Montag, 06. Juli 2020

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Städtischer Skatepark wird saniert

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Die Skateanlage in der Nähe der Eissporthalle muss wegen dringender  Sanierungsarbeiten für rund zwei Wochen gesperrt werden. Die Arbeiten beginnen am 2. Juni, dem Dienstag nach Pfingsten. Dabei werden die Oberflächenbeläge und Fugen saniert und versiegelt. Anschließend müssen sie noch aushärten. Das Stadtbauamt bittet die Nutzer um Verständnis für die vorübergehende Sperrung. Die Anlage ist während der Sanierungsphase mit einem Bauzaun gesichert.

Pfand-astische Aktion: 750 Euro für die Neuwieder Tafel

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Michael Klein und Jörg Röder aus Oberbieber waren überwältigt von der großen Resonanz ihrer „Pfand-astischen Aktion“ zugunsten der Neuwieder Tafel am vergangenen Wochenende. Nicht nur aus Oberbieber, sondern aus dem ganzen Stadtgebiet stellten Neuwieder leere Getränkekästen und Pfandflaschen bereit. Von 09.00 Uhr morgens bis Ladenschluss waren die beiden Oberbieberer unterwegs und luden ihren großen Transporter mehrfach bis unters Dach voll. Zudem erhielten Klein und Röder spontane Spenden für die Tafel.

Schließlich konnten sie der Neuwieder Tafel einen großen Umschlag mit 750 Euro inklusive eines Gutscheins des Edeka-Markts Thomas Meurer aus Oberbieber überreichen.

Leserbrief zu „AfD spendet an Corona-Geschädigte"

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Beim Komplex AfD, Spenden und Geheimnistuerei denke ich eher an die verdeckten Zahlungen von rund 132.000 Euro an die AfD-Politikerin Alice Weidel, bei denen die Bundestagsverwaltung wegen möglicher Verstöße gegen das Parteiengesetz Sanktionen gegen diese Partei prüft. Es stehen Strafzahlungen in dreifacher Höhe der Spenden aus der Schweiz im Raum, also rund 396.000 Euro. Jetzt will aber die AfD-Fraktion im Neuwieder Stadtrat einen Teil ihrer Aufwandsentschädigungen für einen guten Zweck spenden, was auf jeden Fall sympathisch ist im Gegensatz zu einer verdeckten Entgegennahme großer Spenden von jemandem, der etwas zu verbergen hat. Der angekündigte Verzicht auf eine medienöffentliche Bekanntgabe von Empfängern dieser Spenden befremdet mich jedoch aus zwei Gründen. Zum einen wirkt das heimliche Spenden an gemeinnützige Vereine oder Organisationen dadurch vergleichbar anrüchig wie etwa ein heimlicher Bordellbesuch, den man auch nur dann selbst öffentlich macht, wenn man erfolgreicher Kommunalpolitiker in Ochtendung ist. Zum anderen überzeugt die Begründung nicht, in der Vergangenheit sei vielerorts Druck auf Organisationen ausgeübt worden, die von der AfD eine Spende angenommen hätten. Wäre das der Fall gewesen, hätte diese Partei das doch auf jeden Fall laut und heftig angeprangert. Dieses Liebäugeln mit einem Opfermodus erinnert an den bisherigen geheimnistuerischen Umgang der AfD mit ihren Freitagsveranstaltungen im Kreis, deren Veranstaltungsort man nur auf Nachfrage mitgeteilt bekam. Dabei weiß nicht nur ich, in welcher Neuwieder Gaststätte diese Veranstaltungen stattfanden. Zudem stand deren Name sogar in einem ausgewogenen Artikel über eine AfD-Freitagsveranstaltung. Und als ich die letzte Veranstaltung dieser Partei vor den Corona-Einschränkungen in Oberbieber zum Thema „Wald und Wild“ besuchte, sah ich dort keinen einzigen Gegendemonstranten, obwohl die Partei den Veranstaltungsort zuvor sogar hinreichend öffentlich bekanntgegeben hatte.

Siegfried Kowallek, Neuwied

Mit dem Bundestag 2021/2022 in die USA

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Erwin Rüddel wirbt für das Parlamentarische Patenschafts-Programm

Kreisgebiet. „Für 2021/2022 vergibt der Deutsche Bundestag wieder Stipendien für ein Austauschjahr in den USA an Schülerinnen und Schüler sowie an junge Berufstätige. Damit haben Interessierte, auch aus dem Kreis Neuwied, die Chance den American Way of Life zu erleben sowie Politik, Gesellschaft und Kultur in den USA zu entdecken“, berichtet der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel.

Das Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP) ist ein gemeinsames Programm des Deutschen Bundestages und des US-Kongresses, von dem seit 1983 Schülerinnen und Schüler zwischen 15 und 17 Jahren sowie junge Berufstätige profitieren. „Über die Dauer eines Austauschjahres besuchen die deutschen Schülerinnen und Schüler in den USA eine High School, während die jungen Berufstätigen ein College besuchen und anschließend ein Praktikum in einem amerikanischen Betrieb absolvieren“, ergänzt Rüddel.

Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des PPP werden die USA und ihr politisches System erlebbar. Dabei wird Gemeinsames und Unterschiedliches aufgezeigt. Während des Austauschjahres leben die Stipendiaten in Gastfamilien. Neben dem Entdecken und Erfahren des anderen Erdteils mit seinen zahlreichen Gesichtern, vermitteln sie als Junior-Botschafter ihre Erfahrungen, Werte und Lebensweise aus ihrem Heimatland.

„Die Teilnahme am Parlamentarischen Patenschafts-Programm ist sowohl eine Herausforderung als auch eine große Chance für die jungen Menschen. Für alle Beteiligten stellt der interkulturelle Austausch eine aufregende Zeit und ein unvergessliches Erlebnis dar, bei dem zahlreiche oft langanhaltende Kontakte geknüpft werden“, konstatiert Erwin Rüddel.

Im Mai 2020 hat die Bewerbungsphase für das 38. PPP-Programmjahr 2021/2022 begonnen, die Bewerbungsfrist endet am 11. September 2020. – Alle Infos gibt es unter: https://www.bundestag.de/ppp

AfD spendet an Corona-Geschädigte

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Neuwied. Aus Solidarität mit Corona-Geschädigten wollen die Mitglieder der AfD-Fraktion im Neuwieder Stadtrat einen Teil ihrer monatlichen Aufwandsentschädigung für einen guten Zweck spenden. Von einer medienöffentlichen Bekanntgabe der Empfänger der Spenden möchte die Fraktion absehen, da bereits in der Vergangenheit vielerorts massiv Druck auf Organisationen ausgeübt wurde, die eine Geldspende der AfD angenommen haben. Die „monatliche Spendenaktion“ soll vorerst bis zum Ende des Jahres durchgeführt werden. Gemeinnützige Vereine oder Organisationen in Not dürfen sich gerne an die Fraktion wenden.

AfD-Fraktion im Stadtrat Neuwied

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