Montag, 23. Juli 2018

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Boule und Bouletten im Stadtpark

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Freundschaftskreis Bendorf-Yzeure lädt ein

Bendorf. Boule ist der Nationalsport der Franzosen, hat aber längst die ganze Welt erobert. Auch in Bendorf gab es schon den einen oder anderen spannenden Wettkampf, bei dem die Entscheidung nur von wenigen Zentimeter abhing.

Zum achten Mal organisiert der Freundschaftskreis Bendorf-Yzeure am Sonntag, 24. Juni, um 10 Uhr sein Bouleturnier „Boule & Bouletten“ im Stadtpark Bendorf.

Mitmachen kann jeder: ob Vereine, Kollegen, Familien oder Nachbarn. Zugelassen sind allerdings nur Hobbyspieler. Anmeldungen von Wettkampf-, Verbands- oder Ligaspielern werden nicht akzeptiert. Immer drei Personen bilden eine Mannschaft – Alter und Geschlecht spielen dabei keine Rolle. Gespielt wird im K.-o.-System. Auf die Gewinner warten tolle Preise. Mit Kaffee, Kuchen und natürlich Bouletten ist für Stärkung gesorgt.

Anmeldungen für das Turnier sind möglich bei Monika Boos unter Tel. 02622-15703 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Rathäuser sind am 9. Mai geschlossen

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Bendorf. Wegen des diesjährigen Betriebsausfluges der Stadtverwaltung Bendorf bleiben die Dienststellen in den Rathäusern I und II im Stadtpark und im Dienstgebäude III in der Unteren Rheinau am Mittwoch, 9. Mai, geschlossen.

Für dringende Notfälle steht ein Bereitschaftsdienst der Stadtwerke zur Verfügung. Wasserwerk: Tel. 0171/4801400 und Klärwerk: Tel. 0171/4801300.

Baustellenführung auf dem Denkmalareal Sayner Hütte

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Tag der Städtebauförderung in Bendorf

Bendorf. Mit einer Baustellenführung auf dem Denkmalareal Sayner Hütte beteiligt sich die Stadt Bendorf am Tag der Städtebauförderung, der am Samstag, 5. Mai, deutschlandweit stattfindet. Mithilfe des Aktionstags sollen die Erfolge der Städtebauförderung anhand konkreter Projekte erfahrbar gemacht und Bürgerinnen und Bürger zur Beteiligung und Mitgestaltung motiviert werden.

Von 11 Uhr bis 12.30 Uhr informiert Projektleiter Werner Prümm über die Maßnahmen zum Rückbau des historisch bedeutsamen Hochofentrakts. Lediglich die authentische Bausubstanz soll übrig bleiben und das Hochofengebäude seiner einstigen Funktion entsprechend modern interpretiert werden. Außerdem gibt es Einblicke in die historische Gießhalle, das Comptoir-Gebäude und das Arkadengebäude, das künftig das Rheinische Eisenkunstguss-Museum beherbergen soll. Darüber hinaus gibt die Geschäftsführerin der Stiftung, Steffi Zurmühlen, Erläuterungen zu zukünftigen kulturtouristischen Angeboten der Sayner Hütte.

Die Teilnahme an der Führung ist kostenlos, Treffpunkt ist im Besucherzentrum der Sayner Hütte.

Vorbereitungen für den Saisonstart

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Freibad in Sayn öffnet am 12. Mai

Bendorf. Die Schwimmbecken werden von Laub und Blättern befreit, Fugen und Fliesen gereinigt und die technischen Anlagen gewartet. Auch Rutschbahn, Wasserpilz und Beckenumgang werden auf Hochglanz gebracht. Im Freibad in Sayn laufen die Vorbereitungen für den Saisonstart am 12. Mai. Schwimmmeister Michael Woischwill und Schwimmmeistergehilfe Michael Eisenheim sind derzeit im Einsatz, um den Gästen auch während der diesjährigen Freibadsaison ein besonderes Badevergnügen zu bieten.

Das Freibad zählt dank seiner einzigartigen landschaftlichen Lage und seiner hervorragenden Ausstattung zu den schönsten der Region. Die Stadtwerke investieren jährlich viel Geld in das Freibad, um den einladenden Eindruck zu erhalten und weiter zu verbessern.

„Ich möchte mich bei den Mitgliedern des Förderkreises Bad Sayn für ihre Unterstützung bedanken“, betont der Erste Beigeordnete Bernhard Wiemer. In diesem Jahr wird in Zusammenarbeit mit dem Förderkreis die Damendusche saniert.

„Wir hoffen auf einen guten Sommer, damit die Besucherzahlen gegenüber dem Vorjahr steigen“, erklärt der Leiter der Stadtwerke Bendorf, Klaus Kux. 2017 kamen 28.945 Besucher ins Freibad, in einem guten Sommer sind es durchschnittlich 35.000 Besucher.

Die Preise sind auf jeden Fall weiterhin moderat: Für sieben Euro kann eine Familie mit einer Familientageskarte den ganzen Tag im Schwimmbad verbringen.

Durch LED-Technik spart Bendorf Geld und Energie

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Stadt rüstet die Straßenbeleuchtung um – Infoveranstaltung in Kooperation mit der Kreisverwaltung

Bendorf. In Sachen Energieeinsparung ist der Stadt Bendorf schon lange ein Licht aufgegangen. Auf der Suche nach Möglichkeiten, den Stromverbrauch zu senken und Kosten zu sparen, rückte schon vor einigen Jahren die Straßenbeleuchtung in den Mittelpunkt. Nachdem man bei Neuanlagen ohnehin schon punktuell auf moderne LED-Technologie setzte, werden nun sukzessive 2200 Leuchtmittel im ganzen Stadtgebiet umgerüstet.

Als Vorreiter im Landkreis Mayen-Koblenz informierte die Stadtverwaltung nun Vertreter anderer Kommunen in Kooperation mit dem Klimamanager der Kreisverwaltung, Felix Gersdorf, über die Vorteile der Umrüstung auf LED-Straßenbeleuchtung. Das Motto der Veranstaltung im großen Rathaussaal lautete: Jede Kommune hat die Chance, Geld zu sparen und gleichzeitig etwas für das Klima zu tun.

Dabei sind nicht nur große Schritte entscheidend, wie der Erste Beigeordnete Bernhard Wiemer in seiner Begrüßung betonte: „Jeder einzelne ist beim Klimaschutz gefordert, weil aus vielen kleinen Beiträgen ein großer werden kann.“

Da bei der Umrüstung auf moderne LED-Technik nicht mehr zwangsläufig der komplette Beleuchtungskopf ausgetauscht werden muss, entschied man sich bei der Stadt Bendorf dafür, nur die Leuchtmittel zu ersetzen. Mast und Lampenkopf bleiben weitgehend erhalten. „So haben wir ein hohes Einsparpotenzial. Wir machen kleine Schritte mit wenig Kapital“, berichtet Stephan Kaufmann vom Fachbereich Bauen und Umwelt.

Die Zahlen können sich jedenfalls sehen lassen: So liegt die jährliche Stromersparnis nach der Umstellung bei 366.000 kWh. Der CO2-Ausstoß wird um 4.316 Tonnen verringert.

Auch finanziell lohnt sich der Schritt -voraussichtlich können mit der neuen Technologie 30.000 bis 40.000 Euro pro Jahr gespart werden.

Selbst ohne Förderung hätte sich die Umrüstung auf die energieeffiziente Beleuchtung bereits nach zweieinhalb Jahren finanziell rentiert. Mit der 90-Prozent-Förderung aus dem Kommunalen Investitionsprogramm (KI 2.0) für Material- und Lohnkosten ist mit dem Return on Invest noch früher zu rechnen. „Eigentlich spart die Stadt bereits in dem Moment, in dem die Lampen eingedreht werden“, so Kaufmann. Die Umstellung erfolgt ab Mai in zügigen Schritten.

Wie andere Gemeinden es Bendorf gleichtun können und an Fördergeld kommen, erklärte Klimamanager Felix Gersdorf. Das Kommunale Investitionsprogramm und die Kommunalrichtlinie 3.0 bieten diverse Möglichkeiten.

Zunächst sei es wichtig nachzuweisen, dass durch die Umstellung der CO2-Ausstoß um 70 Prozent gemindert wird. Ein Nachweis, der z.B. für die Stadt Bendorf schwer zu erbringen war, da sie bereits über ein sehr gutes und permanent gepflegtes Beleuchtungsnetz verfügt.

Die Höhe der zuwendungsfähigen Ausgaben muss so bemessen sein, dass sich eine Mindestzuwendung von 5000 Euro ergibt.

Für kleinere Kommunen lohne es sich daher, Kooperationen zu bilden und sich für einen Antrag zusammenzuschließen, um die nötige Mindesthöhe bei den Gesamtausgaben zu erreichen, so Gersdorf.

Über technische Details sprach Danijel Milikic von der in Bendorf ansässigen TIDANIS GmbH, die von der Stadt den Zuschlag zur Umrüstung bekommen hat. Nach einem Pilotverfahren mit Lichtteststrecken in der Innenstadt hat die Firma eine optimale Lösung gefunden, die in Sachen Effizienz und Farbtemperatur zu den Ansprüchen der Stadt Bendorf passt.

Milikic präsentierte die Vorteile der neuesten LED-Produkte im Vergleich zu konventionellen Leuchtmitteln. Neben hohen Energieeinsparungen von 70 Prozent werden auch die Amortisationszeiten immer kürzer.

„Im Bereich LED-Technik gibt es rasante Entwicklungen. Alle drei bis sechs Monate gibt es Upgrades“, erläuterte der Elektroingenieur, der den Vertretern von finanzschwachen Kommunen auch noch eine weitere kostengünstige Möglichkeit aufzeigte, die städtischen Leuchtmittel umzurüsten: LED-Leasing.

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