Friday, 24. January 2020

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SGD Nord: Erörterungstermin für Abfallbehandlungsanlage wird verschoben

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In der Gemarkung Urbach (Ortsteil Überdorf) plant der Landkreis Neuwied den Bau und den Betrieb einer Abfallbehandlungsanlage für kommunalen Grünabfall. Der im Rahmen des immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahrens für den 28. Januar 2020 angekündigte Erörterungstermin muss leider verschoben werden, teilt die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord mit.

Im laufenden Verfahren wurde festgestellt, dass es noch einzelne Aspekte gibt, die abgeklärt werden müssen. Erst wenn dies geschehen ist, kann der Erörterungstermin stattfinden. Das für die Anlage vorgesehene Gelände liegt in einer Naturparkkernzone. Bei dem umfangreichen Genehmigungsverfahren ist eine Umweltverträglichkeitsprüfung verpflichtend und eine intensive Vorabprüfung nötig. Der neue Termin wird zu gegebener Zeit bekanntgegeben.

Landrat Hallerbach: Neues Gebäude ist Investition in Zukunft

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Umzug der Kreisabfallwirtschaft verlief ohne Komplikationen

Mitarbeiter sind wieder telefonisch und per Mail erreichbar

Der Umzug der Kreisabfallwirtschaft innerhalb des Neuwieder Gewerbegebietes Friedrichshof von der Rudolf-Diesel-Straße 10 in die Carl-Borgward-Straße 12 verlief ohne Komplikationen. Hiervon überzeugte sich Landrat Achim Hallerbach jetzt persönlich.

Landrat Achim Hallerbach, zugleich auch Dezernent für Abfallwirtschaft, machte deutlich: „Wir investieren hier in die Zukunft. Das neue Gebäude stellt die Basis für die laufenden und anstehenden Aufgaben der Abfallwirtschaft dar. Ich danke an dieser Stelle ausdrücklich unseren Mitbürgern und der Wirtschaft, die so vorbildlich an unserem Abfallwirtschaftssystem mitwirken und somit derartige Investitionen erst ermöglichen. An erster Stelle danke ich aktuell den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz bei den Umzugsarbeiten.“

„Nicht nur Akten, sondern auch jede Menge technische Ausstattung galt es vom alten Gebäude herüberzubringen und neu zu installieren. Aber in einem gemeinsamen Kraftakt haben wir es geschafft“, fasst Abteilungsleiter Jörg Schwarz den erfolgreichen Umzug zusammen.

Auf einer Grundstücksgröße von fast 20.000 Quadratmetern entstand ein dreigeschossiges Sozial- und Verwaltungsgebäude mit 700 qm Grundfläche. Die Massivbauweise beinhaltet auch eine Wärmerückgewinnung, was dem Projekt – ähnlich wie bei anderen Gebäuden der Abfallwirtschaft (ASL Linkenbach) eine besondere umweltfreundliche Note verleiht.

Insgesamt erhalten rd. 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (gewerblich und Verwaltung) hier einen zeitgemäßen Arbeitsplatz. Die Fahrzeugplätze umfassen LKW-Stellflächen für 42 Fahrzeuge und PKW-Stellflächen rd. 100 Fahrzeuge. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen noch Behälterlager und Werkstatt folgen. Insgesamt kostete die Anlage, welche aus Verwaltung- und Sozialgebäude incl. dazugehörigen Außenanlagen und Verkehrsflächen besteht, rd. 4,5 Mio Euro.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abfallwirtschaft sind nun wieder regulär telefonisch oder per Email erreichbar.

SWN erneuern Leitungen in der Aubachstraße

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Die K116 erhält am Ende der Arbeiten neue Straßendecke

Neuwied. Die Stadtwerke Neuwied (SWN) erneuern in der Aubachstraße in Niederbieber (K116) zwischen der Augustenthaler und der Melsbacher Straße die Versorgungsleitungen und die Hausanschlüsse. In der Woche ab dem 27. Januar geht´s los. Es wird Einschränkungen geben, da die Arbeiten auf der rund 330 Meter langen Strecke bei halbseitiger Sperrung mit Ampelregelung durchgeführt werden. Die Häuser sind – bei zeitlich begrenzten Einschränkungen - erreichbar. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis in den Juni.

Im Anschluss an die Rohrbauarbeiten wird durch den Landkreis Neuwied die Fahrbahndecke erneuert. Dazu ist eine etwa einwöchige Vollsperrung nötig. Der Zeitpunkt wird, je nach Bauverlauf, auch mit den Busbetrieben für eine möglichst geringe Einschränkung abgesprochen. Die SWN bitten um Verständnis.

Gedankenaustausch über Ortsgrenzen hinweg

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Ortsvorsteher aus der Stadt Neuwied kamen in Heimbach-Weis zusammen

Heimbach-Weis. Die Ortsvorsteher aus den Neuwieder Stadtteilen kamen zum Gedankenaustausch in Heimbach-Weis zusammen. Im Mittelpunkt des Treffens stand das Kennenlernen nach der Kommunalwahl im Mai 2019 und die Geselligkeit. Natürlich konnte auf dem kleinen Dienstweg auch viel Informationsaustausch stattfinden, denn auch Oberbürgermeister Jan Einig war zusammen mit den zuständigen Mitarbeitern der Abteilung „Kommunales“, die sich um die Arbeit der Ortsbeiräte kümmern, der Einladung der Ortsvorsteher gefolgt.

Den Auftakt machte eine Führung durch den historischen Kern von Heimbach. Der stellvertretende Ortsvorsteher Heinz Nink ist ein Kenner der Heimbach-Weiser Geschichte und führte die interessierten Gäste durch den Stadtteil entlang der ehemaligen Stadtmauer.

Der Heimbach-Weiser Ortsvorsteher Markus Blank freute sich über den Besuch seiner Gäste und hoffte mit der Organisation der Veranstaltung, dass eine alte Tradition wiederbelebt werden konnte.

Sven Lefkowitz besuchte 85. Bahnlärm-Demo in Neuwied

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Seit über sieben Jahren trifft sich die Interessengemeinschaft „Schutz gegen Bahnlärm und Erschütterungen“ e.V. Bad Hönningen in Zusammenarbeit mit den Bürgerinitiativen im unteren Mittelrhein- und Moseltal jeden zweiten Dienstag im Monat um 19:00 Uhr vor dem Bahnhof Neuwied. Zur 85. Bahnlärm-Demo war der SPD-Landtagsabgeordnete Sven Lefkowitz eingeladen, der als Gastredner zu den Teilnehmern sprach.

NEUWIED. Verantwortliche der Deutschen Bahn AG und der Politik sollen durch die Dienstag-Demos an ihre Fürsorgepflicht gegenüber Bewohnern in der unmittelbaren Nähe von Bahnstrecken erinnert werden. Bahnlärm, Erschütterungen und Feinstaubbelastungen seien die großen Faktoren, die es im Sinne der Gesundheit der betroffenen Menschen endlich zu verbessern gelte: Denn Bahnlärm mache krank, wie die Demo-Teilnehmenden ihr Anliegen auch an jenem Dienstag wieder deutlich vertraten.

Bei seinem Besuch lobte der Abgeordnete Sven Lefkowitz den unermüdlichen Einsatz und das beispielhafte Engagement der Bahnlärm-Betroffenen. In seinem Redebeitrag verwies Lefkowitz auf die belastende Problematik: „Lärm macht krank. Aber Bahnlärm mit einem Pegel von oft über 100 Dezibel hat eine besonders heftige Qualität. Er gefährdet damit in besonderem Maße die Gesundheit der Menschen. Von der Beeinträchtigung der Lebensqualität einmal ganz abgesehen“.

Der SPD-Politiker zeigte die vielen Möglichkeiten zur Verbesserung der Situation für die unter dem Bahnlärm leidenden Menschen auf und machte sich in seiner Rede für die potenziellen Maßnahmen stark, die den Ausbau von passivem Lärmschutz ebenso betreffen wie den erweiterten Einsatz von Flüsterbremsen. Ferner bezog sich Lefkowitz auf die Sinnhaftigkeit einer Einführung von Tempolimits und Nachtfahrverboten für laute Güterzüge sowie den Einsatz moderner Schienen- und Weichentechnik zur Lärmreduzierung.

„Wir brauchen moderne Züge und Gleisanlagen und eine Alternativtrasse zum Mittelrheintal. Es muss massiv investiert werden. Das bedeutet nicht nur Geld zur Verfügung zu stellen, sondern auch für die Umsetzung zu sorgen. Denn auch da hapert es an vielen Stellen. Dabei muss der Schutz der Gesundheit und die Unversehrtheit der Menschen immer im Zentrum der Überlegungen stehen“, schilderte Sven Lefkowitz den Anwesenden seine Überzeugungen. Der SPD-Landtagsabgeordnete sicherte der Interessengemeinschaft für den zukünftigen Verlauf auch weiterhin seine Unterstützung zu und machte abschließend deutlich: „Die notwendigen Entwicklungen können und dürfen nicht zu Lasten der Menschen in unserer Region gehen. Es ist wirklich ‚höchste Eisenbahn‘ bei den Herausforderungen den Lärmschutz und die Alternativtrasse entscheidend voran zu bringen.“

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