Sonntag, 20. Juni 2021

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Engerser Feld: Ein ideales Winterquartier für Vögel

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Führung: Mit Expertem Entdeckungen im Schutzgebiet machen

Die Neuwieder haben das Glück, dass mit dem Engerser Feld direkt vor ihrer Haustür ein Naturschutzgebiet liegt, das nicht nur Fachleute fasziniert – und das zu allen Jahreszeiten. Viele seiner biologischen Besonderheiten offenbart es den meisten allerdings erst beim zweiten Hinschauen. Für diese Besonderheiten möchte die Tourist-Information mit der Führung „Flora und Fauna im Engerser Feld“ Interessierte sensibilisieren.

Die Tour am Sonntag, 15. März, beginnt bereits um 9 Uhr. Treffpunkt ist der Kundenparkplatz der SWN an der Hafenstraße. „Bewaffnen“ sollten sich die Teilnehmer unbedingt mit einem Fernglas, denn bei der etwa zweistündigen Wanderung gibt es viel zu entdecken. Denn das Engerser Feld ist für viele Vogelarten ein idealer Platz, um die kalten Wintermonate zu überstehen. Milde Temperaturen, ein eisfreier Rhein und mehrere Kiesseen sorgen für ein perfektes Überwinterungsgebiet. Das nutzen Singvögel, Enten, Gänse und Schwäne, die hier auch ein ideales Nahrungsangebot finden. Ein fachkundiger Führer berichtet zudem Außergewöhnliches über Vögel als „Wetterfrösche“. Die Gruppe beobachtet außerdem die Heckrinder, die weite Teile des Schutzgebietes beweiden. Und auf dem Rückweg entlang der Kiesseen zeigt sich die erfolgreiche Renaturierung des Bimsabbaugebietes. Dort hat sich die Natur das Land zurückerobert, und der Mensch hat mitgeholfen bei der Entstehung bemerkenswerter Biotope.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Führung kostet 5 Euro pro Person, 6- bis 14-Jährige zahlen 3 Euro. Weitere Informationen, auch zu individuellen Führungen, gibt es bei der Tourist-Information der Stadt Neuwied, Telefon 02631 802 5555;
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Ein Überblick über alle Führungen steht im Internet unter https://www.neuwied.de/stadtfuehrungen.html

 

Ehrenpreisträgerin der Johanna-Loewenherz-Stiftung zu Besuch im Kreishaus

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Nach persönlicher Begegnung mit Katrin Pütz, Ehrenpreisträgerin der Johanna-Loewenherz-Stiftung, sieht Landrat Achim Hallerbach die Entscheidung des Kreisausschusses bestätigt: „Katrin Pütz ist mehr als eine würdige Ehrenpreisträgerin unserer Johanna Loewenherz-Stiftung“.

Der Einladung von Landrat Achim Hallerbach und der Gleichstellungsbeauftragten Doris Eyl-Müller zu einem persönlichen Kennenlernen vor der Preisverleihung der Johanna-Loewenherz Stiftung, am 12. März 2020, war die Ehrenpreisträgerin, Katrin Pütz gerne gefolgt. Denn Auszeichnungen für eine Gründerin eines sogenannten Social Business, noch dazu im fernen Afrika, seien eher selten, stellte Katrin Pütz gleich zu Beginn der Begegnung fest. Ihre Idee des Social Business beruht auf der Zielsetzung, aus Subventionsempfängern in Afrika Geschäftsleute zu machen. Also die Wertschöpfungskette (Logistik, Produktion, Vermarktung und Vertrieb) im Land sicherzustellen und damit wirtschaftliche Aktivitäten und Arbeitsplätze zu generieren.

Als Agraringenieurin erfand sie den Biogas-Rucksack, eine einfache wie geniale Idee, die den Bedürfnissen der Bevölkerung gerecht wird, die Umwelt und die Gesundheit der Nutzerinnen schont und der Idee, die (wirtschaftlichen) Potenziale der Menschen vor Ort zu aktivieren und nutzen, entspricht.

Mit viel Engagement erläuterte sie Motivation und Zielsetzung ihrer Aktivitäten, dabei beschönigte sie Ihre Kritik an der konventionellen Entwicklungspolitik nicht, die nach ihrer Auffassung gerade die junge Generation von Afrikanerinnen und Afrikanern eher demütige als fördere und mittel- und langfristig keine Entwicklung in den sog. Entwicklungsländern begünstige, sondern die Nehmermentalität und ökonomische Schwäche noch verstärke.

Nach dem Gespräch betonte Landrat Achim Hallerbach, dass die Empfehlung der Gleichstellungsbeauftragten im Landkreis Neuwied und der dann erfolgte Beschluss des Kreisausschusses den Ehrenpreis an Katrin Pütz zu vergeben, ganz im Sinne der Stiftungsgeberin sei. „Johanna Loewenherz war mutig und scheute sich nicht, selbst den Mitstreitern für mehr soziale Gerechtigkeit den Spiegel vorzuhalten und unbequeme Fragen zu stellen. Eine Frau, die die traditionelle Vorstellung von Entwicklungspolitik in Frage stellt und eine Alternative anbietet, hätte Johanna Loewenherz gefallen“, ist sich Landrat Achim Hallerbach sicher.

Existenzgründung – mit Sicherheit selbständig

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Veranstaltung am 10. März aus der Reihe BiZ & Donna

Immer mehr Frauen wollen auch im Beruf unabhängig sein und wagen den Weg in die Selbständigkeit. Auch die Übernahme eines Unternehmens oder die Gründung im Nebenerwerb sind Möglichkeiten, die eigene Chefin zu zu sein. Wer Erfolg haben will, sollte sich umfassend informieren und gründlich vorbereiten.

Deshalb geht es am 10. März um 9 Uhr in der Reihe BiZ & Donna um das Thema:

Existenzgründung – mit Sicherheit selbständig

Am Anfang steht die gründliche Planung mit Businessplan, Kontakt zu Beratungsstellen und Netzwerken, Antrag auf finanzielle Förderung und – ganz wichtig –sozialer Absicherung bei Krankheit und Unfall sowie im Alter. Zu beachten sind auch die gesetzlichen Regelungen für Selbstständige.

Stimmen die persönlichen und fachlichen Voraussetzungen? Gibt es einen Markt für die Geschäftsidee? Welche Unternehmensformen und Finanzierungsmöglichkeiten gibt es? Und nicht zuletzt: Wie lassen sich Familie und Selbständigkeit vereinbaren? Antworten auf diese Fragen gibt Oliver Kuhn, Einheitlicher Ansprechpartner der Servicestelle für Existenzgründer der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord in Koblenz.

Die Veranstaltung ist kostenfrei und findet in der Agentur für Arbeit Neuwied, Julius-Remy-Straße 4, im Sitzungsaal, 3. Etage statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

„Berufe in Uniform“ im BiZ

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Sie sorgen für Recht und Ordnung und genießen in der Bevölkerung ein hohes Ansehen: Für viele junge Leute zählt die Arbeit bei Polizei, Zoll oder Bundeswehr zu den Traumberufen. Wer sich für eine Ausbildung in einem dieser Bereiche interessiert, ist am Donnerstag, den 05. März im Berufsinformationszentrum (BiZ) der Agentur für Arbeit Neuwied genau richtig. Im Rahmen der Reihe „BiZ am Donnerstag“ können Interessierte an diesem Tag zwischen 13.30 Uhr und 16 Uhr „Berufe in Uniform“ kennenlernen. Einstellungsberater von Bundeswehr, Zoll, Landes- und Bundespolizei stehen jungen Leuten und deren Eltern an diesem Tag an Informationsständen für persönliche Beratungsgespräche zur Verfügung.

Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

„Berufe in Uniform“ – Informationstag

Donnerstag, 05. März 13.30 bis 16 Uhr, BiZ Neuwied, Julius-Remy-Str.4

Nähere Informationen gibt es telefonisch unter: 02631 – 891 290.

Radweg: Hochwasserschäden werden nächste Woche beseitigt

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Für Reparaturarbeiten einige Tage gesperrt wird in der kommenden Woche der Radweg zwischen Neuwied und Engers. Nach dem Rückgang des Hochwassers wurde der Weg auf Schäden untersucht. Danach sind vor allem an zwei Stellen Reparaturen erforderlich. Und zwar unmittelbar am Beginn in Engers auf einer Länge von zirka zehn Metern und rund 400 Meter hinter der Panzerstraße von Neuwied aus kommend auf einer Länge von 150 Metern. Mit Hochwasserschäden bei dem vorgeschriebenen wassergebundenem Wegebau hat die Verwaltung rechnen müssen. Der größte Teil des Radwegs aber hat das Hochwasser weitestgehend unbeschadet überstanden.

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