Mittwoch, 21. November 2018

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1. Kreisbeigeordneter Michael Mahlert besucht St. Josefshaus in Hausen

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Der Schuh drückt bei den Fachkräften -  Mahlert: Franziskaner Brüder leisten in Hausen Hervorragendes

Im Wiedtal setzte der 1. Kreisbeigeordnete Michael Mahlert seine Besuche der sozialen Einrichtungen im Landkreis Neuwied fort. „Mir ist es wichtig, die Akteure in unseren sozialen Einrichtungen kennenzulernen und mit ihnen in einen intensiven Austausch über Entwicklungsmöglichkeiten aber auch Entwicklungshemmnisse einzutreten, betonte Mahlert zu Beginn seines Besuchs.

Das St. Josefshaus in Hausen bietet erwachsenen Menschen ihren Bedürfnissen und Fähigkeiten entsprechende Wohnmöglichkeiten und Angebote in Begleitung, Betreuung, Förderung und Pflege. Neben klassischen Angeboten der Pflege und der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung und Handicap, hält das St. Josefshaus ein besonderes Leistungsangebot für Menschen mit Schädelhirnverletzungen und Schädigungen sowie Menschen im Wachkoma bereit. Im St. Josefshaus stehen insgesamt 286 stationäre Plätze für Menschen mit Teilhabeeinschränkung und Pflegebedarf zur Verfügung. Außerdem wird betreutes Wohnen angeboten und vielfältige ambulante Leistungen werden auf der Basis einer individuellen Teilhabeplanung erbracht.

Einrichtungsleiterin Silke Weidenthaler und Verwaltungsleiter Mario Klein informierten Mahlert über die Unterstützungsangebote der Einrichtung und betonten den rehabilitativen und ressourcenorientierten Ansatz. Neben Hauswirtschaft, Küche, Technik, Verwaltung und einem festangestellten Arzt, gewährleisten qualifizierte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus Pädagogik und Pflege die Umsetzung dieses Ansatzes.

In diesem Zusammenhang kam man schnell auch auf das Thema Fachkräftemangel zu sprechen. „Der Schuh drückt uns bei den Fachkräften“, machte Verwaltungsleiter Klein deutlich. Aufgrund der Vielzahl der sozialen Einrichtungen in der Region Rhein-Wied sei der Konkurrenzdruck sehr groß. Silke Weidenthalter machte deutlich, dass das St. Josefshaus vielfache Anstrengungen unternimmt, um den erworbenen Ruf als guter Arbeitgeber zu behalten und zu festigen. Dazu gehören beispielsweise betriebliches Gesundheitsmanagement und gute Fortbildungsmöglichkeiten, ebenso ein hohes Engagement im Ausbildungsbereich. So erfahren die aktuell 15 Auszubildenden in Altenpflege, Altenhilfe und Heilerziehungspflege eine intensive Begleitung während ihrer Ausbildung.

Im Gespräch bestand Einvernehmen, dass für den Standort Hausen eine gute Erreichbarkeit auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln unerlässlich ist und Möglichkeiten der Verbesserung der Erreichbarkeit sondiert werden sollen. Außerdem stellte der 1. Kreisbeigeordnete die Prüfung von Kooperationsmöglichkeiten mit dem Jobcenter für den Landkreis Neuwied in Aussicht.

Mahlert bedankte sich abschließend für die besonderen Bemühungen des St. Josefshauses um Auszubildende und die Fachkräftesicherung. „Gute Mitarbeitende binden und neue Mitarbeitende finden, sind bei der Bewältigung des Fachkräftemangels gleichermaßen wichtig“, hielt Mahlert fest und sicherte die Unterstützung des Landkreises Neuwied zu.

Erwin Rüddel: „50.000 zusätzliche Stellen in der Pflege notwendig“

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Austausch mit Pflegefachkräften im Franziskus Krankenhaus Linz

Linz am Rhein. „Wir brauchen mindestens zusätzliche 50.000 Stellen in der Pflege und Verwaltung. Dies auch um in der Pflege vernünftige Arbeitsbedingungen zu schaffen“, lautete eine Kernaussage des heimischen  CDU-Bundestagsabgeordneten Erwin Rüddel im Linzer Franziskus Krankenhaus. Dort traf sich der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Deutschen Bundestag mit leitenden Pflegekräften aus Linz und Asbach.

Im Fokus einer engagierten und intensiv geführten Diskussion standen Eckpunkte zum Sofortprogramm Kranken- und Altenpflege sowie die Zukunft kleinerer Krankenhäuser in der Fläche. Denn in den letzten Jahren ist es zu einer enormen Arbeitsverdichtung und -belastung für hunderttausende Beschäftigte in der Alten- und Krankenpflege gekommen.

„Wir wollen dem entgegenwirken und eine spürbare Verbesserung im Alltag der Pflegekräfte erreichen. Für bessere Personalausstattung und bessere Arbeitsbedingungen in der Pflege ist das Sofortprogramm, das zum 1. Januar 2019 in Kraft treten soll, der erste wichtige Schritt. Mit konkreten und finanziell unterlegten Sofortmaßnahmen wollen wir das klare Signal setzen: Wir haben verstanden!“, betonte der Gesundheitspolitiker.

Zwar seien immer mehr Köpfe in der Pflege tätig, dennoch werde aber immer weniger gearbeitet. „Da muss man unbedingt gegensteuern“, appellierte Rüddel.

Winfried Feld, Vorsitzender der Mitarbeitervertretung des Linzer Krankenhauses, bekräftigte: „Es ist ein großes Problem, Fachkräfte zu finden.“

Der heimische Abgeordnete hatte auch die Bundesländer im Blick: „Diese stehen in der Pflicht, die Investitionskosten der Krankenhäuser zu finanzieren. Dieser Verpflichtung kommen sie nicht nach, um stattdessen ihre Haushalte zu finanzieren. Das geschieht dann auf dem Rücken der Pflege. Dies darf und kann nicht sein, schließlich muss das vom Bund bereitgestellte Geld auch bei der Pflege ankommen.“

Auch in diesem Zusammenhang forderte Rüddel: „Die Länder sollten Planungskapazitäten abgeben, damit der Bund durch Übertragung der Kompetenzen mehr leisten kann, statt stets nur mehr Geld ins System zu bringen.“ Erhöhter Pflegeaufwand bedinge auch erhöhte Vergütung für mehr Pflegekräfte. Damit Krankenhäuser die zusätzliche Vergütung zukünftig auf einer gesicherten Basis abrechnen können, werden die Krankenkassen verpflichtet, den Krankenhäusern die hierfür erforderlichen Informationen zur Pflegebedürftigkeit der bei ihnen versicherten Patientinnen und Patienten mitzuteilen.

Personalpflegekosten sollen künftig besser und unabhängig von Fallpauschalen vergütet werden. Ziel ist, dass die Krankenhausvergütung ab 2020 auf eine Kombination von Fallpauschalen und einer Pflegepersonalkostenvergütung umgestellt wird. Diese Vergütung berücksichtigt die Aufwendungen für den krankenhausindividuellen Pflegepersonalbedarf in der Patientenversorgung. Die DRG-Berechnungen werden um diese Pflegepersonalkosten bereinigt.

Zur Zukunft kleinerer Krankenhäuser in der Fläche unterstrich Rüddel unter Zustimmung: „Krankenhäuser werden zukünftig eine zentrale Rolle bei der medizinischen Versorgung in ländlichen Regionen einnehmen. Durch die Veränderungen im Gesundheitswesen brauchen wir jedes Krankenhaus.“

Die Entlastung der Pflege durch Investitionen in Digitalisierung sowie durch eine bessere Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten waren weitere Diskussionspunkte. Die Beteiligten sprachen sich für regelmäßigen Austausch aus. „Pflege hat und ist Zukunft. Kleinere Krankenhäuser in ländlichen Regionen müssen erhalten bleiben“, bekräftigte Erwin Rüddel.

Spende an den Förderverein des Franziskus Krankenhauses Linz/Rhein e. V.

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Einen Scheck in Höhe von 1.400 Euro überreichte Bürgermeister Willi Knopp 3. v. l. an den Vorsitzenden des Fördervereines des Franziskus Krankenhauses Linz/Rhein e. V. Michael Mahlert 4. v. l. im Beisein des gesamten Vorstandes. Der ebenfalls anwesende Verwaltungsdirektor Thomas Werner 3. v. r. versprach, die Summe für notwendige ergänzende Anschaffungen zu verwenden. Die Anwesenden bedankten sich herzlich für die großzügige Spende bei dem St. Kathariner Ortsbürgermeister Willi Knopp. Der Betrag wurde während eines Benefizkonzertes im Jahr 2017 u. a. mit den Mainzer Hofsängern erwirtschaftet.

Erzähltheater und Entdeckertour

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Sommerferienspaß für Kinder

Bendorf. Sommerferienspaß für Kinder gibt es im Rheinischen Eisenkunstguss-Museum Bendorf am Samstag, 30. Juni, und Samstag, 7. Juli.

Beim Erzähltheater am 30. Juni, 15 Uhr werden Kinder von fünf bis zehn Jahren in die zauberhafte Welt von Schmetterling Tausendschön und Gespensterprinzessin Eisenkrönchen entführt. Nach einer Erlebnislesung entdecken sie gemeinsam den geheimen Schlafplatz von Prinzessin Eisenkrönchen und finden unter vielen Eisenschätzen im Museum „Mucki von Spucki“. Auf Wunsch wird im Anschluss die tropische Zauberwelt des Gartens der Schmetterlinge besucht. Hier wohnen das Schmetterlingsmädchen Tausendschön und ihre beste Freundin, Schildkröte Alete. Los geht’s an der Touristinfo im Schloss. Der Preis beträgt neun Euro pro Kind.

Am Samstag, 7. Juli, geht es auf dem Denkmalareal Sayner Hütte mit einem großen Eisen-Entdeckerkoffer auf Reisen. Bei der Veranstaltung „Eisen auf Reisen“ sind fast alle ihre Sinne gefordert: Es wird angefasst, ausprobiert und man darf sich sogar als Gießer verkleiden. Das Angebot richtet sich an Kinder ab acht Jahren. Treffpunkt ist das Besucherzentrum Sayner Hütte, die Kosten betragen vier Euro zzgl. Eintritt Sayner Hütte.

Infos und Anmeldung: Rheinisches Eisenkunstguss-Museum & Tourist-Info, Schloss Sayn, Tel.: 02622/902913, Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Gesamtsieg für die Bodelschwingh-Grundschule

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Spannende Wettkämpfe bei den Leichtathletik-Stadtschulmeisterschaften im Bendorfer Rheinstadion

Bendorf. Engagiert und siegeswillig präsentierten sich die Schülerinnen und Schüler der drei Bendorfer Grundschulen – Bodelschwingh-Schule, Medardus-Schule und Grundschule Stromberg – bei den diesjährigen Stadtschulmeisterschaften im Bendorfer Rheinstadion. Sie traten in den leichtathletischen Disziplinen 50-m-Sprint, 800-Meter-Lauf, Weitsprung, Schlagball-Weitwurf und Staffellauf gegeneinander an und kämpften um Punkte und Platzierungen. Den Gesamtsieg errangen letztlich die Mädchen und Jungen der Bodelschwingh-Grundschule Mülhofen, die damit auch den Wanderpokal mitnehmen konnten. Den zweiten Platz erreichte die Medardus-Grundschule und den dritten Platz belegte die Grundschule Stromberg.

Grundschullehrer Enrico Stein, der die Stadtschulmeisterschaften mit seinem Team organisiert hatte, betonte bei der Siegerehrung, dass die Stromberger dennoch hervorragend abgeschnitten hätten. Als kleinste Schule habe sie nämlich auch die kleinste Auswahl bei den Teilnehmern, während die anderen beiden großen Schulen unter ihren besten Schülerinnen und Schülern wählen könnten, die sie dann zu den Meisterschaften schicken.

Bei ausgesprochen kühlem Wetter versammelten sich am Mittwochmorgen vergangener Woche die jungen Sportlerinnen und Sportler im Bendorfer Rheinstadion. Zum Glück blieb es trotz der vielen Wolken bis zum Ende trocken. Und dank der guten Disziplin konnten die Wettkämpfe zügig abgewickelt werden. Für die nötige Stärkung sorgte der Förderverein der Bodelschwinghschule mit Bratwurst, Siedewurst, Brötchen und Getränken.

Zur Siegerehrung erschien dann auch der Erste städtische Beigeordnete, Bernhard Wiemer, der die Grüße der Stadt Bendorf überbrachte. In einer kurz gehaltenen Rede unterstrich er die gesundheitsfördernde sportliche Betätigung, mit der man gar nicht zu früh beginnen könnte. Zudem lobte er das sportliche Verhalten der Mädchen und Jungen während der Wettkämpfe. Anschließend übergab er die Pokale und Urkunden.

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