Montag, 20. Mai 2019

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Expertin gab Tipps zur gesunden Ernährung

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Ausgewogene Ernährung ist auch für Senioren von großer Bedeutung. Daher hatte Waltraud Becker, Mitglied der Arbeitsgruppe Kultur und Soziales des Seniorenbeirats der Stadt Neuwied, Isabell Fischer, Hauswirtschaftslehrerin in der Katholischen Familienbildungsstätte Neuwied, für eine Informationsveranstaltung zum Thema Ernährung eingeladen. Die stand unter dem bildhaften Motto „Nein! Ich will keinen Seniorenteller!“. Durch Fischers Vortrag erhielten die Senioren zahlreiche wichtige Tipps und Empfehlungen für eine altersgerechte und dabei gesunde Ernährung. Fischer gab Hinweise auf die wichtigsten Nährstoffe und berichtete vor allem darüber, worin diese enthalten sind. Die mit 20 Teilnehmern gut besuchte Veranstaltung, die in eine Diskussionsrunde mündete, zeigte, dass das Thema auf allgemeines Interesse gestoßen war, eine Wiederholung daher nicht auszuschließen ist.

1. Kreisbeigeordneter Michael Mahlert besucht das Ambulante Hospiz in Neuwied

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Die Themen Sterben und Tod werden in der heutigen Gesellschaft häufig tabuisiert. Gleichzeitig haben die Begleitung und Unterstützung sterbender Menschen und deren Angehöriger einen enorm hohen Stellenwert für die Betroffenen. Im Rahmen der Sozialplanung ist das Thema Hospizarbeit wichtig, daher haben der 1. Kreisbeigeordnete Michael Mahlert und die Sozialplanerin des Kreises Neuwied, Carina Breßler, das Ambulante Hospiz in Neuwied besucht. „Wir möchten den sterbenskranken Menschen im Kreis Neuwied ermöglichen, bis zum Ende ihres Lebens zuhause oder in einer vertrauten Umgebung zu bleiben“, erläuterte der Vorsitzende des Hospizvereines Neuwied, Hans-Peter Knossalla, im Gespräch mit den Vertretern des Kreises Neuwied. Gerade in der heutigen Zeit, in der viele Menschen auch alleine leben, ist „Hospizarbeit eine gesellschaftlich sehr wichtige Aufgabe mit immer größer werdender Bedeutung“, betont der 1. Kreisbeigeordnete.

Organisatorisch sind der Hospizverein und das Ambulante Hospiz zwar voneinander getrennt, die Aufgabenfelder aber sind eng verwoben. So werden die ehrenamtlich tätigen Sterbebegleiter vom Verein geschult und zertifiziert, eine regelmäßige Supervision wird dann im Büro des Ambulanten Hospizes angeboten. Dort findet auch regelmäßig das Trauercafé für Angehörige und Nahestehende von Verstorbenen statt. Gleichzeitig wird durch das Ambulante Hospiz Beratung und Informationsweitergabe an Betroffene und Angehörige angeboten.

Horst Roth, zweiter Vorsitzender des Hospizvereines, berichtete, dass sich aktuell circa 80 Personen ehrenamtlich in der Hospizarbeit engagieren. Angesichts der steigenden Nachfrage wäre es wünschenswert, wenn sich noch mehr Personen für die Mitwirkung in der Hospizarbeit interessieren würden, betonte Cindy Stein, Hospizfachkraft im Ambulanten Hospiz.  Um auch jüngere Menschen an das Thema heranzuführen, sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ambulanten Hospizes auch in Schulen unterwegs. In Ihrem Einsatz für die sterbenskranken und trauernden Menschen möchte sie auch der 1. Kreisbeigeordnete Mahlert unterstützen, der das Thema Hospizarbeit auch weiterhin begleiten möchte.

Verlegung der Müllabfuhr am 1. Mai

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Kreis Neuwied. Wie im Abfuhrkalender bereits veröffentlicht, verschiebt sich die Müllabfuhr von Mittwoch, den 1. Mai bis Freitag, den 3. Mai auf den jeweils nachfolgenden Tag. Diese Regelung ist auch in der Müllwecker-App und den online-Abfuhrkalendern berücksichtigt. Weitere Infos unter Tel. 02631/803-308 (Bürgertelefon der Abfallberatung) oder unter www.abfall-nr.de.

 

Kreiswahlausschuss bestätigte die eingereichten Wahlvorschläge für die Kreistagswahl

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Kreis Neuwied – Die Zulassung der Wahlvorschläge für die Kreistagswahl am 26. Mai 2019, war Gegenstand der Sitzung des Kreiswahlausschusses in der Kreisverwaltung. Vorsitzender und Kreiswahlleiter Landrat Achim Hallerbach begrüßte hierzu die Beisitzer sowie die anwesenden Vertrauenspersonen der eingereichten Wahlvorschläge.

Der Landrat berichtete zunächst über die Vorprüfung der Wahlvorschläge. Insgesamt wurden sieben Wahlvorschläge fristgerecht eingereicht. Im Anschluss beschloss der Ausschuss einstimmig die Zulassung aller eingereichten Wahlvorschläge mit den folgenden Listennummern:

1. SPD, 2. CDU, 3. AfD, 4. FDP, 5. GRÜNE, 6. FWG, 7. Die Linke.

„Insgesamt  bewerben sich bei dieser Kreistagswahl 282 Personen, davon 85 Frauen und 197 Männer auf die 50 zu vergebenden Sitze im Kreistag“, erläuterte Landrat Achim Hallerbach.

Pflege macht Angehörige körperlich und seelisch krank

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Landkreis Neuwied, 15. April 2019 – Pflegende Angehörige im Landkreis Neuwied sind öfter krank als Menschen, die nicht pflegen müssen. Das belegt der Pflegereport der BARMER, den Professor Heinz Rothgang von der Universität Bremen erstellt hat. „Unsere Gesellschaft ist auf die aufopferungsvolle Arbeit pflegender Angehöriger angewiesen“, sagt Peter Lauermann, Regionalgeschäftsführer der BARMER in Neuwied.

Laut Pflegereport litten 24 Prozent der pflegenden Angehörigen im Landkreis Neuwied im Jahr 2017 an Depressionen und 13 Prozent unter Belastungsstörungen wie Nervenzusammenbrüchen. In einer nach Alter und Geschlecht vergleichbaren Gruppe von nicht pflegenden und nicht pflegebedürftigen Versicherten in dem Landkreis kamen Depressionen (19 Prozent) und Belastungsstörungen (neun Prozent) seltener vor.

Pflegende Angehörige leiden öfter unter Rückenschmerzen

Auch der körperliche Zustand von pflegenden Angehörigen im Landkreis Neuwied ist schlechter als der von Nicht-Pflegenden. So waren laut Pflegereport 55 Prozent der pflegenden Angehörigen in dem Landkreis im Jahr 2017 wegen Rückenschmerzen bei ihrem Arzt. Die nach Alter und Geschlecht vergleichbare Gruppe nicht pflegender und nicht pflegebedürftiger Versicherter im Landkreis musste sich seltener wegen Rückenschmerzen in ärztliche Behandlung begeben (48 Prozent).

„Pflegende Angehörige werden oft als größter Pflegedienst der Nation bezeichnet. Der Pflegereport zeigt, wie dringend sie Hilfe für sich selbst brauchen“, sagt Lauermann. Daher biete die BARMER für ihre Versicherten kostenlos das Seminar „Ich pflege – auch mich“ an. Hier würden die Teilnehmer lernen, wie sie sich trotz der anstrengenden Pflegesituation entlasten könnten.

Kostenfreie Unterstützung finden pflegende Angehörige und Pflegebedürftige auch bei den 135 Pflegestützpunkten in Rheinland-Pfalz. Sie beraten und informieren zu allen Fragen rund um die Pflege. „Meist schauen sich die Pflegeberater der Stützpunkte die häusliche Situation vor Ort an, denn sie kennen alle regionalen Anbieter und Angebote, die in der jeweiligen Situation unterstützen können“, erklärt Lauermann. Getragen und finanziert werden die Pflegestützpunkte von den gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen, den Landkreisen und kreisfreien Städten sowie dem Land Rheinland-Pfalz.

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