Freitag, 24. Mai 2019

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Abfallwirtschaft spielt bei Daseinsvorsorge große Rolle

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Eigene Abfallbehandlungsanlagen und kommunale Kooperation zahlen sich aus

Landrat Hallerbach: Entsorgungssicherheit zu angemessenen Gebühren ist auch künftig gewährleistet

Am 23. Juni ist Tag der Daseinsvorsorge der kommunalen Unternehmer. Eine Gelegenheit, die Kreisabfallwirtschaft als kommunales Unternehmen vorzustellen. Die kreiseigene Abfallwirtschaft spielt neben der sicheren Wasserversorgung eine zentrale Rolle in der durch kommunale Unternehmen gewährleisteten Daseinsvorsorge.

Der Landkreis Neuwied sorgt für die Einsammlung, Verwertung und Beseitigung des Abfalls seiner über 180.000 Einwohner sowie von rund 6.000 Gewerbebetrieben und bewegt so jährlich fast 100.000 Tonnen Abfälle.

Dabei profitieren die Neuwieder Bürgerinnen und Bürger von einigen Besonderheiten des Neuwieder Abfallwirtschaftskonzepts. So ist der Kreis mit der eigenen, selbst betriebenen Mechanisch-Biologischen Restabfallbehandlungsanlage (MBA) unabhängig von der teuren und unflexiblen Abfallverbrennung. Gleichzeitig gewährleistet der Kreis mit dem durch vorausschauende Planung ausreichend vorhandenen, eigenen Deponieraum die Entsorgungssicherheit noch für viele Jahre. Und gegen die mit steigenden Preisen einhergehende, immer weiter zunehmende Marktkonzentration in der Entsorgungswirtschaft hat der Landkreis rechtzeitig auf intensive Kooperation mit anderen Kommunen gesetzt. Zuletzt hat der Beitritt zur Rheinischen Entsorgungskooperation REK auch die Abfallsammlung wieder in kommunale Verantwortung gelegt.

"Während viele Städte und Landkreise voll und ganz auf die private Entsorgungswirtschaft angewiesen sind und einen nachlassenden Wettbewerb bereits heute teuer bezahlen müssen, profitieren die Neuwieder Bürgerinnen und Bürger von der bereits weit vorangetriebenen Kommunalisierung der Abfallentsorgung", teilt Landrat Achim Hallerbach mit. "Neben der langfristigen Planungs- und Entsorgungssicherheit verspricht eine kommunal organisierte und durchgeführte Abfallentsorgung auch langfristig stabile sowie angemessene Gebühren."

Der Landrat verweist auch auf einen weiteren Effekt der an den Interessen des Landkreises ausgerichteten Abfallwirtschaft in Eigenregie: "Wir wollen, dass die Gebühren unserer Bürgerinnen und Bürger nicht an teils europaweit aufgestellte Konzerne fließen. Sie sollen soweit wie möglich der lokalen Wertschöpfung dienen und damit den Gebührenzahlern selbst wieder zu Gute kommen."

In dieses Konzept passt auch ein "Schatz", den die Neuwieder Abfallwirtschaft künftig ebenfalls selbst heben möchte: Der Grünabfall aus Gärten und der Astschnitt von gemeindlichen Astsammelplätzen soll künftig selbst zu Brennstoff aufbereitet werden und anschließend als klimafreundlicher Brennstoff im Kreis Neuwied genutzt werden.

Wie zukunftsfähig ist das angekündigte Kita-Zukunftsgesetz für Rheinland-Pfalz wirklich?

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„Vereinbarkeit von Familie und Beruf kann so nicht gewährleistet werden“ - Landrat Hallerbach sieht nach Pressekonferenz von Ministerin Hubig längst nicht alle Erwartungen erfüllt

Kreis Neuwied – Groß sind die Hoffnungen und Erwartungen, die die Fachwelt in die angekündigte Novelle des Kita-Gesetzes setzt  – ob von Trägern, Kita-Leitungen und pädagogischen Fachkräften oder auch politisch Verantwortlichen. Das, was Ministerin Hubig nun als Eckpunkte eines neuen Kita-Zukunftsgesetzes vorstellte, kann die Erwartungen nur in Teilen erfüllen. Und so sieht Landrat Achim Hallerbach dem an der Basis mit Spannung erwarteten Referentenentwurf mindestens mit gemischten Gefühlen entgegen:

„Wenn Ministerin Hubig erklärt, dass die Rolle von Erzieherinnen und Erziehern von hervorgehobener Bedeutung sei, mehr Zeit für die Kinder, weniger Bürokratie und Entlastung bei Leitungsaufgaben im neuen Gesetz Berücksichtigung finden sollen, so können wir das aus Sicht des Jugendamtsträgers nur unterstützen. Das gilt genauso für die Feststellung, dass das bisherige, komplexe Gruppensystem nicht mehr zeitgemäß ist.

Wir fragen uns allerdings, wie hier die konkrete Ausgestaltung aussehen soll und sind mehr als gespannt auf den uns noch nicht bekannten, offensichtlich vom Kabinett beschlossenen Referentenentwurf“, sind die Hoffnungen des Landrats auf ein zeitgemäßes neues Gesetz deutlich gedämpft.

Die Festschreibung eines Rechtsanspruchs auf einen zusammenhängenden Zeitraum von sieben Stunden am Stück sieht Hallerbach dabei bereits mindestens genauso überholt wie das Angebot eines Mittagessens in jeder Kita oder die Beitragsfreiheit für alle Kinder ab zwei Jahren im Kindergarten.

„Wir erleben in vielen Kitas, dass die Nachfrage nach Ganztagsplätzen immer größer wird und kaum noch Teilzeitplätze nachgefragt werden. Die Betreuung über sieben Stunden am Stück reicht in der heutigen Zeit nur selten aus, um die angestrebte Verlässlichkeit bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erreichen.“

Eine Formulierung von Ministerin Hubig: „Wir sichern den guten Personalstandard in der Fläche und tragen wo nötig zur Verbesserung bei“ lässt den Landrat besonders sensibel reagieren. Sie lässt für Hallerbach nur den Schluss zu, dass es hier keine grundsätzliche Anhebung der Festlegungen zum Personalschlüssel aus 1991 geben wird. „Das würde der Sache nicht gerecht und der Sache bzw. dem Anspruch der Ministerin, unsere Kinder zu stärken, einen „Bärendienst“ erweisen“, so Hallerbach.

Alle Hoffnungen des Landrats ruhen nun auf dem erwarteten Beteiligungsverfahren.

VdK-Ortsverband Heddesdorf; Kaffeenachmittag mit Bingo-Spiel

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Zum gemürlichen Kaffeenachmittag mit anschließendem Bingo-Spiel hatte der VdK-Ortsverband Heddesdorf in die Cafeteria der Volkshochschule eingeladen und rund 30 Mitglieder und Gäste folgten der Einladung.

Nach Kaffee und Kuchen ging es dann auch schon bald mit dem Bingo los. Vorsitzender Sven Lefkowitz kurbelte die Bingomaschine und trug die gezogenen Zahlen vor.

So stieg die Spannung von Spiel zu Spiel und die Mitspieler konnten nach dem Ausruf "Bingo" ihre Preise in Empfang nehmen.

"Ein gelungener Nachmittag", so urteilten die Teilnehmer und hoffen auf eine baldige Wiederholung.

VdK-Ortsverband Heddesdorf; Veranstaltungsankündigung

Am Donnerstag, den 05.07.2018 findet der monatliche Stammtisch des VdK um 16.30 Uhr in der Cafetria des Seniorenheims Josef-Ekcer-Stift, Erlenweg 42, Neuwied-Heddesdorf statt.

Dieses mal ist als Gast und Referentin die Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion, Petra Jonas eingeladen und wird über die aktuelle Situation im Kreis Neuwied informieren. Sie steht den Gästen für alle Fragen rund um die Kreispolitik, zum Beispiel Abfallwirtschaft, Schulentwicklung, Busverkehr und anderes mehr, zur Verfügung.

Neben den VdK-Mitgliedern sind Gäste herzlich willkommen.
Nähere Auskünfte gibt Jürgen Gossmann, Telefon 02631-956899

Führung durch die Stadt in französischer Sprache

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Auch das Herrnhuter Viertel wird erkundet

Einen besonderen Rundgang durch die Neuwieder Innenstadt bietet die städtische Tourist-Information für Samstag, 7. Juli, 13 Uhr, an, denn der Gästeführer gibt seine Erläuterungen auf Französisch. Während der rund 90-minütigen Tour  besuchen die Teilnehmer verschiedene Sehenswürdigkeiten wie das Fürstliche Schloss, das Herrnhuter-Viertel, verschiedene Kirchen und das Schärjer-Denkmal. Zudem erfahren sie interessante Hintergründe über das Historische Rathaus, die Ofenfabrik und die ehemaligen Brennereien. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, Interessierte treffen sich vor dem Neuwieder Schloss. Die Teilnahme kostet 4 Euro, für Kinder von 6 bis 14 Jahren 2 Euro, und für Kinder bis sechs Jahre ist sie kostenlos.

Weitere Informationen, auch zu individuellen Führungen, gibt es bei der Tourist-Information der Stadt Neuwied, Telefon 02631 802 5555; E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Einen Überblick über alle angebotenen Führungen gibt es im Internet unter http://www.neuwied.de/stadtfuehrungen.html

Junge Gladbacher bringen Kochbuch heraus

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Exemplare gegen Spende in der Tourist-Info erhältlich

Wer glaubt, junge Leute stehen nur auf Fastfood, der irrt. Das beste Gegenbeispiel sind die Jugendlichen des Gladbacher Jugendtreffs. Sie kochen liebend gern und haben nun sogar ein eignes Kochbuch herausgebracht.

„Let‘s cook it – Kochen am Gladbacher Senftopf“: So ist ein ganz besonderes Kochbuch betitelt. Besonders, weil es eine Gruppe kochbegeisterter Gladbacher Jugendlicher zusammengestellt hat. Darin versammelt haben die Nachwuchsköche,  die regelmäßig zum gemeinsam Kochen und Grillen zusammenkommen, Rezepte für solche Speisen, die sich mit einfachen Mitteln und wenig Aufwand in Jugendtreffs zubereiten lassen – vom Döppekuchen bis zum Fleischgericht.

Natürlich haben sich die Gladbacher, die von Tanja Buchmann vom KiJuB und dem Ehrenamtlichen Fabian Illigens betreut werden, professionelle Hilfe ins Boot geholt. Und zwar in Person von Ingo Hilger. Der Neuwieder Koch und Fotograf konnte den Gladbachern gleich in zwei Bereichen Profi-Tricks vermitteln. Erstens natürlich beim Zubereiten der Speisen und zweitens beim In-Szene-setzen der fertigen Gerichte. Nach einem zweitägigen Food-Fotografie-Workshop legten die Jungköche los – und bewiesen, dass sie einiges gelernt haben, sowohl am Kochtopf wie an der Kamera..

Herausgekommen ist ein flott gestaltetes und reich bebildertes, 74 Seiten starkes Buch. Auf eine kurze Einleitung, die Hintergründe und Historie des Kochtreffs erläutert, geht es auf den folgenden 60 Seiten nur um eines: Rezepte, Rezepte, Rezepte. Die reichen von Dips und Beilagen zum Grillgut wie Taco-Salat über Suppen und Gerichten für den kleinen Hunger zwischendurch bis zu schmackhaften Hauptgerichten – wie einem Breaky-Chicken-Stack beispielsweise. Vorschläge für leckere Nachspeisen und Durst löschende Getränke runden den Band ab.

Die Anleitung zum Zubereiten leckerer Speisen aus dem Jugendtreff Gladbach können Interessierte gegen eine Spende in Höhe von 10 Euro in der Neuwieder Tourist-Info am Luisenplatz erwerben; Tel. 02631 802 5555, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

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