Montag, 19. August 2019

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Pure Begeisterung - Auch ohne Konfetti-Kanonen

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Das Jubiläumsjahr anlässlich des 50. Geburtstags der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Westerwaldkreis (wfg) ist in vollem Gange. „Das neue Erscheinungsbild findet viel Zustimmung“, freut sich das Team um Geschäftsführerin Katharina Schlag „auch wenn das Logo mehr beinhaltet, als man auf den ersten Blick vermutet.“ In dem von Page & Paper entwickelten Logo stehen fünf dunkelgrüne Punkte für die Kernaufgabe der wfg, die zehn hellgrünen für die Verbandsgemeinden des Westerwaldkreises. Diese setzen sich zu einem Pfeil zusammen der Dynamik und Zukunftsorientierung vermittelt. Mit dem Claim "Wir. Fürs Ganze" wird zum einen mit den Buchstaben der Kurzform von Wirtschaftsförderungsgesellschaft – wfg – gespielt, aber vor allem wird ein hoher Anspruch an die eigene Arbeit zum Ausdruck gebracht: Wir sind Ansprechpartner für alle Unternehmen sowie unsere Partner und betrachten die Region mit vernetztem Blick um eine positive Gesamtentwicklung zu begleiten.

Diesem Auftakt folgten bereits etablierte Veranstaltungen wie „AB In die Zukunft – Duales Studium und mehr“ und eine weitere Auflage der Zukunftswerkstatt sowie die noch bis zum 19. August laufende Kampagne „50 Jahre- 50 Stimme“, bei der 50 Partner und Wegbeleiter in Text, Bild und Ton gratulieren. Diese Beiträge sind im Blog „wfg aktuell“ auf der Homepage www.wfg-ww.de zu finden.

Weitere erkennbare Aktionen im Jubiläumsjahr sind die Einrichtung eines kleinen Gründernetzwerkes, der Start einer neuen Netzwerkplattform für alte Hasen und junge Hüpfer sowie ein stärkerer Fokus auf die Verbindung von Sichtbarkeit nach Außen und Vernetzung nach Innen.

Aber auch hinter den Kulissen passieren weitere spannende Dinge: so hat die wfg, die bereits 2014 von der Oskar-Patzelt-Stiftung mit dem „Großen Preis des Mittelstandes“ als Kommune des Jahres ausgezeichnet wurde, erneut eine Nominierung durch das Wirtschaftsministerium erhalten. Die Unterlagen wurden aktualisiert und eingereicht - jetzt heißt es Daumen drücken und abwarten. Am 19. Oktober 2019 werden in Würzburg beim Bundesball die Preise vergeben. "Das wäre ein weiteres wundervolles Geburtstagsgeschenk, nicht nur für das Team und mich, sondern auch für unsere Partner, die uns tatkräftig unterstützen, für die politischen Entscheidungsträger, die unsere Arbeit ermöglichen und es wäre ein weiteres gutes Argument für den Wirtschaftsstandort Westerwaldkreis", sieht Katharina Schlag der Preisverleihung gespannt entgegen. Gute Argumente bietet auch ein weiteres Jubiläumsprojekt, das unter Überschrift „50 gute Gründe“ zum Jahresende veröffentlicht werden soll. „Wir wollen den Unternehmen objektive Gründe und Argumente an die Hand geben, um potentielle Fachkräfte besser zu einem Umzug in den Westerwaldkreis motivieren zu können“, erklärt die Geschäftsführerin.

Für das kommende Jahr habe sich das Team bereits einiges vorgenommen verrät Sie weiter. So soll es nach fünf Jahren wieder einen eigenen Aktionstag „Hände hoch fürs Handwerk“ geben, an dem handwerkliche und gewerbliche-technische Ausbildungsberufe im Fokus stehen. „Wir mögen solche Projekte ebenso wie unser abwechslungsreiches Tagesgeschäft – auch ohne Konfetti-Kanonen, da es uns mit immer neuen Themen und wichtigen Aufgaben in Berührung bringt“, ist sich das wfg-Team einig. „Dem Wirtschaftsstandort geht es ziemlich gut, aber wir dürfen uns darauf nicht ausruhen, sondern müssen jetzt die Weichen stellen, damit der Westerwaldkreis weiterhin attraktiver Arbeits- und Lebensraum bleibt.“

Anstehende Termine

16.08.2019 Mit vollem Mund spricht man nicht? – Netzwerk-Lunch
23./24.08.2019 SPACK! Festival mit Hände hoch fürs Handwerk
30.08.2019 Kleines Gründernetzwerk
06.09.2019 Jahresempfang der Westerwälder Wirtschaft (Anmeldung möglich)
26.09.2019 Start-up-Talk: Meine Hausbank und ich
15.10.2019 Abschlussrunde der Zukunftswerkstatt
16.10.2019 Unternehmerfrühstück Energie und Ressourceneffizienz (Anmeldung möglich)
19.10.2019 Preisverleihung Großer Preis des Mittelstandes
30.10.2019 Forum Wirtschaftsethik – Zukunft braucht Werte (Anmeldung möglich)
28.11.2019 Start-up-Talk: Mein Finanzamt und ich

01.04.2020 ABIn die Zukunft – Duales Studium und mehr
12.05.2020 Jahresempfang der Westerwälder Wirtschaft

Im Westerwaldkreis wächst das Netz an Ladesäulen für Elektroautos

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Markus Spies aus Dreisbach präsentierte eine in Eigenleistung errichtete Ladesäule der Öffentlichkeit

Dreisbach, 10.08.2019. Das Thema „Elektromobilität“ stößt nicht zuletzt aufgrund der aktuellen Diskussionen um Klimawandel und CO2-Einsparungen auf ein immer größeres Interesse. Und auch wenn der Durchbruch bei der Mobilitätswende anscheinend noch ein wenig auf sich warten lässt – der Bestand an Elektroautos nimmt auch im Westerwaldkreis deutlich zu: „Am 1. Januar dieses Jahres waren im Kreis 194 Elektroautos zugelassen, am 1. August waren es bereits 317“, berichtet Sven Reichwein, Leiter der Kfz-Zulassungsstelle in Montabaur. Hinzu kommen aktuell 176 Plug-In-Hybride, also Fahrzeuge, die sowohl einen Verbrennungs- als auch einen Elektromotor besitzen und extern mit Strom „betankt“ werden können.

Angesichts dieser Entwicklung ist es wichtig, dass es in der Region ein flächendeckendes Netz an öffentlichen Ladesäulen gibt. „Zwar finden etwa 80% der Ladevorgänge in der eigenen Garage statt, aber für eine breite Akzeptanz des Themas E-Mobilität bei den Autofahrern sind öffentliche Ladesäulen notwendig – denn niemand möchte mit der Befürchtung unterwegs sein, dass ihm während einer längeren Fahrt der Strom ausgeht“, erläutert Dr. Dominik Böckling, Leiter des Projektes „Elektromobilität im ländlichen Raum“ bei der Energieagentur Rheinland-Pfalz. Genau deshalb war es Markus Spies ein persönliches Anliegen, mittels Eigeninitiative eine Ladesäule für jedermann, unweit der Bundesstraße 255 zu errichten. Seit nunmehr drei Monaten ist sie „Am Spielplatz 11“ in Dreisbach mit einer Leistung von maximal 22kW in Betrieb und über die bekannten Internet-Portale für Elektro-Ladesäulen auffindbar.

Grund genug, die neue Elektro-Tankstelle der Öffentlichkeit zu präsentieren. Am vergangenen Samstag kamen rund 50 interessierte Bürger und Kommunalvertreter nach Dreisbach, um sich vor Ort zum Thema E-Mobilität zu informieren. Bei dem Austausch untereinander wurde auch klar, dass der Westerwaldkreis bereits über ein gutes Netz an Ladesäulen verfügt, das nun sinnvoll mit der von Markus Spies ergänzt wird: „In Bad Marienberg haben wir derzeit drei öffentlich zugängliche Stromtankstellen und es werden sicherlich noch einige hinzukommen“, so Andreas Heidrich, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Bad Marienberg. Forciert werden soll der Ausbau durch Förderprogramme wie die „Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI).

Die Energieagentur Rheinland-Pfalz informiert über Fördermöglichkeiten für Elektromobilität auf ihrer Webseite unter www.energieagentur.rlp.de/themen/mobilitaetswende-elektromobilitaet/foerdermoeglichkeiten-fuer-elektromobilitaet/

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AfD informiert am 24. August in Puderbach

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Puderbach. Am Samstag, den 24. August 2019, wird die Alternative für Deutschland (AfD) mit einem Infostand in Puderbach über ihr Parteiprogramm informieren. Mit dabei sind die Mitglieder der AfD-Kreistagsfraktion, Harald Zobel und Gerlinde Seidel. Die Mitglieder der AfD freuen sich auf viele anregende Gespräche und interessante Diskussionen.

Ort: Ortsmitte, öffentlicher Fußgängerbereich zwischen der Westerwald Bank und der Burgapotheke, Zeit: von 10 bis 14 Uhr

Neuwieder Kreisverband der AfD


Spiele- und Vereinstag im Bendorfer Rheinstadion

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Viele Akteure gestalten Programm am 10. August

Bendorf. Am Samstag, 10. August, steigt zum Ferienende ein großes Spiele- und Vereinsfest für Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Rheinstadion Bendorf. Bürgermeister Michael Kessler wird das Fest um 12 Uhr eröffnen.

Zahlreiche Vereine bieten fünf Stunden lang ein buntes Sportprogramm: neben zwei Fußballspielen im Jugend- und Frauenbereich findet auch eine Boxpräsentation statt. Ein Feldhandball-Länderspiel der Turnerschaft Bendorf gegen eine ungarische Vereinsmannschaft zählt ebenfalls zu den Höhepunkten.

Darüber hinaus haben die rund einhundert Aktiven ein buntes Rahmenprogramm mit Torwandschießen, Basketball-Wettbewerb sowie eine Tombola auf die Beine gestellt und informieren über ihre Vereinsarbeit.

Die teilnehmenden Organisationen bieten kalte und warme Speisen, Getränke, Kaffee und Kuchen und Eis für die Kinder an.

Der Eintritt ist frei. Alle Einnahmen kommen den Bendorfer Vereinen zugute.

Das Fest ist Teil einer Programmserie, die auch vom Sportbund Rheinland-Pfalz und durch das Landesintegrationsministerium gefördert wird, welche das Bendorfer Modellprojekt „Sport/Vereine und Integration“ seit 2018 unterstützen.

Weitere Informationen gibt es bei der Stadtverwaltung Bendorf, Herr Cato, 02622/703-272, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Reger Austausch über aktuelle Entwicklungen in der Verbandsgemeinde Puderbach

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Landtagsabgeordneter Sven Lefkowitz zu Besuch bei Volker Mendel, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Puderbach

Puderbach. Themen wie Mobilfunk, Demografischer Wandel, ärztliche Versorgung und Geld für die Straßen waren Gegenstand des intensiven Austausches zwischen dem Landtagsabgeordneten Sven Lefkowitz und dem Verbandsbürgermeister Volker Mendel. Im Detail berichtete er über die Problemlage der L 265 und L 267 in der Ortslage Puderbach. Hier befindet sich die Verbandsgemeinde in der finalen Abstimmung mit dem Landebetrieb Mobilität und hofft auf Beginn der Baumaßnahmen in 2020/2021. In der Folge  soll die Sanierung der Holzbachbrücke  unmittelbar folgen.

Die Einwohnherzahlen in den 16 Ortsgemeinden mit ihren 39 Ortsteilen der VG steigen und damit auch die Anzahl der Kinder. Daher wurde auch die Situation der Kindertagesstätten erörtert, denn zukünftig werden bis zu 120 Plätze fehlen. Erforderliche Planungen in Richtung Neubau und Erweiterung der Kindergärten sind bereits auf dem Weg. Ein ebenso wichtiges Thema war die ärztliche Versorgung. „Leider finden sich keine Ärzte die hier arbeiten möchten, deswegen ist vorgesehen einen „Runder Tisch“ mit allen Ärzten aus der Verbandsgemeinde einzuberufen um nach Lösungen zu suchen“, so Volker Mendel. Darüber hinaus wurde über mehrgenerationengerechtes Wohnen, Einkaufsgebiete, die Situation der Schulen, und den Bürgerfahrdienst gesprochen.

Abgeordneter Sven Lefkowitz sagte zu, dass er in seiner Funktion beim Land die Projekte tatkräftig unterstützen wird. „Das Gespräch mit Volker Mendel war ein hervorragender Einstieg in die Zusammenarbeit zum Wohl der Verbandsgemeinde Puderbach, erklärte Lefkowitz abschließend.

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