Friday, 24. January 2020

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Zählerstand wird abgelesen

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SWN-Mitarbeiter ab dem 19. November unterwegs

Neuwied. Zählerstände für den Energieverbrauch werden immer vom jeweiligen Netzbetreiber ermittelt. Darauf weisen die Stadtwerke Neuwied (SWN) hin. Deren Mitarbeiter sind ab Montag, 19. November, zwischen 8 und 20 Uhr unterwegs, um die Messeinrichtungen für die Durchführung der Jahresverbrauchsabrechnung 2018 abzulesen. Die Ableseverpflichtung der SWN besteht unabhängig davon, welches vertragliche Energielieferverhältnis für die betroffene Lieferstelle vorliegt. Vor diesem Hintergrund bitten die SWN, alle Zähler zugänglich zu machen, damit eine zügige und reibungslose Ablesung gewährleistet werden kann.

Fürstenweg in Monrepos drei Tage gesperrt

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Wegen einer Treibjagd wird der Fürstenweg im Gebiet von Monrepos zwischen Laubachsmühle und dem Parkwald Segendorf aus Sicherheitsgründen komplett gesperrt. Und zwar von Freitag, 9. November, bis einschließlich Sonntag, 11. November. Wanderer werden gebeten, die Absperrungen und Warnhinweise unbedingt zu beachten.

Fachtagung: Gewalt – alles eine Frage der Einschätzung?

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„Eine Ohrfeige hat noch keinem geschadet!“ Diese Einschätzung ist bis heute weitverbreitet. Bis weit in die 70er Jahre des zwanzigsten Jahrhundert waren Ohrfeigen, den Hosenboden versohlen, der Klapps auf den Hintern akzeptierte erzieherische Maßnahmen – auch in Deutschland. Erst nach und nach wurden Schläge als körperliche Übergriffe gewertet, die viel mit Macht(-losigkeit) zu tun haben, wenig zielführend sind und Kindern und Jugendliche lernen lassen, dass Gewalt als Konfliktlösungsstrategie funktioniert.

Und auch in der Ehe und Partnerschaft hatte der Mann bis zum Ende des letzten Jahrhunderts als Ernährer, als Herr im Haus, ein Gewaltmonopol gegenüber Frau und Kind. Selbst die Vergewaltigung in der Ehe wurde erst 1997 als Straftat ins Bürgerliche Gesetzbuch aufgenommen.

Die Geschichte zeigt, dass es auch in Deutschland ein weiter Weg zur Wahrung der körperlichen und geistigen Integrität des Individuums war. Noch heute gibt es viele Gesellschaften, Nationen und Staaten, die sich noch auf diesem Weg befinden. Dies wird in den Beratungsstellen immer wieder deutlich, wenn Angriffe auf die körperliche und geistige Unversehrtheit nicht als Gewalt empfunden werden und eine Ohrfeige als „nicht so schlimm“ bewertet wird.

Es verdeutlicht, dass die Frage was Gewalt ist, einer kulturellen, gesellschaftlichen und  individuellen Definition unterliegt, verbunden mit einem entsprechenden (Un-) Rechtsbewusstsein.

Wie mit diesen unterschiedlichen Definitionen umgegangen werden kann, wie Handlungskonzepte gegen Gewalt angesichts dieser Unterschiedlichkeit aussehen können, werden auf der Fachtagung des Runden Tisches gegen Gewalt in engen sozialen Beziehungen zum Thema. Der Runde Tisch konnte Sandra de Vries, Ethnologin und Trainerin für interkulturelle Kompetenz, Beratung und Konzepte gewinnen, um diese Fragen zu beantworten.

Die Fachtagung am 21. November 2018 um 14.00 Uhr im Außerschulischen Lernort der Kreisverwaltung Neuwied, Deponiestr. 1, 56317 Linkenbach richtet sich an BeraterInnen und ErzieherInnen sowie am Thema Gewalt Interessierte.

Rückfragen und Anmeldung:

Doris Eyl-Müller

Tel.:          0 26 31 – 803 410

Email:      Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

AfD fordert Live-Streaming von Kreistagssitzungen:

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Kommunalpolitik zum Bürger ins Wohnzimmer bringen!

Neuwied, den 05.11.2018. Die AfD-Fraktion im Neuwieder Kreistag setzt sich für die Video-Übertragung der Kreistagssitzungen per „Livestream“ ein. Damit können Bürgerinnen und Bürger die Plenarsitzungen zuhause im Wohnzimmer oder auf mobilen Geräten verfolgen. Bei einer Archivierung des Livestreams ist dies sogar zeitversetzt möglich, zum Beispiel nach Feierabend oder am Wochenende. Live-Streaming von Plenarsitzungen wird bereits von immer mehr Städten und Kreisen eingesetzt. Nach den positiven Erfahrungen mit Plenum Live im rheinland-pfälzischen Landtag hat auch die Enquete-Kommission Bürgerbeteiligung des rheinland-pfälzischen Landtags das Live-Streaming von Ratssitzungen empfohlen.

„Die Politik kommt damit zum Bürger ins Wohnzimmer, nimmt den Bürger ernst und beseitigt zeitliche und räumliche Barrieren. Die Technik bietet ein wirksames Instrument, die Demokratie zu stärken, unsere Demokratie noch offener, lebendiger und transparenter zu gestalten,“ so der stellvertretende AfD-Fraktionsvorsitzende Dr. Jan Bollinger. „Darum haben wir im Kreistag beantragt, dass die Kreisverwaltung beauftragt wird, ein Konzept für die Einführung des Live-Streaming der öffentlichen Kreistagssitzungen zu erarbeiten.“

Das öffentliche Interesse an den Kreistagssitzungen ist zwar scheinbar gering. Allerdings: Berufstätige, Schüler und Auszubildende haben in der Regel um 16 Uhr keine Zeit. Auch Alten und Behinderten fehlt oft die Möglichkeit, die Kreistagssitzungen zu besuchen. Dazu Dr. Jan Bollinger: „Jede Bürgerin und jeder Bürger hat ein Recht auf eine öffentliche Sitzung. Die technischen Mittel sind da, Öffentlichkeit für alle herzustellen. Diese Transparenz kann das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die Kommunalpolitik stärken und etwaige Berührungsängste vermindern. Wir setzen uns daher für Live-Streaming ein und sehen es als positives Zeichen, dass dieser Antrag im Kreistag in der Sache übernommen und zur Besprechung an den Kreisausschuss überwiesen wurde. Gerade bei einem Antrag, der Transparenz bezweckt, wäre es wünschenswert, diesen Antrag nach Besprechung im Kreisausschuss im Plenum des Kreistags zu beschließen.“

AfD-Kreistagsfraktion stellt Anfrage zu Asylzuwanderung

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Neuwied, den 05.11.2018. Die AfD-Fraktion im Neuwieder Kreistag hat eine umfassende Anfrage zum Thema Asylzuwanderung zur Beantwortung im Rahmen der kommenden Kreistagssitzung an die Kreisverwaltung gerichtet.
In Ergänzung zum Bericht der Kreisverwaltung in der letzten Kreistagssitzung wird um Information zu Asylzahlen und Kosten, der Arbeitsmarktintegration und Teilnahme an Sprach- und Integrationskursen von Asylzuwanderern, unbegleiteten minderjährigen Ausländern, freiwilligen Ausreisen und Abschiebungen sowie der Erstattung von Aufwendungen durch Bund und Land gebeten.
Dazu erklärt der stellvertretende Vorsitzende der AfD-Fraktion im Kreistag Neuwied Dr. Jan Bollinger, MdL: „Die massenhafte Asylzuwanderung der letzten Jahre brachte auch und gerade für die von Bund und Land ohnehin finanziell schlecht ausgestatteten Landkreise und Kommunen beträchtliche Belastungen und Herausforderungen mit sich, was auch wieder Thema in den Haushaltsberatungen sein wird. Hier erwarten wir einen umfassenden Überblick über alle Maßnahmen und Kosten im Zusammenhang mit Aufenthalt, Integration und Rückführung von Asylzuwanderern im Kreis Neuwied sowie die zugesagte und tatsächliche Unterstützung von Bund und Land.“
Neuwied, den 05.11.2018. Die AfD-Fraktion im Neuwieder Kreistag hat eine umfassende Anfrage zum Thema Asylzuwanderung zur Beantwortung im Rahmen der kommenden Kreistagssitzung an die Kreisverwaltung gerichtet.

In Ergänzung zum Bericht der Kreisverwaltung in der letzten Kreistagssitzung wird um Information zu Asylzahlen und Kosten, der Arbeitsmarktintegration und Teilnahme an Sprach- und Integrationskursen von Asylzuwanderern, unbegleiteten minderjährigen Ausländern, freiwilligen Ausreisen und Abschiebungen sowie der Erstattung von Aufwendungen durch Bund und Land gebeten.

Dazu erklärt der stellvertretende Vorsitzende der AfD-Fraktion im Kreistag Neuwied Dr. Jan Bollinger, MdL: „Die massenhafte Asylzuwanderung der letzten Jahre brachte auch und gerade für die von Bund und Land ohnehin finanziell schlecht ausgestatteten Landkreise und Kommunen beträchtliche Belastungen und Herausforderungen mit sich, was auch wieder Thema in den Haushaltsberatungen sein wird. Hier erwarten wir einen umfassenden Überblick über alle Maßnahmen und Kosten im Zusammenhang mit Aufenthalt, Integration und Rückführung von Asylzuwanderern im Kreis Neuwied sowie die zugesagte und tatsächliche Unterstützung von Bund und Land.“

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