Montag, 02. August 2021

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Neuwieder Poetry Slam beendet Zwangspause

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Endlich wieder Live-Kultur im Jugendzentrum Big House

Die Corona-Pandemie ist für Kunst und Kultur eine ungemeine Herausforderung. Davon waren selbstverständlich auch Neuwied und die Kulturveranstaltungsreihe „Live Lounge“ im städtischen Jugendzentrum Big House nicht ausgenommen. Doch mit der Verbesserung der Lage kann auch die „Live Lounge“ sich wieder ihrer Herzensangelegenheit widmen: der Präsentration sympathischer Veranstaltungen im entspannten Ambiente der Lounge des Big House. Endlich wieder live vor Ort und vor allem: vor Publikum.

Die „Live Lounge“ startet am Freitag, 16. Juli, 20 Uhr, mit einem der beliebten Poetry Slams. Sechs Wortakrobatinnen und Wortakrobaten tragen dann selbstgeschriebene Texte in mitreißender Sprache vor und stellen sich anschließend dem Urteil der kritischsten Jury, dem Publikums. Mit dabei sind unter anderem Eva Lisa, Micha-El Goehre und Yasmin Abbas. Es wird wie immer lustig und traurig, nachdenklich und überraschend. Man darf gespannt sein, wie die Corona-Zwangspause sich auf die Inhalte und die Form des Poetry Slams ausgewirkt hat. Publikum und Beteiligte dürfen sich jedenfalls auf gemeinschaftlich erlebte „Live Kultur“ freuen.

Die Veranstaltung findet statt unter aktuell geltenden Hygienevorgaben. Diese sehen unter anderem eine Testung des Publikums vor. Zur besseren Planung und zugunsten eines reibungslosen Ablaufs bitten die Veranstalter um Voranmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Interessierte Gäste lassen sich vorzugsweise in einem offiziellen Zentrum tagesaktuell testen. Für Kurzentschlossene besteht ab 19 Uhr eine Testmöglichkeit vor Ort.

Die Veranstaltungsreihe wird organisiert von Neuwieder Kulturschaffenden und der städtischen Kinder- und Jugendförderung, und wird gefördert durch das food hotel Neuwied. Veranstaltungsort ist das Jugendzentrum Big House, Museumstraße 4a.

Personelle Veränderungen in der SPD-Stadtratsfraktion: Janick Helmut Schmitz neuer Geschäftsführer

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NEUWIED. Mit Wirkung zum ersten Juli hat Janick Helmut Schmitz die Geschäftsführung der SPD-Stadtratsfraktion übernommen und folgt damit auf Petra Grabis.

Petra Grabis, die sechs Jahre die Funktion der Geschäftsführerin ausgeübt hat, möchte sich nun verstärkt anderen Aufgaben widmen. Fraktionsvorsitzender Sven Lefkowitz bedankte sich bei ihr für die hervorragende und stets sehr vertrauensvolle Zusammenarbeit und bedauerte den Schritt. Grabis wird weiterhin der SPD-Fraktion angehören und in den bisherigen Ausschüssen auch ihre Funktionen wahrnehmen. „Sie steht uns auch weiter mit Rat und Tat für unsere politische Arbeit zur Verfügung. Das macht den Übergang für uns deutlich leichter und das freut mich sehr“, erklärte Lefkowitz.

Die SPD-Stadtratsfraktion wählte nun auf Vorschlag des Fraktionsvorstandes in der jüngsten Sitzung Janick Helmut Schmitz zum neuen Geschäftsführer.

Der 27-jährige Heimbach-Weiser ist seit 2019 Mitglied im Stadtrat Neuwied und gehörte bislang dem Fraktionsvorstand an. Auf die neue Aufgabe blickt er positiv und ist froh über die Unterstützung der Fraktionskolleginnen und -kollegen: „Ich freue mich, dass ich für die SPD-Stadtratsfraktion fortan in der Funktion des Geschäftsführers tätig sein darf. Die neuen Arbeitsbereiche und Aufgaben sind für mich spannend zu gestalten - die Geschäfte der Fraktion werde ich nach innen und außen bestmöglich vertreten. Ich danke unseren Genossinnen und Genossen für das Vertrauen und ebenso meiner Kollegin Petra Grabis für ihre bisherige Arbeit“, so Schmitz, der nun motiviert ans neue Werk geht, wie er weiter wissen lässt.

„Auch mit Janick Helmut Schmitz habe ich in den vergangenen zwei Jahren sehr gut zusammengearbeitet, sodass ich mich sehr darüber freue, dass wir mit ihm einen kompetenten Nachfolger gefunden haben“, erklärte Sven Lefkowitz abschließend.

Erfolgreiche Prüflinge verstärken das Team der Kreisverwaltung

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Landrat Hallerbach gratuliert Anwärtern und Auszubildenden zum bestandenen Abschluss

Kreis Neuwied. Erfolgreicher Ausbildungsabschluss: Im Rahmen einer kleinen Feierstunde haben Landrat Achim Hallerbach, Büroleiterin Frau Diana Wonka, Ausbildungsleiterin Nesrin Uslu und Personalratsvorsitzende Birgit Eisenhuth acht Auszubildenden der Kreisverwaltung zu ihren erfolgreich absolvierten Prüfungen gratuliert.

Eine zwei- bis dreijährige Ausbildung bei der Kreisverwaltung Neuwied, externe Gastausbildungen, der Besuch der Hochschule, Berufsschule sowie des Kommunalen Studieninstitutes liegen hinter den jungen Frauen und Männern. Mit den erworbenen theoretischen und praktischen Kenntnissen beginnt nun der berufliche Alltag in den verschiedenen Bereichen der Verwaltung. Durch die vielfältige und vielseitige „Allrounder“-Verwaltungsausbildung können sie in den verschiedenen Fachabteilungen eingesetzt werden. „Wir sind froh, dass wir sie alle übernehmen konnten“, freute sich Landrat Achim Hallerbach, der betonte, wie wichtig es für die Kreisverwaltung ist, das Mitarbeiterteam immer wieder durch gute, selbst ausgebildete Mitarbeiter verstärken zu können.

Das Bild zeigt: (vordere Reihe von links) Personalratsvorsitzende Birgit Eisenhuth, Denise Waldorf (Kreissekretärin), Kathrin Manderfeld (Kreisinspektorin), Christopher Pfleger (Kreisinspektor), Büroleiterin Diana Wonka, (mittlere Reihe von links) Julia Lorscheid (Kreisinspektorin), Selina Hillen (Kreisinspektorin), Norman Eggert (Verwaltungsfachangestellter), Ausbildungsleiterin Nesrin Uslu und (hinten Mitte) Landrat Achim Hallerbach. Auch dem Foto fehlen Lea Lorscheid und René Touby (beide Kreisinspektoren)

Online-Gespräch zu „Politik trifft Sport“

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Erwin Rüddel im Austausch mit Bahnradweltmeisterin Kristina Vogel

Kreisgebiet. Unter der Moderation von FLY & HELP Gründer und Weltumrunder Reiner Meutsch findet, initiiert vom heimischen CDU-Bundestagsabgeordneten Erwin Rüddel, am Mittwoch, 7. Juli 2021, ab 19.30 Uhr, ein Online-Gespräch zu „Politik trifft Sport“ mit der Bahnradweltmeisterin Kristina Vogel statt.

Kristina Vogel ist eine ehemalige Bahnradsportlerin und zweifache Olympiasiegerin.

Sie ist mit elf Weltmeistertiteln in der Elite, neben der Australierin Anna Meares, bis heute die erfolgreichste Bahnradsportlerin. Bis 2017 errang sie zudem 21 nationale Titel.

Der 26. Juni 2018 veränderte das Leben der Vorzeige-Sportlerin komplett. Katarina Vogel stürzte beim Training im Cottbuser Radstadion nach einer Kollision mit einem niederländischen Fahrer und zog sich einen Trümmerbruch des Brustbeins und eine schwere Wirbelsäulenverletzung zu. Seitdem ist die 30-Jährige querschnittsgelähmt und auf den Rollstuhl angewiesen.

„Nicht aufgeben“, lautete weiterhin die Devise von Kristina Vogel. Heute arbeitet sie unter anderem wieder in ihrem Beruf als Bundespolizistin und sitzt für die CDU-Fraktion im Erfurter Stadtrat. – „Eine Frau mit einer sportlichen Einstellung von der auch die Politik lernen kann“, ist Erwin Rüddel sicher.

Der Parlamentarier ist selbst auch auf sportlichem Parkett zu Hause. Er fungiert als Vorsitzender der LG Rhein-Wied, als Präsident des SV Windhagen und als Sportbeauftragter der CDU Rheinland-Pfalz. Das jährliche Sportabzeichen, drei Marathons (Köln, Berlin, New York und eine jährliche Laufleistung von mindestens 1000 Kilometer finden sich in der Sport-Vita des Bundestagsabgeordneten.

„Werte, die Sport und daraus zu erzielende Erfolge ausmachen, lassen sich meiner Meinung nach auch für eine gute und erfolgreiche Politik umsetzen. Die Erfahrungen von Kristina Vogel und der Austausch mit ihr, können sicher dazu beitragen. Ich freue mich auf aufschlussreiche Gespräche unter Moderation von Reiner Meutsch, dem Gründer der gemeinnützigen Stiftung ‚Fly & Help‘, deren Ziel die Förderung von Bildung ist und die durch Spenden bis dato 541 Schulprojekte in 52 Entwicklungsländern realisiert und somit Kindern Schulbildung ermöglicht hat. Zudem hat Reiner Meutsch sich einen weiteren Lebenstraum erfüllt und mit seinem eigenen Flugzeug die Welt umrundet. - Deshalb lade ich alle Interessierten herzlich ein, an diesem Online-Gespräch teilzunehmen“, bekräftigt Erwin Rüddel.

Hinweis: Über Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. < Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. '; document.write( '' ); document.write( addy_text65221 ); document.write( '<\/a>' ); //--> Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. > kann man sich anmelden und bekommt dann die Zugangsdaten zugesandt oder man kann auch einfach über Facebook den Austausch verfolgen.

Bund fördert die Digitalisierung in den Schulen

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Erwin Rüddel erkundigte sich nach aktuellen Zahlen für den Kreis Neuwied

Berlin / Kreis Neuwied. Der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel erfuhr nach einer Anfrage an die Bundesregierung, wie viel Geld der Bund für die Digitalisierung unserer Schulen in Rheinland-Pfalz bewilligt bzw. bereits überwiesen hat. „Denn dies ist umso wichtiger, da der Umfang der Internetnutzung privat wie beruflich ständig steigt und junge Menschen digitale Kompetenzen erlernen müssen, um sich sicher und souverän in der digitalen Welt zu bewegen“, so der Parlamentarier.

Nach Informationen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung wurden zum Stichtag 31.12.2020 Schulträgern 74 Maßnahmen im Rahmen DigitalPakt Schule bewilligt. Insgesamt wurden 27.863.524,66 Euro bewilligt, davon stammen 25.076.423,69 Euro vom Bund. Abgerufen wurden 4.344.355,50 Euro aus dem ursprünglichen DigitalPakt Schule sowie 24.122.950,00 Euro aus dem Corona-Sofortausstattungsprogramm des Bundes.

Für die Mittel aus dem Sofortausstattungsprogramm ist gemäß der Zusatzvereinbarung „Sofortausstattungsprogramm“ keine vorherige Antragstellung erforderlich. Im Rahmen des Sofortausstattungsprogramms werden daher alle Mittel abgerufen und ausgezahlt, ohne dass diese zuvor in Form von Bewilligungen gebunden waren.

In den Kreis Neuwied flossen aus dem DigitalPakt Schule bisher 475.368,22 Euro, davon stammen 427.381,40 Euro vom Bund. Die konkreten Summen aus dem Corona-Sofortausstattungsprogramm des Bundes liegen jedoch noch nicht vor.

Die bisherige Auflistung für den Kreis Neuwied:

Kreis Neuwied – Bewilligte Gesamtsumme in Euro: 262.029,67, davon Bundesmittel in Euro: 235.376,70

Verbandsgemeinde Puderbach – Bewilligte Gesamtsumme in Euro: 213.338,55, davon Bundesmittel in Euro: 192.004,70

Mit dem DigitalPakt Schule sorgt der Bund für eine bessere Ausstattung unserer Schulen mit moderner digitaler Technik. Um das Ziel zu erreichen, hat der Bund mit den Ländern eine Verwaltungsvereinbarung unterzeichnet, die seit dem 17. Mai 2019 in Kraft ist. Die Schulen in Rheinland-Pfalz erhalten insgesamt 241.229.500,00 Euro, davon stammen 217.106.550,00 Euro vom Bund.

Ferner haben die Bundesregierung und die Länder am 30. April 2020 beschlossen, im Zuge der Coronas-Pandemie 500 Millionen Euro zusätzlich bereitzustellen. Diese Mittel wurden für die Anschaffung schulgebundener mobiler Endgeräte (mit Ausnahme von Smartphones) sowie erforderliches Zubehör gewährt.

Die mobilen Endgeräte werden an Schülerinnen und Schüler verliehen, die für den digitalen Unterricht keine geeigneten Endgeräte im häuslichen Umfeld zur Verfügung haben. Darüber hinaus können die Schulen die Gelder für eine Ausstattung zur Erstellung von Online-Lehrangeboten nutzen. Damit sind insbesondere die technischen Werkzeuge, Software sowie notwendige Kosten für Schulungen finanzierbar.

„Der digitale Wandel schreitet in Riesenschritten voran. Das Tempo der Entwicklung ist rasant und verändert fortlaufend die Art und Weise, in der wir uns informieren und kommunizieren, in der wir arbeiten und konsumieren. Die Digitalisierung verändert unser Leben grundlegend. Diesen Wandel sollten wir als eine große Chance begreifen, um mehr Lebensqualität und Wohlstand für die Menschen in unserem Land zu schaffen“, konstatiert Rüddel.

Dabei nimmt der Bundespolitiker einmal mehr die Landespolitik in die Pflicht. „Endlich passiert etwas – das Land Rheinland-Pfalz ruft Gelder aus dem DigitalPakt Schule des Bundes ab. Obwohl wir auf Bundesebene nach langen Verhandlungen das Grundgesetz angepasst und schon Anfang 2019 die 5 Milliarden Euro Geld bereitgestellt hatten, hat es bei uns in Rheinland-Pfalz mit den Anträgen besonders lange gedauert. Ich bin aber nun zuversichtlich, dass die kommenden Monate genutzt werden, die notwendige digitale Ausstattung in den entsprechenden Bildungseinrichtungen anzuschaffen und in Betrieb zu nehmen“, bekräftigt Erwin Rüddel.

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