Thursday, 23. January 2020

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KiJub hat Programm für die Winterferien aufgestellt

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Motto: „Freizeit für kleine Schärjer“ vom 17. bis 20. Februar

Das Kinder- und Jugendbüro der Stadt Neuwied (KiJub) organisiert für die Winterferien eine Freizeit für „Kleine Schärjer“ von sechs bis elf Jahren im Jugendzentrum Big House an der Museumsstraße 4a. Diese bietet vom 17. bis 20. Februar kurz vor Rosenmontag ein abwechslungsreiches, kindgerechtes Ganztagsprogramm mit Sport, Tanz, Karnevalistischem und Kreativem.

Für reichlich Bewegung sorgt beispielsweise ein Hip-Hop-Workshop unter professioneller Anleitung, zudem stehen Fußball und Gruppenspielen auf dem Programm. Auch Bastel- und Kreativangebote kommen nicht zu kurz, so verlangt das Gestalten eines eigenen Faschingskostüms Fantasie und Fingerfertigkeit. Die Kostüme werden im Mittelpunkt der großen Abschlussparty stehen. Auch närrischen Besuch erhalten die kleinen Schärjer. So haben sich das Neuwieder Prinzenpaar und das Kinderprinzenpaar aus Oberbieber angesagt und für reichlich Stimmung sorgen. Auch steht die große Küche des Jugendzentrums für das Zubereiten kreativer Köstlichkeiten zur Verfügung.

Termin ist Montag, 17., bis Donnerstag, 20. Februar; Montag bis Mittwoch von 9 bis 15 Uhr, Donnerstag von 9 bis 14 Uhr, eine Frühbetreuung ist ab 8 Uhr möglich. Der Teilnahmebetrag liegt bei 50 Euro. Bei Frühbetreuung fallen für die vier Tage zusätzlich 8 Euro an. Weitere Informationen und Anmeldung beim KiJub im Internet unter www.kijub-neuwied.de oder per Telefon 02631 802 170.

Landesfeuerwehrverband RLP - Landtagsabgeordneter Sven Lefkowitz war zu Gast

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Um einen Einblick in die umfassende Aufgabenstruktur und den Sachstand bei der rheinland-pfälzischen Feuerwehr aus Sicht des zuständigen Dachverbandes zu erhalten, traf sich der SPD-Landtagsabgeordnete Sven Lefkowitz kürzlich zum Informationsaustausch mit dem Landesfeuerwehr-Präsidenten Frank Hachemer.

NEUWIED/RLP. Der Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz (LFV) mit Sitz in Koblenz vertritt als Dachorganisation der rheinland-pfälzischen Feuerwehren die Interessen von 19 Kreisfeuerwehrverbänden, sieben Stadtfeuerwehrverbänden, den Regionalverband Vorderpfalz sowie die Freiwilligen Feuerwehren, Berufsfeuerwehren und Werkfeuerwehren. Er setzt sich als Sprachrohr für die Feuerwehrleute in Rheinland-Pfalz ein, damit sie Gehör finden und nicht übersehen werden. „Ohne die Verbände wäre das Feuerwehrwesen nicht das, wie wir es kennen. Der stetige Einsatz des LFV als Interessenvertreter für die ehrenamtlich und hauptamtlich tätigen Feuerwehrleute ist mehr als wichtig, damit sie bedarfsgerechte Unterstützung dort erfahren, wo sie nötig ist“, so Sven Lefkowitz anerkennend. Die Unterstützung findet dabei besonderen Ausdruck in der Hauptaufgabe des LFV, der Förderung des Brand-, Arbeits-, Katastrophen- und Zivilschutzes. Im Austausch mit LFV-Präsidenten Frank Hachemer stand zudem die Ausbildungsförderung und Nachwuchsgewinnung im Fokus. Wie Hachemer und Lefkowitz gemeinsam feststellten, bietet die Feuerwehtechnische Grundausbildung an den berufsbildenden Schulen interessierten Schülerinnen und Schülern dafür die Möglichkeit, hautnah die Bedeutung der Feuerwehrarbeit kennenzulernen. Der Landtagsabgeordnete kennt das Bildungsangebot und zeigt sich glücklich, dass es dieses auch an der Ludwig-Erhard-Schule in Neuwied gibt: „Im nördlichen Rheinland-Pfalz ist dieses Schulfach etwas Besonderes. Der theoretische Unterricht dieses Faches findet in der Schule statt, der praktische Teil bei der Feuerwehr. Es freut mich sehr, dass dieses Bildungsangebot durch die Mitarbeit unseres Wehrleiters der Neuwieder Feuerwehr, Wilfried Hausmann, ermöglicht wurde. Hier wurde hervorragende Arbeit gemeinsam mit dem LFV und Frank Hachemer geleistet.“

Im Rahmen dieser feuerwehreigenen Schulausbildung soll das Augenmerk weiterhin auf die flächendeckende Sicherung der Nachwuchsförderung gelegt werden, damit die Feuerwehr auch in Zukunft überall dort Schutz und Hilfe leisten kann, wo sie in Rheinland-Pfalz gebraucht wird. Zu der spezifischen Feuerwehr-Grundausbildung an berufsbildenden Schulen bietet der LFV aber auch die Möglichkeit zum Absolvieren eines Freiwilligen Sozialen Jahrs (FSJ) an. Das FSJ soll junge Menschen beim Ausbilden ihrer sozialen Kompetenzen, wie z.B. Teamfähigkeit und Konfliktfähigkeit, dienen und dabei helfen, sie für die Feuerwehr begeistern und langfristig gewinnen zu können.

„Die Feuerwehr ist ein immens wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft. Daher ist es umso wichtiger, dass die Feuerwehren auch in der Zukunft gut aufgestellt sind – hier müssen sie unterstützt werden, wo nötig. Das Engagement in der Nachwuchsgewinnung ist dabei besonders herauszustellen. Getreu dem Feuerwehreigenen Slogan ‚Komm – mach mit‘ wird hier eine immens wichtige Arbeit geleistet. Für die Feuerwehren in meinem Wahlkreis möchte ich mich auch weiterhin intensiv einsetzen“, so der SPD-Landtagsabgeordnete Sven Lefkowitz abschließend.

Aujeszkysche Krankheit bei einem Jagdhund im Kreis Neuwied

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Bei einem Jagdhund, der im Kreis Neuwied an einer Jagd beteiligt war, wurde das Virus der Aujeszkyschen Krankheit nachgewiesen. Der Hund zeigte einige Tage nach Kontakt mit einem Wildschwein, deutliche Krankheitssymptome der Aujeszkyschen Krankheit und musste letztendlich eingeschläfert werden. Dies teilt das Veterinäramt des Landkreises Neuwied mit.

Bei dem Erreger handelt es sich um einen Herpesvirus, Wildschweine fungieren als Virusträger des Krankheitserregers. Bei Hausschweinen in Deutschland wurde die Erkrankung seit vielen Jahren nicht mehr nachgewiesen. Das Vorkommen des Virus der Aujeszkyschen Krankheit in der Wildschweine-Population in Rheinland-Pfalz ist bekannt. Die letzten Nachweise des Virus der Aujeszkyschen Krankheit in Rheinland-Pfalz erfolgten ebenfalls bei jagdlich geführten Hunden im November 2015 und Dezember 2017 im Kreis Bernkastel-Wittlich und im Kreis Kusel. Die Krankheit ist bei Hunden und Wildschweinen weder melde- noch anzeigepflichtig, so dass keine behördlichen Maßnahmen ergriffen werden.

„Hauptinfektionsquellen für Hunde und Katzen sind der direkte Kontakt zu infizierten Wildschweinen und die Verfütterung von rohem Schweinefleisch. Eine Impfung ist bei Hunden und Katzen nicht möglich. Das auffälligste Symptom der bei infizierten Hunden und Katzen tödlich verlaufenden Krankheit ist der intensive Juckreiz im Kopfbereich“, erklärt Amtstierärztin Ilonka Degenhardt.

Das Veterinäramt der Kreisverwaltung Neuwied empfiehlt Hunde- und Katzenhaltern deshalb, kein rohes, ungekochtes Fleisch oder Innereien von Wild- und Hausschweinen an ihre Tiere zu verfüttern.

Für den Menschen ist die Aujeszkysche Krankheit ungefährlich.

Beim Einkaufsbummel Neuwied-Ansichten bewundern

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Netzwerk Innenstadt gestaltet ungenutzte Schaufenster

Die Raiffeisenbrücke mit Sonnenuntergang als klassisches Motiv im Hintergrund und vorne fällt der Blick auf eine Industrieanlage. Eine reizvolle und angesichts der Tradition als Industriestandort zugleich passende Komposition, die Neuwied auf gelungene Weise beschreibt. Das Bild wurde zum Siegerfoto gekürt und ist jetzt neben drei weiteren überzeugenden Aufnahmen im Großformat in der Engerser Straße zu bewundern.

Die Initiative zu dieser Aktion kam aus der AG „Öffentlicher Raum“ des Netzwerks Innenstadt. Hier machte man sich Gedanken, die ungenutzten Schaufenster in der Engerser Straße zwischen Mittel und Schloßstraße aufzuwerten. Also entstand in Ansprache mit dem Hauseigentümer die Idee, einen Fotowettbewerb zu starten und mit den Siegerbildern leere Schaufenster zu gestalten.

Den Aufruf dazu von Citymanagerin Julia Wiederstein nahmen 26 Hobby-Fotografinnen und -Fotografen zum Anlass, rund 80 Ansichten von Neuwied einzureichen. Keine leichte Aufgabe für die Jury, in der neben Julia Wiederstein die AG-Mitglieder Annette Ehscheidt und Maik Linn und darüber hinaus Volker Robbert als Vertreter der AG Kunst und Kultur, Petra Neuendorf als Stadtmarketing-Leiterin, Erhard Jung als Pressesprecher der Stadt und Markus Schmitt als Hauseigentümer saßen.

Platz eins (Tickets für den Zoo) belegte schließlich das Foto von Eric Noll, der zweite Preis (Komfort-Armband der Deichwelle) ging an Uta Selig und über den dritten Preis (sein Foto auf Leinwand, gestiftet von PHOTO PORST Neuwied) konnte sich Klaus Breitkreutz freuen. Auch das Foto des Viertplatzierten, Boris Finkeldei, fand in der Jury Beachtung und wurde daher ebenfalls dekoriert.

Oberbürgermeister Jan Einig lobte bei der Siegerehrung vor Ort die Initiative aus dem Netzwerk Innenstadt und natürlich vor allem die sichtbaren Ergebnisse der Hobby-Fotografen. Die Aktion sei ein weiterer Mosaikstein, die Aufenthaltsqualität in der Neuwieder City zu steigern, sagte der OB.  Wer also beim Weihnachtseinkauf in der Engerser Straße unterwegs ist: Ein Blick auf die Bilder lohnt sich. Oder auf der städtischen Homepage: www.neuwied.de/fotowettbewerb.html

Erdgastankstelle am Selgros: SWN finden Übergangslösung

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Lange Umwege sind zunächst vom Tisch: Fahrzeuge können mindestens bis Ende Juni 2020 tanken

Neuwied. Das angekündigte Aus für die Erdgastankstelle am Selgros ist zunächst vom Tisch. Die Stadtwerke Neuwied (SWN) konnten mit dem Eigentümer eine Lösung finden: Die Zapfsäule wird umgebaut und kann mit EC- oder Kreditkarte genutzt werden. Parallel läuft die Suche nach einem dauerhaften Standort.

Auf dem Tankstellengelände in der Stettiner Straße geht der Betrieb weiter. Allerdings nur für Fahrer von Erdgasautos. Die SWN konnten mit den Eigentümern einen Vertrag abschließen, um die CNG-Zapfsäule weiter zu betreiben. Der Umbau soll bis zum 13. Dezember abgeschlossen sein.

Die Besitzer von Erdgasautos dürften aufatmen. Denn mit dem zunächst angekündigten kompletten Aus hätten sie lange Umwege in Kauf nehmen müssen: Die nächsten CNG-Tankstellen sind in Koblenz, Mogendorf oder am Autohof an der A61. Für SWN-Geschäftsführer Stefan Herschbach kein Zustand: „Wir werben für umweltfreundliche und alternative Antriebe, daher haben wir mit Hochdruck Alternativen gesucht. CNG-Fahrzeuge sind umweltfreundlich und effizient. Wir hoffen, dass mit dem gestiegenen Klimabewusstsein auch die Nachfrage wieder steigt. Dann müssen wir auch unseren Teil für die Infrastruktur leisten.“

Das Material für den Umbau ist bereits bestellt. Autofahrer können dann Gas tanken und mit der EC-Karte oder Kreditkarte zahlen. Die Tankzeiten sind aktuell beschränkt auf Montag bis Freitag von 8 bis 19 Uhr, samstags bis 17 Uhr. Grund: Erdgastankstellen dürfen nicht unbeaufsichtigt betrieben werden.

Bis mindestens Ende Juni 2020 läuft der direkte Vertrag mit den Eigentümern des Geländes. Bisher war man Pächter beim Tankstellenbetreiber, der wiederum einen Vertrag mit Selgros hatte – und Selgros mit den Eigentümern. Das Ende von Selgros löste damit eine Kette aus, die eine kurzfristige Lösung nötig machte. Diese verschafft den SWN Luft, um nach einem neuen, dauerhaften Standort in Neuwied zu suchen.

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