Sonntag, 17. Februar 2019

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Landrat lobt Interesse an Büchern bei den Kindern und Jugendlichen

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Junge Talente begeistern beim 59. Vorlesewettbewerb

1. Platz belegte Hanna Meier vom Rhein-Wied-Gymnasium in Neuwied

Beim 59. Vorlesewettbewerb stellten insgesamt 19 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Kreis Neuwied ihr Können unter Beweis. Den 1. Platz belegte Hanna Meier vom Rhein-Wied-Gymnasium in Neuwied.

Insgesamt 19 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Stadt und Kreis Neuwied qualifizierten sich in diesem Jahr für den Kreisentscheid des Vorlesewettbewerbs, der vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels ausgeschrieben wurde. An den regionalen Entscheiden der Städte und Landkreise beteiligen sich bundesweit rund 7.000 Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen. Mit rund 600.000 Teilnehmern jährlich ist der 1959 ins Leben gerufene Vorlesewettbewerb Deutschlands größter Lesewettstreit. Er wird von der Börsenverein-des-Deutschen-Buchhandels-Stiftung veranstaltet und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.

Die historischen Räume des Röntgenmuseums bildeten, wie auch in den vergangenen Jahren, eine besonders schöne Kulisse für einen solch spannenden Wettbewerb. Der große Saal im zweiten Stock des Museums war bis auf den letzten Platz gefüllt und das Publikum lauschte gespannt der musikalischen Einstimmung durch Julian Sicken und Marlene Dirksen, von der Musikschule Neuwied, die ihr Können am Flügel darboten. Nach der Begrüßung durch Landrat Achim Hallerbach wurde es ruhig im Saal und die Aufregung war vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern anzusehen.

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„Soziale Einrichtungen sind wesentliche Stützen unseres Gemeinwesens“

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Kreisbeigeordneter Michael Mahlert besucht das Jugendberatungszentrum Neuwied (JBZ)

Der 1. Kreisbeigeordnete Michael Mahlert besuchte jetzt das Jugendberatungszentrum Neuwied (JBZ) in der Heddesdorfer Str. 31 und verschaffte sich einen Überblick über die dort angebotenen Unterstützungsleistungen.

Im Vordergrund standen dabei die Angebote für junge Menschen, die durch den Landkreis Neuwied gefördert werden oder an deren Finanzierung der Landkreis Neuwied beteiligt ist.

Das JBZ befindet sich in gemeinsamer Trägerschaft der Bildungsinstitute LOGOS und Lernen und Arbeiten. Kriemhild Seegers begrüßte auch im Namen von Klaudia Krämer, beide Geschäftsführerinnen des JBZ, den 1. Kreisbeigeordneten und Sozialdezernenten Michael Mahlert und die Leiterin der Sozialabteilung der Kreisverwaltung Neuwied, Agnes Ulrich.

Bereits im 14. Jahr kooperieren Kreisverwaltung Neuwied und das JBZ erfolgreich im Rahmen der beiden Förderansätzen „Jobfux Berufsreife Landkreis Neuwied“ und „Jugendscout“. Es handelt sich in beiden Fällen um Angebote für junge Menschen, die aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds, des Landes Rheinland-Pfalz und des Landkreises Neuwied finanziert werden.

Kriemhild Seegers hielt zur Einführung in die beiden Projekte fest: „Schulische und berufliche Bildungsabschlüsse sind nicht nur sehr wichtig für die persönliche Entwicklung eines jungen Menschen, sie wirken zudem wie eine "Eintrittskarte" für diese Gesellschaft. Die Projekte Jobfux und Jugendscout unterstützen junge Menschen, deren Chancen auf Bildung und damit auf Erwerb dieser "Karte" durch unterschiedliche Gründe beeinträchtigt sind.“

Der „Jobfux“ bietet Schülerinnen und Schülern mit dem Abschlussziel „Berufsreife“ eine individuelle und bedarfsorientierte Förderung, um den Übergang bzw. den Einstieg in ein qualifiziertes Berufsleben zu bewältigen. Er ist Ansprechpartner für Schülerinnen und Schüler und deren Erziehungsberechtigte sowie für LehrerInnen, er vermittelt und betreut im Praktikum, bietet Bewerbertraining und Berufsorientierung an und kooperiert mit Partnern innerhalb und außerhalb der Schule.

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Arbeiten in der Marktstraße beginnen

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Umfangreiche Baumaßnahme in der Innenstadt

In der letzten Märzwoche beginnen Bauarbeiten, die für die weitere Entwicklung der Innenstadt von Bedeutung sind: Die in die Jahre gekommene Marktstraße wird modernisiert.

Noch vor Ostern werden die Arbeiter in der Marktstraße aktiv. Ihre Tätigkeiten an einer der wichtigsten Querachsen der Neuwieder Innenstadt werden sie – sofern alles nach Plan verläuft - voraussichtlich gegen Ende 2019 beenden. Dann wird sich die  Marktstraße in ihrem neuen Look präsentieren. Doch bis es so weit ist, müssen sich Anwohner und Einzelhändler mit den Gegebenheiten arrangieren, die mit einer Großbaustelle verbunden sind.

Doch was geschieht nun in der Marktstraße genau? Die Baumaßnahme umfasst zwei einzelne Abschnitte. Der erste, rund 125 Meter lange  Abschnitt liegt zwischen Engerser und Langendorfer Straße, der zweite mit einer Länge von etwa 200 Meter zwischen Langendorfer Straße und Hermannstraße. Der zentrale Bushaltepunkt  markiert das Ende des ersten und den Beginn des zweiten Abschnitts. Beide Abschnitte werden gleichzeitig ausgebaut.

Das Projekt sieht neben der Neugestaltung der eigentlichen Straße auch eine Erneuerung der Ver- und Entsorgungsleitungen vor. Dafür zeichnen die Stadtwerke und die Servicebetriebe Neuwied verantwortlich. Die umfangreichen Kanalbauarbeiten sowie die Erneuerung der Hausanschlüsse und der Kommunikationsleitungen wiederum machen zu Beginn der Arbeiten eine vorübergehende Vollsperrung der Marktstraße erforderlich. Das Bauamt rechnet damit, dass diese Sperrung im ersten Abschnitt knapp vier Monate,  im zweiten Abschnitt etwa sechs Monate dauert. Für die restliche - und somit längste - Phase der Bauzeit hat die Verwaltung eine Teilsperrung mit einspuriger Verkehrsführung vorgesehen.

Wichtig zu wissen: Die Geschäfte und Wohnhäuser sind während der gesamten Bauzeit grundsätzlich zu Fuß zu erreichen. Denn laut Bauamt wird in allen Bauphasen auf beiden Seiten der Marktstraße ein durchgängig begehbarer Fußweg eingerichtet.

Oberbürgermeister Jan Einig sieht der Sanierung der Markstraße optimistisch entgegen: „Zentrales Element der Neugestaltung ist neben der Erneuerung der dringend sanierungsbedürftigen Beläge von Straße und Gehweg eine deutliche Verbesserung der Aufenthaltsqualität, etwa durch breitere Gehwege mit neuem Pflaster, durch Baumpflanzungen und einer neuen Beleuchtung.“ Die angestrebte Aufwertung der Marktstraße sei ein wichtiger Schritt für die Entwicklung der Innenstadt, betont Einig.

Kinder haben konkrete Wünsche für Neuwied

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Was wäre, wenn Kinder bestimmen könnten?

Wer glaubt, dass sich die Wünsche von Kindern stets stark von denen der Erwachsenen unterscheiden, der irrt. Das legt zumindest die Auswertung einer Aktion unter den jüngsten Neuwiedern nahe.

Dass Kinder Rechte haben, dass sie ihre Stimme erheben dürfen, um Wünsche zu äußern und Pläne zu machen - all das ist mittlerweile allgemein akzeptiert. Dennoch muss Jahr für Jahr erneut darauf hingewiesen werden. So stand der Weltkindertag 2017 unter dem Motto „Kindern eine Stimme geben“. Dabei ging es auch um das Offenlegen von Partizipationsmöglichkeiten der Jüngsten in der Gesellschaft. Und so beschäftigen sich mehr als 500 Neuwieder Kindergarten- und Schulkinder damit, ihre Wünsche und Pläne öffentlich sichtbar zu machen – mittels Zeichnungen und Bildern. Sie alle setzten sich kreativ mit dem Thema „Wenn ich BeSTIMMEr in Neuwied wäre …“ auseinander. Dabei wurde offenbar: Die Wünsche des Deichstadt-Nachwuchses sind so vielfältig wie bodenständig.

Das macht eine Auswertung deutlich, die Bürgermeister Michael Mang beim Kinderschutzbund (KSB), dem Kooperationspartner des städtischen Kinder- und Jugendbüros (KiJuB), in Auftrag gab. Dass auf der entsprechenden Liste mit knapp 100 Nennungen „Mehr Spielplätze mit Rutschen und Klettergeräten“ den ersten Platz belegt, war noch zu erwarten, doch direkt dahinter folgt schon der Punkt „Mehr Grünanlagen“ (66 Nennungen). Weitere wichtige Themen für Mädchen und Jungen sind „Wohnortnahe Schwimmmöglichkeiten“ (38 Nennungen), „Mehr Sicherheit im Straßenverkehr“ (34-mal genannt) „Mehr Kontakt zu Tieren“ (31 Nennungen) und „Mehr Sauberkeit in der Stadt“ (19-mal genannt).

Bürgermeister Mang und die KSB-Vorsitzende Gabriele Jung-Stertz ziehen daraus folgenden Schluss: „Wir sehen einerseits, dass Themen wie Verkehrssicherheit, Sauberkeit und Naturverbundenheit offensichtlich generationenübergreifend sind; andererseits liegen uns durch die Aktion auch die unverfälschten Meinungen der Kinder vor. Sie haben uns ihre Sicht der Lebenswirklichkeit dargelegt.“ Für Mang liegt darin die große Chance, die Jüngsten an Partizipationsmöglichkeiten zu beteiligen, wie sie beispielsweise die Zukunftsinitiative 2030 bietet.

Klar ist, dass die Kinderwunschliste nicht nur für die Verwaltung bestimmt ist. So hat sich bereits die Arbeitsgemeinschaft „Weltkindertag“ mit ihr beschäftigt. Und Mang unterstreicht: „Wir werden die Auswertung den Parteien und Ratsfraktionen zugänglich machen, denn die Ideen der Kinder sollen Früchte tragen.“ Angesprochen sind auch Kooperationspartner von KiJuB und KSB wie Kindertagesstätten und Schulen. Die Realisierung zumindest einiger Wünsche ist laut Mang eine „Querschnittsaufgabe“.

Energieeffizienz im Landkreis Neuwied soll weiter ausgebaut werden

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Den schlafenden Riesen wecken -  Kostenloser Energie-Check für klein- und mittelständische Unternehmen

Foto: Landrat Achim Hallerbach (2.v.re.)  startet zusammen mit Peter Müller (2.v.li.), Energieagentur Rheinland-Pfalz, Harald Schmillen (1.v.re), Geschäftsführer Wirtschaftsförderungsgesellschaft Landkreis Neuwied und Priska Dreher(1.v.li), Stabstelle Energie, Klima und Umwelt, Landkreis Neuwied die Energiekarawane für kleine und mittlere Unternehmen. Die Energiekarawane überprüft kostenlos Einsparpotentiale beim Energieverbrauch für die Betriebe.

Neuwied. Ab April 2018 zieht die Energiekarawane durch den Landkreis Neuwied. Klein- und mittelständische Unternehmen (KMU) erhalten im Rahmen dieser Energiekarawane einen professionellen und kostenlosen Energiecheck. „Umsatz und Gewinn sind zwei wichtige Maßstäbe für den Erfolg eines Unternehmens. Doch auch die Nachhaltigkeit des Wirtschaftens rückt immer mehr in den Blickpunkt und ist in der globalisierten Wirtschaft - insbesondere für klein- und mittelständische Betriebe - längst zu einem Wettbewerbsvorteil geworden. Gerade dort ist es wichtig Energie effizient zu nutzen. Mit der „KMU-Energiekarawane“ hat die Energieagentur Rheinland-Pfalz ein Instrument geschaffen, um den schlafenden Riesen Energieeffizienz zu wecken“, beschreibt Landrat Achim Hallerbach das Projekt.

Kamele bringen Energieeinsparpotentiale

„Kamele sind vorbildlich, wenn es um den effizienten Einsatz natürlicher Ressourcen geht. Das Kamelhaar dämmt, Sonnenergie wird im Fell gespeichert und nachts genutzt und Kamele können bis zu zwei Wochen mit ihrem Wasser haushalten“, sagt Peter Müller, Energieagentur Rheinland-Pfalz (EARLP). Weil das Kamel so effizient mit Ressourcen umgeht, wurde es als Symbol der Energiekarawane gewählt und soll mithelfen klein- und mittelständige Unternehmen von den Vorteilen einer effizienten Nutzung von Ressourcen zu überzeugen. „Mit der KMU-Energiekarawane gibt die Klimaschutzinitiative des Landkreises Neuwied sowie die Wirtschaftsförderung des Kreises, gemeinsam mit der Energieagentur Rheinland-Pfalz, Betrieben in der Region die Gelegenheit kostenfrei ihre Einsparpotentiale aufzudecken und geeignete Maßnahmen zur effizienteren Nutzung von Energie einzuleiten“, ergänzt Priska Dreher, Stabstellenleiterin Energie, Klima, Umwelt bei der Kreisverwaltung Neuwied.

Energieeinsparpotential ist oftmals riesig

Ein Blick auf die Energieeffizienz lohnt, denn das Einsparpotential in den Betrieben ist meist sehr hoch. Beispielsweise lassen sich bei der Beleuchtungsanlage bis zu 70 Prozent des Energiebedarfs einsparen. Ist eine Produktionsanlage vorhanden, steht häufig die Druckluft im Fokus, mit Einsparmöglichkeiten von bis zu 50 Prozent. Aber auch bei der Wärmeversorgung von Büro- und Betriebsgebäuden sind Heizkosten-Einsparungen, etwa bei einem Austausch des Kessels, von bis zu 30 Prozent möglich.

Kostenloser Energiecheck für Betriebe

Kernstück der „KMU-Energiekarawane“ ist ein kostenfreier Energiecheck. Die Energiechecks zeichnen sich dadurch aus, dass sie vor Ort durchgeführt werden und die Besonderheiten eines jeden Betriebes berücksichtigen. Ohne bürokratischen Aufwand oder lange Vorbereitung seitens des Betriebes steht nach einem Rundgang durch den Betrieb fest, ob und wenn ja, welche Energieeinsparmöglichkeiten bestehen und ob es sich für den Betrieb lohnt, entsprechende Maßnahmen umzusetzen. Die Energiechecks werden ausschließlich von qualifizierten Energieberatern durchgeführt, die auf der Energie-Experten-Liste für Förderprogramme des Bundes gelistet sind. Die Beratung ist anbieter- und produktneutral und für die Betriebe kostenfrei. Für den Energiecheck können sich interessierte Betriebe bis 13.April bei Stefanie Weber Tel.: 0631/20575-7141 oder per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. anmelden.

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