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Greifbarer Etappensieg beim Ausbau der B 8 in Weyerbusch:

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„Anschluss Zukunft“ und IHK Koblenz begrüßen Planfeststellungsbeschluss für Bundesstraße 8

Altenkirchen/Koblenz, 29. Januar 2018: Die Verkehrskampagne „Anschluss Zukunft“ und die Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz begrüßen den Planfeststellungsbeschluss für den Ausbau der Bundesstraße 8 bei Hasselbach/Weyerbusch, der laut dem rheinland-pfälzischen Verkehrsminister Dr. Volker Wissing nun erlassen wurde.

Im Fokus des Ausbaus sollen mehrere Aspekte stehen: Zum einen wird die Haarnadelkurve entschärft, durch die die B 8 entlang des Ortes Hasselbach in Richtung Weyerbusch verläuft. In dieser Kurve kommt es seit vielen Jahren häufig zu Unfällen. Zum anderen soll eine zweite Fahrspur für den bergauffahrenden Verkehr in Richtung Weyerbusch angelegt werden, um den Verkehrsfluss nachhaltig zu verbessern. Außerdem werde sich die Lärmsituation der Anwohner durch die Verlegung der Bundesstraße vom Ort weg verbessern, so das Ministerium. Die Baukosten sollen sich auf rund 2,7 Millionen Euro belaufen, die der Bund als Baulastträger finanziert.

Christoph Böhmer, geschäftsführender Gesellschafter der Maschinenbau Böhmer GmbH, IHK-Beiratsvorsitzender in Altenkirchen und Sprecher der Kampagne „Anschluss Zukunft“, zeigt sich angesichts des Beschlusses vorsichtig optimistisch: „Wir alle können ein Stück weit erleichtert sein, wenn der Spatenstich in Weyerbusch dann – hoffentlich – im Sommer dieses Jahres erfolgt ist“, so Böhmer. „Wenn wir erreichen wollen, dass die nachwachsenden Generationen in unserer Region eine private, aber auch eine berufliche Zukunft sehen, dann muss jetzt gebaut werden.“

Dr. Holger Bentz, stellvertretender Leiter Standortpolitik und Referent Intrastruktur und Verkehr in der IHK Koblenz, ergänzt: „Die vom Bund bereitgestellten Gelder müssen abgerufen werden, bevor das Land seinen Anspruch darauf verliert. Wir appellieren an alle Akteure in der Region, dieses für Gesamtgesellschaft und Wirtschaft wichtige (Teil-)Bauvorhaben nicht durch Klagen zu verzögern oder ganz zu verhindern.“

Mit der Initiative „Anschluss Zukunft“ setzen sich seit 2012 mehr als 70 Unternehmer aus der Region Westerwald-Sieg gemeinsam mit der IHK Koblenz, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Westerwaldkreis, der Kreishandwerkerschaft und Landrat Michael Lieber für eine bessere Anbindung der Region an die überregionalen Verkehrswege ein. Koordiniert wird die Kampagne von der IHK-Geschäftsstelle Altenkirchen. „Gute Infrastruktur ist Grundvoraussetzung für wirtschaftliches Wachstum und die Entwicklung von Regionen. Gerade auch in Anbetracht wachsender internationaler und europäischer Verflechtung des Güter- und Personenverkehrs muss mehr denn je die Sicherstellung einer bedarfsgerechten Mobilität verkehrspolitisches Ziel mit höchster Priorität sein“, fordert Bentz.

Illegale Müllablagerung in der Ortsgemeinde St. Katharinen

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Nach Zeugenaussage wurde in der Nacht von Montag, 22.01.2018 auf Dienstag, 23.01.2018, illegal Müll auf einer Wegefläche am Rande des Gewerbegebietes Rennenberg in der Ortsgemeinde St. Katharinen abgekippt. Dabei handelt es sich um ca. 3 LKW-Ladungen Baumischabfälle. Ein Täter konnte bislang nicht ermittelt werden. Die Verwaltung weist mit Nachdruck daraufhin, dass diese Form der Müllablagerung verboten ist und mit einer Geldbuße bis zu 100.000 EUR geahndet werden kann und je nach Material sogar ein Strafverfahren nach sich zieht. Sachdienliche Hinweise nimmt die Untere Abfallbehörde (Tel. 02631/803-384) oder jede Polizeidienststelle entgegen.

Abfuhr der Weihnachtsbäume in den Verbandsgemeinden Bad Hönningen, Linz und Unkel

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Bei der Abfuhr der Weihnachtsbäume ist es in Teilen der Verbandsgemeinden Bad Hönningen, Linz und Unkel  zu Verzögerungen gekommen. Um den Rückstand aufzuholen hat das mit der Sammlung beauftragte Unternehmen Remondis seit Freitag ein zusätzliches Fahrzeug im Einsatz. Besonders enge Gassen werden mit einem Sprinter angefahren. Soweit offensichtlich ganze Straßenzüge noch nicht entsorgt wurden, ist eine Reklamation nicht erforderlich.

Die Kreisverwaltung bittet darum, Reklamationen ausschließlich an die Neuwieder Abfallberatung  oder das zuständige Abfuhrunternehmen Remondis zu übermitteln. Die Verbandsgemeindeverwaltungen können Abfuhrreklamationen nicht bearbeiten.

Die Abfallberatung ist telefonisch (02631/803-308) oder per E-Mail ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) zu erreichen.

Unabhängig von der Weihnachtsbaumabfuhr, bei dem alle Straßen im Kreisgebiet einmal angefahren werden, lassen sich ausgediente Weihnachtsbäume jederzeit als Grünabfall entsorgen. Für einen individuellen Abholtermin kann die Anmeldung mit einem Entsorgungsscheck über den Postweg oder online über die Internetseite www.abfall-nr.de erfolgen.

Darüber hinaus kann Grünabfall kostenlos bei den Wertstoffhöfen abgegeben oder auch zerkleinert über die Biotonne entsorgt werden.

CDU in der Verbandsgemeinde Asbach mit neuem Fraktionsvorstand

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Die CDU im Verbandsgemeinderat hat Anfang Januar einen neuen Fraktionsvorstand gewählt.

Jürgen Schmied, der auch im Ortsgemeinderat Neustadt bereits für die CDU als Fraktionsvorsitzender tätig ist, übernimmt den Fraktionsvorsitz.

Der 1.Beigeordnete der Ortsgemeinde Windhagen, Martin Buchholz bleibt wie bisher stellvertretender Fraktionsvorsitzender.

Auch Johannes Wagner aus Asbach wurde zum stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden gewählt.

Der neue Fraktionsvorstand wurde in geheimer Wahl von allen anwesenden Fraktionsmitgliedern "getragen". Das ist ein deutliches Signal für die zukünftige Fraktionsarbeit, waren sich alle Beteiligten einig.

„Wir starten nun mit einer neuen Verbandsgemeindeleitung die Umsetzung zahlreicher Sachthemen“, waren sich Schmied, Buchholz und Wagner einig.

Mittelrheinbrücke

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Minister Wissing stützte seine Auffassung auf veraltete Verkehrsuntersuchung – Regierung muss endlich Planungen beginnen

Der Wissenschaftliche Dienst des rheinland-pfälzischen Landtages hat ein Gutachten zur straßenrechtlichen Qualifizierung einer Mittelrheinbrücke vorgelegt. Dabei geht es um die Frage, ob dieses Projekt als „Kreisbrücke“ in kommunaler Trägerschaft oder als „Landesbrücke“ in Trägerschaft des Landes einzustufen wäre. Dazu erklärt der CDU-Landtagsabgeordnete aus dem Rhein Hunsrück-Kreis, Hans-Josef Bracht:

„Nach diesem Gutachten wird die Position von Verkehrsminister Wissing in der Diskussion um die Mittelrheinbrücke ein weiteres Mal geschwächt. Denn nach wie vor gilt: Im Ergebnis gibt es nicht ein einziges Gutachten, das die Einschätzung von Minister Wissing teilt. Aber es gibt mehrere Experten, die ihm widersprechen und in der Mittelrheinbrücke ein Projekt allein in der Trägerschaft des Landes sehen. So ist auch für den Wissenschaftlichen Dienst kein Kriterium für die Einstufung der Mittelrheinbrücke als kommunales Projekt ersichtlich.

Die Zahlen und Fakten der Verkehrsuntersuchung, auf die die Landesregierung ihre bisherige Auffassung für eine kommunale Brücke ausschließlich stützt, sind veraltet und damit nicht aussagekräftig. Dies stellen die Gutachter unmissverständlich fest und bestätigen damit die Position der CDU-Landtagsfraktion.

Unzweifelhaft bedarf es einer neuen Verkehrsuntersuchung – spätestens im Zuge der Planungen der Mittelrheinbrücke. Wir erwarten von Minister Wissing, dass er das Raumordnungsverfahren zügig durchführt und die Planungen der Mittelrheinbrücke mit den dazu nötigen Verkehrsuntersuchungen in Auftrag gibt, damit die Mittelrheinbrücke zügig realisiert werden kann.“

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