Mittwoch, 19. Juni 2019

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L 252 voll gesperrt

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Zur Durchführung im Interesse der Verkehrssicherung zwingend notwendiger Rodungsarbeiten muss die Landesstraße (L) 252 zwischen Bruchhausen und Kalenborn von Montag, 01.04.2019, bis Mittwoch, 10.04.2019, voll  gesperrt werden. Die Umleitungsstrecke über Linz wird entsprechend ausgeschildert.

Tag der offenen Tür in der Kita Lohweg

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Bendorf. Am Samstag, 23. März, öffnet die städtische Kindertagesstätte Lohweg von 11 bis 16 Uhr ihre Türen für Kinder, Eltern, Großeltern und andere interessierte Gäste.

Es besteht die Möglichkeit, die Räumlichkeiten zu erkunden, Informationen über die pädagogische Arbeit und Abläufe in der Kita einzuholen, die Mitarbeiter kennenzulernen und sich so einen Eindruck von der modernen Einrichtung zu verschaffen.

Die Besucher dürfen sich auf Kaffee und Kuchen, kalte Getränke und Würstchen freuen.

Für die Kleinen gibt es Kinderschminken, Buttons und Popcorn. Ab 14 Uhr geht es außerdem magisch zu - Zauberer und Ballonkünstler Tim Salabim hat den ein oder anderen verblüffenden Trick für sein Publikum mitgebracht.

Gelebte Gleichberechtigung in Neuwied: Grüne Kreistagsliste mit 50 Prozent Frauenanteil

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Waldbreitbach - In der Mitgliederversammlung von Bündnis90/ Die Grünen im Hotel zur Post in Waldbreitbach am 06. März 2019 wurde die Kreistagsliste für die anstehende Kommunalwahl am 25. Mai 2019 gewählt. Besonders stolz sind die Mitglieder darauf, wie schon 2014 das grüne Frauenstatut voll zu erfüllen, so dass die Hälfte der 44 Listenplätze mit Frauen besetzt werden konnten.

Die Grünen werden mit einer Reihe von neuen Gesichtern für den Kreistag kandidieren. Aktuell besteht die Kreistagsfraktion der Grünen aus vier Mitgliedern, angesichts des großen Zuspruchs für seine Arbeit rechnet der Kreisverband mit einem deutlichen Zugewinn.

Zum Spitzenduo wurden Susanne Haller (38 Jahre) aus Unkel und Holger Wolf (42 Jahre) aus Leubsdorf gewählt. Frau Haller ist bereits seit 2014 als erfahrenes Mitglied des Kreistages verantwortlich für Schulentwicklung, Umwelt und Abfallwirtschaft.

Holger Wolf, Leubsdorfer Ratsmitglied, ist Sprecher des Arbeitskreises Tierschutz und engagiert sich als Berufsbetreuer besonders für die Belange von Menschen mit Behinderung.

Auf dem dritten Platz steht Anja Birrenbach aus Linz, sie ist seit 2014 Mitglied des Stadtrates Linz. Mit Bastian Wilke, Jurist aus Breitscheid, kommt auf Platz vier ein neues Gesicht auf die kommunalpolitische Bühne.

Platz fünf wird durch Dr. Sabine Knorr- Henn aus Steimel besetzt,  die das Team als eine erfahrene Kommunalpolitikerin verstärkt. Auf Platz sechs kandidiert der Sprecher des grünen Kreisverbandes Neuwied, Ralf Seemann. Er war zehn Jahre lang im Stadtrat Neuwied aktiv und verfügt über einen reichen Erfahrungsschatz auf dem Bereich der Kommunalpolitik.

Alle Listenplätze wurden nicht nur hinsichtlich der Geschlechter gleichberechtig vergeben, auch spiegelt die Listenaufstellung eine möglichst gleiche Gewichtung von Gemeinden an der Rheinschiene sowie aus den Höhenlagen, aber auch aus der Kreisstadt wieder.

Der Grüne Kreisverband freut sich mit diesem starken Team in den Kommunalwahlkampf zu starten und in den kommenden Jahren für eine deutliche Grüne Handschrift im Kreis Neuwied zu sorgen.

Auf den weiteren Listenplätzen wurden gewählt:

07 – Sonja Daniels, Urbach

08 – Peter Neumann, Oberraden

09 – Ursula Groteclaes, Dattenberg

10 – Helmut Hellwig, Puderbach

11 – Melanie Bernhardt, Neustadt

12 – Tobias Reh, Neuwied

13 – Regine Wilke, Neuwied

14 – Dr. Roland Kohler, Windhagen

15 – Nadja Kanthak-Phillippi

16 – Franz Breitenbach, Bad Hönningen

17 – Bettina Sagebiel, Neustadt

18 – Karl-Ludwig Bender, Rengsdorf

19 – Inge Rockenfeller, Neuwied

20 – Bodo Daniels, Urbach

21 – Marie-Luise Schreiber, Rodenbach

22 – Wolfgang Rahn, Neuwied

23 – Elisabeth Bröskamp, Straßenhaus

24 – Ansgar Federhenn, Rheinbreitbach

25 – Sandra Wolf, St. Katharinen

26 – Sebastian Schreiber, Rodenbach

27 – Ingelore Krobb, Straßenhaus

28 – Dr. Johannes Liesenklas, Waldbreitbach

29 – Beatrix Liesenfeld, Leubsdorf

30 – Franz-Xaver Federhen, Niederwambach

31 – Sonja Ziegler, Dierdorf

32 – Uwe Bröskamp, Straßenhaus

33 – Airam Seemann, Neuwied

34 – Peter Buchholz, Neuwied

35 – Anne Fuldner, Dierdorf

36 – Peter Baeumle-Courth, Ockenfels

37 – Martina Stein, Oberähren

38 – Renè Breitenbach, Bad Hönningen

39 – Katrin Hachenberg, Dierdorf

40 – Hans Krobb, Straßenhaus

41 – Hubertine Breitenbach, Bad Hönningen

42 – Thorsten Falk, Neuwied

43 – Stefanie Rüb, Steimel

44 – Christian Schreiber, Rodenbach

45 – Dr. Jutta Liesenklas, Waldbreitbach

46 – Michael Haller, Unkel

Altenpflegeschüler unterstützen Qualitätsprojekt im Seniorenzentrum Bethesda

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Datenerhebung mit Schülerinnen und Schülern der Julius-Wegeler-Schule für das PTHV-Projekt „InQuaFa“

HÖHR-GRENZHAUSEN Schülerinnen und Schüler der Fachschule für Altenpflege der Berufsbildenden Schule Julius Wegeler-Schule in Koblenz unterstützen im Seniorenzentrum Bethesda in Höhr-Grenzhausen ein Projekt des Gesundheitsministeriums. Ganz konkret erheben sie Daten, die im Rahmen der Untersuchung später ausgewertet werden.

Dieses vom Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz initiierte Projekt unter dem Arbeitstitel:  „Innovationen zur Förderung der Pflegequalität bei variierender Fachkraftquote (InQuaFa)“.hat zum Ziel, die tatsächlich aufgewendeten Zeiten für verschiedene pflegerische Tätigkeiten in Altenheimen zu erfassen. Bei den Erhebungen begleiten die Schüler Fachkräfte aus verschiedenen Einrichtungen wie ein „Schatten“ und notieren, wie viel Zeit diese für welchen Bewohner aufwenden. Die groß angelegte Studie wird von Prof. Dr. Albert Brühl, Lehrstuhl für Statistik und standardisierte Verfahren an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV), geleitet. „Hierbei wird der Versuch unternommen, den Einfluss von unterschiedlich qualifizierten Pflegekräften auf die Pflegequalität darzustellen“, so Professor Brühl.

Vor hundert Jahren: Vortrag über Amerikaner in Bendorf

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Bendorf. Wie sah das Leben in Bendorf nach dem Ersten Weltkrieg aus? Welchen Einfluss hatten die Besatzungsmächte? Auf diese und weitere Fragen geht Michael Syré bei einem Vortrag der VHS Bendorf in Kooperation mit der Gesellschaft für Geschichte und Heimatkunde (GGH) ein.

Am Donnerstag, 28. März, referiert er ab 19 Uhr im großen Bendorfer Rathaussaal zum Thema „Vor hundert Jahren: Amerikaner in Bendorf“.

Nach dem Waffenstillstand vom 11. November 1918 sollte das linksrheinische Gebiet des Deutschen Reiches einschließlich eines 10 km breiten Streifens auf der rechten Rheinseite entmilitarisiert und von den Entente-Mächten besetzt werden. Hinzu kamen die drei Brückenköpfe gegenüber Mainz, Koblenz und Köln mit einem Radius von 30 Kilometern.

Am 16. Dezember 1918 zogen etwa 7000 amerikanische Soldaten in Bendorf und Sayn/Mülhofen ein und nahmen Quartier in Wirtslokalen, Schulen, Fabriken und bei den Bürgern.

Etwa ein halbes Jahr lang blieben sie und wurden dann von einer geringeren Zahl von amerikanischen Soldaten, die nicht im Krieg gewesen waren, abgelöst.

Für die Bendorfer änderte sich nach Kriegsende das Leben enorm. Rund 400 Soldaten waren aus dem Krieg nicht wieder heimgekommen, nach dem Ende des Kaiserreiches war mit der Weimarer Republik eine ungewohnte Staatsform entstanden, das Zusammenleben mit den Besatzungsmächten brachte viele Änderungen und Probleme mit sich.

Bei diesem Vortrag, unterstützt mit Bildern auch aus Bendorf, wird das Leben in Bendorf vom Ende des Ersten Weltkrieges bis Anfang 1923 betrachtet, als die Amerikaner von den Franzosen abgelöst wurden.

Der Eintritt ist frei, um eine Anmeldung bei der Volkshochschule Bendorf unter Tel. (026 22) 70 31 58, unter www.vhs-bendorf.de oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. wird gebeten.

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