Montag, 25. Oktober 2021

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Ein Gutschein, zahlreiche Einlöse-Möglichkeiten. Die ideale Geschenkidee.

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ISR-Windhagen startet die „ISR – Gutscheinkarte“

Jeder Jeder kennt die Problematik: Jemand aus dem Bekannten- oder Freundeskreis hat Geburtstag und man weiß nicht, was der Person schenken soll. Oft greift man dann zu einem Gutschein. Die meisten Gutscheine sind aber nur bei einem Anbieter einlösbar.

Die Gutscheinkarte der ISR-Windhagen e.V. bietet Abhilfe, so Martin Buchholz, Vorsitzender des Gewerbevereins.

Mit der ISR-Gutscheinkarte, haben Sie eine große Auswahl an Anbietern, bei denen diese eingelöst werden kann, so Buchholz weiter. Gastronomie, Gärtnereien, Handel, Dienstleistungen und Handwerksunternehmen nehmen an dem Projekt teil.

Die ISR-Gutscheinkarte ist ab sofort bei den Geschäftsstellen der Raiffeisenbank Neustadt e.G. (Windhagen, St.Katharinen und Neustadt) sowie der Sparkasse Neuwied (Vettelschoß, St.Katharinen und Neustadt) in den Größen 10,00 Euro, 20,00 Euro und 50,00 Euro erhältlich.

Die Liste der teilnehmenden ISR-Mitgliedsfirmen wird ständig erweitert und ist unter www.isr-windhagen.de jederzeit abrufbar.

Karina Richert verabschiedete sich aus dem Seniorenzentrum Bethesda und übernimmt neue Aufgabe

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HÖHR-GRENZHAUSEN Karina Richert, langjährige Pflegedienst- und stellvertretende Einrichtungsleiterin wurde im Rahmen einer kleinen Feierstunde aus dem Seniorenzentrum Bethesda verabschiedet.  Sie bleibt dem Unternehmen Bethesda-St. Martin gGmbH aber in neuer Aufgabe erhalten.  In zentraler Funktion  ist sie ab Juli  für die  „gesundheitliche Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase“ zuständig. Gemäß Sozialgesetzbuch V wird das Unternehmen diese neue Beratungsleistung für seine Einrichtungen der Behinderten- und Altenhilfe vorhalten.

Richert war seit dem 01.09.2009 im Seniorenzentrum Bethesda beschäftigt. Einrichtungsleiter Michael Lobb bedankte sich für die jahreslange gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit in nicht immer einfachen Zeiten. Nur zwei Monate länger, also 62 Tage, dann hätte Sie ihr zehnjähriges Dienstjubiläum als Pflegedienstleitung. dies holt sie jetzt in ihrer neuen Aufgabe nach.

Neben einem kalten Buffet, (das von den Kollegen bereitgestellt wurde, gab es zum Abschied neben diversen Geschenken, Blumen und eine Lektüre für „Neue WEGE“ sowie zwei große Pakete mit exklusiven Lebensmitteln einer italienischen Fattoria.

Seniorenzentrum Bethesda

Schülerinnen mit Konrad-Adenauer-Schülerpreis ausgezeichnet

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Lions Club Rhein-Wied stiftet Auszeichnung für Facharbeiten

Bereits zum neunten Mal konnte die Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus in Zusammenarbeit mit dem Lions Club Rhein-Wied Facharbeiten auszeichnen, die sich mit dem Leben und Wirken des ersten Bundeskanzlers der Bundesrepublik beschäftigten.

Die Zielsetzung des Schülerpreises formuliert die Geschäftsführerin der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus, Corinna Franz, folgendermaßen: „Wir möchten junge Menschen aus Bonn, dem Rhein-Sieg-Kreis und dem nördlichen Rheinland-Pfalz dazu anregen, sich mit der Person Konrad Adenauers, seinem Leben und Wirken auseinanderzusetzen.“

Die feierliche Preisverleihung fand am Dienstag, dem 09. Juli 2019 im historischen Wohnhaus in Rhöndorf statt. In Anwesenheit des Kanzlerenkels Konrad Adenauer und des Vorstandsvorsitzenden der Stiftung, Staatssekretär a.D. Manfred Speck wurden die mit 250, 150 und 100 Euro dotierten Arbeiten prämiert.

Der erste Preis ging dabei an Gesine Bormuth vom Carl-von-Ossietzky-Gymnasium Bonn. Sie befasste sich in ihrer in französischer Sprache verfassten Arbeit mit der Bedeutung des Elysée-Vertrags als Grundlage für die deutsch-französische Freundschaft.

Den zweiten Preis erhielt Lara Kaulfuß vom Amos-Comenius-Gymnasium Bonn für ihre Arbeit zum Thema „Konrad Adenauer und Charles de Gaulle – von der ersten Begegnung 1958 bis zum deutsch-französischen Freundschaftsvertrag 1963“.

Marie Wübker vom CJD Königswinter beschäftigte sich in ihrer Facharbeit mit dem Wirken Adenauers als Kölner Oberbürgermeister: „Konrad Adenauer 1917 – 1933: ‚Nur‘ ein Oberbürgermeister?“

Der Präsident des Lions Clubs Rhein-Wied, Viktor Schicker, freute sich, dass auch in diesem Jahr die Auslobung des Schülerpreises wieder auf gute Resonanz in den Schulen der Region gestoßen ist. Hellmuth Buhr als Vorsitzender des Fördervereins des LC Rhein-Wied ergänzte: „Auch im kommenden Schuljahr werden wir wieder den Konrad-Adenauer-Schülerpreis stiften.“

 

Zukunftsweisende Begegnungsstätte im Wiedtal mit „Spaßfaktor“ lädt ein

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Franziskus-Garten aus Dornröschenschlaf erweckt

Landrat Hallerbach hat die Schirmherrschaft übernommen

Hausen. Für die Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz ist der heilige Franziskus von Assisi nicht nur Ordensvater, sondern zentrale Person ihrer Spiritualität. Inspirierende Aktualität hat dieser italienische Heilige durch den in seinem berühmten Sonnengesang beworbenen, liebevollen Umgang mit der Natur, sein Engagement für Religionsfrieden und seine authentisch gelebte Nächstenliebe. Auf dieser Grundlage sollen nun auf dem Gelände der „Alten Gärtnerei“ der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz in Hausen unter dem Motto „Begegnen, Begreifen, Besinnen“ integrative Angebote für Kinder, Jugendliche, Behinderte und ältere Menschen entstehen. Besonders wichtig ist allen Beteiligten die Einbindung interessierter Akteure und Organisationen in der Gemeinde.

„Der Franziskus-Garten wird ein Ort sein, in dem wir diese so wichtigen Botschaften  erlebbar machen wollen“, erklärt Bruder Alexander Zabelberg, Ideengeber und Projektleiter für dieses neue Ordensprojekt. „Dies geschieht durch Begegnungen zwischen Menschen und mit Natur - spielerisch, liebevoll und kreativ.“

Landrat Achim Hallerbach, der die Schirmherrschaft über das Projekt übernommen hat, ist überzeugt von dem Vorhaben: „Nicht nur aus Sicht der unteren Naturschutzbehörde stellt die Wiederbelebung und Erhaltung der alten Anlage eine wesentliche Bereicherung für Flora und Fauna im Wiedtal dar. Ich könnte mir gut vorstellen, dass viele Menschen – besonders auch Touristen Gefallen an dem Projekt finden und sich von der angebotenen Vielfalt überzeugen lassen. Darüber hinaus finde ich es großartig, dass hier der Inklusionsgedanke durch die gemeinsame Arbeit mit behinderten Menschen eine wesentliche Rolle spielt.

Das großzügige und abwechslungsreiche Freigelände, auf dem sich Gewächshäuser, Schnittblumen-Beete, Streuobstwiesen, Tiergehege und Waldgebiete abwechseln, bietet außerdem einen wunderschönen Blick über das Wiedtal und eine direkte Anbindung an den Westerwald-Steig.

Die ersten Schritte hin zum Franziskus-Garten sind gemacht. Das Gelände ist aus seinem Dornröschenschlaf erweckt, Beete und Kompostierungsanlage sind vorbereitet, Kooperationspartner angesprochen und ein vorläufiges Gartendesign-Konzept ist entwickelt worden. Außerdem haben Schülerinnen und Schüler der Grundschule Waldbreitbach in einer ersten Pilotphase bereits Klein-Gärten angelegt, Pflanzprozesse von der Saat bis zur Blume kennengelernt und sich regelmäßig mit Bewohnern des St. Josefshauses getroffen. Die gemeinsame Arbeit im Garten hat nicht nur einen sozialen Aspekt, indem man unmittelbar sehen und fühlen kann, was man zusammen geleistet hat, sondern fördert auch die Kreativität, das Bewusstsein für die Natur und die Inklusion durch das gemeinsame Arbeiten mit behinderten Menschen.

Generalsuperior Bruder John Francis Tyrrell freut sich, dass es mit dem Projekt so gut vorangeht: „Wir möchten den Franziskus-Garten wirklich zu einem Projekt der gesamten Region machen, an dem sich gesellschaftliche Gruppen, Firmen und andere Organisationen gleichermaßen beteiligen. Der Garten ist ein lebendiger Ausdruck unserer Spiritualität und unseres Ordensauftrags.“

Wer weitere Fragen zum Projekt hat oder sich gerne ehrenamtlich dafür engagieren möchte, kann unter der Telefonnummer (0151) 74107444 direkten Kontakt zu Bruder Alexander Zabelberg aufnehmen.

Neben Eigenmitteln des Ordens und Fördermitteln der LEADER Region Rhein/Wied und der „Aktion Mensch“ ist das Projekt auch auf Spenden angewiesen. Wer diese Idee unterstützen möchte, kann unter folgender Bankverbindung einen Beitrag leisten:

Franziskanerbrüder vom Hl. Kreuz e.V.

Stichwort Franziskus-Garten

Pax Bank Trier

IBAN: DE69 3706 0193 3013 3320 10

BIC: GENODED1PAX

Clemens Wenzeslaus und die Sayner Hütte – die Gründungszeit ab 1769

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Vortrag zur Gründungszeit der Sayner Hütte wird verschoben

Bendorf. Der für Freitag, 19. Juli, 20 Uhr geplante Vortrag von Dr. Hildegard Brog "Clemens Wenzeslaus und die Sayner Hütte" auf dem Denkmalareal Sayner Hütte muss verschoben werden.

Sobald ein Nachholtermin im Herbst feststeht, wird dieser von Stiftung Sayner Hütte und Freundeskreis Sayner Hütte bekanntgegeben.


Vortrag von Dr. Hildegard Brog

Seit 250 Jahren steht sie im Sayntal: Die Sayner Hütte – gegründet im Jahre 1769 durch den Trierer Erzbischof und Kurfürst Clemens Wenzeslaus von Sachsen. Es gibt viele Publikationen zu dem bedeutenden Industriedenkmal. Dennoch fehlten zu den bisherigen Betrachtungen der kurtrierischen Zeit wesentliche Untersuchungen. Der Freundeskreis Sayner Hütte e.V. hat daher zum 250-jährigen Jubiläum die Historikerin Dr. Hildegard Brog beauftragt, Quellen der Gründungszeit der Eisenhütte in Sayn einzusehen, vorhandene Dokumente näher zu beleuchten und Wissenslücken zu schließen. Im Rahmen der Schriftenreihe des Freundeskreis Sayner Hütte e.V. erscheint nun Band 5: „Clemens Wenzeslaus und die Sayner Hütte“.

Am Freitag, 19. Juli, um 20 Uhr laden die Stiftung Sayner Hütte und der Freundeskreis Sayner Hütte e.V. zu einem Vortrag auf dem Denkmalareal: Dr. Hildegard Brog stellt das Ergebnis ihrer umfassenden Recherchearbeit zur Gründungszeit der Sayner Hütte im Jahre des 250-jährigen Jubiläums der Öffentlichkeit vor. Der Eintritt ist frei.

Mit dem vorliegenden Werk hat Dr. Hildegard Brog umfassende Arbeit geleistet. Der Freundeskreis dankt ihr für intensives Quellenstudium, für die Beschäftigung mit historischen Schriften und zahlreichen Bau- und Konstruktionsplänen. Mit ihrer Arbeit schafft sie die spannende Darstellung der Übergangszeit von mittelalterlicher Eisenverarbeitung zur Entwicklung industrieller Fertigung.

Zugleich beleuchtet die Schrift Fragen der Bautätigkeit, der Rohstoffbeschaffung, der Wirtschaftlichkeit und der Arbeitsabläufe und Arbeitsbedingungen jener Zeit.

In seiner fast 30-jährigen Regierungszeit versuchte der reform- und kunstfreudige letzte Trierer Kurfürst, Bildung und Wohlstand in seinem Kurstaat zu heben. Die Gegebenheiten für die Gründung einer Eisenhütte in Sayn, seit 1928 ein Stadtteil von Bendorf/Rhein, waren strategisch ideal. Unmittelbar am Nordhang des Sayner Burgberges, boten das Wasser des Saynbachs, viel Wald und reiche Eisenerzvorkommen in der Umgebung und im unteren Westerwald alle Voraussetzungen für eine erfolgreiche Eisenverhüttung. Es entstanden zunächst ein Hochofen und ein Hammer.

Sein auf Repräsentation angelegtes Ensemble ammerHversorgte schon bald  das Rheinland mit Roheisen und einfachen Gusserzeugnissen.

Kurfürst Clemens Wenzeslaus hatte in Sayn in barocker Bauauffassung eine schlossartige Anlage mit axialer Symmetrie entstehen lassen, deren dominierende Mitte die Hüttenverwaltung darstellte. Das sogenannte „Erste Beamtenhaus“ oder „Comptoir“ blieb bis heute erhalten.

Im Rahmen der Neuausrichtung des Denkmalensembles Sayner Hütte seit 2010 kommt dem Comptoir besondere Bedeutung zu. Nach 250 Jahren wird das „Erste Beamtenhaus“ durch umfassende Erhaltungsmaßnahmen durch die Eigentümerin Stadt Bendorf auf seine künftige Aufgabe vorbereitet. Als Sitz der Stiftung Sayner Hütte soll es wieder das geistige Zentrum und der städtebauliche Mittelpunkt des herausragenden Denkmal-Ensembles werden. In diesem Gebäude werden die Kräfte gebündelt, die die kulturhistorische Arbeit leisten und die zugleich die kulturwirtschaftliche Aufgabe der Sayner Hütte in Zukunft gestalten und gewährleisten sollen.

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