Sonntag, 15. Dezember 2019

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Kandidaten für Sportlerehrung melden

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Stadt Neuwied zeichnet wieder besondere Leistungen aus

Die Stadt Neuwied würdigt auch in diesem Jahr wieder die besonderen Leistungen von Sportlerinnen, Sportlern und Mannschaften. Kandidaten von Neuwieder Vereinen und Schulen sowie Sportler mit ständigem Wohnsitz in Neuwied können noch bis zum 10. Januar 2020 gemeldet werden.

Nachdem Vereine und Schulen in Neuwied bereits angeschrieben und um Nennung von Namen gebeten wurden, will die Verwaltung nun auf diesem Wege jene Sportler erreichen, die nicht einem Neuwieder Club angehören, aber in der Stadt ihren ständigen Wohnsitz haben. Denn auch sie können für Ihre Einzelerfolge ausgezeichnet werden. Mannschaftserfolge hingegen werden nur dann geehrt, wenn sie von Neuwieder Vereinen oder Schulen errungen wurden.

Voraussetzung ist, dass die Kandidaten mindestens einer der folgenden Kriterien erfüllen: Platz 1 bei einer Rheinland-, Rheinland-Pfalz-, Mittelrhein-, Verbands- oder Südwestmeisterschaft, Platzierung bis zum 6. Rang bei einer Deutschen- oder Europameisterschaft oder Platzierung bis zum 10. Rang bei einer Weltmeisterschaft oder Olympischen Spielen.

In den angetretenen Disziplinen müssen jedoch mindestens sechs Einzelsportler, bzw. bei Mannschaftssportarten mindestens drei Mannschaften aktiv teilgenommen haben. Die genauen Ausschreibungskriterien ergeben sich aus der neu beschlossenen Verleihungsordnung der Stadt Neuwied. Diese kann unter http://www.neuwied.de/sportlerehrung.html eingesehen bzw. heruntergeladen werden. Hier sind auch die Meldeformulare downloadbar. Benötigt werden dafür Name, Vorname, Geburtsdatum, aktuelle Anschrift, der errungene Titel bzw. die Platzierung im Jahr 2019 und die Disziplin.

Das Amt für Schule und Sport nimmt die Meldungen bis zum 10. Januar 2020 entgegen. Danach eingehende Vorschläge können aus organisatorischen Gründen leider nicht mehr berücksichtigt werden. Die Anschrift lautet: Stadtverwaltung Neuwied, Amt für Schule und Sport, Engerser Landstr. 17, 56564 Neuwied,

Fax: 02631/802-455 oder E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Glasfaser für mehr Wirtschaftskraft: SWN will Tempo machen –

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IHK sieht Vorteile für Mitglieder

Trotz Bandbreiten bis 1000 Mbit: Betriebe reagieren noch zaghaft

Neuwied. Stadt und Stadtwerke Neuwied wollen schnelles Internet und die Digitalisierung in und um Neuwied gemeinsam stärker vorantreiben – auch die IHK Koblenz mit ihrer Regionalgeschäftsstelle Neuwied sieht hier noch akuten Handlungsbedarf. Beides sei eine wichtige Voraussetzung für die zukunftsfähige Entwicklung in der Region, hieß es beim Besuch von IHK-Präsidentin Susanne Szczesny-Oßing mit IHK-Vizepräsident Christian zur Hausen und Regionalgeschäftsführer Martin Neudecker in der Hafenstraße.

Die SWN forcieren als kommunaler Energieversorger die Energie- und die Mobilitätswende, doch mit diesen Themen und Fragen des ÖPNV und des Klimawandels ist der Glasfaserausbau in Neuwied aus dem Fokus gerückt, erklärte SWN-Chef Stefan Herschbach der IHK-Präsidentin, die sich einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen bei den SWN verschaffte. „Wir haben die Industriegebiete Distelfeld und Friedrichshof mit schnellem Glasfaser ausgerüstet, aber trotz aktiver Unterstützung des Wirtschaftsforums ist die Nachfrage geringer als wir uns das wünschen. Die Unternehmen fordern extreme Bandbreiten, rufen sie dann aber nicht ab.“

Dabei wächst der Datenhunger der Firmen enorm. In den vergangenen fünf Jahren hat sich der Datenverkehr verzehnfacht – und die Kurve geht weiter steil nach oben. Schnellere Datenströme kosten aber auch Geld: „Wir müssen das Thema plakativ nach außen tragen, damit die Wirtschaft den Anschluss hält“, sind sich Stefan Herschbach und Christian zur Hausen einig. Auch die IHK hat mit ihrer Service-Plattform www.hub-koblenz.de die notwendigen Grundlagen zur Information der kleinen und mittleren Unternehmen geschaffen, damit die Unternehmen sich fit machen können für die Anforderungen der Zukunft.

Die SWN liefern schon heute ultraschnelle Datenübertragungsraten bis 1000 MBit, erläuterte Geschäftsfeldleiter Udo Engel. „Diese Zukunftstechnologie ist weit weniger störanfällig als DSL oder VDSL, hat kaum Leistungsabfall bei größeren Distanzen zum Verteiler und ist ideal für datenintensive Anwendungen wie Cloud-Computing, Videokonferenzen,
Onlinebackups oder extrem große Down- oder Uploads.“ Die reinen Kosten zu sehen, sei kurzsichtig: „Langsames Internet bremst ganze Unternehmen aus. 250 Mbit kosten bei uns 250 Euro im Monat. Wenn fünf Mitarbeiter im Monat je eine Stunde weniger unproduktive Übertragungs- und damit Wartezeiten haben, hat man das schon raus.“

IHK-Vize zur Hausen ist überzeugt, dass die Digitalisierung und deren Bedeutung für die Zukunft noch nicht erkannt wurde und nannte Beispiele: „Digitales Dokumentenmanagement spart Papier, gewinnt Platz und geht deutlich schneller – und alle Dokumente stehen auf Knopfdruck bereit. Auch in interdisziplinären Projekten mit eigenen und fremden Teams wird Kooperation ohne zeitraubende persönliche und reisekostenintensive Meetings vereinfacht. Zahnärzte erstellen schon digital und schmerzfrei für Patienten einen Zahnabdruck für passgenaue Prothesen und senden Daten online ins Labor. Reisekostenabrechnungen oder ähnliche Prozesse sind oft personalintensiv und ein Kostenfaktor. Zudem wird der Datenschutz Raum gewinnen, daher müssen Firmen mehr auf gemeinsame Portale zur Information und Austausch zwischen Mitarbeitern und Niederlassungen setzen statt auf den Wildwuchs unterschiedlichster Kanäle wie WhatsApp, Skype oder Mail. Es gibt etliche Beispiele.“ Schnelles Internet, die passende Software und mehr Vernetzung seien die Chance für Neuwied als digitale Stadt.

Auch wenn die Nachfrage nach echtem Glasfasertempo noch verhalten ist, sieht Oberbürgermeister Jan Einig die Notwendigkeit, dass die SWN Treiber bleiben und begrüßt den weiteren Ausbau, wie etwa im Industriegebiet Schützengrund: „Das verschafft dem Standort Neuwied Vorteile. Wenn der Bedarf steigt, sind wir besser aufgestellt, während andere dann erst beginnen.“ Dieser Bedarf ist laut IHK-Präsidentin Szczesny-Oßing längst da: „Der Druck wird steigen.“ Sie, zur Hausen und Regionalgeschäftsführer Martin Neudecker wollen das in den Neuwieder Betrieben noch stärker verdeutlichen.

L 264 am 30. November voll gesperrt

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Am Samstag, 30.11.2019, findet im Revier Urbach II in der Zeit von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr eine Drückjagd statt. Während dieses Zeitraumes wird aus Gründen der Verkehrssicherheit die L 264 zwischen den Einmündungen zur L 258 (bei Rüscheid) und zur L 266 (Kreisel Urbach) vorsorglich voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt über die L 258 (bis zum Kreisel an der Autobahnanschlussstelle Dierdorf) und die L 266 (bis Kreisel Urbach) und umgekehrt. Sie wird entsprechend ausgeschildert.

2,2, Millionen Euro werden in Digitalisierung investiert

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Glasfaseranbindung für alle Schulen -  Startschuss fiel an Ludwig-Erhard-Schule in Neuwied

Der enorme Wandel von methodischen und didaktischen Konzepten bei den Bildungseinrichtungen durch die fortschreitende Digitalisierung verlangt nach schnellem Internet und zuverlässigen Bandbreiten. „Hier sind es vor allem unsere Schulen, an denen wir mit Hochdruck dafür sorgen wollen, dass unseren Schülerinnen und Schülern zukunftssicheres Lernen ermöglicht wird“, so Landrat Achim Hallerbach anlässlich eines symbolischen Spatenstichs als Startschuss erster konkreter Maßnahmen an der berufsbildenden Schule Wirtschaft Ludwig-Erhard-Schule (LES) in der Stadt Neuwied.

Das 2018 abgeschlossene Breitbandausbauprojekt im Landkreis Neuwied ermöglichte zusammen mit dem Eigenausbau der Telekommunikationsfirmen Bandbreiten größer 30Mbit/s je Schule. Der für Digitalisierung und Infrastruktur zuständige 1. Kreisbeigeordnete Michael Mahlert stellte das Konzept vor: „Als Ergebnis der Ausschreibung wird der Kreis Neuwied für den Glasfaserausbau an 73 Schulen zwischen den jeweils siegreichen Bietern aufgeteilt. Im Stadtgebiet Neuwied werden 29 Schulstandorte durch die Stadtwerke Neuwied mit Glasfaseranschlüssen versorgt, für die restlichen im restlichen Kreisgebiet übernimmt dies die Deutsche Telekom.“

SWN-Geschäftsführer Stefan Herschbach hebt zwei besondere Aspekte hervor: „Einst das Telefon, dann das Internet - und heute Glasfaser. Das waren und sind Entwicklungsschritte für Neuwied und den Kreis, um als wettbewerbsfähige Wirtschafts- und Bildungsstandorte zu bestehen. Diese Wettbewerbsfähigkeit haben auch wir als SWN als kommunales Unternehmen bewiesen, indem wir uns in der Ausschreibung im Stadtgebiet auch gegen große Konzerne behaupten konnten. Das freut mich besonders.“

„Für einen modernen Unterricht entsprechend dem Projekt „Digitale Klassenzimmer“ werden stabile Bandbreiten von mindestens 30 Mbit/s je Klassenzimmer benötigt und es ist sehr erfreulich, dass der Kreis als Schulträger seinen Schulen dies nun nach und nach ermöglichen wird“, freut sich LES-Schulleiter Gido Fischer. Und Landrat Achim Hallerbach konkretisiert: „Diese Grundlage für eine leistungsfähige Netzanbindung wird künftig durch die Versorgung aller Schulen mit Glasfaser geschaffen.“

Beigeordneter Mahlert ergänzt: „Der Glasfaseranschluss stellt die Grundlage für eine leistungsfähige Netzanbindung der Schulen dar  und ist in Zeiten der Digitalisierung unabdingbar.“

Die Versorgung der Schulen mit Glasfaseranbindungen umfasst eine Investitionssumme von ca. 2,2 Mio. Euro, von der -vergleichbar dem vorangegangenen Kreisprojekt - die Hälfte durch Bundesmittel und 40 Prozent durch das Land getragen werden. Die betroffenen Schulträger übernehmen die restlichen 10 Prozent.

Landrat Achim Hallerbach fasst abschließend zusammen: „Ich freue mich, den weiteren Weg in Richtung Digitales Klassenzimmer durch das stattfindende Schulausbauprojekt zu eröffnen. Die flächendeckende Versorgung aller Schulen im Kreis Neuwied ist ein wichtiger Meilenstein für Bildung, Wirtschaft und Lebensstandard in unserer Region“.

 

Interdisziplinäre Zusammenarbeit sorgt für gute Palliativ- und Hospizarbeit im Kreis

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Palliativnetzwerk Neuwied blickt auf 10jähriges Bestehen zurück

Auf Einladung der Steuerungsgruppe trafen sich die Mitglieder des Palliativnetzwerkes Neuwied im Gemeindesaal der ev. Kirchengemeinde Feldkirchen um das 10-jährige Jubiläum des Palliativnetzwerkes zu feiern. Dr. Jutta Himanek konnte im Namen der Steuerungsgruppe über 60 Gäste begrüßen.

In seiner Ansprache wies Landrat Achim Hallerbach darauf hin, dass sichergestellt werden muss, dass auch Menschen in ihrer letzten Lebensphase und deren Angehörige gut beraten, betreut und versorgt werden können. Er zeigte sich dankbar, dass die Mitglieder des Palliativnetzwerkes im Landkreis Neuwied diese Aufgabe übernehmen. Hallerbach: „Sie arbeiten zum Wohl der ihnen anvertrauten Menschen vernetzt und interdisziplinär eng zusammen. Der Landkreis Neuwied ist im Bereich der Hospiz- und Palliativarbeit durch das Engagement vieler ehren- und hauptamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr gut aufgestellt.“ Der Landrat äußerte die Hoffnung, dass in naher Zukunft auch der Landkreis Neuwied ein stationäres Hospiz bekommen wird. Zum Abschluss seiner Ansprache bedankte sich Hallerbach bei den Mitgliedern des Netzwerkes für die geleistete Arbeit und bat alle, ihr wichtiges Engagement auch in Zukunft fortzusetzen.

Im nächsten Programmpunkt gaben die Steuerungsgruppenmitglieder Michaele Günter und Catrina Schneider einen Rückblick auf 10 Jahre Palliativnetzwerk Neuwied. Sie hoben hier besonders die jährlich stattfindenden Fachtage und die bis zu fünf Mal im Jahr organisierten Qualitätszirkel hervor. Die Qualitätszirkel starteten 2008 als Fortbildungen für Ärztinnen und Ärzte, wurden aber schnell für alle Professionen, die sich in der Palliativ- und Hospizarbeit engagieren, geöffnet.

Den Höhepunkt der Festveranstaltung bildete der Vortrag von Dr. Elke Freudenberg, Psychoonkologin vom Herz-Jesu-Krankenhaus in Dernbach, mit dem Thema „In Gleichklang … mit den An- und Zugehörigen?“ In Form eines Ein-Personen-Stücks schilderte sie sehr berührend und eindrucksvoll die Gefühlswelt einer Angehörigen, die die Krebsdiagnose ihres Ehemannes und die Leidenszeit bis zum Tod im Hospiz verarbeiten musste. Wichtig dabei war ihr zu vermitteln, dass vor der letzten Lebensphase eines  Menschen, seinem Leiden und Sterben, ein „ganzes Leben“ mit individuellen Höhen und Tiefen lag, das den betreuenden, pflegenden und beratenden professionellen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter meistens verborgen bleibt.

Am Ende der Veranstaltung nutzen die Besucher der Veranstaltung die Möglichkeit, sich in Gesprächen zu vernetzen und auszutauschen.

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