Montag, 21. Oktober 2019

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Kunst im gARTen 2.0

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Nach dem überragenden Erfolg der Ausstellung Kunst im gARTen 2018 in Linz am Rhein werden die Künstlerinnen Edith Kaufmann, Ditha Rechert und Iris Sofia Birrenbach in diesem Jahr eine Neuauflage mit einem etwas veränderten Konzept organisieren.

Die erfolgreiche ursprüngliche Idee von Künstlerin Edith Kaufmann erfährt damit im Jahr 2019 eine Fortsetzung und Weiterentwicklung.

Wie die „Drei vom Hundelskapellchen“ anlässlich des Atelierbesuchs von Landtagsabgeordneten Sven Lefkowitz mitteilten, wird die Ausstellung am 28. und 29 September im Garten von Ditha Rechert, Im Hundel 15, 53545 Linz stattfinden.

Die Künstlerinnen werden ihre vielfältigen Werke ganz neu in das Spannungsfeld des Gartens arrangieren und die Besucher auf eine faszinierende Entdeckungsreise voller Inspiration und Faszination nehmen.

Die Malerinnen stellten im Rahmen des Atelierabends in entspannter Atmosphäre eine Auswahl ihrer sehr unterschiedlichen kreativen Bilder am neuen Ausstellungsort vor. Lefkowitz lobte die besondere Atmosphäre von Kunst und Lebensfreude gepaart mit schöpferischer Energie an diesem Abend, die einen kleinen Vorgeschmack und damit reichlich Vorfreude auf die anstehende Ausstellung gegeben hat.

Die Bilder in Acryl und verschiedenen anderen Maltechniken werden bei Kunst im gARTen 2.0 zum Teil erstmalig der Öffentlichkeit vorgestellt. Nun bereiten sich die drei Kunstschaffenden intensiv auf das Wochenende im September vor und freuen sich über die Unterstützung von MdL Sven Lefkowitz bei der Vorbereitung.

Eine detailliertere Ankündigung mit einem Programm der Veranstaltung wird vor der Ausstellung noch veröffentlicht.

Wenn Raiffeisen seine Stimme erhebt

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Neues Exponat: Im Deutschen Raiffeisenmuseum spricht er lebensecht mit den Besuchern

Hamm(Sieg). Schon mal mit Raiffeisen gesprochen? Im Deutschen Raiffeisenmuseum in Hamm (Sieg) ist das jetzt möglich. Die Installation mit dem Namen „Talking Head Raiffeisen“ erweckt den Genossenschaftsgründer zum Leben. Zum Erstaunen der Zuschauer belebt sich plötzlich sein Gesicht, und er erzählt von seiner Idee.

Das zusätzliche Exponat im kürzlich komplett modernisierten Museum ist ein Medienkunstwerk, das aus einer tönernen Büste und einer darübergelegten Bild- und Ton-Installation besteht, was überraschend echt wirkt. Im Beisein des Künstlers Martin Burkhardt (Baden-Baden) wurde es jetzt in Hamm vorgestellt. Als Hausherr – das Raiffeisenmuseum gehört der Ortsgemeinde Hamm –  begrüßte Ortsbürgermeister Bernd Niederhausen die geladenen Gäste.

„Ich hätte nicht damit gerechnet, dass Raiffeisen an seinen Geburtsort zurückkehren würde und auch nicht damit, dass es einmal  Tasten für verschiedene Sprachen geben würde“, sagte Bildhauer Burkhardt, der die Entstehung der Medieninstallation vor den geladenen Gästen erläuterte. In der Tat spricht der „Talking Head“ mehr Sprachen, als Raiffeisen je beherrschte, nämlich vier, und seine Stimme ist die des Schauspielers Ronald Spiess (u.a. Tatort).

Geschaffen wurde das Werk im Auftrag der Akademie Deutscher Genossenschaften (ADG) in Montabaur. Im Jubiläumsjahr 2018 war es in mehreren europäischen Metropolen bei Raiffeisen-Veranstaltungen zu sehen, in guter Zusammenarbeit von Orts- und Verbandsgemeinde Hamm mit der ADG und dank des finanziellen Engagements der Stiftung des Förderkreises der Genossenschaftsmitglieder e.V. in Münster hat es nun im Museum in Hamm seinen endgültigen Standort gefunden.

Für dieses Engagement zu danken, war ein Anliegen von Alt-Ortsbürgermeister Hans Schmidt, der bis heute den Kontakt mit „den Münsteranern“ pflegt und über bisherige Gesamt-Zuwendungen in Höhe von 115.000 Euro berichtete. Vom Vorstand waren Egon Sickmann und Bernhard Holtmann gekommen, um sich anzusehen, wie sich der „sprechende Raiffeisen“ ins moderne Gesamtkonzept des Museums einfügt.

Bürgermeister Dietmar Henrich findet nicht nur, dass er passt, sondern die Neuausrichtung des Deutschen Raiffeisenmuseums geradezu verkörpert. „Er verleiht ihm weiteren Esprit.“ Henrich skizziere auch, dass Hamm sich auf den Weg begeben hat, Raiffeisen über die Jubiläumsfeiern des vergangenen Jahres hinaus zu würdigen und sich mit verschiedenen Projekten auch bemühe, seinem Geburtsort die Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, die ihm gebührt. „Auf diesem Weg ist der heutige Tag ein Meilenstein“, so Henrich.

Norbert Grüttner, einer der Museumsführer, wusste auf jeden Fall schon von „heller Begeisterung“ bei den Besuchern zu sprechen, die den Talking Head bereits erleben konnten. „Eine Frau hatte in einem Prospekt gelesen, Hamm sei eine Reise wert – und jetzt wisse sie auch, warum.“

SPD-Landtagsabgeordneter Sven Lefkowitz besucht Verbandsgemeinde Dierdorf

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Dierdorf. Für Sven Lefkowitz war es eine Premiere in seinem neuen Amt als Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Neuwied, VG Dierdorf und VG Puderbach: Der Sozialdemokrat hat sich in der Verbandsgemeinde Dierdorf umgeschaut um vom Bürgermeister der Verbandsgemeinde, Horst Rasbach, mehr über die Arbeit aus erster Hand zu erfahren.

So berichtete Rasbach über die bevorstehende 675 Jahrfeier in Brückrachdorf, ebenso über die Aktivitäten des Seniorenbeirats, der Landfrauen und der Sportvereine. Thema war an dieser Stelle u.a. der Mädchenfußball, Leichtathletik des TUS Dierdorf und die Aktivitäten des SV Wienau zur Ertüchtigung des vereinseigenen Sportplatzes. Der Wald im Klimawandel wurde intensiv erörtert. „Wir haben jetzt eine dauerhafte Belastung für unsere Ökosysteme, deswegen leiden alle Waldfunktionen und ich werde mir daher ein Bild vor Ort machen” versichert Sven Lefkowitz dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde. Erfreuliches konnte Horst Rasbach auch berichten, so gibt es Mittel aus dem Investitionsstock des Landes, um den Neubau des Verwaltungsgebäudes der Verbandsgemeinde in Angriff zu nehmen.

Unterstützung versprach Sven Lefkowitz bei der Beantragung von Fördermitteln des Landes für die Generalsanierung der Gutenberg Grundschule in Dierdorf. Wichtig ist ihm auch, dass es den beiden Bürgermeistern Horst Rasbach und Volker Mendel gemeinsam mit Ärzten, Krankenhaus, KAV und der Landesregierung gelingt die ärztliche Versorgung in der Region für die Zukunft sicherzustellen.

Viktor Schicker aus Waldbreitbach ist Präsident des Lions Club Rhein-Wied im Lions-Jahr 2019/2020

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Roßbach/Wied: Am 22. Juni 2019 übergab die Präsidentin des Lions Clubs Rhein-Wied die Nachfolge an Viktor Schicker.

Die scheidende Präsidentin, Melanie Bernhardt aus Neustadt/Wied, begrüßte die zahlreich erschienene Mitgliedschaft im Hotel Strand-Café in Niederbuchenau. Aus besonderem Grund freute sie sich über hohen Besuch: Edelbert Schilling, Distrikt Governor 2019/2020 aus dem Distrikt Westfalen-Lippe gab dem Club die Ehre. Denn Lionsfreund Hellmuth Buhr, Vorsitzender des Fördervereins des LC Rhein-Wied erhielt die höchste Auszeichnung, die ein Distrikt Governor vergeben kann, den „Melvin Jones Fellow progressiv“.

Als Begründung führte Edelbert Schilling in seiner Laudatio zusammenfassend an: „Wir würdigen heute das enorme Engagement von Hellmuth Buhr bei der Begleitung aller Activities seit dem Jahr 2005. Hervorzuheben ist die Vielzahl der administrativen Aufgaben und die Verantwortung für erhebliche finanzielle Mittel. Das hat Hellmuth Buhr stets in zuverlässiger und hervorragender Art und Weise bewältigt.“. Die Präsidentin des Lions Club Rhein-Wied, Melanie Bernhardt, der 1. Vizepräsident, Viktor Schicker, sowie alle Lions gratulierten zu dieser verdienten Auszeichnung.

Nach dieser Ehrung bedankte sich die scheidende Präsidentin Melanie Bernhardt bei den Lions für ihre  engagierte Unterstützung und rege Beteiligung bei den Activities im abgelaufenen Lions-Jahr 2018/2019. Mit der symbolischen Überreichung der "Präsidenten-Glocke" übergab sie die Regentschaft an den neuen Präsidenten Viktor Schicker und wünschte ihm viel Erfolg.

Viktor Schicker, Unternehmensberater aus Waldbreitbach und seit 2014 Mitglied des Lions Clubs, bedankte sich bei Melanie Bernhardt für ihren Einsatz und stellte kurz das Jahresprogramm 2019/2020 vor. Für die erfolgreiche Fortführung der Activities auch im neuen Lions-Jahr baute er auf das bewährte Engagement der Lions, damit der Club auch weiterhin bedürftigen Menschen helfen und kulturelles Leben unterstützen kann.

Sein besonderer Hinweis richtete sich auf zwei Konzert-Events, welche der Lions Club Rhein-Wied im März 2020 veranstalten wird. Die entsprechenden Vorarbeiten laufen bereits.

Mit großer Freude berichtet Viktor Schicker, dass das Musikkorps der Bundeswehr seinen Auftritt für den 5. März 2020 im Forum in Windhagen zugesagt hat. Wie bereits in früheren Jahren wird das Musikkorps den Lions Club Rhein-Wied besuchen und ehrenamtlich auftreten. Die Lions erwarten, wie in den Vorjahren, viele musikinteressierte Gäste und einen ausgesprochen vergnüglichen Musikabend.

Ein weiteres Highlight kommt einige Tage später nach Roßbach/Wied. Der Gospelchor „n-joy“ aus Bad Honnef ist ebenfalls unserer Einladung gefolgt und wird am 21. März 2020 in der Wiedhalle in Roßbach auftreten. Schon bei seinem letzten Besuch in Asbach im Jahr 2017 konnte der Gospelchor das Publikum begeistern. Auch „n-joy“ tritt ehrenamtlich auf. Viktor Schicker freut sich besonders, dass der Lions Club Rhein-Wied damit wieder einen Auftritt im Wiedtal haben wird. Er betonte hierbei: „Sowohl in Windhagen und Roßbach unterstützen uns die Gemeinden und örtlichen Vereine in vorbildlicher Art und Weise“.

Ideen für das Kulturprojekt „Altes Kino Bendorf“

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Konzepte der Hochschule Koblenz werden vorgestellt

Bendorf. Seit März dieses Jahres haben sich Architekturstudierende der Hochschule Koblenz mit Ideen für eine kulturelle Wiederbelebung des Alten Kinos in der Poststraße beschäftigt. Dabei gingen sie den Fragen nach, welche Nutzungen an dem innerstädtischen Standort geeignet sein können, wie diese baulich gestaltet und ortsstrukturell in die Poststraße eingegliedert werden können.

Die Initiative von Professor Peter Thomé geht auf Erkenntnisse aus der sogenannten Fokusanalyse der Hochschule Koblenz zurück. Unter Federführung von Dipl.-Ing. Julia Trapp widmete sich die Studie von Winter 2018 bis Frühjahr 2019 der Gesamtstadt Bendorf und zeigte wichtige Themenfelder der städtischen Entwicklung auf.

Die Ergebnisse der Analyse sowie die studentischen Ideen für die Poststraße werden im Rahmen einer öffentlichen Stadtratssitzung am Dienstag, 23. Juli um 16.30 Uhr in der Bendorfer Stadthalle präsentiert. Eine anschließende Ausstellung mit Plänen und Modellen bietet auch die Gelegenheit, mit den Studierenden und Lehrenden der Hochschule ins Gespräch zu kommen. Alle Interessierten sind herzlich zu der Veranstaltung eingeladen.

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