Mittwoch, 27. März 2019

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AfD nominiert Kandidaten fĂŒr Neuwieder Kreistag

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Kreisgebiet Neuwied. FĂŒr die Wahl zum Neuwieder Kreistag am 26. Mai 2019 wurden die Kandidaten der AfD nominiert. Der Kreisvorsitzende Dr. Jan Bollinger betonte in seiner BegrĂŒĂŸungsrede: „Politische Entscheidungen sind auf kommunaler Ebene von großer Bedeutung und haben unmittelbare Auswirkungen auf das Leben der BĂŒrger. Die AfD setzt sich als einzige Partei fĂŒr Mitbestimmung von unten und mehr Transparenz ein. Vor diesem Hintergrund muss die AfD möglichst stark in den kommunalen Parlamenten vertreten sein, damit sich ihre Vertreter fĂŒr die Menschen unserer Region und fĂŒr unsere gemeinsame Heimat einsetzen können“. Zum Versammlungsleiter wurde der AfD-Landtagsabgeordnete JĂŒrgen Klein gewĂ€hlt, der die Wahlgebietsversammlung souverĂ€n leitete.

Zum Spitzenkandidaten wurde der Linzer Bundestagsabgeordnete Andreas Bleck gewĂ€hlt. In seiner Bewerbungsrede um den Listenplatz 1 betonte Bleck: "In der Kommune ist der Staat dem BĂŒrger und der BĂŒrger dem Staat am nĂ€chsten. Als BĂŒrgerpartei setzen wir uns daher nicht nur im Bund und in den LĂ€ndern, sondern auch in den Kommunen fĂŒr die Interessen der BĂŒrger ein. Wir werden – wie bereits in der Vergangenheit teilweise erfolgreich – auch weiterhin fĂŒr BĂŒrgerbeteiligung, Haushaltskonsolidierung, Ordnung und Sicherheit, Digitalisierung und die Abschaffung der StraßenausbaubeitrĂ€ge kĂ€mpfen."

AfD mit ausgewogener Kreistagsliste

Die Beisitzerin im Kreisvorstand Gerlinde Seidel (Medizinische Fachangestellte) wurde auf Platz 2 gewĂ€hlt. Platz 3 ging an Harald Zobel (Zollbeamter). Auf Platz 4 wurde Nick Baltrock (Elektriker) gewĂ€hlt. Listenplatz 5 geht an Carolin Rheingans (Lehrerin), Platz 6 an Ursula Zobel (Kinderkrankenschwester). Auf die folgenden ListenplĂ€tze kommen: Hans-Dieter Funk (7), Natalie Bleck (8), Norbert Diek (9), Ute Kutscher (10), Johanna Bringezu (11), Joachim Hoppen (12), Christel Cistecky (13), Rolf Pohl (14), Markus Seidel (15), Robin Zimmermann (16). Eberhard Heiduk (17). Der Kreisvorsitzende der Neuwieder AfD Dr. Jan Bollinger freute sich sichtlich ĂŒber die ausgewogene Kreistagsliste mit sowohl erfahrenen als auch engagierten Wahlbewerbern.

Abschluss der Arbeiten in der Marktstraße verschoben

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Sie war fĂŒr den Beginn der kommenden Woche angekĂŒndigt - die Fertigstellung der Marktstraße zwischen Engerser Straße und Langendorfer Straße. Aufgrund der prognostizierten Wetterlage – es werden starke NiederschlĂ€ge erwartet, haben Baufirma und Verwaltung die Arbeiten kurzfristig vorschoben. Die Deckschicht soll nun voraussichtlich am Dienstag, 19., und Mittwoch, 20. MĂ€rz, aufgetragen werden. An diesen beiden Tagen muss die Marktstraße dann ein letztes Mal komplett gesperrt werden, bevor der Verkehr dann deutlich frĂŒher als geplant rollen kann.

Landkreis Neuwied ist Trendsetter mit neuen Waldbaden-Naturerlebnissen

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Kreis Neuwied – Shinrin Yoku – so heißt das aus Japan stammende neue Naturerlebnisangebot, das mit Waldbaden-Workshops ab MĂ€rz an zahlreichen Orten im Landkreis Neuwied an den Start geht. Das durch die Wirtschaftsförderung des Landkreises initiierte touristische Vermarktungskonzept lĂ€dt dazu ein, den Wald mit allen Sinnen bewusst zu entdecken und dabei Naturerfahrungen der besonderen Art zu erleben. Entschleunigung und zahlreiche weitere positive Gesundheitsaspekte stehen dabei im Mittelpunkt der Veranstaltungen, die mit einem 20seitigen Angebotsprospekt Besucher aus nah und fern ansprechen.

Den Trend aus Japan greift der Landkreis Neuwied mit seinen weiteren Projektpartnern auf und bietet Erholungssuchenden Menschen in der naturstarken wie waldreichen Region Waldbaden-Workshops unter fachlicher Anleitung an. Ausgebildete NaturerlebnispĂ€dagogen fĂŒhren die Teilnehmer mit Achtsamkeit durch den Wald, lenken den Fokus in besonderer Art und Weise auf Flora und Fauna und öffnen das Bewusstsein fĂŒr den Wald als Kraft- und Erholungsort. Spezielle Atem- und Entspannungstechniken  intensivieren dabei das Walderlebnis.

Bereits im MĂ€rz startet der erste Workshop in Linz, worauf dann weitere rund dreistĂŒndige Angebote bis in den November hinein in Neuwied und den weiteren Verbandsgemeinden Puderbach  und Rengsdorf-Waldbreitbach stattfinden.

FĂŒr Landrat Achim Hallerbach trifft die neue Vermarktungsidee genau den Zeitgeist, wo als Gegenentwurf zur schnell getakteten Berufs- und Alltagswelt, besondere Wellness- und Entschleunigungsangebote auf wachsendes Interesse stoßen. „Wir sind mit diesen speziellen Naturerlebnisangeboten nicht nur im Landkreis Trendsetter. In Deutschland sind wir zwar nicht die ersten, die sich diesem touristischen interessanten Thema widmen, aber wir gehören zu den ersten!“

Besonders erfreut sind die beiden Initiatoren Anja Hoffmann und Jörg Hohenadl von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises ĂŒber die ersten acht Wochenendangebote, die zusammen mit Hotelpartnern aus der Region entwickelt wurden. Neben den Waldbaden-Seminaren stehen hier auch weitere Programmpunkte wie Naturpark-Wanderungen und WildkrĂ€uterfĂŒhrungen, Pilzexkursionen und Weinkultur, wie auch mehrgĂ€ngige KrĂ€uter- und RegionalmenĂŒs als besonderer Genussfaktor auf dem Programm.

Auch die Hotels, die als Veranstalter der Waldbaden-Wochenendpauschalen Neuland betreten sind gespannt. So erhoffen sich das Vitabalance-Hotel in Waldbreitbach, das Landgasthaus Zum Alten Fritz in Asbach-Löhe, der Tannenhof in Großmaischeid, die Thalhauser MĂŒhle in Thalhausen, das Landhotel Fernblick in HĂŒmmerich wie auch das food hotel in Neuwied neue Zielgruppen, die sich fĂŒr Naturgenuss-Aufenthalte interessieren.

FĂŒr das Premierenjahr sind die Angebote geschnĂŒrt. Entwickelt sich die Nachfrage gut, soll das Angebot im nĂ€chsten Jahr erweitert und ausgebaut werden, wozu weitere Partner gerne ihr Interesse bekunden können.

Wer von Waldbaden erstmals hört, vermutet zumeist dahinter ein Schwimmangebot, vorzugsweise in einem von Buchen und Fichten umrahmten Badesee. Der wahre Inhalt des Naturerlebnisangebots sieht dagegen völlig anders aus. Die in Deutschland noch recht junge Initiative nutzt den Wald als Ort fĂŒr Gesundheit und Wohlbefinden und knĂŒpft damit an die bereits seit Jahrzehnten in Japan entwickelte Waldgesundheit an. Dort bedeutet „Shinrin Yoku“ sinngemĂ€ĂŸ Eintauchen in die WaldatmosphĂ€re, ist durch viele Studien als gesundheitsfördernd anerkannt und daher seit vielen Jahren in der japanischen Volksgesundheit fest verankert. Über sechzig ausgewiesene GesundheitswĂ€lder bilden dort den therapeutischen Rahmen fĂŒr zahlreiche Zivilisationskrankheiten. So sollen Aufenthalte im Wald beispielsweise das Immun- und Herz-Kreislaufsystem stĂ€rken und den Stressabbau gĂŒnstig beeinflussen. Wohltuende Effekte, die viele Menschen von heute ganz neu zu schĂ€tzen lernen.

Der neue 20seitige Angebotsprospekt informiert ĂŒber die reinen Workshops, wie auch die Wochenend-Pauschalen und ist ab sofort kostenfrei bei den Tourist-Informationen von Stadt Neuwied und Stadt Linz wie auch bei den Verbandsgemeinden Rengsdorf-Waldbreitbach, Asbach, Dierdorf und Puderbach kostenfrei erhĂ€ltlich. Er kann auch direkt bei der Wirtschaftsförderung des Landkreises Neuwied GmbH, Marktstraße 80, 56564 Neuwied, Telefon 02631-28212, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschĂŒtzt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. angefordert werden.

Dr. Enders: StĂ€rken zusammenfĂŒhren und ausbauen

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Freiwillige Kooperation und engere Zusammenarbeit sollen ausgebaut werden

Kreis Neuwied – Gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten und Landratskandidaten fĂŒr Altenkirchen, Dr. Peter Enders, sowie dem 1.Beigeordneten der Verbandsgemeinde Flammersfeld, Rolf Schmidt-Markoski, dem Willrother OrtsbĂŒrgermeister Richard Schmitt, hat der Neuwieder Landrat Achim Hallerbach die Möglichkeiten einer engeren interkommunalen Zusammenarbeit der beiden Landkreise Altenkirchen und Neuwied diskutiert.

„Insbesondere im Norden des Landkreises Neuwied und dem Unterkreis von Altenkirchen - entlang der A 3 in den Verbandsgemeinden Asbach, Flammersfeld, Dierdorf, Puderbach und Rengsdorf-Waldbreitbach - gibt es zahlreiche sinnvolle Schnittstellen der Kooperation. In der interkommunalen Zusammenarbeit können die jeweiligen StĂ€rken der Regionen vernetzt und noch besser entwickelt werden,“ betonen Landtagsabgeordneter Dr. Peter Enders und Landrat Achim Hallerbach.

Ein wichtiges Projekt bewerten die GesprĂ€chsteilnehmer die Initiative „Wir WesterwĂ€lder - vom Rhein bis an die Sieg“. Die Landkreise Altenkirchen, Neuwied und Westerwald vereinbaren derzeit auf freiwilliger Basis eine engere Zusammenarbeit auf mehreren Themenfeldern. „Neben Tourismus, Kultur, Natur- und Umweltbereich, wollen wir auch die wirtschaftlichen Komponenten in den Fokus unseres Handelns stellen. Insbesondere mit der wichtigen Verkehrsachse der A3 bieten sich gemeinschaftliche Entwicklungspotentiale,“ betont Dr. Peter Enders.

Die kulturellen und sozialen Verbindungen zwischen den beiden Regionen bieten ebenfalls eine gute Plattform. Ob die Lahrer Herrlichkeit mit einem gemeinsamen Pfarreienverbund, der rheinische Karneval, die gemeinsame Nutzung der IGS in Horhausen, gemeinsames Leader-Projekt „Raiffeisen-Region“ und zahlreiche wirtschaftliche Verbindungen sind gewachsene Strukturen, die es zu nutzen gilt.

„Unsere Region liegt zwischen den BallungsrĂ€umen Köln/Bonn sowie Rhein/Main und hat sich zu einem starken Wirtschaftsraum entlang der Autobahn entwickelt. Dies gilt es noch stĂ€rker zu entwickeln und in der Gesamtregion zu positionieren,“ betonen Landrat Achim Hallerbach und der 1.Beigeordnete der Verbandsgemeinde Flammersfeld, Rolf Schmidt-Markoski. Achim Hallerbach versicherte: "Ich werde auch GesprĂ€che mit den jeweiligen BĂŒrgermeistern suchen und fĂŒr eine noch intensivere Kooperation werben."

FĂŒr alle Kommunalvertreter gilt: Wir kĂ€mpfen weiterhin fĂŒr den Erhalt und die EigenstĂ€ndigkeit der beiden Landkreise Altenkirchen und Neuwied! „Die StĂ€rken der einzelnen Regionen ausbauen und den Erhalt der BĂŒrgernĂ€he sind uns wichtig!“ so abschließend der Landtagsabgeordnete Dr. Peter Enders.

Es gibt viel zu tun – jetzt ist die Stadt gefragt!

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Der Abschlussbericht ĂŒber die SpielstĂ€tten in Heddesdorf wurde von den Sozialdemokraten nun ĂŒbergeben

Nach den zahlreichen Begehungen und der Bestandsaufnahme der SpielflĂ€chen in Heddesdorf  im Rahmen der SPD-Kampagne fĂŒr ein kinderfreundliches Heddesdorf wurde nun  der umfangreiche Abschlussbericht ĂŒbergeben. BĂŒrgermeister Michael Mang nahm die Resultate und WĂŒnsche der Genossen entgegen und sagte zu, dass die Ergebnisse an die zustĂ€ndigen Stellen in der Stadtverwaltung weiter gegeben werden. Im Zeitraum September 2018 bis Januar 2019 waren die beiden Sozialdemokraten Martina Beate Jakoby und Sven Lefkowitz vom SPD-Ortsverein Heddesdorf unterwegs. Begutachtet wurden sĂ€mtliche KinderspielplĂ€tze in Heddesdorf.

Die ausfĂŒhrliche Bestandsaufnahme inklusive einer Fotodokumentation umfasst die fĂŒnfzehn SpielstĂ€tten im Bereich Heddesdorf. Darunter zwölf SpielplĂ€tze, die zwei Schulhöfe der Grundschulen sowie der Skaterpark am Eisstadion.

Der Spielplatz Ulmenweg war ursprĂŒnglich der Anlass zur Kampagne „Kinderfreundliches Heddesdorf“. Ein Spielplatz im Herzen des Raiffeisenrings, der vielen noch unter dem Namen „Elefantenspielplatz“ bekannt ist und seit Jahren auf dringende Erneuerung wartet. Hier wurden die dringenden Maßnahmen mehrfach verschoben, bis nichts mehr ging und der Platz zum Schluss abgesperrt werden musste. Hier konnten die beiden Sozialdemokraten nun berichten, dass die Neugestaltung dieses Jahr erfolgen soll.

Ebenfalls sogenannte „Sorgenkinder“ sind die SpielplĂ€tze Lerchenweg, Heddesdorfer-Berg Mitte, an der Liebfrauenkirche und der Spielplatz an der Eishalle. Diese SpielplĂ€tze haben ebenfalls eine Neugestaltung dringend nötig.

Mehrere SpielplÀtze, darunter auch beispielsweise der Spielplatz Heddesdorfer Berg Ost, der an sich eine neue und schön gestaltete Anlage ist, benötigen dringende Erhaltungsanstriche, damit sie auch weiter so attraktiv bleiben.

Aufgefallen ist, dass bei vielen Anlagen zu wenig Sitzmöglichkeiten und MĂŒlleimer vorhanden sind. Das merkten die Nutzer der SpielstĂ€tten an, die bei den jeweiligen Bestandsaufnahmen das GesprĂ€ch mit Lefkowitz und Jakoby suchten und ihre Beschwerden, WĂŒnsche und Anregungen Ă€ußerten.

Am Skaterpark an der Eishalle wird dringend eine Beleuchtung von den Skatern gewĂŒnscht. Bis jetzt ist dort scheinbar bisher nicht bedacht worden, dass eine Beleuchtung sinnvoll sein könnte.

Eine zusĂ€tzliche Rundlauf-Tischtennisplatte wird fĂŒr den Schulhof der Geschwister-Scholl-Schule erbeten und der Schulhof der Grundschule Heddesdorfer Berg benötigt dringend Sicherheitsarbeiten unter dem großen KlettergerĂŒst.

Teilweise können mit wenigen Mitteln, beispielsweise durch eine regelmĂ€ĂŸige Pflege und hier und da ein neues SpielgerĂ€t fĂŒr unsere Kleinsten, einige SpielplĂ€tze wieder fĂŒr unsere Kinder aus Heddesdorf attraktiv gestaltet und aufwertet werden.

Die beiden Sozialdemokraten Martina Beate Jakoby und Sven Lefkowitz haben umfangreich vorgearbeitet. Jetzt liegt die Umsetzung in den HĂ€nden der Stadt Neuwied.

„Wir werden unsere Arbeit nicht aus den Augen lassen und darauf achten, dass die geforderten Maßnahmen umgesetzt werden“ so Jakoby und Lefkowitz und bedanken sich noch einmal ausdrĂŒcklich bei den Besuchern der SpielplĂ€tze, die durch ihre Kritik und WĂŒnsche zu der QualitĂ€t der Bestandsaufnahme beigetragen haben.

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