Montag, 23. September 2019

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Bürgerbüro und Standesamt schließen am 11. September früher

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Wegen landesweiter Software-Updates müssen das Bürgerbüro und das Standesamt der Stadt Neuwied am Mittwoch, 11. September, bereits um 15.30 Uhr schließen. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, dies bei der Planung ihrer Behördengänge zu berücksichtigen.

Konzepte für eine gute ambulante medizinische Versorgung der Zukunft erörtert

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Landrat Achim Hallerbach im Gespräch mit der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz

Kreis Neuwied – Über 40 Prozent der Hausärzte in unserem Landkreis sind 60 Jahre und älter. Etwas niedriger ist die Altersstruktur bei Fachärzten und Psychotherapeuten. Die zurzeit noch gute medizinische Versorgung der Kreisbevölkerung kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass in den kommenden Jahren ein erheblicher „altersbedingter Nachbesetzungsbedarf“ auf die Region zukommt.

Das belegen auch die aktuellen Kreisdaten zur vertragsärztlichen Versorgung im Landkreis Neuwied, die von der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) aktuell zum 30.06.2019 erhoben wurden. Dies nahm der Neuwieder Landrat Achim Hallerbach auch gleich zum Anlass, die Situation im Landkreis Neuwied gemeinsam mit Arkadius Adamczyk von der Beratungsstelle Kommunen bei der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz zu erörtern.

Nach dessen aktueller Einschätzung haben viele Gebietskörperschaften den drohenden Hausärztemangel noch nicht für sich als Aufgabe erkannt und definiert.

Früher oder später wird er allerdings in vielen Regionen des Landes deutlich spürbar werden. Dann nämlich werden die Ärztinnen und Ärzte, die in den Neunzigerjahren als damals über 40jährige einen „Niederlassungsboom“ ausgelöst haben,  wiederum eine regelrechte „Abgangswelle“ auslösen.

Damit deren Folgen für die Menschen im Landkreis Neuwied so wenig wie möglich spürbar werden und auch in Zukunft eine gute (haus)ärztliche Versorgung sichergestellt ist, hat der Landkreis Neuwied bereits Maßnahmen ergriffen.

„Seit dem vergangenen Jahr gehört der Landkreis der Gesundheitsregion KölnBonn e.V. an; das sichert uns den unmittelbaren Zugang zu vielen wertvollen Informationen, Multiplikatoren und Unterstützern sowie eine fundierte fachliche Beratung“, beschreibt Landrat Achim Hallerbach die Vorteile der Mitgliedschaft.

Zudem wurden in einer Expertenrunde vor einigen Wochen dringende Handlungsbedarfe und  vorrangige Zielsetzungen identifiziert. Zurzeit werden konkrete Vorschläge zu Projekten und Maßnahmen eingebracht, die dann auf ihre Umsetzbarkeit hin überprüft werden.

Welche Handlungsoptionen gibt es dabei ganz konkret für den Landkreis Neuwied und wie kann der Kreis unterstützend mitwirken?  – das haben jetzt Landrat Achim Hallerbach und Arkadius Adamczyk von der Kassenärztlichen Vereinigung ausführlich besprochen.

„In einem nächsten Schritt wird die Homepage des Kreises um eine separate Seite „Gesundheitsversorgung der Zukunft“ ergänzt; dort sollen unter anderem Hinweise auf unterschiedliche Förder- und Beratungsmöglichkeiten zu finden sein.

Außerdem werden wir ganz gezielt eine Anlaufstelle im Kreishaus einrichten, an die niederlassungswillige Medizinerinnen und Mediziner sich wenden können. Das ist bei uns nicht weniger als „Chefsache“, betont der Landrat, dem die gute medizinische Versorgung der Kreisbevölkerung am Herzen liegt.

„Besondere, zunächst unkonventionell erscheinende, Maßnahmen, mit denen wir die Vorzüge unserer Region, sogenannte „harte“ und „weiche“ Standortfaktoren, noch bekannter machen, versprechen offensichtlich beim Werben um niederlassungswillige Mediziner besonderen Erfolg“, resümiert Achim Hallerbach weiter aus dem Gespräch.

„Ich freue mich darauf, unseren Landkreis bei unseren zukünftigen Landärztinnen und Landärzten ins richtige Licht zu rücken, als attraktive Region zum Leben und Arbeiten präsentieren und dabei auf die Unterstützung durch die Kassenärztliche Vereinigung zählen zu können.“

Feuerwehr-Amtsleiter und Stellvertreter geehrt

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Wilfried Hausmann und Fred Gross seit 40 Jahren im Dienst

Das freute auch Neuwieds Oberbürgermeister Jan Einig:  Er überreichte Wilfried Hausmann und Fred Gross, Leiter beziehungsweise stellvertretender Leiter des Amtes für Feuer-, Hochwasser- und Katastrophenschutz, die Urkunde, mit der das Land Rheinland-Pfalz ihnen Dank und Anerkennung für 40 Jahre treue Dienste an der Allgemeinheit ausspricht. Beide arbeiteten zuvor schon im Wahlamt eng zusammen.

Wilfried Hausmanns berufliche Laufbahn begann vor vier Jahrzehnten bei der Stadtverwaltung Neuwied mit der Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten. Personal-, Ordnungs- und Hauptamt waren seine Stationen, bevor er nach Abschluss der 2. Verwaltungsprüfung zunächst Leiter des Wahlamts (1993 bis 2009) und ab 1995 zugleich Leiter des Amtes für Feuer-, Hochwasser- und Katastrophenschutz wurde. Dieses Amt leitet er heute noch, kümmert sich dabei zunehmend um die Auswirkungen des Klimawandels. Vor allem der präventive Schutz gegen Starkregen ist ihm ein Anliegen.

Einen etwas anderen Weg hat Fred Groß beschritten. Er war zwölf Jahre lang Zeitsoldat, bevor er 1991 zur Stadt Neuwied wechselte. Nach der Laufbahnprüfung zum gehobenen Dienst und der Ausbildung zum Diplom-Verwaltungswirt arbeitete er acht Jahr lang in der Steuerabteilung und im Wahlamt. 2002 wechselte er zum Feuerwehrwesen und ist seit 2004 stellvertretender Leiter des Amtes für Feuer-, Hochwasser- und Katastrophenschutz.

„Wir haben gemeinsam verschiedene Stationen absolviert, viele Weichen gestellt und bewegende Jahre erlebt“, erklärten Hausmann und Groß, die die Arbeit der Feuerwehr professionalisiert haben. Ihr Motto lautet stets „Not kennt keine Grenzen“. „Dabei muss man auch offen für die ein oder andere unkonventionelle Lösung sein“, meinen beide. OB Einig lobte während einer kleinen Feierstunde das Engagement der beiden Jubilare, die für die Sicherheit der Bewohner der Deichstadt oft auch außerhalb der Dienstzeiten im Einsatz sind. Er freut sich auf die weitere Zusammenarbeit mit Hausmann und Groß.

Vom 13. bis 27. September Faire Woche

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Veranstaltungen im Kreis und Stadt Neuwied

Die Faire Woche ist die größte Aktionswoche zum Fairen Handel in Deutschland und wird seit 2001 jedes Jahr in den letzten zwei Septemberwochen durchgeführt. Auch in Neuwied bieten die Steuerungsgruppen des „Fairtrade-Landkreises“ und der „Fairtrade-Stadt“ einige Aktionen an.

Am 18. September um 20 Uhr wird im MinsKi (Schauburg- Kino, Heddesdorfer Straße 84/ Dierdorfer Straße 2, 56564 Neuwied) der Film „ FAIR TRADERS“ gezeigt. Am darauf folgenden Donnerstag, 19. September, ist der Film um 18 Uhr auch im Cine5  Kino Asbach (Anton-Limbach-Straße 3d, 53567 Asbach) zu sehen. Reservierung unter: www.cine-five.de oder 02635- 9432610.

Am Samstag, 21. September, treffen sich alle Interessierten um  10 Uhr im Innenhof des food hotels, Langendorfer Straße 155, 56564 Neuwied, für einen konsumkritischen Stadtrundgang (Dauer: ca. 120 min). Der Rundgang führt zu Geschäften und Lokalitäten in der Neuwieder Innenstadt, die sich mit regionalem, nachhaltigem und/oder fairem Konsum auseinandersetzen. An drei Stationen (food hotel, Bäckerei Geisen und Eine-Welt-Laden) berichten die jeweiligen Akteure über Ihr Engagement. Hier ist ebenfalls eine Anmeldung bis zum 18 September unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. erforderlich.

Am Donnerstag, 26. September, referiert im Außerschulischen Lernort Linkenbach (Deponiestraße, früher Steinstraße, 56317 Linkenbach) um 19 Uhr Dr. Sabine Ferenschild (Südwind) über „Wie sehen die Arbeitsbedingungen der textilen Ketten aus und welche Ansätze für sozial- ökologische Bekleidung gibt es?“. Hier ist eine Anmeldung bis zum 18. September unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. erforderlich.

Weitere Aktionen in Stadt und Kreis Neuwied zur Fairen Woche sind:

13. - 27. September Faire Gerichte in der Mensa der food akademie (Friedrichstraße 36, 56564 Neuwied)

14. September, 10 bis 13 Uhr, Faires Frühstück auf dem Platz vor der Sparkasse in Linz (Mittelstraße, 53545 Linz)

15. September Verkaufsaktion der kfd Block von fairen Produkten vor und nach dem Gottesdienst um 9 Uhr (Mittelweg 14, 56566 Neuwied)

16. - 20. September Faires Gericht während des Lunch- und Dinnerbuffets im food hotel (Langendorfer Straße  155, 56564 Neuwied)

21. September um 19 Uhr Vortrag „Frauen und Mädchen stark machen – Projekte in Palästina und Tansania“ im Rahmen der Singstunde (Kirchensaal der Herrnhuter Brüdergemeine, Friedrichstraße 23, 56564 Neuwied)

22. September um 10 Uhr Ökumenischer Gottesdienst: „Frauen und Mädchen stark machen“ (Kirchensaal der Herrnhuter Brüdergemeine, Friedrichstraße 23, 56564 Neuwied)

22. September um 10 Uhr Ökumenischer Gottesdienst mit fairen Speisen im Anaschluss  (Ev. Trinitatis Kirchengemeinde, Grabentor 1, 53545 Linz)

29. September, 10 bis 19 Uhr, Faires Pfarrfest in der alten Abtei Rommersorf im Englischen Garten (Stiftsstraße 2, 56566 Neuwied).

Auszubildende und Beamtenanwärter bestanden Prüfung

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Im Rahmen einer kleinen Feierstunde gratulierten Landrat Achim Hallerbach, der stellvertretende Büroleiter Oliver Honnef, Ausbildungsleiterin Nesrin Uslu und die Personalratsvorsitzende Birgit Eisenhuth den acht Prüflingen der Kreisverwaltung Neuwied zu ihren erfolgreich absolvierten Prüfungen. Eine zwei- bis dreijährige Ausbildung bei der Kreisverwaltung, externe Gastausbildungen sowie der Besuch der Hochschule bzw. Berufsschule liegen hinter den jungen Absolventen und Absolventinnen. Neben den theoretischen Kenntnissen, die in der schriftlichen Prüfung verlangt wurden, mussten die Prüflinge auch beweisen, dass sie bürgerorientiert und kompetent beraten können.

Landrat Achim Hallerbach wünschte allen einen weiterhin erfolgreichen Karriereverlauf. Das Bild zeigt: Joshua Seith (Fachinformatiker für Systemintegration), Samuel Neufeld (Kreisinspektor), Pascal Labonde (Kreisinspektor), Lukas Baumgärtel (Kreissekretär), Nazmiye Ates (Kreisinspektorin), Marvin Schäfer (Kreisinspektor), Julie Hermans (Kreisinspektorin), Nilgün Köse (Verwaltungsfachangestellte); links außen: Werner Wittlich (ehrenamtlicher Beigeordneter), (3.v.l.: Michael Mahlert (1. Kreisbeigeordneter); rechts außen: Landrat Achim Hallerbach.

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