Dienstag, 23. April 2019

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Polizeiliche Beratung Einbruchsschutz und falsche Polizeibeamte

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Am Donnerstag, den 26.04.2018 führt die Polizeiinspektion Bendorf mit dem Sicherheitsmobil eine polizeiliche Beratung über Einbruchsschutz, Taschendiebstahl und falsche Polizeibeamte durch.

Ort: Parkplatz Rewe Markt in Vallendar, von 10.00 bis 12.00 Uhr.

Ort: Parkplatz Kaufland in Bendorf von 14.00 bis 16.00 Uhr.

Die Beratungen sind kostenlos. Die fachkundigen Beamten stehen jedem Bürger zur Verfügung.

Polizeiinspektion Bendorf

Das Freibad im Wiedtalbad eröffnet am 10. Mai 2018

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Das Freibad im Wiedtalbad eröffnet pünktlich zum langen Wochenende am Donnerstag, 10. Mai 2018 zum Start der Sommer-Saison. Im familienfreundlichen Wiedtalbad in Hausen / Wied bei Waldbreitbach warten in der Sommersaison wieder viele Attraktionen auf die Besucher. Das Freibad, mitten im Herzen des Wiedtals, bietet eine großzügige Liegewiese, zwei beheizte Außenbecken, ein Planschbecken, Sprunganlage, Spielplatz und Sportmöglichkeiten wie Beachvolleyball oder Tischtennis.

Eine Besonderheit unter den Schwimmbädern in der Region sind die Öffnungszeiten. Das Freibad ist fast jeden Tag bis 21.00 Uhr geöffnet. Da lohnt sich auch der Besuch nach Feierabend noch.

Auch ein Besuch in der Sauna ist im Sommer zu empfehlen. Abkühlgassen, Tauchbecken und Erlebnisduschen sorgen für die nötige Abkühlung. Die Liegewiese sowie ein Ruhe- und ein Schlafraum laden zum Ausruhen ein. So kann man im Nacktbereich ganz privat sonnen und zum Schwimmen ins Freibad gehen.

In diesem Jahr gibt es wieder ein Sonderangebot für Kinder & Jugendliche aus der Verbandsgemeinde Rengsdorf-Waldbreitbach. Sie erhalten die Saisonkarte für 35,00 € (Kinder bis 15 Jahre) bzw. für 45,00 € (Jugendliche 16-17 Jahre).

Sport, Spiel, Spaß & Erholung - im Wiedtalbad wird jeder Tag zu einem kleinen Urlaub für die ganze Familie direkt vor der Haustür!

„Leben im Dorf“ – Das Erfolgskonzept für Verbandsgemeinden

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Bezirksausschuss der Jungen Union Koblenz-Montabaur in Meudt (WW)

Wie können Ortskerne vor dem Aussterben bewahrt werden? Um diese und viele weitere Problemstellungen rund um das Thema Kommunalpolitik und ländlicher Raum drehte sich der Bezirksausschuss der Jungen Union Koblenz- Montabaur, welcher im Rathaus von Meudt stattfand.

Lösungen konnte Klaus Lütkefedder, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Wallmerod im Westerwald vorstellen. Mit der Initiative „Leben im Dorf – Leben mittendrin“ hat die Verbandsgemeinde ein über rheinland-pfälzische Grenzen hinaus bekanntes Konzept entwickelt, welches die immer häufiger gestellte Frage nach langfristigen politischen Perspektiven klar beantwortet.

Nach einer herzlichen Begrüßung durch den Bezirksvorsitzenden Torsten Welling, begann der Bürgermeister, dessen VG sich aus rund 14.800 Einwohnern in 21 Gemeinden zusammensetzt, die fünf Kernpunkte des Programms zu beschreiben.

Konfrontiert mit der Perspektive, dass über 800 Grundstücke und Häuser in den Dorfkernen der VG davor standen zu verfallen wurde das Konzept 2004 mit dem Ziel ins Leben gerufen, Intakte Ortskerne zu entwickeln. Ein Förderprogramm, durch das Familien bis zu 8.000 € Unterstützung erhalten, um die Häuser und Grundstücke im Ortskern wiederbeleben, wurde gestartet. Daraus ergaben sich bis heute über 50 Millionen Euro Privatinvestitionen in 301 Förderobjekten  in den einst bedrohten Dorfkernen. Die Fördersummen der VG beliefen sich dabei auf ca. 1 Millionen Euro. Kurze Wege in der Bürokratie und keine neuen Wohngebiete sicherten schließlich den Erhalt der Ortskerne. Zusätzlich wurde das Programm „Lange leben im Dorf“, welches barrierefreies und gemeinschaftliches Wohnen fördert, erstellt. Eine für die Ortskerne wichtige Heterogenität in der Altersstruktur der Bevölkerung ist somit langfristig gewährleistet.

Auch bei zeitgemäßer Infrastruktur wurden in der VG schon früh Zukunftsperspektiven verfolgt. Sie war zum Beispiel die erste Verbandsgemeinde mit flächendeckender Internetgeschwindigkeit von 300 Mbit pro Sekunde. Im Bereich Nahversorgung werden für kleine Ortsgemeinden mobile Märkte  oder Integrationsbetriebe gefördert.

„Die besten Einrichtungen haben keinen Erfolg, wenn es an einer aktiven Dorfgemeinschaft mangelt.“ Daher wurden ein Vereinsportal, das alle Vereine mit Ansprechpartnern auflistet und ein Ehrenamtspreis eingeführt. Für Jugendliche werden Ferienfreizeiten und für Senioren Besuchsdienste angeboten. „Es ist wichtig, Angebote für die Bevölkerung zu schaffen, weil sie das Miteinander stärken“, so Klaus Lütkefedder zum Thema.

Mit nachhaltigen Ideen wurde in der Verbandsgemeinde zudem ein ausgeglichener Haushalt möglich gemacht. So werden eigene Photovoltaikanlagen betrieben, Windenergie gefördert und öffentliche Gebäude gezielt auf ihre Energieeffizienz geprüft. Außerdem wird EU-Förderung gezielt genutzt.

„Zuletzt seien Innovative Partner für die Durchsetzung unerlässlich“, so Lütkefedder. Mit der Nachbarverbandsgemeinde Westerburg wird „Leben im Dorf“ mittlerweile in Kooperation durchgeführt und viele andere Gemeinden lernen vom „Wallmeroder Modell“.

Der Ärztemangel auf dem Land, Pflege, Mobilität und zukunftsfähige Organisation seien die Herausforderungen, welche in Zukunft kommen würden. Schon heute regt Klaus Lütkefedder daher zu einer Strategiediskussion an, welche das Konzept weiterentwickeln soll.

„Vor dem Hinblick der Kommunalwahl im kommenden Jahr bot der Vortrag Impulse, welche von den jungen Politikern sicherlich in andere kommunalpolitische Gremien weitergeleitet werden“, resümiert der Bezirksvorsitzende der JU, Torsten Welling die Veranstaltung.

Kurtscheid, Ehlscheid und Neustadt erhalten Kita-Zuschüsse von Land und Kreis

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Drei Ortsgemeinden im Landkreis Neuwied erhalten in diesen Tagen Bewilligungsbescheide zur Förderung von Bau- und Ausstattungskosten nach dem Investitionsprogramm „Kinderbetreuungsfinanzierung 2017-2020“ des Landes Rheinland-Pfalz. Dies teilte der Neuwieder Landrat Achim Hallerbach und für Kita-Maßnahmen im Kreisjugendamtsbezirk zuständiger Dezernent mit. Die Gemeinden Ehlscheid und Kurtscheid erhalten eine Förderung in Höhe von rd. 189.000 Euro für die Kindertagesstätte Kunterbunt in Kurtscheid. Die Gemeinde Neustadt/Wied erhält eine Förderung über rd. 102.000 Euro.

In Neustadt beträgt die Gesamtbausumme 1,12 Mio. Euro. Dort investiert die Gemeinde rd. 915.000 Euro Eigenmittel in die Erweiterung der Kath. Kita St. Margarita. Zum Förderbetrag des Landes kommen noch 105.000 Euro aus der Kreiskasse.

Die  Gemeinden Kurtscheid und Ehlscheid bringen als Bauträger  669.000 Euro auf (Gesamtbausumme rd. 1.058.000 Euro) zum Ausbau der Katholischen Kita um zwei Gruppen. Sie erhalten  neben den erwähnten 189.000 Euro noch 200.000 Zuschuss durch das Kreisjugendamt und somit durch den Landkreis Neuwied.

Landrat Hallerbach lobt die Investitionsfreudigkeit der Gemeinden und betont, dass das Geld des Landkreises gerne für derartige zukunftsweisende Projekte ausgegeben werde.

Kita in Unkel erhält Zuschuss zur energetischen Sanierung

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Hallerbach: Förderung sichert Kita-Entwicklung

Für die energetische Sanierung des kommunalen Marienkindergartens in Unkel erhält die Stadt Unkel eine Förderung von 90 Prozent durch das Land Rheinland-Pfalz. Als finanzschwache Kommune verbleibt damit der Stadt nur eine 10-prozentige Eigenbeteiligung. Die Mittel stammen aus dem Kommunalen Investitionsprogramm 3.0 (KI 3.0). Dies teilte der Neuwieder Landrat Achim Hallerbach und für Kita-Maßnahmen im Kreisjugendamtsbezirk zuständiger Dezernent mit.

Damit beträgt der in Aussicht stehende Förderbetrag rund 385.000 Euro. Die genaue Summe errechnet sich aus den nachgewiesenen förderfähigen Kosten. Die Auszahlung soll in zwei Teilsummen in den Jahren 2018 (rd. 85.000 Euro) und 2019 (300.000 Euro) erfolgen. Insgesamt beläuft sich die Baukostensumme auf ca. 428.000 Euro.

Landrat Hallerbach: „Ich freue mich für die Entwicklung unserer Kita-Standorte über diese Förderung. Derartige Investitionen stellen immer eine Investition für unsere Kinder und die Zukunft dar.“

 

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