Samstag, 21. Juli 2018

Letztes Update:07:47:52 AM GMT

region-rhein.de

RSS

Johann Mager hat seit 60 Jahren Stand auf dem Wochenmarkt

Drucken

Denjenigen, die regelmäßig auf dem Neuwieder Wochenmarkt einkaufen, ist das Gesicht seit Jahrzehnten vertraut: Johann Mager bietet sein frisches Gemüse seit nunmehr 60 Jahren in der Deichstadt an. Grund genug für Oberbürgermeister Jan Einig (links), Jochen Schuth (2. von links), dem stellvertretenden Leiter des Amts für Stadtmarketing, und Marktleiter Matthias Kleine (rechts) dem rüstigen 92-Jährigen für seine Standhaftigkeit zu gratulieren. Sie überreichten ihm im Namen der Stadt eine Dankesurkunde, eine Anstecknadel und ein Weinpräsent, verbunden mit der Hoffnung, dass Mager weiterhin eine „glückliche Zeit auf dem Wochenmarkt“ verbringen kann. Der Geehrte betonte, dass man nur Produkte aus eigener Ernte offeriere. Die Arbeit macht dem Mann aus dem Kreis Siegburg immer noch viel Freude. „Das ist doch besser als zu Hause herumzusitzen“, sagte der rüstige Senior. Ihm gefiel vor allem die Anstecknadel. „Die kommt nur ab, wenn der Kittel gewaschen werden muss“, bemerkte er schmunzelnd. Zu den Gratulanten zählte auch Volker Lehmann (Mitte), der den Marmeladenstand auf dem Wochenmarkt betreibt. Schon sein Vater war einer er vielen Kunden Magers – vor allem dessen Bohnen hatten es Lehmann senior angetan.

Sophia Junk holt Staffel-Gold bei der U 20 WM

Drucken

„Sophia Junk ist Gold wert!“, brachte es LG Rhein-Wied Vorsitzender Erwin Rüddel auf den Punkt. Die 19jährige Spitzathletin holte bei der U20 Weltmeisterschaft der Leichtathleten im finnischen Tampere „Gold“ über 4 x 100 Meter Staffel. Sophia Junk überzeugte gemeinsam mit ihren Mitläuferinnen Viktoria Dönicke (LV 90 Erzgebirge), Corinna Schwab (TV Amberg) und Denise Uphoff (Sprintteam Wetzlar) durch absolutes Weltklasseniveau.

Beim reibungslosen Rennen lief die an Position drei laufende angehende Polizistin in der zweiten Kurve einen tollen Vorsprung heraus und konnte als Erste das Staffelholz übergeben. Schlussläuferin Denise Uphoff verteidigte den ersten Platz bis ins Ziel. Da hatten die gefährlich nah gekommenen Irinnen mit 43,90 Sekunden gegenüber der Gold-Staffel aus Deutschland mit 43,82 Sekunden das Nachsehen.

„Sophia hat wieder optimal geliefert“, konstatierte voller Freude LG Vorsitzender Rüddel. Nun ruhen einmal mehr die Augen und Erwartungen auf LG-Zehnkämpfer Kai Kazmirek. Der gilt als Favorit bei den Leichtathletik Europameisterschaften, vom 7. bis 12. August 2018, in Berlin.

„Bei der LG Rhein-Sieg ist alles im Fluss. So sind unsererseits auch die Vorbereitungen für den Hallenneubau efrfüllt. Nach dessen Fertigstellung finden unsere Athletinnen und Athleten, darunter viele Top-Sportler, noch bessere Trainingsbedingungen vor“, bekräftigt Erwin Rüddel.

Wertstoffhöfe schließen am 24. August früher

Drucken

Kreis Neuwied. Aus betrieblichen Gründen schließen die kreiseigenen Wertstoffhöfe Linkenbach, Linz und Neuwied am Freitag, den 24. August 2018 früher. Letzte Anlieferungsmöglichkeit: 11.45 Uhr. Infos unter Tel. 02631/803-308 Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. und unter www.abfall-nr.de.

Ehrung für 60 Jahre Mitgliedschaft

Drucken
Über 60 Jahre Mitglliedschaft im VdK! Ein hervorragender Anlass für den Vorsitzenden des VdK-Ortsverband Heddedsdorf Sven Lefkowitz das Mitglied Georg Ritterholm ausfzusuchen, da dieser aus gesundheitlichen Gründen nicht an den Versammlungen teilnehmen kann.

Ritterholm ist seit 1958 ohne Unterbrechung Mitglied im VdK. "Diese Treue zu unserer Gemeinschaft über so viele Jahre, das ist es was unseren Verband zu einer starken Lobby in allen sozialen Fragen gemacht hat. Der VdK konnte sich nur dank der Mitgliedern wie Georg Ritterholm so gut entwickeln. Sie haben stets unsere solidarische Wertegemeinschaft über  Jahrzehnten untertstützt. Dafür gilt Ihnen unsere aufrichtige Anerkennung", führte Sven Lefkowitz aus.

Gemeinsam mit seiner Stellvertreterin Martina Jakoby überrreichte Lefkowitz neben Urkunde und Ehrennadel noch ein Präsent an den Jubilar.

Mobilfunkgipfel ist ein Meilenstein auch für den Landkreis Neuwied

Drucken

Erwin Rüddel: „Endlich Schluss mit Funklöchern und weißen Flecken!“

Kreisgebiet. „Der Mobilfunkgipfel wird auch im Landkreis Neuwied zu positiven Veränderungen bei der Versorgung mit mobilen Sprach- und Datendiensten haben. Wir forcieren den Ausbau der Mobilfunkversorgung konkret in ländlichen Regionen und entwickeln Deutschland zum Leitmarkt für 5G. Die ‚weißen Flecken‘ sollen dann endgültig Vergangenheit sein. Denn eine gute überall funktionierende Mobilfunkversorgung gehört zur Lebensqualität und Sicherheit“, teilt der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel mit.

Der Parlamentarier sieht damit sein Engagement für eine lückenlose Mobilfunk- und Internetanbindung gerade in ländlich strukturierten Gebieten, wie seinem Wahlkreis Neuwied/Altenkirchen, bestätigt. „Ich werde jetzt dafür kämpfen, dass unsere Region beim forcierten Ausbau der Mobilfunkversorgung zum Pilotprojekt in Deutschland wird. Ziel ist es, durch die Errichtung von neuen Mobilfunkstandorten im Laufe der Jahre 2020/2021 in jedem Bundesland 99 Prozent der Fläche zu versorgen. Dies bedeutet eine beispiellose Ausbauoffensive für Deutschland“, so Rüddel.

Bis 2021 errichten die Mobilfunknetzbetreiber jenseits der geltenden Versorgungsauflagen mindestens 100 neue 4G-Standorte an bislang unversorgten Verkehrshotspots. Für den gleichen Zeitraum werden die Mobilfunknetzbetreiber mindestens 1.000 neue 4G-Standorte in den weißen Flecken aufbauen bzw. aufrüsten und darüber hinaus werden die Mobilfunknetzbetreiber jenseits der weißen Flecken mindestens 10.000 4G-Standorte neu aufbauen bzw. aufrüsten.

Das soll sich insbesondere auf ländlich strukturierte Gebiete, wie den Landkreis Altenkirchen, positiv auswirken. Schließlich gehört die Versorgung mit mobilen Sprach- und Datendiensten zu den grundlegenden Bedürfnissen einer modernen Gesellschaft. Künftige Anwendungen der Gigabitgesellschaft sind maßgeblich von einer leistungsstarken und flächendeckend verfügbaren Mobilfunkinfrastruktur abhängig.

„Deshalb ist die Initiative von Bundesminister Andreas Scheuer, Länder, Kommunale Spitzenverbände und Mobilfunknetzbetreiber an einen Tisch zu holen, unbedingt zu begrüßen. Denn es muss jede Maßnahme ergriffen werden, die konkret dazu beiträgt, die Versorgung in den bestehenden Netzen zu verbessern. Funklöcher sind für Bürger und Wirtschaft nicht akzeptabel. Daher muss beim Ausbau der neuen Mobilfunktechnologie 5G die Abdeckung von Wohngebieten durch einen verpflichtenden Ausbau entlang der Verkehrswege, und das gerade in ländlichen Regionen, ergänzt werden. Es darf nicht passieren, dass sich zukünftige Innovationen wie automatisierte und vernetzte Fahrfunktionen auf Landes- und Kreisstraße abschalten. Damit würde das Funkloch der Zukunft erschaffen“, konkretisiert Rüddel.

Ein zentrales infrastrukturpolitisches Ziel von Bund, Ländern und Kommunen ist es, kurzfristig die bestehenden Funklöcher und weißen Flecken beim Mobilfunk und mobilen Internet zu schließen. Auf Initiative des Bundesministers für Verkehr und digitale Infrastruktur haben Bund, Länder und kommunale Spitzenverbände mit den CEOs der Deutschen Telekom, der Vodafone Deutschland und der Telefónica Deutschland gemeinsam Maßnahmen vereinbart, mit denen insbesondere die letzten Versorgungslücken in den besiedelten Gebieten weitgehend geschlossen werden können. Dazu soll die Investitionstätigkeit der Mobilfunkunternehmen unterstützt und gefördert werden.

Um hier zum lange avisierten und notwendigen Erfolg zu kommen, erhalten die Mobilfunkbetreiber Unterstützung von Bund, Ländern und Kommunen. „Damit ist dann endgültig Schluss mit den Funklöchern! Der von Bundesminister Andreas Scheuer initiierte Mobilfunkgipfel darf als Meilenstein angesehen werden, um die Mobilfunkversorgung in Deutschland endlich auf ein zukunftsfestes Niveau zu bringen“, bekräftigt Erwin Rüddel.

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL