Freitag, 15. Oktober 2021

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evm-Kundenzentrum in Dierdorf geschlossen

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Energieversorger ist am 26. August digital und telefonisch erreichbar

DIERDORF. Das Kundenzentrum der Energieversorgung Mittelrhein (evm) in Dierdorf bleibt am Donnerstag, 26. August, aufgrund einer internen Fortbildung geschlossen. Kunden erreichen die evm an diesem Tag telefonisch unter 0261 402-11111, per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder im evm-Kundenportal unter www.evm.de/kundenportal. Ab Freitag, 27. August ist der Standort wieder zu den gewohnten Zeiten geöffnet.

evm-Kundenzentrum in Bendorf geschlossen

Energieversorger ist am 27. August digital und telefonisch erreichbar

BENDORF. Das Kundenzentrum der Energieversorgung Mittelrhein (evm) in Bendorf bleibt am Freitag, 27. August, aufgrund einer internen Fortbildung geschlossen. Kunden erreichen die evm an diesem Tag telefonisch unter 0261 402-11111, per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder im evm-Kundenportal unter www.evm.de/kundenportal. Ab Montag, 30. August ist der Standort wieder zu den gewohnten Zeiten geöffnet.

GRÜNE laden zur Waldexkursion mit Waldexperte Volker Ziesling

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Die Wälder Mitteleuropas sind einer Reihe von Stressfaktoren ausgesetzt und schreien nach einem Paradigmenwechsel in der Waldbehandlung. Neben dem Klimawandel gehören zu den Stressoren massive Störungen des Wasserregimes, eine unangemessene forstwirtschaftliche Nutzung und Stickstoffeinträge zu den Ursachen der Erkrankung unserer Wälder. Wir möchten Anpassungsstrategien aufzeigen, die dem Patienten Wald wieder eine Zukunftsperspektive geben. Dies gilt auch für die Wälder im Kreis Neuwied, welche in einer wärmebegünstigten Region in besonderem Maße diesen Risiken ausgesetzt ist.

Gemeinsam mit Diplom-Forstwirt Volker Ziesling, Sprecher der Bürgerinitiative WALDWENDE JETZT! und Waldexperte von Greenpeace möchten wir am 29.08.2021 allen Interessierten bei einem Waldrundgang durch den Leubsdorfer Gemeindewald den Wald und seine vielfältigen Funktionen näherbringen. Wir möchten über neue Wertschöpfungen unserer Gemeindewälder und mögliche Anpassungsoptionen für dessen langfristige Überlebensfähigkeit diskutieren.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Wir treffen uns am 29.08.2021 um 11:00 Uhr am Leubsdorfer Sportplatz, Hauptstraße 204 in 53547 Leubsdorf. Dauer: ca. 2,5 Stunden. Um Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder 02644 / 60 30 64 9 wird gebeten.

Bäuerliche Landwirtschaft kann mit regionalen Produkten überzeugen

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Erwin Rüddel hatte Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner zu Gast

Helmenzen. „Nachhaltige und am Tierwohl orientierte Produktion verbunden mit Eigenvermarktung und Kooperation mit dem regionalen Einzelhandel, sind gut für Landwirtschaft und Verbraucher“, betonte der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete und Direktkandidat bei der anstehenden Bundestagswahl Erwin Rüddel unter Zustimmung bei einem Besuch mit Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner auf dem Hofgut Bongart der Familie Augst.

Landwirtschaftsmeister Matthias Augst lebt mit seiner Ehefrau Silke, den Söhnen Malte und Jendrik, auf dem von seinen Eltern Helmut und Denise übernommenen, im Jahr 1995 an den jetzigen Standort verlegten Vorzeigehof. Dessen familiäre Tradition reicht bereits rund 300 Jahre zurück. In siebter Generation bewirtschaftet die Familie Augst heute rund 200 Hektar Land, hält 40 Rinder sowie als weiteres ergänzendes Standbein 860 Hühner.

Wie Augst beim Rundgang zur Betriebsvorstellung erklärte, setzt der Familienbetrieb zwischenzeitlich speziell und intensiv auf nachhaltige Landwirtschaft: „Bei uns steht Nachhaltigkeit und nicht Bio im Fokus.“ Dazu nannte der Landwirt beispielgebend eine vernünftige Fruchtfolge auf den Feldern und „Düngen mit Bedacht“.

„Regionalität“ ist beim Hofgut Bongart nicht bloß ein Slogan, sondern das Ergebnis aus verantwortungsvoll betriebener Landwirtschaft. Besondere Schwerpunkte sind die Mutterkuhhaltung und Fleischvermarktung. Davon zeugt insbesondere der eigene erfolgreich betriebene Hofladen, den Silke Augst verantwortet: „Zu uns kommen unter anderen Leute aus dem Ruhrgebiet, um sich mit unseren regionalen Erzeugnissen einzudecken.“

Julia Klöckner lobte ausdrücklich das Engagement der Familie Augst um regionale Produkte. Damit könne die bäuerliche, konventionelle Landwirtschaft nicht nur punkten, sondern auch ihr Überleben langfristig sichern. „Regionalität muss zweifelsfrei ersichtlich und am Produkt nachvollziehbar sein“, so die Bundeslandwirtschaftsministerin. Sie klagte die „Billigmentalität“ vieler Verbraucher an, die es gelte noch ein Stück weit zu erziehen.

Es könne nicht sein, dass die vier großen Lebensmittelhändler 85 Prozent des Marktes unter sich aufteilen und damit Erfolg haben, indem sie, wie zur Grillsaison, mit Fleischprodukten als Ramschware locken und ihre Lieferanten in die Knie zwingen. „Der Verbraucher wird sich immer am Preis orientieren, wenn er nicht weiß, woher das Produkt kommt“, monierte Klöckner. Hier sei der Wällerhof ein überzeugender Gegenpart.

Matthias Augst verdeutlichte hinweisend auf die Vergangenheit, dass beispielsweise mit Milch in der Landwirtschaft kein Geschäft mehr zu machen ist. Bei einem Liter Milch betrügen die reinen Betriebskosten 28 Cent. Dabei sei nicht eine Minute Arbeit mit eingerechnet. Die Molkerei bezahle aktuell 32,5 Cent pro Liter Milch. „Da lohnt es sich eigentlich nicht mehr für die Milch eine Kuh zu halten“, äußerte Augst.

Deshalb hat sich die Familie Augst ein zweites Standbein zugelegt: mit Hühnermobilen. Mit der Petz Rewe GmbH konnte ein Vertrag für die Lieferung von Eiern und Kartoffeln geschlossen werden – praktizierte Regionalität. Ein Ergebnis, das letztendlich auch beim Verbraucher ankomme und entlohnt werde.

Generell gelte es für die Landwirtschaft, wie für die meisten anderen Brachen, mit der Zeit zu gehen – offen zu sein, für Veränderungen. Dazu gehörten Investitionen in Technik und Digitalisierung. Das unterstrich auch der direkt gewählte heimische CDU-Bundestagsabgeordnete, dessen Eltern ebenfalls einen Bauernhof betrieben haben.

Auf breite Zustimmung stieß der Aufruf zur Wertschätzung der Landwirtschaft. Die Corona-Pandemie habe den Wunsch der Verbraucher nach regionalen Lebensmitteln bewusst werden lassen. Die Prämisse laute: „Wir brauchen regionale Landwirtschaft!“ Unter dem Aspekt der Schädlingsbekämpfung müssten der Landwirtschaft Chancen gegeben werden. Bei den Themen Landwirtschaft und Insektenschutz seien Synergien gegeben.

Mit der „Wolfskuh“ machte Matthias Augst auf ein weiteres bestehendes Problem für die Landwirtschaft aufmerksam. Diese Kuh hatte einen Angriff im durch das „Leuscheider Rudel“ negativ geprägten Wolf-Hotspot der Verbandsgemeinde Altenkirchen/Flammersfeld zwar unversehrt überstanden, sich dadurch jedoch von der Kuhherde zurückgezogen. Die Angst bei Mensch und Tier in der Region, so die Feststellung, sei nicht unbegründet.

Wie Erwin Rüddel vertritt auch Julia Klöckner hier eine klare Meinung. Zwar sei die Tatsache, dass der Wolf in Deutschland wieder heimisch werde ein Erfolg für die Biodiversität, jedoch müssten die Wolfsrudel reguliert werden. Derzeit umfasse die Wolfs-Population in Deutschland rund 1300 Tiere und sie wachse jährlich um 30 Prozent. Sogenannte Wolfszäune seien da nicht die endgültige Lösung. Rüddel konstatierte: „Ich habe das Gefühl, es wird aus den Metropolen heraus entschieden, dass wir mit dem Wolf zu leben haben.“

Großes Lob seitens des Bundestagsabgeordneten und der Bundeslandwirtschaftsministerin galt den Landwirten, die sich spontan, uneigennützig nach der Hochwasser-Katastrophe an der Ahr aufgemacht haben, um vor Ort zu helfen. „Ein Anruf – und die Landwirte standen bereit. Hätten die nicht mit ihrem schweren Gerät mitgeholfen, so sähe es mancherorts auch heute noch viel schlimmer aus. Zudem ist festzuhalten, dass Landwirtschaft und Forstwirtschaft die einzigen sind, die CO2 binden können“, bekräftigten Julia Klöckner und Erwin Rüddel.

Ortsverband Bündnis90/DIE GRÜNEN Unkel/Linz/Bad Hönningen

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Ortsverband Bündnis90/DIE GRÜNEN Unkel/Linz/Bad Hönningen wählt neuen Kassenwart und neuen Beisitzer

Bei ihrer Sitzung am 09. August 2021 in Leutesdorf haben die Grünen des Ortsverbands Unkel/Linz/Bad Hönningen neue Vorstandsmitglieder gewählt.

Dietmar Heister wurde einstimmig zum neuen Kassenwart gewählt, Ludwig Stolz, der dieses Amt vorher innehatte, wurde als Heisters Vertreter ebenfalls einstimmig gewählt.

Neumitglied Thorben Thieme erhielt für seine Wahl als Beisitzer des Ortsvorstandes ebenfalls ein einstimmiges Votum.

In schönster Umgebung direkt am Rhein ließen die Grünen ihr erstes Präsenztreffen seit vielen Monaten ausklingen.

Kanalbauarbeiten in der Concordiastraße vor dem Abschluss

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Bendorf. Die Kanalarbeiten der Stadtwerke Bendorf in der Concordiastraße werden voraussichtlich Mitte August abgeschlossen. Es wurden inzwischen 255 m Kanal erneuert und neue Hausausanschlüsse hergestellt.

Bislang wurden außerdem 120 m Wasserleitung verlegt und bereits in die Ringstraße eingebunden, um parallel zur alten Wasserleitung die neu umgebundenen Häuser zu versorgen.

Die Stadtwerke werden die restlichen Wasserleitungsbauarbeiten voraussichtlich bis Ende des dritten Quartals 2021 abschließen.

Anschließend bzw. im gleichen Zug nimmt die bauausführende Firma Arbeiten für die Versorgungsträger durch. Darauf folgt der Bau der Bordsteinanlage, der Straßeneinläufe und der Pflasterarbeiten.

Nach Umbindung der Wasserhausanschlüsse erfolgt der Straßenausbau mit Asphalttrag- und Deckschicht.

Je nachdem, wie die Arbeiten vorankommen und wie die Witterungsverhältnisse mitspielen, ist mit dem Abschluss der kompletten Maßnahmen zum Ende dieses Jahres, spätestens Anfang 2022 zu rechnen.

Der Leiter der Stadtwerke Michael Stiren erklärt: „Leider kommt es durch die Bauarbeiten zu einigen Beeinträchtigungen. Die Anlieger haben bisher großes Verständnis gezeigt, wofür die Stadtwerke Bendorf sich ausdrücklich bei allen Betroffenen bedanken."

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