GRÜNE im Kreis Neuwied starten durch im Klimaschutz

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Nicht nur durch die Verdoppelung der Sitze im Kreistag durch das hervorragende Wahlergebnis bei der Kommunalwahl, sondern auch durch den großen Mitgliederzuwachs im Kreisverband sind die GRÜNEN im Kreis hochmotiviert und werden in den nächsten Monaten intensiv daran arbeiten, die gesetzten Ziele für den Klimaschutz im Kreis Neuwied umzusetzen.

Der Sprecher des Kreisverbandes, Ralf Seemann, macht dabei deutlich: „ Wir werden sicherstellen, dass die neu geschaffenen Ausschüsse in den Bereichen Klima und Umwelt nicht nur alibimäßig auf dem Papier existieren, sondern werden sichtbare Ergebnisse in allen relevanten Bereichen einfordern.“

Zur Unterstützung der Kreistagsfraktion werden die GRÜNEN in der nächsten Mitgliederversammlung über die Gründung eines Arbeitskreises „Klima und Umwelt“ beschließen, in dem die fachlichen Kompetenzen gebündelt und gegebenenfalls auch externer Rat eingeholt werden kann.

Als wichtigste Punkte sehen die GRÜNEN dabei

Während sich die wichtigen Klimaziele in der Stadt Neuwied nahezu vollständig in der Vereinbarung der sogenannten Papaya-Koalition finden und die Umsetzung damit auf gutem Weg ist, hat die große Koalition aus SPD und CDU im Kreistag gänzlich darauf verzichtet, entsprechende Zielsetzungen zu formulieren. „Wir GRÜNEN werden den Ernst der Lage deutlich machen und in der nächsten Sitzung des Kreistages einen Antrag zur Ausrufung des Klimanotstandes im Kreis Neuwied einbringen,“ kündigt die Sprecherin der Kreistagsfraktion, Susanne Haller, den nächsten Schritt der Fraktion an.

Damit soll erreicht werden, dass alle künftigen Entscheidungen des Kreistages auch grundsätzlich unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit und den Auswirkungen auf Klima und Umwelt getroffen werden. Die GRÜNEN Mitglieder im Kreisverband und der Kreistagsfraktion machen deutlich, dass die Zeit der bloßen Lippenbekenntnisse vorbei sein muss und wollen dafür streiten, dass zeitnah konkrete Maßnahmen zur Erreichung der Klimaziele umgesetzt werden können. „Wenn alle Parteien zu ihren bislang getroffenen Aussagen zur Bedeutung des Klimaschutzes stehen, dann müsste dieser Antrag ja mit einer breiten Mehrheit im Kreistag entschieden werden“, erklären Haller und Seemann abschließend.