Freitag, 15. Oktober 2021

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Zentraler Begegnungspunkt statt brachliegender Sportplatz

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Umgestaltung mit Mitteln der Dorferneuerung in Ohlenberg

Kasbach-Ohlenberg. In Ohlenberg bringt jetzt ein neuer Mehrgenerationenplatz Alt und Jung zueinander. Möglich gemacht worden ist das dank des Dorferneuerungsprogramms, in dessen Rahmen das ehemalige Sportplatzgelände umgebaut wurde. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger aus dem Ort haben mitgeholfen.

„Der Platz dient als zentraler Kommunikations- und Begegnungspunkt für die Dorfbewohner. Darüber hinaus bietet er Spiel- und Sportmöglichkeiten für alle Generationen, die auch die Dorfgemeinschaft und das Miteinander im Ort weiter stärken sollen“, freut sich der Erste Kreisbeigeordnete Michael Mahlert. Er sprach von einer „tollen Gemeinschaftsleistung, die sich sehen lassen kann“.

Doch was ist gemacht worden? Die zuletzt brachliegende Fläche wurde völlig neu gestaltet. Entstanden sind verschiedene Erlebniszonen, Aufenthaltsbereiche, Spiel- und Sportmöglichkeiten sowie eine multifunktionale Fläche für das Aufstellen eines Festzeltes für die Dorfkirmes. Auf dem Gelände sind unter anderem ein Seniorentreffpunkt mit Boulebahn und ein Pavillon mit Sitzgelegenheit und Blick ins Rheintal angelegt worden. Außerdem ist der Platz umfassend begrünt worden. Gekostet hat der Umbau knapp 184.000 Euro, von denen 110.00 Euro aus dem Dorferneuerungstopf des Landes als Förderung zugeschossen wurden. Auch die Sportstättenförderung hat einen Beitrag zur Umsetzung der Maßnahme geleistet, indem sie unter anderem für ein Kleinspielfeld und diverse Spiel- und Sportgeräte eine Förderung von rund 51.000 Euro bereitgestellt hat.

Der neue Mehrgenerationenplatz befindet sich an einem zentralen Standort in Ohlenberg und grenzt unmittelbar an Gemeindezentrum, Vereinshaus, Kita, Feuerwehr sowie Tennisanlage. „Neben der finanziellen Unterstützung des Landes aus dem Dorferneuerungsprogramm sowie der Sportstättenförderung hat auch die Eigenleistung der vielen fleißigen Helfer aus der Gemeinde dazu beigetragen, dass das große Projekt verwirklicht werden konnte“, freut sich Ortsbürgermeister Frank Becker.

Haushaltsinformation für 2021 ist online

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Stadtverwaltung stellt Informationsbroschüre auf ihrer Website bereit

Bendorf. Da man seitens der Stadtverwaltung auf Offenheit und Transparenz gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern setzt, wird auch in diesem Jahr der Haushaltsplan 2021 und die dazugehörige Bürgerinformationsbroschüre auf www.bendorf.de unter dem Menüpunkt „Haushalt im Netz“ zur Verfügung gestellt.

Die Broschüre bietet einen komprimierten Überblick über die städtischen Finanzen, auf der Basis des vom Stadtrat beschlossenen Haushaltsplans für das Jahr 2021. In ihr werden alle wichtigen Begriffe und die Haushaltsstruktur erklärt.

Dazu Bürgermeister Christoph Mohr: „Nutzen Sie den „Haushalt im Netz“ und informieren Sie sich schnell und umfassend über geplante Projekte und Entwicklungen in unserer Stadt. Nur wer gut informiert ist, kann aktiv gestalten und sich effektiv einbringen.“

In der Publikation werden die Prinzipien und Vorschriften der Haushaltsplanung erläutert. Beispielsweise die Struktur des Gesamthaushalts und wie sich dieser in die Teilhaushalte der Zentralen Verwaltung, Schule und Kultur, Soziales und Jugend, Gesundheit und Sport, Gestaltung Umwelt sowie zentrale Finanzleistungen untergliedert.

Dabei veranschaulichen viele Grafiken und Diagramme die Zahlen. Der Fachbereich Finanzen hat übersichtlich erläutert, wie sich die Zahlen zusammensetzen und welche Beträge auf die einzelnen Projekte entfallen, um die Planzahlen nachvollziehbar zu machen. Auch die Entwicklung der städtischen Schulden und die für 2021 geplanten Investitionen werden dargestellt.

Weitere Informationen erhalten interessierte Bürger bei Sabine Wulf unter 02622/703-125 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

„Wäller Markt“ vor dem Start

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Regionale Internet-Verkaufsplattform soll im Sommer an den Start gehen – Handel muss sich online aufstellen

„Hilfe, meine Kunden kaufen online. Was nun?“ Diese Frage stellen sich derzeit viele Einzelhändler in Deutschland. Der Marketingexperte und Berater für das regionale Bündnisprojekt „Wäller Markt“, Wendelin Abresch, skizzierte bei einer „Phönix“-Veranstaltung zum Thema „Marketing-Mix und Online-Verkauf die neuesten Zahlen: Der Umsatz aus dem Online-Handel in Deutschland hat sich im Jahr 2020 mit 73 Milliarden Euro netto um 23 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erhöht (Studie IFH Köln E-Commerce). Dieser Trend wird sich fortsetzen, denn das Kundenverhalten hat sich drastisch verändert: Konsumenten schätzen bequemes, schnelles und passgenaues Einkaufen.

„Viele, die während der Pandemie erstmals online gekauft haben, werden dabeibleiben. Und das wird zu Lasten des stationären Einzelhandels gehen, wenn er sich nicht zusätzlich für den Online-Verkauf aufstellt“, ist sich auch Landrat Achim Hallerbach bewusst, der gleichzeitig darauf hinweist, dass andererseits viele Kunden auch ihre Geschäfte vor Ort unterstützen wollen. „Es muss ihnen nur entsprechend leichtgemacht werden“, weiß er.

Eben deshalb soll es den „Wäller Markt“ geben. Als genossenschaftlich betriebene, digitale Verkaufsplattform ist er ein Beispiel für einen regionalen Online-Marktplatz mit Erfolgsaussichten: Denn für ihn haben sich die drei Landkreise Altenkirchen, Neuwied und Westerwald mit ihren rund 512.000 Einwohnern zusammengeschlossen. So kann ein Marktgebiet entstehen, das ein ausreichend breites Sortiment von 200-300 Händlern und ein Schaufenster für alle Gewerbetreibenden bietet. Damit verbunden ist eine eigene Lieferlogistik. Und das hat viele Vorteile für die ganze Region: Die regionalen Erzeuger und mittelständischen Händler bleiben erhalten, Leerstände werden vermieden, Ausbildungs- und Arbeitsplätze existieren weiterhin.

Ein Projekt wie der Wäller Markt braucht allerdings Zeit und hat viel Kommunikationsbedarf. Mittlerweile fanden daher 120 Infoveranstaltungen statt, bei denen sich viele Unterstützer gefunden haben. Auch eine Förderung aus dem LEADER-Programm der EU ist beantragt. Im Sommer 2021 soll die digitale Verkaufsplattform an den Start gehen, wenn die Finanzierung ausreichend abgesichert ist. (www.waellermarkt.de)

Für alle Einzelhändler, die noch keinen Online-Shop haben, rät Marketingexperte Abresch, sich drei Fragen zu stellen: Bringe ich die nötige Konsequenz auf, zwei bis drei Jahre in den Aufbau eines Online-Shops zu investieren, bis er sich finanziell lohnt? Wo sitzen meine Kunden – richte ich mich regional oder national aus? Will ich online als Unterstützung für das stationäre Geschäft oder als zweites Standbein?

Sein Fazit: Der „neue stationäre Handel“ muss seine Stärken ausspielen und gleichzeitig neue Attribute bedienen: inspirierender/emotionaler, digitaler und nachhaltiger. Der lokale Bezug wird für den Handel immer wichtiger.

Weitere Infos und Termine: https://www.etain-gesundheit.de/termine-und-veranstaltungen.html

Sayner Freibad öffnet am 3. Juni

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Bendorf-Sayn. Am Donnerstag, 3. Juni, startet das Sayner Freibad unter Einhaltung der geltenden Corona-Schutzmaßnahmen in die Badesaison.

Um möglichst vielen Badegästen den Besuch zu ermöglichen, wird es täglich drei Zeitfenster mit Besucherbegrenzungen geben: Von 9 Uhr bis 12 Uhr, von 13 Uhr bis 17 Uhr und von 18 Uhr bis 20 Uhr. Je Schicht können maximal 150 Besucherinnen und Besucher im Bad anwesend sein.

Eine Einzelkarte für die erste und letzte Schicht kostet für Erwachsene 2 Euro, ein Besuch in der zweiten Schicht 2,50 Euro, Kinder und Jugendliche zahlen für alle drei Zeitfenster 1 Euro Eintritt.

Bendorfs Bürgermeister Christoph Mohr freut sich, dass trotz anhaltender Pandemie ein Badebetrieb in dieser Saison möglich ist und fordert alle Badegäste zu gegenseitiger Rücksichtnahme auf.

Damit der kontaktlose und reibungslose Eintritt in das Bad gewährleistet ist, ist der Eintritt im Voraus über ein Buchungssystem zu buchen und zu bezahlen. Tickets können gebucht werden über: https://bendorf.baeder-suite.de/de. Dort ist auch das umfassende Schutz-, Hygiene- und Wegekonzept zu finden.

SPD: Diedenhofen und Schmitt begrüßen Aufnahme der Fährverbindungen in den Verkehrsverbund

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Ab August werden die Rheinfähren Linz – Kripp und Remagen – Erpel in den Verkehrsverbund Rhein-Mosel (VRM)-Verbundtarif integriert. Dies haben jüngst die zuständigen Gremien der Landkreise Ahrweiler und Neuwied entschieden. Mit diesem Schritt werden die beiden Landkreise nun auch im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) rheinübergreifend miteinander verbunden.

„Die Fährverbindung Linz - Kripp ist eine der meistgenutzten Fähre in der gesamten Region. Es entsteht nun endlich eine direkte tarifliche Verbindung zwischen dem Landkreis Neuwied und dem Landkreis Ahrweiler, die eine Nutzung des ÖPNV mit durchgelösten Fahrausweisen möglich macht“ so Martin Diedenhofen.

Beiden Kandidaten ist die Stärkung des ÖPNV ein wichtiges Anliegen. Christoph Schmitt, der die Entscheidung auch im Kreis- und Umweltausschuss unterstütz hat, meint dazu: „Wir müssen dafür sorgen, dass insbesondere im ländlichen Raum der ÖPNV attraktiver wird. Die Aufnahme der Fährverbindungen in den Verkehrsverbund ist dafür ein wichtiger Baustein.“

Die Kosten für diese Maßnahme werden zu 50% vom Land Rheinland-Pfalz getragen, die restlichen Kosten tragen die Landkreise Neuwied und Ahrweiler zu gleichen Teilen.

„Ein gutes Beispiel für gelungene interkommunale Zusammenarbeit mit Vorbildcharakter auch für andere Projekte. Der Rhein wird leider noch viel zu oft als trennendes Element wahrgenommen. Dies wollen wir gemeinsam ändern“, sind sich Martin Diedenhofen und Christoph Schmitt einig.

Beide Bundestagskandidaten wollen sich dafür einsetzten, dass im nächsten Schritt auch die Fähre zwischen Bad Breisig und Bad Hönningen in den VRM-Verbundtarif integriert wird.

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