Donnerstag, 22. April 2021

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Neues Jahr – Neue Reihe: „Wäller Spitzen“ stellt Führungspersonen im Westerwaldkreis vor

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Im Rahmen einer Kooperation zwischen der DRF Deutschland Fernsehen Produktions GmbH & Co. KG, also dem regionalen Fernsehsender wwtv, und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Westerwaldkreis mbH (wfg) werden seit 2017 Sendereihen entwickelt, die 14-tägig ausgestrahlt und über verschiedene Social-Media-Kanäle veröffentlicht werden. Den Anfang in den ersten zwei Jahren machte das Format „100 Sekunden WW“, bei dem über verschiedene wirtschaftsrelevante Aktionen, Veranstaltungen und Projekte im Kreis berichtet wurde. Es folgten die Themen Zukunft Handwerk und Gute GründeR. Zukunft Handwerk zeigte junge Auszubildende und deren Handwerksberufe, um so auf die vielseitigen Chancen für junge Menschen, die das Westerwälder Handwerk bietet, aufmerksam zu machen. Gute GründeR konzentrierte sich auf junge Unternehmerinnen und Unternehmer, die klassisch gegründet oder einen Betrieb im Westerwaldkreis übernommen haben. Nach diesen vier abwechslungsreichen Serien war für die wfg-Geschäftsführerin schnell klar, was der Schwerpunkt in 2021 sein soll:

„In den nunmehr knapp drei Jahren als Geschäftsführerin der wfg, habe ich viele Geschichten von bemerkenswerten Unternehmerinnen gehört und diese zum Teil auch schon persönlich kennengelernt. Ich bin sehr beeindruckt und es ist mir ein Anliegen diese „weibliche Seite“ der Westerwälder Wirtschaft sichtbarer zu machen“, beginnt Katharina Schlag die Vorstellung der diesjährigen Reihe.
Unter der Überschrift „Wäller Spitzen“ werden zwölf Unternehmerinnen und ihre Geschichten vorgestellt. Schlag erläutert weiter, dass ihr aufgefallen sei, dass Frauen seltener „die Bühne“ suchen um sich, ihr Unternehmen und ihre Kompetenzen zu zeigen. Da setze die Idee an und biete eine Plattform, um sich sichtbarer zu machen.

Ein weiterer Grund für den Fokus auf die „Spitzen“ ist, dass in Unternehmenspräsentationen oft die Produkte und deren Leistungsfähigkeit im Zentrum stehen. Allerdings sind die Menschen, und insbesondere die Führungskräfte, ein wesentlicher, prägender Faktor für die Stimmung, das Herz und die Seele des Betriebes und geben ihm ein Gesicht. Auch für potentielle Fachkräfte sind das Miteinander im Unternehmen sowie die Unternehmenskultur inzwischen ein wichtiges Entscheidungskriterium, bei der Wahl des zukünftigen Arbeitgebers.

„In der Sendereihe bei wwtv stehen diesmal die Unternehmerinnen im Fokus, allerdings werden unter der Überschrift „Wäller Spitzen“ auch weitere Führungspersonen für unsere Medien, also unseren Blog, Facebook, Instagram und LinkedIn, portraitiert. Ein Aspekt wird dabei auch sein, dass z.B. Führungskräfte, die in Wohn- und Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern, Verwaltungen oder Verbänden Verantwortung übernehmen, nicht als Unternehmer oder Unternehmerinnen bezeichnet werden, sich aber in ihren Aufgaben und Herausforderungen oft gar nicht unterscheiden“, führt Frau Schlag weiter aus.
Die Sendereihe mit Unternehmerinnen ist bis auf einen Platz besetzt, aber Personen, in erster Linie aus den vorgenannten Bereichen, die aus ihrem Führungsalltag berichten möchten, können sich gerne an Marvin Kraus, 02602 124-333, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. wenden.

Alle Folgen der vergangenen Reihen „100 Sekunden WW“, „Zukunft Handwerk“ und „Gute GründeR“ können kostenfrei auf dem YouTube Kanal der Wirtschaftsförderungsgesellschaft wfg Westerwaldkreis angesehen werden.

Trauer um Joachim Hörster

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Die CDU im Rhein-Lahn-Kreis und im Westerwald trauert um Joachim Hörster, der am 30. Dezember 2020 im Alter von 75 Jahren nach längerer Krankheit verstorben ist.

Über 26 Jahre lang vertrat er die Bürgerinnen und Bürger im Westerwaldkreis und Rhein-Lahn-Kreis als Abgeordneter für den Wahlkreis Montabaur im Deutschen Bundestag. Als Parlamentarischer Geschäftsführer von 1992-2000 (davon 1994-98 Erster Parlamentarischer Geschäftsführer) der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und als Vorsitzender der Landesgruppe Rheinland-Pfalz der CDU/CSU-Bundestagsfraktion von 1995 bis 2013 und Sprecher der Landesgruppen-Vorsitzenden von 2009-2013 sowie als Vorsitzender des Vermittlungsausschusses von 2002-2009 nahm er über lange Jahre Schlüsselaufgaben für die Funktionsfähigkeit unserer parlamentarischen Demokratie wahr. Von 1995 bis 2011 war er Vorsitzender der Deutschen Vereinigung für Parlamentsfragen. Hohes internationales Ansehen erwarb er sich als Vizepräsident und Leiter der deutschen Delegation in der Parlamentarischen Versammlung des Europarats von 2005 bis 2013 und als Vorsitzender der Parlamentariergruppe für die Arabischsprachigen Staaten des Nahen Ostens von 2002 bis 2013.

Dr. Andreas Nick MdB, Hörsters Nachfolger als Wahlkreis-Abgeordneter und CDU-Kreisvorsitzender im Westerwald, erklärte: „Joachim Hörster hat sich um unser Land und um unsere Heimat bleibende Verdienste erworben. Er hat seine politische Arbeit stets als Dienst verstanden, als Dienst an den Menschen und unserer Heimat, als Dienst vor allem an der Sache und für unser Land. Für mich persönlich war er über fast vier Jahrzehnte zentraler Wegbegleiter und kluger Ratgeber, politisches Vorbild und wirklicher Freund. In seiner Nachfolge zu arbeiten, war mir stets besondere Ehre und bleibende Verpflichtung.“

Joachim Hörster wurde 1945 in Lautzenbrücken geboren. 1965 trat er in die CDU ein und war von 1969-1973 Kreisvorsitzender der Jungen Union im Oberwesterwald. Nach dem Jura-Studium in Mainz und Freiburg wurde er 1972 mit 27 Jahren zum ersten Bürgermeister der neu gebildeten Verbandsgemeinde Westerburg gewählt. Von 1974 bis 1994 gehörte er dem Westerwälder Kreistag an, von 1983 bis 1991 als Fraktionsvorsitzender der CDU. Von 1983 bis 1987 war er Mitglied des rheinland-pfälzischen Landtags. Von 1993 bis 2005 war er Bezirksvorsitzender der CDU Koblenz-Montabaur.

Auch Matthias Lammert blickt auf eine sehr gute Zusammenarbeit und viele Projekte, die er gemeinsam mit Joachim Hörster erfolgreich umgesetzt hat, zurück. „Joachim Hörster hatte die Interessen des Rhein-Lahn Kreises immer im Blick und war für sein verlässliches Wort über die Parteigrenzen hinaus beliebt und anerkannt“. Darüber hinaus schaut Matthias Lammert mit Lob und Anerkennung auf die Arbeit von Joachim Hörster als Bezirksvorsitzender der CDU Koblenz-Montabaur zurück: „Von 1993 bis 2005 war Joachim Hörster an der Spitze des Bezirks und leistete hervorragende Arbeit. Als einer seiner Nachfolger bin ich stolz auf sein nachhaltiges Engagement in unserer Partei“

Joachim Hörster wurde 1997 mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet, 2014 erhielt er das Offizierkreuz des ungarischen Verdienstordens. 2015 hat die CDU Westerwald Joachim Hörster die Konrad-Adenauer-Gedenkplakette für besondere Verdienste um den Westerwald verliehen.

Abschließend erklärten Andreas Nick und Matthias Lammert im Namen der beiden CDU-Kreisverbände: „Wir verneigen uns in tiefer Trauer und großer Dankbarkeit vor einer großartigen politischen Lebensleistung und vor einem besonderen Menschen. Wir werden Joachim Hörster ein ehrendes Andenken bewahren. Unsere Anteilnahme gilt seiner Familie."

Senioren waren im Advent nicht vergessen

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HÖHR-GRENZHAUSEN In diesem Jahr ist vieles anders und allen fällt es schwer, in Weihnachtsstimmung zu kommen, das gemeinsame Singen fällt aus. Aber auch Schönes passiert. Die Bewohner des Seniorenzentrums Bethesda hatten spontan Besuch von Pfarrerin Christ und den Kirchenkindern der evangelischen Kirche. Als Engel verkleidet sprühten und malten die Kinder vor dem Tannenbaum am Haupteingang. Einige Bewohner schauten vom Fenster und Eingang zu und hatten große Freude daran.

Lehrer und Schüler der siebten Klassen des Kannenbäcker Gymnasiums in drei Arbeitsgruppen Weihnachtskarten für alle Bewohner. Frau Heim hat dieses Geschenk für unsere Bewohner überreicht. Die nächste Überraschung kam von der Schillerschule Höhr -Grenzhausen. Auch dort waren die Kinder in den Arbeitsgruppen unter Leitung von Frau Hoblea, Frau Kanicok und Frau Krätz richtig fleißig. Es wurden Engel, Rentiere, Schneemänner, Nikoläuse und Weihnachtskarten gebastelt.

Mobiles Weihnachtskonzert

Am 18.Dezember machte Markus Fischer sich als Nikolaus mit seinem Engel Melanie Gisch auf den Weg und gab ein Weihnachtskonzert vor dem Seniorenzentrum Bethesda.

Die Bewohner waren begeistert, es wurde sofort mitgeschunkelt. Das mobile Konzert hat alle begeistert, daran merkt man „Mit Musik geht alles leichter.“ In der Dunkelheit kam der beleuchtete und weihnachtlich dekorierte Wagen richtig gut zur Geltung. „Jingle Bells“ in einer modernen Version begeisterte alle.

Seniorenzentrum Bethesda

ISR Vorstands- und Beraterteam traf sich zum digitalen Austausch

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Themenschwerpunkt „Gewerbeschau 2021“

Die ISR-Windhagen e.V. gehört mit über 220 Mitgliedern zu den größeren Gewerbevereinen im Norden des Landkreises Neuwied.

Im Rahmen der digitalen Sitzung, an der Mitglieder des Vorstandes und des Vorstands-Beraterteams teilnahmen, konnten verschiedene Themen zum Jahresende beraten werden.

Ob, und wenn ja in welchem Umfang die geplante Gewerbeschau Ende April 2021 stattfinden kann, ist heute noch nicht absehbar. „Wir arbeiten aber daran, eine Gewerbeschau – möglicherweise auch im kleineren Umfang – durchzuführen, denn sie könnte für einige Gewerbetreibenden eine wichtige Unterstützung nach dem Lockdown sein, so Martin Buchholz der 1.Vorsitzende des Vereins.

Die Sitzungsteilnehmer folgten dem Vorschlag aus Reihen der Berater, zunächst eine Mitgliederbefragung zu dem Thema durchzuführen. Das Vorstands- und Beraterteam wird sich im Januar wieder treffen, um die Beratungen zur Gewerbeschau – aber auch zu weiteren Aktivitäten – fortzusetzen.

Die ISR Windhagen e.V. wünscht alles Gute für 2021.

Klaus Kux in den Ruhestand verabschiedet

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Werkleiter war fast 50 Jahre im Dienste der Stadt

Bendorf. Er erinnert sich noch an die Zeiten, als in der Stadtverwaltung mit Schreibmaschine und Matrizen gearbeitet wurde und DDR-Bürger bei Westbesuchen ins Sozialamt kamen – kein Wunder: Klaus Kux war fast 50 Jahre lang bei der Stadt Bendorf beschäftigt und hat dabei einige technische und politische Entwicklungen mitbekommen.

Nun wurde der Leiter der Stadtwerke und Geschäftsführer der Rheinhafen GmbH sowohl im Stadtrat als auch bei einer kleinen Feierstunde in der Verwaltung in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

Seine Lehrzeit begann er 1971 im Alter von 14 Jahren. Nach den Angestelltenlehrgängen I und II war er zunächst zwei Jahre bei Ordnungsamt, dann drei Jahre beim Sozialamt tätig.

Im Jahr 1980 erfolgte der Wechsel zu den Stadtwerken, wo er bereits ein Jahr später die stellvertretende Werkleitung übernahm – eine Position, in der er sich eine umfassende Expertise aneignen konnte.

Von 2008 bis heute war er Werkleiter und gleichzeitig Geschäftsführer der Rheinhafen Bendorf GmbH.

Rathauschef Kessler lobte Kux als Mann der klaren Worte und schnellen Entscheidungen: Sie haben die Stadtwerke souverän mit großem Fachwissen und Engagement geleitet und waren als Werkleiter auch bei den Bürgerinnen und Bürgern sehr beliebt.“

Auch habe er stets ein gutes Gespür im Umgang mit den Kollegen aus den unterschiedlichsten Bereichen bewiesen.

Kessler ist dankbar, dass der Sayner der Stadtverwaltung im nächsten Jahr noch zeitweise für den Übergang zur Verfügung steht, damit ein guter Wissenstransfer gelingt.

Und auch Klaus Kux ist eigentlich ganz froh darüber, dass sein Abschied aus der Verwaltung nicht ganz abrupt, sondern schrittweise kommt: „Nach so einer langen Zeit ist die Arbeit bei der Stadt neben der Familie auch ein Stück Lebensinhalt geworden.“

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