Mittwoch, 18. Juli 2018

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Bürgermeistersprechstunde im August

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Möglichkeit zum Dialog mit Michael Kessler

Bendorf. Das Gespräch mit den Bürgern ist für Bendorfs Bürgermeister Michael Kessler nicht nur eine Selbstverständlichkeit, sondern auch ein wichtiger und gern gepflegter Teil seiner Amtsgeschäfte.

Am Freitag, 10. August, bietet der Stadtchef von 10 bis 13 Uhr seine monatlich stattfindende Sprechstunde im Rathaus an.

Die Sprechstunde steht jedem Bürger offen, der ein konkretes Anliegen, Fragen, Sorgen oder Anregungen zum Stadtgeschehen hat und dies persönlich mit dem Bürgermeister besprechen möchte.

Interessierte Bürger werden gebeten, sich telefonisch beim Sekretariat unter Tel.: 02622/703-510 anzumelden. Natürlich können auch weiterhin individuelle Gesprächstermine über das Sekretariat vereinbart werden.

Persönliche Objekte aus Sayn gesucht

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Projekt „Sayn sammelt“

Bendorf.  Welcher Ort, welches Zimmer, welche Objekte, welche Straßenecke, welche Erinnerung, welches Foto steht für Ihr Sayn? Persönliches in Sayn Gesammeltes und Gefundenes, Kurioses und Banales, Bewahrtes oder noch zu Findendes wird zu einer vielschichtigen Objektcollage arrangiert. Als Teil von 20 Vitrinen wird es im Eisenkunstguss-Museum ausgestellt und schafft so ein breites und zugleich sehr persönliches Portrait von Sayn.

Für das Projekt „Sayn sammelt“ während der NUANS Sommerakademie suchen Carlotta Werner und Moritz Walter interessierte Sayner, die ihre persönlichen Geschichte über Objekte erzählen wollen. Das Projekt startet am Donnerstag, 2. August, mit einem Vortrag und anschließendem Gespräch und endet am Sonntag, 5. August, mit einer Schau der fertigen Arbeiten.

Carlotta Werner ist Produktdesignerin mit viel Erfahrung in internationalen Ausstellungsprojekten u.a. mit dem viel besprochenen "Museum der Unschuld" des Literaturnobelpreisträgers Orhan Pamuk. Moritz Walter ist Architekt u.a. für Museumsbauten und Umnutzungen von ehemaligen Industriegebäuden.

Bei Interesse kann man sich melden unter info@nuans.online oder bei Barbara Friedhofen im Rheinischen Eisenkunstguss-Museum unter 02622 / 902 918, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Wir freuen uns auf Ihre Geschichten!

Lions Club Rhein-Wied stiftet Schülerpreis

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Zusammenarbeit zwischen dem Lions Club Rhein-Wied und der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus besteht seit 8 Jahren

Siebengebirge – Auch im Schuljahr 2017/2018 lobte die Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus in Zusammenarbeit mit dem Lions Club Rhein-Wied den Konrad-Adenauer-Schülerpreis aus. Es konnten sich hierbei Schülerinnen und Schüler der Oberstufe eines Gymnasiums oder einer Gesamtschule aus Bonn, dem Rhein-Sieg-Kreis oder dem nördlichen Kreis Neuwied mit ihrer Facharbeit über die Person Konrad Adenauers oder die Ära Adenauer bewerben. Bei der feierlichen Preisverleihung im Adenauerhaus in Rhöndorf wurde der mit 250,00 € dotierte erste Preis Nathan Dieckmann vom Gymnasium Am Ölberg, Königswinter, für seine Arbeit mit dem Titel „Konrad Adenauers Reise nach Moskau im September 1955“ überreicht. Antonia Schulte von der Marie-Kahle-Gesamtschule, Bonn, beschäftigte sich mit dem Thema „Moderner Stadtgestalter mit Prägekraft. Konrad Adenauer als Kölner Oberbürgermeister 1917-1933“ und erhielt für den zweiten Platz 150,00 €. Auch Peter Steinke vom Carl-von-Ossietzky-Gymnasium, Bonn, setzte sich mit dem Wirken Adenauers in Köln auseinander und schrieb eine Arbeit zum Thema „Was blieb von Konrad dem Großen? Die Spuren des OB Konrad Adenauer im heutigen Kölner Stadtbild“. Sein dritter Preis war mit 100,00 € dotiert. „Es ist jedes Jahr aufs Neue schwierig, eine Auswahl zu treffen“, schildert Corinna Franz, Geschäftsführerin der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus, die Arbeit der Jury. „Wir bewerten dabei in erster Linie die gedankliche Durchdringung des gewählten Themas, die Strukturierung der Arbeit sowie die Rechercheleistung“. Viktor Schicker, Vize-Präsident des Lions Clubs findet: „Gerade hier in unserer Region hat Adenauer Spuren hinterlassen. Diese zu erkunden, finde ich sehr reizvoll für junge Menschen, die ihn nicht mehr erlebt haben“. Hellmuth Buhr vom Förderverein des LC Rhein-Wied ergänzt: „Der Schwerpunkt unserer Aktivitäten liegt vorrangig in der Unterstützung sozial bedürftiger Menschen. Doch wir finden, dass die Auseinandersetzung von jungen Menschen mit unserer Geschichte und Kultur enorm wichtig ist und unterstützen die Stiftung Konrad-Adenauer-Haus deshalb zum achten Mal aus voller Überzeugung“. Auch im kommenden Schuljahr soll es wieder einen Konrad-Adenauer-Schülerpreis geben.

Neues Pulvertanklöschfahrzeug 4000 für die Feuerwehr Bendorf

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Pulvertanklöschfahrzeug 4000 der Feuerwehr Bendorf verfügt über eine beeindruckende Ausstattung. Seit einigen Wochen ist das neue Gefährt am Standort Mülhofen untergebracht und wurde bereits mehrfach eingesetzt.

Da das alte Tanklöschfahrzeug mit seinen 24 Jahren nicht mehr den aktuellen Anforderungen entsprach, beschaffte die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz Ersatz. Das neue Fahrzeug dient dem Brandschutz auf der Bundesautobahn A 48 und der Bundestraße B 42 und unterstützt den überörtlichen Brandschutz im Landkreis.

Die Stadt Bendorf wird das PTLF 4000 aber auch für den täglichen Brandschutz nutzen - gerade wenn es im Hafenbereich zum Brandfall käme.

Eine offizielle Übergabe des Pulvertanklöschfahrzeugs wird durch den Landrat Dr. Alexander Saftig im September erfolgen.

Kommunalaufsicht beanstandet kostenlose Abgabe des Unkeler Freibads

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Kreisverwaltung bietet Verbandsgemeinde weiterhin Gesprächsbereitschaft an – Bisherige Hinweise und Gespräche seitens der Kommunalaufsicht wurden nicht berücksichtigt

Die vom Verbandsgemeinderat Unkel geplante kostenlose Übertragung des Eigentums an den Grundflächen des ehemaligen Freibades Unkel auf die Stadt Unkel wird von der Kommunalaufsicht bei der Kreisverwaltung Neuwied beanstandet. Die Verbandsgemeindeverwaltung wird aufgefordert, den Beschluss bis zum 30. November 2018 aufzuheben. Dies teilt die Kreisverwaltung in einer Pressemitteilung mit. Die Verbandsgemeindeverwaltung erhielt in den vergangenen Tagen ein siebenseitiges Schreiben in dem der Sachverhalt ausführlich dargelegt und die Entscheidung begründet wird.

Die Aufsichtsbehörde bemängelt zum einen das fehlende Weiternutzungskonzept des Geländes durch die Stadt Unkel; zum anderen werde mit dem Beschluss gegen geltendes Recht verstoßen. Im Wesentlichen geht es darum, dass die VG Unkel mit der kostenlosen Übertragung gegen den Grundsatz der sparsamen Haushaltsführung verstößt, demnach sie alle Einnahmemöglichkeiten auszuschöpfen hätte. Dies gelte insbesondere im Hinblick auf die defizitäre Haushaltslage der verbandsangehörigen Kommunen, die über die Verbandsgemeindeumlage den Haushalt der VG maßgeblich mitbestimmen. Hier sei ein Interessenausgleich zwischen der Stadt Unkel und den übrigen Ortsgemeinden geboten.

Im Besonderen sieht die Aufsichtsbehörde keine Berechtigung, das Gelände unter dem Verkehrswert zu veräußern; zumal derzeit zwei Kaufangebote vorlägen. Vermögensgegenstände dürfen in der Regel nur zum Verkehrswert veräußert - also nicht kostenlos abgegeben werden. Dies wurde bereits im Vorfeld in Gesprächen und schriftlich der Verbandsgemeinde mitgeteilt.

Eine Ausnahme vom Grundsatz der Veräußerung zum Verkehrswert wird in der Rechtsprechung anerkannt, wenn der mit der Veräußerung beabsichtigte Zweck im öffentlichen Interesse liegt. Der öffentliche Zweck wurde bislang aus Sicht der Kreisverwaltung noch nicht ausreichend dargelegt. Zwar sei bei einer weiteren Nutzung des Geländes als Bürgerpark durch die Stadt Unkel in Kooperation mit dem Verein „Gemeinsam für Vielfalt e.V.“ ein solch öffentlicher Zweck zumindest denkbar, dennoch bleibe zu beurteilen, ob dies eine Übertragung der Grundflächen unter Verkehrswert rechtfertige, heißt es.

„Alleine aus der haushaltsrechtlichen Beurteilung ergibt sich, dass der Beschluss des Verbandsgemeinderates Unkel gegen die Gemeindeordnung verstößt und von daher rechtswidrig ist. Die hier beschlossene kostenlose Übertragung des Freibadgeländes auf die Stadt Unkel berücksichtigt maßgeblich nur die Interessen der Stadt Unkel und nicht wie im gebotenen Maße die der übrigen Ortsgemeinden“, teilt die Kommunalaufsicht mit.

Ganz so trüb wie es sich zunächst anhört, sind die Aussichten für die VG Unkel letztlich doch nicht, denn die Kommunalaufsicht stellt immerhin in Aussicht: „Wie in unserer Begründung und auch im Vorfeld zur Beschlussfassung geführten Gesprächen und der Korrespondenz ausgeführt, halten wir eine Veräußerung des ehemaligen Freibadgeländes unterhalb des Verkehrswertes nicht gänzlich für ausgeschlossen. Gerne steht die Kommunalaufsicht auch weiterhin für Gespräche in der Angelegenheit zur Verfügung. Wir regen an, in der von uns für die Aufhebung des Beschlusses vorgegebene Frist auf eine einvernehmliche Lösung hinzuwirken.“ Es fehle jedoch noch an einem substanziellen und belastbaren Konzept für den Bürgerpark und der damit verbundenen rechtlichen und finanziellen Verantwortung.

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