Donnerstag, 22. April 2021

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Digitale Chorproben

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RANSBACH-BAUMBACH / HILGERT. Endlich ist es so weit: Die Sängerinnen und Sänger der Evangelischen Kantorei unter der bewährten Leitung von Dekanatskantor Jens Schawaller treffen sich wieder zum Chorgesang. „Leider können wir momentan natürlich nur digital proben – das wollen wir aber nach der langen Zwangspause gerne tun“, erklärt der langjährige Leiter der Kantorei, die im Zuge von Umstrukturierungsmaßnahmen seit Jahresbeginn als Evangelische Kantorei Ransbach-Baumbach – Hilgert fungiert. Ab Dienstag, dem 16. März wird Jens Schawaller seine Chorsängerinnen und –sänger abends per Internet nach Stimmgruppen organisiert empfangen und mit ihnen proben. „So kann jeder Mensch ungefährdet von zu Hause aus mitmachen“, freut sich der Dekanatskantor. Wenn die Pandemie es zulässt, möchte die Evangelische Kantorei Ransbach-Baumbach – Hilgert sich im September mit einem Konzert in der Evangelischen Kirche in Ransbach vorstellen. Informationen gibt es unter 0176 / 8561 2553 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Dorf-App für Stromberg

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Aufwind für die Ortsgemeinschaft

Bendorf-Stromberg. Infos über Vereinsangebote, Veranstaltungen und Termine, Chatmöglichkeiten und vieles mehr: Der Bendorfer Höhenstadtteil Stromberg bekommt eine Dorf-App.

Die Idee ist im Rahmen der Dorfmoderation Stromberg im Arbeitskreis „Das soziale Dorf“ entstanden. Auf der Suche nach Möglichkeiten, die Dorfkommunikation gerade auch in Corona-Zeiten zu verbessern, plädierten die Teilnehmenden bereits in einem der ersten Treffen für eine digitale App-Lösung, da sie die schnelle und komfortable Verbreitung von relevanten Neuigkeiten im Dorf ermöglicht.

Als positives Beispiel wurde dabei die Dorf-App von Kleinmaischeid genannt. In weiteren digitalen Zusammenkünften der Arbeitsgruppe stellten die Engagierten fest, dass die App der Westerwaldgemeinde auch die Bedürfnisse der Stromberger Bürgerinnen und Bürger deckt und entsprechend auf die Belange des Ortes angepasst werden soll.

Zustimmung gab es aus dem Stadtentwicklungsausschuss, der die Stadtverwaltung beauftragte, die notwendigen Schritte zur Erstellung der Stromberger Dorf-App einzuleiten. Die Entwicklungskosten werden dabei von der Stadt getragen, die Finanzierung der Folgekosten möchte der Vereinsring Stromberg übernehmen.

Im nächsten Schritt gilt es, das Layout und die Struktur der App festzulegen und Inhalte einzupflegen.

Bereits jetzt zeigt sich eine große Bereitschaft der Stromberger Bürgerinnen und Bürger, die Aktualität und Pflege der App sicherzustellen.

SGD Nord: Wasserwirtschaftliche Maßnahmen im Kreis Neuwied wurden mit über 5,5 Millionen Euro geförd

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Für Mensch und Natur ist Wasser lebenswichtig. Um diese kostbare Ressource zu schützen, unterstützt das Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Maßnahmen im Bereich der Wasserwirtschaft finanziell. Für das nördliche Rheinland-Pfalz werden die Fördermittel durch die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord ausgezahlt.

„Etwa 5,5 Millionen Euro flossen im letzten Jahr in Projekte im Kreis Neuwied. Diese haben wir als obere Wasserbehörde fachlich begleitet. Dazu zählt sowohl die technische Beratung als auch die finanzielle Abwicklung“, so SGD-Nord-Präsident Uwe Hüser.

Mit der Installation von Ultrafiltrationsanlagen kommt in den Hochbehältern ‚Keltenhügel‘ und ‚Dernbacher Kopf‘ der Verbandsgemeindewerke Puderbach moderne Technik zum Einsatz. Das spezielle Verfahren filtert selbst kleinste Partikel sowie mikrobiologische Substanzen aus dem Wasser und trägt so zu einer verbesserten Trinkwasserqualität bei. Finanziell unterstützt wurde auch der Umbau der Kläranlage „Klein-/Großmaischeid“ in der Verbandsgemeinde Dierdorf. Hier wurden wesentliche Bestandteile erneuert. Dazu zählen die Rechenanlage oder die Belüftung im Belebungsbecken, wo die gelösten organischen Stoffe aus dem mechanisch vorgeklärtem Abwasser abgebaut werden.

Die Fördermittel helfen den Kommunen in der Umsetzung ihrer wasserwirtschaftlichen Aufgaben wie Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung und Gewässerunterhaltung. Gleichzeitig werden somit Anreize zur Verbesserung der technischen, wirtschaftlichen und organisatorischen Leistungsfähigkeit gesetzt sowie die Kosten für die Bürger bezahlbar gehalten. Zudem unterstützt das Land die Kommunen finanziell und fachlich bei örtlichen Konzepten für Hochwasser und Starkregen.

Gesteuert wird die Vergabe der Gelder durch das Mittelfristige Investitionsprogramm (MIP) unter Berücksichtigung bestimmter Schwerpunkte wie der „Aktion Blau Plus“. Diese ist ein Erfolgsprogramm beispielsweise zur Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (EG-WRRL) und umfasst zahlreiche Projekte zur Entwicklung von Gewässern wie Renaturierungen, Maßnahmen zur Erhöhung des Fischbestandes, Rückbauten von Wehr- und Modernisierung von Kläranlagen. Auch der „Wassercent“ trägt zum Schutz des wertvollen Guts bei. Diesen hat die Landesregierung im Jahr 2013 eingeführt. Die Einnahmen daraus sind zweckgebunden und werden zur nachhaltigen Gewässerbewirtschaftung eingesetzt.

Die Fördermittel werden als Zuschuss oder als Darlehen gewährt. Je nach Art des Vorhabens kann der Zuschuss bis zu 95 Prozent der förderfähigen Kosten betragen. Die Darlehenshöhe wird nach dem jährlichen Entgeltbedarf mit bis zu 70 Prozent bewilligt.

Weitere Informationen unter: www.sgdnord.rlp.de

SGD Nord: Land unterstützte den Naturpark Rhein-Westerwald mit rund 104.000 Euro

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Sieben Naturparks gibt es in Rheinland-Pfalz. Bei diesen handelt es sich um großräumige Gebiete, die eingerichtet wurden, um die Interessen des Landschafts- und Naturschutzes und die Erschließung für Erholungssuchende aufeinander abzustimmen. Zudem soll die Regionalentwicklung durch die Parks gefördert werden. Der Naturpark Rhein-Westerwald liegt wie alle anderen Naturparks des Landes im Zuständigkeitsbereich der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord. Im vergangenen Jahr wurde dieser mit rund 104.000 Euro unterstützt. Insgesamt flossen in die sieben Naturparks mehr als 800.000 Euro.

„Es ist wichtig, die Naturparks finanziell zu unterstützen, damit die Verantwortlichen dort handlungsfähig bleiben“, sagt Uwe Hüser, der Präsident der SGD Nord. „Gerade mit Blick auf den Klimawandel und auf künftige Generationen sollten wir unser Möglichstes tun, um die biologische Vielfalt zu sichern und die Natur zu schützen.“ Daher werde das Land die sieben Naturparks im Zuständigkeitsbereich der SGD Nord im Jahr 2021 sogar mit 1,5 Millionen Euro unterstützen.

Die finanziellen Mittel des Landes werden Jahr für Jahr genutzt, um die Landschaft in den Parks zu pflegen und zu entwickeln. Hierdurch soll eine naturnahe und naturverträgliche Erholung sichergestellt werden. Ein wichtiges Projekt ist auch die Umweltbildung. „Insbesondere Kindern soll auf diesem Weg der Zugang zur Natur ermöglicht und ein verantwortungsvoller Umgang mit dieser vermittelt werden“, erklärt SGD-Nord-Vizepräsidentin Nicole Morsblech, die die Abteilung Raumordnung, Naturschutz und Bauwesen leitet.

Der Naturpark Rhein-Westerwald besteht seit 1962. Er liegt auf dem Gebiet der Landkreise Neuwied und Altenkirchen. Seine Größe beträgt mehr als 47.000 Hektar.

Weitere Infos unter: www.sgdnord.rlp.de

Vallendar: Kita-Erweiterung in Betrieb

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Vallendar baut Zukunft

Der Erweiterungsbau des städtischen Kindergartens in Vallendar ist seit der letzten Woche in Betrieb. Trotz Corona wurde der Zeit- und Kostenrahmen eingehalten, so die Architekten Prof. Henner Herrmanns und Holger Zimmermann von Mplus Architekten, die den Anbau auf einem schmalen Areal zwischen dem Altbau und der Höhrer Straße errichtet haben.

Durch die typologische Lage war es erforderlich, den Anbau höhenversetzt zum Bestandsgebäude an zu ordnen. Die kleine Grundstücksfläche führte zu einem kompakten, dreigeschossigen Bau, der in Holzbauweise realisiert wurde.

Der weiche Kern erhielt eine harte Schale aus Klinker-Riemchen, nicht zuletzt auch deswegen, weil der Altbau eine Klinker-Fassade besitzt. Die dunklen, farblich changierenden Verblendsteine kreieren ein schönes, lebendiges Fassadenbild.
Beim Grundriss wurde viel Wert auf Übersichtlichkeit und Großzügigkeit gelegt.

Prof. Herrmanns erläutert, dass die Kita-Erweiterung nicht nur räumlich-funktional ihr Potential entfalten sollte, sondern auch ein unprätentiöses, identitätsstiftendes Gebäude sein muss. Die linear strukturierte Raumfolge mit zwei Gruppenräumen öffnet sich mit großen Fenstern nach außen.

Die tageslichtdurchfluteten Räume bieten den Kindern und dem Personal eine angenehme Lern-, Spiel- und Arbeits-Atmosphäre. Hierfür spricht Stadtbürgermeister Wolfgang Heitmann Prof. Herrmanns ein großes Lob aus.

Über die Fragen der Gestaltakzeptanz hinaus haben wir - so Prof. Herrmanns - bei der Planung berücksichtigt, dass Kindergärten zugleich auch die Arbeitsstätte der ErzieherInnen sind, deren Bedürfnisse ebenso beachtet werden müssen. Nun gehört der Bau aber ganz den Kindern und wird sicherlich mit Freude und Kinderlachen erfüllt werden. 

Fotos: Marcel Kohnen


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