Freitag, 15. Oktober 2021

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Optimierter ÖPNV in ländlichen Regionen ein Muss

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Erwin Rüddel begrüßt die Maßnahmen der RSVG für den Kreis Neuwied

Windhagen. „Dass die Rhein-Sieg-Verkehrsgesellschaft ihr Liniennetz optimiert, begrüße ich außerordentlich. Von dem am 18. August 2021 startenden neuen Busnetz werden auch etliche Kommunen im Kreis Neuwied profitieren. Damit wird einer immer wieder von mir gestellten Forderung nachgekommen“, erklärt aktuell der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel.

Bei der RSVG werde sich durch die Neugestaltung des Busnetzes die Fahrleistung des Busverkehrs auf den betroffenen Linien im Kreis Neuwied fast verdoppeln, so dass es auf vielen Relationen häufigere Angebote und außerdem einige ganz neue Verbindungen geben wird.

Besonders zu nennen sind die neue Schnellbuslinie SB51, die eine wesentlich kürzere Fahrzeit und dichteren Takt mitbringt. Die verlängerte und häufiger verkehrende Linie 565, die über Unkel nach Linz führt, gilt als neue ÖPNV-Hauptachse im Rheintal. Zudem profitiert der Kreis Neuwied von neuen Kleinbuslinien, die Breite Heide und Bruchhausen anfahren.

Der heimische Abgeordnete freut sich, dass sich bei der SB51 durch einen direkten Linienweg die Fahrtzeiten bis Windhagen um ca. 20 und bis Asbach um ca. 30 Minuten verkürzen werden, wobei sich das Fahrplanangebot nahezu verdoppelt und auf der Gesamtstrecke an allen Tagen ein Stundentakt angeboten wird.

Die Linie 565, von der Unkel – Erpel – Linz tangiert sind, wird zur neuen Hauptlinie in Nord-Süd-Richtung parallel zu Rhein ausgebaut. Die zum 1. Januar 2021 zunächst nur mit einzelnen Fahrten an Schultagen eingerichtete Linie 567, Breite Heide – Rheinbreitbach, erhält ab August ein vollwertiges Angebot. Zudem wird sich ein verbesserter Schulbusverkehr positiv auf die Gemeinden Buchholz, Asbach und Neustadt/Wied auswirken.

Erwin Rüddel weist darauf hin, dass es durch den demografischen Wandel notwendig wird, neue Mobilitätslösungen zu finden, um die Attraktivität und Lebensqualität ländlicher Regionen auch als Wohnstandort zu erhalten. „Ohne ein umfassendes und verlässliches Mobilitätsangebot wird es immer schwieriger, die Daseinsvorsorge vor Ort sowie gleichwertige Lebensverhältnisse zu gewährleisten“, argumentiert der Parlamentarier.

Neue Mobilitätsformen müssten+++ auf die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger eingehen, aber gleichzeitig Klimaschutzziele berücksichtigen. „Die sollen nicht bloß konzipiert und exemplarisch getestet, sondern auch örtlich angepasst in großer Breite umgesetzt werden“, fordert Rüddel mit dem Hinweis, dass sich das zuständige Bundesverkehrsministerium dieser Thematik frühzeitig angenommen hat und verschiedene moderne, innovative und nachhaltige Projekte fördert, die Mobilität in ländlicher Region neu denken.

„Diese“, so der CDU-Politiker weiter, „stellen die Vernetzung von Verkehrsträgern in den Vordergrund, lösen sich von der Fokussierung auf ein einzelnes Verkehrsmittel und sind übertragbar auf das ganze Land.“ Für den heimischen Abgeordneten hängt Mobilität eng mit den Themen wie Stadtentwicklung und Daseinsvorsorge zusammen.

„Dafür müssen interdisziplinäre Ansätze, die beispielsweise die Fahrzeiten eines Bürgerbusses mit den Öffnungszeiten von Arztpraxen abstimmen, aktiv verfolgt werden. In Zusammenarbeit mit Kommunen, Vereinen, Unternehmen, Ehrenamtlichen und vielen weiteren konnten bereits etliche Möglichkeiten erprobt werden, die den ÖPNV sinnvoll ergänzen und den Bewohnerinnen und Bewohnern ein hohes Maß an Mobilität ermöglichen“, ergänzt Rüddel, der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Deutschen Bundestag,.

Bürgerbusse, die individuelle Routen fahren können und somit insbesondere für mobilitätseingeschränkte Personen eine große Hilfe sind, oder Carsharing-Projekte, bei denen sich die Bürgerinnen und Bürger einer Kommune mehrere Fahrzeuge teilen, finden sich bereits heute in vielen Gemeinden.

„Die Neuerungen und Ergänzungen der Rhein-Sieg-Verkehrsgesellschaft sind ein aktiver und lobenswerter Beitrag zur Verbesserung des ÖPNV für den Kreis Neuwied, dessen Attraktivität dadurch zusätzlich gesteigert wird. Gerade auf dem Land ist ein gutes, optimales ÖPNV-Angebot an allen Wochentagen unerlässlich“, bekräftigt Erwin Rüddel.

Nixe wieder im Einsatz

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Personenfähre zwischen Remagen und Erpel setzt wieder Fahrgäste über

LINZ/REMAGEN. Die Personenfähre „Nixe“ nimmt ab sofort ihre täglichen Überfahrten zwischen Remagen und Erpel wieder auf. Hochwasser, angeschwemmtes Treibgut und kleinere Schäden zwangen die Fähre in der letzten Woche zum Stillstand. Die Auto- und Personenfähre zwischen Remagen-Kripp und Linz fährt schon seit Samstagabend, 17. Juli, wieder.

Aktuelle Informationen zum Fährbetrieb gibt es unter www.rheinfaehre-linz-remagen.de.

Fährbetrieb am Rhein eingestellt

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Folgen des Unwetters machen Überfahrt unmöglich

LINZ/REMAGEN. Das Unwetter mit starken Regenfällen in der Nacht von Mittwoch auf den heutigen Donnerstag, 15. Juli, hat so viel Treibholz an die Ufer des Rheins gespült, dass der Fährbetrieb der Personenfähre Nixe zwischen Erpel und Remagen sowie der Auto- und Personenfähre zwischen Remagen-Kripp und Linz eingestellt werden musste. Das Treibgut muss nun professionell entfernt werden. „Wir können aktuell noch nicht sagen, wann ein Fährbetrieb wieder möglich ist“, erklärt Udo Scholl, Geschäftsführer der Rheinfähre Linz-Kripp GmbH. „Neben dem Treibgut haben wir auch einen wachen Blick auf den Rheinpegel. Denn aktuell ist der Scheitelpunkt des Hochwassers noch nicht erreicht.“

Für einen sicheren Fährbetrieb der Auto- und Personenfähre zwischen Remagen-Kripp und Linz muss der Pegel bei Andernach bei etwa 7,15 Meter liegen, für die Nixe zwischen Remagen und Erpel bei 6,40 Meter – jeweils mit fallender Tendenz. Aktuelle Informationen zum Fährbetrieb gibt es unter www.rheinfaehre-linz-remagen.de.

Neue Pegel an Wied und Holzbach warnen vor Hochwasser nach Starkregen

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Vorsorge durch Information - Umweltdezernent Michael Mahlert: „Thema derzeit leider wieder ganz aktuell“

Dierdorf. Der Klimawandel hat viele Folgen: Hitzewellen, aber auch Gewitter, Stürme, Hochwasser und – wie derzeit wieder aktuell – Starkregenereignisse sind die Folge. Aquaplaning führt zu Unfällen, Autos stecken im Wasser fest, Keller laufen voll, Bäume stürzen um. „Große Hochwasser am Rhein und seinen Nebenflüssen sind unserem Landkreis in diesem Jahr bislang Gott sei Dank erspart geblieben. Aber die Gefahr besteht nach wie vor und wenn wir die Wetterlage ansehen, müssen wir leider eher mit einer weiteren Verschärfung rechnen“, ordnet Kreis-Beigeordneter Michael Mahlert die Lage ein.

Die Hochwasserpartnerschaft „Wied-Holzbach“ hat in der Vergangenheit verschiedene Maßnahmen zur Verbesserung der Hochwasser- und Starkregenvorsorge auf den Weg gebracht und umgesetzt. Viele Mitgliedskommunen arbeiten zudem an individuellen Vorsorgekonzepten. Ein weiterer Termin mit Dr. Ute Eifler vom Informations- und Beratungszentrum Hochwasservorsorge (IBH) ist nun für den Frühherbst geplant. Dann soll es vor allem darum gehen, sowohl die Bürgerinnen und Bürger als auch die Kommunen zu sensibilisieren, sich auf künftige Extremereignisse an Wied und Holzbach vorzubereiten.

In den Sommermonaten können lokale Starkniederschlagsereignisse sehr schnell zu Hochwassersituationen führen, insbesondere an kleineren Flüssen. Deshalb war in der Zwischenzeit die Arbeitsgruppe „Gefahrenabwehr- und Meldeketten“ mit Puderbachs Wehrleiter Dirk Kuhl und Wilfried Hausmann von den Neuwieder Stadtwerken an der Spitze aktiv: Sie hat zwei neue Vorwarnpegel an Wied und Holzbach errichtet, damit bei den teilweise sehr kurzfristig ansteigenden Wasserständen schneller gewarnt werden kann.

„Die Information der Bevölkerung ist ein zentrales Thema. Durch Wetterextreme können Lagen entstehen, die für Privatpersonen weitreichende wirtschaftliche Folgen haben. Wir müssen alle Flussanlieger aufklären, wie sie vorsorgen und damit Schäden in Grenzen halten können. Nur durch Sensibilisierung und Überzeugungsarbeit kann gemeinsam mit den Bürgern eine vorausschauende Hochwasservorsorge gewährleistet werden“, macht Michael Mahlert als Umweltdezernent deutlich.

Nixe muss Betrieb einstellen

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Steigende Pegel durch Starkregen machen Fährverkehr zwischen Remagen und Erpel unmöglich

LINZ/REMAGEN. Die starken Regenfälle in den letzten Tagen lassen die Pegel am Rhein steigen. Das hat auch Auswirkungen auf den Fährverkehr zwischen Remagen und Erpel. Aufgrund der Hochwassersituation muss die Personenfähre „Nixe“ ihre tägliche Überfahrt ab Donnerstagmittag, 15. Juli, einstellen. „Der sichere Fährverkehr ist erst wieder möglich, wenn der Pegel bei Andernach bei 6,40 Meter liegt – mit fallender Tendenz“, erklärt Udo Scholl, Geschäftsführer der Rheinfähre Linz-Kripp GmbH. „Derzeit erwarten wir aber stark steigende Pegel.“

In diesem Fall muss auch die große Auto- und Personenfähre zwischen Remagen-Kripp und Linz ihren Dienst einstellen. „Nach derzeitigem Stand ist damit zu rechnen, dass auch hier frühestens am Donnerstagabend der Fährverkehr eingestellt werden muss. Eine genaue Zeitangabe ist derzeit noch nicht möglich“, so der Geschäftsführer. Als grober Anhaltspunkt für die Wiederaufnahme des Fährbetriebs kann hier ein Pegelstand bei Andernach von etwa 7,15 Meter mit fallender Tendenz angegeben werden.

Aktuelle Informationen zum Fährbetrieb gibt es unter www.rheinfaehre-linz-remagen.de.

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