Dienstag, 28. Januar 2020

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Pascal Badziong fordert Lefkowitz (SPD) heraus – Kandidatur für Landtagswahl 2021 erklärt

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Neuwied/Heimbach-Weis. Der Neuwieder Pascal Badziong (31) hat die Spitzen von Kreis- und Stadt-CDU informiert, dass er für die Landtagswahl 2021 als Direktkandidat im Wahlkreis 4 (Stadt Neuwied, VG Dierdorf und VG Puderbach) antreten wird. Der Vorstand des CDU-Ortsverbandes Heimbach-Weis/Block hat ihm daraufhin einstimmig seine Unterstützung zugesichert. „Pascal Badziong ist für uns der richtige Kandidat. Er leistet hervorragende Arbeit für die Menschen in unserem Stadtteil und darüber hinaus, ist fest in der Bevölkerung verankert und kann Menschen für sich sowie seine Positionen gewinnen – und das sind wichtige Voraussetzungen, um bei der bevorstehenden Landtagwahl erstmals im ehemals ‚roten Neuwied‘ das Direktmandat für die CDU zu gewinnen“, ist CDU-Chef Markus Blank davon überzeugt, dass Badziong mit seinen 31 Jahren „der perfekte Brückenbauer  zwischen den Generationen ist, was er auch in seiner jetzigen täglichen Arbeit immer wieder unter Beweis stellt.“

Kommunalpolitiker mit Herz und Verstand

„Sein hervorragendes persönliches Ergebnis bei der Stadtratswahl im Mai 2019 ­– Badziong verbesserte sich von Listenplatz 19 auf Position 2 innerhalb der CDU Neuwied – und seine erstmalige Wahl in den Neuwieder Kreistag zeigen, dass seine politische Arbeit, aber auch sein vielfältiges ehrenamtliches Engagement, von den Menschen, auch über Heimbach-Weis hinaus geschätzt und unterstützt wird“, ist der stellv. Ortsvorsitzende und JU-Vorsitzende Philipp Ley von den Erfolgsaussichten der Kandidatur Badziongs überzeugt.

Zur Person

Pascal Badziong hat nach seinem Abitur an der Johannes-Gutenberg Universität in Mainz Germanistik und Philosophie studiert. Bereits vor seinem zweiten Staatsexamen hat der Gymnasiallehrer an Schulen in der Region gearbeitet und heute unterrichtet der Studienrat die Fächer Deutsch, Philosophie und Ethik an einem Gymnasium. Während seines Studiums hat er neben seiner Ausbildung zum Lehrer bei Presseanstalten des Bundes und Landes seine journalistische Grundausbildung absolviert. Die Leidenschaft für den Journalismus als zweites Standbein wurde früh geweckt. Bereits in der Schulzeit begann Badziong seine Tätigkeit als Redakteur beim Linus Wittich Verlag, der er auch nach weiteren journalistischen Stationen bis heute als freier Mitarbeiter der „Neuwieder Stadtzeitung“ die Treue hält.

Ehrenamtlich steht Pascal Badziong seit Kindesbeinen auf den Bühnen der Heimbach-Weiser Fassenacht. Ob als Showtänzer oder heutiger Büttenredner, das Brauchtum liegt dem Vollblutkarnevalisten am Herzen.

Als stellvertretender Landesvorsitzender des Fachverbandes Deutsch Rheinland-Pfalz e.V. (Deutschlehrerverband) kümmert sich der Gymnasiallehrer nicht nur um die Interessen der Lehrerinnen und Lehrer, sondern auch allgemeine Bildungsfragen stehen im Fokus der Verbandsarbeit.

„Ich werde mich mit Herzblut und Leidenschaft für meine Heimat in Mainz einbringen und freue mich über die Unterstützung meines Ortsverbandes und vieler CDU’ler darüber hinaus, die mich zu meiner Kandidatur ermutigt haben“, zeigt sich Badziong motiviert. „Unser Wahlkreis braucht den Wechsel und ich stehe bereit, mit neuen Ideen und einem starken,  hoch motivierten Team in Stadt und Kreis Neuwied, den Wahlkreis 2021 für die CDU zu gewinnen. Erfolg haben wir nur, wenn wir einig und stark sind und als Mannschaft auftreten. Das haben die vergangenen Wahlen in unserer Stadt und im Kreis gezeigt.“

Mittel für Flüchtlingshilfe reichen nicht aus

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Landrat Hallerbach: von angemessener Finanzierung kann keine Rede sein

Kreis Neuwied – Die vom Land Rheinland-Pfalz an den Kreis Neuwied gezahlten finanziellen Mittel für die Flüchtlingshilfe reichen bei weitem nicht aus. Das teilte der Neuwieder Landrat Achim Hallerbach in der letzten Kreistagssitzung im Rahmen der Haushaltsberatung für das Jahr 2020 mit.

Das Land will den Kommunen 30 Millionen Euro für die Jahre 2016 bis 2021 ergänzend zur Verfügung stellen, um die Differenz zwischen der pauschalierten Zuweisung und den weitaus höheren tatsächlichen Kosten für Asylbewerber auszugleichen. Im Landkreis Neuwied beläuft sich die Unterdeckung der Ausgaben für Flüchtlinge (inklusive Krankenhilfe) für die Jahre 2016 bis 2021 auf voraussichtlich rund 28,56 Millionen Euro. Vom Land erhält der Kreis für denselben Zeitraum allerdings nur rund 1,34 Million Euro. „Damit bleibt ein Defizit beim Landkreis in Höhe von sage und schreibe 27,22 Millionen Euro. Von einer angemessenen Finanzierung durch das Land kann daher also keine Rede sein“, stellt Achim Hallerbach kritisch fest. Allein der Ausgleich dieser Kosten durch das Land, würde die Liquidität des Landkreises erheblich verbessern.

Der Landrat sieht dies als weiteres Beispiel dafür, wie das Land seine Kommunen nicht auskömmlich finanziell ausstattet. Beim Verfassungsgerichtshof des Landes Rheinland-Pfalz steht derzeit wieder eine Klage zur Entscheidung an, in der die Kommunen die verfassungsrechtlich gebotene Finanzausstattung durch das Land als bei weitem nicht ausreichend beanstanden. Der Landkreis Neuwied hatte bereits 2012 erfolgreich vor dem Verfassungsgerichtshofs Rheinland-Pfalz gegen das Land geklagt. In dem sogenannten „Neuwieder Urteil“ wurde das Land zu einer verbesserten Finanzausstattung der Kommunen „verurteilt“.

Achim Hallerbach stellt fest: „Leider wurden das strukturelle Defizit und die chronische Unterfinanzierung der Landkreise nie wesentlich verbessert. Allein die gute konjunkturelle Entwicklung in Deutschland konnte für eine gewisse Entlastung der Kreishaushalte sorgen. Auch eine erneute Novellierung des Landesfinanzausgleichsgesetzes in 2018 fiel weitestgehend zu Lasten der Kreise aus. Seitdem erhält der Landkreis Neuwied sogar dauerhaft 4,5 Millionen Euro Ausgleichszahlung weniger im Vergleich zum alten Recht. „Ein Desaster und eine Missachtung des damaligen Urteil des Verfassungsgerichtshofes.“

Deshalb fordert er: „Das Land darf seine Kommunen bei der Finanzierung der Hilfen für Asylbewerber nicht im Regen stehen lassen!“

Sven Lefkowitz: Spende statt Karten

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Der SPD-Landtagsabgeordnete Sven Lefkowitz kann auf zahlreiche Begegnungen und Gespräche mit Organisationen, Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen und Verbänden in den letzten Monaten zurückblicken.

Eine Möglichkeit wäre es, diese positiven Kontakte mit einem postalischen Weihnachtsgruß zu würdigen. „Ich gehe aber davon aus, dass es sicherlich auch angemessen ist, den Betrag dafür stellvertretend einem wohltätigen Zweck zukommen zu lassen und allen gesellschaftlich Aktiven mit diesem Bericht die besten Wünsche zu übermitteln“, so Sven Lefkowitz.

Empfänger dieser Spende ist in diesem Jahr der Kinderschutzbund Neuwied, den er damit in der ehrenamtlichen Arbeit zum Wohle der Kinder unterstützen möchte. Die Vorsitzende Gabriele Jung-Stertz zeigte sich erfreut über die Spende des Abgeordneten.

Lefkowitz ist überzeugt, dass man dem Engagement der Menschen, die sich alltäglich für die Allgemeinheit in unserer Gesellschaft einsetzen, nicht genug danken kann. Anlässlich des Weihnachtsfestes ist es aber leicht, ein kleines Zeichen zu setzen. „Denn diese Aktiven halten unsere Gesellschaft zusammen“, sagt der Sozialdemokrat.

Neuauflage der Vereinsbroschüre „Heimat schmeckt!“

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Bereits seit einigen Wochen informiert der Verein „Heimat schmeckt!“ in einem neuen Flyer über rund 30 in der Region angesiedelte Betriebe, die den Kunden die selbst produzierten landwirtschaftlichen Produkte in Hofläden und an Marktständen direkt anbieten. Im Flyer enthalten sind außerdem Lebensmittelverarbeiter und Gastronomen, die großen Wert auf die Verwendung regional erzeugter Lebensmittel legen. „Aus der Region - in der Region“ so lautet das Motto der Vereinsmitglieder.

In der Neuauflage der Vereinsbroschüre gibt es Tipps für den Einkauf und den Genuss von Lebensmitteln im Großraum Koblenz. Alle Mitgliedsbetriebe des Vereins stellen sich und ihre Produkte vor. Die Warenpalette der Direktvermarkter ist groß: Obst, Gemüse, Nüsse, Honig, Fleisch von Rind, Schwein, Lamm oder Geflügel, Forellen, Essige, Backwaren, Säfte, Weine, Brände, Öle und vieles mehr. Außerdem werden im Flyer auch die gastronomischen Mitglieder vorgestellt, die aus den heimischen Zutaten schmackhafte Speisen herstellen. Des Weiteren werden verschiedene Siegel, mit denen Lebensmittel häufig gekennzeichnet sind, erläutert. Zudem gibt es weitere Details zum Verein, einen Überblick über die Wochenmärkte, bei denen Heimat schmeckt!-Betriebe als Marktbeschicker vertreten sind und eine Übersichtskarte mit der Lage der Betriebe. Informationen zu den beliebten Präsentkörben von „Heimat schmeckt!“ und den Gutscheinen runden die Broschüre ab.

Regional produzierte Lebensmittel zu beziehen, schont nicht nur die Umwelt, weil Verpackungsmüll und lange Transportwege vermieden werden, sondern schafft durch den Dialog zwischen Produzenten und Verbrauchern Transparenz und Vertrauen. Der Verbraucher kann nachverfolgen woher seine Lebensmittel stammen und wie sie produziert wurden. Zudem werden landwirtschaftliche Familienbetriebe durch den Kauf heimischer Lebensmittel unterstützt. Werden Produkte aus der Region auch in der Region vermarktet, bleibt das Geld vor Ort und stärkt die lokale Wirtschaft. All dies sind Anliegen des „Heimat schmeckt!“ e.V.

Der neue Flyer kann bei Sabine Borsch, Tel. 02652/5279411, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. bestellt werden. Sie ist außerdem bei den Mitgliedern des Vereins erhältlich.

Weitere Informationen zu „Heimat schmeckt!“ gibt es unter www.heimat-schmeckt.de.

Neues von der Abfallwirtschaft für 2020

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Schadstoffmobil zu festen Terminen auch samstags an den Wertstoffhöfen

Abholung von Schadstoffen alle 6 Wochen

Kreis Neuwied. Um die Entsorgung von Problemabfällen und Schadstoffen aus Haushalten dem veränderten Bedarf anzupassen, kündigt die Kreisverwaltung zum 1. Januar 2020 Neuerungen an. Das Schadstoffmobil wird dann zusätzlich zu den Mittwochsterminen auch an bestimmten Terminen samstags vormittags an den Wertstoffhöfen im Kreisgebiet aufgestellt.

Die Samstagtermine im ersten Halbjahr für den Wertstoffhof Neuwied lauten: 11. Januar, 25. Januar, 22. Februar, 21. März, 16. Mai, 30. Mai und  27. Juni. Auf dem Wertstoffhof Linz steht das Schadstoffmobil am 7. März, 18. April und 13. Juni. Auf der Abfallentsorgungsanlage Linkenbach finden Termine am 8. Februar, 4. April und 2. Mai statt. Die Anlieferungszeit samstags geht von 8.00 bis 11.45 Uhr. Alle weiteren Termine sind auch im Abfuhrkalender und im Internet unter www.abfall-nr.de/schadstoffmobil.htm hinterlegt. Die Abholung von Problemabfällen per Entsorgungsscheck findet ab 2020 alle sechs Wochen statt, beginnend mit der ersten Februarwoche. In den Sommerferien und den Weihnachtsferien finden keine Abholungen statt. Sowohl für die Anlieferung als auch für die Abholung sind ab 2020 Höchstgrenzen je Abfallart festgelegt, die bei der Anmeldung und Anlieferung eingehalten werden müssen. Die maximale Literzahl bezieht sich dabei auf das Volumen der Behälter und nicht auf deren Inhalt. Die Kreisverwaltung bittet, zukünftig nur noch die neuen Entsorgungsschecks aus dem aktuellen Abfuhrkalender 2020 zu verwenden. Auch die online-Anmeldung unter www.abfall-nr.de/schecks/index.htm wird entsprechend angepasst.

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