Montag, 06. Juli 2020

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Wer öffnet am 20. April 2020?

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Auf welche Schutzmaßnahmen kann sich der Kunde einstellen?

Informationen für die Region Westerwald auf der Corona Plattform

Einige Geschäfte dürfen unter Auflagen zu Hygiene, Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen ab dem 27.4.2020 wieder öffnen. Dazu zählen Geschäfte bis zu 800 Quadratmetern Verkaufsfläche und auch größere Fahrrad-, Buch- und Kfz-Händler.

Das Portal der Gemeinschaftsinitiative "Wir Westerwälder" bietet auch hierzu einen Informations-Service für Unternehmen und Kunden“ , erklären die Landräte der drei kooperierenden Landkreise Altenkirchen, Neuwied und dem Westerwaldkreis, Dr. Peter Enders (AK), Achim Hallerbach (NR) und Achim Schwickert (WW) und bitten die betreffenden Unternehmen,  ihre Informationen zu Öffnungsmodalitäten und Hygienemaßnahmen auf www.wir-westerwaelder.de einzustellen.

Mehr als 260 Unternehmen präsentieren derzeit schon ihre Angebote und spezielle Dienste auf der Corona-Plattform und auf der Corona-Pinnwand im Portal „wir-westerwaelder.de“

Ab sofort können alle Unternehmen aus der Region Westerwald, die ab dem kommenden Montag wieder für Ihre Kunden da sind Öffnungszeiten und Hinweise zu speziellen Schutzmaßnahmen, im Portal eintragen. Dazu sind die Angaben lediglich in ein Eingabeformular online einzutragen. Das geht schnell und ist unkompliziert. Nach Prüfung geht der Eintrag umgehend online.

"Uns erreichen in diesen Tagen viele Anrufe von Menschen, die unsicher sind, welche Geschäfte unter die 800 Quadratmeter Regel fallen und welche nicht“, erklärt Sandra Köster, Vorständin der Wir Westerwälder gAöR das neue Angebot. "Wir möchten den Unternehmen in den drei kooperierenden Kreisen mit diesem Service die Möglichkeit geben, schnell und unkompliziert über die neue Situation ab dem 20. April zu informieren.“

"In diesen Tagen erhalten die Bürgerinnen und Bürger unserer Region zahlreiche Informationen zu den neuen Bestimmungen durch Bund und Land. Manchmal fällt es schwer, den Überblick zu bewahren. Wir möchten an dieser Stelle gemeinschaftlich die Kunden der heimischen Unternehmen mit wichtigen Informationen versorgen“, betonen die drei Landräte der Landkreise Altenkirchen, Neuwied und Westerwaldkreis, Dr. Peter Enders (AK), Achim Hallerbach (NR) und Achim Schwickert (WW). „Dazu bitten wir die Geschäfte, ihre Daten auf der Plattform zu veröffentlichen, damit viele Menschen ab Montag wieder unsere vielfältige Geschäftswelt sicher nutzen können.“

Gerne können sich hier auch Unternehmen präsentieren, die Mundschutzmasken herstellen oder vertreiben. Die Nachfrage ist nach einer entsprechenden Empfehlung durch die Bundesregierung, diese zu tragen, entsprechend hoch.

Baugrunduntersuchungen auf der K 124 (NR) zwischen Elgert und Maroth

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Für die Durchführung von Baugrunduntersuchungen muss die Kreisstraße 124 (NR) zwischen den Ortschaften Elgert und Maroth von Mittwoch, den 22.04.2020 bis Freitag, den 24.04.2020 voll gesperrt werden.

Der örtliche Verkehr wird über die L 268, L267, B413, Marienhausen zurück auf die K 124 (NR) geführt.

Der LBM Cochem-Koblenz bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Beeinträchtigungen.

B 413 Fahrbahnsanierungen im Bereich von Kleinmaischeid gehen weiter

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Nach der Sanierung der K 117 zwischen Kleinmaischeid und Großmaischeid werden ab dem 28. April die Arbeiten zur Sanierung der Bundesstraße wieder aufgenommen.

Zuerst erhält der Bereich zwischen der K 117 und dem Ortsausgang Richtung Bendorf die noch ausstehende Deckschicht aus Asphalt. Die Arbeiten erfolgen in der 18. Kalenderwoche.

Die Ertüchtigung des Bereiches ab der Einmündung nach Großmaischeid (Alte Straße, K 117) bis zum Ortsende in Richtung Dierdorf schließt sich unmittelbar an. Der vorhandene Asphalt wird 10 cm stark aufgenommen. Ferner sind Regulierungen und Erneuerungen der Randeinfassungen und Entwässerungseinrichtung vor dem Einbau der neuen Asphaltschichten erforderlich.

Der Sanierungsbereich muss ab dem 04. Mai für 2,5 Wochen für den Kraftverkehr gesperrt werden.

Eine großräumige Umleitung über Anhausen sowie eine Anliegerumleitung über Dierdorf und Großmaischeid werden ausgeschildert.

Der LBM Cochem-Koblenz bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauarbeiten. Mit Fertigstellung der Maßnahme wird die Verkehrsinfrastruktur im Landkreis Neuwied weiter systematisch verbessert.

Sperrung der Kreisstraße 115 zwischen Isenburg und Bendorf-Stromberg

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Bendorf. In der Zeit vom 14. bis zum 17.04. führt der Landesbetrieb Mobilität Arbeiten an den Schutzplanken der Kreisstraße 115 zwischen Isenburg und Bendorf-Stromberg durch.

Ein Teilstück der Straße ist in dieser Zeit für den Durchgangsverkehr gesperrt. Die Durchfahrt ist von Stromberg nur bis zum Ortsteil Isenburg-Siedlung möglich.

Die Umleitung zum Ortsteil Isenburg-Siedlung erfolgt über Sayn und Stromberg.

Corona-Krise: alle Unternehmen brauchen jetzt Hilfe:

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Drei Landräte appellieren an Wirtschaftsminister: dringender Korrekturbedarf für kleine und mittelständische Unternehmen

Unternehmen brauchen jetzt liquide Mittel – Kredite sind belastend für die Zeit nach Corona

In einem gemeinsamen Brief zum Thema „Unterstützung mittelständischer Unternehmen im Rahmen der Coronakrise“ haben sich die Landräte der Kreise Altenkirchen, Neuwied und Westerwald über die Gemeinschaftsinitiative „Wir Westerwälder“ an das Ministerium für Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau in Mainz gewendet. „Wir appellieren an Staatsminister Dr. Volker Wissing dringende Anpassungen im Sinne aller Unternehmen zügig anzugehen und umzusetzen, sowie auf eine Vereinheitlichung der Landesförderprogramme hinzuwirken“, so die drei Landräte der Landkreise Altenkirchen, Neuwied und Westerwaldkreis, Dr. Peter Enders (AK), Achim Hallerbach (NR) und Achim Schwickert (WW) einig.

Besonders in den Fokus rücken die drei Landräte die mittelständischen Unternehmen, welche mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Rheinland-Pfalz beschäftigen. „Hier fordern wir ein klares und unmissverständliches Bekenntnis des Landes zu den Mittelständlern und deren Belangen. Maßnahmen wie Stundungen und weitere Verschuldungen führen bei vielen Unternehmen lediglich zu einer zeitlichen Verlagerung, nicht aber zur Lösung der Probleme,“ unterstreichen Dr. Enders, Hallerbach und Schwickert.

Ganz besonders die Förderung für Unternehmen auf 30,0 Mitarbeitern zu begrenzen, wirkt gerade im Hinblick auf die Programme der Nachbarbundesländer, als zu klein gedacht.

Die drei Landkreise appellieren daher eindringlich an den Wirtschaftsminister, die Mitarbeitergrenze zur Erlangung einer Förderung auf mindestens 50 Mitarbeiter anzuheben und in Staffelungen auf den gesamten Mittelstand auszuweiten. Außerdem sollten die in Aussicht gestellten Kreditprogramme der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) zumindest mit ihrem hälftigen Anteil in Zuschussprogramme umgewandelt werden, die Kreditlinien, egal von welcher Förderbank, von der Haftung zu 100 Prozent freigestellt werden und eine ganz klare 0,0 Prozent Kreditzins-Politik ausgegeben werden.

"In Zeiten der Corona-Krise müssen wir die mittelständischen Unternehmen in der Region Westerwald unterstützen und sie mit ihren Fragen und Forderungen nicht alleine lassen," so die Landräte der drei kooperierenden Landkreise Altenkirchen, Neuwied und dem Westerwaldkreis, Dr. Peter Enders (AK), Achim Hallerbach (NR) und Achim Schwickert (WW).

In dem Schreiben an Wirtschaftsminister Wissing, weisen die drei Kreisspitzen deutlich auf die Herausforderungen hin, denen die heimische Wirtschaft in Moment ausgesetzt sind. „Als Landräte der Kreise Altenkirchen, Neuwied und Westerwaldkreis sind wir eng mit unseren Unternehmen verbunden“, beschreiben die drei Landräte Dr. Peter Enders, Achim Hallerbach und Achim Schwickert die aktuelle Situation. „Wir erhalten dazu persönlich und über unsere Wirtschaftsförderungseinheiten einen ungefilterten und sehr schnellen Rücklauf.“

„Positiv wurde seitens der Unternehmer aufgenommen, dass die Förderanträge für die Soforthilfen des Bundes bereits am Sonntagabend zur Verfügung standen. Für Unverständnis sorgt u.a. aber die Regelung und Argumentation gegenüber solchen Unternehmen, die es in den letzten Jahren geschafft haben, finanziell vorzusorgen und die keine Kredite und keine Miete mehr zahlen müssen. ,“ berichten die drei Vertreter der Wirtschaftsförderungen, Katharina Schlag (Westerwaldkreis), Lars Kober (Altenkirchen), Harald Schmillen (Neuwied).  Diese Unternehmen fühlen sich massiv benachteiligt und sehen aus ihrer sogfältigen und nachhaltigen Unternehmensführung inzwischen sogar einen Nachteil erwachsen. Hier besteht dringender Handlungsbedarf.

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