Mittwoch, 24. April 2019

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Heimbach-Weiser Kandidaten im Gespräch

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Bürgerforum am 31. März im Gasthaus „Siebenschläfer“

Heimbach-Weis. Die Bürgerforen des CDU-Ortsverbandes Heimbach-Weis/Block sind seit einigen Jahren wieder zur Tradition im Stadtteil Heimbach-Weis geworden und bieten einen breiten Rahmen zum politischen Gedankenaustausch. Anlässlich der bevorstehenden Kommunalwahl im Mai 2019 startet das nächste Bürgerforum ganz im Zeichen der Kandidatinnen und Kandidaten für die Ortsbeirats-, Stadtrats- und Kreistagswahlen. Zudem haben MdB Erwin Rüddel, Landrat Achim Hallerbach und Oberbürgermeister Jan Einig ihre Teilnahme angekündigt. Kommen Sie mit den Heimbach-Weiser Kandidaten ins Gespräch und bringen Sie gerne aktuelle Fragen mit.

Das Heimbach-Weiser Bürgerforum findet am Sonntag, 31. März 2019, von 11:00 bis 13:00 Uhr, im Gasthaus „Siebenschläfer“ statt. Die Veranstaltung ist ein offenes Angebot für alle interessierten Bürger. Die CDU Heimbach-Weis freut sich auf Ihr Kommen.

Fehler beim Kanalbau verzögern Arbeiten in der Grabenstraße

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SWN bestehen beim Auftragnehmer auf Ausbesserung

Neuwied. Die Stadtwerke Neuwied (SWN) haben den fehlerhaften Einbau der Kanalrohre in der Grabenstraße reklamiert. Sie müssen von der beauftragten Firma neu verlegt werden.  Dadurch verzögert sich das Ende der Bauarbeiten bis Ende Mai.

Die SWN hatten festgestellt, dass der Kanal im Bereich Junker-/Hahnenstraße nicht fachgerecht verlegt wurde. „Der Kanal lief aus der geplanten Trasse“, erklärt Bauleiter Michael Berger. Er hatte daraufhin den Bereich erneut vermessen lassen: Die Abweichung betrug rund einen Meter. Statt der geforderten Korrektur versuchten die Kanalbauer noch, die Abweichung im weiteren Verlauf auszubessern. Doch die sogenannten Muffenspalten zwischen den Rohren sind bis zu 3,8 Zentimeter breit. Technisch zulässig sind jedoch nur 1,5 Zentimeter. Es müssen nunmehr insgesamt 40 Meter Kanal neu verlegt werden.

Geschäftsfeldleiter Thomas Endres macht deutlich, dass es sich nicht um eine kleine Abweichung handelt: „Selbst wenn die Verbindung zwischen den Rohren zunächst dicht ist, haben wir keine Garantie, dass dies auch so bleibt. Es wäre fahrlässig, wenn wir diese Arbeiten so abnehmen würden. Die technischen Regelwerke machen nicht umsonst klare Vorgaben.“ Zudem bekäme man auch bei den weiteren Schachtanschlüssen Probleme: „Die Bauwerke sind bereits nach unseren Planungsdaten bestellt.“

Für SWN-Geschäftsführer Stefan Herschbach ist die Verzögerung „äußerst ärgerlich“: „Wir wollten schon zum Jahresende 2018 in der Grabenstraße wieder raus sein. Das war nicht zu halten, weil das Wetter nicht mitgespielt hat. Außerdem haben die Verhältnisse unter der Erde Korrekturen erfordert, die man erst abschätzen konnte, als der Graben auf war. Das kann passieren, darauf haben weder Bauleitung noch Baufirma Einfluss.“ Für die Fehler bei der Kanalverlegung könne man sich jedoch nur entschuldigen, auch wenn man diese nicht zu verantworten habe: „Das stellt die Anwohner erneut vor eine Geduldsprobe.“ Er kann der Sache aber auch etwas Positives abgewinnen: „Wir haben gesehen, dass die Bauleitung und die Bauaufsicht funktioniert. Der Fehler wurde entdeckt und mit unseren Mitarbeitern aus der Vermessung nachgewiesen.“

Die SWN drängen nun auf einen zügigen Baufortschritt, denn man will den Bauabschluss unbedingt vor dem Ereignis der Pfingstreiter.

Landrat Achim Hallerbach und Oberbürgermeister Jan Einig zu Besuch bei Eirene

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Gratulation zur Auszeichnung mit dem  Evangelischen Friedenspreis 2018

Kreis Neuwied – Was fördert Frieden und selbstbestimmtes Leben in Würde und Freiheit? Zu welchen Themen arbeitet EIRENE und ihre Partnerorganisationen? Was machen die Menschen konkret, die einen freiwilligen oder professionellen Friedensdienst leisten?

Diese und viele andere Themen standen im Mittelpunkt eines gemeinsamen Gespräches, zu dem Landrat Achim Hallerbach und Neuwieds Oberbürgermeister Jan Einig ins EIRENE-Haus, seit 1976 Sitz der internationalen Geschäftsstelle, gekommen waren.

Ein Besuch mit langem Nachhall – so das übereinstimmende Resümee von Landrat und Oberbürgermeister, wirkt doch EIRENE von Neuwied aus bei Weitem nicht nur in Ländern, in denen die allermeisten politischen Konflikte gewaltsam ausgetragen, Menschenrechte verletzt  werden und wo Gewalt in der Familie und Frauenmorde an der Tagesordnung sind. Auch in unserer hoch zivilisierten Gesellschaft zeigt EIRENE wichtige Alternativen auf, - gegen wirtschaftliche Ungerechtigkeit und naturzerstörende Umweltbelastung und gegen Rassismus, der politikfähig geworden ist.

Beeindruckt zeigten sich Landrat und Oberbürgermeister von dem vielfältigen Einsatz freiwilliger wie professionell tätiger Männer und Frauen, die weltweit in vielen verschiedenen Ländern im Einsatz sind – ganz besonders aber von einem Projekt „vor der Haustür“.

Starke Nachbarinnen – so der Name des Projektes – u.a. begleitet von Bilal Al Masri – zeigt sinnvolle Ansatzpunkte, um interkulturelles Verständnis zu wecken, Konflikte zwischen Geflüchteten und ihren Nachbarn zu erkennen und zu lösen.

„Gerade in Stadt und Kreis Neuwied mit der gewachsenen Toleranztradition ist es wichtig, die faszinierende Vielfalt der Kulturen und Religionen und ihren Wert für unsere Gesellschaft  sichtbar zu machen und das hohe Gut der Toleranz und des Respekts zu hegen und zu pflegen“, brachte es Landrat Achim Hallerbach auf den Punkt. „Dazu leistet das Projekt „Starke Nachbar_innen einen wichtigen Beitrag“.

Anlass des Besuches war aber nicht nur der gemeinsame Austausch; vielmehr gab es einen besonderen Grund: Im Herbst des vergangenen Jahres war EIRENE mit dem Friedenspreis der Evangelischen Kirche in Deutschland ausgezeichnet worden. Und so ließen es sich Landrat und Oberbürgermeister nicht nehmen, EIRENE-Geschäftsführerin Dr. Anthea Bethge persönlich zu gratulieren.

„Dass die  Auszeichnung an EIRENE nach Neuwied gegangen ist, überrascht uns bei dem vielfältigen Engagement des Vereins nicht. Wir freuen uns, dass dieser viel beachtete Preis mit dazu beiträgt, EIRENEs weltweites Wirken von Neuwied aus in besonderer Weise sichtbar zu machen und zu unterstützen“, freuen sich Oberbürgermeister Jan Einig und Landrat Achim Hallerbach.

Der Friedrich Siegmund-Schultze-Förderpreis für gewaltfreies Handeln wird seit 1994 in unregelmäßigen Abständen von der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden EAK verliehen. Im Jahr 2018 wurde er erstmals als Evangelischer Friedenspreis verliehen. Er erinnert an das friedens- und sozialethische Wirken des evangelischen Theologen Friedrich Siegmund-Schultze (1885-1969). Mit der Vergabe des Preises sollen „gute Taten in Sachen Friedensstiftung“ gewürdigt und die Aufmerksamkeit auf Initiativen und Personen gelenkt werden, die Widerstand gegen Gewalt praktizieren und zum Friedenshandeln ermutigen.

Rundgang und Bürgergespräch der SPD Gladbach-Block

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Gladbach. Zum Bürgergespräch am Sonntag, 31. März 2019, lädt die SPD Gladbach-Block in den Stadtteil Gladbach ein. Treffpunkt ist am Gladbacher Kreisel um 10.30 Uhr mit anschließendem Rundgang. Danach ab 11.00 Uhr, findet ein gemeinsamer Austausch in den Räumen der AWO - Gladbach, An der Marienkirche 7, 56566 Neuwied, statt. Für Fragen und Anregungen stehen der Vorsitzende der SPD Gladbach-Block, Christian Scheidgen, MdL Fredi Winter, Bürgermeister Michael Mang, SPD-Fraktionsvorsitzender Sven Lefkowitz, Geschäftsfeldleiter SBN Frank Schneider und weitere Stadtratsmitglieder zur Verfügung. Die SPD Gladbach-Block freut sich auf eine rege Teilnahme von Bürgerinnen und Bürgern.

 

Kunst gegen Bares: Wem‘s gefällt, der zahlt

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In der vom Kinder- und Jugendbüro (KiJuB) der Stadt Neuwied veranstaltete „Live Lounge“-Reihe heißt es am Freitag, 5. April, wieder „Kunst gegen Bares“. Im städtischen Jugendzentrum Big House, Museumsstraße 4a, treten ab 19.30 Uhr mehrere Kleinkünstler so unterschiedlicher Genres wie Musik, Comedy, Jonglage und Zauberei auf. Sie haben jeweils zehn Minuten Zeit, ihr Können unter Beweis zu stellen. Nachdem alle ihren Auftritt absolviert haben, können die Zuschauer für ihren Favoriten abstimmen, indem sie Geld in das jeweilige Sparschwein werfen. Der Eintritt kostet 5 Euro. Weitere Informationen gibt es im KiJuB unter Telefonnummer 02631 802 170, per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder im Internet unter www.neuwied.de

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