Mittwoch, 11. Dezember 2019

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Beim Einkaufsbummel Neuwied-Ansichten bewundern

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Netzwerk Innenstadt gestaltet ungenutzte Schaufenster

Die Raiffeisenbrücke mit Sonnenuntergang als klassisches Motiv im Hintergrund und vorne fällt der Blick auf eine Industrieanlage. Eine reizvolle und angesichts der Tradition als Industriestandort zugleich passende Komposition, die Neuwied auf gelungene Weise beschreibt. Das Bild wurde zum Siegerfoto gekürt und ist jetzt neben drei weiteren überzeugenden Aufnahmen im Großformat in der Engerser Straße zu bewundern.

Die Initiative zu dieser Aktion kam aus der AG „Öffentlicher Raum“ des Netzwerks Innenstadt. Hier machte man sich Gedanken, die ungenutzten Schaufenster in der Engerser Straße zwischen Mittel und Schloßstraße aufzuwerten. Also entstand in Ansprache mit dem Hauseigentümer die Idee, einen Fotowettbewerb zu starten und mit den Siegerbildern leere Schaufenster zu gestalten.

Den Aufruf dazu von Citymanagerin Julia Wiederstein nahmen 26 Hobby-Fotografinnen und -Fotografen zum Anlass, rund 80 Ansichten von Neuwied einzureichen. Keine leichte Aufgabe für die Jury, in der neben Julia Wiederstein die AG-Mitglieder Annette Ehscheidt und Maik Linn und darüber hinaus Volker Robbert als Vertreter der AG Kunst und Kultur, Petra Neuendorf als Stadtmarketing-Leiterin, Erhard Jung als Pressesprecher der Stadt und Markus Schmitt als Hauseigentümer saßen.

Platz eins (Tickets für den Zoo) belegte schließlich das Foto von Eric Noll, der zweite Preis (Komfort-Armband der Deichwelle) ging an Uta Selig und über den dritten Preis (sein Foto auf Leinwand, gestiftet von PHOTO PORST Neuwied) konnte sich Klaus Breitkreutz freuen. Auch das Foto des Viertplatzierten, Boris Finkeldei, fand in der Jury Beachtung und wurde daher ebenfalls dekoriert.

Oberbürgermeister Jan Einig lobte bei der Siegerehrung vor Ort die Initiative aus dem Netzwerk Innenstadt und natürlich vor allem die sichtbaren Ergebnisse der Hobby-Fotografen. Die Aktion sei ein weiterer Mosaikstein, die Aufenthaltsqualität in der Neuwieder City zu steigern, sagte der OB.  Wer also beim Weihnachtseinkauf in der Engerser Straße unterwegs ist: Ein Blick auf die Bilder lohnt sich. Oder auf der städtischen Homepage: www.neuwied.de/fotowettbewerb.html

Erdgastankstelle am Selgros: SWN finden Übergangslösung

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Lange Umwege sind zunächst vom Tisch: Fahrzeuge können mindestens bis Ende Juni 2020 tanken

Neuwied. Das angekündigte Aus für die Erdgastankstelle am Selgros ist zunächst vom Tisch. Die Stadtwerke Neuwied (SWN) konnten mit dem Eigentümer eine Lösung finden: Die Zapfsäule wird umgebaut und kann mit EC- oder Kreditkarte genutzt werden. Parallel läuft die Suche nach einem dauerhaften Standort.

Auf dem Tankstellengelände in der Stettiner Straße geht der Betrieb weiter. Allerdings nur für Fahrer von Erdgasautos. Die SWN konnten mit den Eigentümern einen Vertrag abschließen, um die CNG-Zapfsäule weiter zu betreiben. Der Umbau soll bis zum 13. Dezember abgeschlossen sein.

Die Besitzer von Erdgasautos dürften aufatmen. Denn mit dem zunächst angekündigten kompletten Aus hätten sie lange Umwege in Kauf nehmen müssen: Die nächsten CNG-Tankstellen sind in Koblenz, Mogendorf oder am Autohof an der A61. Für SWN-Geschäftsführer Stefan Herschbach kein Zustand: „Wir werben für umweltfreundliche und alternative Antriebe, daher haben wir mit Hochdruck Alternativen gesucht. CNG-Fahrzeuge sind umweltfreundlich und effizient. Wir hoffen, dass mit dem gestiegenen Klimabewusstsein auch die Nachfrage wieder steigt. Dann müssen wir auch unseren Teil für die Infrastruktur leisten.“

Das Material für den Umbau ist bereits bestellt. Autofahrer können dann Gas tanken und mit der EC-Karte oder Kreditkarte zahlen. Die Tankzeiten sind aktuell beschränkt auf Montag bis Freitag von 8 bis 19 Uhr, samstags bis 17 Uhr. Grund: Erdgastankstellen dürfen nicht unbeaufsichtigt betrieben werden.

Bis mindestens Ende Juni 2020 läuft der direkte Vertrag mit den Eigentümern des Geländes. Bisher war man Pächter beim Tankstellenbetreiber, der wiederum einen Vertrag mit Selgros hatte – und Selgros mit den Eigentümern. Das Ende von Selgros löste damit eine Kette aus, die eine kurzfristige Lösung nötig machte. Diese verschafft den SWN Luft, um nach einem neuen, dauerhaften Standort in Neuwied zu suchen.

Ehrenpreisträgerin der Johanna-Lowenherz-Stiftung 2019 benannt

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Katrin Pütz ist die Ehrenpreisträgerin der Johanna-Lowenherz-Stiftung 2019.

Die Agraringenieurin wird für ihre Erfindung und Geschäftsidee des „Biogas-Rucksacks“ geehrt. Ihre Erfindung so einfach wie genial: Biogas für den Haushalt in einem sog. Lowtech-Transportmittel: einem Rucksack.

In seiner jüngsten Sitzung hat der Kreisausschuss des Landkreises Neuwied Katrin Pütz für ihr entwicklungspolitisches relevantes Biogas-Konzept ausgezeichnet. Die Agraringenieurin entwickelte ein umfassendes Konzept, das dem umweltfreundlichen Energieträger Biogas  in den sog. Entwicklungsländern zum Durchbruch verhelfen kann.

Frauen profitieren im Besonderen von dem Konzept, da sie häufig stundenlang Brennholz suchen und über dem Holzfeuer beim Kochen den wenig gesunden Rauch des Holzfeuers einatmen.

„Katrin Pütz ist als Ingenieurin ein Vorbild für junge Frauen. Eine erfolgreiche Frau, im naturwissenschaftlich-technischen Bereich. Sie steht aber auch für eine Entwicklungs- und Umweltpolitik, die ganz nah bei den Menschen vor Ort ist. Sie beweist, dass Umwelt und Entwicklung nicht im Gegensatz zu denken sind, sondern bei klugen Entscheidungen und Erfindungen Hand in Hand gehen, wirklich genial“, so Landrat Achim Hallerbach nach der Entscheidung des Kreisausschusses.  Die Westerwälderin stammt aus Neuhäusel und studierte in Hohenheim Agrartechnik. Ihr Ziel, die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen insbesondere in Afrika zu verbessern. Mit ihrem komplexen Biogas-Konzept werden Ökonomie und Ökologie gleichwertig gedacht: Umweltfreundliches Biogas, bezahlbar und für die Menschen erreichbar mit der zusätzlichen mittelfristigen Zielsetzung aus  Subventionsempfängerinnen und –empfängern eigenständige Geschäftsleute zu machen.

Die Ehrenpreisverleihung findet am 12. März 2020 im Roentgen-Museum Neuwied statt.

Informationen zur Stiftung unter:   www.johanna-loewenherz-stiftung.de

SPD-Stadtratsfraktion fordert Konzept zum Schutz bei Starkregenereignissen

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Die Stadt Neuwied wurde in den letzten Jahren mehrfach von Unwetter- und Starkregenereignissen getroffen. Die Starkregenereignisse der jüngeren Vergangenheit führten beispielsweise in den Stadtteilen Oberbieber, Heddesdorf, Segendorf, Irlich und Torney zu besorgniserregenden Überflutungen.

Hier betrafen die Problemlagen nicht die Bachläufe, so dass eine konzeptionelle Betrachtung der Bachläufe allein aus Sicht der SPD nicht ausreichend erscheint und daher die Konzepterstellung beantragt.

Zahlreiche Kommunen in Rheinland-Pfalz haben aufgrund der wiederkehrenden Problemlage Starkregenvorsorgekonzepte entwickelt. Die Stadt Neuwied beschäftigt sich aktuell im Rahmen einer Arbeitsgruppe mit dem Thema. Ein detailliertes Konzept liegt allerdings derzeit nicht vor. „Um den Auswirkungen der Unwetterereignisse zukünftig optimierter und strategischer entgegen wirken zu können, bietet sich ein entsprechendes Konzept an, bei dem die Möglichkeiten der kommunalen Vorsorge und der Beratung von Bürgerschaft und Unternehmen strukturiert dargestellt werden. Dabei werden auch die Kosten etwaiger Maßnahmen transparent für alle Beteiligten“, so Fraktionsvorsitzender Sven Lefkowitz. Auf unterschiedlichen Ebenen haben mittlerweile verschiedene Informationsveranstaltungen stattgefunden und vor allem die Eigenvorsorge spielt dabei eine wichtige Rolle. Dieser Ansatz ist laut SPD unabhängig vom Konzept zu verstärken. Die SPD-Stadtratsfraktion will erreichen, dass diese Maßnahmen lösungsorientiert und spürbar situationsverbessernd für die potentiell betroffenen Bürgerinnen und Bürgern erarbeitet und umgesetzt werden. Das Land Rheinland-Pfalz unterstützt die Erstellung solcher Vorsorgekonzepte mit einer Förderung von bis zu 90 Prozent. Zahlreiche Kommunen in Rheinland-Pfalz haben dieses Angebot bereits genutzt und Konzepte erstellt. Zahlreiche Kommunen in Rheinland-Pfalz haben dieses Angebot bereits genutzt und Konzepte erstellt. Daneben werden vom Land auch Maßnahmen zur Verminderung und Vermeidung von massiven Sachschäden gefördert.

Abfuhrkalender 2020 werden als Zeitungsbeilage verteilt

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Neue Abfuhrtermine ab Mitte Dezember unter www.abfall-nr.de

Kreis Neuwied. In der 50. Kalenderwoche, d.h. vom 9. bis 13. Dezember werden die Abfuhrkalender als Zeitungsbeilage verteilt.

Die Ausgaben für die Verbandsgemeinden befinden sich in den Wochenblättern/Mitteilungsblättern von Verlag WITTICH. Sollte der Abfuhrkalender in Ausgabe KW 50 fehlen, kann bei Verlag + Druck Linus Wittich unter Tel. 02624 /911-143 oder per Mail  unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. eine Nachlieferung vereinbart werden.

Der Kalender für die Stadt Neuwied befindet sich im „Blick aktuell“: Sollte der Abfuhrkalender in Ausgabe KW 50 fehlen, kann eine Nachlieferung beim Krupp-Verlag unter Tel. 02642/9783-10,  Tel. 02642/9783-56 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. bzw. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. vereinbart werden.

Es erfolgt KEIN Postversand durch die Kreisverwaltung.

Die Abfuhrkalender mit den aktuellen Entsorgungsschecks liegen außerdem zur kostenlosen Mitnahme bei den entsprechenden Wertstoffhöfen, den Verbandsgemeindeverwaltungen und den Bürgerbüros der Stadt- und Kreisverwaltung Neuwied aus.

Alle Inhalte der Kalender sind auch im Internet auf der Seite www.abfall-nr.de hinterlegt. Dort kann zusätzlich die Müllwecker App für den Landkreis Neuwied mit einer individuell einstellbaren Terminerinnerung unter https://www.abfall-nr.de/app.htm heruntergeladen werden. Unter https://www.abfall-nr.de/meinkalender/ lässt sich ab Mitte Dezember ein persönlicher Abfuhrkalender abrufen und mit wenigen Mausklicks in alle gängigen elektronischen Terminkalender integrieren. Ab dann stehen auch die neuen Abfuhrkalender unter https://www.abfall-nr.de/kalender/index.htm als pdf zum Download bereit. Die Anmeldung von Sperrmüll- und Problemabfall ist jederzeit online unter https://www.abfall-nr.de/schecks/index.htm möglich.

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