Montag, 19. November 2018

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DRK Ortsverein Vettelschoss, St.Katharinen, Windhagen e.V. ehrt Blutspender

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In diesem Jahr konnte der DRK Ortsverein Vettelschoss, St.Katharinen, Windhagen sage und schreibe 51 Blutspender für ihre 10te, 25ste, 50ste, 75ste, 100ste und sogar 125ste Blutspende im Rahmen einer Feierstunde.

Nachdem Falk Schneider (Vorsitzender des DRK Ortsvereins) im Beisein von Heinrich Freidel (Bürgermeister der Ortsgemeinde Vettelschoß) und Martin Buchholz (1.Beigeordneter der Ortsgemeinde Windhagen) die anwesenden Gäste im Landhaus Kagel (Kalenborn) begrüßte, freute sich Jörg Backhaus (Leiter Öffentlichkeitsarbeit des DRK Blutspendedienstes West) dass er eine Blutspenderehrung in seiner Heimat durchführen konnte.

Jörg Backhaus hatte viel Interessantes in seinem Vortrag zu berichten: Seit 1963 hat es bereits 417 DRK-Blutspendetermine im DRK Ortsverein gegeben, an denen insgesamt 30.092 Blutspender teilgenommen haben.

Vor dem Hintergrund, dass es neben Blutgruppe und Rhesusfaktoren weitere Faktoren gibt, die bei der Verwendung von Blut für Transplantationen, Operationen oder bei der Behandlung von Krankheiten ausschlaggebend sind, steigt der Bedarf an Blutspenden weiter.

Auch einen Ausblick in die Zukunft konnte Backhaus geben: Blutspenden sollen digitalisiert werden. Digitalisierung der Blutspenden macht zum einen den Abruf im Bedarfsfall einfacher und bietet mehr Service für die Blutspender.

Nach einem leckeren Abendessen wurden dann die anwesenden Blutspender für ihre mehrfachen Blutspenden geehrt.

Blut spenden rettet Leben. Tag für Tag.

Blut spenden kann Jeder ab 18 Jahre, Neuspender bis zum 68. Geburtstag. Zur Blutspende muss ein amtlicher Lichtbildausweis mitgebracht werden. Männer dürfen sechsmal und Frauen viermal innerhalb von zwölf Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden müssen 56 Tage liegen.

Die Blutspendetermine des DRK Ortsvereins finden Sie unter www.drk-vettelschoss.de

Aloys Wallau erhielt höchste RKK-Auszeichnung

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Mit der Verdienstmedaille „Gold am Bande“, zeichneten die Rheinischen Karnevals-Korporationen e.V. (RKK) den Asbach/Kalscheider Vollblutkarnevalisten Aloys Wallau aus.

Der inzwischen 84jährige gehört als Aktiver seit 60 Jahren zur Karnevalsgesellschaft „Ewig Jung“ Schöneberg. Dass die KG ihren Namen zu Recht trägt, zeigt sich insbesondere an Aloys Wallau. „Man sieht, Karneval macht nicht nur Freude, sondern er hält auch jung“, richtete RKK-Bezirksvorsitzender Erwin Rüddel die Worte an den Jubilar. In der KG konnte man sich stets auf den Geehrten verlassen. Denn er war in den sechs Jahrzehnten immer zur Stelle, wenn er gebraucht wurde.

So war Wallau bereits im Saal Lorscheid für die Saalordnung zuständig, zudem gehörte er dem Festausschuss an, wirkte maßgeblich an den Festzeitschriften mit und auch als Bauer im Dreigestirn von 2007 ist und bleibt er unvergessen. „Für so einen Aktiven lassen sich kaum genug Lobes- und Dankesworte finden. Aloys Wallau ist beispielgebend für engagierten, ehrenamtlich gelebten Karneval, mit viel Frohsinn und Heiterkeit im Sinne der rheinischen Brauchtumspflege“, resümierte Erwin Rüddel bei Verleihung der RKK-Auszeichnung „Gold am Bande“.

Auf dem Foto (v.li.): RKK-Bezirksvorsitzender Erwin Rüddel, Aloys Wallau mit Gattin Marga und KG-Vorsitzender Thorsten Stocksiefen.   Foto: Elisabeth Klöckner

Dr. Jan Bollinger (AfD) zu ruinösen Straßenausbaubeiträgen in Niedererbach (Westerwald):

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Beiträge abschaffen, Bürger entlasten

Der parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion Dr. Jan Bollinger erklärt zu einem Bericht des ZDFs über Anliegergebühren von bis zu 140.000 Euro für die Obererbacher Straße in Niedererbach/Verbandsgemeinde Montabaur: „Natürlich ist der großzügige Ausbau einer Sackgasse fragwürdig. Hier kann auch das Vorgehen der Kommune hinterfragt werden. Der Fall Niedererbach zeigt dann aber sehr deutlich auf, dass erst die Straßenausbaubeiträge den einen oder anderen kommunalen Entscheidungsträger dazu veranlassen, so großzügig zu planen. Denn bezahlen müssen es letztlich die Anwohner. Und Anliegergebühren von bis zu 140.000 Euro sind ruinös für die Anwohner. Welcher Normalbürger kann derartige Summern ohne weiteres kurzfristig beibringen? Eine derartig unmäßige Belastung der Bürger ist vollkommen inakzeptabel!“

Dr. Bollinger führt aus: „Die Konsequenz kann nur heißen: Weg mit den Straßenausbaubeiträgen! Unsere Große Anfrage an die Landesregierung zu den Straßenausbaubeiträgen und unser Gesetzentwurf zur Abschaffung der Straßenausbaubeiträge haben glücklicherweise inzwischen zu einer breiten Diskussion um die Straßenausbaubeiträge im Lande geführt.“

Bürgerbeteiligung zum Haushaltsplan

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„Ideen für Bendorf“ gesucht

Bendorf. Ideen für neue Investitionsschwerpunkte, Kritik und Anregungen, aber auch Sparvorschläge – das erhofft sich die Stadtverwaltung Bendorf von der Bürgerbeteiligung zum Haushaltsplan 2019.

Seit 2016 bietet die Stadt ihren Einwohnern die Möglichkeit, vor der Verabschiedung des Haushalts durch den Stadtrat über Einnahmen und Ausgaben mitzubestimmen.

Ab Montag, 19. November, liegt der Entwurf der Haushaltssatzung für das Jahr 2019 mit dem Haushaltsplan und seinen Anlagen während der Dienststunden – montags bis freitags von 8.30 Uhr bis 12 Uhr und montags bis donnerstags von 14 Uhr bis 16 Uhr im Rathaus II, Zimmer 220 aus oder kann auf der Homepage der Stadt unter www.bendorf.de/verwaltung-rat/haushalt-im-netz/ eingesehen werden.

Interessierte Bürger haben die Möglichkeit, bis Montag, 3. Dezember, Vorschläge schriftlich oder zur Niederschrift bei der Stadtverwaltung Bendorf, Im Stadtpark 1-2, 56170 Bendorf einzureichen oder das Webformular „Ideen für Bendorf“ auf der städtischen Homepage zu nutzen.

Baumpflanzung aus Liebe zur zweiten Heimat

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Ahmadiyya-Gemeinde spendet drei Bäume für Kita in Linz

Linz. Zusammen mit Stadtbürgermeister Hans-Georg Faust, Thomas Voß, Geschäftsführer des Heiltherapeutischen Zentrums (HTZ), Landrat Achim Hallerbach, Aycan Tukor-Eul, Leiterin der Kita „Hummelnest“ im Linzer Stadtteil Roniger Hof, den Kindern der Kita und den Eltern pflanzten Vertreter der Ahmadiyya-Gemeinde drei Bäume in der Kita. Seitens der Ahmadiyya Gemeinde waren aus Neuwied Alam Sohal, Asif Mumtaz und weitere zehn Mitglieder gekommen, um die Baumspende zu überbringen. Aus der Zentrale in Frankfurt waren Rafique Khawaja, Daud Ahmad und Imam Wajahat Ahmad angereist.

Seit einigen Jahren veranstaltet Majlis Ansarullah, eine Unterorganisation der Ahmadiyya Muslim Jamaat (AMJ) Deutschland bundesweit. Baumpflanzaktionen. Als ein Zeichen des Friedens und der Freundschaft werden zusammen mit kommunalen Vertretern Bäume gepflanzt. Standort, Baumart und Termin werden vor Ort bestimmt. Die Mitglieder der Majlis Ansarullah bereiten die Veranstaltung vor, zu der auch ein Empfang mit einer Koranrezitation, Vorstellung der AMJ und kulinarische Erfrischungen gehören.

Seit 2012 konnten so über das gesamte Bundesgebiet in über 650 Städten und Gemeinden diese Baumpflanzaktionen durchgeführt werden. Unter dem Motto „Muslime für Frieden, Freundschaft und Loyalität“ möchten die Mitglieder der AMJ mit diesem Projekt u.a. ihre Liebe zum Land, das zu ihrer zweiten Heimat geworden ist, demonstrieren.

Landrat Achim Hallerbach würdigte das Engagement der Gemeinde: "Ich danke der Ahmadiyya-Gemeinde, dass sie sich durch ihre zahlreichen Aktionen in unsere Gesellschaft einbringt. Nur so kann es gelingen, verschiedene Kulturkreise zusammenzubringen, was für ein gemeinsames und friedliches Zusammenleben förderlich ist."

Die AMJ ist die führende islamische Gemeinde, die Gewalt und Zwang in Glaubensdingen kategorisch ausschließt und eine strikte Trennung von Staat und Religion befürwortet. Nach ihr ist ein Muslim zur Loyalität auch gegenüber einer nicht-muslimischen Regierung verpflichtet.

Die AMJ ist zudem im Bereich des gesellschaftlichen Engagements sehr aktiv. Dies geschieht in Deutschland durch Projekte wie beispielsweise dem alljährlichen Neujahrsputz (Beseitigung des Silvestermülls), den Charity Walks (Wohltätigkeitsläufe), den Baumpflanzungen (Pflanzung von Friedensbäumen), Altenheimbesuchen, Blutspendenaktionen, Tag der offenen Tür in den Moscheen, Koran-Ausstellungen, interreligiösen Dialogen, Frage-Antwort Sitzungen und vielen anderen Aktivitäten.

Zur Majlis Ansarullah gehören männliche Mitglieder der AMJ, die das 40. Lebensjahr überschritten haben. Bundesweit stellt die AMJ mit ihren etwa 45.000 Mitgliedern eine der größten Gemeinden unter den organisierten Muslimen dar. Sie ist seit 2013 die erste islamische Körperschaft des öffentlichen Rechts und damit den großen Kirchen rechtlich gleichgestellt. Seit dem gleichen Jahr bietet sie als Partner des Landes Hessen den bekenntnisorientierten Islamunterricht an Grundschulen an.

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