Mittwoch, 19. Juni 2019

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Planungen und Kulturetat standen auf der Tagesordnung

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Kreis-Kulturausschuss tagte im Roentgen-Museum Neuwied

Mit wichtigen Vorberatungen und Informationsaustauschen hatte sich der kürzlich tagende Kulturausschusses des Landkreises Neuwied zu befassen. Der Vorsitzende, Landrat Achim Hallerbach, begrüßte die Kulturausschussmitglieder und führte durch die Sitzung.

Bei der Sitzung standen der Erfahrungsbericht und die Planung von Ausstellungen und Veranstaltungen in 2017 und 2018 im Roentgen-Museum und im Kreishaus Neuwied, der Kultur-Haushalt des Kreises sowie die Veranstaltungen zum Raiffeisen-Jahr 2018 als Themen der Tagesordnung an. Schwerpunkt der diesjährigen Ausstellungen im Roentgen-Museum ist die Präsentation „Schichten – Möbeldesign vom Klassizismus bis zur Moderne“.

Landrat Hallerbach berichtete über die laufenden und geplanten Veranstaltungen anlässlich des 200. Geburtstages des Genossenschaftsgründers Friedrich Wilhelm Raiffeisen, so über eine geplante Lesung mit Vortrag im Roentgen-Museum und eine Wanderausstellung im Kreishaus. Eine Kutschfahrt entlang der Raiffeisenstraße werde Anfang September stattfinden.

Hallerbach betonte: „Friedrich Wilhelm Raiffeisen war Kommunalbeamter und gilt als deutscher Sozialreformer. Er gehört zu den Gründern der genossenschaftlichen Bewegung in Deutschland und ist der Namensgeber der Raiffeisenorganisation. Nicht nur im Jubiläumsjahr sorgt der Name Raiffeisen praktisch auf der ganzen Welt dafür, dass Stadt und Kreis Neuwied sowie die ganze Region bekannt ist. Darauf können wir stolz sein.“

Für 2019 sind verschiedene Kunstausstellungen sowie eine Präsentation von Möbeln mit Glasperlenmosaiken aus dem 18. Jahrhundert vorgesehen.

Der Verkauf des Heimat-Jahrbuches sowie die Westerwälder Literaturtage waren weitere Themen, die unter dem Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ angesprochen wurden.

Noch Plätze frei beim Ausflug nach Cochem und Beilstein an der Mosel

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Die VdK-Ortsverbände Heimbach-Weis/ Gladbach und Heddesdorf unternehmen am Samstag, den 28.07.2018 einen Ausflug an die Mosel.

Das erste Ziel ist Cochem, dort findet eine Besichtigung in der Senfmühle statt. Danach haben die teilnehmer die Möglichkeit Cochem mit seinen zahlreichen schönen Gassen und Einkehrmöglichkeiten zu erkunden und dort Kaffee beispielsweise zu trinken.

Am späten Nachmittag führt die Fahrt weiter in das malerische Örtchen Beilstein, um dort beim gemeinsamen Abendessen in der "Winzerschenke" den Tag ausklingen zu lassen und dann am Abend nach Neuwied zurück zu kehren.

Erster Abfahrtspunkt ist um 12.00 Uhr in Gladbach an der Kirche, um 12.15 Uhr an der Bushaltestelle Turmgraben in Heimbach, um 12.25 Uhr am Marktplatz in weis. In Heddesdorf gibt es drei Abfahrtspunkte. Um 12.40 an der Bushaltestelle Von-Runkel-Platz, um 12.50 Uhr am Stadion und schließlich um ca. 13.00 Uhr am Gesundheitsamt in der Ringstr.

Die Kosten betragen 18,00 € für VdK-Mitglieder und 21,00 € für Nicht-Mitglieder.
Anmeldungen nehmen Martina Jakoby, Telefon 02631-896895 oder Hans-Peter Groschupf, Telefon 02622-83613 gerne entgegen. Sie geben Interessenten auch  detailliertere Auskünfte über die Fahrt.

„Kleine Liga“ will sich noch stärker einbringen

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Wohlfahrtsverbände und Stadtverwaltung in engem Austausch

Spanien kennt „La Liga“, den Zusammenschluss der Fußball-Erstligisten; in Neuwied gibt es immerhin seit Jahrzehnten die „Kleine Liga“. Und deren Einfluss auf die Sozialpolitik der Kommune ist sicherlich größer als der der Starkicker auf das Iberische Königreich.

Seit 1985 kommen die lokalen Geschäftsführer des Diakonischen Werkes, der Caritas, der Arbeiterwohlfahrt, des Deutschen Roten Kreuzes sowie der Sprecher des „Paritätischen“ zusammen. Sie verfolgen dabei mehrere Ziele: Transparenz untereinander schaffen, Programme aufeinander abstimmen, Absprachen in Hinblick auf die Tätigkeiten treffen und neue Lösungen ins Auge fassen. Das alles geschieht in enger Kooperation mit der Stadtverwaltung.

So traf sich nun Neuwieds Bürgermeister und Sozialdezernent Michael Mang mit Claudia Pauly (Caritas), Pfarrerin Renate Schäning (Diakonische Werk), Rainer Litz (AWO), Karl-Heinz Pieper (DRK) und Thomas Voß (Der Paritätische) im Gemeindehaus an der Feldkirche zum intensiven Gedankenaustausch, um über künftige Formen der Zusammenarbeit zu beraten. Zunächst hielt man jedoch kurz Rückschau – und zog dabei eine durchweg positive Bilanz der bisherigen Gesprächsrunden.

Im Mittelpunkt der Zusammenkunft stand allerdings die Frage: Wie wird die gemeinsame Arbeit zukünftig ausgekleidet? Schließlich will die „Kleine Liga“  das  soziale Gesicht der Stadt mitprägen, will sich einmischen, um das soziale Miteinander in der Stadt noch fester in der Bürgerschaft zu verankern. Sie will kurz gesagt „neue Wege gehen.“ Das stieß bei Sozialdezernent Mang natürlich auf offene Ohren.

Er machte deutlich, dass die einzelnen Wohlfahrtsverbände programmatisch einerseits sehr breit andererseits aber auch sehr flexibel aufgestellt sind; ein „großer Bauchladen“ nennt es DRK-Geschäftsführer Pieper, der künftige Sprecher der „Kleinen Liga“. Dementsprechend können sie auf aktuelle soziale und gesellschaftliche Entwicklungen Bereich adäquat reagieren. Die Liga-Vertreter unterstrichen, dass es ihr Bestreben ist, sich künftig noch stärker einzubringen. Sie wollen ausloten, wo sich ihre Ressourcen noch intensiver nutzen können – zum Wohl der Bürger der Stadt.

„Realität verschwindet nicht, selbst wenn man aufhört daran zu glauben“

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Fakenews und Alternative Fakten waren Thema bei Pulse of Europe Neuwied

Neuwied. Die Kundgebungen von Pulse of Europe Neuwied gehören mittlerweile zum festen Bestandteil im Stadtbild Neuwieds. Die Bürgerbewegung ist Teil der proeuropäischen Bewegung Pulse of Europe, die ihren Start in Frankfurt fand und heute in vielen großen Städten Europas Anhänger gefunden hat. Auch Neuwied gehört zu den offiziell gelisteten Pulse of Europe-Städten in Deutschland. Die beiden Initiatoren Peter Schwarz und Mario Fergen stellen die Kundgebungen in der Neuwieder Innenstadt immer unter ein spezielles Thema als Aufmacher, bevor das offene Mikrofon zum Gedankenaustausch einlädt.

Die vergangene Kundgebung stand unter dem Thema Fakenews und Alternative Fakten. Politiker wie Trump oder Putin stehen immer wieder unter Verdacht Alternative Fakten für ihre Interessen einzusetzen, aber auch in Europa spielen die Medien eine bedeutsame Rolle, nicht nur im Umgang mit der AfD.

„Realität das ist, was nicht verschwindet, selbst wenn man aufhört daran zu glauben“ betonte Peter Schwarz bei der Demonstration in Neuwied und Kollege Mario Fergen konstatiert: „Das Grundgesetz sichert uns Meinungsfreiheit als demokratisches Recht zu. Durch die Veränderungen der Medienlandschaft, insbesondere des Internets und sozialer Medien, kommt es neben vielen positiven Möglichkeiten des Austauschs immer häufiger zu verletzenden, diskriminierenden Meinungsäußerungen, teils unbedarft, teils gelenkt. Eine gefährliche Entwicklung.“ Als Antwort auf diese Beobachtungen fanden die Redner folgende Antwort: „Wir müssen Hassmails nicht einfach hinnehmen. Wir alle verfügen über ethische Grundmuster mit denen wir fragen können, ob eine Information förderlich oder verletzend, verhetzend, diskriminierend oder verstörend ist und widersprechen. Wir können mit anderen reden, diskutieren, wenn wir unsicher sind. Das Internet bietet aber auch Seiten an, mit deren Hilfe wir den Wahrheitsgehalt einer Information überprüfen können und guter seriöser Journalismus hilft ebenfalls weiter.“

Die nächste Kundgebung von Pulse of Europe Neuwied findet am 25. August 2018, von 11:00 bis 12:00 Uhr, in der Neuwieder Fußgängerzone (Höhe American Sportsbar) statt. Die Teilnehmer erwartet das Thema: „Leben mitten in Europa - was tut Europa für uns, was tun wir für Europa?"

 

Grünabfall nicht neben die Biotonne legen

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Offizielle Abfallsäcke verwenden

Kreis Neuwied. Grünabfall neben der Biotonne wird bei der regulären Biotonnenleerung ausschließlich über die offiziellen gebührenpflichtigen Abfallsäcke mitgenommen. Darauf weist die Abfallberatung aus gegebenem Anlass hin.

„Die Tonnenabfuhr wird für jedes Müllfahrzeug nach der Anzahl der aufgestellten Tonnen geplant, damit alle Tonnen am gewohnten Wochentag geleert werden. Deshalb können die jahreszeitabhängigen Mehrmengen an Grünabfällen bei der regelmäßigen Biotonnenleerung nicht mitgenommen werden“ erklärt Silvia Preußiger, die als Abfallberaterin am Bürgertelefon häufig darauf angesprochen wird. Eine Ausnahme gilt für die offiziellen gebührenpflichtigen Bioabfallsäcke, die nur für gelegentliche Mehrmengen vorgesehen sind. Verkaufsstellen finden sich im Abfuhrkalender und im Internet auf der Website der Abfallberatung www.abfall-nr.de. Die Beraterin hat aber auch eine kostenlose Lösung parat und die gilt sogar für weitaus größerer Mengen von bis zu 5 Kubikmetern: „Wenn die Biotonne für Rasen- und Strauchschnitt nicht ausreicht, greift unser Entsorgungsschecksystem, eine bürgerfreundliche und kostenlose Lösung. Wie beim Sperrmüll, werden nach Anmeldung alle 14 Tage bis zu 5 Kubikmeter Laub, Gras- und Strauchschnitt am Grundstück abgeholt.“ Dafür sind spezielle Fahrzeuge im Einsatz. Voraussetzung ist deshalb die rechtzeitige Anmeldung per Entsorgungsscheck. Die Anmeldung kann entweder online auf der Internetseite der Abfallberatung erfolgen oder per Entsorgungsscheck aus dem aktuellen Abfuhrkalender. Ersatzschecks liegen bei den Verbandsgemeindeverwaltungen, der Stadt- und Kreisverwaltung Neuwied sowie an den Wertstoffhöfen des Landkreises zur Mitnahme aus.

Und so funktioniert es: Grünabfälle per Scheck oder online anmelden. Terminbestätigung abwarten. Grünabfall am mitgeteilten Abfuhrtag spätestens bis 6.00 Uhr an den Straßenrand bringen. Grasschnitt und Laub in geeigneten Gefäßen wie z.B. Plastiksäcken, Wannen oder Kartons bereitstellen. Die Gefäße werden bei der Abholung entleert und zurück gelassen, die Säcke zur Entleerung wenn nötig aufgerissen. Strauchschnitt vorher bündeln Die Äste dürfen nicht länger als 1,5 m sein, der Durchmesser darf maximal 8 cm betragen, sonst kann keine Abfuhr erfolgen. Dickere Äste und Wurzelstöcke können nur am Wertstoffhof Linkenbach gegen Gebühr angeliefert werden. Hält der Strauchschnitt die angegebenen Maße hingegen ein, ist eine Anlieferung von 2 Kubikmetern bei allen Wertstoffhöfen (Linkenbach, Linz und Neuwied) kostenlos möglich. Weitere Informationen: Abfallberatung der Kreisverwaltung Neuwied, Tel. 02631/803-308 oder auf der Internetseite der Abfallberatung.

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