Mittwoch, 19. Dezember 2018

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Bendorf: Kinder- und familienfreundliche Stadt

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Spielplätze sorgen für Spiel und Spaß

Bendorf. Schaukeln, klettern, balancieren: Als familienfreundliche Stadt hat sich Bendorf auf die Fahnen geschrieben, Kindern und Jugendlichen mit einem flächendeckenden Angebot an Spielplätzen viele Möglichkeiten zum Austoben, für Spiel, Spaß und Sport an der frischen Luft zu bieten.

21 Spielplätze gibt es im gesamten Stadtgebiet. Die Ausstattung ist überwiegend auf Kinder bis zu einem Alter von ca.13 Jahren ausgerichtet. Derzeit überprüft die Stadtverwaltung, welche Spielplätze nicht mehr oder kaum noch genutzt werden und entfallen können und wo neuer Bedarf an Spielplätzen entsteht.

Nach und nach werden ältere Anlagen wieder in Schuss gebracht und in die Jahre gekommene Spielgeräte durch neue ersetzt. Leitlinie ist es, in jedem Stadtteil jeweils einen gut ausgestatteten Spielplatz vorzuhalten und weitere Spieloasen mit einfacherer Ausstattung.

Im vergangenen Jahr wurde der Spielplatz am Yzeurer Platz für Kosten von rund 45.000 Euro saniert und kommt seither bestens bei den Kleinen an: die neuen Spielgeräte aus langlebigem Stahl sorgen für vielseitiges Vergnügen. Es kann nach Belieben geschaukelt, gewippt, geklettert und gerutscht werden.

Für Eltern und Großeltern wurden neue Sitzbänke geschaffen, von denen aus man den gesamten Bereich im Blick hat. Auf diesem Spielplatz ist versuchsweise ein neuer Bank-Typ zum Einsatz gekommen: Betonsteine werden zu einer Sitzbank ohne Lehne verbaut. Da die Betonbank über Winter auf dem Platz bleiben kann, werden Unterhaltungskosten gespart.

„Wir werden nach und nach auf allen Spielplätzen diese neuen Sitzgelegenheiten mit einheitlichem Erscheinungsbild schaffen“, sagt Ralf Fischer vom Fachbereich Bauen und Umwelt.

Schmiererei auf Wahlkreisbüro

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AfD-Abgeordnete Dr. Jan Bollinger und Andreas Bleck verurteilen erneute Schmiererei auf Wahlkreis-Büro

Neuwied, den 03.08.2018. Unbekannte Täter haben Glasscheiben und Hauswand des gemeinsamen Bürgerbüros der AfD-Abgeordneten Dr. Jan Bollinger, MdL und Andreas Bleck, MdB in Neuwied-Feldkirchen breitflächig mit Eiern beworfen. Die Tat wurde am Mittwoch früh entdeckt.

Dazu erklären die AfD-Abgeordneten: „Die Serie der Angriffe auf AfD-Einrichtungen in der Region reißt nicht ab. Schon vor dieser erneuten Attacke wurde das AfD-Bürgerbüro in Altenkirchen innerhalb nur eines Monats drei Mal mit Farbe beschmiert und am Neuwieder Bürgerbüro Aufkleber mit eindeutigen Parolen auf die Scheiben geklebt. Es zeigt sich nun erneut, mit welchen asozialen Methoden undemokratische Kräfte gegen politische Gegner vorgehen. Wir verurteilen diese Form von Angriffen gegen Andersdenkende, die mit politischer Auseinandersetzung oder gar demokratischen Werten nichts zu tun haben.

Ein solches Verhalten ist kein politisches Engagement, sondern ein krimineller Akt, mit dem versucht wird, gewählte Volksvertreter einzuschüchtern und ihre parlamentarische Arbeit zu behindern. Wir werden uns dieser politisch motivierten Kriminalität natürlich nicht beugen, sondern uns stattdessen mit gesteigerter Motivation für die Interessen der Bürger und die Demokratie in unserem Land einsetzen. Selbstverständlich bringen wir jeden Angriff zur Anzeige und werden alle rechtsstaatlichen Mittel ausschöpfen, um die Täter zur Verantwortung zu ziehen.“

Ein Beispiel für aktives Bürgerengagement

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Fußballvereine übernehmen Pflege des Kunstrasenplatzes in Sayn

Bendorf. Für die Bendorfer Fußballvereine ging im letzten Jahr ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung: der Tennenplatz in Sayn wurde in einen Kunstrasenplatz umgewandelt.

Die Stadt hat von den Gesamtkosten von 550.000 Euro rund 400.000 Euro übernommen, um einen Fußballplatz für ganz Bendorf zu schaffen und den zahlreichen Kinder und Jugendlichen optimale Trainings- und Spielbedingungen zu bieten. Im Gegenzug erklärten sich der SV Blau-Weiß Sayn, der Fußballverein Mülhofen und die Spvgg. Bendorf bereit, künftig die Platzpflege zu übernehmen, um den städtischen Haushalt zu entlasten.

„Diese Bereitschaft der Vereine ist nicht selbstverständlich. Hier haben wir ein gutes Beispiel für aktives Bürgerengagement“, lobte Bürgermeister Michael Kessler, als er die entsprechende Vereinbarung am vergangenen Donnerstag offiziell mit den Vereinsvorsitzenden Frank Matthies, Michael Eifler und Stefan Zöller auf dem Spielfeld in Sayn besiegelte.

Bereits bei der Errichtung des Platzes habe die Zusammenarbeit von Stadt und Sportvereinen bestens funktioniert, der rege Austausch und die enge Verbundenheit sollen auch weiterhin bestehen bleiben.

Die Vereine übernehmen künftig die Pflege des Platzes und der Fläche innerhalb der Umzäunung, alles was außerhalb liegt, fällt in die Zuständigkeit des städtischen Bauhofs.

Bei der symbolischen Übergabe der Pflegeeinheit für den Kunstrasen, bestehend aus Kompakttraktor und Pfleganhänger, wurde außerdem ein Rahmen-Belegungsplan unterzeichnet, der die Trainings- und Spielzeiten auf der begehrten Sportanlage regelt. Innerhalb dieses Rahmenplans wird der Trainingsplan im Einzelnen von den drei Vereinen festgelegt. „Es ist natürlich schwierig, bei der Platzbelegung 100 Prozent Zufriedenheit zu erreichen, aber wenn wir weiterhin viel miteinander reden, können wir die richtigen Lösungen finden“, ist der Rathauschef überzeugt.

50 Jahre im Dienst der Stadt Bendorf

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Helmut Gelhardt feierte besonderes Jubiläum

Bendorf.  In Zeiten von regem Personalwechsel und Neubesetzungen bildet er eine große Ausnahme: Helmut Gelhardt feierte am 1. August sein 50-jähriges Dienstjubiläum bei der Stadtverwaltung Bendorf.

In einer kleinen Feierstunde gratulierte Bürgermeister Kessler dem „Unikat“ und sprach ihm seine Anerkennung für die geleisteten Dienste aus. Neben der Urkunde der Ministerpräsidentin gab es auch ein Schreiben und den gusseisernen Ehrenteller der Stadt Bendorf. „Sie sind dafür ein würdiger Empfänger“, betonte der Rathauschef.

Helmut Gelhardt habe sich seit dem Beginn seiner Lehre immer weiterqualifiziert und in neue Bereiche eingearbeitet. In seinem Fachgebiet Umwelt sei er dank seiner Kompetenz ein über die Stadtgrenzen hinaus geschätzter Ansprechpartner.

Nach acht Jahren auf der Volksschule begann Gelhardt im Alter von 14 seine Angestelltenlehre im Bendorfer Rathaus. Nach über 35 Jahren bei der Stadtkasse wechselte er 2006 ins Bauamt, wo er einen Arbeitsbereich zugewiesen bekam, der seiner Art zu arbeiten sehr entgegenkam.

„Ich mag es, Dinge von Grund auf selbst zu entwickeln. Wenn mich etwas interessiert, fällt mir die Arbeit leicht“, erklärte Gelhardt. Das weiß auch Bauamtsleiter Karl-Rudolf Goergen, der seinem langjährigen Kollegen viele Freiheiten lässt und seine Kompetenz bei den Themen Umweltschutz, Landespflege oder Windkraft schätzt.

Obwohl er sich bislang nicht lange mit der Zahl 50 und ihrer Tragweite befasst hat, kamen Helmut Gelhardt am Tag des Jubiläums doch viele alte Erinnerungen in den Sinn. Als sei es gestern gewesen, hat er noch an seine ersten Arbeitstage vor Augen und auch aus der Ausbildungszeit hatte er für die Anwesenden noch die ein oder andere amüsante Anekdote auf Lager.

Bis Dezember ist der 64-Jährige, der sich auch privat stark für den Umweltschutz engagiert, noch Mitarbeiter der Stadt Bendorf, dann beginnt für ihn nach einem halben Jahrhundert bei der Verwaltung ein neuer spannender Lebensabschnitt.

Senioren-Union und Junge Union vertiefen Zusammenarbeit im Bezirk Koblenz-Montabaur

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Kommunalwahllisten sollen JU und Senioren-Union mit eigenen Listenplätzen berücksichtigen

Im Zuge einer Intensivierung der Beziehungen zwischen Senioren-Union und Junger Union im Bezirk Koblenz-Montabaur konsultierten sich die Vorstandsgremien zuletzt in Dieblich an der Mosel, um gemeinsam über die „Union der Generationen“ und die Kommunalwahl im kommenden Frühjahr zu sprechen.

Schon die Diskussion zu Beginn zeigte, dass die häufig Jahrzehnte lange politische Arbeit der Senioren sich als Erfahrungsschatz für die jungen Teilnehmer herausstellte. Besonders Ratschläge zur Arbeit in kommunalen Gremien waren für die Jungpolitiker im Hinblick auf eine eventuelle Kandidatur sehr interessant.

Andererseits profitierten die Teilnehmer der Senioren-Union von der frischen Herangehensweise und neuen Ideen, die die Jungen zum Beispiel im Bereich der Digitalisierung einbrachten.

Eine besondere Chance aber liegt für beide Vereinigungen in der Kommunalwahl im nächsten Frühjahr. Es sei nötig, dass in jedem Gremium auf kommunaler Ebene sowohl junge Menschen als auch Senioren repräsentiert seien. Daher fordern die Vorstände die Berücksichtigung von Kandidaten der Senioren-Union und Jungen Union auf den Kommunalwahllisten. Die Wahllisten der CDU im gesamten Bezirksverband sollen für Verbandsgemeinderäte, Stadträte und Kreistage  unter den ersten 9 Plätzen mindestens einen JU-Kandidaten und unter den ersten 11 Plätzen mindestens einen Kandidaten der Senioren-Union beinhalten. "Es ist unerlässlich, dass bei einer im Durchschnitt älter werdenden Partei ein besonderer Wert auf die Nachwuchsförderung gelegt wird. Zusätzlich ist aber auch die Lebenserfahrung der Senioren in Gremien unverzichtbar", so Karl-Heinz Totz, Bezirks- und stv. Landesvorsitzender der Senioren-Union. Die Beschlüsse des Treffens sollen den Kreisverbänden von JU, SU und CDU sowie dem CDU Bezirksverband vorgestellt werden.

Für eine strategische Zusammenarbeit zur Vorbereitung der Kommunalwahl kämen laut den Teilnehmern Zukunftsthemen wie ärztliche Versorgung und Rente in Frage.

„Das Treffen der beiden Vorstände bestätigt", resümierte der JU Bezirksvorsitzende Torsten Welling, "dass sich die gute Beziehung zwischen JU und SU, unter anderem durch den Einsatz von Philipp Mißfelder und Prof. Dr. Otto Wulf, zu einer nachhaltigen Kooperation entwickelt hat."

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