Montag, 06. Juli 2020

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Wer liefert was? Wer öffnet wann?

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Auf der Internetseite der Gemeinschaftsinitiative „Wir Westerwälder“ präsentieren mittlerweile über 130 Unternehmen ihre Informationen während der Corona Zeit für ihre Kunden. „Wir freuen uns sehr, dass so viele Unternehmer in der Region Westerwald diesen neuen Online-Service nutzen, um auf Ihr Angebot hinzuweisen“, so die Landräte der drei kooperierenden Landkreise Altenkirchen, Neuwied und Westerwaldkreis, Dr. Peter Enders (AK), Achim Hallerbach (NR) und Achim Schwickert (WW).

Die Corona-Pandemie trifft vor allem die lokalen Unternehmen, Dienstleister und Gastronomiebetriebe hart. Bei den Händlern in der Region vor Ort einkaufen und shoppen ist in der aktuellen Situation und durch die Regelungen der Regierung nicht mehr möglich. Damit die Bürgerinnen und Bürger der Region Westerwald nach wie vor die Möglichkeit haben, sich mit Produkten und Waren von ihrem Lieblings-Einzelhändler und Gastronomen zu versorgen, können sie diese in der eigens erstellten Unternehmerdatenbank auf „wir-westerwälder.de“, auf dem lokale Unternehmen ihre Informationen rund um die Themen Öffnungszeiten und Lieferservice eintragen, einsehen. Zahlreiche Händler, Handwerker, Dienstleister und Gastronomen haben sich in den letzten Tagen bereits in das System eingetragen und auf der Plattform somit ein Online-Schaufenster eröffnet.

Die Kundinnen und Kunden haben die Möglichkeit sich sortiert nach Orten, aber auch nach Branchen das gesuchte Produkt oder Unternehmen die zu filtern und dann zu direkt kontaktieren.

Die Online-Infosammlung ist ein wertvoller Service für die Bevölkerung in der Region. „Es ist beeindruckend, welchen Service die Unternehmer in dieser Zeit anbieten, ob Liefer- oder Bringservice, spezielle Öffnungszeiten für Risikogruppen, den Verkauf von Gutscheinen oder telefonische Beratung. An jeden wird gedacht“, beschreibt Sandra Köster, Vorständin der „Wir Westerwälder“ gAöR das umfangreiche Angebot.

„Je mehr Menschen wir in der Zeit gemeinsam erreichen können, umso besser“ so sind sich die drei Landräte Schwickert, Hallerbach und Enders einig.

Die „Wir Westerwälder“ Gemeinschaftsinitiative weist auch gerne auf das Angebot des Westerwald Touristik Service hin. Dieser stellt speziell für die Gastronomie eine Auflistung aller Betriebe, die einen Abhol- und Lieferdienste anbieten, auf der Homepage  www.westerwald.info/ zur Verfügung.

Eine Auflistung der landwirtschaftlichen Betriebe, die ihre Produkte in der Direktvermarktung anbieten, können die Bürgerinnen und Bürger der Region Westerwald auf www.westerwaldgenuss.net finden. Auch hier entdeckt man sofort den Kontakt zu den Anbietern und kann sich mit Ihnen in Verbindung setzen.

 

SGD Nord:

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Land unterstütze wasserwirtschaftliche Maßnahmen im Westerwaldkreis mit rund 6,1 Millionen Euro

Wasser ist für viele von uns selbstverständlich. Dabei ist es gar nicht so selbstverständlich, dass es für uns jederzeit verfügbar und auch weitestgehend kontrollierbar ist. Denn die Versorgung mit frischem Wasser, die Beseitigung des Abwassers, der Schutz und die Unterhaltung von Gewässern sowie der Schutz vor Hochwasser sind für die Kommunen mit einem enormen Aufwand verbunden. Und natürlich auch mit hohen Kosten. Daher unterstützt das Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten die Kommunen bei der Realisierung wasserwirtschaftlicher Maßnahmen – so auch im Westerwald. Im vergangenen Jahr 2019 sind im Auftrag des Ministeriums rund 6,1 Millionen Euro für wasserwirtschaftliche Maßnahmen im Landkreis Westerwald durch die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord ausgezahlt worden.

„Als Obere Wasserbehörde hat die SGD Nord die wasserwirtschaftlichen Maßnahmen im Landkreis Westerwald fachlich begleitet. Dazu zählen sowohl die technische Beratung als auch die finanzielle Abwicklung der Förderung zur Verlegung des Ahrbaches in der Ortslage Boden“, erläutert der Präsident der SGD Nord, Dr. Ulrich Kleemann. Vor der Renaturierung verlief der Ahrbach im ehemaligen künstlich angelegten Mühlgraben der Wiesenmühle ganz geradlinig entlang eines Wirtschaftsweges. Durch die im Sommer 2019 umgesetzte Maßnahme konnte das Gewässer wieder an das ursprüngliche Gewässerbett angebunden und hierdurch im großen Maße strukturell aufgewertet werden. In der Gemeinde Oberelbert konnte im Zusammenhang mit der geplanten Umgestaltung der Dorfmitte um das bestehende Dorfgemeinschaftshaus und des geplanten Baus einer Seniorenwohnanlage der Stelzenbach auf einer Länge von rund 325 Metern renaturiert werden.

Gefördert wurden unter anderem auch der Umbau beziehungsweise die Erweiterung der Gruppenkläranlage Bad Marienberg im Zusammenhang mit dem Anschluss der Kläranlagen Großseifen, Stockhausen-Illfurth und Lautzenbrücken an diese sowie die Kanalsanierung in mehreren Ortslagen der Verbandsgemeinde Selters.

Das Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz vergibt jährlich Fördermittel für Maßnahmen im Bereich der Wasserwirtschaft. Damit werden die Kommunen finanziell in ihren wasserwirtschaftlichen Aufgaben unterstützt. Dazu gehören Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung, Gewässerunterhaltung, Schutz der Gewässer sowie Hochwasserschutz. Die Fördermittel tragen dazu bei, dass die Kommunen entlastet werden und die Entgelte für die Leistungen von Städten und Gemeinden bei der Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung für die Bürger bezahlbar bleiben. Die Zuwendungen setzen zudem finanzielle Anreize zur Verbesserung der technischen, wirtschaftlichen und organisatorischen Leistungsfähigkeit der Kommunen. Das Land unterstützt die Kommunen finanziell und fachlich bei örtlichen Hochwasserschutzkonzepten – auch für Starkregen.

Gesteuert wird die Vergabe durch das Mittelfristige Investitionsprogramm (MIP) unter Berücksichtigung bestimmter Schwerpunkte wie der „Aktion Blau Plus“ oder der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie. Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses und/oder eines Darlehens. Je nach Art des Vorhabens beträgt die Zuschusshöhe bis zu 90 Prozent der förderfähigen Kosten beziehungsweise die Darlehenshöhe nach Berechnung des jährlichen Entgeltbedarfs bis zu 80 Prozent.

Zum Schutz der Ressource Wasser trägt der Wassercent bei. Diesen hat die Landesregierung im Jahr 2013 eingeführt. Die Einnahmen daraus sind zweckgebunden und werden zur nachhaltigen Gewässerbewirtschaftung eingesetzt.

B 42, Ausbau zwischen Leubsdorf und Wallen, Vollsperrung der Bahnunterführung

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Im Rahmen der Bauarbeiten an der B 42 im Bereich Leubsdorf stehen in der Bahnunterführung Markierungsarbeiten an. Bei den vorgenannten Arbeiten wird der Gehweg farblich hervorgehoben<<, damit er sich deutlich vom Asphaltbelag im Fahrbahnbereich unterscheidet.

Für die Dauer der Markierungsarbeiten ist eine Vollsperrung der Bahnunterführung in der Zeit vom 14. bis 17.04.2020 erforderlich. In diesem Zeitraum ist die Straße unter der Bahnbrücke für den Fahrzeugverkehr in beide Richtungen nicht mehr nutzbar.

Die Umleitung nach Leubsdorf erfolgt über die B 42 bis zur Anschlussstelle Dattenberg und dann dem Linzer Weg folgend bis nach Leubsdorf; von Leubsdorf kommend verläuft die Umleitung entsprechend in umgekehrter Richtung.

Für die Fußgänger und Radfahrer, die den Haltepunkt der DB- Strecke sowie die Bushaltestellen an der B 42 erreichen möchten, bleiben provisorische Zugänge erhalten.

Der LBM Cochem- Koblenz bittet die Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die unumgänglichen Einschränkungen.

Jahresempfang der Westerwälder Wirtschaft 2020 fällt aus

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Der Jahresempfang der Westerwälder Wirtschaft, der für den 12. Mai bei der Firma Gäfgen in Unnau geplant war, wird für 2020 abgesagt und ins nächste Jahr verschoben. Als Wiederholungstermin ist der 4. Mai 2021 angedacht.

„Wir haben uns mit den Veranstaltern und dem gastgebenden Unternehmen darauf verständigt, dass es in diesem Jahr keinen Jahresempfang geben wird“, teilt Landrat Achim Schwickert mit. „Die Unternehmen im Westerwaldkreis haben zurzeit große Herausforderungen zur bewältigen, bei denen die unmittelbaren Auswirkungen und die späteren Folgen momentan nicht abzuschätzen sind. Unter diesen Vorzeichen werden alle Ressourcen an anderen Stellen benötigt.“

Wer liefert was? Wer öffnet wann?

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Als Reaktion auf die Corona-Krise und die damit verbundenen Einschränkungen ist ein neuer Service entstanden. Auf www.wir-westerwaelder.de können heimische Unternehmen aus den drei kooperierenden Landkreisen aktuelle Informationen rund um ihr Unternehmen und ihre Dienstleistungen in der aktuellen Situation für die Bürgerinnen und Bürger veröffentlichen

Die Gemeinschaftsinitiative „Wir Westerwälder“ bietet mit ihrem Service Unternehmen der Region die Möglichkeit Auskunft zu geben, wie zum Beispiel die Zustellung von Produkten oder anderen Serviceleistungen. Auch Öffnungszeiten und andere Informationen können eingestellt werden. „In diesen herausfordernden Zeiten ist es wichtig, einander zu unterstützen, die Versorgung aufrecht zu halten und die Bürgerinnen und Bürger über die entsprechenden Angebote zu informieren“ , so die Landräte der drei kooperierenden Landkreise Altenkirchen, Neuwied und Westerwaldkreis, Dr. Peter Enders (AK), Achim Hallerbach (NR) und Achim Schwickert (WW).

Die Online-Infosammlung ist sowohl eine Möglichkeit für die Unternehmen ihr Angebot in der aktuellen Situation zu präsentieren, aber auch ein wertvoller Service für die Bevölkerung in der Region.

Auch wenn zum individuellen und gegenseitigen Schutz der zwischenmenschliche Kontakt auf ein Mindestmaß reduziert wird, steht das Leben doch nicht gänzlich still. Im Privatleben ebenso wenig wie bei den Betrieben in der Region: Geschäftslokale sind zwar bis auf wenige für das tägliche Leben unerlässliche Betriebe, wie Lebensmittelhandel, Apotheken oder Drogerien, geschlossen. In den umliegenden Betrieben wird jedoch auch weiterhin nach Möglichkeit produziert - wenn auch auf Notbetrieb und mit Mindestbesetzung. „Dies ist nicht nur wichtig, um durch den weiter aufrechterhaltenen Betrieb wichtige Arbeitsplätze in der Region zu erhalten, sondern auch, um die Menschen in der Umgebung weiter mit Notwendigem zu versorgen“, sind sich die drei Landräte einig. Umso wichtiger sei es zudem, durch regionalen Konsum regionale Unternehmen und damit regionale Arbeitsplätze zu unterstützen.

Betriebe sind aufgefordert sich zu melden

Unter www.wir-westerwaelder.de haben die Unternehmen der Region die Möglichkeit ihre Daten schnell und unkompliziert in einer Maske einzutragen. Diese Informationen können dann von den Besucherinnen und Besuchern der Seite eingesehen werden. Eine direkte Verlinkung kann ebenfalls erstellt werden.

Zum Start sind 8 Unternehmen mit dabei - vom Frischdienst zum Hörakustiker. „Wir freuen uns über jedes Unternehmen, das sich meldet und auf www.wir-westerwaelder.de Informationen zu seinen Leistungen veröffentlicht.“ , so Wir Westerwälder Vorständin Sandra Köster. Betriebe können sich auch direkt an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. wenden.

Die „Wir Westerwälder“ Gemeinschaftsinitiative weist auch gerne auf die Aktion "Wäller Helfen" hin.
Dies ist eine Kooperation von DEMOS, der Facebook-Gruppe Wäller Helfen, Heimatliebe Westerwald und dem Wäller Bündnis, die eine ebenfalls eine Online Plattform anbietet, um Mitgliedern von Risikogruppen, Kranken oder Menschen in Quarantäne schnell helfen zu können. Besonders die Facebook-Gruppe, auf der sich Menschen melden können, die Hilfe anbieten, wird enorm genutzt.

„Je mehr Menschen wir in der Zeit gemeinsam erreichen können, umso besser“ so sind sich die drei Landräte einig.

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