Freitag, 25. September 2020

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Bäume umgestürzt: Radweg an Wied vorläufig gesperrt

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Die starken Gewitter der vergangenen Tage fordern ihren Tribut: Auf dem Wiedtal-Radweg sind zwischen Altwied und der Laubachsmühle gleich mehrere große Buchen umgestürzt, so dass der Weg ist nicht mehr befahrbar ist. Eine Sperrung ist daher unausweichlich. Wie lange es dauert, die entwurzelten Bäume zu beseitigen und zu prüfen, ob weitere Bäume in Mitleidenschaft gezogen wurden, lässt sich zurzeit noch nicht absehen. Die Experten gehen von einem längeren Zeitraum aus.

Deutschland im Gespräch mit Bürgern aus Neuwied und Güstrow

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Der Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern ist ein besonderes Anliegen der von der  Bundesregierung eingesetzten Kommission „30 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit“ und ihrer für das Jubiläumsjahr 2020 entwickelten Formate. Bei „Deutschland im Gespräch - Online“ sind Bürger aus ost- und westdeutschen Partnerstädten, darunter auch Neuwied und Güstrow, eingeladen, über den Prozess der Deutschen Einheit und die gemeinsame Zukunft ins Gespräch zu kommen.

Ab dem 24. August, jeweils um 19 Uhr, gibt es dazu Dialogveranstaltungen, die im März wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden mussten, nun aber in Form moderierter Online-Gespräche mit folgenden Themen laufen:

• 30 Jahre Deutsche Einheit: Wo stehen wir? Wo wollen wir hin? (24. August)

• Gerecht verteilt? Rollenbilder und Einfluss in Deutschland nach 30 Jahren Einheit (25. August)

• Wirtschaft und Wohlfahrtsstaat in Deutschland: Gewappnet für aktuelle und kommende Herausforderungen? (26. August)

• „Typisch Ossi, typisch Wessi“ – welche Rolle spielen alte Klischees und Mentalitäten nach 30 Jahren Deutscher Einheit? (31. August)

• Tag der Deutschen Einheit: Unser Feiertag oder nur ein freier Tag? (1. September)

• Die Einheit als zivile Aufgabe: Welchen Beitrag kann das Ehrenamt leisten? (2. September)

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Mehr Infos und Anmeldung: http://www.deutschland-im-gespräch.de.

Hoch- und Verwaltungsschulabsolventen verstärken ab sofort das Team der Kreisverwaltung

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Landrat Achim Hallerbach gratuliert zur bestandenen Prüfung

Kreis Neuwied – Während ihres zwei- bzw. dreijährigen Vorbereitungsdienstes haben sie sich u.a. mit Verwaltungs- und Sozialrecht, Haushalts- und Kommunalrecht befasst. In dieser Zeit haben sich Präsenz- und Praxisanteile in der Kreisverwaltung und verschiedenen Gastverwaltungen mit Schul- bzw. Studienphasen an der Zentralen Verwaltungsschule bzw. Hochschule für Öffentliche Verwaltung abgewechselt. Jetzt haben acht junge Leute ihren Vorbereitungsdienst erfolgreich abgeschlossen.  Sieben von ihnen wurden von Landrat Achim Hallerbach zu Kreissekretärinnen/ Kreissekretären bzw. Kreisinspektorinnen und Kreisinspektoren ernannt.

„Alle notwendigen theoretischen Kenntnisse, die es für die Arbeit in den klassischen Verwaltungsbereichen braucht, eignen sich die jungen Leute während ihrer Ausbildung an der Zentralen Verwaltungsschule bzw. des Dualen Studiums an der Hochschule für Öffentliche Verwaltung in Mayen an. Dort werden sie – je nach gewählter Laufbahn des sogenannten 2. oder 3. Einstiegsamt – sehr spezifisch auf den Einsatz in der Verwaltung vorbereitet“, bewertete Landrat Achim Hallerbach den anspruchsvollen theoretischen Teil der Ausbildung des Verwaltungsnachwuchses.

„Die Umsetzung des Erlernten, also die praktische Rechtsanwendung, lernen die Anwärterinnen und Anwärter im Rahmen ihrer praktischen Ausbildung in der Verwaltung. Unsere diesjährigen „Prüflinge“ haben während ihrer Präsenzphasen in der Verwaltung einen sehr guten Einblick bekommen, welche Aufgaben im „echten“ Berufsleben bei uns auf sie warten“, betonte die Ausbildungsleiterin der Kreisverwaltung, Nesrin Uslu. In dieser Zeit konnten sie sich schon aktiv und engagiert einbringen und auch ganz besondere Präferenzen entwickeln: Während einige gerne im Bereich der sogenannten Leistungsverwaltung arbeiten, etwa im Sozial- oder Jugendamt, liegt anderen die Eingriffsverwaltung – zum Beispiel bei der Kreisordnungsbehörde – wesentlich mehr.

Gut vorbereitet und mit dem nötigen Fachwissen versehen sind alle Absolventen.

„Wir sind natürlich bestrebt, die jungen Menschen, wo immer das möglich ist, auf Personalstellen einzusetzen, die ihren jeweiligen Fähigkeiten, Talenten und Neigungen entsprechen,“ beschreibt Büroleiterin Diana Wonka einen wichtigen Meilenstein im Berufsleben der Hoch- und Verwaltungsschulabsolventen. 
In einer Feierstunde erhielten die Absolventinnen und Absolventen die Urkunde von Landrat Achim Hallerbach. Mit seiner Gratulation verband er auch den Wunsch, dass nun alle erfolgreich in die nächste Phase des Berufslebens einsteigen können.

Home-Office-AG legt Dienstvereinbarung vor

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Corona-Krise: Wandel im Arbeitsalltag der Stadtverwaltung

In Zeiten von Corona hat das Thema Home-Office eine ganz neue Bedeutung gewonnen. Das spüren Arbeitgeber ebenso wie Arbeitnehmer. Um die Interessen abzustimmen, hatte die Stadtverwaltung Neuwied schon lange vor der Pandemie eine Home-Office-Arbeitsgruppe ins Leben gerufen - und dafür auch im Haushalt für 2020 entsprechende finanzielle Mittel bereitgestellt. Oberstes Ziel dieser AG war das Vorlegen einer auf Home-Office abgestimmten Dienstvereinbarung zwischen der Verwaltungsspitze und dem Personalrat. Dieses Ziel ist erreicht. Beide Partner haben die Vereinbarung unterzeichnet.

Bereits in der Präambel zur Vereinbarung wird deutlich, welche Bedeutung das Home Office hat. Darin ist zu lesen: „Die Stadtverwaltung Neuwied und der Personalrat sind sich darin einig, dass zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Frauen und Männer sowie zur Nutzung der personellen Ressourcen und Förderung des individuellen Potentials der Beschäftigten, alle Möglichkeiten einer flexibilisierten Arbeitsorganisation ausgeschöpft werden sollen.“ Heißt: Home-Office soll mit zum Arbeitsalltag gehören.

Wie komplex das Thema ist, beweist die Tatsache, dass zahlreiche Ämter und Abteilungen Teil der AG waren, die die Dienstvereinbarung formuliert hat: Hauptamt, Amt für IT und Informationssicherheitsbeauftragter, Personalamt und Personalrat, die Gleichstellungsbeauftragte, ein Datenschutzbeauftragter, ein  Schwerbehindertenvertreter sowie das Betriebliche Gesundheitsmanagement. Bei ihrer Arbeit griffen die AG-Mitglieder auf eigene Erfahrungen und auf Erkenntnisse zurück, die andere Kommunen und Firmen bereits mit Home Office gemacht haben.

Die Arbeitsgruppe hat seit ihrer Gründung im Januar 2019 mehr als zehnmal getagt - zunächst noch im großen Kreis. Bedingt durch die Corona-Pandemie mussten die Treffen vorübergehend ausgesetzt werden, später nahmen die Mitglieder sie in kleineren Runden wieder auf. Die gesamte Sitzungsorganisation wurde dabei elektronisch durchgeführt – mittels der „Vibe“-Software. Sie stellte sicher, dass alle Arbeitsergebnisse, Protokolle und Dokumentensammlungen stets für alle Mitglieder einsehbar waren. So konnten sich jederzeit auch diejenigen informieren, die nicht persönlich beim Treffen anwesend waren. Bestens vorbereitet ging man daher in die nächste Sitzung.

Oberbürgermeister Jan Einig und der Personalrat loben das von der AG erzielte Ergebnis. Beide sehen darin einen wichtigen Schritt zu einer weiterhin vertrauensvollen Zusammenarbeit.

Stadtverwaltung Neuwied begrüßt Nachwuchskräfte

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Fünf Auszubildende und fünf Beamtenanwärter neu an Bord

Der erste Arbeitstag ist wohl für jeden etwas Besonderes. Alles ist neu und aufregend. Erst recht, wenn es der erste Tag einer Berufsausbildung ist. Und die beginnen in diesem Jahr bei der Stadtverwaltung Neuwied insgesamt zehn junge Leute. Oberbürgermeister Jan Einig begrüßte sie persönlich. Und das in zwei Etappen. Bereits im Juli waren die Beamtenanwärter an der Reihe.

Lukas Römpler, Lisa Höfer, Marc Friebe, Jan Badinsky und Leon Schneider (vordere Reihe von links) haben ihr duales Studium bei der Stadtverwaltung aufgenommen und so mit der Ausbildung zum dritten Einstiegsamt (früher: gehobener Dienst) begonnen. Der Ausbildungsgang gliedert sich in theoretische Abschnitte an der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Mayen, bei denen den Anwärtern ein fundiertes Wissen für die Praxis vermittelt wird, und den praktischen Einsatz in der Stadtverwaltung. Neben Oberbürgermeister Jan Einig (hintere Reihe, von links) begrüßten auch Bürgermeister Michael Mang, Amtsleiter Wolfgang Hartmann, Ausbildungsleiterin Patricia Bresgen, Personalratsvorsitzender Jörg Hergott und Beigeordneter Ralf Seemann die Nachwuchskräfte.

Für fünf Auszubildende erfolgte dann Anfang August der Startschuss für das Berufsleben. Es sind (von links) Nico Lagershausen (Verwaltungsfachangestellter), David Giesbrecht (Fachinformatiker/Systemintegration), Marzellus Reubert (Vermessungstechniker), Ecaterina Jitari (Kauffrau für Büromanagement) und Melina Manns (Veranstaltungskauffrau). Die unterschiedlichen Ausbildungsbereiche dieses jungen Quintetts zeigen, wie facettenreich die Ausbildung in der Neuwieder Stadtverwaltung ist. Neben OB Jan Einig kamen Personalamtsleiter Holger Trende, Ausbildungsleiterin Patricia Bresgen und Personalratsvorsitzender Jörg Hergott zur Begrüßung.

Oberbürgermeister Einig machte dabei deutlich, dass die Stadtverwaltung einen großen Personalbedarf hat und stets auf der Suche nach jungen qualifizierten Mitarbeitern ist. Daher sind auch schon jetzt die Ausbildungsplätze für das Jahr 2021 ausgeschrieben. Nähere Informationen dazu gibt es auf der städtischen Homepage unter https://neuwied.de/jobs.html

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