Montag, 21. Oktober 2019

Letztes Update:07:05:15 AM GMT

region-rhein.de

RSS

Netzwerk Innenstadt will auch Impulse von außen diskutieren

Drucken

Wie geht es weiter mit dem Netzwerk Innenstadt? Was folgt als nächstes in dem ausgesprochen bemerkenswerten Prozess des Dialogs und der Bürgerbeteiligung, den Neuwieds Oberbürgermeister Jan Einig Anfang 2018 angestoßen hatte und der unter anderem zu 56 verschiedenen Projektvorschlägen geführt hat? Eines der  zentralen Elemente der künftigen Arbeit ist es, verstärkt auch auf Impulse von außen zu setzen. Dies stellte Citymanagerin Julia Wiederstein gemeinsam mit OB Einig und Werner Zupp als Moderator während eines gut besuchten Info-Abends in der Stadthalle Heimathaus vor. So ist unter dem Titel „Netzwerk live“ geplant, im kommenden Jahr zu drei verschiedenen öffentlichen Vortragsveranstaltungen einzuladen. Dabei stellt ein Experte aus einer anderen Stadt oder aus der Wissenschaft jeweils ein Erfolgs-Modell zur Attraktivierung der Innenstadt vor. In dem dann folgenden Austausch geht es um die entscheidende Frage: Was können wir aus diesem Modell lernen und auf Neuwied übertragen?

Beim Straßenfest den Nachbarn kennengelernt

Drucken

„Seine Nachbarn kennen“, das war der Wunsch der Anwohner aus dem Lessingweg, die über Jahre hinweg zusammen Tür an Tür wohnen, aber doch nur sehr wenig voneinander wussten. Daraus entstanden ist ein gemeinsames Straßenfest, das in diesem Jahr zum zweiten Mal erfolgreich durchgeführt wurde. Das Stadtteilbüro sowie die Fatih Moschee stellten hierfür Bänke, Tische und alkoholfreie Getränke zur Verfügung und das Ehepaar Holz schürte den Grill für alle an. Über 30 Leute aus verschiedensten Nationalitäten nutzen die Chance, einen gemütlichen Abend unter Nachbarn zu verbringen und saßen bis Mitternacht zusammen. „Das Schöne war wirklich, dass von Jung bis Alt alles da war und alle sich angeregt unterhalten haben“, so eine Anwohnerin. „Wir haben Menschen kennengelernt, die wir noch nie gesehen haben, die aber bereits mehrere Jahre im Hochhaus wohnen. Gleichzeitig merkt man, wie intensiv der Kontakt mit einigen Nachbarn seit dem letzten Jahr bereits geworden ist.“ Schon nach einem Jahr zeigt sich, so das Resümee der Initiatoren, „die erste Idee eines gemeinsamen Straßenfests trägt Früchte. Die Gemeinschaft untereinander hat an Qualität zugenommen und man fühlt sich zugehörig.“ „Im nächsten Jahr“, so die allgemeine Stimmung, „sind wieder alle mit dabei.“

Statt zahlreicher Trauungen neue Standesbeamtin ernannt

Drucken

Es gibt Daten, die bei Hochzeitspaaren sehr beliebt sind – zum Beispiel der 09.09..

Auf dem Standesamt in Neuwied wurde an diesem Tag allerdings wie an jedem Montag nicht geheiratet und trotzdem sagte eine „Ja“ und freute sich tierisch.

Erna Erbert (Mitte) erhielt an diesem Tag ihre Ernennungsurkunde aus den Händen von Bürgermeister Michael Mang und ist jetzt stolze Standesbeamtin.

Froh über die Hilfe bei der Ausstellung von Urkunden jeglicher Art ist auch ihre stellvertretende Amtsleiterin Michaela Mohr.

Methodisch gegen Mobbing vorgehen

Drucken
(13.09.2019) Die Stadt Koblenz hat gestern gemeinsam mit den Landkreisen Mayen-Koblenz und Neuwied eine Fortbildung zum professionellen Umgang mit mobbing Fällen durchgeführt.

Die Methode „no blame approach“ setzt dabei auf den Blick nach vorne, arbeitet ohne Schuldzuweisung mit dem Ziel, dass Mobbing sofort gestoppt wird und die Situation sich für die betroffenen Kinder und Jugendlichen möglichst schnell verbessert.

Nach dem Erarbeiten von Grundlagen konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch Rollenspiele und Reflektion ihrer Arbeit wertvolles Handwerkszeug für ihren Berufsalltag mitnehmen, um bei künftigen Mobbingfällen in der Schulklasse oder auch bei Freizeiten und Gruppen gerüstet zu sein. „Sie können ab morgen die Methode „no blame approach“ in Ihrer Arbeit anwenden!“ so Andreas Peters, einer der beiden Referenten, die die Fortbildung im Jugend- und Bürgerzentrum Karthause durchgeführt haben.

Die Initiative der Veranstaltung geht auf die Jugendschutzfachstelle der Stadt Koblenz zurück. Diese setzt sich dafür ein, regelmäßig Fachkräfte in den Bereichen Gewalt- und Suchtprävention zu stärken. Unterstützt wurde die Fortbildung durch Landesmittel des Jugendschutzes.

SPD Heimbach-Weis:

Drucken

Glücklich über Fortschritt der zehn Jahre andauernden straßenverkehrspolitischen Initiative

Seit mehr als zehn Jahren setzen sich die Heimbach-Weiser Genossinnen und Genossen für die Verbesserung der Verkehrssituation im Bereich der Siedlung „Vierzig Morgen“ ein. Zum Überqueren der Gefahrenstelle Blocker Straße/Hamburger Straße fordern die Sozialdemokraten eine Querungshilfe. Außerdem soll der dort verlaufende Radweg erschlossen werden.

HEIMBACH-WEIS. Im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens der Stadt Neuwied für den Bereich Siedlung „Vierzig Morgen“ soll das Baurecht für den Neubau eines Radweges geschaffen werden. Zwischen Heimbach-Weis und Block verläuft entlang der L259 einseitig ein baulicher Radweg, der jedoch zwischen der Einmündung Hamburger Straße und dem südlichen Siedlungsrand eine Lücke aufweist. Da eine Verbreiterung des Gehwegs auf Seiten der Siedlungslage nicht möglich ist, ist diese Verbreiterung in den Straßenraum in Verbindung mit einer Verschwenkung der Landesstraße geplant. Zudem ist die Ausstattung der Bushaltestelle mit einer Mittelinsel als Querungshilfe vorgesehen.

Erstmals gefordert wurde die Initiative einer verkehrsberuhigenden Maßnahme auf Höhe der Bushaltestelle und die Erschließung des dortigen Radweges von der SPD Heimbach-Weis vor mehr als zehn Jahren. Nun sind die Genossen froh, dass deren Forderung konkretere Gestalt annimmt.

Ratsmitglied und SPD Ortsvereins-Vorsitzender, Uwe Siebenmorgen, erklärt: „Viel Zeit ist vergangen, in der die Verkehrssituation für Kinder, ältere Menschen, Radfahrer und Spaziergänger im Bereich der Siedlung an der Blocker Straße schon längst sicherer und weniger risikoreich hätte gestaltet werden können. Mit der Einrichtung einer Querungshilfe an der Bushaltestelle Blocker Straße kann eine spürbare Verbesserung der betroffenen Verkehrsteilnehmer erreicht werden. Auch der Ausbau des Radweges ist unabdingbar, damit die Radfahrer an dieser Stelle keinem größeren Risiko ausgesetzt sind. Wir sind froh über den Fortschritt unserer Initiative und blicken positiv auf den weiteren Verlauf.“

Janick Helmut Schmitz, ebenfalls Mitglied der SPD-Stadtratsfraktion Neuwied, führt aus: „Die Situation vor Ort und das damit alltäglich verbundene Risiko, sich einer Gefahrensituation beim Überqueren der Straße aussetzen zu müssen, muss für die Bewohner spürbar verbessert und bestmöglich ausgeräumt werden. Wie wichtig dies noch immer ist, beweist die aktuelle Entwicklung um unser seit mehr als einem Jahrzehnt andauerndes Engagement. Das körperliche Wohl aller Fußgänger und Verkehrsteilnehmer gilt es an dieser bestimmten Stelle im Rahmen der bestehenden Möglichkeiten bestmöglich zu schützen. Wir freuen uns für die Bürgerinnen und Bürger aus der Siedlung ‚Vierzig Morgen‘, dass hier ein weiterer Fortschritt zu verbuchen ist.“

Über den weiteren Verlauf der baulichen Maßnahmen wird die SPD Heimbach-Weis die Bürgerinnen und Bürger fortlaufend informieren.

SPD Ortsvereins Heimbach-Weis

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL