Donnerstag, 22. April 2021

Letztes Update:08:13:13 AM GMT

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Starkregenvorsorge: Zwei Ortsbegehungen fallen aus

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Die Stadtverwaltung bedauert, dass sie aufgrund der gültigen Allgemeinverfügung zwei Ortsbegehungen absagen muss, bei denen Informationen für das geplante Starkregenvorsorgekonzept eingeholt werden sollten. Betroffen sind die beiden Veranstaltungen am Donnerstag, 22. April. Der Stadtteil Segendorf stand für 10 Uhr, der Stadtteil Rodenbach für 14 Uhr auf dem Programm. Die Ortsbegehungen sollen nachgeholt werden, entsprechende Termine stehen allerdings noch nicht fest. Das Stadtbauamt bittet Bürgerinnen und Bürger daher darum, die vorhandene Web-Anwendung www.tinyurl.com/starkregen-nr zu nutzen, in der Problemstellen und Maßnahmenvorschläge verortet und benannt werden können. Diese Online erteilten Hinweise zu extremen Starkregenereignissen sollen im Konzept Berücksichtigung finden.

(Mathematik-Informatik-Naturwissenschaft-Technik) mint@home - For Girls Only

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Landkreis Neuwied startet Girls-MINT-Workshops

Drei Tage - drei Workshops jeweils 90 Minuten MINT-Erfahrung gemütlich von zu Hause.

In der MINT-Region Neuwied werden mit Unterstützung des Ada-Lovelace-Projekts der Hochschule Koblenz erstmalig kostenlose Girls-MINT-Workshops angeboten. In den Pfingstferien, vom 25.-27.05.2021, finden online-Technik-Workshops für MINT-interessierte Schülerinnen der 6./7. Klassen statt.

Das Angebot „mint@home - For Girls Only“ richtet sich an Mädchen in der 6./7. Klasse. Nach der Anmeldung werden Technikboxen mit dem Workshop-Material nach Hause gesendet. Die Kurse finden jeweils online statt und werden live von Studentinnen aus MINT-Studiengängen begleitet.

Folgende Fragestellungen werden von den Schülerinnen unter die Lupe genommen:

Künstliche Intelligenz- wo im Alltag begegnen uns KI-Systeme und wie lernen künstliche Intelligenzen?

Elektro-Antrieb - wie funktionieren die neuen „Nicht-Raucher“? - bei uns baust du deinen eigenen E-Motor.

Was bitte ist Rheologie?- wo begegnet uns diese im Alltag? - und
was hat das mit dem Ketchup, der nicht aus der Flasche will zu tun?

Die Nachwuchsforscherinnen gehen Naturwissenschaften und Technik auf die Spur und erfahren ganz nebenbei wie wir unser Klima und unsere Umwelt schützen können und wo noch Bedarfe sind. Die Studentinnen stehen den Schülerinnen im Anschluss für Fragen zu MINT- Studiengängen zur Verfügung.

Termine: 25.-27.05.2021 jeweils von 11:00-12:30 Uhr
Teilnehmerinnen: Melde Dich schnell an, wir haben nur 15 Plätze
Anmeldeschluss: 09.05.2021
Anmeldung: Bildungsbüro Neuwied – Laura Schaaf (Email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ; Tel.: 02631/803-195)

Der Landkreis Neuwied ist anerkannte MINT-Region und kooperiert mit dem rheinland-pfälzischen Ada-Lovelace-Projekt. Das Projekt wird durch das Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz und das Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur sowie dem Europäischen Sozialfonds gefördert. Mehr Informationen unter www.ada-lovelace.de.

Der 1. Kreisbeigeordnete und Dezernent des Landkreises Michael Mahlert freut sich über die Kooperation: „Die Leitziele der MINT-Region Neuwied sind unter anderem die Entfachung des MINT-Interesses sowie die Chancengleichheit in der MINT-Bildung. Wir sind über unsere starken Kooperationspartner sehr froh und freuen uns, dass wir gemeinsam mit dem Ada-Lovelace-Projekt und der Hochschule Koblenz mit den Girls-MINT-Workshops starten können! Gemeinsam mit weiteren Kooperationspartnern finden in den nächsten zwei Jahren Workshops für Mädchen statt. Diese Workshops bilden nur einen Baustein der vielfältigen MINT-Projekte in der Region.“

1.493 angemeldete Fünftklässler zum Schuljahr 2021/22

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Trend zum Gymnasium hält an

Kreis Neuwied. In den weiterführenden Schulen im Landkreis Neuwied wurden bisher 1.493 Kinder für das kommende 5. Schuljahr angemeldet. Das sind laut Schulreferat der Kreisverwaltung 59 Fünftklässler mehr als im vergangenen Jahr. Erfahrungsgemäß gibt es auch nach Ablauf der offiziellen Anmeldefrist noch ein paar Dutzend Nachmeldungen und Verschiebungen. „Bereits jetzt steht fest, dass auch weiterhin alle unsere Schulen gut angenommen werden“, freut sich der 1. Kreisbeigeordnete und Schuldezernent Michael Mahlert. „Alle Schulstandorte sind sicher und wir freuen uns, auch weiterhin allen Kindern im Kreis ein wohnortnahes Angebot für einen Platz an einer Realschule plus oder einem Gymnasium machen zu können“, so Mahlert.

Deutlich erkennbar ist auch im Landkreis Neuwied der Trend zum Gymnasium. Waren es vor 5 Jahren noch 38 % der Viertklässler, die für die 5. Klasse der fünf Gymnasien im Landkreis angemeldet wurden, sind es heute 41 %. Der Trend bei den Realschulen+ ist gegenläufig. An den insgesamt 12 Realschulen im Kreis gibt es Stand heute 770 Anmeldungen, was ca. 51 % der Schülerinnen und Schüler entspricht. Wie in jedem Jahr kann die IGS Johanna-Loewenherz als einzige Integrierte Gesamtschule im Landkreis Neuwied aufgrund der landesrechtlichen Vorgaben wieder nur 112 Schülerinnen und Schüler aufnehmen. Einen Schulplatz dort hatten sich für ihre Kinder 181 Eltern gewünscht, so dass wieder einmal das Losverfahren über die Vergabe der Plätze entscheiden musste.

Ansonsten gibt es wie in jedem Jahr kleinere Schwankungen und Verschiebungen zwischen den einzelnen Schulen, die in der Regel demografische Gründe haben. „Dort, wo nur wenig Viertklässler die Grundschulen verlassen, gibt es natürlich auch entsprechend weniger Anmeldungen für die fünften Klassen“, so Beigeordneter Mahlert. „Erfahrungsgemäß gleicht sich das in den nächsten Jahren aber wieder aus.“ Auch die Verschiebung der Anmeldezahlen zwischen den beiden Gymnasien in der Stadt Neuwied bereitet dem Schuldezernenten wenig Kopfzerbrechen. „In den letzten Jahren hat das Werner-Heisenberg-Gymnasium von Jahr zu Jahr mehr Anmeldungen verzeichnen können, in diesem Jahr geht der Trend wieder eher zum Rhein-Wied-Gymnasium“, so Mahlert. „In der Stadt und im Kreis sind aber beide Schulen für ihre hervorragende Arbeit bekannt, so dass die von Jahr zu Jahr auftretenden Schwankungen ohne Bedeutung für die gesamte Schulentwicklung sind.“

7-Tages-Inzidenz im Landkreis Neuwied an sieben Tagen infolge unter 200

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Maßnahmen werden ab Dienstag, 13. April leicht entschärft.

Nachdem an sieben aufeinanderfolgenden Tagen der Inzidenzwert im Landkreis unter 200 gelegen hat, gilt nun wieder die Verfügung vom Anfang April (3. April 2021), allerdings orientiert am Muster aus der 18. Corona-Bekämpfungsverordnung für Inzidenzen über 100, da die 7-Tages-Inzidenz weiterhin deutlich über dieser Marke liegt.

Dies bedeutet u.a. für die Bürger und Bürgerinnen:

1. Ausgangssperre (von 21:00 bis 5:00 Uhr) und Terminshopping mit Einzelterminen in Einzelhandel sowie die Maskenpflicht (FFP2-, bzw. OP-Masken, drinnen und draußen) bleiben grundsätzlich bestehen

2. Beim Friseur, in der Fahrschule und im Einzelunterricht in der Musikschule braucht es keinen negativen Schnell- oder Selbsttest mehr.

3. Von der Schließung ausgenommen sind: Einzelhandelsbetriebe für Lebensmittel, Getränkemärkte, Drogerien, Babyfachmärkte, Verkaufsstände auf Wochenmärkten, deren Warenangebot den zulässigen Einzelhandelsbetrieben entspricht, Apotheken, Sanitätshäuser, Reformhäuser, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Reinigungen, Waschsalons, Zeitungs- und Zeitschriftenverkauf, Buchhandlungen, Baumärkte, Tierbedarfsmärkte und Futtermittelmärkte, Großhandel, Blumenfachgeschäfte, Gärtnereien, Gartenbaubetriebe, Gartenbaumärkte, allerdings sind Verkaufsstellen spätestens ab 21:00 Uhr zu schließen

5. In Kindestageseinrichtungen wird der „Regelbetrieb bei dringendem Bedarf“ beibehalten.

6. Im öffentlichen Raum ist der Aufenthalt mit den Angehörigen des eigenen Hausstands und einer Person eines weiteren Hausstandes gestattet, Kinder bis sechs Jahre werden nicht mitgezählt.

7. Ämter, Behörden, Verwaltungen, Bau-, Betriebs- und Wertstoffhöfe oder ähnliche öffentliche Einrichtungen können unter Beachtung der allgemeinen Schutzmaßnahmen öffnen

8. Abhol-, Liefer- und Bring-Dienste öffentlicher und gewerblicher Einrichtungen sind nach vorheriger Bestellung unter Beachtung der allgemeinen Schutzmaßnahmen zulässig.

„Was erlaubt, eingeschränkt erlaubt oder verboten ist, steht in der, auf unserer Homepage veröffentlichen, Verordnung. Im Zweifelsfall ist dort vieles nachzulesen“, so Frank Laupichler, Leiter der Ordnungsbehörde des Landkreises „im Wesentlichen gelten die Regeln der 18. Corona-Bekämpfungsverordnung zumindest zunächst. Dass die 18. Corona-Bekämpfungsverordnung die letzte ihrer Art sein wird steht allerdings nicht zu befürchten“.

Hier finden Sie die Verordnung:

https://www.kreis-neuwied.de/kv_neuwied/Home/Aktuelles/Bekanntmachungen

Pandemiebekämpfung im Landkreis – Die Hausaufgaben sind gemacht

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Kreis Neuwied – Auf den eigenen Verantwortungsbereich bezogen zeigt sich Landrat Achim Hallerbach zufrieden: „Die Testmöglichkeiten im Landkreis und der Stadt werden hervorragend von den Bürgerinnen und Bürgern angenommen. Die Slots in unserem Testzentrum werden alle genutzt. Gleiches berichten die Bürgermeister aus den Verbandsgemeinden. 45 Schulen im Kreis beteiligen sich an der, von uns initiierten, dritten Testung für die Schulgemeinschaften. An den Testmöglichkeiten für KiTa-Kinder arbeiten wir zu Zeit. Auch da bin ich zuversichtlich, dass wir eine Lösung finden, sobald die Tests zugelassen werden. Beim Impfen hingegen werden wir massiv ausgebremst. Wir könnten in der Woche 5.600 Impfungen durchführen. Dies jedoch scheitert an der Terminvergabe seitens des Landes, auf die wir aber keinen Einfluss haben“, bewertet Landrat Achim Hallerbach die aktuelle Situation.

Die Diskrepanz zwischen Realität und Möglichkeit zeigte sich über die Ostertage im Impfzentrum: Ostersamstag: 329 Impfungen, Sonntag 251 und nur der Ostermontag war gut ausgelastet. „Das ist mehr als ärgerlich: unser Personal stand parat, Impfstoff gab es auch genug, die Terminierung verhinderte aber die Auslastung“, zeigt sich Landrat Achim Hallerbach unzufrieden mit der Situation, “und die Kollegen der anderen Landkreise berichten das Gleiche.“

Der Inzidenzwert ist seit sieben Tagen konsequent unter 200, was eine Rücknahme der Verschärfungen zur Folge hat. Dann werden Baumärkte und Gartencenter oder Buchhandlungen wieder öffnen. Ob sich dieser Trend fortsetzen wird, wird sich in den Wochen nach Ostern zeigen, denn dann wird sichtbar, wie sich die Menschen in ihrem privaten Bereich über die Feiertage verhalten haben. Es zeige sich, dass nach einem Wochenende, viele die Fieberambulanz zum Testen (PCA-Test) aufsuchen und vor einem Wochenende viele die Möglichkeit des Schnelltests wählen. „Wir hoffen natürlich, dass negative Testergebnisse nicht als Freifahrtschein betrachtet werden, um die Abstands- und Hygieneregeln zu ignorieren,“ so Landrat Achim Hallerbach.

Dank der weitestgehend abgeschlossenen Erst- und Zweitimpfungen durch die mobilen Impfteams in den Senioren- und Pflegeheimen sind die Infektionszahlen dort massiv gesunken. Hot-Spots sind zur Zeit im Landkreis nicht zu verzeichnen und die Verantwortlichen setzen mit dem Ausbau der Testmöglichkeiten, gerade auch in den Schulen und Kindertagesstätten, darauf, dass diese nicht mehr entstehen.

„Wir hoffen, dass die Terminierung durch das Land besser wird, damit wir unsere Impfmöglichkeiten ausschöpfen können, das Hin-und-Her beim AstraZeneca-Impfstoff hat die Sache nicht erleichtert. Wir erleben im Impfzentrum, dass Menschen vor Ort, wenn sie erfahren mit welchem Impfstoff geimpft werden soll, die Impfung ablehnen. Erst seit letzter Woche haben wir vom Land eine priorisierte Warteliste mit Menschen erhalten, die zwar registriert aber nicht terminiert sind. Diese können wir dann abarbeiten“, so Oliver Schumacher, stellvertretender Leiter des Impfzentrums in Oberhonnefeld. Er sei stolz auf sein Team, dass nicht nur Verständnis und Lob erfährt, wenn Menschen abgewiesen werden müssen, weil sie nach der Prüfung der Zugangskriterien vor Ort, nicht geimpft werden dürfen. Und einige Kriterien seien schwer zu vermitteln. So seien Krebspatienten, die sich einer Chemotherapie unterziehen, priorisiert, ist die Chemotherapie jedoch vorbei ist die Priorisierung aufgehoben.

„Dass die Hausärztinnen und Hausärzte nun auch Impfungen durchführen dürfen, wird sich positiv auf das schleppende Impftempo auswirken. Natürlich ist es ein gewaltiger Verwaltungsakt für die Niedergelassenen: registrieren lassen, die Impffolge nach der Prioritätenliste festlegen, dokumentieren, alles viel Bürokratie, aber die Hausärzte sind letztlich diejenigen, die ihre Patienten kennen. Ich hoffe wirklich sehr, dass sich viele Hausärzte beteiligen und die direkte Impfstoff-Lieferungen an die Hausarztpraxen funktionieren“, appelliert Landrat Achim Hallerbach.

Statt Impfwerbespots wäre den Menschen mit einer besseren Organisation der Terminvergabe und Impfstofflieferung mehr geholfen. „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht, es haben alle an einem Strang gezogen: die Hilfsorganisationen, die Ärzte, die Verwaltungen in den Schulen, die Lehrer und Lehrerinnen, die Eltern. Es sind nun wirklich Bund und Land gefordert, damit wir mit einem zügigen Impftempo aus der Corona-Pandemie rauskommen,“ bekräftigt Hallerbach abschließend.

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