Donnerstag, 25. April 2019

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Jugendschöffenwahl – Interessenten können sich bewerben

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Im ersten Halbjahr 2018 werden bundesweit u. a. die Jugendschöffen für die Amtszeit von 2019 bis 2023 gewählt. Gesucht werden im Landkreis Neuwied (ohne Stadt) insgesamt 15 Frauen und 15 Männer, die am Amtsgericht Neuwied als Vertreter des Volkes an der Rechtsprechung in Jugendstrafsachen teilnehmen. Der Jugendhilfeausschuss schlägt doppelt so viele Kandidaten, wie an Schöffen benötigt werden, dem Schöffenwahlausschuss beim Amtsgericht vor, der in der zweiten Jahreshälfte 2018 aus diesen Vorschlägen die Jugendschöffen wählen wird. Gesucht werden Bewerberinnen und Bewerber, die im Landkreis Neuwied wohnen und am 01.01.2019 zwischen 25 und 69 Jahre alt sein werden. Wählbar sind deutsche Staatsangehörige, die die deutsche Sprache ausreichend beherrschen müssen. Wer zu einer Freiheitsstrafe von mehr als sechs Monaten verurteilt wurde oder gegen wen ein Ermittlungsverfahren wegen einer schweren Straftat schwebt, die zum Verlust der Übernahme von Ehrenämtern führen kann, ist von der Wahl ausgeschlossen. Auch hauptamtlich in oder für die Justiz Tätige (Richter, Rechtsanwälte, Polizeivollzugsbeamte, Bewährungshelfer, Strafvollzugsbedienstete usw.) und Religionsdiener sollen nicht zu Jugendschöffen gewählt werden.

Schöffen sollten über soziale Kompetenz verfügen, d.h. das Handeln eines Menschen in seinem sozialen Umfeld beurteilen können. Von ihnen werden Lebenserfahrung und Menschenkenntnis erwartet. Die ehrenamtlichen Richter müssen Beweise würdigen, d.h. die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein bestimmtes Geschehen so ereignet hat oder nicht, aus den vorgelegten Zeugenaussagen, Gutachten oder Urkunden ableiten können. Die Lebenserfahrung, die ein Schöffe mitbringen muss, kann sich aus beruflicher Erfahrung und/oder gesellschaftlichem Engagement rekrutieren. Dabei steht nicht der berufliche Erfolg im Mittelpunkt, sondern die Erfahrung, die im Umgang mit Menschen erworben wurde. Schöffen in Jugendstrafsachen sollten in der Jugenderziehung über besondere Erfahrung verfügen. Das verantwortungsvolle Amt eines Schöffen verlangt in hohem Maße Unparteilichkeit, Selbstständigkeit und Reife des Urteils, aber auch geistige Beweglichkeit und - wegen des anstrengenden Sitzungsdienstes - gesundheitliche Eignung.

Schöffen müssen ihre Rolle im Strafverfahren kennen, über Rechte und Pflichten informiert sein und sich über die Ursachen von Kriminalität und den Sinn und Zweck von Strafe Gedanken gemacht haben. Sie müssen bereit sein, Zeit zu investieren, um sich über ihre Mitwirkungs- und Gestaltungsmöglichkeiten weiterzubilden. Wer zum Richten über Menschen berufen ist, braucht ein großes Verantwortungsbewusstsein für den Eingriff in das Leben anderer Menschen. Objektivität und Unvoreingenommenheit müssen auch in schwierigen Situationen bewahrt werden, etwa wenn der Angeklagte auf Grund seines Verhaltens oder wegen der vorgeworfenen Tat zutiefst unsympathisch ist oder die veröffentlichte Meinung bereits eine Vorverurteilung ausgesprochen hat.

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KFZ-Zulassungsstelle schließt früher

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Wegen landesweiter Software-Updates muss die Zulassungsbehörde des Kreises Neuwied am Montag, den 19. März den Annahmeschluss auf 12.30 Uhr vorverlegen.

Bürgerinnen und Bürger werden um Verständnis und werden gebeten, dies bei ihrer Planung zu berücksichtigen.

Werden Sie ehrenamtlicher Ausbildungsbegleiter im Landkreis Neuwied

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Das Mehrgenerationenhaus Neuwied sucht in Zusammenarbeit mit dem Senior Experten Service für den Landkreis Neuwied Ehrenamtliche für die Unterstützung von Auszubildenden in der dualen und schulischen Berufsausbildung. Interessierte, sollten möglichst aus einem technischen Beruf kommen, wöchentlich 2-4 Stunden Zeit einbringen können und mit Ihrem Wissen gerne junge Menschen, insbesondere Geflüchtete unterstützen wollen?

AusbildungsbegleiterInnen sind Vertrauenspersonen für junge Menschen, die motivieren und bei der Stärkung von fachlichen und sozialen Kompetenzen unterstützen. Auch bei der Lösung von Problemen und Konflikten stehen Sie begleitend und beratend zur Seite. Jeder Ausbildungsbegleiter wird vom Senior Experten Service (SES) gründlich auf seine Aufgabe vorbereitet und ist Teil eines Teams. Über den SES besteht Versicherungsschutz und eine Aufwandsentschädigung wird gezahlt.

Weitere Informationen zu diesem oder anderen ehrenamtlichen Tätigkeiten  erhalten Interessierte von den Mitarbeiterinnen des Mehrgenerationenhaus Neuwied, Wilhelm-Leuschner-Str. 5, (neben der Kreisverwaltung), telefonisch unter  02631 344596  bzw.  per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Müllabfuhr in der Karwoche vorgezogen

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Wertstoffhöfe Karsamstag und Ostermontag geschlossen

Kreis Neuwied. Wie im Abfuhrkalender bereits veröffentlicht, wird die Müllabfuhr in der Karwoche vorverlegt, in der Osterwoche wird nachgefahren.

Für die Karwoche bedeutet das: die reguläre Montagsabfuhr wird von Mo 26. März auf Sa 24. März vorverlegt und alle weiteren Abfuhren in der Karwoche finden einen Tag früher statt. Die reguläre Dienstagsabfuhr erfolgt somit bereits am Mo 26. März, die reguläre Mittwochsabfuhr bereits Di  27. März  usw.

In der Osterwoche, von Mo 2. April bis einschließlich Fr 6. April, verschieben sich alle Abholtermine auf den jeweils nachfolgenden Tag. Nur die Aufstellung des  Schadstoffmobils wird nicht verschoben sondern verbleibt bei  Mittwoch 28. März: 8 Uhr bis 10.30 Uhr Wertstoffhof Linkenbach,  12 Uhr bis 15.30 Uhr Wertstoffhof Neuwied. Alle Terminverschiebungen sind auch bereits in der App Müllwecker und in den Online-Abfuhrkalendern unter www.abfall-nr.de berücksichtigt.  An Karsamstag und Ostermontag bleiben die Wertstoffhöfe im Landkreis Neuwied geschlossen. Infos unter Tel. 02631 803-308 (Bürgertelefon der Abfallberatung)

Gemeinschaftlich Wohnen Neuwied e.V. nähert sich den 100% - und kehrt zu den Wurzeln zurück

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Erstmals in 2008 konnte man in Neuwied von Neuen Wohnformen lesen, in 2009 hörte man im Stadtrat, im Zusammenhang mit „Initiative Zukunft – Gemeinsam für Neuwied“, den Begriff Gemeinschaftlich Wohnen. Dann bündelte sich der Impuls einzelner Interessierter in einer AG der Lokalen Agenda 21 in Stadt und Kreis Neuwied, um seit 2011 dann noch verbindlicher als Verein aufzutreten.

So war es folgerichtig, dass Diejenigen die in absehbarer Zeit ein „Mehr an Miteinander“ beim Gemeinschaftlichen Wohnen im Mieterwohnprojekt leben werden, die Bemühungen ihrer Stadt, Fairtrade Town zu werden, unterstützten. Wahrnehmbar zuletzt auch bei der Auszeichnungsfeier.

gewoNR e.V. dokumentierte die Einkaufserlebnisse in Vorbereitung von zwei Veranstaltungen der Wohnprojektinitiative in 2017 und stellte fest, dass auch dabei nicht immer 100% möglich waren. Bei der GSG Grundsteinlegung, im Bereich des früheren  Zeppelinwegs, z.B. konnten, im Oktober 2017, keine kleinen O-Saft Flaschen aus Fairem Handel angeboten werden – weil es sie leider nicht gibt.

Diese Erfahrungen sind kein Grund das Ausschauhalten in Regalen des hiesigen Einzelhandels einzustellen und bei Bananen, Kaffee, Tee und O-Säften die 100% fair gehandelten Produkte zu wählen - um so beizutragen zu einem globalen „Mehr an Miteinander“.

Auf ein gutes Miteinander schauen gewoNR-Vorstandsmitglieder nach dem letzten Gespräch mit der GSG mbH. In 2015 begann durch die GSG-Absichtserklärung der Weg zum Mieterwohnprojekt mit sozialem Wohnungsbau. Eine Premiere in RLP bei der Realisierung in Bottom-Up (von unten gewollt).

Nun ist man auf dem Weg ins gewoNR-Wohnprojekt. Die Kerngruppe der Bewohnergemeinschaft bildete sich Ende 2017, vor kurzem kamen zwei Ehepaare dazu und am 16.März werden zwei Frauen die Gewissheit haben, den Jahreswechsel 2018/2019 an einem neuen Wohnort zu verbringen – nämlich im Wohnprojekt für Gemeinschaftliches Wohnen!

Wer Interesse an dieser neuen Wohnform - in und für Neuwied - hat, kann am Mittwoch den 21. März um 19 Uhr zum Runden Tisch von gewoNR ins Gasthaus Vering kommen. Oder – ganz in der Nähe der GSG Baustelle – am Donnerstag, den 22. März, ab 15 Uhr zum Kaffeeklatsch in die Bäckerei Geisen im Ringmarkt. Erste Infos auch www.gewoNR.de bzw. 02631 9449971.

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