Sonntag, 20. Juni 2021

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Auf ein Wort mit Jan Einig in Gladbach

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Auf ein Wort mit Jan Einig: Im März kommt Neuwieds Oberbürgermeister im Rahmen seiner Stadtteil-Sprechstunden nach Gladbach.

Und zwar am Donnerstag, 5. März, von 17 bis 19 Uhr ins Pfarrheim Maria Himmelfahrt, An der Marienkirche 4. Im April stehen zwei Sprechstunden auf dem Programm: am 7. April in Heddesdorf und am 28. April in Heimbach-Weis, beide ebenfalls von 17 bis 19 Uhr.

Zu allen Terminen sind Anmeldungen auf der Homepage der Stadt www.neuwied.de/buergersprechstunde.html möglich.

Oder per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Wer über kein Internet verfügt, kann natürlich auch anrufen: 02631 802 412. Zur Planung der Einzelgespräche ist es hilfreich, bei der Anmeldung kurz das Anliegen zu schildern.

Dr. Jan Bollinger (AfD) lädt interessierte Bürger zum Gespräch am 28.02.2020

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Am Freitag, dem 28.02.2020 lädt der Neuwieder Landtagsabgeordnete Dr. Jan Bollinger erneut zum Bürgergespräch in seinem Wahlkreisbüro in Neuwied-Feldkirchen.

Dr. Bollinger erklärt: „Das Angebot der Bürgergespräche wird sehr gut angenommen. Deshalb möchte ich den Bürgern auch im neuen Jahr die Möglichkeit bieten, sich im persönlichen Gespräch einen Überblick über meine und die Arbeit der AfD-Fraktion im Landtag und die Ziele der AfD zu verschaffen.

Dazu lade ich alle interessierten Bürger in mein Wahlreisbüro in Neuwied-Feldkirchen ein. Die Erfahrung der vergangenen Gespräche hat gezeigt, dass die Information vor Ort und nah an den Bürgern die beste Gelegenheit ist, offene Fragen zu beantworten, Anregungen und Kritik anzunehmen und deren Umsetzung bzw. Lösung in der politischen Arbeit umzusetzen.“

„Wir sind für Sie da, nutzen Sie die Gelegenheit und besuchen Sie uns.“

Zeit: Freitag, den 28.02.2020 ab 14.30 Uhr, tel. Anmeldung unter: 02631-9390715. Auf Wunsch können Termine auch nach Bedarf vereinbart werden.

Ort: Wahlkreisbüro Dr. Jan Bollinger, Feldkircher Str. 40a, 56567 Neuwied.

Bigband-Jazz macht Lust auf mehr

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Swing and More – Koblenzer Bigband wieder zu Gast in der  Aula des Heinrich-Hauses

NEUWIED Das Swing im klassischen Bigband Sound Spaß und vor allem Lust auf mehr macht, beweist die bekannte  Koblenzer Bigband Swing&More  seit mehr als 15 Jahren.  Am Sonntag, den 29. März  stellen die 20 Musikerinnen und Musiker dies zum wiederholten Male unter Beweis. Das Konzert  in der Aula des Heinrich-Hauses in Neuwied-Engers beginnt um 17.30 Uhr.

Arrangements der großen  Orchester  von Glenn Miller über den „Duke“ (Ellington) bis Count Basie bilden das Fundament des Bühnensets von Swing&More. Hervorragende Bigbandmusik wird aber ebenso heute geschrieben und ist nicht nur eingefleischten Jazzliebhabern bekannt. So finden sich im Repertoire des überregional bekannten Ensembles vielfältige moderne Arrangements, z.B. von Gordon Goodwin oder Robert Curnow. Darüber hinaus ist Swing&More mit seinen Vokalisten Ricarda Batta-Kollias, Britta Thelen und Stephan Glöckner auch für die gesangliche Seite des Genres gut ausgestattet. Damit die großen Gefühle in orchestral eingerichteten All time-Favorites, Balladen oder Filmmusik nicht zu kurz kommen. Eben Unterhaltung im besten Sinne.

In der regional einzigen regelmäßig probenden und konzertierenden Bigband unter der Leitung von Thilo Willach, versammeln sich ambitionierte Amateurmusiker, Musiklehrer und Musikschaffende. Sie kommen gerne aus verschiedenen  bekannten Bands und Orchestern zu Swing&More.

Das Konzert beginnt um 17.30 h. Einlass ab 17.00 h. Der Eintritt ist frei. Um eine Spende wird gebeten.

Mehr unter www.koblenz-bigband-swingandmore.de und www.landesmusikakademie.de .

Mahnwache gegen Rassismus und zum Gedenken der Opfer von Hanau

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Neuwied. - Die Neuwieder Gruppe der Menschenrechtsorganisation entschied spontan nach den Ereignissen von Hanau auch in Neuwied zu einer Mahnwache gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit aufzurufen. Amnesty International unterstützt die Arbeit gegen Rassismus und fordert mit der Kampagne „Nimm Rassismus persönlich!“ zu einem stärkeren Einsatz gegen Rassismus auf, denn rassistische Äußerungen, verbale und körperliche Angriffe auf Menschen mit Migrationshintergrund stellen eine Menschenrechtsverletzung da.

Inge Rockenfeller sprach die Eröffnungsworte:  „Wir gedenken heute der Opfer des Anschlages aus Fremdenhass in Hanau. Wir treten ein für eine Welt gegen Fremdenfeindlichkeit und für eine interkulturelle Vielfalt. Das Motto für uns ist: Neuwied ist bunt." Sie bedankte sich, dass so viele Neuwieder Bürgerinnen und Bürger dem Aufruf der Amnesty Gruppe Neuwied gefolgt waren und an der Mahnwache gegen Rassismus teilnahmen. Amnesty-Mitglied Manfred Kirsch hielt eine Rede, in der er vor der Gefahr des immer stärker werdenden Rassismus und Antisemitismus warnte und zog Vergleiche zur Situation in der Weimarer Republik. Kirsch wörtlich: „Es riecht nach Weimar!“ - Die unklare politische Situation in der Weimarer Republik war der Nährboden für den Erfolg der rechten Kräfte. Die politische Unentschlossenheit und das Lavieren der demokratischen Parteien wurde damals von den Nationalsozialisten  genau so brutal ausgenutzt, wie derzeit in Thüringen.

In einem Beitrag von Elisabeth Freise (nach Carolin Emcke) hieß es, die Gesellschaft solle den Hassenden den Raum nehmen:  „Vielleicht ist die wichtigste Bewegung die aus sich heraus“ - die Gesellschaft habe die Verantwortung offen und tolerant für alle zu bleiben und sich nicht spalten zu lassen.

Gruppensprecherin Susanne Kudies mahnte die Verantwortung der Gesellschaft an, gegen Menschenrechts-Verletzungen wie Rassismus, Faschismus und rechte, menschenverachtende Äußerungen Farbe zu bekennen und für Freiheit, Toleranz und Demokratie einzustehen. Sie wies darauf hin, dass „die Tatsache,dass in Deutschland Menschen anderer Glaubensrichtungen immer wieder angefeindet und angegriffen würden, ein Zeichen dafür sei, dass das Menschenrecht der Religionsfreiheit nicht mehr sicher sei, weil Vorurteile stärker seien als  beiderseitige Akzeptanz und Toleranz!“

Dr. Josef Freise las aus der Kölner Friedensverpflichtung: „ Gewalt und Terror aus Gottes Willen dürfen nicht sein, weil dies dem authentischen Geist der Religionen widerspricht. Ziel ist ein friedliches, konstruktives Zusammenleben aller Menschen gleich welcher Religionszugehörigkeit, Kultur oder ethnischer Gruppierung“.

Danach folgten Minuten des Schweigens für die Opfer von Hanau und alle Opfer von rassistisch motivierten Straftaten in Deutschland und weltweit. Dem Schweigen für die Opfer schloss sich auch der Zug der Neuwieder Karnevalisten an. Unter den Anwesenden der Mahnwache waren Menschen aus vielen verschiedenen Ländern und aus unterschiedlichen kulturellen  und religiösen Kreisen, darunter waren auch Mitglieder der Neuwieder Ahmadiya-Gemeinde. Die Vielfältigkeit der Menschen bei dieser Mahnwache spiegelte das Transparent der Bewegung; „Neuwied ist bunt!“

Anschließend sangen alle Anwesenden gemeinsam: „We shall overcome!“ von Joan Baez, ein Lied aus der US-Bürgerrechts-Bewegung, die von Martin L. King geführt wurde.  In dem Lied geht es darum, Hass und Vorurteile zu überwinden um eine tolerante Gesellschaft zu werden, die offen ist für jeden und keinen ausschließt. Im Geiste des Liedes lud die Amnesty-Gruppe dazu ein, im Anschluss an die Veranstaltung noch zu bleiben, um miteinander ins Gespräch zu kommen.

Schnelles Netz für alle Kreisschulen

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Kreis Neuwied setzt auf optimale IT-Ausstattung

Bei der Optimierung der digitalen Ausstattung der kreiseigenen Schulen sehen Landrat Achim Hallerbach und der 1. Kreisbeigeordnete und Schuldezernent Michael Mahlert den Landkreis Neuwied auf einem sehr guten Weg.

„Die fortschreitende Digitalisierung aller Lebensbereiche stellt eine zentrale strukturelle Herausforderung für die Bildung junger Menschen – und damit unseren zukünftigen Fachkräften - im Landkreis Neuwied dar. Es ist eine der großen Zukunftsaufgaben der Schulen und des Schulträgers, die Schülerinnen und Schüler an den Schulen umfassend auf die Digitalisierung in allen Lebensbereichen vorzubereiten“, sagte Landrat Hallerbach anlässlich des Besuchs an der Kinzing-Schule in Neuwied, eine von 25 Schulen und Förderschulen im Kreis Neuwied.

Der Kreis arbeitet daher seit Monaten mit den Schulleitungen sowie dem Kreismedienzentrum an den Anträgen für die Förderung aus dem so genannten Digitalpakt, den der Bund aufgelegt hat. „Wir sind sehr froh, dass bei der Verteilung der Fördermittel nicht das Windhundprinzip gilt und wir mit einer soliden Planung die optimalste Ausstattung für unsere Schulen erarbeiten können“, erklärt Schuldezernent Mahlert und ergänzt: „Es hat aber auch noch nie geschadet, früh an den Fördertöpfen zu sein“. Immerhin muss der Kreis die 7,08 Mio. Euro Bundesmittel aus dem Verteilungsschlüssel, der sich aus einem Sockelbetrag pro Schule und einem Pauschbetrag pro Schüler errechnet und alle Schulstandorte erfasst, bis spätestens Mitte 2022 in Förderanträgen darstellen und bis Ende 2024 verbauen.

Das Grundkonzept steht. Die Schulen sollen eine möglichst einheitliche IT- Vernetzung im Gebäude und standardisierte Präsentations- und Endgeräte erhalten. Bisher haben die Schulen ihr eigenes Netz aufgebaut und dieses über Betreuungsstunden für Lehrer gepflegt. Diese Stunden fallen aber ab dem Schuljahr 2020/21 weg, so dass die Wartung und der Support für alle Schulen durch den Träger sichergestellt werden muss. „Uns ist vollkommen klar, dass eine effiziente Wartung und Pflege der IT nur möglich ist, wenn wir es schaffen, einen Großteil der IT-Landschaft zu vereinheitlichen“ erklärt Schulreferentin Mechtild Laupichler. Mahlert stellt aber auch klar: „Bei all unserem Bestreben, die IT-Landschaft aus Effizienzgründen zu vereinheitlichen, darf der besondere Bedarf, der sich bei jeder Schule aus den unterschiedlichen Lernbereichen und Lehrmethoden, aber auch aus der Individualität ihrer Schullandschaft ergibt, nicht verloren gehen. Wir wollen soweit wie möglich unterstützen, nicht diktieren. Alle Beteiligten, ob Träger oder Schule, müssen natürlich bereit sein, sich diesem Ziel mit einem ausreichenden Maß an Kompromissbereitschaft zu stellen“.

Die Verwaltung ist nun dabei, die notwendigen Arbeiten in der IT–Vernetzung und die IT–Ausstattung kostenmäßig zu berechnen und erste Leistungsverzeichnisse zu für die zukünftigen Ausschreibungen zu erstellen. Zeitgleich soll ein „Meilensteinfahrplan“ erarbeitet werden, der die Sanierungsreihenfolge und die Bauzeitenpläne der Standorte regelt.

Landrat Hallerbach und Beigeordneter Mahlert sind sich sicher, dass im Frühjahr die ersten Förderanträge gestellt und mit der Umsetzung auch 2020 bereits begonnen werden kann. „Die notwendigen Haushaltsmittel“, erklärt Michael Mahlert „sind im Haushaltsplan 2020 bereits veranschlagt“.

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