CDU-Stadtratsfraktion unterstützt Hospiz-Projekt in Neuwied

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Neues Hospiz soll am Standort der ehemaligen Liebfrauenkirche entstehen

Neuwied. Die Begleitung in den letzten Tages eines Lebens gehört zu den anspruchsvollsten Aufgaben in unserer Gesellschaft. Seit vielen Jahren leistet der Neuwieder Hospizverein im Bereich der Sterbebegleitung eine beeindruckende Arbeit, die es nicht hochgenug zu schätzen gilt. „Wir begegnen der täglichen Leistung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Hospiz- und Palliativarbeit mit großem Respekt, Wertschätzung und Demut“, betonte Fraktionsvorsitzender Martin Hahn in der Sitzung der CDU-Stadtratsfraktion Neuwied.

In Neuwied laufen aktuell die Planungen für das Projekt „Hospiz Landkreis Neuwied“, welches seinen neuen Standort in der Neuwieder Innenstadt bekommen soll. Nachdem das Bistum Trier und die Pfarrgemeinde die Profanierung der Liebfrauenkirche sowie den Rückbau des Kirchengebäudes beschlossen hatten, wurde über eine neue Nutzung der Flächen nachgedacht. Architekt Volker Michalowicz hat von vier gemeinsamen Investoren den Planungsauftrag für den neuen Hospizstandort erhalten und war zu Gast in der CDU-Stadtratsfraktion. „Sie alle sind Multiplikatoren und wir würden uns freuen, wenn Sie uns bei unserem Weg zum neuen Hospiz begleiten würden“, unterstrich Michalowicz bei seiner Präsentation in der Fraktion.

Der Standort im Umfeld der Senioreneinrichtung des Ecker-Stifts, der Lebenshilfe und der Kita stelle nach Ansicht der CDU-Fraktion ein ideales Umfeld für das Projekt dar. Michalowicz erklärte, dass auf zwei Etagen zehn Zimmer geplant werden und auch über die Errichtung eines Tageshospizes nachgedacht werde. „Oberstes Ziel der geplanten Einrichtung ist es, die betroffenen Menschen, ihren Familien und ihrem Umfeld das Ende ihres Lebensweges selbstbestimmt und in Würde zu ermöglichen. Das Hospiz wird Lebensqualität sichern, mit ehrenamtlichen Helfern und gut ausgebildeten medizinischem Personal Betreuung und Begleitung sichern und Geborgenheit vermitteln“, zeigte Fraktionschef Martin Hahn wichtige und wertvolle Aufgaben der Einrichtung auf und sagte weiter: „Ein Projekt von hohem gesellschaftlichem Mehrwert, welches wir sehr gerne unterstützen werden.“