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Erneuter Farbanschlag auf das Wahlkreisbüro von Andreas Bleck, MdB

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Altenkirchen, den 2. Juli 2018. Am vergangenen Samstag gab es erneut einen Anschlag auf das Wahlkreisbüro des AfD-Bundestagsabgeordneten Andreas Bleck. Die Glasscheiben, die Decke des Eingangsbereichs und der Gehweg wurden großflächig mit grüner Wandfarbe beschmiert. Es handelt sich bereits um den dritten Fall von Sachbeschädigung innerhalb einer Woche. Alle drei Anschläge wurden mutmaßlich in den frühen Morgenstunden verübt. Die Polizeiinspektion Altenkirchen ermittelt. Der Staatsschutz wurde informiert.

Dazu Bleck: „Die Serie von offensichtlich politisch motivierten Anschlägen auf mein Wahlkreisbüro führen uns allen den Zustand der Demokratie in Deutschland vor Augen. Statt uns in einem Diskurs gegenüberzutreten, greifen unsere Gegner zu undemokratischen Mitteln, was ich aufs schärfste verurteile. Dabei verstecken sich die Täter hinter einer Maske der Anonymität. Ein solches Verhalten ist kein politisches Engagement, sondern ein feiger krimineller Akt. Wir werden uns dieser links motivierten Kriminalität nicht beugen! Wir werden weiterhin für die Interessen der Bürger und die Demokratie in unserem Land kämpfen! Wir werden alle verfügbaren rechtsstaatlichen Mittel ausschöpfen, um die Täter zur Verantwortung zu ziehen!“

Ehrenamtliches Engagement in der SGD Nord gewürdigt

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Der Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord, Dr. Ulrich Kleemann, händigte im Beisein von Landrat Achim Hallerbach, dem Beigeordneten der Verbandsgemeinde Bad Hönningen, Reiner W. Schmitz und Ortsbürgermeister Volker Berg Erich Schneider aus Leutesdorf  die Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz aus.

Erich Schneider engagiert sich vielfältig ehrenamtlich in seinem Heimatort Leutesdorf. Hier war er besonders im kommunalpolitischen Bereich aktiv. Er war 10 Jahre lang der Erste Beigeordnete in der Ortsgemeinde Leutesdorf, bis er ab 1989 für 20 Jahre lang Bürgermeister der Ortsgemeinde Leutesdorf wurde. In seiner Amtszeit als Bürgermeister wurden unter anderem die Neubaugebiete „In der Betz“ in den 80er Jahren und „Freistal II“ in den 90er Jahren erschlossen, die sich an den Ort anschließen. Im Kreistag Neuwied war er 10 Jahre lang Mitglied. Hier war er im Rechnungsprüfungsausschuss und im Sportstättenbeirat tätig. Von 1994-2014 war er im Verbandsgemeinderat Bad Hönnigen aktiv, erst als Fraktionsvorsitzender der CDU, dann als 3. Beigeordneter.  Hier engagierte er sich insbesondere für die im Jahr 2015 geschaffene Jugendherberge.

Herr Schneider setzt sich in zahlreichen Vereinen und Gruppierungen im gesellschaftlichen Leben mit viel Zeit und Tatkraft ein. Nach dem Motto „Es geht leiser“, engagiert er sich seit 22 Jahren in der Interessengemeinschaft  Bahnlärm und –erschütterung e.V. Leutesdorf. Seit der Gründung im Jahr 1996, ist er im Vorstand tätig und steht der Interessengemeinschaft vor. Seit sieben Jahren ist er Beisitzer beim Johannesbund e.V. und ist auch im Johannesbund Aufsichtsrat gGmbH, aktiv. Dem Deutsch-Israelischen Freundeskreis Neuwied e.V. gehört er seit 28 Jahren an. Die Freude am Karneval lebt er seit 47 Jahren in der Karnevalsgesellschaft „Mir hale Pohl“. Über 40 Jahre war er aktives Mitglied im gemischten Kirchenchor „Cäcilia Leutesdorf“ als Vorsitzender, Notenwart und Kassierer. Im Verkehrs und Verschönerungsverein Leutesdorf (VVV. e.V.) ist er seit 41 Jahren bis heute sehr engagiert. Seit 1977 war er im Vorstand in verschiedenen Funktionen tätig. Ab November 2012 wurde er erneut zum Vorsitzenden gewählt. Er engagiert sich im Arbeitskreis Kultur des VVV. e.V. und organisiert Ausstellungen, erstellt die  „Leutesdorfer Hefte“.  Diesjähriger Höhepunkt ist das Ortsjubiläum 1150 Jahre Leutesdorf, verbunden mit dem  6. Leutesdorfer Kultursommer.

Landrat Hallerbach würdigte Erich Schneiders Engagement und betonte: „Ohne Menschen wie Erich Schneider wäre ein gesellschaftliches Leben in unseren Gemeinden überhaupt nicht möglich. Durch ihren unermüdlichen Einsatz über viele Jahrzehnte tragen sie in hohem Maße zur demokratischen Grundordnung bei, in der jeder seinen Beitrag leisten sollte. Hierfür danke ich im Namen des Kreises Neuwied Herrn Schneider ganz besonders.“

Farbanschlag auf das Wahlkreisbüro von Andreas Bleck, MdB

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Altenkirchen, den 28.06.2018.

Auf das Wahlkreisbüro des AfD-Bundestagsabgeordneten Andreas Bleck in Altenkirchen wurde am Mittwoch, dem 27.06.2018, ein Farbanschlag verübt. Unbekannte haben mutmaßlich zwischen 6:10 und 9:30 Uhr mit schwarzem Sprühlack die Glasfront besprüht. Zusätzlich wurde das Türschloss mit einem Holzstück blockiert. Die Straftat wurde angezeigt, die Polizeiinspektion Altenkirchen hat die Ermittlungen aufgenommen.

Dazu Bleck: „Der Farbanschlag reiht sich leider in die lange Liste krimineller Handlungen gegen die AfD ein. Wenn Argumente fehlen, greifen manche Menschen zu undemokratischen Mitteln. Sachbeschädigung ist keine legitime Form der Meinungsäußerung, sondern der Versuch, seinen politischen Gegner zu schädigen und einzuschüchtern. Für mich ist das nichts anderes als Terrorismus, dem ich mich sicherlich nicht beugen werde.

Die freie Meinungsäußerung ist für mich ein hohes Gut und eine wichtige Errungenschaft der Demokratie. Ich bin bereit, mich auch mit kritischen Meinungen gegenüber der AfD auseinanderzusetzen. Wer Interesse an einem offenen und gewaltfreien Diskurs hat, dem steht es jederzeit frei, mich zwecks Terminvereinbarung zu kontaktieren.“

CDU Windhagen nominiert Martin Buchholz zum Bürgermeisterkandidaten

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Knapp 50 Mitglieder des CDU Ortsverbandes Windhagen waren der Einladung zur Mitgliederversammlung zur Nominierung der Kandidaten zur Kommunalwahl 2019 gefolgt.

Bereits im Vorfeld hatten sich Vorstand und Fraktion der CDU Windhagen in einer gemeinsamen Sitzung mit dem Thema der Bürgermeisterkandidatur beschäftigt. Im Rahmen dieser Sitzung hatte der amtierende Bürgermeister Josef Rüddel erklärt, dass er nicht für eine weitere Kandidatur zur Verfügung stehen würde.

Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurde Martin Buchholz aus dem Ortsteil Hohn zum Bürgermeisterkandidaten der CDU Windhagen gewählt.

Buchholz ist 47 Jahre alt, als EDV Betreuer tätig und lebt seit seiner Geburt in der Ortsgemeinde Windhagen. Er ist bereits seit ca. 13 Jahren aktiv in der CDU und Mitglied in den Vorständen des CDU Ortsverbandes Windhagen, des CDU Gemeindeverbandes Asbach, des CDU Kreisverbandes Neuwied und im Kreisvorstand der Mittelstandsvereinigung der CDU (MIT).

Seit 2009 ist Martin Buchholz Mitglied im Gemeinderat, Beigeordneter mit dem Geschäftsbereich Jugend, Kultur, Soziales, Mitglied im Verbandsgemeinderat – wo er die Funktion eines von zwei stellv. Fraktionssprechers der CDU inne hat, und Mitglied im Kreistag – wo er auch im Ausschuss für Wirtschaft und Verkehr, im Aufsichtsrat der Wirtschaftsfördergesellschaft des Kreises Neuwied und Mitglied in der Gesellschafterversammlung des TZO Rheinbreitbach aktiv ist.

Im Rahmen der Mitgliederversammlung bedankte sich Buchholz für das hervorragende Wahlergebnis und freute sich auf eine gute Zusammenarbeit.

Michael Christ, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Asbach berichtete im Rahmen der Versammlung über die aktuelle Arbeit auf Verbandsgemeindeebene und motivierte dazu, eine Mitarbeit im Verbandsgemeinderat anzustreben.

Die Nominierung der Kandidatenliste für den Ortsgemeinderat Windhagen, den Verbandsgemeinderat Asbach und den Kreistag Neuwied hat die CDU Windhagen – auf Grund von Änderung, die sich in der vergangenen Woche ergeben haben - für September 2018 geplant.

1. Kreisbeigeordneter Michael Mahlert besucht St. Josefshaus in Hausen

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Der Schuh drückt bei den Fachkräften -  Mahlert: Franziskaner Brüder leisten in Hausen Hervorragendes

Im Wiedtal setzte der 1. Kreisbeigeordnete Michael Mahlert seine Besuche der sozialen Einrichtungen im Landkreis Neuwied fort. „Mir ist es wichtig, die Akteure in unseren sozialen Einrichtungen kennenzulernen und mit ihnen in einen intensiven Austausch über Entwicklungsmöglichkeiten aber auch Entwicklungshemmnisse einzutreten, betonte Mahlert zu Beginn seines Besuchs.

Das St. Josefshaus in Hausen bietet erwachsenen Menschen ihren Bedürfnissen und Fähigkeiten entsprechende Wohnmöglichkeiten und Angebote in Begleitung, Betreuung, Förderung und Pflege. Neben klassischen Angeboten der Pflege und der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung und Handicap, hält das St. Josefshaus ein besonderes Leistungsangebot für Menschen mit Schädelhirnverletzungen und Schädigungen sowie Menschen im Wachkoma bereit. Im St. Josefshaus stehen insgesamt 286 stationäre Plätze für Menschen mit Teilhabeeinschränkung und Pflegebedarf zur Verfügung. Außerdem wird betreutes Wohnen angeboten und vielfältige ambulante Leistungen werden auf der Basis einer individuellen Teilhabeplanung erbracht.

Einrichtungsleiterin Silke Weidenthaler und Verwaltungsleiter Mario Klein informierten Mahlert über die Unterstützungsangebote der Einrichtung und betonten den rehabilitativen und ressourcenorientierten Ansatz. Neben Hauswirtschaft, Küche, Technik, Verwaltung und einem festangestellten Arzt, gewährleisten qualifizierte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus Pädagogik und Pflege die Umsetzung dieses Ansatzes.

In diesem Zusammenhang kam man schnell auch auf das Thema Fachkräftemangel zu sprechen. „Der Schuh drückt uns bei den Fachkräften“, machte Verwaltungsleiter Klein deutlich. Aufgrund der Vielzahl der sozialen Einrichtungen in der Region Rhein-Wied sei der Konkurrenzdruck sehr groß. Silke Weidenthalter machte deutlich, dass das St. Josefshaus vielfache Anstrengungen unternimmt, um den erworbenen Ruf als guter Arbeitgeber zu behalten und zu festigen. Dazu gehören beispielsweise betriebliches Gesundheitsmanagement und gute Fortbildungsmöglichkeiten, ebenso ein hohes Engagement im Ausbildungsbereich. So erfahren die aktuell 15 Auszubildenden in Altenpflege, Altenhilfe und Heilerziehungspflege eine intensive Begleitung während ihrer Ausbildung.

Im Gespräch bestand Einvernehmen, dass für den Standort Hausen eine gute Erreichbarkeit auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln unerlässlich ist und Möglichkeiten der Verbesserung der Erreichbarkeit sondiert werden sollen. Außerdem stellte der 1. Kreisbeigeordnete die Prüfung von Kooperationsmöglichkeiten mit dem Jobcenter für den Landkreis Neuwied in Aussicht.

Mahlert bedankte sich abschließend für die besonderen Bemühungen des St. Josefshauses um Auszubildende und die Fachkräftesicherung. „Gute Mitarbeitende binden und neue Mitarbeitende finden, sind bei der Bewältigung des Fachkräftemangels gleichermaßen wichtig“, hielt Mahlert fest und sicherte die Unterstützung des Landkreises Neuwied zu.

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