Hilfspaket für gemeinnützige Helfer in der Not

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Erwin Rüddel: Bund schafft Grundlagen / Länder können aufsatteln

Kreisgebiet. „Gemeinnützige Organisationen, wie es sie auch im Kreis Neuwied gibt, sind ein ganz wichtiger Teil unseres Sozialstaats - sie stehen beim Katastrophenschutz parat. Deshalb hat die unionsgeführte Bundesregierung Beschlüsse zur Stabilisierung dieser Organisationen in der Corona-Krise gefasst“, erklärt der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel.

Der Parlamentarier weist explizit darauf hin, dass die gemeinnützigen Organisationen als Inklusionsbetriebe Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen schaffen, Schulklassen beherbergen, Bildungsangebote für Familie realisieren. „Oft sind sie Helfer in der Not und halten unsere Gesellschaft zusammen. Jetzt brauchen sie in der Not der Corona-Krise unsere Hilfe, um ihre Existenz zu sichern“, konkretisiert Rüddel.

Darum freut sich der heimische Abgeordnete, dass die Bundesregierung im Rahmen des Konjunkturpaketes auch ein Hilfspaket für gemeinnützige Organisationen geschnürt hat. So stellt der Bund für 2020 und 2021 insgesamt über 1 Milliarde Euro für ein Kreditsonderprogramm der KfW zur Verfügung, damit Förderinstitute der Länder gemeinnützige Organisationen mit Krediten unterstützen können.

„Der Bund übernimmt dafür eine Haftungsfreistellung von 80 Prozent, die Länder können und sollten aufsatteln indem sie die Haftung für die restlichen 20 Prozent übernehmen. Dies ist eine gute föderale Lösung. Zusätzlich erhalten gemeinnützige Organisationen Zugang zum Programm für branchenübergreifende Überbrückungshilfen in Höhe von 25 Milliarden Euro. Jetzt kommt es darauf an, dass die Hilfen schnellstens und unbürokratisch bei den gemeinnützigen Organisationen ankommen“, bekräftigt Erwin Rüddel.