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Viel Zuspruch für AfD-Infostand in Dierdorf!

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Dierdorf. Am 24.07.2021 war die Alternative für Deutschland mit einem Infostand auf dem „Kleinen Marktplatz“ in Dierdorf präsent.

Wichtigstes Thema waren die verheerenden Folgen der Flutkatastrophe an der Ahr. In Gesprächen wurde neben der Anteilnahme mit den von der Flut betroffenen Anwohnern auch die Frage von Verfehlungen im Katastrophenschutz diskutiert.
Hierzu Gerlinde Seidel, stellvertretende Vorsitzende im AfD-Kreisverband Neuwied: “Wichtiger als Schuldzuweisungen sind rasches Handeln von Bund und Land.

Daneben müssen freiwillige Hilfsangebote effizient koordiniert und zugesagte Direkthilfen müssen unbürokratisch, in ausreichender Höhe und vor allen Dingen schnell bei den betroffenen Menschen ankommen. Langfristig müssen Gelder für den Wiederaufbau und die Wiederherstellung der Infrastruktur bereitgestellt werden. Unser Respekt richtet sich vor allem an die vielen freiwilligen Helfer, die vor Ort geholfen haben und noch immer helfen und so den Betroffenen ein Stück weit Zuversicht vermitteln.“

Harald Zobel, stellvertretender Vorsitzender der AfD-Fraktion im Neuwieder Kreistag: „Trotzdem bleibt zu klären, warum die Menschen nicht rechtzeitig vor dem Starkregen gewarnt wurden. Spätestens nach dem gescheiterten Warntag im September letzten Jahres hätten die verantwortlichen Behörden den dringenden Handlungsbedarf erkennen müssen. Die AfD-Kreistagsfraktion hat sowohl zu dem missglückten Warntag im September 2020 als auch zur Trinkwasser- und Notstromversorgung bei Stromausfällen Anfragen an den Kreistag gestellt und wird weiter an dem Thema dranbleiben.“

Seidel und Zobel bedankten sich bei den Besuchern für die netten Gespräche und freuen sich schon auf das nächste Treffen.

Bendorf radelt auch in diesem Jahr für ein gutes Klima

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Jetzt anmelden und Kilometer sammeln

Bendorf. Bereits seit einigen Jahren treten Kommunalpolitiker*innen und Bürger*innen bei der Klima-Bündnis-Kampagne „STADTRADELN“ für mehr Klimaschutz und Radverkehr in die Pedale. In diesem Jahr nimmt erstmalig der Landkreis Mayen-Koblenz teil und auch die Stadt Bendorf ist wieder dabei

Einzeln oder in Teams geht es darum, vom 6. bis 26. September mit Fahrrad, Rennrad oder Pedelec so viele Kilometer wie möglich für Bendorf zu sammeln.

Alle, die in Bendorf wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder eine Schule besuchen, sind eingeladen, drei Wochen lang möglichst viele Wege umweltfreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen und mit der Stadtradel-App aufzuzeichnen – jede noch so kurze Strecke zählt. Wer eine eigene Gruppe gründen oder sich alleine anmelden möchte, findet alle Informationen unter www.stadtradeln.de.

Bürgermeister Christoph Mohr und Erster Beigeordneter Bernhard Wiemer rufen zum Mitmachen auf: „Wir laden alle Bendorferinnen und Bendorfer ein, in der Zeit vom 6. bis 26. September 2021 mit dem Fahrrad zurückgelegte Kilometer zu sammeln und sich am diesjährigen STADTRADELN zu beteiligen. Treten auch Sie für mehr Gesundheit, Radförderung und Klimaschutz in die Pedale! Egal ob beruflich oder privat - gemeinsam können wir ein Zeichen für nachhaltige Mobilität und Klimaschutz setzen. "

Wenn die Coronazahlen es erlauben, wird es in diesem Jahr auch gemeinsame Touren und Aktionen zur Aktion Stadtradeln geben, weitere Infos hierzu folgen.

Passend zur Aktion Stadtradeln bietet die Stadt Bendorf ihren Mitarbeitenden einen Anreiz, für die Fahrt zur Dienststelle, aber auch für private Touren das Fahrrad oder E-Bike zu nutzen. Personalamt und Personalrat der Stadtverwaltung haben Hand in Hand gearbeitet und das Projekt „JobRad“ umgesetzt. Seit kurzem haben die Angestellten dadurch die Möglichkeit, ihr persönliches Wunsch-Fahrrad zu beziehen.

Dabei least die Stadt als Arbeitgeberin das JobRad, die monatlichen Raten werden über einen Zeitraum von 36 Monaten automatisch vom Bruttogehalt des Bediensteten einbehalten, durch das geringere zu versteuernde Einkommen können sich Vergünstigungen ergeben. Am Ende der Laufzeit kann das Fahrrad zurückgegeben oder bei Bedarf zum Gebraucht-Kaufpreis erworben werden.

Für JobRad und Stadtradeln gilt: Auf das Rad umsteigen ist gut für die Umwelt, die Gesundheit und hat außerdem noch einen hohen Spaßfaktor.

Der offizielle Startschuss zu beiden Aktionen fällt auf dem Bendorfer Wochenmarkt am Freitag, 10. September.

Wer mehr zum Thema Stadtradeln erfahren möchte, kann sich bei Margret Heinrich, Fachbereich 4, Tel. 02622 703 173, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. melden.

Mehr Informationen unter:

www.bendorf.de/stadtradeln

facebook.com/stadtradeln

instagram.com/stadtradeln

Optimierter ÖPNV in ländlichen Regionen ein Muss

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Erwin Rüddel begrüßt die Maßnahmen der RSVG für den Kreis Neuwied

Windhagen. „Dass die Rhein-Sieg-Verkehrsgesellschaft ihr Liniennetz optimiert, begrüße ich außerordentlich. Von dem am 18. August 2021 startenden neuen Busnetz werden auch etliche Kommunen im Kreis Neuwied profitieren. Damit wird einer immer wieder von mir gestellten Forderung nachgekommen“, erklärt aktuell der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel.

Bei der RSVG werde sich durch die Neugestaltung des Busnetzes die Fahrleistung des Busverkehrs auf den betroffenen Linien im Kreis Neuwied fast verdoppeln, so dass es auf vielen Relationen häufigere Angebote und außerdem einige ganz neue Verbindungen geben wird.

Besonders zu nennen sind die neue Schnellbuslinie SB51, die eine wesentlich kürzere Fahrzeit und dichteren Takt mitbringt. Die verlängerte und häufiger verkehrende Linie 565, die über Unkel nach Linz führt, gilt als neue ÖPNV-Hauptachse im Rheintal. Zudem profitiert der Kreis Neuwied von neuen Kleinbuslinien, die Breite Heide und Bruchhausen anfahren.

Der heimische Abgeordnete freut sich, dass sich bei der SB51 durch einen direkten Linienweg die Fahrtzeiten bis Windhagen um ca. 20 und bis Asbach um ca. 30 Minuten verkürzen werden, wobei sich das Fahrplanangebot nahezu verdoppelt und auf der Gesamtstrecke an allen Tagen ein Stundentakt angeboten wird.

Die Linie 565, von der Unkel – Erpel – Linz tangiert sind, wird zur neuen Hauptlinie in Nord-Süd-Richtung parallel zu Rhein ausgebaut. Die zum 1. Januar 2021 zunächst nur mit einzelnen Fahrten an Schultagen eingerichtete Linie 567, Breite Heide – Rheinbreitbach, erhält ab August ein vollwertiges Angebot. Zudem wird sich ein verbesserter Schulbusverkehr positiv auf die Gemeinden Buchholz, Asbach und Neustadt/Wied auswirken.

Erwin Rüddel weist darauf hin, dass es durch den demografischen Wandel notwendig wird, neue Mobilitätslösungen zu finden, um die Attraktivität und Lebensqualität ländlicher Regionen auch als Wohnstandort zu erhalten. „Ohne ein umfassendes und verlässliches Mobilitätsangebot wird es immer schwieriger, die Daseinsvorsorge vor Ort sowie gleichwertige Lebensverhältnisse zu gewährleisten“, argumentiert der Parlamentarier.

Neue Mobilitätsformen müssten+++ auf die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger eingehen, aber gleichzeitig Klimaschutzziele berücksichtigen. „Die sollen nicht bloß konzipiert und exemplarisch getestet, sondern auch örtlich angepasst in großer Breite umgesetzt werden“, fordert Rüddel mit dem Hinweis, dass sich das zuständige Bundesverkehrsministerium dieser Thematik frühzeitig angenommen hat und verschiedene moderne, innovative und nachhaltige Projekte fördert, die Mobilität in ländlicher Region neu denken.

„Diese“, so der CDU-Politiker weiter, „stellen die Vernetzung von Verkehrsträgern in den Vordergrund, lösen sich von der Fokussierung auf ein einzelnes Verkehrsmittel und sind übertragbar auf das ganze Land.“ Für den heimischen Abgeordneten hängt Mobilität eng mit den Themen wie Stadtentwicklung und Daseinsvorsorge zusammen.

„Dafür müssen interdisziplinäre Ansätze, die beispielsweise die Fahrzeiten eines Bürgerbusses mit den Öffnungszeiten von Arztpraxen abstimmen, aktiv verfolgt werden. In Zusammenarbeit mit Kommunen, Vereinen, Unternehmen, Ehrenamtlichen und vielen weiteren konnten bereits etliche Möglichkeiten erprobt werden, die den ÖPNV sinnvoll ergänzen und den Bewohnerinnen und Bewohnern ein hohes Maß an Mobilität ermöglichen“, ergänzt Rüddel, der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Deutschen Bundestag,.

Bürgerbusse, die individuelle Routen fahren können und somit insbesondere für mobilitätseingeschränkte Personen eine große Hilfe sind, oder Carsharing-Projekte, bei denen sich die Bürgerinnen und Bürger einer Kommune mehrere Fahrzeuge teilen, finden sich bereits heute in vielen Gemeinden.

„Die Neuerungen und Ergänzungen der Rhein-Sieg-Verkehrsgesellschaft sind ein aktiver und lobenswerter Beitrag zur Verbesserung des ÖPNV für den Kreis Neuwied, dessen Attraktivität dadurch zusätzlich gesteigert wird. Gerade auf dem Land ist ein gutes, optimales ÖPNV-Angebot an allen Wochentagen unerlässlich“, bekräftigt Erwin Rüddel.

Nixe wieder im Einsatz

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Personenfähre zwischen Remagen und Erpel setzt wieder Fahrgäste über

LINZ/REMAGEN. Die Personenfähre „Nixe“ nimmt ab sofort ihre täglichen Überfahrten zwischen Remagen und Erpel wieder auf. Hochwasser, angeschwemmtes Treibgut und kleinere Schäden zwangen die Fähre in der letzten Woche zum Stillstand. Die Auto- und Personenfähre zwischen Remagen-Kripp und Linz fährt schon seit Samstagabend, 17. Juli, wieder.

Aktuelle Informationen zum Fährbetrieb gibt es unter www.rheinfaehre-linz-remagen.de.

Fährbetrieb am Rhein eingestellt

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Folgen des Unwetters machen Überfahrt unmöglich

LINZ/REMAGEN. Das Unwetter mit starken Regenfällen in der Nacht von Mittwoch auf den heutigen Donnerstag, 15. Juli, hat so viel Treibholz an die Ufer des Rheins gespült, dass der Fährbetrieb der Personenfähre Nixe zwischen Erpel und Remagen sowie der Auto- und Personenfähre zwischen Remagen-Kripp und Linz eingestellt werden musste. Das Treibgut muss nun professionell entfernt werden. „Wir können aktuell noch nicht sagen, wann ein Fährbetrieb wieder möglich ist“, erklärt Udo Scholl, Geschäftsführer der Rheinfähre Linz-Kripp GmbH. „Neben dem Treibgut haben wir auch einen wachen Blick auf den Rheinpegel. Denn aktuell ist der Scheitelpunkt des Hochwassers noch nicht erreicht.“

Für einen sicheren Fährbetrieb der Auto- und Personenfähre zwischen Remagen-Kripp und Linz muss der Pegel bei Andernach bei etwa 7,15 Meter liegen, für die Nixe zwischen Remagen und Erpel bei 6,40 Meter – jeweils mit fallender Tendenz. Aktuelle Informationen zum Fährbetrieb gibt es unter www.rheinfaehre-linz-remagen.de.

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