Montag, 21. Januar 2019

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Neuwieder Stadtspitze wünscht „Frohe Weihnachten“

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Statt Grüßen in Kartenform Spende an Caritas-Einrichtung

Wie es schon in den vergangenen Jahren zur guten Tradition geworden ist, verzichtet die Neuwieder Stadtspitze darauf, Weihnachts- oder Neujahrsgrüße schriftlich zu verschicken. Das dabei eingesparte Geld wird stattdessen einem gemeinnützigen Verein oder einer Organisation gespendet. So wird in diesem Jahr die Caritas-Einrichtung „Schöppche“, einer Tagesstätte für Menschen in Not, unterstützt. Aber auch ohne Karten wünschen Oberbürgermeister Jan Einig, Bürgermeister Michael Mang und die ehrenamtlichen Beigeordneten Dieter Mees und Jan Petry den Neuwieder Bürgerinnen und Bürgern frohe Weihnachten, eine besinnliche Zeit und alles Gute für ein hoffentlich friedvolles neues Jahr.

 

Statt Weihnachtskarten: Spende für kleine Patienten

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750 Euro für Sonnenschein - Herschbach: Direkte Hilfe entspricht dem Sinn des Weihnachtsfests

Neuwied. Kinder bekommen im Marienhaus-Klinikum St. Elisabeth alle notwendigen und pflegerischen Leistungen. Ein kindgerechtes Umfeld im Krankenhaus ist dem Förderverein Sonnenschein jedoch ebenso wichtig. Auch die Stadtwerke Neuwied (SWN) wollen die Kinder bei der Genesung unterstützen, verzichten erneut auf den Versand von Weihnachtskarten und unterstützen den Verein mit 750 Euro.

„Institutionen, Vereine und Unternehmen verschicken sie jedes Jahr hundertfach. Auch wir haben das lange so gemacht. Ich denke aber, dass wir mit der Spende an den Verein Sonnenschein dem Sinn des Weihnachtsfests erheblich näher sind“, erklärt Geschäftsführer Stefan Herschbach. Bereits im vergangenen Jahr hatten die SWN das Geld für einen guten Zweck ausgegeben und die Caritas Neuwied bedacht, die unter dem Motto „Warm durch den Winter“ bedürftigen Kindern warme Schuhe für die kalte Jahreszeit gekauft hatte.

Die Freunde und Förderer der Kinderklinik unterstützen seit 15 Jahren die kleinen Patienten und ihre Eltern. Durch die Veränderungen im Gesundheitswesen wurde das ehrenamtliche Engagement immer wichtiger, um neben der medizinischen Grundversorgung bei der Anschaffung notwendiger medizinischer Geräte und Einrichtungsgegenstände zu helfen. „Manches wäre sonst nicht finanzierbar“, erklärt der Vorsitzende des Vereins, Dr. Marc Bohr. Sonnenschein hilft bei der Nachbehandlung und Betreuung von Kindern im häuslichen Umfeld und hat sich finanziell stark engagiert, damit der Neubau der Kinderklinik auch kindgerecht erfolgen konnte. Frische und freundliche Farben, Kuscheltiere, Spielecken mit Elefanten und Giraffen, Bücher zum Schmökern und mehr lassen die Kinder – fast – vergessen, dass sie im Krankenhaus sind. Dr. Michael Ehlen, Chefarzt der Kinderklinik, betont: „Die Eltern-Kind-Unterbringung ist heute ein fester Bestandteil im St. Elisabeth. Dazu gehört auch die Hilfe nach dem Krankenhausaufenthalt, die besonders Familien in schwierigen Lagen zugutekommt. Der Verein hilft enorm, die Genesung unserer kleinen Patienten zu unterstützen.“

Kaffee, Kuchen und viele weihnachtliche Töne

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Der VdK-Ortsverband Heddesdorf feierte den Advent

Weihnachtsfeier des VdK-Ortsverband Heddesdorf 2018 bezeichnen. Zahlreiche Mitglieder und auch Gäste des nun mehr 340 Mitglieder starken Vereins trafen sich zur vorweihnachtlichen Feier im Josef-Ecker-Stift. Nach der Begrüßung der Teilnehmer durch den Vorsitzenden Sven Lefkowitz ließen es sich die Vorstandsmitglieder nicht nehmen, die Gäste mit Kaffee, leckerem Kuchen und allerlei Getränken zu verwöhnen. Die musikalische Untermalung gab es, wie auch in den vorangegangenen Jahren, vom Klavier durch Christine Seelbach. Als besondere Gäste waren Pfarrerin Julia Arfmann-Knübel von der evangelischen Friedenskirchengemeinde Neuwied und Pfarrer Georg Müller von der katholischen Pfarreiengemeinschaft Neuwied anwesend. Pfarrerin Arfmann-Knübel stimmte die Anwesenden mit einer schöne Geschichte über die Entstehung des Adventskranzes und das Alter des Brauchtums in die Vorweihnachtszeit ein. Im zweiten Abschnitt der Feierlichkeiten war eine Abordnung der Jazz-Combo der städtischen Musikschule zu Gast. Das Sextett unterhielt die Gäste mit weihnachtlichen Klängen auf verschiedenen Blasinstrumenten. Begeistert lauschten die Teilnehmer der tollen Darbietung und spendeten als Dank großen Applaus. Gegen Abend ging die schöne und gelungene Veranstaltung mit zufriedenen Gästen dem Ende entgegen. Die Gemeinschaft des VdK-Ortsverband Heddesdorf bedankte sich herzlich bei allen Mitwirkenden, Gästen und Ehrengästen der gelungenen Feier und wünscht ein besinnliches Weihnachtfest sowie guten Jahreswechsel.

Kreisausschuss beschloss zahlreiche Investitionen

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Weiße Flecken im Breitbandausbau sollen noch geschlossen werden

In seiner jüngsten Sitzung des Kreisausschusses beschlossen die Mitglieder die Auszahlung von Kreiszuwendungen zu Neu- und Umbaumaßnahmen in Kindertagesstätten. Insgesamt 690.000 Euro gehen als Teilzahlungen an die Evangelische Kita Neustadt, die HTZ-Kita in Puderbach, Evangelische Kita in Anhausen und Rüscheid, die Kommunale Kita Sonnenschein in Rheinbreitbach, die Katholische Kita in Neustadt, die Katholische Kita in Bad Hönningen, Kita in Rheinbrohl, die Kita in Raubach, HTZ-Kitas Linz Roniger Hof und in Asbach, sowie die Evangelische Kita im Raiffeisenring in Neuwied.

Insgesamt 200.000 Euro gehen als Kreiszuwendungen für kommunale Schulbaumaßnahmen an die Stadt Neuwied, an die Verbandsgemeinden Rengsdorf, Linz und Dierdorf.

Und für die so genannte Nachverdichtung im Breitbandausbau (Schließen der weißen Flecken), gab der Ausschuss ebenfalls grünes Licht. Landrat Achim Hallerbach freut sich über die Maßnahme: „Sobald die Förderbescheide von Bund und Land auf dem Tisch liegen, kann in zusätzlich 32 kleineren Gebieten im Landkreis, für 1.200 Haushalte und 50 Gewerbeeinheiten, Breitband ausgebaut werden. Ein weiteres Investitionsvolumen von 2,2 Millionen Euro.“ Nachdem Telekommunikationsunternehmen im Frühjahr ihre Ausbauzusage teilweise zurückgezogen hatten, mussten diese Gebiete neu vergeben werden.

Neuwied braucht einen direkten Rheinsteig-Anschluss

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CDU-Fraktion sieht durch direkte Anbindung an den Wanderweg touristischen Mehrwert für die Stadt

Neuwied. „Wege müssen Gäste in unsere Stadt führen und nicht an uns vorbei“, bringt es CDU-Fraktionsgeschäftsführer Pascal Badziong auf den Punkt, wenn er zusammen mit seinen Kollegen der CDU-Stadtratsfraktion den Blick auf die Wanderkarte des bekannten Premium-Wanderweges „Rheinsteig“ richtet.

Zwischen Bonn, Koblenz und Wiesbaden führt der 320 km lange Rheinsteig rechtsrheinisch auf überwiegend schmalen Wegen und anspruchsvollen Steigen bergauf und bergab zu Wäldern, Weinbergen und spektakulären Ausblicken. 190 km verlaufen durch das Land Rheinland-Pfalz und 75 km des beliebten Premium-Wanderweges durchlaufen den Landkreis Neuwied. „Rund 10.000 Wanderer zieht es jährlich in unsere Region“, weiß auch Josef Kretzer vom Engerser Arbeitskreis Heimat und Tourismus, der die Idee zusammen mit den Kommunalpolitikern der CDU vorantreiben möchte.

Aktuell werden diese Gäste, wenn sie rheinauf wandern in Neuwied-Feldkirchen in den Westerwald abgeleitet und kommen hinter Neuwied in Bendorf-Sayn auf der Wegstrecke wieder herunter. Ebenso verläuft die Wegstrecke rheinab an Neuwied vorbei. Auf der Gesamtwegstrecke entferne sich der Rheinsteig an keiner Stelle so weit vom Rhein, wie in Neuwied.

„Wir haben die Anregung zu einer Zuwegung in Neuwied-Feldkirchen bereits gegeben und auch das Rheinsteig-Büro steht der Aufnahme dieses attraktiven Streckenabschnittes positiv gegenüber“, berichtet Josef Kretzer.

Vom Anschlusspunkt Feldkirchen zum Anschlusspunkt Bendorf kämen dann 12 km Streckenführung direkt am Rhein entlang hinzu, die für Wanderer von großem Interesse sein werden. Bei einer offiziellen Anerkennung des Zuweges werde dieser außerdem in das offizielle Kartenmaterial des Rheinsteigs aufgenommen. „Wir sehen in Engers aufgrund der hervorragenden Übernachtungsmöglichkeiten, dass das Wandern entlang des bekanntesten Stroms von Deutschland eine immer größere touristische Bedeutung einnimmt“, so der Engerser Ortsvorsteher Dieter Neckenig.

„In der nächsten Ratssitzung werden wir den Antrag stellen, mit dem Rheinsteig-Büro und den Betreibern der Wegstrecke eine passende Anschlussstelle bzw. einen Zuweg zum Wanderweg Rheinsteig vom Anschlusspunkt Neuwied-Feldkirchen zum Anschlusspunkt Bendorf zu prüfen und zu realisieren“, kündigt Fraktionsvorsitzender Martin Hahn an.

„Mit dieser Maßnahme lässt sich die touristische Infrastruktur in der Stadt Neuwied weiter verbessern und weitere Gäste werden über den Wanderweg in unsere Stadt gelockt“, führt Pascal Badziong weiter aus, wenn er auf die zahlreichen touristischen Höhepunkte entlang der Wegstrecke in der Stadt Neuwied schaut. Es seien exemplarisch nur die Feldkirche, der Schlosspark Neuwied, Deichmauer mit Pegelturm, der „Seeweg“ entlang des Steinsees, die Rheinanlagen in Engers mit Grauer Turm und Teile der mittelalterlichen Stadtbefestigung, das Schloss Engers sowie die gastronomischen Angebote entlang der Strecke genannt.

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