Sonntag, 24. März 2019

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Know-How fĂŒr eine qualitative Jugendarbeit

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Landrat Hallerbach: Ehrenamtliche und FachkrÀfte der Jugendarbeit stehen vor anspruchsvollen Aufgaben

Kreisjugendpflege setzt die Qualifizierungsoffensive „Know-How fĂŒr eine qualitative Jugendarbeit“ fĂŒr FachkrĂ€fte in der Jugendarbeit im April und Mai fort

Neuwied. FachkrĂ€fte in der Jugendarbeit leisten immer wieder den Spagat zwischen individueller, lebensweltorientierter Kompetenzförderung des Einzelnen, auf der einen Seite und Umsetzung fachlicher Standards und Leitlinien, auf der anderen Seite. Eine stĂ€ndige Anpassung an neue Situationen und Entwicklungen ist notwendig und stellt zugleich eine große Herausforderung fĂŒr die Akteure dar. Haupt-, und ehrenamtlich TĂ€tigen, aus dem Bereich Jugendarbeit bietet die Qualifizierungsoffensive Weiterbildungsangebot zu aktuellen Themenschwerpunkten.

„Bereits die Auftaktveranstaltung ’Konfrontative PĂ€dagogik - Alles eine Frage der Richtigen Haltung?!’ im MĂ€rz mit Dipl. Sozialarbeiter FH und AntiaggressivitĂ€tstrainer Markus Brandt als Referenten war ein gelungener Programmstart“, so die Kreisjugendpflegerin Lena Schmuck.

Nun wird die Reihe mit folgenden Veranstaltungen fortgefĂŒhrt:

28. April: 9:30 - 14:00 Uhr: Workshop: „Ankommen und Verstehen – Handwerkszeug in der interkulturellen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen“ in Kooperation mit der FachstellePlus des Kinder- und Jugendpastorals Koblenz.

„Ehrenamtliche und FachkrĂ€fte der Jugendarbeit stehen vor der anspruchsvollen Aufgabe, ein immer neues VerstĂ€ndnis fĂŒr die VielfĂ€ltigkeit von Kindheit und Jugend zu entwickeln“, so Landrat und Jugendamtsdezernent Achim Hallerbach im Vorwort des Flyers zur diesjĂ€hrigen Veranstaltungsreihe und ergĂ€nzt: „Nicht selten sind junge Menschen aus anderen Kulturkreisen Adressaten der Jugendarbeit. Dies stellt FachkrĂ€fte immer wieder vor neue Herausforderungen.“ Was bedeutet interkulturelle Kompetenz in diesem Zusammenhang und welche Konflikte können in dieser Arbeit entstehen? Diese Fragen greift der Workshop auf und bietet gleichzeitig konkretes Handwerkszeug fĂŒr die Praxis. Die Teilnehmer erwartet ein umfassendes Angebot an Theorie sowie spannenden Übungen und Spiele fĂŒr  die interkulturelle  Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, die auch in anderen Einsatzbereichen hilfreich sind, um Hemmnisse und Vorurteile abzubauen.

5. Juni: 18:00 -19:30 Uhr:  Infoabend: „ ’Legal-Highs’ Neue Drogen – neue Vertriebswege - neue Gefahren?“, Referent: Ralf Wischnewski, Dipl.-SozialpĂ€dagoge, Fachkraft fĂŒr SuchtprĂ€vention, Drogenhilfe Köln Projekt gGmbH. Der Infoabend findet in Koperations der Gemeinschaftsinitiative  „Wir WesterwĂ€lder“ und der FachstellePlus des Kinder und Jugendpastoral Koblenz statt.

Die neuen synthetisch hergestellten Substanzen, die sogenannten „Legal-Highs“ verbreiten sich in den letzten Jahren in rasantem Ausmaß. Viele dieser Substanzen fallen derzeit nicht unter das BetĂ€ubungsmittelgesetz und werden vorwiegend ĂŒber das Internet z.B. als Badesalze, DĂŒnger oder RĂ€uchermischungen beworben und vermarktet. Fundierte Informationen ĂŒber Risiken und Nebenwirkungen liegen meist nur unzureichend vor. Die Leidtragenden sind am Ende die meist jungen und naiven Konsumenten, die sich der gesundheitlichen Gefahren nicht bewusst sind. Ein neues Gesetz, welches Ende 2016 in Kraft trat, konnte bislang den Vertrieb nur unzureichend stoppen.

Die Veranstaltung will einen Überblick geben, ĂŒber das momentane Angebot an „Legal-High“-Substanzen, sowie deren Wirkung und Nebenwirkungen. Zudem wird nĂ€her auf die betĂ€ubungsmittelrechtliche Grundlage eingegangen.

Der Flyer mit allen Terminen und Veranstaltungen kann unter www.kreis-neuwied.de heruntergeladen werden. Da die Teilnehmerzahlen begrenzt sind, wird um frĂŒhzeitige Anmeldung gebeten.

Weitere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es unter Kreisverwaltung Neuwied: Lena Schmuck und Franlin Toma, Tel. 02631/803-621 oder 02631/803-442, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschĂŒtzt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Gemeinsames Singen vermittelt StÀrke

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Kultursommer-Eröffnung mit Festgottesdienst in Marktkirche

Viel ist in jĂŒngster Zeit ĂŒber die positiven Energien berichtet worden, die gemeinschaftliches Singen freisetzt. Davon ĂŒberzeugen können sich die Besucher des großen ökumenischen Festgottesdienstes in der Neuwieder Marktkirche, mit dem am Freitag, 27. April, um 17 Uhr der Kultursommer feierlich eröffnet wird.

Der Festgottesdienst steht unter dem an das Credo des Sozialreformers Friedrich Wilhelm Raiffeisen erinnernde Motto „Gemeinsam sind wir stark“. Die Predigt hĂ€lt der VizeprĂ€ses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Pfarrer Christoph Pistorius. Durch den Gottesdienst leiten Superintendent Detlef Kowalski, Dechant Thomas Darscheid und Pfarrer Werner Zupp.

Das Schöne: Die Besucher können sich am Gottesdienst aktiv beteiligen – und das nicht nur beim Gesang, sondern auch an Instrumenten. Alle  Instrumentalisten, die  sich beteiligen wollen, treffen sich am 27. April um 15.30 Uhr in der Marktkirche vor dem Altar, alle SĂ€nger, die mitsingen möchten, sich um 16.15 Uhr ebenfalls vor dem Altar. Dort werden dann vier Lieder einstudiert, darunter „Der Mond ist aufgegangen“ von Matthias Claudius. Die Leitung der Proben und AuffĂŒhrung hat Kirchenmusikdirektor Thomas Schmidt.

Damit sich die Teilnehmer auf den musikalisch begleiteten Gottesdienst vorbereiten können, stehen die Chor-, Orchester- und Gitarrennoten auf der Homepage der Stadt Neuwied zum Download bereit. Der entsprechende Link lautet: https://www.neuwied.de/7470.html

Bei Grundsteuerreform muss Bund die Initiative ergreifen

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Erwin RĂŒddel: „Verwaltungsaufwand muss bei der Reform minimiert werden“

Kreisgebiet. Das Bundesverfassungsgericht hat das Urteil ĂŒber die Einheitsbewertung fĂŒr die Bemessung der Grundsteuer verkĂŒndet und die bestehende Regelung fĂŒr verfassungswidrig befunden. Dazu erklĂ€rt der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin RĂŒddel:

„Wir brauchen nach dem jetzt vorliegenden Urteil eine rasche Reform der Grundsteuer. Dabei gibt die knappe Übergangsfrist die Richtung vor: Gefordert ist jetzt eine schnell umzusetzende Lösung, die nach Abschluss des Gesetzgebungsverfahrens mit relativ geringem Verwaltungsaufwand zu tĂ€tigen ist und sicherstellt, dass diese wichtige Einnahmequelle der Kommunen dauerhaft erhalten bleibt.“

Zur Wahrung der Rechts- und Wirtschaftseinheit in Deutschland und zu Sicherung der Grundsteuer als wichtige Einnahmequelle der Kommunen, sollte der Bund hier die Initiative ergreifen. Ziel mĂŒsse sein, eine verfassungsgemĂ€ĂŸe Regelung zu erarbeiten, die auch einer erneuten ÜberprĂŒfung durchs Bundesverfassungsgericht standhĂ€lt.

Das kommunale Hebesatzrecht mĂŒsse auch nach einer Reform der Grundsteuer bestehen bleiben. „Dieses Hebesatzrecht ist wichtiger Bestandteil einer gelebten kommunalen Selbstverwaltung“, so der heimische Abgeordnete.

Die Grundsteuer mĂŒsse mit relativ geringem Aufwand ermittelt werden können. Dabei sollte die Bemessungsgrundlage so ausgestaltet sein, dass auf bereits bestehende bzw. automatisch generierte Daten zurĂŒckgegriffen werden könne.

Dem Steuerpflichtigen sei zuzumuten eine ErklĂ€rung zu abweichenden bereits vorhandenen Daten abzugeben. „Zudem sollte kein stetiger Verwaltungsmehraufwand durch immer fortlaufende Aktualisierungen entstehen“, bekrĂ€ftigt Erwin RĂŒddel.

Mit der Reform der Grundsteuer verknĂŒpft RĂŒddel die klare Erwartungshaltung an die Kommunen, dass diese die HebesĂ€tze so auf die neue bundesgesetzliche Regelung anpassen, dass die Reform in Bezug auf das jeweilige kommunale Gebiet aufkommensneutral erfolgt.

Personalversammlung der stÀdtischen Bediensteten

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Wegen einer Personalversammlung der stĂ€dtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bleiben am Dienstag, 17. April, ab 12.30 Uhr alle Dienststellen der Verwaltung geschlossen. Dies gilt auch fĂŒr das Stadtarchiv, die StadtBibliothek und das Kinder- und JugendbĂŒro. Geschlossen sind an diesem Nachmittag auch die stĂ€dtischen KindertagesstĂ€tten. Die Verwaltung bittet um VerstĂ€ndnis. Ab Mittwoch, 18. April, sind alle Einrichtungen wieder zu den gewohnten Zeiten erreichbar.

Elke Kuhnke: Neue Ansprechpartnerin im StadtteilbĂŒro

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Quartiersmanagerin Alexandra Heinz hat nach dem Abschied von Michaela Wolff wieder UnterstĂŒtzung bei ihrer vielfĂ€ltigen Arbeit im Bereich der Sozialen Stadt. Seit 1. MĂ€rz ist Elke Kuhnke mit an Bord. Die SozialpĂ€dagogin hatte zuvor das Koblenzer  Langzeitarbeitslosenprojekt „CarMen“ betreut. Auf die Frage nach dem wichtigsten Ziel ihrer TĂ€tigkeit in Neuwied antwortet die 27-JĂ€hrige: „Gemeinsam mit den Anwohnern deren Ideen umsetzen und das Stadtviertel voranbringen.“ BĂŒrgermeister Michael Mang besuchte eines der vielen Projekte des Förderprogramms „Soziale Stadt“ -  und zwar das regelmĂ€ĂŸig stattfindende „Gemeinsame Kochen“ (und Essen) im  StadtteilbĂŒro, um Kuhnke im Team zu begrĂŒĂŸen. Er ĂŒberreichte ihr zum Start Schirm und Notizbuch. „Damit Sie auch bei Regenwetter durch  ,Ihr‘ Quartier gehen und sich die VerbesserungsvorschlĂ€ge der Anwohner in der sĂŒdostlichen Innenstadt notieren können“, meinte Mang, der in dem Programm eine hervorragende Möglichkeit sieht, die LebensqualitĂ€t der Bewohner des Viertels zu verbessern.

 

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