Montag, 21. Januar 2019

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Schnelle Datenleistung bis ins Krankenzimmer

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Erwin Rüddel tauschte sich mit Krankenhausexperten in Asbach aus

Kreisgebiet. „Die beim Breitbandaus durch den Bund bedingte Vorreiterrolle meines Wahlkreises Neuwied/Altenkirchen soll erhalten bleiben und weiter ausgebaut werden. Davon müssen insbesondere auch die Krankenhäuser in der Region profitieren. Die zum Ziel führende Forderung lautet: schneller Anschluss ans Glasfasernetz und schnelle Datenleistung bis ins Krankenzimmer“, erklärte der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete und Vorsitzendes des Gesundheitsausschusses im Deutschen Bundestag Erwin Rüddel vor für den Kreis Neuwied zuständigen DRK-Krankenhausexperten und Vertretern der Kommune Asbach in der Kamillus-Klinik.

Wie die Experten unisono mit dem Abgeordneten konstatierten, ist die Digitalisierung im Gesundheitswesen unaufhaltsam auf dem Vormarsch. „Dies auch unter dem Aspekt der Telemedizin und der Vernetzung der Akteure untereinander“, äußerte Rüddel. „Schnelles Glasfaser ist für die Zukunft der Krankenhäuser unverzichtbar, insbesondere in den ländlichen Regionen“, betonten die DRK-Krankenhausexperten.

„Das hilft auch, die Patienten schneller und besser medizinisch zu versorgen.“

In diesem Zusammenhang verwies der Abgeordnete für die Gigabit-Versorgung auf das Sonderprogramm des Bundes, wonach der Förderhöchstbetrag von 15 auf 30 Millionen Euro erhöht wird: „Das muss zur Folge haben: Glasfaser an und für alle Krankenhäuser und Schulen. Gerade hier ist eine gute flächendeckende Breitbandversorgung besonders wichtig für die Entwicklung unserer ländlichen Regionen, wobei die Region Rhein-Westerwald-Sieg weiterhin eine Vorreiterrolle im Ausbau zur Gigabit-Welt spielen muss!“

Dies bedeutet, dass nicht nur Glasfaser bis ans Krankenhaus gelegt wird, sondern dass schnelles Internet auch bis ans Krankenbett sichergestellt wird. Dazu müssen die digitale Infrastruktur in den Krankenhäusern auf den neuesten Stand gebracht werden. Die Chancen der Digitalisierung dürften nicht an der Grundstücksgrenze enden, sondern müssten jedes Krankenzimmer erreichen, damit moderne medizinische Versorgungskonzepte nutzbringend auch beim Patienten ankommen.

Dies diene einer besseren Versorgung der Patienten und sei gleichzeitig eine Entlastung für Pflege und Medizin. „Hier ist das Land gefordert, als Investitionsträger für die Krankenhäuser. Der Bund hat beim Breitbandausbau seine Verpflichtungen erfüllt. Jetzt muss das Land nachziehen und die Leistung auch am Bett ankommen lassen“, merkte Rüddel an.

Er fordert von der Landesregierung den Start einer Digitalisierungsstrategie, die Auflage eines Förderprogramms. „Ich setze mich für eine Kofinanzierung durch Bund ein und bin an einer schnellen und umfassenden Lösung interessiert“, versprach der Parlamentarier. Um den Glasfaseranschluss bis ans Krankenhaus kümmern sich bereits die Kommunen. „Die Kommunalpolitik in Asbach ist hochmotiviert, dass in ihrem Rahmen die Digitalisierungsmaßnahmen bestens realisiert werden“, lobte Rüddel.

Letztendlich müssen der Bund, das Land und die Kommunen die anstehen Aufgaben zur Dynamik beim Glasfaseranschluss der Krankenhäuser gemeinsam schultern. „Denn schnelles Internet ist speziell im Gesundheitswesen und damit auch in den Krankenhäusern unverzichtbar. Wenn alle Beteiligten engagiert zusammenarbeiten, können wir noch in dieser Legislaturperiode zu einer Vollversorgung mit Glasfaser kommen“, bekräftigte Erwin Rüddel.