Samstag, 20. April 2019

Letztes Update:04:30:10 PM GMT

region-rhein.de

RSS

Der neue Umweltkompass für 2019 ist da –

Drucken

Veranstaltungskalender der Kreise Altenkirchen, Neuwied und dem Westerwaldkreis - Abwechslungsreich geht es durch ein erlebnisreiches Jahr

Im Rahmen der Initiative „Wir Westerwälder“, ein Zusammenschluss der drei Landkreise Altenkirchen, Neuwied und dem Westerwaldkreis, wurde auch für das Jahr 2019 wieder der Umweltkompass herausgegeben. „Egal ob jung oder alt, der Umweltkompass mit seinen vielen verschiedenen Angeboten möchte die Westerwälderinnen und Westerwälder für unsere Region begeistern und zeigt auf, wie man der Natur unserer Heimat zu Land, zu Wasser und sogar in der Luft auf die Spur kommen kann,“ so die Landräte Michael Lieber (Altenkirchen), Achim Hallerbach (Neuwied) und Achim Schwickert (Westerwald). So sind auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Angebote der Natur- und Umweltverbände, der Forstverwaltungen und vieler engagierter Privatpersonen zu einer spannenden Broschüre zusammengestellt worden.

Das Besondere: man braucht aus den bestens vorbereiteten, weit über 400 Veranstaltungen des Umweltkompasses nur auszuwählen und kann an ganz unterschiedlichen Natur- und Umwelterlebnissen teilhaben. „Im Mittelpunkt steht immer das (Natur-)Erlebnis, z.B. bei den zahlreichen Aktivitäten für Kinder und Jugendliche wie die „Mission Waldexpedition“, Abenteuerliches rund ums Leben im Mittelalter oder auf Entdeckungstour mit den Walddetektiven“, betont Landrat Achim Hallerbach. Naturerlebnis pur bietet auch das große Angebot der Exkursionen und Naturbeobachtungen: zur Vogelwelt, zu Fledermäusen, Schmetterlingen, Bienen & Amphibien, zahlreiche Pflanzen-, Pilz- und Kräuterexkursionen für Anfänger und Fortgeschrittene sowie faszinierende Gewässerexkursionen, z.B. an dem vielfältigen Lebensraum der Nister oder geführte nächtliche Sternbetrachtungen auf dem Dach des Westerwaldes. Dazu locken viele Angebote des praktischen Naturschutzes, wie z.B. die Obstbaum-Schnittkurse, aber auch verschiedene kreative Angebote, wie z.B. ein Foto- Workshop, ein. Darüber hinaus kann man auch an Nähworkshops mit recycelten Materialien oder erlebte Achtsamkeit in einem buddhistischen Kloster teil.

Abgerundet wird der Umweltkompass durch die Benennung vieler regionaler Feste, wie z.B. Gartenmärkte, Kartoffel- und Streuobstwiesenfeste, der Westerwälder Flachstag im Landschaftsmuseum in Hachenburg oder das Kohlenmeilerfest im Naturpark Rhein-Westerwald.

Der Umweltkompass kann bei folgenden Institutionen angefordert werden:

Kreisverwaltungen Altenkirchen, Neuwied und dem Westerwaldkreis, den Verbandsgemeindeverwaltungen in den o. g. drei Landkreisen, den Touristinformationen, Museen und touristischen Einrichtungen.

Zudem kann der Kalender auch im Internet in digitaler Form unter
wir-westerwaelder.de“ und auf den Internet-Seiten der drei Landkreise heruntergeladen werden.

Vortrag und Diskussion mit Georg Pazderski (AfD)

Drucken

Heimat, Sicherheit, Zukunft - Politik für Deutschland und Europa

Dierdorf. Der Kreisverband Neuwied der Alternative für Deutschland lädt zu einer Veranstaltung mit Georg Pazderski und Dr. Jan Bollinger am Freitag, den 22. März in Dierdorf ein. Der Titel der Veranstaltung lautet: Heimat, Sicherheit, Zukunft – Politik für Deutschland und Europa. Zu Beginn spricht der AfD-Landtagsabgeordnete und Kreisvorsitzende der Neuwieder AfD Dr. Jan Bollinger. Als Gastredner konnte Georg Pazderski, Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin und Vorsitzender seiner Fraktion gewonnen werden. Seit 2017 ist Pazderski einer von drei stellvertretenden Bundesvorsitzenden der AfD. Im Anschluss an den Vorträgen ist das Publikum zur Diskussion eingeladen. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr, Einlass ab 18.30 Uhr. Der Eintritt ist frei. Ort: Alte Schule, Am Damm 1, 56269 Dierdorf.

Neuwieder Kreisverband der AfD

Infostand der AfD

Drucken

Neustadt (Wied). Am Samstag, den 23. März, wird die Alternative für Deutschland (AfD) mit einem Stand in Neustadt an der Wied präsent sein und über ihr Parteiprogramm zur Kommunalwahl informieren. Die Mitglieder der AfD freuen sich auf viele anregende Gespräche, spannende Themen, neue Anreize und interessante Diskussionen.

Ort: Neustadt an der Wied - Kreuzung Raiffeisenstraße/ Wiedtalstraße

Zeit: 10:00 Uhr - 13:00 Uhr

Neuwieder Kreisverband der AfD

Wie schneide ich meine Obstbäume richtig? – Förderverein Brückrachdorf lädt ein

Drucken

Das Obstjahr 2018 war zwar ein gutes, jedoch für die Vitalität der Obstbäume ein zum Teil verheerendes Jahr. Das besonders milde Frühjahr ohne Spätfröste und der sonnenreiche Sommer und Herbst bescherten uns prall behängte Apfel-, Birnen-  und Pflaumenbäume, die allerdings unter dieser Last vielerorts regelrecht zusammenbrachen. Die so entstandenen Wunden sind Eintrittspforten für Krankheitserreger und können mittelfristig den gesamten Baum zum Absterben bringen.

Der Förderverein Brückrachdorf setzt sich schon seit vielen Jahren für die Pflege und Neuanlage von Streuobstwiesen ein. Im Frühjahr letzten Jahres wurden zusammen mit Kinder und Eltern der Grundschule in Dierdorf eine weitere Obstbaumallee in Verlängerung der Streuobstwiese am Kohlen gepflanzt.

Hier wird nächsten Samstag, 16.03.2019 von 10-13 Uhr ein Obstbaumschnittkurs stattfinden, in dem die Grundlagen des Obstbaumschnitts in Theorie und Praxis an Jung- und Altbäumen erläutert weren. Die Teilnehmenden erhalten das notwendige Wissen und die praktische Fähigkeit Obstbäume fachgerecht schneiden zu können. Auf einer Obstwiese hat jeder die Gelegenheit sein erworbenes Wissen mit fachlicher Unterstützung in die Tat umzusetzen. Bitte Schnittwerkzeug  und nach Möglichkeit eine Leiter mitbringen!

Dem Förderverein ist es besonders wichtig sein Wissen um den richtigen Obstschnitt weiter zu geben und somit einen Beitrag zur Förderung und Erhalt unserer durch Streuobstwiesen geprägten Naturlandschaft zu leisten. Daher ist der Kurs kostenlos.


Leitung: Thomas Härtel

Termin: 16.03.2019, Sa. 10-13 Uhr
Ort: Gemeindeobstwiese in Dierdorf-Brückrachdorf
Infos unter Tel.: 02689-1239

 

Bendorfer Narren sind zufrieden mit Session

Drucken

Rückblick beim Heringsessen

Bendorf. Das letzte Lied ist gesungen, die Schlachtrufe „Hädau, Meck Meck, Helau und Säbalä“ verklungen, denn am Aschermittwoch ist alles vorbei.

Dies nahmen Bürgermeister Michael Kessler, Vertreter der Karnevals- und Möhnenvereine aus Groß-Bendorf und die Polizei auch in diesem Jahr zum Anlass, die närrischen Tage beim traditionellen Heringsessen im Rathaus Revue passieren zu lassen.

Ein großes Lob an die Vereine gab es vom Vorsitzenden des Festausschusses Bendorfer Karneval Thomas Appelbaum. Die Session sei geprägt gewesen von hochkarätigen Veranstaltungen und tollen Umzügen.

Selbst Sturm und Regen konnten die Karnevalisten am Rosenmontag nicht aufhalten. „Nachdem wir bereits 2016 eine Sturmwarnung hatten, waren wir in diesem Jahr total entspannt“, betonte Dieter Specht, der den Umzug bereits im neunten Jahr betreut.

Auch wenn in der Presse von einer möglichen Absage die Rede war – der Zug habe nie auf der Kippe gestanden.

Das Publikum sei ebenfalls reichlich unbeeindruckt von den Wetterkapriolen gewesen und habe tapfer am Straßenrand ausgeharrt.

Da einige Teilnehmergruppen später als vereinbart am Treffpunkt eintrudelten, verzögerte sich auch der Start des Umzugs und die Reihenfolge wurde ein wenig auf den Kopf gestellt. Kein Problem für die Improvisationstalente auf der Moderatorenposition und Dieter Specht auf seinem Fahrrad. Auch die Vorfreude der Zuschauer ließ sich durch die Verspätung nicht trüben.

In diesem Jahr zogen insgesamt 1701 farbenfrohe Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf dem Wagen oder in Fußgruppen durch die Straßen Bendorfs, darunter alleine 270 Musikerinnen und Musiker. Mit 61 Fußgruppen wurde ein neuer Rekord erreicht.

„Es ist vor allem toll, dass so viele Kinder dabei waren“, so Dieter Specht. Schließlich gehe es auch darum, das Brauchtum zu erhalten und weiterzugeben.

Lob gab es auch für den städtischen Bauhof: Konfetti, Verpackungen, Scherben und liegen gebliebene Kamelle - ein Umzug bringt natürlich auch eine ganze Menge Müll mit sich. Doch in Bendorf war davon schon Stunden nach dem Trubel nichts mehr zu sehen, da die „Saubermänner“ vom Bauhof die Überbleibsel des närrischen Treibens zügig beseitigten.

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL