Sonntag, 24. März 2019

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BĂŒrgermeister Mang ehrt und befördert viele Feuerwehrleute

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BĂŒrgermeister Michael Mang nahm wĂ€hrend des jĂ€hrlichen FrĂŒhlingsfests der Mitglieder der StĂ€ndigen Bereitschaft der Feuerwehr Neuwied zahlreiche Ehrungen und Beförderungen vor. So ehrte Mang Oliver Wiest fĂŒr 25 Jahre aktiven und pflichttreuen Dienst in der Neuwieder Feuerwehr.  Mit einer sehr persönlichen Rede wĂŒrdigte er dessen Arbeit und erinnerte an viele gemeinsame EinsĂ€tze,  Übungen und Veranstaltungen. Der BĂŒrgermeister verlieh Wiest fĂŒr seine Verdienste das silberne Feuerwehr-Ehrenzeichen des Landes Rheinland-Pfalz. FĂŒr zehn Jahre aktiven Feuerwehrdienst wurde zudem Martin Scheidt geehrt. Mang bestellte außerdem Marcos-Paolo Linn zum Truppmann und ernannte ihn zum Feuerwehrmann. Andras Groh, Manuel Grau und Martin Scheidt wurden zu TruppfĂŒhrern bestellt und zu OberfeuerwehrmĂ€nnern ernannt. Des Weiteren wurden Philipp Paal und David Bellgardt zu HauptfeuerwehrmĂ€nnern ernannt, Felix Busch zum Löschmeister. Nach erfolgreich bestandenem GruppenfĂŒhrerlehrgang auf der Landesfeuerwehrschule Rheinland-Pfalz wurde Andreas Dittrich zum GruppenfĂŒhrer bestellt und zum Brandmeister ernannt. Im Bild (von links): Wolfgang Schuchardt (stellvertretender Bereitschaftsleiter), Oliver Wiest, Markus Bollen-Juilfs (stellvertretender Bereitschaftsleiter), Felix Busch, Philipp Paal, David Bellgardt, Florian Bauer (Bereitschaftsleiter), BĂŒrgermeister Michael Mang, Andreas Dittrich, Marcos-Paolo Linn,  Martin Scheidt, Christian Ross (stellvertretender Bereitschaftsleiter) und Wehrleiter Wilfred Hausmann.

Wie Eltern Kindern Sicherheit vermitteln können

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Experte gibt Tipps bei kostenlosem Informationsabend

Die Fachstelle fĂŒr Kinder- und Jugendförderung der Stadt Neuwied lĂ€dt Eltern und Interessierte fĂŒr Montag, 23. April, zu einer kostenfreien Infoveranstaltung ein, die unter dem Motto „Kinderleicht sichere Kinder – praktische Tipps“ steht. Im Rahmen des GewaltprĂ€ventionsprogramms des Kinder- und JugendbĂŒros gibt Referent Marco Wohlgemuth dann von 18 bis 19 Uhr im stĂ€dtischen Jugendzentrum Big House, Museumsstraße 4a, dann Tipps fĂŒr den Umgang mit alltĂ€glichen Konflikt- und Gefahrensituationen.  Wohlgemuth ist Polizist, Selbstverteidigungslehrer im Deutschen  Karateverband und PrĂ€ventionspĂ€dagoge im Bundesverband GewaltprĂ€vention.

Worum geht es an dem Abend? Beispielsweise darum, neue „Gefahrenquellen“ als solche zu realisieren. Dabei kann es sich um einen neuen Schulweg handeln oder um einen neuen Personenkreis im direkten Umfeld der Kinder. Weitere Themen sind das Treffen von Absprachen mit Kindern, um das Zutrauen zu Fremden zu verhindern, und das Nutzen des Handys als Verbindungsmittel. Zudem wird auf Angebote hingewiesen, mit denen Kinder Selbstvertrauen aufbauen können.

FĂŒr den Abend ist an Voranmeldung bis zum 16. April erforderlich. Sie kann  schriftlich oder telefonisch erfolgen. Die Kontaktadresse lautet: Kinder- und JugendbĂŒro Neuwied, Pfarrstr. 8, 56564 Neuwied, Telefon 02631 802 172, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschĂŒtzt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

 

„23 Nisan“: Neuwied feiert zum siebten Mal Kinderfest

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Abwechslungsreiches Programm fĂŒr MĂ€dchen und Jungen

Zum nunmehr siebten Mal veranstaltet Neuwied den „23 Nisan“. Dieses  Kinderfest, dessen Wurzeln in der TĂŒrkei liegen, wird in diesem Jahr am 22. April gefeiert.

Der TĂŒrkisch-Deutsche Freundschaftsverein Neuwied e.V. hat in Kooperation mit dem stĂ€dtischen Kinder- und JugendbĂŒro zum „23 Nisan“ fĂŒr Klein und Groß ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Mehrere Vereine und viele, viele Kinder werden auf der BĂŒhne des Amalie-Raiffeisen-Saals in der Volkshochschule (VHS) fĂŒr Spektakel sorgen. Bernd Schmitt wird dort seinen interessanten Puppen Leben einhauchen und das Programm bereichern. Zudem gibt es erneut viele Attraktionen auf dem AußengelĂ€nde der VHS: So steht die Spielekiste bereit, die Jugendfeuerwehr und Polizei geben Einblick in ihre Arbeit und die Sportjugend-Rheinland-Pfalz prĂ€sentiert ihr Programm Integration durch Sport, Spielmobil und Bungeerun inklusive. Auch der Kinderschutzbund, das Mehrgenerationenhaus und die Arbeiterwohlfahrt sind mit Angeboten vertreten.  Das DRK bietet darĂŒber hinaus das Verarzten eigener Stofftiere an. Wer also lernen will, wie er seinen Teddy verarzten kann, sollte diesen mit zum Fest bringen, um ihn  unter Fachlicher Anleitung mit Pflaster und Verband zu versorgen.

UnterstĂŒtzt wird das Fest wie immer durch viele Vereine, GeschĂ€fte, Banken,  Institutionen aus Neuwied und Umgebung, dem VHS-CafĂ© sowie freiwilligen Helfer. Ihnen, die auch Sachpresie fĂŒr die Tomboöa stifteten, gilt der Dank der Veranstalter. Sie rufen alle Kinder, gleich welcher NationalitĂ€t, ungeachtet Kultur, Ethik und Religion, auf, an diesem Tag zusammenzukommen und miteinander zu feiern. Die InternationalitĂ€t drĂŒckt sich auch im Angebot der Speisen aus: Neben klassischem Kaffee und Kuchen werden leckere SpezialitĂ€ten aus der TĂŒrkei angeboten.

Los geht es am Sonntag, 22. April, um 13 Uhr in und an der VHS Neuwied an der Heddesdorfer Straße 33. Das BĂŒhnenprogramm beginnt dann um 14 Uhr. Doch Clownerie, Musik, Außenattraktionen sowie Speisen und GetrĂ€nke werden bereits ab 13 Uhr fĂŒr viel Abwechslung sorgen. Das Fest endet gegen 18 Uhr. Weitere Informationen gibt es im Internet unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschĂŒtzt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Hintergrund: Seit 1921 ist der „23 Nisan“ (23. April) in der TĂŒrkei ein offizieller Feiertag, gewidmet der nationalen SouverĂ€nitĂ€t und den Kindern. Er wurde am 23. April 1921 eingefĂŒhrt, um der Eröffnung der Nationalversammlung unter Kemal AtatĂŒrk zu gedenken. Er stellte den Tag unter das Motto „Unsere Kinder sind unsere Zukunft“, um zwischen Jugendlichen BrĂŒderlichkeit und Freundschaft zu fördern, damit sie als Erwachsene in Frieden miteinander leben können. Die UNESCO ĂŒbernahm 1979 den „23 Nisan“ in ihre offizielle Feiertagsliste. Seitdem wird der Tag des Kindes auch in anderen LĂ€ndern als Internationales Kinderfest gefeiert. Zielsetzung der Veranstaltungen ist es, Kinderrechte weltweit zu fördern.

Psychiatriekoordination in Rheinland-Pfalz - Arbeitskreis tagt im Kreishaus

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Neuwied. Auf Einladung der Psychiatriekoordinationsstelle des Landkreises Neuwied trafen sich die rheinland-pfĂ€lzischen Psychiatriekoordinatoren in diesem Jahr in der Kreisverwaltung Neuwied. Die leitende Regierungsdirektorin Hildegard Person-Fensch, zustĂ€ndige Dezernentin fĂŒr das Gesundheitsamt sowie die Psychiatriekoordinationsstelle, begrĂŒĂŸte die GĂ€ste des Landkreises Neuwied.

„Die rheinland-pfĂ€lzische Psychiatriereform im Jahre 1996 hat maßgeblich dazu beigetragen, die Angebote und Hilfen fĂŒr psychisch kranke Menschen sowie deren Angehörige zu verbessern“, so Hildegard Person-Fensch. Mit den Einrichtungen von Psychiatriekoordinationsstellen sowie der Berufung von PsychiatriebeirĂ€ten wurde die Grundlage geschaffen, um die regionale Versorgung zu verbessern.

An der Sitzung nahm Susanne Herbel-Hilgert, stellvertretende GeschĂ€ftsfĂŒhrerin der Landeszentrale fĂŒr Gesundheitsförderung RLP teil. Sie informierte ĂŒber die verschiedenen Angebote und UnterstĂŒtzungen beispielsweise im Bereich Demenzerkrankungen und Depressionen. Weitere Themen der Sitzung waren die ausstehenden Änderungen im Bereich des Bundesteilhabegesetztes. Ferner Fragen der kassenĂ€rztlich sowie der Krankenhausbedarfsplanung. Psychiatriekoordinationsstellen sind mittlerweile in allen rheinland-pfĂ€lzischen Kommunen und Landkreisen eingerichtet. Informationen ĂŒber die gesetzliche Grundlagen sowie die Arbeit der Psychiatriekoordinationsstelle der Kreisverwaltung Neuwied finden Sie im Internet unter www.psychiatrie-neuwied.de.

Hilfe und Beratung fĂŒr Familien steht an erster Stelle

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Erwin RĂŒddel informierte sich bei Katholischer FamilienbildungsstĂ€tte Neuwied

Neuwied. „Die Katholische FamilienbildungsstĂ€tte Neuwied kĂŒmmert sich in vorbildlicher Weise durch Beratungen, Informationen und Hilfen zu Klientel bezogenen familienrelevanten Themen. Das selbst gesteckte Ziel ‚Bildung und Begegnung – unser Beitrag fĂŒr ein gelingendes Leben‘ ist ebenso ansprechend, wie motivierend‚“, befand der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin RĂŒddel bei einem von der FBS angestoßenen Termin in der Einrichtung.

Nils Zimmermann, der geschĂ€ftsfĂŒhrende FBS-Leiter, informierte ĂŒber die Kernaufgaben des anerkannten zertifizierten BildungstrĂ€gers: „Wir machen Kursangebote, die dazu beitragen, MĂŒtter, VĂ€ter oder andere Erziehungsberechtigte bei der ErfĂŒllung ihres Erziehungsauftrages zu unterstĂŒtzen.“ DarĂŒber hinaus richtet die FBS ihre Angebote an Familien in den unterschiedlichsten Lebensphasen, wobei Familien als Ganzes und einzelne Familienmitglieder in ihrer speziellen Situation angesprochen werden.

Weiter wies Zimmermann darauf hin, dass im Fachbereich „Berufsbezogene Bildung“ Hauswirtschafterinnen und Hauswirtschafter sowie TagesmĂŒtter und TagesvĂ€ter ausgebildet werden. „Wir koordinieren die HonorarkrĂ€fte der Übermittagsbetreuung aller Neuwieder Grundschulen und bieten im Auftrag des Jugendamtes einen Hausaufgabentreff in Neuwied-Irlich an“, so Zimmermann. Zudem hĂ€lt die Katholische FamilienbildungsstĂ€tte ein vielfĂ€ltiges Kinderferienprogramm in der Stadt und im Kreis Neuwied vor.

„Wir sind Kontaktstelle im Netzwerk ‚FrĂŒhe Hilfen‘ und Anbieter des ‚Welcome-Projektes‘ an drei Standorten. Dieses Ehrenamtsprojekt steht fĂŒr praktische Hilfen nach der Geburt“, ergĂ€nzte der geschĂ€ftsfĂŒhrende Einrichtungsleiter. Die Katholische FamilienbildungsstĂ€tte Neuwied, mit Dependance in Linz/Rhein, hat auch die TrĂ€gerschaft ĂŒber die beiden MehrgenerationenhĂ€user / HĂ€user der Familie in der Kreisstadt und in Neustadt/Wied, mit insgesamt 17 festen weiblichen und mĂ€nnlichen Mitarbeitern, drei Bundesfreiwilligen und zwei geringfĂŒgig BeschĂ€ftigten.

Zur Arbeit in den MehrgenerationenhĂ€user, fĂŒr deren Erhalt und Fortbestand Erwin RĂŒddel auf Bundesebene erfolgreich gekĂ€mpft hat, schließlich gibt es in seinem Wahlkreis insgesamt vier erfolgreich agierende MGHs, stehen mit „Alphabetisierung und Grundbildung“ sowie „Alleinerziehend – aber nicht allein“, aktuell zwei neue Förderschwerpunkte an. Auch der demografische Wandel sowie Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte sind wichtige Themen.

„Was können wir als Bildungsanbieter im Gesundheitsbereich offerieren?“, lautete eine zentrale Frage an den Bundestagsabgeordneten und Vorsitzenden des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestages. RĂŒddel verwies darauf, dass gerade im Gesundheitsbereich die Patienten oft gar nicht wissen, welche Rechte sie haben. Und genau hier könne der Ansatz fĂŒr die FBS sein.

Konkret verdeutlichte der Gesundheitspolitiker dies am Beispiel fĂŒr immer wieder seitens der Versicherten beklagte lange Zeiten fĂŒr Arzttermine: „Die gesetzlichen Krankenversicherungen sind nunmehr verpflichtet innerhalb Wochenfrist einen entsprechenden Arzt und Termin in der Region zu benennen. Die gesamte Wartezeit darf nicht lĂ€nger als höchstens vier Wochen sein.“

Weitere Themen waren „Digitalisierung“ und „EntbĂŒrokratisierung“. Beides, so RĂŒddel, sei im Hinblick auf ein funktionierendes und fortschreitendes medizinisches Versorgungsangebot gerade in lĂ€ndlich strukturierten Gebieten unerlĂ€sslich. Der Abgeordnete sprach sich erneut fĂŒr eine Vernetzung von Ärzten, Kliniken, Apotheken und Pflegeeinrichtungen aus. „Wir mĂŒssen uns gerade den Chancen der Digitalisierung aber auch dem BĂŒrokratieabbau stellen. Denn beispielsweise wird die EntbĂŒrokratisierung im Pflegebereich dazu fĂŒhren, dass mehr Zeit fĂŒr Zuwendung bleibt“, bekrĂ€ftigte Erwin RĂŒddel.

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