Sonntag, 15. Juli 2018

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Parlamentarisches Patenschafts-Programm lässt den „American Way of Life“ erleben

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Erwin Rüddel ruft zur Bewerbung zum interkulturellen Austausch auf

Kreisbiet. „Durch ein Stipendium Junior-Botschafter für Deutschland in den USA zu sein, ermöglicht durch das gemeinsame Parlamentarische Patenschafts-Programm des Deutschen Bundestages und des US-Kongresses. Dieses Programm bietet ein Stipendium für einen zehnmonatigen Schüleraustausch. Deshalb möchte ich insbesondere auch Schülerinnen und Schüler aus dem Landkreis Neuwied aufrufen, sich um ein solches Stipendium zu bewerben“, sagt der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel.

Die Bewerbungsfrist endet am 14. September 2018. „Die erfolgreiche Teilnahme an diesem Programm, das hautnahe Erleben einer anderen Kultur und gleichzeitige Vermitteln der eigenen Kultur, ist sowohl eine Herausforderung, als auch eine große Chance für die jungen Menschen. Denn der interkulturelle Austausch stellt für alle Beteiligten sicher eine aufregende Zeit, wie eben auch ein unvergessliches Erlebnis dar“, so der Parlamentarier.

Das Besondere am Parlamentarischen Patenschafts-Programm ist, dass Bundestagsabgeordnete eine Patenschaft für Stipendiaten übernehmen und sich während des Aufenthaltes in den USA mit ihnen austauschen. „Ich habe bei den von mir übernommenen Patenschaften der vergangenen Jahre ausschließlich positive Rückmeldungen erhalten. Dabei wurden zahlreiche Kontakte geknüpft, die Bestand haben“, teilt Rüddel mit.

Das Programm wird vom Ältestenrat des Deutschen Bundestages parlamentarisch koordiniert. Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler leben in Gastfamilien und sind in deren Alltag voll integriert. „Das PPP bietet den Jugendlichen Möglichkeiten zur nachhaltigen Lebensbereicherung und -erfahrung. Diese Chance sollten Interessierte aus dem Landkreis Neuwied nutzen und sich bewerben“, bekräftigt Erwin Rüddel.

Weitere Information gibt es unter: www.bundestag.de/ppp

Landesfinanzausgleich

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Dr. Jan Bollinger (AfD) begrüßt Klage des Neuwieder Kreistags gegen geplanten Landesfinanzausgleich: Umverteilungspläne beenden, Kommunen finanziell besser ausstatten!

Der Widerstand der rheinland-pfälzischen Landkreise gegen die Pläne zum Landesfinanzausgleich (LFAG) nimmt an Fahrt auf. Trotz prall gefüllter Landeskassen will die Landesregierung die Landkreise zugunsten der kreisfreien Städte zukünftig schlechterstellen. Die Landräte in Rheinland-Pfalz haben dieses Ansinnen bereits gegenüber Innenminister Lewentz als „unverschämt“ zurückgewiesen. Nun hat der Neuwieder Kreistag fraktionsübergreifend ohne Gegenstimmen beschlossen, eine weitere Klage gegen die Landesregierung in die Wege zu leiten, weil sie das Urteil des rheinland-pfälzischen Landesverfassungsgerichts aus der ersten vom Kreis Neuwied gewonnen Klage nicht umgesetzt hat, für eine spürbare Verbesserung der kommunalen Finanzsituation zu sorgen. Dr. Jan Bollinger, Neuwieder Kreistagsmitglied und Landtagsabgeordneter der AfD, begrüßt die Klage.

„Das Konzept der Ampelkoalition führt zu einem finanziellen Ausbluten der Landkreise und ihrer Gemeinden. Es gefährdet somit die Zukunft des ländlichen Raums, in dem nahezu drei Viertel aller Rheinland-Pfälzer leben. Das ist ungerecht.“ so Bollinger. „Trotz außerordentlich günstiger finanzieller Rahmenbedingungen will die Landesregierung die Kommunen weiter kurz halten und den ländlichen Raum massiv benachteiligen. “

Bollinger weiter: „Unser Kreis Neuwied ist einer der am stärksten betroffenen Landkreise. Da die Landesregierung sich der gut begründeten Kritik aller rheinland-pfälzischen Landräte verschließt, ist die Klage jetzt der richtige Weg. Die AfD-Fraktion im Neuwieder Kreistag hat zum Kreistagsbeschluss mit einem Resolutionsantrag einen wesentlichen Impuls geleistet. Ich freue mich sehr, dass alle Fraktionen im Neuwieder Kreistag diesen Antrag mitgetragen haben und sich damit auch die Fraktionen von SPD, FDP und Grünen gegen die Landesregierung gestellt haben. Die Landtagsfraktionen der genannten Parteien sollten sich hier ein Beispiel an ihren Parteifreunden im Neuwieder Kreistag nehmen, Politik in erster Linie für Land und Bürger und nicht nach Parteiräson zu machen.“

„Noch zu Jahresbeginn versprach Malu Dreyer, dass sie alles tun werde, damit Rheinland-Pfalz eine liebenswerte Heimat bliebe. Dann soll sie auch liefern! Die AfD fordert: Die Pläne zur Umverteilung von den Landkreisen zu den kreisfreien Städten müssen aufgegeben werden. Bund und Land haben in der Vergangenheit immer mehr Aufgaben auf die kommunale Ebene abgewälzt. Das Land muss daher zusätzliche Landesmittel für den kommunalen Finanzausgleich in Höhe von 300 Millionen Euro zur Verfügung stellen.“ schließt Bollinger.

 

So wird man fit für die Kinder- und Jugendarbeit

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AWO, FBS und KiJuB bieten eine Juleica-Fortbildung an

Ob in Kinder- oder Jugendfreizeiten oder bei verschiedenen Angeboten wie Treffs, Projekten oder  Gruppenstunden: Vielfach sind Jugendliche und junge Erwachsene als Jugendleiter ehrenamtlich tätig. Um ihre Stellung zu stärken und sie für diese wertvolle Aufgabe adäquat zu qualifizieren, gibt es die Jugendleiter-Card – kurz „Juleica“. Sie ist ein bundesweit einheitlicher Ausweis für ehrenamtliche Mitarbeiter in der Jugendarbeit. Nun wird in Neuwied eine weitere mehrtägige Schulung zum Erwerb dieser Karte angeboten. Organsiert hat sie ein aus der Arbeiterwohlfahrt (AWO), der Katholischen Familienbildungsstätte (FBS) und dem städtischen Kinder- und Jugendbüro (KiJuB) bestehender Trägerbund. Start der Fortbildung ist am Freitag, 14. September. Anmeldungen sind ab sofort – und bis zum 1. August - möglich.

Neben umfassenden Kenntnissen pädagogischer Grundlagen im Umgang mit Kindern und Jugendlichen spielen folgende Themen bei den Seminaren eine Rolle: Regelungen der Aufsichtspflicht, Leitung von Gruppen, Reflexion der eigenen Leitungsrolle sowie Planung und Durchführung von Angeboten und Freizeiten. Hinzu kommt noch ein Erste-Hilfe-Kurs. Zudem gibt es auch viele praktische Übungen zu Spielen und Methoden in der Jugendarbeit.

Die Fortbildung ist in diesem Jahr sehr kompakt gehalten und umfasst zwei Wochenendseminare in der Jugendbildungsstätte Haus Wasserburg in Vallendar vom 14. bis 16. September und vom 28. bis 30. September, eine vierstündige Praxiseinheit in einem der Angebote der Veranstalter während der Herbstferien oder direkt danach sowie die Abschlussveranstaltung im Jugendzentrum Big House am Montag, 15. Oktober.

Teilnehmen können Jugendliche ab 16 Jahren und junge Erwachsene, die in der ehrenamtlichen Jugendarbeit tätig sind oder es noch sein wollen. Das gesamte Schulungspaket kostet 55 Euro inklusive Unterlagen, Übernachtung und Verpflegung. Als Anerkennung ihres ehrenamtlichen Engagements erhalten Inhaber der Juleica diverse Ermäßigungen und Vergünstigungen.

Interessenten an der Fortbildung melden sich beim KiJuB, Pfarrstr. 8, 56564 Neuwied, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Tel. 02631 802 170. Dort und bei der AWO an der Marktstraße 96 und der FBS im Friedrich-Spee-Haus, Wilhelm-Leuschner-Straße 5, gibt es auch die Infoflyer zur Fortbildung.

Florale Kunststücke: Blumen in ihrer schönsten Form

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Arbeiten der Floristenprüfung in der StadtGalerie zu sehen

In der Neuwieder StadtGalerie sind wieder die schönsten Gestecke und Sträuße des aktuellen Prüfungsjahrgangs der Floristen zu sehen.

Die zweitägige Ausstellung verspricht ein florales Fest für Auge und Nase. Das hatte schon die Präsentation der praktischen Abschlussarbeiten angehender Floristen in den vergangenen beiden Jahren bewiesen. Für Blumenfreunde ist die Ausstellung am 16. und 17. Juni in der StadtGalerie in der ehemaligen Mennonitenkirche aus dem Jahr 1768 also ein heißer Tipp.

Doch zunächst sind die Prüflinge gefragt. Sie stellen am Freitag, 15. Juni, in der praktischen Abschlussprüfung die Fertigkeiten unter Beweis, die sie in einer dreijährigen Ausbildung erlernt haben. Zu den Prüfungsaufgaben gehören die Anfertigung eines bepflanzten Gefäßes, eines Gesteckes und eines Blumenstraußes. Darüber hinaus setzen die Prüflinge eine Aufgabe aus den Gestaltungsbereichen Raum- und Tischschmuck und Trauerfloristik um. Dafür mussten die Prüflinge zuvor eine schriftliche Ausarbeitung mit Pflanzen- und Materialliste, Werkskizze und Kalkulation anfertigen. Die IHK organisiert die Abschlussprüfung, der Prüfungsausschuss setzt sich zusammen aus Floristmeistern und Berufsschullehrern.

Die beiden anschließenden Tage ist dann die Öffentlichkeit eingeladen. Interessierte können die begutachteten Werkstücke der Jungfloristen am Samstag, 16. Juni, von 14 bis 18 Uhr und am Sonntag, 17. Juni, von 11 bis 17 Uhr bewundern. Der Eintritt ist an beiden Tagen frei.

Kritik an Selbstlob um „Gemeindeschwester Plus“

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Erwin Rüddel: „Name ist irreführend / Aufgabenspektrum nicht ausreichend“

Kreisgebiet. „Die Mainzer Landesregierung lobt sich seit drei Jahren selbst für ihr seit 2015 laufendes Modellprojekt, das sage und schreibe nur neun Kreise und Kommunen umfasst. Im Blick auf unser Bundesland ist das nicht einmal ein Tropfen auf den heißen Stein“, konstatiert der Neuwieder CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel.

Ferner weist der Abgeordnete darauf hin, dass die Bezeichnung „Gemeindeschwester Plus“ absolut missverständlich ist; denn anders als bei der „echten“ Gemeindeschwester, die auch medizinische Versorgung anbietet, geht es bei der rheinland-pfälzischen Spar-Variante ausschließlich um beratende Tätigkeiten für betagte Senioren.

„Natürlich ist auch Beratung wichtig, sagt der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel, der in Berlin auch Vorsitzender des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundesparlaments ist, und ergänzt: „Das sehen wir ja hier im Landkreis Neuwied. Und deshalb hat gerade der Bund bereits in der vorherigen Wahlperiode mit dem Pflegestärkungsgesetz 3 diese Beratung explizit gefordert und gefördert.“

Dem stimmt Landrat Achim Hallerbach zu und merkt an: „Neben den beiden vorhandenen Beratungsstellen der Gemeindeschwester Plus in Neuwied und Linz brauchen wir, um flächendeckend ausreichend anbieten zu können, noch eine dritte Stelle im Kreis Neuwied. Wichtig ist dabei, dass das Land zur Finanzierung steht und nicht im Endeffekt die Kommunen auf den Kosten sitzen bleiben. Das ist seit langen Jahren leider gängige Praxis dieser Landesregierung: zeitlich befristete Projekte initiieren, dann werden die Kommunen mit den Kosten belastet und alleine gelassen. Diese Aufgaben sind keine Pflichtaufgaben der Kommunen sondern unterliegen der Freiwilligkeit.“

Denn, so die Erfahrung, die Gesundheitsministerin verbinde ihr jüngstes Selbstlob sodann mit dem Ruf nach Geld, dass sie von den Kommunen und Pflegekassen haben möchte. Da stelle sich die Frage: „Warum hat sie sich nicht schon längst darum bemüht?“ Das Ministerium bleibe zudem bisher auch die Antwort schuldig, welche Kosten bei einem flächendeckenden  Ausbau des 2,9 Millionen Euro teuren Pilotprojektes entstehen würden.

Angesichts von zwölf kreisfreien Städten, 24 Landkreisen, 150 Verbandsgemeinden, acht großen kreisangehörigen Städten und 2260 Ortsgemeinden in Rheinland-Pfalz wiederholen und bekräftigen Rüddel und Hallerbach den Einwand, das Mainzer „Modellprojekt“ mit insgesamt 13 Standorten in neun Landkreisen und Kommunen sei „nicht einmal ein Tropfen auf den heißen Stein“. Von einer Stärkung des ländlichen Raumes sei diese Landesregierung noch lange entfernt.

„Die zuständige Ministerin soll endlich anpacken! Machen statt reden! Sie soll das in unserem Bundesland endlich flächendeckend umsetzen, statt sich alle paar Monate für ein Projekt zu loben, das leider nur einer verschwindenden Minderheit unserer betagten Senioren zugutekommt“, bekräftigt Erwin Rüddel.

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