Montag, 18. November 2019

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Jubilarehrung der SPD Oberbieber

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Es waren die Jahre 1959 und 1979 in denen sich Dieter Hof und Wilfried Hausmann entschieden der SPD beizutreten. 1959 erlebte die SPD durch ihr Godesberger Programm den Wandel von der sozialistischen Arbeiterpartei zur Volkspartei und die zweite Berlin-Krise war im vollen Gange. 1979, Helmut Schmidt war Bundeskanzler. Er und Willy Brandt waren die Spitzenkandidaten zur ersten Wahl des Europaparlamentes. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung ehrte die SPD Oberbieber die zwei langjährigen Mitglieder.

Neben Dieter Hof, der auf 60 Jahre SPD zurückblicken kann, war Wilfried Hausmann für die Ehrung seiner 40jährigen Mitgliedschaft anwesend. Sven Lefkowitz freute sich als MdL die Gratulationen in Oberbieber überbringen zu können und der Vorstand bedankt sich für die jahrelange Treue zur SPD.

Foto von links nach rechts: Ingrid Ely-Herbst, Maren Dümmler, Wilfried Hausmann, Lana Horstmann, Sven Lefkowitz

Standesamt am 30. Oktober ganztägig geschlossen

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Standesbeamte begleiten einen ein Leben lang. Von der Geburt über den Bund des Lebens bis hin zum Todesfall sind sie es, die relevante Urkunden ausstellen. Um rechtlich immer auf dem neuesten Stand zu bleiben, sind regelmäßige Fortbildungen notwendig. Aus diesem Grund bleibt das Standesamt der Stadt Neuwied am Mittwoch, 30. Oktober, ganztägig geschlossen. Die Verwaltung bittet um Verständnis.

Landtagsabgeordneter Sven Lefkowitz ruft zu Jugendwettbewerb auf

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-Umbruchszeiten. Deutschland im Wandel seit der Einheit-

Verschiedene Landtagswahlen und der anhaltende öffentliche Diskurs haben besonders deutlich gemacht: Deutschland braucht mehr Austausch und gegenseitiges Verständnis zwischen Menschen in Ost- und Westdeutschland, aber auch zwischen den Generationen.

Aus diesem Grund und anlässlich der 30. Jahrestage von Mauerfall und Deutscher Einheit haben die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer gemeinsam den Jugendwettbewerb „Umbruchszeiten. Deutschland im Wandel seit der Einheit“ ausgelobt.

Der SPD-Landtagsabgeordnete Sven Lefkowitz erklärt dazu: „Bis zum 1. März 2020 sind Jugendliche zwischen 14 und 19 Jahren in ganz Deutschland aufgerufen, sich in Gruppen auf die Spurensuche nach Geschichten zu den Erfahrungen aus der Zeit der Wiedervereinigung zu begeben. Dies können Geschichten aus den Familien, aus dem Wohnort, aus Vereinen, von Begegnungen mit Menschen aus dem jeweils anderen Landesteil oder auch Erfahrungen mit Veränderungen sein, die seit 1989/90 eingetreten sind. Die Form der Einreichung ist frei wählbar: es können beispielsweise Comics, Filme, Textbeiträge oder Theaterstücke sein. Zu gewinnen gibt es bis zu 30 Preise in Höhe von je 500 bis 3.000 Euro sowie die Teilnahme an der Preisverleihung im Bundeswirtschaftsministerium in Berlin.“

Mit dem Wettbewerb möchten die beiden Institutionen zur Aufarbeitung der Umbruchs- und Transformationsphase beitragen und die innere Einheit Deutschlands weiter fördern.

Am Wettbewerb können nur Gruppen von Jugendlichen teilnehmen. Diese müssen mindestens aus drei Jugendlichen bestehen und sollten maximal Klassengröße haben.

Jede Teilnehmergruppe benötigt einen erwachsenen Projektbegleiter, der an eine Institution, beispielsweise eine Schule oder ein Verein, angegliedert ist. Der Projektbegleiter unterstützt die Gruppe, registriert sie und steht als Ansprechpartner für das Projektbüro zur Verfügung.

Potenzielle Projektbegleiter sowie interessierte Jugendliche erhalten auf der projekteigenen Webseite (www.umbruchzeiten.de) alle relevanten Informationen zum Wettbewerb.

„Ich würde mich freuen, wenn dieses Angebot auch auf Zuspruch bei den vielen jungen Menschen in unserer Region treffen würde“, so Sven Lefkowitz abschließend.

Im Schlosspark wird bald wieder gerodet

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Keine generellen Sperrungen, Artenschutz im Fokus

Die Sicherheit des Erddeiches im Neuwieder Schlosspark hat oberste Priorität. Daher fanden dort bereits in den vergangenen zwölf Monaten Rodungsarbeiten statt. Diese werden ab dem 28. Oktober fortgesetzt und betreffen das Areal, das von Deich und hinterem Wanderweg zwischen Zugang Fürst-Johann-August-Straße und Bahnlinie begrenzt wird.

Hintergrund der Maßnahme: Obere Wasserbehörde und Deichamt haben festgestellt, dass der den Schlosspark begrenzende Erddeich zu stark beschattet wird und „freigestellt“ werden muss. Die Grasnarbe, die für die Festigkeit des Deiches von Bedeutung ist, muss dichter werden. Die gesamte Maßnahme erfolgt in Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde und dem Eigentümer des Areals - dem Neuwieder Fürstenhaus.

Einige Sträucher sind bereits gerodet worden, nun kommen größere Bäume an die Reihe. Vor Beginn der Maßnahme hatten das städtische Bauamt und die Fachbegleitung Artenschutz kontrolliert, ob sich an den betroffenen Bäumen Fledermaushöhlen befinden. Um dem Artenschutz gerecht zu werden, müssen im Schlosspark Vogelnistkästen und Quartierhöhlen für Fledermäuse aufgehängt werden. Plaketten an den nun dafür ausgewählten Bäumen weisen darauf hin, dass es sich bei ihnen um „Geschützte Biotopbäume“ handelt. Als weitere Ausgleichsmaßnahmen werden zudem neue Bäume gepflanzt. Dabei lässt man sich von historischen Baumlisten leiten; zudem werden sogenannte Totholzstämme eingebaut.

Die Arbeiten erfolgen witterungsabhängig unter Beachtung des Bundesnaturschutzgesetzes bis Ende Februar. Eine generelle Sperrung des Weges erfolgt nicht, es kommt höchstens zu kurzfristigen Sperrungen.

Migrationsbeirat: Bürgermeister Mang empfängt Kandidaten

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Kurz vor den Wahlen für den Migrations- und Integrationsbeirat in Stadt und Kreis Neuwied, die am 27. Oktober stattfinden, hat Neuwieds Bürgermeister Michael Mang die Kandidaten für das Neuwieder Gremium im Café der Volkshochschule empfangen. Dabei machte er seine Unterstützung für die Arbeit des Beirats deutlich: „Es ist mir ein besonderes Anliegen, einen starken Integrationsbeirat in Neuwied zu haben.“ Mang betonte, dass er die Arbeit der bisherigen Beiratsmitglieder hoch schätze. Er wird das Gremium auch weiterhin intensiv fördern. Das Hauptaugenmerk gilt laut Bürgermeister nun vor allem dem Bestreben, eine möglichst hohe Wahlbeteiligung zu erreichen. Mit neuen Handzetteln und  Plakaten versucht man seitens der Verwaltung, einen möglichst hohen Bekanntheitsgrad der Kandidaten zu erreichen. Weitere Informationen zur Wahl und ein Musterstimmzettel stehen auf der Homepage der Stadt Neuwied bereit: https://www.neuwied.de/wahlen.html. Fragen beantwortet die Integrationsbeauftragte der Stadt Neuwied, Dilorom Jacka, Telefon 02631 802 284, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , zur Verfügung.

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