Samstag, 26. September 2020

Letztes Update:03:27:19 PM GMT

region-rhein.de

RSS

Stadtverwaltung Neuwied begrüßt Nachwuchskräfte

Drucken

Fünf Auszubildende und fünf Beamtenanwärter neu an Bord

Der erste Arbeitstag ist wohl für jeden etwas Besonderes. Alles ist neu und aufregend. Erst recht, wenn es der erste Tag einer Berufsausbildung ist. Und die beginnen in diesem Jahr bei der Stadtverwaltung Neuwied insgesamt zehn junge Leute. Oberbürgermeister Jan Einig begrüßte sie persönlich. Und das in zwei Etappen. Bereits im Juli waren die Beamtenanwärter an der Reihe.

Lukas Römpler, Lisa Höfer, Marc Friebe, Jan Badinsky und Leon Schneider (vordere Reihe von links) haben ihr duales Studium bei der Stadtverwaltung aufgenommen und so mit der Ausbildung zum dritten Einstiegsamt (früher: gehobener Dienst) begonnen. Der Ausbildungsgang gliedert sich in theoretische Abschnitte an der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Mayen, bei denen den Anwärtern ein fundiertes Wissen für die Praxis vermittelt wird, und den praktischen Einsatz in der Stadtverwaltung. Neben Oberbürgermeister Jan Einig (hintere Reihe, von links) begrüßten auch Bürgermeister Michael Mang, Amtsleiter Wolfgang Hartmann, Ausbildungsleiterin Patricia Bresgen, Personalratsvorsitzender Jörg Hergott und Beigeordneter Ralf Seemann die Nachwuchskräfte.

Für fünf Auszubildende erfolgte dann Anfang August der Startschuss für das Berufsleben. Es sind (von links) Nico Lagershausen (Verwaltungsfachangestellter), David Giesbrecht (Fachinformatiker/Systemintegration), Marzellus Reubert (Vermessungstechniker), Ecaterina Jitari (Kauffrau für Büromanagement) und Melina Manns (Veranstaltungskauffrau). Die unterschiedlichen Ausbildungsbereiche dieses jungen Quintetts zeigen, wie facettenreich die Ausbildung in der Neuwieder Stadtverwaltung ist. Neben OB Jan Einig kamen Personalamtsleiter Holger Trende, Ausbildungsleiterin Patricia Bresgen und Personalratsvorsitzender Jörg Hergott zur Begrüßung.

Oberbürgermeister Einig machte dabei deutlich, dass die Stadtverwaltung einen großen Personalbedarf hat und stets auf der Suche nach jungen qualifizierten Mitarbeitern ist. Daher sind auch schon jetzt die Ausbildungsplätze für das Jahr 2021 ausgeschrieben. Nähere Informationen dazu gibt es auf der städtischen Homepage unter https://neuwied.de/jobs.html

Neuwieder Abfallwirtschaft wird 2021 Anstalt öffentlichen Rechts

Drucken

Kreis Neuwied – Die Neuwieder Abfallwirtschaft wird mit Beginn des kommenden Jahres eine neue Rechtsform erhalten und als “Anstalt öffentlichen Rechts“ (AöR) in ein kommunales Unternehmen überführt. Dabei wird die AöR die bisherigen Kreismitarbeiter der Abteilung Abfallwirtschaft und das operative Personal der RSAG zusammenführen, welches bisher unter dem Dach der Rheinischen Entsorgungskooperation REK für die Einsammlung der Bio-, Papier- und Restabfälle sowie den Behälterservice zuständig ist.

Der Kreistag hatte im Frühjahr nach Vorbereitungen durch den Ausschuss für Umwelt und Abfallwirtschaft die Gründung der neuen operativen Struktur beschlossen. Landrat Achim Hallerbach erklärt den Entschluss: „Um in der sehr dynamischen und zunehmend von wenigen privatwirtschaftlichen Unternehmen dominierten Abfallwirtschaft im kommunalen Interesse und damit für die Bürgerinnen und Bürger auch wirtschaftlich erfolgreich agieren zu können, sind eine hohe Flexibilität, kurze Entscheidungswege sowie eine klare Abgrenzung und Zuweisung von Verantwortlichkeiten erforderlich. Dies alles ist im bisherigen Rahmen nicht mehr zeitgemäß und wirtschaftlich umzusetzen, während die Anstalt des öffentlichen Rechts als “kommunale GmbH“ die Vorteile einer flexiblen Unternehmensform für die dann rund 120 vorwiegend gewerblich tätigen Mitarbeiter der neuen Abfallwirtschaft AöR bietet. Mit der neuen Unternehmensstruktur bekommen wir die Organisationsform, die uns die notwendigen Instrumente zur Verfügung stellt, um auch künftig eine umweltgerechte Entsorgung zu berechenbaren Gebühren zu gewährleisten.“

Achim Hallerbach betont aber auch, dass dabei die öffentliche Kontrolle über das kommunale Unternehmen bestehen bleibt: „Die Zuständigkeit und Verantwortung der politischen Gremien über den Verwaltungsrat sowie den Kreistag wird auch künftig gewährleistet sein. Mit der Gründung der Anstalt des öffentlichen Rechts ist also ausdrücklich keine Privatisierung der Neuwieder Abfallentsorgung verbunden - im Gegenteil: Sie ist Ausdruck und Fortsetzung für eine erfolgreiche Kommunalisierung.“

Und die soll in Zukunft weiter vorangetrieben werden: Nachdem bereits die Sammellogistik und der Behälterdienst, ein Teil der Transportleistungen und der Eigenvermarktung von Wertstoffen in kommunale Hände zurückgeholt wurde, steht die Ausweitung auf weitere Bereiche an.

Landrat Achim Hallerbach nennt als weitere geplante Kommunalisierungsschritte den Aufbau einer ökologischen und regionalen Grünschnittverwertung, die Sammlung von Scheckkarten-Abfällen, die Vorsortierung von Sperrmüll, den Ausbau des Stoffstrom-Managements und später möglicherweise auch die kommunale Wertstofftonne.

“Darüber hinaus wollen wir auch weiterhin die Kooperationen mit anderen Kommunalen Einrichtungen ausbauen“, erklärt Hallerbach und nennt dabei die mögliche Gründung einer Energiegesellschaft oder einer Gesellschaft zur Deponierung von Erdaushub. Perspektivisch ist also für die Neuwieder Abfallwirtschaft mit einer weitergehenden Kommunalisierung zu rechnen.

Dabei freut sich Landrat Achim Hallerbach besonders, dass auch für diese wichtige und grundlegende abfallwirtschaftliche Weichenstellung wieder ein einstimmiges Votum im Kreistag erreicht wurde: “Mit dieser Entscheidung zeigen die gewählten Vertreter der Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Neuwied, dass Sachfragen der Abfallwirtschaft ungeachtet aller parteipolitischen Ausrichtungen nach wie vor mit Vernunft und Sachverstand zukunftsorientiert und pragmatisch beantwortet werden und alle gemeinsam die erforderlichen Entwicklungen in der Abfallwirtschaft mittragen.“

 

Gericht: Landkreis Kaiserlautern darf nicht zur Erhöhung der Kreisumlage gezwungen werden

Drucken

Hallerbach begrüßt Urteil des Oberverwaltungsgerichts Koblenz

Der Neuwieder Landrat Achim Hallerbach begrüßt das aktuelle Urteil des Oberverwaltungsgerichts Koblenz im Prozess gegen den Landkreis Kaiserslautern. In dem Prozess ging es um die Verpflichtung des Landkreises Kaiserslautern durch die Kommunalaufsicht des Landes Rheinland-Pfalz und dessen Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD), die Kreisumlage als Abschöpfung von Finanzmitteln bei den kreisangehörigen Gemeinden zu erhöhen.

„Die Landkreise werden durch immer weiter anwachsende und von Bund und Land auferlegte Aufgaben und die damit verbundenen oft enormen Mehrausgaben in eine nicht mehr hinnehmbare finanzielle Schieflage gebracht. Beispielsweise in Bereich Soziales und Jugend. Hierfür fordern wir bereits seit Jahren finanziellen und strukturellen Ausgleich durch unsere Auftraggeber Bund und Land. Aber leider kommen gerade vom Land Rheinland-Pfalz weder Geld noch ausreichende Signale, die uns weiterhelfen könnten.“ Landrat Hallerbach weist in Zusammenhang auch auf das sogenannte „Neuwieder Urteil“ hin, in dem der rheinland-pfälzische Verfassungsgerichthof bereits in 2012 das Land zu einem spürbaren Beitrag zur Bewältigung der kommunalen Finanzkrise verpflichtet hatte. „Stattdessen sollen wir als Kreise – wie auch im aktuellen Fall Kaiserslautern – aufsichtsbehördlich durch das Land Rheinland-Pfalz und dessen ADD gezwungen werden, uns das Geld noch von den Mitgliedern der eigenen kommunalen Familie, unseren Gemeinden, zu holen. Das kann kein gerechter Zustand sein“, hebt Hallerbach in einer Pressemitteilung hervor.“

Er freue sich, dass das Gericht diesen Umstand in seinem Urteil entsprechend würdigte, so Hallerbach in seinem Statement.

Harald Phillips: 40 Jahre im Dienst für die Allgemeinheit

Drucken

Stadtinspektor Harald Phillips (2. von rechts) erhielt nun aus den Händen des Beigeordneten Ralf Seemann (rechts) die von Ministerpräsidentin Malu Dreyer unterzeichnete Urkunde zum 40. Dienstjubiläum. Phillips wird damit auch für seine treuen Dienste für die Allgemeinheit ausgezeichnet. Er begann seine berufliche Karriere bei der Neuwieder Stadtverwaltung am 1. Mai 1991 im kommunalen Vollzugsdienst. Zuvor hatte Phillips jedoch schon elf Jahre lang für die Polizei Rheinland-Pfalz im Dienst gestanden. Als Polizeimeister wechselte er schließlich ins Neuwieder Ordnungsamt, wo ihm seine Erfahrung zugutekam. „Aus dem Polizeidienst bin ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge ausgeschieden“, sagte Phillips. „Kommunaler Vollzugsdienst und Polizeiarbeit sind schon zwei Welten, auch wenn beide häufig kooperieren. Da sich unser Einsatzfeld deutlich erweitert hat, ist auch hier die Belastung gestiegen.“

Seemann überreichte dem Jubilar im Namen der Stadt ein Weinpräsent und einen Blumenstrauß, auch vom Personalratsvorsitzenden Jörg Hergott (links) gab es eine Anerkennung. Zu den Gratulanten gehörte auch Gerhard Schneider, der stellvertretende Leiter des Ordnungsamts (2. von rechts). Er überbrachte auch die Glückwünsche der Kollegen.

Sanierung Engerser Straße beginnt in Kürze

Drucken

Die Engerser Straße ist zwischen Markt- und Pfarrstraße sanierungsbedürftig. Die entsprechenden Ausbauarbeiten beginnen am Montag, 10. August. Gemeinschaftlich Ausführende der Baumaßnahme, die voraussichtlich bis Anfang 2021 dauert, sind die Stadt Neuwied, die Stadtwerke Neuwied (SWN) und die Servicebetriebe Neuwied (SBN). Neben der Erneuerung des Kanals und der Gas- und Wasserversorgung inklusive der Hausanschlüsse erfolgt eine Komplettsanierung von Fahrbahn, Gehwegen und Straßenbeleuchtung.

Das bleibt nicht ohne Auswirkungen auf den Verkehr: Der betroffene Bauabschnitt muss während der Arbeiten voll gesperrt werden. Eine Umleitung erfolgt über die angrenzenden Straßen. Die Bushaltestelle vor dem Gemeindehaus an der Marktkirche wird für die Dauer der Maßnahme in die Pfarrstraße verlegt.

Die zuständigen Dienststellen sowie die ausführenden Firmen vor Ort sind an einer reibungslosen Bauabwicklung interessiert und versuchen im Rahmen ihrer Möglichkeiten, die Beeinträchtigungen für die unmittelbar betroffenen Anlieger auf ein erträgliches Maß zu reduzieren. Die Stadtverwaltung bittet die betroffenen Anlieger um Verständnis und hofft auf eine gute und kommunikative Zusammenarbeit.

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL