Montag, 23. September 2019

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region-rhein.de

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Künstler zeigen ihre Werke auf dem Alten Friedhof

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Während des Tages des Offenen Denkmals am Sonntag, 8. September, stellen mehrere Mitglieder der Neuwieder Künstlergruppe „Kultu(h)r“ von 10 bis 19 Uhr ihre Arbeiten auf dem gesamten Gelände des Alten Friedhofs aus. Zu sehen sind Ölgemälde, Aquarelle, Mosaike, Zeichnungen und vieles mehr. Jeweils im Anschluss an die beiden Friedhofsführungen, die um 10 und um 14 Uhr beginnen, lesen zudem Lyriker der Gruppe in der ehemaligen Aussegnungshalle abwechselnd Lyrik und kurze Prosastücke. Der Eintritt ist frei.

Infostand der AfD in Neuwied am 07.09.2019

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Neuwied. Am kommenden Samstag, den 07. September 2019, wird die Alternative für Deutschland (AfD) ab 10 Uhr mit einem Infostand in der Neuwieder Innenstadt präsent sein und über ihr Parteiprogramm informieren. Der Neuwieder Landtagsabgeordnete und parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion im rheinland-pfälzischen Landtag, Dr. Jan Bollinger und die Mitglieder der AfD freuen sich auf viele anregende Gespräche, spannende Themen, neue Anreize und interessante Diskussionen.

Neuwieder Kreisverband der AfD

Neuwieder Stadtrat stimmt für AfD-Antrag

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Können die Bürger von Neuwied die Stadtratssitzungen bald von zu Hause aus verfolgen?

Neuwied. Für viele Bürger ist ein Besuch der Stadtratssitzungen aus beruflichen, gesundheitlichen oder terminlichen Gründen nicht möglich. Auf Antrag der AfD-Fraktion wurde die Stadtverwaltung beauftragt, die rechtlichen und technischen Voraussetzungen sowie die Kosten für eine Live-Übertragungen und die spätere Verfügbarkeit des öffentlichen Teils von Ratssitzungen zu prüfen.

Der Fraktionssprecher der AfD-Stadtratsfraktion, René Bringezu betonte in seiner Begründungsrede zum Antrag, dass das Urheberrecht der aufgezeichneten Sitzungen des Kommunalparlaments selbstverständlich bei der Stadt liegen soll. Somit hätte niemand das Recht eine Weiterverwendung der Aufzeichnung im Internet für politische Zwecke vorzunehmen. Bringezu zum Ergebnis der Abstimmung: „Wir sind darüber erfreut, dass die anderen Fraktionen diese moderne Form der Bürgerbeteiligung unterstützen. Ein Live-Stream und vor allem die spätere Verfügbarkeit der Redebeiträge kann neben einem Imagegewinn auch die Identifikation mit der Gemeinde stärken. Gerade junge Leute können so an die Politik herangeführt werden.“

AfD-Stadtratsfraktion Neuwied

Gesundheitspolitiker Erwin Rüddel besichtigte medizinische Spitzentechnologie im Wahlkreis

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Prostatabehandlung mit Roboter-Unterstützung im St. Elisabeth Krankenhaus

Neuwied. „Dies ist ein sehr gutes Beispiel einer patientenschonenden Symbiose aus Medizin und modernster Technik“, erklärte der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel im Neuwieder St. Elisabeth-Krankenhaus. Dort war der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Deutschen Bundestag bei einer Prostataoperation mit dem neuen daVinci-Operationssystem live zugegen.

Dabei handelt es sich um ein den Operateur bei sogenannten laparoskopischen Engriffen (Schlüssellochchirurgie) unterstützendes modernes System zur minimal-invasiven Chirurgie des Prostata-Krebs. Es genügen hierbei 5 bis 12 mm kleine Schnitte, durch die die nötigen hochpräzisen, mikrochirurgischen Instrumente sowie eine 3D-Kamera platziert werden.

Dieses System bedient ausschließlich ein erfahrener Operateur, der die Operation steuert und sich in unmittelbarer Nähe zum Patienten im Operationssaal befindet.

So auch bei der von Chefarzt Prof. Dr. Carsten Maik Naumann geleiteten OP im St. Elisabeth Krankenhaus Neuwied. Der Operateur hat jederzeit die volle Kontrolle über das Operationssystem. Denn nur er kann es manuell steuern. Selbstständige Aktionen des Systems sind nicht möglich.

Im Operationssaal konnten sich Gesundheitspolitiker Erwin Rüddel und dessen Wissenschaftliche Mitarbeiterin Alexandra Gutwein vor Ort von der Technologie und Präzision des Systems überzeugend. Die Technologie des roboterassistierten Operierens ermöglicht es, präziser und patientenschonender zu arbeiten. Dabei lassen sich die von der Kamera gesendeten dreidimensionalen Bilder stark vergrößern. Gleichzeitig können im Bauchraum die medizinischen Instrumente millimetergenau gesteuert werden und sie sind beweglicher als die menschliche Hand.

„Für die Patienten bedeutet dies, dass sie nach einem Eingriff meist weniger Schmerzen haben und die Liegezeit kürzer ist, als bei offenen oder auch minimal-invasiven Eingriffen ohne Assistenz eines Roboters. Ein solches System ist mittlerweile quasi Voraussetzung für eine Klinik, um gute neue Urologen für sich zu gewinnen“, äußerte Dr. Michael Fresenius, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie, Intensiv- und Notfallmedizin.

Festgestellt werden muss aber, dass sich aktuell der Erwerb eines solchen OP-Roboters für die Klinik noch nicht rechnet, da die hohen Anschaffungskosten noch nicht in den Fallpauschalen, d.h. der Vergütung für einen Eingriff, enthalten sind. In absehbarer Zeit, davon ist auszugehen, werden auch Konkurrenzunternehmen in den Markt des roboterassistierten Operierens eintreten, was sinkende Preise für die Anschaffung eines solchen Systems zur Folgen haben dürfte.

An den Vorsitzenden des Gesundheitsausschusses im Deutschen Bundestag, Erwin Rüddel, erging die Botschaft sich für eine entsprechende Vergütung einzusetzen. Dem stimmte der Parlamentarier zu. „Die bei der OP gewonnenen Eindrücke fußen auf einer großen Herausforderung und Spezialisierung. Im gleichen Atemzug gilt es nochmals anzumerken, wie wichtig gerade für die Zukunft eine flächendeckende Krankenhausversorgung ist – mit dem speziellen Augenmerk auf regionale Besonderheiten“, bekräftigte Erwin Rüddel.

Zusammenleben in Toleranz gestalten

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Interkulturelle Wochen beginnen in Neuwied am 12. September

„Zusammen leben, zusammen wachsen“: So lautet das diesjährige Motto der Interkulturellen Wochen (IKW), die von vielen Organisationen und Institutionen veranstaltet und unterstützt werden. Sie wollen rassistischer Gewalt und anderen fremdenfeindlichen Erscheinungen entgegentreten und zugleich Menschen, die sich für eine solidarische Gesellschaft einsetzen, in den Mittelpunkt rücken. In Neuwied dauern die IKW vom 12. September bis zum 3. Oktober.

Den Auftakt zu den Interkulturellen Wochen bildet am Donnerstag, 12. September, von 11.30 bis 13 Uhr, ein „Courage-Tag“ in der Turnhalle von Gebäude Gelb an der Integrierten Gesamtschule Neuwied, Julius-Remy-Straße 1. Die Schüler haben unter dem Motto „Vielfalt macht Schule“ ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Zudem wird die Ausstellung „Wir gegen Rassismus“ gezeigt. Info: Rebecca Achilles, Telefon 02631 345 9122.

Ebenfalls am 12. September heißt es von 17.30 bis 20 Uhr, „Der Beirat für Migration und Integration kocht …“ - und zwar in der Lehrküche der VHS Neuwied, Heddesdorfer Straße 33. Die Mitglieder dieses städtischen Gremiums laden ein zu einer kulinarischen Reise in die philippinische Küche. Eine Anmeldung ist erforderlich bei Dilorom Jacka, Tel. 02631 802 284, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Die „Begegnung der Religionen“, steht am Dienstag, 17. September, 18 bis 20 Uhr, im Amalie-Raiffeisensaal der VHS auf dem Programm. Neuwieder Christen, Jesiden und Muslime laden zu diesem Treffen mit Gebet, Gesang und Gespräch ein. Ansprechpartner ist Diakonie-Pfarrerin Renate Schäning, Telefon 02631 39 220.

Einige weitere Termine im Überblick: Mittwoch, 18. September, 20 bis 22 Uhr; „Fair Traders – Three Stories of Ethical Business“; Minski in der Schauburg, Heddesdorfer Straße 84. Der Film schildert das Wirken von Geschäftsleuten, die ihre Vision von gerechtem Unternehmertum verfolgen. Infos: Alena Linke, Stadtverwaltung Neuwied, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Tickets kosten 6 Euro (Loge 7 Euro), Schüler und Inhaber von Juleica-Karten zahlen 3 beziehungsweise 4 Euro. Der Film ist auch am Donnerstag, 19. September, 18 Uhr, im Cine5 in Asbach zu sehen.

Freitag, 20. September, bis Freitag, 4. Oktober: Ausstellung „Jeder Flüchtling ist ein Mensch“ in der Kreisverwaltung Neuwied, Wilhelm-Leuschner-Straße 9. Die Ausstellung der Künstlerin Jana Merkens zeigt Exponate von Menschen rund um das Thema „Flucht“, Szenen, wie man sie aus den Nachrichten kennt. Die (halb-) lebensgroßen, realistisch dargestellten Figuren verkörpern als Individuen ihre eigenen Geschichten und ermöglichen dem Betrachter Spielraum für individuelle Interpretationen. Ausstellungseröffnung ist am 20. September um 12 Uhr; sie ist eine Initiative der Kleinen Liga der Wohlfahrtsverbände (AWO, Caritas, DRK, Diakonie, Paritätischer) in Stadt und Kreis Neuwied mit Unterstützung der Kreisverwaltung. Ansprechpartner ist, das Diakonische Werk, Telefon 02631 392 265, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Freitag, 20. September, 19 bis 21 Uhr, Theaterstück „Augenhöhe?“ des Internationalen Christlichen Friedensdiensts Eirene; Café Auszeit im Gemeindehaus der Evangelischen Marktkirche, Engerser Straße 34. „Augenhöhe?“ ist eine Inszenierung neuer Ideen zur Konfliktbearbeitung, die das Team des Eirene-Projekts „Starke Nach-bar_innen“ mit Geflüchteten, Migranten und Deutschen entwickelt hat. Der Besuch ist kostenfrei. Infos: Eirene, Telefon 02631  8379-0.

Samstag, 21. September, 19 Uhr; Vortrag „Frauen und Mädchen stark machen - Projekte in Palästina und Tansania“, Herrnhuter Brüdergemeine, Friedrichstraße 23; am Sonntag, 22. September, findet dort um 10 Uhr ein ökumenischer Gottesdienst zum gleichen Thema statt. Ansprechpartnerin: Karen Wilson, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Montag, 23. September, 18 bis 21.45 Uhr; „Kampanien – Campania“, Lehrküche der VHS Heddesdorfer Straße 33. In diesem Kochkurs steht die Regionalküche Neapels im Fokus. Anmeldung erwünscht, Kursentgelt: 33 Euro. Anmeldung per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder telefonisch 02631 3989-0,

Dienstag, 24. September, 10 bis 12 Uhr; Viva América Latina; Mehrgenerationenhaus, Wilhelm-Leuschner-Straße 5. Auf Spanisch erzählt Martha Boue aus ihrer Heimat Peru. Dabei werden Land und Leute, kulturelle und religiöse Traditionen ebenso beleuchtet wie soziale Fragestellungen und Lebensbedingungen. Kosten: 5 Euro. Anmeldung und Info: MFG, Telefon 02631 344 596, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Web: www.mgh-neuwied.de

Dienstag, 24. September, 17 bis 18.30 Uhr; „Einmal singend um die Welt“, Mehrgenerationenhaus, Wilhelm-Leuschner-Straße 5;  offenes Singen mit „Neuwied in TONational“, dem offenen Chor von Mehrgenerationenhaus und Sozialer Stadt; Anmeldung nicht erforderlich; Kosten: 5 Euro. Info: MFG, Telefon 02631 344 596, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Web: www.mgh-neuwied.de

Über die Veranstaltungen bis zum 3. Oktober informiert eine weitere Pressemitteilung. Der vollständige Veranstaltungskalender für die IKW 2019 in der Stadt Neuwied ist unter www.neuwied.de/ikw2019.html zu finden. Weitere Informationen erteilt Dilorom Jacka, Koordinierungsstelle für Integration des städtischen Amtes für Jugend und Soziales, Telefon 02631 802 284, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

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