Montag, 20. Mai 2019

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Den 1. Mai bei geführter Wanderung genießen

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Schöne Aussichten, üppige Streuobstwiesen, historische Stätten

Zu einer schönen, acht Kilometer langen Wanderung auf historischen Pfaden, die zudem interessante Panoramablicke eröffnet, lädt die Tourist-Information für Dienstag, 1. Mai, ein. Startpunkt ist um 10 Uhr der Zoo Neuwied. Von dort geht es den so genannten Kissweg hinauf zur 1929 errichteten Gedenkstätte für Turnvater Jahn. Nun lockt zunächst der breite Wanderweg III des Westerwaldvereins, der bis nach Wetzlar führt. Etwas später folgen die Wanderer einem hübschen Wiesenweg bis ins Tal des Hattenbachs, wo man das Heilighäuschen der Familie Krupp passiert. Es verdankt seine Existenz dem 1785 getätigten Schwur des Schäfers Jacob Krupp, der mit seiner Schafherde an jenem Ort ein schweres Unwetter überlebte. Bald schon erreicht man den nächsten sagenumwobenen Platz im Heimbach-Weiser Wald: Spielmanns Heiligenhäuschen. Der Sage nach verirrte sich dort ein Spielmann, als er des Nachts von Anhausen den Wald durchqueren wollte, dabei jedoch derart müde wurde, dass er einschlief. Starker Frost setzte ein; und der Musikus überlebte die eiskalte Nacht nicht. Weiter geht es Richtung Burghof-Gelände. Dort, wo der Rheinhöhenweg dann den Limes durchschneidet, biegen die Wanderer nach rechts in einen schönen Buchenwald ab. Entlang des Golfplatzes weist die Route talwärts bis zum Vogelpfad. Ab dort ist der NR1 der „Wegführer“. Am Anfang des Pfades steht eine Schutzhütte, die dem Wanderer  einen herrlichen Blick ins Rheintal eröffnet. Vorbei an Forst- und Kuckucksberg erreichen die Wanderer wieder ihr Ausgangspunkt, den Neuwieder Zoo. Diese Wanderung ist Teil des überregionalen Projekts „R(h)einwandern“.


Die Führung ist kostenfrei, eine Anmeldung bis zum 28. April ist indes erforderlich. Anmeldung und weitere Informationen, auch zu individuellen Führungen, bei der Tourist-Information der Stadt Neuwied, Telefon 02631/802 5555; E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Einen Überblick über alle Führungen gibt es im Internet unter http://www.neuwied.de/stadtfuehrungen.html

 

Sandkauler Weg: Letztmals Sperrung erforderlich

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Zur Kultursommer-Eröffnung rollt der Verkehr dort wieder

Der Sandkauler Weg muss ein letztes Mal komplett gesperrt werden – und zwar von Montagmorgen, 23. April, bis Freitagmittag, 27. April. Was heißt das für die Autofahrer? Die Ausfahrt am Kreisverkehr nahe des Rewe-Markts in Richtung Sandkauler Weg ist dann gesperrt, somit kann weder die Auffahrt auf die
B256 in Richtung Weißenthurm noch die Auffahrt Richtung Engerser Landstraße  genutzt werden. Gleichfalls voll gesperrt  ist das so genannte Reuther-Ohr, weshalb man auch nicht von der B256 aus Weißenthurm kommend auf den Sandkauler Weg abbiegen kann. Am Rewe-Kreisel führt ab dem 23. April eine Umleitung über die Langendorfer Straße, die Friedrichstraße und die Hermannstraße auf die Engerser Landstraße; stadteinwärts führt eine Umleitung vom Sandkauler Weg über die Germaniastraße, die Rheinstraße und die Wilhelmstraße zum Kreisverkehr am Rewe-Markt. Rechtzeitig zur Eröffnung des Kultursommers in Neuwied am späten Freitagnachmittag kann die Sperrung wohl aufgehoben werden.

Während der Vollsperrung wird die letzte Asphaltschicht auf die Fahrbahn des  Sandkauler Weges zwischen der Zufahrt zur Firma Coveris und dem Rewe-Kreisel  sowie in der Brückenstraße aufgebracht, Bordsteine werden als Fahrbahnteiler  eingearbeitet und letzte Pflasterarbeiten ausgeführt, so dass nach der Sperrung der Verkehr wieder ungehindert fließen kann. Markierungsarbeiten erfolgen dann unter fließendem Verkehr. Abschließend wird ohne Einschränkung des motorisierten Verkehrs der gemeinsame Fuß- und Radweg unter der Auffahrt zur B 256 verbreitert. Mitte Mai sind alle Arbeiten am Sandkauler Weg abgeschlossen.

 

AfD Neuwied lädt zur Frühlings-Wanderung am 22.04.2018

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Neuwied/Mülheim-Kärlich. Der Kreisverband der AfD in Neuwied lädt gemeinsam mit den AfD-Kreisverbände der Region Mittelrhein-Westerwald zur Frühlings-Wanderung auf dem Streuobstwiesenweg bei Mülheim-Kärlich am 22.04.2018 ein. Wir wollen den jungen Frühling und die Obstblüte auf dem Streuobstwiesenweg in angenehmer Gesellschaft genießen. Alle interessierten Bürger sind herzlich eingeladen, sich anzuschließen! Es besteht die Gelegenheit zum Gespräch mit dem Neuwieder Landtagsabgeordneten und AfD-Kreisvorsitzenden Dr. Jan Bollinger, den Abgeordneten der AfD-Fraktionen im Neuwieder Kreistag und Stadtrat sowie den Mitgliedern des Kreisvorstandes. Interessenten melden sich bitte unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , bei Bedarf organisieren wir auch Fahrtgemeinschaften.

Kita beteiligt sich am Weltrekordversuch

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Kinderrechte werden in Neuwied groß geschrieben. Das beweist nicht nur die jährliche große Teilnahme Neuwieder Kindertagesstätten und Schulen an den Aktionen zum Tag der Kinderrechte. Sonja Jensen vom Kinder- und Jugendbüro der Stadt Neuwied, die das Thema seit Langem begleitet, freut sich nun darüber, dass die AWO-Kindertagesstätte  „Am Schlosspark“ sich an einem bundesweiten Projekt beteiligt. Die Einrichtung, die gleichzeitig auch Kinderhort ist, will mit dazu beitragen, dass die längste Kinderrechte-Kette der Welt entsteht. Federführend dabei ist die Grundschule in Schalkenbach (Kreis Ahrweiler). Dort sind mittlerweile aus ganz Deutschland viele, viele der vorgefertigten Schablonen eingetroffen, auf denen Mädchen und Jungen auf die Bedeutung von Kinderrechten in Schrift und Bild hinweisen. Momentan ist sie bereits auf eine Länge von rund 1800 Meter gewachsen. 20 Meter davon stammen aus Neuwied, alle Kinder der Einrichtung haben daran mitgearbeitet. Und sie wissen auch genau was mit der Kette noch geschehen soll. „Die geht an Bundeskanzlerin Merkel. Die soll die Kette im Bundestag aufhängen, damit alle sehen können, wie wichtig Kinderrechte sind“, berichten Asrar und Abud. Denn das ist das weitere Ziel der Aktion: die Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz.

CDU-Fraktion beantragt Streichung der Planungen „Mini-ZOB“ in der Schlossstraße Neuwied

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Baumaßnahme in der Marktstraße besichtigt

Weiterentwicklung der Neuwieder Innenstadt ein. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Jan Einig und SWN-Geschäftsführer Stefan Herschbach machten sich die Mitglieder der CDU-Fraktion ein Bild von den aktuellen Baustellen in der Neuwieder City. Die Maßnahmen in der Marktstraße sind in vollem Gange und die Fraktion wird den Verlauf der Baumaßnahme aufmerksam begleiten. „Das aktive Baustellenmarketing und eine enge Abstimmung mit den betroffenen Anwohnern soll die Einschränkungen so gering wie möglich halten“, betont Fraktionsvorsitzender Martin Hahn. Das Ergebnis werde am Ende eine weitere Aufwertung für unsere Stadt sein und auch Versorgungssicherheit in Sachen Wasser sowie Gas bringen.

Kein „Mini-ZOB“ in der Schlossstraße

Das Projekt „Aktive Stadtzentren“ hat an zentralen Stellen der City für eine wichtige Aufwertung sowie infrastrukturelle Verbesserungen gesorgt. Der damals gefasste Stadtratsbeschluss beinhaltet die Errichtung eines „Mini-ZOB“ in der Schlossstraße. „Die Planungen von damals, die bessere Steuerung des Busverkehrs und die Konzentration aller Haltestellen an einem zentralen Punkt der Schlossstr. waren Gründe für die Entscheidung zur Errichtung eines Mini-ZOB“, erklärt Fraktionsvorsitzender Martin Hahn und erläutert weiter: „Allerdings haben sich die Grundlagen zur infrastrukturellen Ausrichtung unserer Innenstadt verändert. Wir werden unsere bereits bei der Haushaltsberatung im Rat in die Diskussion gebrachten Initiativen und Vorschläge in der nächsten Stadtratssitzung mit einem Antrag konkretisieren, der unter anderem den Verzicht auf die Errichtung eines Mini-ZOB an dieser Stelle zum Ziel hat.“

Markus Blank, CDU-Sprecher im Planungsausschuss, fügt hinzu: „Ein ZOB würde nur im Zusammenhang mit einer ganzheitlichen Maßnahme für die Schlossstraße Sinn machen. Diese Sanierung und Umgestaltung ist aktuell in den Planungen der Stadt Neuwied nicht vorgesehen, sodass wir die ersatzlose Streichung des zentralen Haltepunktes vorschlagen. Die Stadt Neuwied hat viele wichtige Projekte zur Verbesserung der Infrastruktur  vor der Brust und so gewinnen wir Spielraum für weitere Investitionen an anderer Stelle.“

Beim Thema Busverkehr geht die CDU-Fraktion sogar noch einen Schritt weiter. „Ein City-Ringverkehr mit E-Bussen mit dem Ausgangspunkt „zentraler Bushaltepunkt Hauptbahnhof“ soll in die Beratungen einfließen“, kündigt Hahn an und begründet: „Wir sehen in dieser Idee die Chance, die Markt- und Schlossstraße komplett vom Busverkehr und zahlreichen Haltestellen zu befreien und damit auch die Umwelt- und Verkehrsbelastungen in der Innenstadt erheblich zu reduzieren.“ Zentraler Haltepunkt für alle Linien in und aus der Stadt könne nach Auffassung der CDU der optimal ausgebaute Busbahnhof am Hauptbahnhof werden, der sicher über die entsprechende Kapazität sowie eine hervorragende Verkehrsanbindung verfüge. „Von dort aus könnte beispielsweise in einem Viertelstundentakt die Innenstadt mit verschiedenen Zu- und Ausstiegsmöglichkeiten an zentralen Punkten angefahren werden. Da der ÖPNV in unserer Stadt aktuell auf dem Prüfstand steht, sieht die CDU-Fraktion den passenden Moment neue Ideen und Überlegungen zum Gegenstand konkreter Beratungen in den Gremien zu machen und diese in die anstehende Neukonzeption des ÖPNV einzubringen. Idealer Zeitpunkt für die konkrete Umsetzung könnte der Abschluss der Baumaßnahme in der Marktstraße sein, die zurzeit ja bereits erhebliche Änderungen der Busverkehre in der City mit sich bringt“, so Martin Hahn.

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