Dienstag, 07. Dezember 2021

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Trockenmauerseminar in Lorch

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Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal veranstaltete am Wochenende ein Trockenmauerseminar gemeinsam mit  Hessen Forst in Lorch.

LORCH. Am Samstag, dem 27. November, waren zehn Interessierte am Bau von Trockenmauern in die Weinberge oberhalb Lorch gekommen, um gemeinsam das Handwerk dazu zu erlernen. Weinanbau in terrassierten Steillagen ist charakteristisch für das UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal. Um diese einzigartige Kulturlandschaft zu erhalten, ist die Pflege der Trockenmauern nötig, die die steilen Hänge des Rheintals terrassieren. Das Wissen rund um diese Handwerkstechnik ist dabei in den vergangenen Jahrzehnten immer mehr verloren gegangen. Daher bot der Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal bereits zum wiederholten Mal ein Seminar zum Trockenmauerbau an, diesmal in Kooperation mit dem Forstamt Rüdesheim.

Unter fachkundiger Anleitung zweier Mitarbeiter der Garten- u. Landschaftspflege Umwelt- u. Naturschutz GmbH von Thomas Koch aus Geisenheim wurden über eine Länge von knapp 20 Metern eine gut 80 cm hohe Meter Trockenmauer gebaut. Bevor es ans praktische Mauern ging, gab es eine theoretische Einweisung durch die Kursleiter. Unterstützt wurde das Projekt durch das Lorcher Weingut Laquai, die die angrenzenden Weinlage bewirtschaften und für die Mittagsverpflegung sorgten sowie das Forstamt Rüdesheim.

Da das Interesse an den Seminaren zum Trockenmauerbau stets groß ist, wurde mittlerweile eine Warteliste für die Teilnahme am kommenden Seminar eingerichtet, das im Frühjahr stattfinden soll. Wer Interesse an einer Teilnahme hat und gerne auch auf die Warteliste aufgenommen werden oder über die kommenden Seminare informiert werden will, schreibt bitte eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Fotos: ZV Welterbe

Region-Rhein Online Nachrichten . . .

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. . . geht in den Ruhestand und schließt am 31.12.2021 seine Seiten.

Über 10 Jahre versorgte Region-Rhein Sie mit Nachrichten aus der Region Mittelrhein, immer aktuell und neutral. Nun ist es an der Zeit, alles etwas ruhiger anzugehen und die Rente zu genießen.

Ich bedanke mich für die gute Zusammenarbeit bei allen, die mich täglich mit Ihren Pressemeldungen versorgt haben und im Gegenzug dafür mit einer kostenlosen Veröffentlichung rechnen konnten.

Danke allen Werbepartnern, ohne Sie wäre Region-Rhein nicht möglich gewesen.

Ich habe mein Bestes gegeben, damit jeder die Möglichkeit erhielt, seine Meldungen und Nachrichten zeitnah zu veröffentlichen, auch wenn es manchmal schwer war bei der großen Nachrichtenflut.

Es war eine schöne und interessante Zeit im Kontakt mit vielen Menschen, wovon mir einige besonders in Erinnerung bleiben. Ihnen allen meinen Dank und beste Wünsche für die Zukunft.

Dietmar Fuchs

Region-Rhein Online Nachrichten

Interessengemeinschaft (IG) für mehr Transparenz informiert

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Aus anderer Leute Leder ist gut Riemen schneiden . . .

Bad Hönningen. Dieses Sprichwort deutet es auf den Punkt, wie man hier im Rahmen der wkB-Umlage den Bürgerinnen und Bürgern für völlig überzogene Projekte das Geld aus der Tasche ziehen wird. Um überhaupt die Eigenanteile bei einer Förderung leisten zu können, hat die Stadt allein für 15 Mio. EUR Liquiditätskredite aufgenommen.

Mit dieser Kreditaufnahme wird die Kreismeisterschaft der VG Bad Hönningen in der pro Kopf Verschuldung weiter ausgebaut. In der Vorberichterstattung der Rhein-Zeitung zu der Informationsveranstaltung über die Neugestaltung des Rheinufergeländes und der Rheinallee am 08. Nov. 2021 wird der Stadtbürgermeister zitiert, das ernst gemeinte Anregungen auch ernst genommen werden. In einer Demokratie bedarf es dieser Feststellung doch nicht, wenn das Volk umfassend informiert wird. Warum wurden die Bürgerinnen und Bürger bei der grundsätzlichen Entscheidungsfindung einer Neugestaltung nicht einbezogen und mit dem Entwurf einer Planung vor vollendete Tatsachen gestellt? Es könnte der Eindruck entstehen, dass in nicht direkt zugänglichen Zimmern, zu denen oft nur ein beschränkter Personenkreis Zugang hat, die Grundsatzentscheidungen getroffen wurden.

Bei der Informationsveranstaltung hatte der Stadtbürgermeister eingangs dargelegt, dass über die wkB-Satzung mit den drei Abrechnungseinheiten nicht zu diskutieren sei. Auch bei der grottenschlechten Akustik in der Sprudelhalle war diese Ansage unmissverständlich. Viele Fragen hinsichtlich der Kosten, des resultierenden umlegbaren wkBBetrages, ob die Kosten für die im Rahmen der Daseinsfürsorge der Stadt zur Verfügung zu stellenden Parkplätzen von den umlegbaren Kosten abgesetzt werden, konnten leider nicht beantwortet werden. Im Haushalt 2021/2022 sind auf Seite 10 für die Maßnahmen 3. Ausbau Rheinallee von Schwarzer Weg bis Tempelgasse und 5. Aufwertung Rheinufergelände einschl. Ausbau Großparkplatz mit Gesamt-Investitionskosten von 2,9 Mio. EUR aufgeführt; die Rede während der Präsentation war aber immer nur von 1,9 Mio. EUR. Wer zahlt denn die Differenz und wie wird sie aufgeteilt? Auch die Beantwortung konkreter Fragen nach Alternativplanungen zur Anbindung des Campingplatzes/Großparkplatz über den Kreisverkehrsplatz und das Nutzen-/Kostenverhältnis des Projektes konnten nur schwammig erfolgen. Es bleibt die Beantwortung der Frage offen, wie es möglich sein soll, in einer Informationsveranstaltung zu einer noch nicht verfestigten Planung Stellung zu nehmen.

Gut eine Woche später war in der Rhein-Zeitung die Schlagzeile „Bürgermeister ist jetzt für alles zuständig“ zu lesen. Neben der überwiegenden persönlichen Selbstdarstellung wurde auch ein Ergebnis von 62,7 % bei der Wahl zum Stadtbürgermeister erwähnt. Bei 4.528 Wahlberechtigten und 1.392 Ja-Stimmen ergibt sich ein Prozentsatz von 30,7 % - etwa die Hälfte der Wahlberechtigten ging überhaupt nicht zur Wahlurne, daher das rd. doppelte Wohlfühlergebnis.

Bei den weiter vom Stadtbürgermeister genannten Tätigkeitsschwerpunkten, wie Straßenzustandskataster fällt auf, dass die auf Seite 10 des Haushaltes 2021/2022 unten genannten Maßnahmen der Sanierung im Rahmen eines Vollausbaus Birkenweg und Schulstraße (Ariendorf) entfallen und für den Ausbau der Hömshohl einschl. Parkplatz Zum Kronenborn/Hömshohl Fördermittel beantragt wurden. Wozu braucht es denn überhaupt das Straßenzustandskataster, das wohl weder geprüft ist und der Bürgerschaft noch nicht vorgestellt wurde. Diese einsamen konzeptlosen Entscheidungen wurden ohne Befragung der zahlenden Bürgerinnen und Bürger getroffen. „Wir brauchen ein Konzept, welche Straßen wirklich gemacht werden - der „Bürgermeister ist jetzt für alles selbst zuständig“ nun wissen es alle. Die Zeiten, in der die Herrschenden ihre Vasallen hatten, die ihnen Gefolgschaft leisteten, sind zum Glück lange vorbei. Man muss für Demokratie und Transparenz leider immer kämpfen!

Mittelrhein-Kirschen: Baumverkauf in St. Goarshausen, Lahnstein und Boppard

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Mittelrhein. Die Nachfrage nach Pflanzgut von Mittelrhein-Kirschen ist in der Region ungebrochen groß. Daher veranstaltet der Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal in Kooperation mit der Stadt St. Goarshausen, dem Rewe-Markt Dietzler in Lahnstein und dem Rewe-Markt May in Boppard am 04. Dezember eine Sonderaktion zum Verkauf von Kirschbäumen. Viele der alten Sorten aus dem Mittelrheintal wie Geisepitter, Bopparder Krächer oder Perle von Filsen sind im Angebot – solange der Vorrat reicht!

In Kooperation mit dem Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal und der Baumschule Neuenfels aus Königswinter findet die Aktion im Rahmen des Projektes „Mittelrhein-Kirschen“ statt. In den letzten Jahren wurden im Oberen Mittelrheintal mehrere hundert Kirschbäume gepflanzt. Der Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal setzt sich mit dieser Maßnahme für den Fortbestand der einmaligen Kirschvielfalt im Welterbetal ein. Die Bäume der für das Mittelrheintal typischen und teils seltenen Kirschsorten für den eigenen Garten oder die eigene Streuobstwiese können am 04. Dezember 2021 von 10 bis 12 Uhr auf dem Loreleyplatz in St. Goarshausen, von 13 bis 15 Uhr vor dem REWE-Markt in Boppard (Säuerlingstr. 20) und von 16 bis 18 Uhr vor dem Rewe-Markt in Lahnstein (Am Rasenplatz 7) erworben werden. Vor Ort oder in den Märkten sind auch Produkte der „Mittelrhein-Kirschen“ erhältlich!

Hintergrund des vom Zweckverband bereits seit einigen Jahren verfolgten Projekts „Mittelrhein-Kirschen“ ist die lange Kirschentradition, die neben dem Wein das romantische Landschaftsbild des Oberen Mittelrheintals prägt. Das Erbe dieser Zeit sind über 80 Kirschsorten, die zwischen Bingen, Rüdesheim und Koblenz entdeckt wurden.

Eine Übersicht zu den verfügbaren Sorten finden Sie in Kürze unter

www.mittelrhein-kirsche.de Vorbestellungen bitte an die Baumschule Paul Neuenfels in Königswinter unter: Tel.: 02244 / 2306 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Mehr zum Projekt Mittelrhein-Kirschen sowie zu den Kirschprodukten der Spezialitätenmarke „Mittelrhein-Kirschen“ und den Verkaufsstellen finden Sie unter www.mittelrhein-kirsche.de

Ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen

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Bendorf unterstützt Initiative„Stärker als Gewalt“

Bendorf. Die Stadt Bendorf unterstützt das Aktionsprogramm der Bundesregierung „Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen“ und die dazugehörige Initiative „Stärker als Gewalt“. Während des Aktionsmonats November sollen mit der diesjährigen Kampagne „Du kannst helfen!“ bundesweit Menschen aufgerufen werden, sich gegen Gewalt stark zu machen. Gleichzeitig soll erreicht werden, dass die Hilfe- und Beratungsangebote vor Ort besser bekannt werden.

„Es ist leider immer noch zwingend notwendig, darauf aufmerksam zu machen. Weltweit wird jede dritte Frau Opfer häuslicher Gewalt, jede vierte Frau wird Opfer sexuellen Missbrauchs und alle drei Minuten wird eine Frau vergewaltigt. Diese Zahlen sind alarmierend und erschreckend. Gewalt gegen Frauen ist eine Menschenrechtsverletzung", erklärt Bürgermeister Christoph Mohr mit Blick auf den Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November.

Sein Appell: „Schauen und hören Sie nicht weg, sondern informieren Sie betroffene Frauen über Angebote, wie z.B. das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“.“

Das Hilfetelefon ist rund um die Uhr unter 08000 - 116016 erreichbar. Auch für Männer gibt es ein Hilfetelefon: 0800 - 1239900.

Die Homepage www.staerker-als-gewalt.de bietet Informationen und Hilfsmöglichkeiten und bündelt erstmals den Zugang zu einer Vielzahl an bundesweiten Hilfe- und Beratungsangeboten.

Sie klärt auch über verschiedene Formen von Gewalt auf und erklärt, wie man sie erkennt, wie jede und jeder sich dagegen einsetzen kann und wo man Beratung und Hilfe findet.

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