Montag, 02. August 2021

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Andreas-Hahn-Stiftung finanziert C-Eye II PRO

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Vallendar im Mai 2021. Erneut hat die Andreas-Hahn-Stiftung die BDH-Klinik Vallendar mit einer großzügigen Spende bedacht. Sie übernimmt in vollem Umfang die Kosten für ein im Dezember 2020 erworbenes C-Eye II PRO. Das medizinische Gerät macht von der Blickverfolgungstechnologie Gebrauch und wird in der logopädischen Abteilung der BDH-Klinik eingesetzt.

Bei der offiziellen Übergabe des C-Eye II PRO Anfang Mai bedankten sich der Geschäftsführer Thomas von Kessel, der Ärztliche Direktor Dr. Guido Ketter, Michael Gombert, der Leiter der Logopädie, und Dr. Cathrin Koch, die Leiterin der Therapie, bei Stiftungsgründer Alfred Hahn und seiner Frau ganz herzlich für die Finanzierung. Das technische Gerät im Wert von 15.000 Euro kommt im Bereich Unterstützte Kommunikation bereits häufig zum Einsatz. Mitte Oktober 2020 hatten Vertreter des polnischen Unternehmens AssisTech es der BDH-Klinik Vallendar zunächst als Leihgabe zur Verfügung gestellt. Die BDH-Klinik war das erste Krankenhaus in Deutschland, an das dieses Gerät ausgeliefert wurde.

Bei einer Präsentation des C-Eye II PRO durch Logopädin Aische Nowak konnte sich das Ehepaar Hahn einen guten Eindruck von dessen Funktionsweise verschaffen. Das medizinische Gerät nutzt die Blickverfolgungstechnologie bei der Beurteilung des Bewusstseinszustands von Patienten und ihrer Rehabilitation. In der BDH-Klinik wird es bei Patienten mit Hirnverletzungen jeglicher Art, insbesondere mit aus dem Koma erwachten Patienten, die das volle Bewusstsein noch nicht wiedererlangt haben, wie auch bei Patienten mit minimalem Bewusstsein (auch diagnostiziert als Patienten im vegetativen Zustand) eingesetzt.

Dank der langjährigen Kooperation mit der Andreas-Hahn-Stiftung ist es der Vallendarer Fachklinik für neurologische Rehabilitation immer wieder möglich, technologische Innovationen anzuschaffen und einzusetzen. Die Stiftung unterstützt in erster Linie Institutionen in der Region, die sich um junge Wachkoma- und Neurologiepatienten kümmern. 1996 hatte Alfred Hahn sie nach dem Unfalltod und einem vorausgegangenen Wachkoma seines Sohnes Andreas gegründet. Auf der Webseite www.andreas-hahn-stiftung.de können sich Interessierte ausführlicher über die Stiftung informieren. Spenden sind über das Spendenkonto „Andreas-Hahn-Stiftung“ bei der Sparkasse Koblenz (IBAN: DE39570501200004014700, BIC: MALADE51KOB) möglich.

Straßenausbaubeiträge

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Dr. Jan Bollinger (AfD) kritisiert erneuten Fall von Abzocke durch Straßenausbaubeiträge in Arzbach (Westerwald): unsozial und bürgerfeindlich!

Laut Presseberichten werden einigen Anwohnern in Arzbach (Westerwald) durch den Straßenausbau der Straße „Am Rotlöffel“ Kosten von durchschnittlich 35.000 € entstehen, die sie dann als Einmalbetrag zahlen müssen. Für den AfD-Abgeordneten Dr. Jan Bollinger aus Neuwied ist dies ein neuer Fall von ungerechtfertigter Abzocke durch Straßenausbaubeiträge:

Dr. Jan Bollinger, 1. stellvertretender Vorsitzender der AfD-Fraktion im Landtag von Rheinland-Pfalz: „Der Fall zeigt exemplarisch, wie unsozial und bürgerfeindlich das System der Straßenausbaubeiträge ist. Wegen Fällen wie diesem haben wir uns 2018 als erste Landtagsfraktion in Rheinland-Pfalz für die vollständige Abschaffung der Straßenausbaubeiträge eingesetzt und hierzu einen Gesetzentwurf vorgelegt.“

Dr. Jan Bollinger weiter: „Statt der vollständigen Abschaffung der Straßenausbaubeiträge haben die Ampel-Fraktionen beschlossen, dass die Kommunen in Rheinland-Pfalz bis 2024 flächendeckend auf das System der wiederkehrenden Beiträge umstellen sollten. Bei wiederkehrenden Beiträgen entfallen zwar hohe Einmalzahlungen, weil die Straßenausbaukosten stets auf alle Immobilien einer Abrechnungseinheit umgelegt werden. Doch wiederkehrende Beiträge führen im Durchschnitt zu einem höheren Anliegeranteil und einem geringeren Gemeindeanteil. Das hat ein von uns in Auftrag gegebenes Gutachten des wissenschaftlichen Dienstes des Landtags ergeben. Damit sind wiederkehrende Beiträge auf Dauer teurer für die Bürger.

Gegen die Einführung wiederkehrender Beiträge laufen zudem diverse Klagen u.a. in Erpel im Landkreis Neuwied und Wissen im Landkreis Altenkirchen und ist eine (weitere) Klage in Osthofen (Rheinhessen) geplant. Die Rechtsunsicherheit lässt ebenfalls zweifeln, ob wiederkehrende Beiträge die Lösung für Arzbach sind und ob sie sich schnell verwirklichen lassen.“ Für Dr. Jan Bollinger wäre es auch für den Fall Arzbach die beste Lösung, die Straßenausbaubeiträge ganz abzuschaffen. Dabei ist die AfD gerne behilflich: „Wir unterstützen auch Initiativen aus der Bürgerschaft und haben erst kürzlich die Bürgerinitiative Wissen bei einer Klage gegen die wiederkehrenden Straßenausbaubeiträge in der Stadt Wissen unterstützt.“

Die Naspa Stiftung fördert Projekte in der Region

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Im Westerwaldkreis erhalten 17 Vereine und Initiativen finanzielle Unterstützung von insgesamt 25.050,00 Euro

Wiesbaden, Mai 2021

Eine Fördermittelübergabe ohne Feierstunde – in der Pandemie ist das fast schon zur Normalität geworden. Bereits zum dritten Mal hat die Naspa Stiftung einen symbolischen Scheck an Achim Schwickert, den Landrat des Westerwaldkreises, übergeben. „Es ist sehr schade, dass wir die vielen ehrenamtlichen Helfer auch dieses Mal nicht persönlich hier begrüßen können – gerne hätte ich ihnen direkt dafür gedankt, dass sie sich so unermüdlich für unsere Gesellschaft, für die Menschen, für die Region einsetzen“, so Schwickert. „Aber natürlich freue ich mich sehr, dass sie gerade in diesen schwierigen Zeiten Unterstützung durch die Naspa Stiftung bekommen.“

Die Naspa Stiftung fördert jedes Jahr rund 500 Projekte von Vereinen und gemeinnützigen Organisationen in ihrem Geschäftsgebiet, seit der Gründung 1990 hat sie insgesamt mehr als 19 Millionen Euro dafür gespendet. Günter Högner, Vorstandsvorsitzender der Naspa und der Naspa Stiftung, dankte den Vereinen ebenfalls: „Gerade jetzt ist ehrenamtliches Engagement so wichtig. Wir können es gar nicht hoch genug anerkennen, was Sie für die Gesellschaft leisten.“ Die Naspa Stiftung sehe es als Beitrag ihrer gesellschaftlichen Verantwortung an, die Arbeit der Vereine mit Spenden zumindest etwas zu erleichtern, so Högner.

Auch in Zukunft wird die Naspa Stiftung das Ehrenamt in der Region fördern – es lohnt sich für alle Vereine in der Region, sich zu bewerben. „Es liegt uns am Herzen, dass gute Ideen umgesetzt werden können“, betonte Högner. „Deshalb freuen wir uns über jede Bewerbung!“

Insgesamt 17 Vereine und Organisationen im Westerwaldkreis erhalten Zuschüsse von insgesamt 25.050,00 Euro, damit sie ganz konkreten Projekte umsetzen können. Die Spendenempfänger sind:

  • Turn- und Sportverein 1846/1919 e.V. Hachenburg
  • TC Siershahn e.V.
  • Fata Morgana e.V., Westerburg
  • DLRG Ortsgruppe Montabaur e.V.
  • Wäller Helfen e.V., Oberroßbach
  • Verein der Freunde und Förderer der Liebfrauenkirche Westerburg e.V.
  • Tonbergbauverein Westerwald e.V., Siershahn
  • Chorverband Westerwald e.V., Ruppach-Goldhausen
  • Initiative "Treffpunkt Kleines Museum", Nistertal
  • Tanz-Sport-Gemeinschaft Westerwald -Mittelrhein e.V., Selters
  • Förderverein katholischer Kindergarten Herz-Jesu Siershahn e.V.
  • Ute Maria Lerner für „From Soul to Soul“ - kulturelles Outdoorevent in Müschenbach
  • Waldritter-Westerwald e.V., Willmerod
  • Ev. Dekanat Westerwald, Fachbereich Erwachsenenbildung, Westerburg
  • DLRG Bezirk Westerwald-Taunus e.V.
  • SC Union 1952 Berod/Wahlrod e.V.
  • Musikverein Hundsangen e.V.

In der Region, für die Region: Die Naspa Stiftung „Initiative und Leistung“

  • 1990 aus Anlass des 150-jährigen Bestehens der Nassauischen Sparkasse gegründet
  • Seitdem über 19 Mio. Euro für Sport-, Kultur- und soziale Projekte gespendet
  • Fast 12.500 Initiativen und Projekte im gesamten Naspa-Geschäftsgebiet gefördert
  • Über 26,5 Mio. Euro aktuelles Stiftungsvermögen

Westerwälder Holztage digital 10. bis 11. September 2021

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Jetzt mitmachen und Aussteller werden!

Region Westerwald. Die Westerwälder Holztage werden federführend von den Landkreisen Neuwied, Altenkirchen und dem Westerwaldkreis unter dem Dach der Gemeinschaftsinitiative „Wir Westerwälder“ veranstaltet. In diesem Jahr wird die Veranstaltung Corona-bedingt zum ersten Mal als digitaler Event durchgeführt. Wie bereits bei den vergangenen beiden Live-Veranstaltungen steht auch dieses Jahr das Thema „Heimisches Holz“ im Vordergrund. „Mit diesem zeitgemäßen digitalen Angebot möchten wir allen heimischen Unternehmen eine Plattform zur Unternehmens-Präsentation und den Bürgerinnen und Bürgern eine Möglichkeit zum Informationsaustausch bieten“, so die drei Westerwälder Landräte Dr. Peter Enders (Kreis Altenkirchen), Achim Hallerbach (Kreis Neuwied) und Achim Schwickert (Westerwaldkreis).

„Zukunft. Holz" ist der Rahmen, unter dem regionale Unternehmen und Institutionen eine zukunftsgerichtete digitale Plattform finden, die viele Möglichkeiten zum Informationsaustausch und zur Netzwerkbildung bietet. Ein weiteres Schwerpunkthema wird der Fachkräftemangel / die Fachkräfteentwicklung und die Ausbildung in der Holzbranche sein, hier geht es z.B. um ein Online-Ausbildungs- & Stellenportal sowie eine digitale Vernetzung von Schülern, Schulen, Unternehmen und Institutionen. Darüber hinaus finden Bürgerinnen und Bürger ein spannendes Angebot an digitalem Content wie das Gewinnspiel mit dem digitalen Erlebnis „Wald 360°“ und eine umfangreiche Mediathek.

Aussteller werden! Die Digitale Plattform der Westerwälder Holzbranche.

„Nutzen Sie als Unternehmen Ihre Möglichkeiten sich umfangreich zu präsentieren und profitieren Sie von Kontakten zu anderen Unternehmen sowie Fachkräften und Schülern,“ so Sandra Köster, Vorständin der Initiative Wir Westerwälder.

Die Vorteile als Aussteller sind:

>          Zukunftsgerichtete digitale Plattform zum Informationsaustausch

>          Vernetzung der Top-Unternehmen aus der Holzbranche

>          Auszubildende und Mitarbeiter gewinnen

>          Hohe Aufmerksamkeit und Reichweite

>          Mehr Kundenkontakte

>          Gute Suchmaschinenplatzierung

Was darf’s sein – Basic, Plus oder Premium?

Drei verschiedene Ausstellerpakete stehen „Zukunft. Holz“-interessierten Unternehmen, Gewerbetreibenden und Dienstleistern zur Verfügung sich als Aussteller an den Holztagen und darüber hinaus zu präsentieren. Mehr Informationen und die Möglichkeit sich anzumelden findet man auf der neuen Informationsplattform unter www.westerwald-holztage.de

Die Agentur HEAD. Marketing begleitet das Projekt „Westerwälder Holztage digital“ in organisatorischer Form und berät interessierte Unternehmen gerne über individuelle Möglichkeiten, die die zukunftsgerichtete digitale Plattform und das Event bieten.

Ihre Ansprechpartner in der Wir Westerwälder Geschäftstelle:

Wir Westerwälder
Sandra Köster / Myriam Hatzmann
Königsberger Straße 40
56269 Dierdorf

Tel.:           02689 / 959 29 -40
Fax.:          02689 / 959 29 -49

E-Mail:      Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Eheleute Hurler feiern eiserne Hochzeit im Seniorenzentrum Bethesda

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HÖHR-GRENZHAUSEN 65 Jahre leben sie nun schon glücklich miteinander, das letzte davon gemeinsam im Seniorenzentrum Bethesda. Am 21. April feierten die Eheleute Ottilie (86) und Hans Hurler (87) Jahre ihre eiserne Hochzeit.

Viele Gratulanten kamen an diesem Tag zu Besuch, darunter auch Stadtbürgermeister Michael Thiesen. Mit Blumen für die Dame und zwei guten Tröpfchen gratulierte er den Jubilaren.

Viel gab es zu erzählen über Erlebtes und Vergangenes. Sie lernten sich auf der Kirmes in Rhens kennen und Hans Hurler musste sich schon ins Zeug legen, um seine Ottilie für sich zu gewinnen.

Das Paar ist viel gereist und gewandert. Besonders gerne ging es in die Berge nach Südtirol oder nach Polen und Thüringen zur Jagd. Hans Hurler war passionierter Jäger, Trophäen schmücken auch jetzt das Zimmer im Seniorenzentrum.

Zum Abschied war man sich einig: „Wir sehen uns in fünf Jahren zur Diamantenen Hochzeit wieder“.

Das Jubelpaar war sehr gerührt über die Aufmerksamkeit zu ihrem Ehrentag und bedankte sich ganz herzlich für die lieben Worte aller Besucher und die Geschenke des Hauses, die stellvertretend von Pflegedienstleiterin Daniela Kneip überreicht wurden.

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