Montag, 25. Oktober 2021

Letztes Update:01:02:16 PM GMT

region-rhein.de

RSS

Kofferweise Hammer für den Bauspielplatz

Drucken

thyssenkrupp Rasselstein GmbH spendet 28 Werkzeugkoffer

Auf dem Bauspielplatz an der Bimsstraße stehen wieder prächtige Hütten, errichtet von handwerklich geschickten Kindern. Das beliebte Angebot des städtischen Kinder- und Jugendbüros (KiJub) erfreut seit den 70er-Jahren den Neuwieder Nachwuchs.

Auf dem mittlerweile mit Schutzhütten, Containern und einer großen Feuerstelle ausgestatteten Platz entstehen regelmäßig in den Ferien kreative Bauwerke. Dafür benötigen die kleinen Architekten neben dem Baustoff Holz auch allerlei Werkzeug. Die thyssenkrupp Rasselstein GmbH füllte nun die Werkzeugkammer auf und spendete 28 ausrangierte, gut bestückte Werkzeugkoffer aus der hauseigenen Ausbildungswerkstatt.

Die Kinder konnten es kaum abwarten, den Inhalt der silbernen Koffer zu begutachten und wollten gleich loslegen. Das Werkzeug, mit dem junge Zerspanungs- und Industriemechaniker ihr Handwerk geübt hatten, kann künftig von den Bauspielplatz-Gästen während der Ferienfreizeiten entliehen werden.

Bürgermeister Peter Jung begutachtete den bisherigen Baufortschritt der Herbstferien-Architekten und zeigte sich sichtlich beeindruckt. Sein ältester Sohn freue sich bereits, nächstes Jahr auch endlich auf den Bauspielplatz zu dürfen, berichtete der zweifache Vater. „Damit hier auch künftig so eifrig gehämmert werden kann, wünsche ich mir, dass ihr das gute, teure Werkzeug pfleglich behandelt und immer wieder ordentlich verstaut“, bat er die Kinder.

Gemeinsam mit KiJub-Leiter Jürgen Gügel und Bauspielplatz-Koordinator Stephan Amstad bedankte er sich beim Unternehmen thyssenkrupp Rasselstein für die Geschenke. „Vielleicht denkt ja die eine oder der andere nochmal an den Namen Rasselstein, wenn ihr euch nach einem Ausbildungsplatz umschaut.

In unseren Werkstätten sind handwerklich begabte junge Leute immer sehr willkommen“, lud Personalvorstand Wilfried Stenz mit einem Augenzwinkern ein, sich später beim Andernacher Produktionsstandort zu bewerben.

Zwölf Mobelas zur zusätzlichen Warnung der Bevölkerung

Drucken

Landrat Achim Hallerbach übergab die ersten beiden Mobilen Lautsprecheranlagen

Kreis Neuwied. Um bei größeren Schadenslagen die Bevölkerung schnell warnen zu können, hat der Landkreis Neuwied zwölf weitere „Mobile Hochleistungsbeschallungsanlagen“ - kurz Mobelas genannt – bestellt. Sie sollen der Stadt Neuwied und den Verbandsgemeinden zur Verfügung gestellt werden. „Dass wir nicht mehr flächendeckend über Sirenen verfügen, treibt uns schon seit längerem um. Die Katastrophe im Ahrtal hat uns dann noch einmal sehr deutlich vor Augen geführt, welch fatalen Konsequenzen das haben kann“, begründet Landrat Achim Hallerbach die knapp 60.000 Euro teure Anschaffung, die auch damit zu tun hat, dass sich die vom Land versprochene Einführung des digitalen Alarmierungsnetzes, die das Sirenenproblem zu weiten Teilen lösen würde, bislang immer wieder verschoben hat.

Die ersten beiden Anlagen konnte Hallerbach kürzlich an die Feuerwehren in Bad Hönningen und Dierdorf übergeben. Er sprach dabei von einem „wichtigen Schritt“, der aber bei weitem nicht der einzige auf einem längeren Weg sei. Vielmehr mache man sich auf Ebene des Kreises intensiv Gedanken um eine weitere Verbesserung des Katastrophenschutzes, sagte er und erinnerte dabei unter anderem an den kürzlich durchgeführten Workshop mit der Hochwasser-Partnerschaft Wied-Holzbach.

Insgesamt werden nach Auslieferung 16 Mobela-Systeme im Landkreis vorhanden sein, zwei für jede Verbandsgemeinde und die Stadt Neuwied. Sollte es zu einer Alarmierung und Gefahrenlage kommen, fahren die Mobela-Teams zum Ort des Geschehens und warnen die Menschen per Lautsprecherdurchsagen. Das System besteht aus einem Steuergerät und einem Druckkammerlautsprecher, der magnetisch auf dem Dach eines Fahrzeuges befestigt wird. Durch die Bauart des Lautsprechers ist eine horizontale Schallausbreitung von 360° und in der Vertikalen eine Schallausbreitung von 270° möglich. Damit können die Durchsagen auch zu Bewohnern in höheren Stockwerken durchdringen.

Fünfte landesweite Demografiewoche RLP

Drucken

Angebote aus Neuwied zu Neuem Wohnen

Neuwied Das Engagement von zwei Neuwiederinnen in der LAG Gemeinschaftlich Wohnen RLP e.V. hinterlässt Einträge im Veranstaltungskalender der 5. Demografiewoche RLP vom 8.-15. November!

Aus dem gewoNR-Mieterwohnprojekt stammt von Hildegard Luttenberger die Idee, aus 24 Halbsätzen 12 Aussagen zu Gemeinschaftlich Wohnen zu bilden.

Dadurch möchte man spielerisch anregen, über „wohnen wie ich leben will“ nachzudenken.

Das entstandene Memory, wie auch das Angebot welches Gisela Heimen von La Compostella - als Sprecherin der LAG GeWo RLP e.V. - vorbereitete, folgt den Wünschen des zuständigen RLP-Ministeriums nach vor allem digitalen Formaten. Zu finden sind die Angebote unter Aktuelles bei  https://lag-gewo-rlp.de/ , bzw. auf den Seiten der Landesregierung unter https://demografiewoche.rlp.de/de/startseite/.

Dass gemeinschaftlich wohnen, neben dem Zugewinn an Lebensqualität, auch Herausforderungen mit sich bringen, betonen beide. „Leben in Autonomie und Gemeinschaft muss geübt werden“ berichtet Gisela Heimen – „das weiß ich nicht erst seit meinem ersten Wohnprojektevernetzungstag 2019 in Boppard“.

Jetzt organisierte sie, die vom MASTD geförderte Online-Veranstaltung der LAG GeWo RLP e.V. für Samstag den 13. November. Von 10-12 Uhr heißt es per ZOOM, sich - als Interessierter, evt. ganz zu Beginn, oder aber „als alter Hase“ - auseinanderzusetzen mit der Bedeutung von Strukturen in Wohnprojekten. Eva Stützel versucht dabei, im Dialog mit den Teilnehmer:innen, auch über die Hilfen durch den von ihr geschriebenen „Gemeinschaftskompass“ zu informieren.

Gerne verweisen die beiden Engagierten noch auf diese Online-Veranstaltung – an der sie teilnehmen, um Aktuellstes aus der vielfältigen Wohnprojekteszene in RLP zu erfahren. https://demografiewoche.rlp.de/de/veranstaltungen-im-ueberblick/detail/news/News/detail/neue-wohnformen-im-wandel/

KWW: Erneuerung der Wasserleitung in Hesseln vor dem Abschluss

Drucken

Landrat Hallerbach: Bauarbeiten werden Ende Oktober fertiggestellt

Neuwied. Die in die Jahre gekommene Wasserleitung in der Dorfstraße in Hesseln wird vom Kreiswasserwerk (KWW) Neuwied erneuert. Baubeginn war aufgrund der kalten Witterungsverhältnisse im April. Die Arbeiten werden in Kürze abgeschlossen.

In dem rund 850 Meter langen Bauabschnitt traten in der Vergangenheit aufgrund starker Korrosion bereits Versorgungsunterbrechungen auf. „Während den Arbeiten zeigte sich, dass die Wasserleitung zum Teil ungesichert in schwer zugänglichen Privatgrundstücken verlegt worden ist“, erklärt Landrat Achim Hallerbach. „Ein Verspröden hat eingesetzt, weshalb in Zukunft mit weiteren kostenintensiven Versorgungsunterbrechungen zu rechnen gewesen wäre.“ Die Gesamtbaukosten des Projekts belaufen sich auf circa 330.000 Euro.

Im Baubereich werden zudem 25 erneuerungsbedürftige Wasserhausanschlüsse komplett erneuert und acht Anschlüsse auf die neue Wasserhauptleitung umgebunden. Weiterhin werden die Druckminderschienen (Hoch- und Tiefzone) Hesseln modernisiert. „Im Vorfeld mussten die einzelnen Bauabschnitte und die Vorgehensweise mit dem LBM und der Ortsgemeinde Leubsdorf abgestimmt werden“, erläutert Stefan Herschbach, Geschäftsführer der Stadtwerke Neuwied, die die Betriebsführung des KWW haben.

„Wir sind froh über die enge und konstruktive Zusammenarbeit mit allen Beteiligten. Ebenso, dass die laufende Baumaßnahme im Oktober fertiggestellt werden kann“, betont Hallerbach. „Ein besonderer Dank gilt den Bürgern in Hesseln für ihr Verständnis während der gesamten Bauzeit, da größtenteils in engen Straßen gearbeitet werden musste.“

Gelungene „Faire Woche“

Drucken

Positives Fazit bei Stadt und Kreis Neuwied nach drei Veranstaltungen

Kreis Neuwied. Die „Faire Woche“ 2021 ist Geschichte. Die Fairtrade-Steuerungsgruppen von Stadt und Kreis Neuwied Neuwied um Alena Linke und Gabi Schäfer ziehen nun eine zufriedene Bilanz der diesjährigen Aktionen.

Los ging es mit einem Rundgang durch die Neuwieder Bäckerei Geisen. Das familiengeführte Unternehmen verarbeitet regionale und fair gehandelte Produkte. Mit viel Geduld und Offenheit führt Wolfgang Geisen durch Verwaltung und Backstube und zeigte dabei, dass auch Klimaschutz und Wohlbefinden der Mitarbeiter in der Firma groß geschrieben.

Fest im Plan der Fairen Woche verankert ist ein Film im Rahmen von „MinsKi“ („Mittwochs ins Kino“). Der Dokumentarfilm „Mali Blues“ zeigte, wie gute Musik in den Alltag der Menschen eindringt und wie eng Gesellschaft und Musik miteinander verwoben sind.

Den Abschluss der Veranstaltungen in den Fairen Wochen machte dann ein Vortrag von Achim Trautmann (BUND) zum „Lieferkettengesetz“ in der Bar „Bildungslücke“ des Food-Hotel. Nach dem 2023 in Kraft tretenden Gesetz müssen Unternehmen bei direkten Zulieferern Risiken für Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörung ermitteln. Damit sind wir „noch nicht am Ziel, aber endlich am Start“, kommentierte der Referent diese kommende neue Regelung.

Fragen rund um „Fairtrade“ beantworten die Mitarbeiterinnen von Stadt und Kreis Neuwied gerne:

Alena Linke, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Tel.: 02631-802639

Gabi Schäfer, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Tel.: 02631-803650

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL