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Ideenreichtum wird belohnt – Großer Preis des Mittelstandes für die wfg

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„Eine Wirtschaftsförderung, die sich nicht auf ihren Lorbeeren ausruht“ – so lautet die Überschrift der Jury-Begründung für die Auszeichnung der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Westerwaldkreis mbH (wfg) als „Kommune des Jahres“, einer Sonderkategorie beim Großen Preis des Mittelstandes.

Mit einer feierlichen Auszeichnungsgala unter dem Motto „Nachhaltig wirtschaften“ ging am 19. Oktober 2019, in Anwesenheit von rund 500 Gästen aus allen 16 Bundesländern im Hotel Maritim in Würzburg der 25. Wettbewerb um den „Großen Preis des Mittelstandes 2019“ zu Ende. Es wurden bundesweit insgesamt 5.399 kleine und mittelständische Unternehmen sowie wirtschaftsfreundliche Kommunen und Banken von mehr als 1.400 Institutionen nominiert - darunter auch die wfg, die bereits 2014 als „Takt- und Ideengeber einer Region“ in dieser Kategorie als Preisträger in Rheinland-Pfalz ausgezeichnet wurde.

„Diese Auszeichnung jetzt als „Premier-Kommune des Jahres“ auf Bundesebene zu erhalten, macht mich stolz und glücklich. Es ist eine schöne Wertschätzung für das ganze Team, aber auch für die vielen Partner –angefangen bei den Kollegen im eigenen Haus, über die Kammern, die Agentur für Arbeit, die Kreishandwerkerschaft sowie weitere wirtschaftsnahe Institutionen bis zu unseren Gesellschaftern, den politischen Gremien und den Nachbarlandkreisen - mit denen wir uns gemeinsam für die Stärkung des Westerwaldkreises und der ganzen Region Westerwald einsetzen“, freut sich wfg-Geschäftsführerin Katharina Schlag, die den Preis mit ihrem Team in Würzburg in Empfang nahm.

Service, Flexibilität, Kreativität und Kooperation stehen bei der wfg im Mittelpunkt. Die Leidenschaft für das Netzwerken, das Gehen unkonventioneller Wege, die Umsetzung kreativer Ideen und die Zusammenarbeit der motivierten Mannschaft, sowie die dadurch erzielten Ergebnisse in der Region, waren überzeugende Argumente für die sieben Mitglieder der Abschlussjury.

Über diese lobenden Worte freut sich auch Landrat Achim Schwickert: „Es ist nicht selbstverständlich, dass die Arbeit einer regionalen Wirtschaftsförderung mit inzwischen mehreren Preisen ausgezeichnet wird. Diese Tatsache freut uns, denn es ist eine Bestätigung für die vor 50 Jahren getroffene Entscheidung und deren Fortführung. Außerdem ist diese ausgezeichnete Dienstleistung ein starkes Signal für Wäller Unternehmer und die, die es werden wollen, die gleichzeitig der positiven Wahrnehmung der Region Westerwald zu Gute kommt.“


Weitere Hintergrundinformationen zum Großen Preis des Mittelstandes finden Sie unter: https://www.mittelstandspreis.com/wettbewerb/

Energiekosten sparen und das Klima schützen – Informatives Unternehmerfrühstück

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Der Klimawandel ist in aller Munde und Überlegungen, wie Ressourcen und Energie nachhaltig und effizient genutzt – im besten Falle sogar eingespart – werden können haben Hochkonjunktur. Noch relativ wenig Beachtung findet dabei das Thema der gezielten Abwärmenutzung. Abwärme ist Wärme, die in Produktionsprozessen wie beispielsweise der Keramikherstellung entsteht und an die Umgebung abgeben wird. Diese bietet, wenn sie nicht ungenutzt bleibt, sondern aktiv genutzt wird, vor allem bei industriellen Prozessen, aber auch in Werkstätten und Büroräumen, großes Potenzial zur Steigerung der Energieeffizienz. Auch die finanziellen Einsparmöglichkeiten sind teils beachtlich.

Daher stand das diesjährige Unternehmerfrühstück, zu dem die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Westerwaldkreis gemeinsam mit der Energieagentur Rheinland-Pfalz und der Firma Römertopf, nach Ransbach-Baumbach eingeladen hatte, unter der Überschrift „Zum Fenster raus? Oder die Abwärme im Betrieb effizient nutzen? Energiekosten einsparen und das Klima schützen“.

Den ersten Impuls gab Rainer Mutschler-Burghard vom TÜV Rheinland Industrie Service mit seinem Vortrag „Abwärmenutzung in Industrie und Gewerbe – Möglichkeiten und Voraussetzungen“. Mit zahlreichen Praxisbeispielen zeigte er die unterschiedlichen Anwendungsfelder, bei denen eine Abwärmenutzung oder Wärmerückgewinnung möglich und in jeder Hinsicht lohnenswert ist. Denn Unternehmen, die ihre Abwärme effizient nutzen, schützen nicht nur das Klima, sondern senken auch ihre Energiekosten. Mutschler-Burghard verdeutlichte in seinem Vortrag, dass sich Investitionen in diesem Bereich häufig schon nach wenigen Jahren amortisieren und sich positiv auf das Betriebsergebnis auswirken.

Im Anschluss erfuhren die gut 30 Besucher von Peter Müller, Regionalreferent Westerwald bei der Energieagentur Rheinland-Pfalz, welche Auswirkungen des Klimawandels auch bei uns bereits deutlich spürbar sind und welche Handlungsmöglichkeiten Industrie- und Gewerbebetriebe besitzen, um aktiv zum Klimaschutz beizutragen. Darüber hinaus gab er einen Überblick über die aktuelle Fördermittellandschaft, insbesondere über Zuschüsse in den Bereichen „Energieberatung für Unternehmen“, „Erneuerbare Energien“ und „Abwärmenutzung“. So werden beispielsweise Maßnahmen zur effizienten Nutzung von Abwärme im Bundesprogramm „Energieeffizienz in der Wirtschaft - Zuschuss“ mit bis zu 40 Prozent der förderfähigen Investitionskosten bezuschusst.

Das Angebot einer kostenfreien Erstberatung stellte anschließend seine Kollegin, Stefanie Weber, Referentin Energieeffizienz in Unternehmen bei der Energieagentur Rheinland-Pfalz, vor. Der Energiecheck ist ein erster Schritt zu mehr Energieeffizienz im Betrieb, bei dem ein professioneller Energieberater vor Ort erste Hinweise zu Energieeinsparmöglichkeiten und möglichen Förderprogrammen gibt. Anmeldungen für einen kostenfreien Energiecheck nimmt die Energieagentur Rheinland-Pfalz telefonisch (0631/34371141) oder per E-Mail ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) entgegen.

Last but not least, stellte Gastgeber Frank Gentejohann sein Unternehmen und die vielseitige Produktpalette – die nicht nur den Römertopf umfasst – vor. Dem Geschäftsführer lag es vor allem am Herzen auf die echte Nachhaltigkeit hinzuweisen, die von der Firma gelebt wird: Produktion im Westerwald, mit Ton aus Ransbach-Baumbach, Mitarbeitern aus der Region und Verpackungen aus der unmittelbaren Nachbarschaft. Diese Form der regionalen Wertschöpfung beeindruckte nicht nur wfg-Geschäftsführerin Katharina Schlag, die durch die Veranstaltung führte.

Bei der abschließenden Betriebsbesichtigung konnten die Gäste erleben, wie der in fast jedem Haushalt befindliche Römertopf hergestellt wird und dieses Unternehmen mit einer energieintensiven Produktion den Herausforderungen im Bereich Energie- und Ressourceneffizienz begegnet.

Die Vorträge zur Veranstaltungen finden Interessierte unter: www.wfg-ww.de

B 413 am 09. November voll gesperrt

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Am Samstag, 09. November findet im Forstrevier der Märkerschaft Dierdorf in der Zeit von 09:00 Uhr bis 13:30 Uhr eine Drückjagd zur Reduzierung des Schwarzwildbestandes statt. Während dieses Zeitraumes wird aus Gründen der Verkehrssicherheit die B 413 zwischen den Einmündungen zur L 258 und zur L 266 (Abzweig hinter Kleinmaischeid) vorsorglich voll gesperrt. Die Umleitungsstrecke über die L 258 bis zum Kreisel an der Autobahnanschlussstelle Dierdorf und von dort über die L 266 parallel zur Autobahn zurück zur B 413 (und umgekehrt) wird entsprechend ausgeschildert.

SPD-Kreisverband Neuwied für Sven Lefkowitz bei Landtagswahl 2021

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In voraussichtlich 19 Monaten finden die Wahlen zum 18. Landtag in Rheinland-Pfalz statt. Der genaue Wahltag wird noch von der Landesregierung festgelegt.

NEUWIED/PUDERBACH/DIERDORF. Sven Lefkowitz, der die SPD-Fraktion im Neuwieder Stadtrat seit 2012 führt und die Politik vor Ort von der Pike auf kennt, folgte im Juni dieses Jahres Fredi Winter in den Mainzer Landtag und vertritt dort den Wahlkreis 4, zu dem die Stadt Neuwied sowie die Verbandsgemeinden Puderbach und Dierdorf gehören. Dies soll auch in der Zukunft so bleiben, wie der Vorstand des SPD-Kreisverbandes Neuwied mit einer Empfehlung an seine Genossinnen und Genossen für die nächste Wahlkreiskonferenz in seiner jüngsten Sitzung beschlossen hat. Auf der genannten Konferenz, die voraussichtlich im Frühjahr nächsten Jahres stattfinden wird, muss Lefkowitz dann formal als SPD-Direktkandidat für den Wahlkreis 4 bestätigt werden.

„Sven Lefkowitz hat das Mandat hoch motiviert übernommen und füllt dieses seitdem mit großer Arbeitsbereitschaft und Tatkraft aus. Seine Leidenschaft für Politik, sein Einsatz und seine Bereitschaft sich für das Wohl der Bürgerinnen und Bürger zu engagieren, macht uns sicher, dass er die beste Wahl als Abgeordneter für den Wahlkreis 4 ist“, so der Vorsitzende des SPD-Kreisverbandes Neuwied, Fredi Winter. Wie der Kreisvorsitzende weiter ausführt, kann sich Lefkowitz der Unterstützung des Kreisverbands sicher sein: „Geschlossen stehen wir hinter Sven, wie unser Empfehlungsbeschluss des Vorstands beeindruckend zeigt. Bis zur Landtagswahl 2021 werden wir alles geben, damit er auch in der kommenden Wahlperiode politischer Vertreter und Ansprechpartner für die Menschen in unserer Heimatregion sein wird.“

Sven Lefkowitz, gelernter Altenpfleger und Sozial-Betriebswirt (FWIA), ist seit 25 Jahren Mitglied im Neuwieder Stadtrat, davon seit sieben Jahre dort an der Spitze der Fraktion, zudem seit zehn Jahren im Neuwieder Kreistag.

„Ich freue mich über das große Vertrauen der Kreis-SPD in meine Person und es wäre mir eine große Ehre die SPD bei der kommenden Landtagswahl als Direktkandidat im Wahlkreis 4 zu vertreten.“

SPD-Kreisverband Neuwied

Erfolgreiche Bendorfer Sportler ausgezeichnet

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Bürgermeister lobt großartige Leistungen

Bendorf. Sie haben in den letzten beiden Jahren Siege errungen, Bestleistungen aufgestellt und auf regionaler, nationaler oder sogar internationaler Ebene geglänzt: Am 17. Oktober wurden erfolgreiche Athletinnen und Athleten aus Bendorf für Ihre Leistungen bei der Sportlerehrung der Stadt ausgezeichnet.

Im großen Saal des Rathauses konnte Bürgermeister Michael Kessler neben den zu Ehrenden auch Vereinsvertreter und Mitglieder der Fraktionen willkommen heißen.

Als ehrenamtlich tätige Person, die sich in einem Bendorfer Sportverein besonders verdient gemacht hat, wurde Thomas Reckmann ausgezeichnet.

Der Erste Vorsitzende des Kegelsportvereins Stromberg e. V. ist seit nunmehr 50 Jahren im Kegelsport in vielen Bereichen ehrenamtlich tätig. Im Jahr 2014 zog er vom Niederrhein nach Bendorf und schloss sich dem Kegelsportverein Stromberg an. Er hat entscheidend mit seiner Erfahrung und seinem Wissen dazu beigetragen, dass sich der Kegelsportverein Stromberg zu einem Leistungsträger in der Region Rhein etabliert hat. Überdies ist er derzeit auch als Sportwart der Region Rhein auf Landesebene tätig.

In der Kategorie Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren gab es tolle Leistungen zu verzeichnen.

Katharina Wimmer vom Schachclub Bendorf siegte bei den Rheinland-Meisterschaften 2018 und 2019 und belegte außerdem bei den Rheinland-Pfalz Meisterschaften 2018 den zweiten Platz.

Julian Räk vom Turnverein Vallendar erreichte bei den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften 2018

den vierten Platz im Geräteturnen und überzeugte auch auf nationaler Ebene beim Deutschland-Cup 2018 und 2019.

Das Tanzpaar Emilija Bucel & Tom Andrae vom DJK Bendorf überzeugte mit dem zweiten Platz bei den TAF Westdeutschen Meisterschaften im Discofox und landete auch bei den Süddeutschen Meisterschaften auf dem Treppchen. In der TAF Discofox-Rangliste 2019 haben sie im Bereich Schüler / Jugend / Junioren die Tabellenführung übernommen.

Auch viele erwachsene Einzelsportler/innen haben in den vergangenen zwei Jahren überzeugt.

Rennfahrer Daniel Zils erreichte 2017 und 2018  den zweiten Platz bei der VLN Langstreckenmeisterschaft in seiner Klasse. Beim

46. ADAC Zurich 24-Stunden-Rennen 2018 auf dem Nürburgring wurde er Dritter in seiner Klasse, in diesem Jahr toppte er dieses Ergebnis noch und gewann das 24-Stunden-Rennen.

Aus der Bendorfer Schützengesellschaft

1844 e. V. wurden Peter Zell und Brigitte Paatsch ausgezeichnet. Beide nahmen an den Deutschen Meisterschaften im Auflagenschießen Luftgewehr 2017 teil, Brigitte Paatsch war überdies noch bei der

Landesverbandsmeisterschaft 2018 in ihrer Altersklasse erfolgreich und belegte Platz 3.

Marco Söhn vom Turnverein Vallendar 1878 e.V.erreichte sowohl bei den Nordrhein-Westfalen-Meisterschaften 2018 als auch bei den Deutschen Meisterschaften im Mehrkampf den dritten Platz.

Auch Isabella Steffes vom Kegelsportclub Stromberg kann mit ihrer Saison mehr als zufrieden sein: ihr gelang der Sieg bei den Regionsmeisterschaften 2019, Platz 2 bei den Rheinland-Pfalz Meisterschaften 2019 und der 18. Platz bei den Deutschen Meisterschaften 2019.

Eine richtige Trophäensammlerin ist Karateka Shirley Fernan. In der Altersklasse 56 bis 60 Jahre holte die vielfache Meisterin auch in den vergangenen beiden Jahren einen Titel nach dem anderen. Sie siegte 2017 bei den Official Irish International Open in Dublin, wurde 2017 und 2018 Deutsche Meisterin, gewann bei der RKV Landesmeisterschaft 2018 und 2019 und triumphierte beim Internationalen Cupe de Kayl in Luxembourg.

Von den European Masters Games 2019 in Turin gab es abermals erfreuliche Nachrichten für Shirley Fernan und ihren Heimatverein TV Güls: die Bendorferin wurde Europameisterin.

Als Mannschaft wurde die 1. Herrenmannschaft des Kegelsportvereins Stromberg ausgezeichnet.

Das Team um Dirk Schneider, Marco Steinbach, Klaus Schumacher, Markus Hübgen, Thomas Hübgen, Rainer Michels und Ersatzspieler Rene Schumacher ist 2017 in die Rheinland-Pfalz-Liga und 2018 in die 2. Bundesliga aufgestiegen.

Bei den Regionsmeisterschaften und den Rheinland-Pfalz-Meisterschaften 2019 gewann die Mannschaft den Titel. Bei den Deutschen Meisterschaften 2019 stand am Ende Platz 7 zu Buche.

Bürgermeister Kessler zeigte sich begeistert von den großartigen Erfolgen und der guten Vereinsarbeit in Bendorf. Er zollte den Athletinnen und Athleten seinen Respekt und überreichte ihnen jeweils eine Urkunde und den Bendorfer Wappenteller aus der Keramikwerkstatt Ludwig.

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