Samstag, 15. Mai 2021

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CDU Rheinland-Pfalz wählte Landesliste für die Bundestagswahl am 26. September

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Delegierte belohnen hervorragende Arbeit:  Große Zustimmung für Andreas Nick und Josef Oster

Region. Die beiden Bundestagsabgeordneten aus der Region Dr. Andreas Nick aus Montabaur und Josef Oster aus Koblenz überzeugten am vergangenen Samstag bei der Wahl der rheinland-pfälzischen Landesliste für die Bundestagswahl: Josef Oster erreichte 93,0 Prozent Ja-Stimmen auf seinem Listenplatz 12, Dr. Andreas Nick erhielt auf Listenplatz 9 von den Delegierten 80,6 Prozent Ja-Stimmen – (in diese Zahlen sind die Enthaltungen eingerechnet.)

Einer der ersten Gratulanten war der Diezer CDU-Landtagsabgeordnete Matthias Lammert: Er war als Bezirksvorsitzender vor Ort im Podium in Mainz und freute sich sichtlich über die Wahl der beiden Bundestagsabgeordneten aus dem Rhein-Lahn Kreis: „Der Gewinn der Direktmandate war das Ziel und ist nun die Belohnung für die hervorragende Arbeit von Andreas Nick und Josef Oster. Seit Jahren verbindet uns eine sehr vertrauensvolle Zusammenarbeit, für die ich sehr dankbar bin.“

Der Westerwälder Dr. Andreas Nick war mit dem Ergebnis der Abstimmung sehr zufrieden: „Heute wurde ich von den 195 Delegierten der CDU Rheinland-Pfalz mit 80 Prozent  Zustimmung auf Platz 9 der Landesliste für die Bundestagswahl am 26. September nominiert - Herzlichen Dank für das Vertrauen!“, schrieb er noch am Samstag auf Facebook.

Er war sich zusammen mit Josef Oster sicher: „Wir bilden gemeinsam ein starkes Team für unser Land: Die Bewerber der CDU Rheinland-Pfalz in den 15 Wahlkreisen und an der Spitze der Landesliste Rheinland-Pfalz!“ Bei der Veranstaltung, an der auch der CDU-Bundesvorsitzende und Kanzlerkandidat Armin Laschet teilnahm, schwor der rheinland-pfälzische CDU-Fraktionsvorsitzende Christian Baldauf genau dieses Team gemeinsam ein: „Unser Anspruch muss es sein, alle Wahlkreise zu gewinnen.“ Die Liste des Landesverbands für die Bundestagswahl am 26. September besteht aus 41 Kandidatinnen und Kandidaten. Momentan ist die rheinland-pfälzische CDU mit 14 Abgeordneten im Bundestag vertreten.

Bendorf digitalisiert seine eiserne Geschichte

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Seit kurzem ist Bendorf Teil des vom Innenministerium geförderten Pilotprojektes „Digitale Erfassung und Präsentation von Kulturlandschaften in Rheinland-Pfalz (KuLaDig-RLP)“. Hierbei unterstützt die Universität Koblenz-Landau im dritten und letzten Jahr wieder zehn Modellkommunen bei der Erfassung und Dokumentation ihres kulturellen Erbes. Dieses höchst unterschiedliche und facettenreiche kommunale Kulturerbe soll jedoch nicht nur für die Zukunft festgehalten, sondern auch sichtbar gemacht werden. Ein kommunales Projektteam erarbeitet dabei gemeinsam mit dem Team von KuLaDig-RLP attraktive Lösungen, die sich für Smartphone und Internet eignen und Freude auf das Entdecken des regionalen Kulturerbes machen.

Der Auftakt zur gemeinsamen Arbeit in Bendorf wurde Ende April bei einem Vorort-Termin gelegt. Hierbei erläuterte das kommunale Projektteam, das aus der Stiftung Sayner Hütte, der Gesellschaft für Geschichte und Heimatkunde, dem Heimatarchiv Sayn sowie der Tourismus- und Kulturabteilung der Stadt Bendorf besteht, auf welche reiche Industriegeschichte Bendorf zurückblickt.

Jahrhundertelang war die Stadt von der Eisenverhüttung, Bergbau und Industrie für feuerfeste Steine geprägt, bis diese Epoche in den 1990er Jahren durch die Schließung der großen Hüttenwerke und Fabriken endete. Im Projekt KuLaDig-RLP wird der Fokus auf diese „eiserne Geschichte Bendorfs“ gelegt. In fast allen Stadtteilen blieben Relikte dieser Geschichte erhalten, die nun zu verschiedensten Rundgängen und spannenden Touren durch die Stadt und Geschichte ausgearbeitet werden.

Ausgehend von der Sayner Hütte lässt sich die Industriegeschichte Bendorfs anhand zahlreicher Objekte darstellen, die den Hauptort und in erster Linie seine Stadtteile Sayn und Mülhofen rund 250 Jahre prägten. So werden nicht nur die Sayner, Concordia und Mülhofener Hütte Teil der Rundtouren durch die Stadt, sondern auch Wohnhäuser von Arbeitern und Direktoren, die bekannte „Klappergass“, die Erzöfen und das Grubenhaus auf der Vierwindenhöhe.

In den nächsten Wochen heißt es nun für das kommunale Projektteam, gemeinsam mit den Studenten der Universität Koblenz Fotos, Informationen und Hintergründe zu den Industrieobjekten zu recherchieren. Dabei freut sich das Team auch über Zusendung weiterer Fotos per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder per Post an Stiftung Sayner Hütte, In der Sayner Hütte 4, 56170 Bendorf-Sayn.

Im Anschluss geht es an das Beschreiben der Objekte für die KuLaDig-App, bevor in einem weiteren Schritt digitale Rundgänge, Zeitzeugen-Interviews und kleine Filme produziert werden.

Andreas-Hahn-Stiftung finanziert C-Eye II PRO

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Vallendar im Mai 2021. Erneut hat die Andreas-Hahn-Stiftung die BDH-Klinik Vallendar mit einer großzügigen Spende bedacht. Sie übernimmt in vollem Umfang die Kosten für ein im Dezember 2020 erworbenes C-Eye II PRO. Das medizinische Gerät macht von der Blickverfolgungstechnologie Gebrauch und wird in der logopädischen Abteilung der BDH-Klinik eingesetzt.

Bei der offiziellen Übergabe des C-Eye II PRO Anfang Mai bedankten sich der Geschäftsführer Thomas von Kessel, der Ärztliche Direktor Dr. Guido Ketter, Michael Gombert, der Leiter der Logopädie, und Dr. Cathrin Koch, die Leiterin der Therapie, bei Stiftungsgründer Alfred Hahn und seiner Frau ganz herzlich für die Finanzierung. Das technische Gerät im Wert von 15.000 Euro kommt im Bereich Unterstützte Kommunikation bereits häufig zum Einsatz. Mitte Oktober 2020 hatten Vertreter des polnischen Unternehmens AssisTech es der BDH-Klinik Vallendar zunächst als Leihgabe zur Verfügung gestellt. Die BDH-Klinik war das erste Krankenhaus in Deutschland, an das dieses Gerät ausgeliefert wurde.

Bei einer Präsentation des C-Eye II PRO durch Logopädin Aische Nowak konnte sich das Ehepaar Hahn einen guten Eindruck von dessen Funktionsweise verschaffen. Das medizinische Gerät nutzt die Blickverfolgungstechnologie bei der Beurteilung des Bewusstseinszustands von Patienten und ihrer Rehabilitation. In der BDH-Klinik wird es bei Patienten mit Hirnverletzungen jeglicher Art, insbesondere mit aus dem Koma erwachten Patienten, die das volle Bewusstsein noch nicht wiedererlangt haben, wie auch bei Patienten mit minimalem Bewusstsein (auch diagnostiziert als Patienten im vegetativen Zustand) eingesetzt.

Dank der langjährigen Kooperation mit der Andreas-Hahn-Stiftung ist es der Vallendarer Fachklinik für neurologische Rehabilitation immer wieder möglich, technologische Innovationen anzuschaffen und einzusetzen. Die Stiftung unterstützt in erster Linie Institutionen in der Region, die sich um junge Wachkoma- und Neurologiepatienten kümmern. 1996 hatte Alfred Hahn sie nach dem Unfalltod und einem vorausgegangenen Wachkoma seines Sohnes Andreas gegründet. Auf der Webseite www.andreas-hahn-stiftung.de können sich Interessierte ausführlicher über die Stiftung informieren. Spenden sind über das Spendenkonto „Andreas-Hahn-Stiftung“ bei der Sparkasse Koblenz (IBAN: DE39570501200004014700, BIC: MALADE51KOB) möglich.

Straßenausbaubeiträge

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Dr. Jan Bollinger (AfD) kritisiert erneuten Fall von Abzocke durch Straßenausbaubeiträge in Arzbach (Westerwald): unsozial und bürgerfeindlich!

Laut Presseberichten werden einigen Anwohnern in Arzbach (Westerwald) durch den Straßenausbau der Straße „Am Rotlöffel“ Kosten von durchschnittlich 35.000 € entstehen, die sie dann als Einmalbetrag zahlen müssen. Für den AfD-Abgeordneten Dr. Jan Bollinger aus Neuwied ist dies ein neuer Fall von ungerechtfertigter Abzocke durch Straßenausbaubeiträge:

Dr. Jan Bollinger, 1. stellvertretender Vorsitzender der AfD-Fraktion im Landtag von Rheinland-Pfalz: „Der Fall zeigt exemplarisch, wie unsozial und bürgerfeindlich das System der Straßenausbaubeiträge ist. Wegen Fällen wie diesem haben wir uns 2018 als erste Landtagsfraktion in Rheinland-Pfalz für die vollständige Abschaffung der Straßenausbaubeiträge eingesetzt und hierzu einen Gesetzentwurf vorgelegt.“

Dr. Jan Bollinger weiter: „Statt der vollständigen Abschaffung der Straßenausbaubeiträge haben die Ampel-Fraktionen beschlossen, dass die Kommunen in Rheinland-Pfalz bis 2024 flächendeckend auf das System der wiederkehrenden Beiträge umstellen sollten. Bei wiederkehrenden Beiträgen entfallen zwar hohe Einmalzahlungen, weil die Straßenausbaukosten stets auf alle Immobilien einer Abrechnungseinheit umgelegt werden. Doch wiederkehrende Beiträge führen im Durchschnitt zu einem höheren Anliegeranteil und einem geringeren Gemeindeanteil. Das hat ein von uns in Auftrag gegebenes Gutachten des wissenschaftlichen Dienstes des Landtags ergeben. Damit sind wiederkehrende Beiträge auf Dauer teurer für die Bürger.

Gegen die Einführung wiederkehrender Beiträge laufen zudem diverse Klagen u.a. in Erpel im Landkreis Neuwied und Wissen im Landkreis Altenkirchen und ist eine (weitere) Klage in Osthofen (Rheinhessen) geplant. Die Rechtsunsicherheit lässt ebenfalls zweifeln, ob wiederkehrende Beiträge die Lösung für Arzbach sind und ob sie sich schnell verwirklichen lassen.“ Für Dr. Jan Bollinger wäre es auch für den Fall Arzbach die beste Lösung, die Straßenausbaubeiträge ganz abzuschaffen. Dabei ist die AfD gerne behilflich: „Wir unterstützen auch Initiativen aus der Bürgerschaft und haben erst kürzlich die Bürgerinitiative Wissen bei einer Klage gegen die wiederkehrenden Straßenausbaubeiträge in der Stadt Wissen unterstützt.“

Die Naspa Stiftung fördert Projekte in der Region

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Im Westerwaldkreis erhalten 17 Vereine und Initiativen finanzielle Unterstützung von insgesamt 25.050,00 Euro

Wiesbaden, Mai 2021

Eine Fördermittelübergabe ohne Feierstunde – in der Pandemie ist das fast schon zur Normalität geworden. Bereits zum dritten Mal hat die Naspa Stiftung einen symbolischen Scheck an Achim Schwickert, den Landrat des Westerwaldkreises, übergeben. „Es ist sehr schade, dass wir die vielen ehrenamtlichen Helfer auch dieses Mal nicht persönlich hier begrüßen können – gerne hätte ich ihnen direkt dafür gedankt, dass sie sich so unermüdlich für unsere Gesellschaft, für die Menschen, für die Region einsetzen“, so Schwickert. „Aber natürlich freue ich mich sehr, dass sie gerade in diesen schwierigen Zeiten Unterstützung durch die Naspa Stiftung bekommen.“

Die Naspa Stiftung fördert jedes Jahr rund 500 Projekte von Vereinen und gemeinnützigen Organisationen in ihrem Geschäftsgebiet, seit der Gründung 1990 hat sie insgesamt mehr als 19 Millionen Euro dafür gespendet. Günter Högner, Vorstandsvorsitzender der Naspa und der Naspa Stiftung, dankte den Vereinen ebenfalls: „Gerade jetzt ist ehrenamtliches Engagement so wichtig. Wir können es gar nicht hoch genug anerkennen, was Sie für die Gesellschaft leisten.“ Die Naspa Stiftung sehe es als Beitrag ihrer gesellschaftlichen Verantwortung an, die Arbeit der Vereine mit Spenden zumindest etwas zu erleichtern, so Högner.

Auch in Zukunft wird die Naspa Stiftung das Ehrenamt in der Region fördern – es lohnt sich für alle Vereine in der Region, sich zu bewerben. „Es liegt uns am Herzen, dass gute Ideen umgesetzt werden können“, betonte Högner. „Deshalb freuen wir uns über jede Bewerbung!“

Insgesamt 17 Vereine und Organisationen im Westerwaldkreis erhalten Zuschüsse von insgesamt 25.050,00 Euro, damit sie ganz konkreten Projekte umsetzen können. Die Spendenempfänger sind:

  • Turn- und Sportverein 1846/1919 e.V. Hachenburg
  • TC Siershahn e.V.
  • Fata Morgana e.V., Westerburg
  • DLRG Ortsgruppe Montabaur e.V.
  • Wäller Helfen e.V., Oberroßbach
  • Verein der Freunde und Förderer der Liebfrauenkirche Westerburg e.V.
  • Tonbergbauverein Westerwald e.V., Siershahn
  • Chorverband Westerwald e.V., Ruppach-Goldhausen
  • Initiative "Treffpunkt Kleines Museum", Nistertal
  • Tanz-Sport-Gemeinschaft Westerwald -Mittelrhein e.V., Selters
  • Förderverein katholischer Kindergarten Herz-Jesu Siershahn e.V.
  • Ute Maria Lerner für „From Soul to Soul“ - kulturelles Outdoorevent in Müschenbach
  • Waldritter-Westerwald e.V., Willmerod
  • Ev. Dekanat Westerwald, Fachbereich Erwachsenenbildung, Westerburg
  • DLRG Bezirk Westerwald-Taunus e.V.
  • SC Union 1952 Berod/Wahlrod e.V.
  • Musikverein Hundsangen e.V.

In der Region, für die Region: Die Naspa Stiftung „Initiative und Leistung“

  • 1990 aus Anlass des 150-jährigen Bestehens der Nassauischen Sparkasse gegründet
  • Seitdem über 19 Mio. Euro für Sport-, Kultur- und soziale Projekte gespendet
  • Fast 12.500 Initiativen und Projekte im gesamten Naspa-Geschäftsgebiet gefördert
  • Über 26,5 Mio. Euro aktuelles Stiftungsvermögen

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