcenschonend auf unser aller Energieverwendung auswirkt. Zudem wird die Intensität der benötigten Leuchtmittel für die Straßenbeläge reduziert. Dadurch verbessert sich zusätzlich die Sicherheit auf den Straßen, da ein höherer Kontrast, besonders in der Dämmerung oder Nacht, entsteht - Menschen und Hindernisse sind besser und früher erkennbar. Durch die Beimischung oder Absandung von andersfarbigem Gestein entstehen nicht zuletzt neue gestalterische Möglichkeiten, welche auch langlebiger als ein reiner Farbauftrag sind“, legt Scheidgen dar.

SPD-Fraktionsvorsitzender Sven Lefkowitz hofft auf breite Unterstützung für den Antrag und bewertet ihn als richtige Initiative: „Mit diesem Antrag können wir mit wenig Aufwand sowohl etwas für den Klima- und Umweltschutz als auch für die Sicherheit aller verkehrsteilnehmenden Personen unserer Stadt tun. Hellere Asphaltdecken auf den Neuwieder Straßen können einen wertvollen Beitrag zu diesen Belangen leisten.“

Goethe-Anlagen sind Kulisse für „Sommer am Rhein“

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Open Air: Musik und Kino vom 2. bis 15. August

Premiere für die Goethe-Anlagen: In der beliebten Parkanlage geht vom 2. bis 15. August erstmals ein „Sommer am Rhein“ über die Bühne. In der vom Stadtmarketing Neuwied auf die Beine gestellten Veranstaltungsreihe, die wichtiger Teil des „Deichstadt Urlaub“ ist, kommen bei Picknickkonzerten und Open-Air-Kino vor allem Musik- und Filmliebhaber auf ihre Kosten.

Die Tickets kann man ausschließlich im Vorverkauf über Ticket Regional und in der städtischen Tourist-Info zum Preis von 10 Euro erwerben. Die wegen der Corona-Pandemie notwendige Kontakterfassung erfolgt direkt beim Ticketkauf über den Anbieter. Beim Einlass muss man lediglich seine gültige Karte vorzeigen.

In musikalischer Hinsicht wartet vom 2. bis 8. August ein facettenreiches Programm auf die Besucher: Von Blues über Folk und Rock bis hin zu Salsa reicht die Palette. Die Konzerte beginnen – bis auf den Abschlussauftritt – jeweils um 19.30 und enden um 21.30 Uhr.

Den Auftakt macht am Montag, 2. August, das Quintett „D. King´s Club Band”. Die virtuos agierende Band um die amerikanische Sängerin Diane King präsentiert eine exquisite Auswahl an Blues-, Soul- und Rock-Songs. Die Musiker bringen bekannte wie weniger bekannte Songs von Tina Turner, Aretha Franklin, Joss Stone oder Joe Bonamassa auf die Bühne – in eigenen Arrangements.

Das bekannte Trio Corzilius, Dames und Hoff ist am Dienstag, 3. August, in den Goethe-Anlagen zu Gast. Seit rund zwölf Jahren setzen Thomas Corzilius, Michael Dames und Wolfgang Hoff auf interessantes Songmaterial, das sie speziell für Trio-Besetzung zuschneiden. Bewundernswert ist ihre Fähigkeit, einen perfekt sitzenden dreistimmigen Chorgesang in die Songs einzubauen.

Mit THE BEAT!radicals kommt am  Mittwoch, 4. August, ein dynamisches Quartett um Frontmann Peter Seel an den Rhein, das eine eigen(willig)e Geschichte der Populärmusik serviert. Unsterbliche Hits aus 70 Jahren Rock’n’Roll, Beat, Rock und Soul - knackig-frech, ohne technische Tricks, nur mit Verstärker, Gitarren, Bass, Schlagzeug und vierstimmigem Gesang dargeboten.

Karibische Lebensfreude haben am Donnerstag, 5. August, Rody Reyes und seine Band im Gepäck. Salsa, Merengue, Bachata und traditionelle kubanische Musik gehören zum Programm, das die auf Kuba ausgebildeten Musiker zu bieten haben. Seit 20 Jahren stehen sie auf der Bühne, ihre Erfahrung – und ihre Begeisterung für rhythmische Musik - spürt das Publikum in jeder Sekunde.

Musikmoment: Unter diesem programmatischen Namen ist am Freitag, 6. August, ein Trio aus zwei Gitarristen und einem Drummer zu hören, das bei den Zuhörern für leuchtende Augen sorgen will. Mit einer mitreißenden Liedauswahl, mehrstimmigem Gesang sowie einer gesunden Portion Witz und Charme bringt es die Zuhörer zum Lachen, Tanzen und Mitsingen.

Puristisch, schnörkellos und mit voller Kraft und aufs Wesentliche konzentriert: So agiert Blues Affair, die ihre musikalische Visitenkarte am Samstag, 7. August, abgibt. Die fein aufeinander abgestimmten Riffs und Soli der Gitarristen bestimmen den Sound der Band, die die Zuhörer auf eine Reise in die Vergangenheit mitnimmt – mit Songs von Robert Johnson, Muddy Waters und anderen Bluesgrößen.

Zum Abschluss des Musikprogramms tritt die überregional bekannte Neuwieder Acoustic-Rock-Band Ohne Filter am Sonntagnachmittag, 8. August, von 15 bis 17 Uhr, auf. Das Motto der vier Musiker: „Weniger ist (oft) mehr“: Mit frischen und manchmal auch gewagten Arrangements erklingen beliebte Songs der Beatles, Stones und Eagles in einem unmittelbaren, klaren „unplugged“-Sound. Ohne Filter zeigt, dass der berühmten Funke auch mit weniger Lautstärke überspringen kann

Cineastisch geht es dann von Dienstag, 10. August, bis Sonntag, 15. August, weiter. Im Open-Air-Kino präsentiert das Amt für Stadtmarketing in Kooperation mit den Filmtheaterbetrieben Weiler jeweils von 21.30 Uhr zahlreiche Filmklassiker. Der Start erfolgt mit „25 km/h“, einer deutschen Komödie, „Das geheime Leben der Bäume“ wird am Mittwoch, 11. August inspiziert, am 12. August heißt es „Mamma Mia!“, „Catweazle“ besucht die Goethe-Anlagen am 13. August, einen Tag später sind dort „Little Women“ zu Gast. Der Abschluss der Reihe ist dann ein königlicher: „Bohemian Rhapsody“ setzt der Band Queen ein Denkmal.

Ohne Anmeldung impfen lassen

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Impfaktionen am 14. und 18. Juli in Neuwied

Am 14. und 18. Juli bietet die Stadt Neuwied Impfungen mit dem Impfstoff „Johnson & Johnson“ an. Im Fokus stehen dabei die Quartiere „Südöstliche Innenstadt“ und „Raiffeisenring“, das Angebot richtet sich aber an alle Bürgerinnen und Bürger. Neuwieds Bürgermeister Peter Jung, Alexandra Heinz als Quartiermanagerin der Südöstlichen Innenstadt und Mario Seitz als Quartiersmanager im Raiffeisenring begrüßen das Angebot ausdrücklich als wertvolle Unterstützung, um möglichst vielen Menschen möglichst rasch einen Impfschutz anzubieten.

Am Mittwoch, 14. Juli, impft das Team um Dr. med. M. Ackermann von 14 bis 20 Uhr in der südöstlichen Innenstadt im Nebengebäude der Fatih-Moschee, Rheintalweg 15-17. Es sind Krankenkassenkarte und – sofern vorhanden – Impfpass mitzubringen. Während dieser Impfaktion wird der Rheintalweg für den Durchgangsverkehr gesperrt, eine Umleitung über Kappelstraße, Rheinstraße und Germaniastraße ist eingerichtet. Am Sonntag, 18. Juli, impft das Deutsche Rote Kreuz von 9 bis 16 Uhr in der großen Turnhalle der Raiffeisenschule, Raiffeisenring 1. Hier genügt es, den Personalausweis und nach Möglichkeit den Impfpass mitzubringen. An beiden Tagen wird der Impfstoff des Herstellers Johnson & Johnson eingesetzt, bei dem eine einmalige Impfung empfohlen wird, sodass kein Folgetermin nötig ist. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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