Dienstag, 23. Oktober 2018

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Dennis Kerres seit 25 Jahren bei der Stadtverwaltung beschäftigt

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Aus den Händen von Neuwieds Oberbürgermeister Jan Einig nahm Dennis Kerres  die Urkunde entgegen, mit der das Land Rheinland-Pfalz ihm Dank und Anerkennung für treue Dienste an der Allgemeinheit ausspricht. Kerres ist seit 25 Jahren bei der Stadtverwaltung Neuwied beschäftigt und ist nach mehreren Ausbildungsqualifizierungen mittlerweile Stadtoberinspektor. Der 44-jährige Beamte hat in seiner Laufbahn, die 1993 begann, mehrere Ämter kennengelernt, darunter zunächst das damalige Amt für Schule, Kultur und Sport. Die längste Zeit verbrachte er jedoch beim Ordnungsamt, bevor er im Sommer 2013 das Bachelorstudium für den gehobenen Dienst aufnahm. Nach erfolgreichem Abschluss war Kerres zunächst beim Jugendamt als Sachbearbeiter für wirtschaftliche Jugendhilfe tätig, bevor er Ende 2017 ins Hauptamt, Fachbereich Organisation wechselte. Für Kerres ist es wichtig, immer wieder neue Aufgabengebiete kennenzulernen. OB Einig unterstrich, dass er sich auf die weitere Zusammenarbeit mit Kerres freut. Wie Einig beim Blick in die Unterlagen feststellte,  waren er und der Jubilar während des Zivildienstes für kurze Zeit bei der gleichen Organisation beschäftigt gewesen. „Es ist immer wieder interessant, wie sich die Wege manchmal kreuzen“, stellten beide bei einer kleinen Feierstunde schmunzelnd fest, bei der Kerres auch ein Blumen- und Weinpräsent erhielt. Auch der Personalrat übergab ein kleines Präsent. Im Bild (links):  Oberbürgermeister Jan Einig, Peter Jung, Fachbereichsleiter Kommunales, Jubilar Dennis Kerres und Personalratsvorsitzender Jörg Hergott.

Raiffeisenbrücke überspannt seit 40 Jahren den Rhein

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Der 28. September 1978 spielt in der Geschichte der Städte Neuwied und Weißenthurm eine besondere Rolle, denn an jenem Tag wurde die den Rhein überspannende Raiffeisenbrücke nach vierjähriger Bauzeit für den Verkehr freigegeben. Über die sechsspurige Stahlbrücke mit Schrägseilaufhängung führt mit der Bundesstraße 256 die wichtigste Verbindung zwischen Eifel und Westerwald. Dem Neubau der Rheinbrücke war seinerzeit eine mehrjährige Planung vorausgegangen. Letztlich hatte man sich entschlossen, die neue Brücke direkt neben der während der Bauzeit weiterhin benutzten alten Brücke zu bauen und dann später zu verschieben. Wegen des seinerzeit neuen Bau- und Verschiebeverfahrens galt die Raiffeisenbrücke als technische Spitzenleistung. Anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Brücke, die nach dem Heddesdorfer Bürgermeister, Genossenschaftsgründer und Sozialreformer Friedrich Wilhelm Raiffeisen benannt ist, trafen sich die Stadtspitzen aus Neuwied und  Weißenthurm. Jan Einig, Oberbürgermeister der Stadt Neuwied, unterstrich dabei die unverändert hohe Bedeutung der knapp 500 Meter langen Rheinbrücke. „Sie ist seit vier Jahrzehnten eine entscheidende Achse für die Infrastruktur der gesamten Region“, betonte Einig. Jeder Pfennig der rund 60 Millionen DM umfassenden Baukosten sei richtig angelegt gewesen. Apropos Kosten: Hinzurechnen muss man noch 70 Millionen DM, die für die Errichtung der beiden Vorlandbrücken auf Neuwieder und Weißenthurmer Seite anfielen. „Die Bedeutung der Brücke wird durch die rund 35.000 Fahrzeuge deutlich, die täglich auf ihr verkehren“, unterstrich Thomas Przybylla, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Weißenthurm. Gerd Heim, Weißenthurms Stadtbürgermeister, hob hervor: „Schon seit 40 Jahren stellt dieser moderne Brückenschlag ein verbindendes Element zwischen zwei Landkreisen und zwei Städten dar.“ Im Bild (von links): Michael Mang, Bürgermeister der Stadt Neuwied, Gerd Heim, Bürgermeister der Stadt Weißenthurm, Neuwieds Oberbürgermeister Jan Einig, Thomas Przybylla, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Weißenthurm, und Jan Petry, ehrenamtlicher Beigeordneter der Stadt Neuwied.

Im Schlosspark stehen umfangreiche Rodungen an

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Arbeiten fördern Sicherheit des Deiches

Umfangreiche Rodungsarbeiten stehen in den kommenden Wochen im Schlosspark an. Um die Sicherheit des dortigen Erddeiches sicherzustellen, entfernt eine Fachfirma für Baumpflege und Forstwirtschaft in dem rund 16.000 Quadratmeter großen Areal zwischen dem Zugang zur Fürst-Johann-August-Straße und der Bahnlinie ab dem 1. Oktober eine Vielzahl großer und kleiner Bäume sowie den vorhandenen Unterwuchs.

Hintergrund der Maßnahme: Obere Wasserbehörde und Deichamt haben festgestellt, dass der den Schlosspark begrenzende Erddeich zu stark beschattet wird. Die Grasnarbe, die für die Festigkeit des Deiches von Bedeutung ist, muss dichter werden. Dafür wird das Gehölz zwischen Deich und Weg mitsamt Wurzeln entfernt. Spielt das Wetter mit, sollten die notwendigen Rodungsarbeiten bis Ende des Jahres ebenso beendetet sein wie das tiefgründige Mulchen zur Vorbereitung auf die Saat. Mit der Wieseneinsaat ist dann im April 2019 zu rechnen.

Es handelt sich laut Bauamt angesichts der Vielzahl der zu fällenden Bäume zwar  um einen relativ starken Eingriff, andererseits muss jedoch dem Hochwasserschutz der Stadt eine höhere Bedeutung zugesprochen werden.

Im Vorfeld der Arbeiten hat man das Gelände bereits einer Bombensondierung unterzogen; ebenso sind die Voruntersuchungen zum Artenschutz erfolgt, um Fledermausquartiere und Nistplätze ausfindig zu machen. Die gesamte Maßnahme erfolgt in Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde und dem Eigentümer des Areals - dem Neuwieder Fürstenhaus.

Für die Spaziergänger und Jogger, die entlang des mit Gras bewachsenen Deichs  unterwegs sind, bringt das gewisse Einschränkungen mit sich, denn während des Fällens, Häckselns und nachfolgenden Mulchens muss der hintere Weg aus Sicherheitsgründen gesperrt werden. Zumal dort auch schwere Forstmaschinen und LKW im Einsatz sind. Wie das städtische Bauamt informiert, ist durch den Verkehr bei regnerischer Witterung allgemein mit Wegeschäden zu rechnen. Es stellt aber auch klar: Die Wege werden nach Abschluss der kompletten Arbeiten wieder eingeebnet und mit Mineralgemisch abgestreut.

Kinder wurden durch Bauzaun von neuer Spielfläche ferngehalten.

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Die Kampagne „Kinderfreundliches Heddesdorf“ geht in die nächste Runde

Beim Besuch des Abenteuerspielplatzes an der Bimsstraße erlebten die Heddesdorfer Sozialdemokraten eine bemerkenswerte Überraschung!

Eigentlich ist dieser Spielplatz eine absolute Augenweide für diejenigen, die einen großen und mit vielen abwechslungsreichen Spielgeräten ausgestatteten Spielplatz suchen. Bestückt mit einem Rutschturm, Klettergerüsten, verschiedenen Schaukeln, einer Seilrutsche und einer sehr großen Freifläche mit Schatten spendendem Baumbestand. Der Spielplatz ist eigentlich optimal. Eigentlich? Ja eigentlich, wäre da nicht dieser BAUZAUN gewesen. Als Martina Beate Jakoby und Sven Lefkowitz zur Besichtigung auf diesem Spielplatz eintrafen, trauten sie ihren Augen nicht. Ein neu und schön angelegter Bereich, extra für die kleineren Kinder war abgesperrt! Neu angelegter Rollrasen, einem Kletter- und Rutschgerüst in einer großen Spielsandfläche war mit einem mannshohen Bauzaun umzäunt, nicht ersichtlich warum! Ratsuchende Eltern, die diesen Spielplatz fast täglich nutzen, suchten das Gespräch mit dem Besichtigungsteam. Auf Nachfrage, wie lange die neue Spielfläche schon fertig ist, hieß es „seit Mitte Juli“. Seit diesem Zeitpunkt kletterten die Kinder teilweise unter dem Zaun hindurch um an die Spielgeräte zu kommen. Aber was noch schlimmer war: Viele Kinder kletterten über diesen hohen Zaun. Teilweise standen hinter dem Bauzaun große Sitzsteine. Nicht auszudenken was da hätte passieren können.

Nun stellte sich die Frage, warum war der Bereich überhaupt noch abgezäunt? An dem Rollrasen konnte es nicht liegen, der hätte eher schon längst gemäht werden müssen, so hoch war das Gras schon gewachsen.

Auf Nachfrage und Intervention von Stadtrat Sven Lefkowitz konnte nun der Abbau des überflüssigen Bauzauns innerhalb kürzester Zeit erreicht werden.

Alles in allem macht der Spielplatz einen sehr guten und für die Kinder abwechslungsreichen Eindruck. Von den Eltern wurden jedoch weitere Sitzgelegenheiten erbeten und es wurde bei der Begehung festgestellt, dass es für das große Gelände nur zwei Mülleimer gibt. Hier ist Nachbesserungsbedarf vorhanden.

Warum in den beiden großen Holzhütten, die zweifellos für die Benutzer des Platzes aufgebaut wurden, keine Sitzmöglichkeiten sind, ist aus Sicht der Heddesdorfer SPD auch noch mindestens eine weitere Frage wert.

Die SPD wird die Entwicklung an dieser Stelle aktiv weiter begleiten und die Kampagne „Kinderfreundliches Heddesdorf“ mit weiteren Ortsterminen fortsetzen.

Hinweise und Anregungen aus der Bürgerschaft sind unter der E-Mailadresse Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. herzlich willkommen.

10 Jahre Mehrgenerationenhaus Neuwied

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Das Neuwieder Mehrgenerationenhaus und Haus der Familie ist seit 10 Jahren eine vielbesuchte Beratungsstelle mit einem offenen Treff im Neuwieder Stadtgebiet. Die Kath. Familienbildungsstätte Neuwied e. V. ist Träger des Hauses und feierte Geburtstag mit zahlreichen Gästen.

Die Vorstandsvorsitzende Mechthild Zilles eröffnete die Feierstunde im Neuwieder Friedrich-Spee-Haus, zu der Ehrenamtliche, Kooperationspartner sowie Vertreter der Landes- und Lokalpolitik eingeladen waren. Die Staatssekretärin des Familienministeriums Dr. Christiane Rohleder verglich in ihrem Grußwort die Häuser der Familie mit einer bunten Kiste. Wie bei einer Familie stehe die Unterstützung eines jeden einzelnen im Vordergrund und dabei ziehen alle an einem Strang, so die Staatssekretärin. Sie dankte den Ehrenamtlichen und Kooperationspartnern ausdrücklich für ihr persönliches Engagement. Dies unterstrich ebenfalls die Patin und Mitbegründerin des Mehrgenerationenhauses, Fürstin Isabell zu Wied. Zudem wusste sie von zahlreichen kreativen Spendenaktionen der vergangenen zehn Jahre zu berichten, um den Fortbestand des Hauses zu sichern. „Das Thema Geld ist durchaus oft dominant gewesen, aber alle ziehen hier an einem Strang.“, so die Fürstin.

Mehrgenerationenhäuser und Häuser der Familie sind Orte der Begegnung und der Bildung. Menschen unterschiedlicher Herkunft kommen im Mehrgenerationenhaus zusammen, um Unterstützung in unterschiedlichen Lebenslagen zu erhalten. Dabei stoßen sie auf Ehrenamtliche, die diese Hilfen anbieten können. Die Angebote reichen von Spanisch-Konversationskurs bis hin zu Kursangebote für Angehörige von Menschen mit Demenz. Organisiert werden diese und weitere Aktivitäten von der Koordinatorin Bea Röder-Simon. Das Bundesprogramm Mehrgenerationenhaus und Haus der Familie wird vom Bund, dem Land, der Kommune, dem Landkreis und der Familienbildungsstätte Neuwied e. V. finanziert.

Weitere Informationen zum Mehrgenerationenhaus Neuwied erhalten Sie telefonisch unter 02631 344596, im Internet unter www.mgh-neuwied.de oder persönlich im Friedrich-Spee-Haus, Wilhelm-Leuschner-Str. 5, 56564 Neuwied.

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