Mittwoch, 27. März 2019

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Alloheim Sozialpsychiatrisches Zentrum „Arienheller“

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1. Kreisbeigeordneter Michael Mahlert besucht das Alloheim Sozialpsychiatrisches Zentrum „Arienheller“ in Rheinbrohl

Seinen jĂŒngsten Besuch im Alloheim Sozialpsychiatrisches Zentrum „Arienheller“ nutzte der 1. Kreisbeigeordnete Michael Mahlert um mit Einrichtungsleiter Hans-Joachim Laubenthal und der Leiterin der Sozialabteilung der Kreisverwaltung Neuwied, Agnes Ulrich, Umsetzungsfragen des Bundesteilhabegesetzes zu erörtern und sich ĂŒber aktuelle Entwicklungen in der Facheinrichtung zu informieren.

Das Bundesteilhabegesetz verhilft den Menschen mit Behinderung zu vielfĂ€ltigen Möglichkeiten der Teilhabe und stĂ€rkt die Selbstbestimmung. Leistungsanbieter und die TrĂ€ger der Eingliederungshilfe werden vor große Herausforderungen gestellt, die nur in einem konstruktiven Dialog bewĂ€ltigt werden können, stellte Mahlert fest.

Im Alloheim Sozialpsychiatrisches Zentrum „Arienheller“ leben zurzeit 109 Menschen mit chronischen psychischen Erkrankungen. Das Angebot wird ergĂ€nzt durch mehrere therapeutischen Wohngemeinschaften fĂŒr bis zu drei Personen. In das therapeutischen Angebot der Einrichtung sind neben tagesstrukturierenden Maßnahmen aktive Kontakte in die Nachbarschaft und das örtliche Leben eingebunden. Im Sinne eines inklusiven Ansatzes beteiligen sich die Bewohner und Bewohnerinnen des Sozialtherapeutischen Zentrums „Arienheller“ an einer Vielzahl von AktivitĂ€ten und ĂŒbernehmen Aufgaben und Verantwortung bei der Organisation und DurchfĂŒhrung von örtlichen Veranstaltungen. Dazu gehören unter anderem die Rheinbrohler Köhlertage und der Martinsumzug. So sind beispielweise Bewohner der Einrichtung jeweils im FrĂŒhjahr am Aufbau und dem mehrtĂ€gigen Betrieb des Kohlenmeilers beteilig. Weiteres Highlight ist die Karnevalsveranstaltung des Alloheims in der fĂŒnften Jahreszeit, die in der Region großen Anklang findet.

Ein weiteres inklusives Projekt ist das Gemeinschaftsprojekt „Apfelsaft“, welches integrative, therapeutische und ökologische Ziele beispielgebend verbindet. FĂŒr den Einrichtungsleiter, Hans-Joachim Laubenthal, steht fest, sozialpsychiatrische Eingliederungshilfe verbindet nicht nur die medizinische, psychologische, pĂ€dagogische und soziologische Sichtweise zu einem ganzheitlichen Ansatz, sondern ist immer auch gemeindenahe Arbei.

Der 1. Kreisbeigeordnete Michael Mahlert betonte zum Abschluss des Besuchs: „Hier wird in beeindruckender Weise die Öffnung der Einrichtung in den Sozialraum gelebt. Die im Alloheim „Arienheller“ lebenden Menschen können selbstbestimmt am Gemeindeleben teilnehmen und sich aktiv in die örtliche Gemeinschaft einbringen“. Michael Mahlert bedankte sich fĂŒr das Engagement der Mitarbeitenden der Einrichtung, die gemeinsam mit den Aktiven in den örtlichen Institutionen, Vereinen und VerbĂ€nden eine umfassende Teilhabe der Menschen mit chronischen psychischen BeeintrĂ€chtigungen erst möglich machen.

Brexit hat Auswirkungen auf den Aufenthaltsstatus

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Kreis-AuslĂ€nderbehörde informiert ĂŒber aktuelle Regelungen

Neuwied:  Noch immer besteht die Option, dass die Mitgliedschaft des Vereinigten Königreiches in der EU ungeordnet endet.

Das nahm die AuslĂ€nderbehörde des Kreises aktuell zum Anlass, alle britischen Staatsangehörigen ĂŒber ihre Aufenthaltsrechte zu informieren.

WĂ€hrend in BrĂŒssel und London noch hĂ€nderingend um einen geordneten Austritt der Briten gerungen wird, sind die Folgen fĂŒr in Deutschland lebende britische Staatsangehörige fĂŒr den Fall eines ungeregelten Austritts zur Zeit noch klar umrissen.

Zwei Szenarien sind (noch)  denkbar:

  1. Im Falle eines sog. „ungeregelten Brexit“ etwa wĂ€ren alle britischen Staatsangehörigen und ihre drittstaatsangehörigen Familienangehörigen ab dem 30. MĂ€rz nicht mehr freizĂŒgigkeitsberechtigt – heißt: FĂŒr einen weiteren Aufenthalt im Bundesgebiet wĂŒrden sie in diesem Fall einen sog. Aufenthaltstitel nach dem Aufenthaltsgesetz benötigen.

Eine Ministerverordnung des Bundesinnenministers, auf deren Grundlage sich bisher freizĂŒgigkeitsberechtigte Personen fĂŒr eine Übergangszeit von zunĂ€chst 3 Monaten bis zum 30.06.2019 rechtmĂ€ĂŸig und ohne einen Aufenthaltstitel in Deutschland aufhalten und arbeiten können, ist in Vorbereitung. SpĂ€testens bis 30.06.2019 mĂŒssen britische Staatsangehörige dann aber einen entsprechenden Antrag auf einen Aufenthaltstitel stellen.

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Neuwieder machen sich stark fĂŒr MenschenwĂŒrde

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Internationale Woche gegen Rassismus beginnt am 11. MĂ€rz

Mit der Beteiligung an den bundesweiten Internationalen Wochen gegen Rassismus (IWgR) der gleichnamigen Stiftung möchten Neuwieder Institutionen, Organisationen und BĂŒrger ein starkes Signal fĂŒr ein friedliches Miteinander der Kulturen senden. Entsprechende Veranstaltungen werden in der Stadt Neuwied vom 11. bis 24. MĂ€rz durchgefĂŒhrt und stehen unter dem Motto: „100% MenschenwĂŒrde. Zusammen gegen Rassismus“.

BĂŒrgermeister Michael Mang betont: „Die Geschichte der Stadt Neuwied ist nicht denkbar ohne Toleranz gegenĂŒber Neuankömmlingen und VerstĂ€ndnis fĂŒr deren Lage. Deshalb ist es von großer Bedeutung, dass wir uns hier gemeinsam gegen die Versuche von Ausgrenzung und Schuldzuweisung engagieren. Denn Rassismus gibt es in den unterschiedlichsten AusprĂ€gungen. Von der Internationalen Woche gegen Rassismus mit seinem vielfĂ€ltigen Programm geht eine Signalwirkung fĂŒr ein von gegenseitigem Respekt geprĂ€gtes Zusammenleben aus.“

Die IWgR beginnen in Neuwied am Montag, 11. MĂ€rz. Im Untergeschoss der VHS Neuwied, Heddesdorfer Straße 33, öffnet von 16 bis 17.30 Uhr der „Bunte Kunsttreff Die BrĂŒcke“ seine AteliertĂŒr. Er prĂ€sentiert die Ergebnisse seiner offenen Kreativkurse.

NĂ€chster Termin ist Mittwoch, 13. MĂ€rz. Um 20 Uhr lĂ€uft in der Schauburg der soeben mit einem Oscar prĂ€mierten Film „Green Book - Eine besondere Freundschaft“, ein spannendes Roadmotive ĂŒber Musik, Freundschaft und den alltĂ€glichen Rassismus in den USA der 1960er-Jahre.

Das vom EuropĂ€ischen Sozialfond Rheinland-Pfalz (ESF) und Jobcenter Neuwied geförderte Projekt „Aktiv in die Zukunft 2019“ unterstĂŒtzt junge GeflĂŒchtete bei ihrer Integration. Die Teilnehmenden stellen das Projekt und seine Inhalte am Freitag, 15. MĂ€rz, von 10 bis 12 Uhr in der Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW), Matthias-Erzberger-Straße 32-34, vor.

Der Montag, 18. MĂ€rz, steht im Zeichen des großen Aktionstags „Gemeinsam fĂŒr eine bunte Stadt Neuwied - gegen Rassismus und Hass!“. Von 12 bis 16 Uhr klĂ€ren die vielen Initiatoren die Neuwieder BĂŒrger ĂŒber Rassismus und seine Folgen fĂŒr ein friedliches Miteinander auf.

Ethnische Vielfalt und harmonisches Miteinander bildhaft darzustellen, das war das Ziel eines Kunstprojekts, das ehrenamtlich im „CafĂ© am Mittwoch“ TĂ€tige organsiert haben. Im Pfarrheim an der Gladbacher Marienkirche prĂ€sentieren die Initiatoren am Mittwoch, 20. MĂ€rz, ab 17 Uhr die Ergebnisse der Aktion. Daran schließt sich eine Feier mit internationalen Gerichten und Musik an.

Ein weiterer Film, der das Thema Rassismus aufgreift, ist am Mittwoch, 20. MĂ€rz, um 20 Uhr in der Schauburg zu sehen. „BlacKkKlansman“ thematisiert eine aberwitzige Aktion aus den 1970er-Jahren in den USA. Ein afro-amerikanischer Polizist infiltriert den Ku-Klux-Klan. Der Film verbindet Komik und SeriositĂ€t, Satire und RealitĂ€t zu einem cleveren Statement zum Thema Rassismus.

Ein Vortrag mit anschließender Diskussion und internationalem BĂŒfett steht fĂŒr Donnerstag, 21. MĂ€rz, ab 11 Uhr in den RĂ€umlichkeiten der Deutsche Angestellten-Akademie (DAA) Neuwied an der Engerser Straße 13 in Neuwied auf dem Programm. Im Vortrag geht Sabine Kleinmann, Dozentin fĂŒr den Lehrgang „Perspektive fĂŒr FlĂŒchtlinge“, auf die verschiedenen Aspekte und die Motivation in der Vermittlung von Lerninhalten ein.

„Der Beirat kocht“ heißt es am Donnerstag, 21. MĂ€rz, ab 17 Uhr in der LehrkĂŒche der VHS Neuwied, Heddesdorfer Straße 33. Die Mitglieder des Beirates fĂŒr Migration und Integration der Stadt Neuwied laden zu einer gemeinsamen internationalen kulinarischen Reise ein. Wer neugierig auf den Kochabend ist, der meldet sich an bei Dilorom Jacka, Tel. 02631 802 284, E-Mail  Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschĂŒtzt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

An der IWgR beteiligen sich folgende Organisationen: Amnesty International Gruppe Neuwied, AWO Bezirksverband Rheinland, die BeirĂ€te fĂŒr Migration und Integration in Stadt und Kreis Neuwied, Caritasverband Neuwied, Caritas Koblenz, DAA Neuwied, Diakonisches Werk im Kirchenkreis Wied, EIRENE Internationaler Christlicher Friedensdienst, FAW gGmbH, Filmtheaterbetriebe Weiler, Kolpingfamilie Gladbach  und kfd Gladbach, Die Linke, MinsKi, Stadtverwaltung Neuwied und VHS Neuwied.

Eine Übersicht aller Veranstaltungen wĂ€hrend der Woche gegen Rassismus gibt es im Internet unter www.neuwied.de/gegen-rassismus.html. Weitere Informationen zum Veranstaltungsreigen vom 11. bis 21. MĂ€rz erteilt die Integrationsbeauftragten der Stadt Neuwied, Dilorom Jacka, unter Telefonnummer 02631 802284 oder per E-Mail  Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschĂŒtzt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

CDU Neuwied startet einig und stark in das neue Jahr

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Bundesministerin Julia Klöckner fand bei den Christdemokraten in Heimbach-Weis motivierende Worte fĂŒr die anstehenden Wahlen

Neuwied/Heimbach-Weis. Das Jahr 2019 verspricht viel politische Spannung. Im Mai stehen die Europawahlen an und in Rheinland-Pfalz finden zeitgleich die Kommunalwahlen statt. Umso grĂ¶ĂŸer war die Freude beim CDU-Stadtverband Neuwied, dass mit der Bundesministerin fĂŒr ErnĂ€hrung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, eine prominente Festrednerin fĂŒr den traditionellen Neujahrsempfang gefunden werden konnte. Die CDU-Landeschefin und stellvertretende Bundesvorsitzende zog zahlreiche GĂ€ste in das Berufsbildungswerk nach Heimbach-Weis und gestand mit einem Augenzwinkern: „Dass der Termin so spĂ€t liegt, ist meinem Terminkalender geschuldet“. In ihrer Rede gelang Julia Klöckner der Bogen von der Bedeutung der Kommunalwahl bis hin zu europapolitischen Themen sowie Akzente aus ihrer tĂ€glichen Arbeit als Bundeslandwirtschaftsministerin. „Ich möchte mich bei allen kommunalpolitisch aktiven Demokraten bedanken, denn Dank hören Sie fĂŒr Ihre wertvolle Arbeit nur selten“, unterstrich die CDU-Politikerin in Heimbach-Weis. Mit einem flammenden PlĂ€doyer fĂŒr ein starkes Europa und persönlichen Statements aus ihrem Leben, begeisterte Klöckner die GĂ€ste im voll besetzen Saal.

Zuvor begrĂŒĂŸte CDU-Fraktionsvorsitzender Martin Hahn die Besucher und schwor die Neuwieder Christdemokraten auf die nĂ€chsten Wochen des Wahlkampfes ein. Unter dem Motto „Einig und stark – aufwĂ€rts in unserer Stadt“, wird sich die CDU Neuwied bei den BĂŒrgern dafĂŒr einsetzen, dass die CDU stĂ€rkste Kraft in Stadt- und Kreistag bleibt. „Nur mit einer starken Fraktion, kann unser OberbĂŒrgermeister Jan Einig die angestoßenen positiven Projekte effektiv umsetzen“, unterstrich Martin Hahn und sagte weiter: „Unser Ziel fĂŒr die kommenden Monate und Jahre ist es, gemeinsam mit ganz vielen UnterstĂŒtzern und Akteuren der Stadtgesellschaft und mit unserem OberbĂŒrgermeister an der Spitze, aus einer spĂŒrbaren Aufbruchsstimmung konkrete Ergebnisse und Fortschritte zu erarbeiten, die unsere Stadt nach vorne bringen.“

Das Erfolgsrezept Teamarbeit hob in seinem Grußwort auch OB Jan Einig hervor, als er von den ersten Erfolgen des Netzwerkes Innenstadt berichtete. Zu einem der wichtigsten Projekte fĂŒr die Entwicklung der Stadt Neuwied zĂ€hlte der Stadtchef die Entwicklung des ehemaligen Rasselstein-GelĂ€ndes. „Wir werden unseren Investor nach KrĂ€ften unterstĂŒtzen, damit aus der FlĂ€che ein modernes Industrie- Technologie- und Wohnzentrum werden kann.“

„Die CDU Neuwied hat gute Köpfe und Ideen, die wir in den nĂ€chsten Wochen weiter in der Öffentlichkeit vorstellen werden“, kĂŒndigte Stadtverbandsvorsitzender Jan Petry an. Die Neuwieder Christdemokraten stehen in den Startlöchern fĂŒr einen engagierten Wahlkampf.

Coolnesstraining soll Jungen stark machen

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Noch freie PlĂ€tze gibt es beim Coolnesstraining des Kinder- und JugendbĂŒros
(KiJuB)der Stadt Neuwied, das unter dem Motto „Don‘t worry - be safe“ am Samstag, 16. MĂ€rz, speziell fĂŒr Jungen von elf bis 15 Jahren angeboten wird. Die Teilnehmer lernen dabei Selbstverteidigungs- und Selbstbehauptungstechniken, Angriffs- und Abwehrtechniken sowie Übungen der KonfliktbewĂ€ltigung ohne Gewalt kennen, damit sie fĂŒr schwierige Situationen vorbereitet sind. Das Training unter Leitung von Marco Wohlgemuth findet am 16. MĂ€rz von 10 bis 16 Uhr im Mehrzweckraum des Jugendzentrums Big House an der Museumstraße 4a, Neuwied, statt. Der Referent ist Polizist, Selbstverteidigungslehrer im deutschen Karateverband sowie GewaltprĂ€ventionspĂ€dagoge. Im Training wird auf die individuellen BedĂŒrfnisse und Erfahrungen der Teilnehmer eingegangen.

Die Kosten fĂŒr den Kurs liegen bei 20 Euro. Weitere Informationen und Anmeldung beim KiJuB Neuwied, Pfarrstraße 8, 56564 Neuwied; Tel. 02631 802 170, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschĂŒtzt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

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