Montag, 25. Oktober 2021

Letztes Update:01:02:16 PM GMT

region-rhein.de

RSS

Sven Lefkowitz zu Besuch bei „Kunst im gARTen 2.0“

Drucken

Die Ausstellung „Kunst im gARTen“, die im letzten Jahr ihre Premiere feierte und durch großen Zuspruch getragen wurde, hatte nun ihre zweite Auflage. Bei diesem Ausstellungsformat wird die Vielfalt der Kunst in das natürliche Spannungsfeld des Gartens gesetzt. Der SPD-Landtagsabgeordnete Sven Lefkowitz überzeugte sich von der künstlerischen Vielfältigkeit und hat die Ausstellung als Laudator eröffnen.

LINZ. Edith Kaufmann, Ditha Rechert und Iris Sofia Birrenbach knüpften an den Erfolg des letzten Jahres an und stellten dieses Jahr erneut in einem facettenreichen und künstlerisch arrangierten Garten neue Installationen und Arrangements aus. Der Betrachter wurde in einem diesmal ganz anderen Umfeld bei der Präsentation völlig neuer Elemente und Installationen auf eine Entdeckungsreise geschickt und konnte eine ganze Bandbreite an Bildern mit unterschiedlichsten Motiven und verschiedenen künstlerischen Techniken bewundern. Dabei war es für die Künstlerinnen sehr wichtig, dass nicht sie selbst, sondern die Kunst und Lebenslust im Mittelpunkt dieser Veranstaltung zu stehen hatte. Die Künstlerinnen freuten sich zudem darüber, dass an beiden Tagen die Besucherzahlen die Erwartungen weit übertroffen haben. Sowohl bei der Vernissage wie auch der Finissage wurde die Darstellung der Kunstwerke durch verschiedene Künstler mit unterschiedlichsten Stilrichtungen musikalisch umrahmt.

Der SPD-Landtagsabgeordnete Lefkowitz machte in seiner Laudatio deutlich, dass die künstlerischen Tätigkeiten der drei Linzerinnen ein echter Glücksfall für alle Kunstinteressierten aus der ganzen Region sind: „Die wunderbare Ausstellung ‚Kunst im gARten‘ hat im letzten Jahr nicht nur den vielen Besucherinnen und Besuchern Spaß gemacht, sondern auch den Künstlerinnen. Sie haben sich erneut zusammengefunden, um wieder etwas Besonderes und in unserer Region Einzigartiges neu zu erschaffen.“

Im Vordergrund des künstlerischen Tuns der drei Linzerinnen steht das Ausdrücken und Mitteilen ihrer Kreativität und Lebenslust. Für Sven Lefkowitz ist dies ein besonderes Merkmal und von kultureller Bedeutsamkeit für die Region: „Das Engagement der kunstschaffenden Linzerinnen macht Lust auf das Eintauchen in eine neue Welt von Farben, Formen und Inspirationen. Dabei wird Raum für die eigene Wahrnehmung und das Empfinden durch den Betrachter gegeben.“

Durch den großen Zuspruch und Erfolg der Ausstellung „Kunst im gARTen“ lässt sich positiv auf die Zukunft blicken. „Die Arbeit von Edith Kaufmann, Ditha Rechert und Iris Sofia Birrenbach ist wertvoll und in ihrer Form einmalig. Ich freue mich schon auf das zukünftige künstlerische Wirken der Künstlerinnen und bin glücklich und gespannt zugleich, deren Verlauf weiter zu begleiten. Es ist erfreulich, dass wir diese Form der bildenden Kunst in unserer Region genießen dürfen“, so Lefkowitz abschließend.

Wirtschaftliche Impulse einer Gartenschau im Fokus

Drucken

Stadtverwaltung lädt zum 25. Bendorfer Wirtschaftstag

Bendorf. Am Donnerstag, 24. Oktober, 19 Uhr, findet in der Krupp’schen Halle, Denkmalareal Sayner Hütte, der 25. Bendorfer Wirtschaftstag statt. Das jährliche Treffen von Wirtschaft und Politik, Handel und Tourismus, Verwaltung und Medien dient zum Austausch von Informationen und Erfahrungen.

In diesem Jahr geht es um „Wirtschaftliche Impulse einer Gartenschau“.

Die Stadt Bendorf beabsichtigt im Rahmen eines Stadtentwicklungs-Prozesses eine Bewerbung für die Landesgartenschau 2026.

Viele Themen und Fragen gilt es zu schärfen und gemeinsam anzupacken: Der Wandel der ehemaligen Industriestadt in einen zukunftsorientierten Standort, der zu seinen wirtschaftlichen Wurzeln steht, ist Thema. Ebenso geht es um die Stärkung des Tourismusstandortes, die Konzeption und Umsetzung von städtebaulichen Qualitäten, den Umgang mit Fragen ökologischer und nachhaltiger Zukunft, neue Mobilitätsansätze, die Inklusion und die alternde Gesellschaft.

Mit der Veranstaltung soll die Bedeutung von Gartenschauen für diesen Entwicklungsprozess beleuchtet werden.

Hierfür konnte die Stadtverwaltung Hanspeter Faas gewinnen. Er ist der Geschäftsführer der BUGA 2019 Heilbronn und in der Region bekannt als Macher der BUGA 2011 in Koblenz, die erfolgreich gezeigt hat, wie sich eine Stadt durch eine Gartenschau wandelt.

Interessierte Bürger können sich anmelden bei: Stadtverwaltung Bendorf, Margret Heinrich, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Tel. 02622-703-173

Freundeskreis Sayner Hütte e.V. feiert sein traditionelles Hüttenfest im Jubiläumsjahr

Drucken

Am Freitag, 18. Oktober, 18 bis 22 Uhr feiert der Freundeskreis Sayner Hütte e.V. sein traditionelles Hüttenfest auf dem Denkmalareal Sayner Hütte. Zum 250-jährigen Jubiläum des bedeutenden Industriedenkmals wurde ein besonderes Programm auf die Beine gestellt.

So wird der Verein den neuesten Teil seiner Schriftenreihe „Clemens Wenzeslaus und die Sayner Hütte“ gemeinsam mit dem Bendorfer Buchladen der Öffentlichkeit präsentieren.

Im Jahre 1769 gründete der letzte Trierer Erzbischof, Kurfürst Clemens Wenzeslaus am Saynbach, unmittelbar am Nordhang des Burgberges, die Sayner Hütte und schuf damit die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Eisenverhüttung. Nun hat der Freundeskreis die Historikerin Dr. Hildegard Brog aus Neuwied zum 250-jährigen Jubiläum der Sayner Hütte beauftragt, Dokumente aus der Gründungszeit zu sichten und näher zu beleuchten.

Nach umfassenden Quellenstudium und der Beschäftigung mit historischen Schriften und zahlreichen Bauunterlagen und Konstruktionsplänen gelang Hildegard Brog eine spannende Darstellung der Wirtschaftsgeschichte der Eisenhütte im 18. Jahrhundert während der Übergangszeit von mittelalterlicher Eisengewinnung und –verarbeitung bis hin zum beginnenden Industriezeitalter des 19. Jahrhunderts.

Neben der Buchvorstellung dürfen sich die Gäste auf eine Abendführung mit Besichtigung der im März eröffneten Hochofen-Inszenierung und weitere Überraschungen freuen. Natürlich gibt es auch ein abwechslungsreiches Angebot an kulinarischen Köstlichkeiten und Getränken. Der Eintritt ist frei.

Neue Kehrmaschine nimmt Fahrt auf

Drucken

Bendorf. Die Mitarbeiter des Bendorfer Bauhofs sind ab sofort mit einer neuen Kehrmaschine im Einsatz. Ende September fand die Übergabe durch die Firma Frissen statt, bevor das moderne Arbeitsgerät bei herbstlichem Regenwetter zum ersten Mal im Einsatz war.

Für die Mitarbeiter des städtischen Baubetriebshofes bietet die neue Kehrmaschine eine bessere Reinigungsleistung und Bedienerfreundlichkeit.

„Diese Kompaktkehrmaschine ist deutlich wendiger und somit erheblich besser einsetzbar - insbesondere in den innerstädtischen Engstellen. Gerade auch durch den vorgelagerten dritten Besen wird die Straßenreinigung wesentlich effektiver“, betont Michael Frömbgen vom Betriebszweig Bauhof.

Dank der viel kompakteren Maße ist das neue Fahrzeug deutlich besser für enge Straßen und geringe Kurvenradien geeignet als der Vorgänger, der im Jahre 2004 angeschafft wurde, inzwischen aber stark reparaturanfällig geworden ist.

Auch der Erste Beigeordnete der Stadt, Bernhard Wiemer, freut sich über die Neuanschaffung: „Das neue Fahrzeug wird dringend für die Aufgabenerfüllung des Bauhofes benötigt. Es wird im Rahmen der öffentlichen Straßenreinigung, aber auch zur Reinigung von städtischen Grundstücken eingesetzt und ist an allen Werktagen in Betrieb. Durch den Erwerb dieser Kehrmaschine mit der neuesten Motorengeneration wird weniger Kraftstoff verbraucht, außerdem besitzt das Fahrzeug eine Feinstaubzertifizierung nach dem neuesten Stand.“

Die Anschaffungskosten der neuen Kehrmaschine liegen bei rund 188.000 Euro.

Neue Toilettenanlage für die Medardus-Schule

Drucken

Bendorf. Neue Toiletten, neue Waschbecken, neue Trennwände – an der Bendorfer Medardus-Grundschule sind die WC-Anlagen von Grund auf saniert worden.

Die Stadtverwaltung Bendorf hat die Sommerferien genutzt, um die notwendigen Modernisierungsmaßnahme durchzuführen.

Die WC-Anlage war teilweise noch Erstbestand aus dem Jahr 1964 und dementsprechend renovierungsbedürftig. Auch aus hygienischen Gründen war der Umbau nötig.

Die kompletten Fliesenbeläge inklusive Mörtelbett und Rohrnetz wurden zurückgebaut. Dazu wurden auch die Toilettenbauteile, die Heizflächen und Trennwände der Toilettenanlage demontiert und erneuert.

Anfang September konnten die neugestalteten Räumlichkeiten in Betrieb genommen werden.

Besonders die Kinder der Medardus-Grundschule freuen sich über den sauberen Zustand. Mit einer Aufsichtsregelung wurde im Schülerrat vereinbart, dass sie künftig mitverantwortlich sind für ihre Toiletten, um Verschmutzung und Beschädigungen vorzubeugen.

Die Sanierung der Anlage mit insgesamt 20 Einzeltoiletten und 7 Urinalen kostete rund 130.000 Euro.

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL