Dienstag, 28. Januar 2020

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Sven Lefkowitz: „AWO-Betreuungsverein Neuwied leistet bemerkenswertes Engagement“

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Es gehört zum gesellschaftlichen Auftrag, Menschen die Teilhabe an der Gemeinschaft zu ermöglichen. Die rechtliche Betreuung ist ein Instrument, um Menschen mit einer körperlichen, geistigen oder seelischen Krankheit in unserer Gesellschaft gleichzustellen. Die Betreuerinnen und Betreuer sollen dabei das Wohl der Betreuten vertreten. Von der Arbeit des Betreuungsvereins der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Neuwied hat sich der SPD-Landtagsabgeordnete Sven Lefkowitz kürzlich selbst ein Bild gemacht.

NEUWIED. Die Betreuungsvereine haben Strukturen geschaffen, die ein effektives und effizientes Handeln ermöglichen und sind durch ihre Mitarbeit in verschiedenen örtlichen Gremien an Hilfesystemen beteiligt. Der Betreuungsverein der Arbeiterwohlfahrt Neuwied kümmert sich unter anderem um Patientenverfügungen, Vorsorgevollmachten sowie gesetzliche Betreuungen und ist Ansprechpartner für Fragen rund um das ehrenamtliche Engagement. Die beratenden Dienstleistungen werden kostenfrei zur Verfügung gestellt. Die zuständigen Betreuerinnen und Betreuer arbeiten fast ausschließlich ehrenamtlich und unentgeltlich. Schwerwiegende Fälle werden dabei von hauptamtlich beschäftigten Diplom-Sozialarbeiterinnen betreut.

„Das Team rund um Ingrid Ely-Herbst als Vorsitzende des AWO-Betreuungsvereins Neuwied und den Geschäftsführer Axel Hillenbrand leisten eine bemerkenswerte Arbeit. Auch werden Fortbildungen zu betreuungsrelevanten Fragestellungen sowie Schulungen von ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuern angeboten. Dies ist ein sehr wichtiges Angebot für Betroffene in Neuwied. Hier fließt ganz viel Herzblut der ca. 150 ehrenamtlich Aktiven in deren Betreuungsarbeit“, zeigt sich der Landtagsabgeordnete Sven Lefkowitz beeindruckt.

Insgesamt deckt der AWO-Betreuungsverein aktuell rund 300 Betreuungen ab. Davon werden 200 Fälle ehrenamtlich betreut, weitere 100 werden hauptamtlich betreut. Zusätzlich zu den Betreuungen werden auch Fortbildungen für Pfleger und deren Berufsalltag in Pflegeeinrichtungen angeboten. Diese umfangreiche Arbeit wäre ohne die ehrenamtlich aktiven Betreuerinnen und Betreuer in dieser Form nicht denkbar. Daher ist die Gewinnung weiterer Ehrenamtler ein wichtiger Bestandteil der alltäglichen Arbeit des Betreuungsvereins. Sven Lefkowitz führt aus: „Die Arbeit des Betreuungsvereins lebt von den vielen freiwilligen Unterstützern. Hier sind alle Beteiligungen herzlichen willkommen. Um diese Hilfesysteme weiter zu unterstützen, muss auch die öffentliche Seite ihren Beitrag leisten. Ich freue mich daher sehr, dass die Förderung von Betreuungsvereinen in Rheinland-Pfalz im allgemeinen Ländervergleich sehr gut ist“.

Wer eine gesetzliche Betreuung benötigt oder Fragen zum Ehrenamt hat, hat von Montag bis Freitag zwischen 08:00 und 12:00 Uhr die Gelegenheit sich in der barrierefreien Geschäftsstelle in der Marktstraße 88 Rat einzuholen. Außerdem bietet der AWO-Betreuungsverein Neuwied auch Hausbesuche an. Eine Kontaktaufnahme für weitere Informationen erhalten alle interessierten ebenso per Mail unter „ Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Pegelturm zeigt digital den aktuellen Wasserstand an

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Messeinrichtung ist im Turm unter der Bodenplatte verborgen

Neuwied. Er ist das Wahrzeichen von Neuwied: der Pegelturm. Auf vielfachen Wunsch haben die Servicebetriebe Neuwied eine digitale Pegelanzeige an einer der Säulen integriert, die den aktuellen Rheinpegelwasserstand angibt. Bisher gab es eine solche Pegelanzeige nur am Deichinfozentrum. Zwar ist die Architektur des Pegelturms nur Schmuck für den Deich, doch die eigentliche Pegelanlage verbirgt sich tatsächlich unsichtbar im Mauerwerk unter der Bodenplatte. Als „Mittelwasser“ gilt ein Stand von 2,50 Meter, bei 6 Metern schließen die Deichtore. Der höchste Wasserstand wurde beim Jahrhunderthochwasser von 1993 gemessen: 10,28 Meter. Überflutet wurde der Deich, der in den Jahren 1928 bis 1931 erbaut wurde, nie. Die 500 Meter lange Deichmauer in der Innenstadt ist Teil der 7,5 Kilometer langen Hochwasserschutzanlage und bietet Schutz bis zu einem Rheinwasserstand von 11,20 Meter.

Der Pegel von Neuwied ist auch im Internet mit Wasserstandsprognose unter www. http://www.hochwasser-rlp.de oder http://www.deichinfo.de abrufbar.

Volksbank RheinAhrEifel eG spendet 100 Schoko-Weihnachtsmänner an die Caritas Neuwied

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Neuwied, 18.12.2019. Man kann schon fast von Tradition sprechen, wenn Ralf Weinand und Nicole Goergen von der Neuwieder Filiale der Volksbank RheinAhrEifel eG vor Weihnachten den Caritasverband besuchen.

Und alleine kommen die beiden nicht, haben Sie doch 100 verschmitzt dreinschauende Männer im Gepäck – aus Schokolade versteht sich und mit rotem Gewand und weißem Bart.

Die 100 Schokoweihnachtsmänner sollen vor allem alleinstehenden Menschen der Pfarrei St. Matthias am Heiligen Abend ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Dann findet nämlich die Weihnachtsfeier statt unter Mitwirkung der Caritas, des Diakonischen Werkes und natürlich der katholischen Pfarreiengemeinschaft St. Matthias.

Caritas-Vorstandsvorsitzender Werner Hammes und Direktor Eberhard Köhler freuten sich sehr über den Besuch – zumal der Caritasverband in diesem Jahr auch sein 100-jähriges Jubiläum feierte.

Änderungen im Linienverkehr zum 01.01.2020 auf den Linien 522, 539, 562 und 564

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Änderungen im Linienverkehr mit der Firma Martin Becker, Altenkirchen, und der Rhein-Sieg-Verkehrsgesellschaft, Troisdorf (RSVG) zum 01.01.2020 auf den Linien 522 (Asbach-Hennef), 539 (Asbach-Oberpleis), 562 (Neustadt-Asbach-Bad Honnef) und 564 (Asbach-Eitorf)

Zum 01. Januar 2020 wird es auf den ÖPNV Linien 522, 539, 562 und 564 zwischen der Verbandsgemeinde Asbach und dem Rhein-Sieg-Kreis eine strukturelle Veränderung geben. Im Bereich der Verbandsgemeinde Asbach ist der Linienverkehr bisher zu Gunsten der Firma Martin Becker, Altenkirchen, konzessioniert. Im Nordrhein-Westfälischen Bereich befinden sich die Liniengenehmigungen in der Hand der Rhein-Sieg-Verkehrsgesellschaft (RSVG). Durch eine Kooperation beider Unternehmen war bisher gewährleistet, dass ein Umstieg für die Fahrgäste an der Landesgrenze nicht erforderlich war. Diese Kooperation wurde jedoch zum 31.12.2019 von der Firma Martin Becker aufgekündigt, sodass ab dem 01.01.2020 nun ein Umstieg an der Landesgrenze erforderlich wird.

Vor diesem Hintergrund fand bei der Verbandsgemeindeverwaltung Asbach ein Informationsgespräch mit den Bürgermeistern der Verbandsgemeinde statt, bei dem der Landkreis Neuwied als verantwortlicher Schulwegkostenträger über die Veränderungen informiert hat.

„Nachdem wir seitens der Genehmigungsbehörde darüber informiert wurden, dass die Kooperationsvereinbarung einseitig von der Firma Martin Becker zum 31.12.2019 aufgekündigt wurde, haben wir in verschiedenen Gesprächen versucht, die Trennung der Linien abzuwenden und vehement darauf hingewiesen, welche Nachteile für die Fahrgäste dadurch entstehen“, teilte der 1. Kreisbeigeordnete Michael Mahlert mit. „Allerdings sah sich jedoch auch die Genehmigungsbehörde aufgrund rechtlicher Vorgaben gezwungen, dem Antrag des Unternehmens stattzugeben, so dass der Umstieg nicht zu verhindern war“, so Mahlert weiter.

„Dies ist eine wesentliche, auf Dauer nicht hinnehmbare Verschlechterung für die Fahrgäste, insbesondere für die Schüler und die Berufspendler, die die Verbindungen täglich nutzen“ stellen der 1. Kreisbeigeordnete und Verbandsbürgermeister Michael Christ übereinstimmend fest. „Aus diesem Grund arbeitet der Landkreis Neuwied gemeinsam mit dem Rhein-Sieg-Kreis mit Hochdruck an einer neue Konzeption des grenzüberschreitenden Linienverkehrs, damit er in Zukunft  wieder umsteigefrei stattfindet“, so Mahlert weiter.

Das neue Konzept soll spätestens ab dem 01.06.2020 in Kraft treten, da die Konzessionen zu Gunsten der Firma Martin Becker noch bis dahin genehmigt sind und das Unternehmen bis zu diesem den Linienverkehr bis zur Landesgrenze sicherstellen muss.

Die ab 01.01.2020 geltenden Fahrpläne können auf der der Homepage der beiden Unternehmen abgerufen werden ( www.rsvg.de und www.mb-bus.de ).

Die von der Umstellung betroffenen Schulen in der Verbandsgemeinde Asbach und um Rhein-Sieg-Kreis sind bereits informiert.

SBN sind bereit für Schnee und Frost

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Rund 110 Mitarbeiter bringen Neuwieder durch den Winter

Neuwied. Die ersten Frosttage und Glättewarnungen haben die Neuwieder seit wenigen Tagen hinter sich. Die Servicebetriebe Neuwied (SBN) sind bereits seit Monaten startklar für den Winter, seit November gibt es Bereitschaften.

Gab es im vergangenen Jahr noch Lieferschwierigkeiten beim Streusalz, weil die Rheinschiffe zu wenig Wasser unterm Kiel hatten, konnten die beiden Silos mit je 100  und die Salzhalle mit weiteren 400 Tonnen früh befüllt werden. Die Silos werden für das Feuchtsalz benötigt. Es wird Wasser mit Salz für die „Sole“ angereichert, das später dem Salz beim Streuen hinzugefügt wird. Vorteil: Bei Wind weht das Salz nicht von der Straße und taut das Eis bei strengen Minustemperaturen besser.

(Foto: Die Räumfahrzeuge wurden frühzeitig für den Einsatz umgerüstet.)

Apropos Minustemperaturen. Ist der Winterdienst an den Frost- oder Schneetagen unterwegs, fällt die Straßenreinigung aus. „Beides geht nicht“, sagt Teamleiter Kai Poveleit. „Zum einen würden wir das doppelte Personal benötigen, zum anderen arbeiten die Reinigungsfahrzeuge mit Wasser: Selbst wenn die Düsen nicht einfrieren würden, wären die Straßen anschließend so glatt, dass die Eisbären Neuwied kein Stadion mehr benötigten…“  Sicherheit geht vor Sauberkeit.

Für 110 Mitarbeiter müssen Einsatzpläne erstellt werden. Fünf große Streuer, ein kleinerer und drei umgebaute Kehrmaschinen sind im Einsatzfall in zwei Schichten für Innenstadt und Stadtteile unterwegs. Hinzu kommen 14 einachsige Kehrmaschinen. Winterdienst bleibt jedoch vor allem eines: Handarbeit an Fußwegen, Treppen, Bushaltestellen, Zebrastreifen oder an den städtischen Schulen.

Während die SBN grundsätzlich für die Straßen verantwortlich sind, sind die Gehwege immer wieder – ob beim Winterdienst oder der Reinigung – ein Diskussionsthema. Dabei ist die Lösung einfach, wie Poveleits Kollege Roger Hondrich erklärt: „Auf Gehwegen ist grundsätzlich der Bürger für die Reinigung und den Winterdienst verantwortlich.“ Ausnahmen sind nur wenige Straßen in der im Kern der Innenstadt, wo die SBN auch für die Gehwege zuständig sind. Ansonsten heißt es: Besen und Schneeschippe selbst in die Hand nehmen.

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