Mittwoch, 19. Juni 2019

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Wolfgang Bosbach zu Gast in Windhagen

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Über 150 Gäste waren der Einladung des CDU Ortsverband Windhagen ins Forum gefolgt.

Martin Buchholz, der Vorsitzende und Bürgermeisterkandidat der CDU Windhagen begrüßte die anwesenden Gäste. Darunter auch zahlreiche Kolleginnen und Kollegen der Kommunalpolitik wie Achim Hallerbach (Landrat des Kreises Neuwied), Michael Christ (Bürgermeister der Verbandsgemeinde Asbach), Markus Harf (Beigeordneter der Verbandsgemeinde Asbach und CDU Vorsitzender in Asbach), Helmut Wolff (Beigeordneter in Windhagen), Jutta Wertenbruch (Bürgermeisterin von Neustadt), Neustadt`s 1.Beigeordneten Thomas Junior der auch CDU Vorsitzender und Bürgermeisterkandidat in Neustadt ist, Willi Knopp (Bürgermeister aus St.Katharinen) und Gäste vom CDU Ortsverband Aegidienberg.

Besonders erfreut zeigte sich Buchholz darüber, dass er seinen Wunsch-Redner, Herrn Wolfgang Bosbach, den ehemaligen Vorsitzenden des Innenausschusses des Deutschen Bundestages, begrüßen konnte.

Von Beginn seines Vortrags an zog Bosbach die Gäste in seinen Bann. Mehr Stolz, mehr Patriotismus und mehr Werte waren seine Wünsche für die Zukunft. Dabei soll Patriotismus nicht mit Nationalismus verwechselt werden. Die Politik muss auf eine, sich rasant verändernde Welt reagieren. Ein Staat wie unserer muss mehr „in die Köpfe“ – also in Bildung und Forschung – investieren, damit er nicht irgendwann angehangen wird.  Er spannte einen weiten Bogen von der Kommunalpolitik bis hin zur Weltpolitik. Europa ist Garant für Frieden und Freiheit, so Bosbach`s Resultat.

Nach stehendem Applaus der Gäste beantwortete Wolfgang Bosbach noch einige Fragen aus dem Publikum bevor ihm ein kleines Präsent vom CDU Ortsverband durch Martin Buchholz übergeben wurde.

CDU/FDP Fraktion gegen die Schließung der Postbankfiliale in Windhagen.

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Die Postbank-Filiale ist im Backshop Oelpenich im Lebensmittelmarkt Edeka nah & gut Hecken in Windhagen angesiedelt und leistet damit einen großen Anteil an einer wohnortnahen Versorgung, so Martin Buchholz, Vorsitzender der CDU Windhagen.

Diese wohnortnahe Versorgung ist gerade für ältere Bürgerinnen und Bürger von enormer Bedeutung, so Buchholz weiter. Aktuell steht die Schließung der besagten Postbank-Filiale in Windhagen im Raum.

Die CDU/FDP Fraktion im Ortsgemeinderat Windhagen beantragt, dass sich die Gemeindeleitung der Ortsgemeinde Windhagen – ggf. in Zusammenarbeit mit der Verbandsgemeindeverwaltung Asbach – umgehend (!!!) mit den Ansprechpartnern der Postbank in Verbindung setzt, um eine Schließung der Postbankfiliale in Windhagen abzuwenden.

Ein entsprechender Antrag für die kommende Sitzung des Ortsgemeinderates wurde heute gestellt. Da die nächste Sitzung des Ortsgemeinderates aber erst Ende März stattfinden wird, soll die Gemeindeleitung schon jetzt entsprechende Schritte in die Wege leiten, so Lothar Köhn, der Fraktionsvorsitzende der CDU/FDP Fraktion.

Sigrid Mitterer zur Standesbeamtin bestellt

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Bendorf. Verstärkung für das Standesamt Bendorf: Nach absolviertem Grundlehrgang für Standesbeamten und bestandener Prüfung im Januar wurde Sigrid Mitterer von Bürgermeister Michael Kessler offiziell zur Standesbeamtin bestellt.

Seit September 2018 ist sie im Fachbereich Ordnung und Soziales tätig und hat sich mit viel Fleiß und Einsatz in das Tätigkeitsfeld des Standesamtes eingearbeitet.

Ab sofort darf sie wie ihre Kollegen Angelika Hensler und Nils Müller Brautpaaren die Frage aller Fragen stellen - wobei das verantwortungsvolle Aufgabengebiet natürlich weit mehr umfasst als das Leiten von Trauungen.

„Ich freue mich, dass wir mit Frau Mitterer eine so engagierte Unterstützung für das Standesamt gewinnen konnten“, erklärte der Rathauschef, der ihr die Bestallungsurkunde überreichte.

Um den wachsenden Anforderungen an ihre Stelle gerecht zu werden, wird Sigrid Mitterer sich auch zukünftig bei Lehrgängen und Seminaren fortbilden.

Containerinsel ab März geöffnet

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Bendorf. Ab 1. März ist die Containerinsel des Landkreises, die auf dem Gelände der Stadtwerke Bendorf, Untere Rheinau 60, hinter dem Bauhofgebäude steht, wieder geöffnet. Auch in diesem Jahr können die Bürger die Entsorgungsmöglichkeit bis November jeden Freitag, von 10 bis 17 Uhr und jeden Samstag, von 8 bis 13 Uhr nutzen.

Es stehen Container zur Abgabe von Bauschutt, Erdaushub, Rasenschnitt und Laub zur Verfügung. Wer Fragen zur Entsorgung hat, kann sich an Michael Eisenheim wenden, der als kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung steht, aber auch kontrolliert, dass richtig entsorgt wird.

Die Öffnungszeiten der Grünschnittannahme, ebenfalls auf dem Gelände der Stadtwerke

(Container unmittelbar hinter der Einfahrt Eisenbahnstraße), verlängern sich entsprechend der Öffnungszeiten der Containerinsel.

5. Unternehmerfrühstück Rengsdorf-Waldbreitbacch

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Mehr als ein als Kaffee und nett plaudern: Das 5. Unternehmerfrühstück des Wirtschaftsforums Rengsdorf-Waldbreitbach

Landrat Achim Hallerbach informierte die Vertreter der Wirtschaft beim 5. Unternehmerfrühstück über den gegenwärtigen Stand des Breitbandausbaus  den weiteren Verlauf der Ausbauarbeiten

Kreis Neuwied – Das 5.Unternehmerfrühstück des Wirtschaftsforums Rengsdorf-Waldbreitbach hatte Landrat Achim Hallerbach zum Thema Breitbandausbau im Landkreis Neuwied eingeladen. Der Vereinsraum des Dorfgemeinschaftshauses in Straßenhaus war bis auf den letzten Platz besetzt. Wirtschaftsforum-Vorsitzender Michael Sterr und sein Stellvertreter Kai Kuhn formulierten die Erwartungen der regionalen Wirtschaft an das Projekt Breitbandausbau.

Landrat Achim Hallerbach zog eine positive Bilanz bezüglich des bisherigen Breitbandausbaus, da bisher rund 11.000 Haushalte und über 2.000 Gewerbe an das Breitbandnetz angeschlossen wurden. Damit wäre für alle Anschlüsse eine Mindestdatenübertragungsrate von 30 MBit/s, für die meisten gar 100 MBit/s und für die Gewerbegebiete in Rengsdorf und Dierdorf, die sogar mit FttB  Glasfaserkabel (Fibre to the Building) versorgt sind, 1 GBit/s erreicht.

Während des Ausbaus wurden im Landkreis rund 180 Kilometer Glasfaserkabel verlegt, mit großen Unterschieden in den einzelnen Ortslagen, so z.B. im Ortsnetz Rengsdorf etwa zwei und im Ortsnetz Waldbreitbach 46 Kilometer. Damit sei der Breitbandausbau in der ersten Stufe abgeschlossen, betonte Landrat Achim Hallerbach.

Er verwies jedoch auch auf die sogenannten „weißen Flecken“ und die Probleme der vertragskonformen Umsetzung mit den Telekommunikationsunternehmen. Ein Teil dieser nicht ausgebauten Bereiche stand bereits zu Beginn der Maßnahme fest, dabei handelt es sich überwiegend um Einzelprojekte, wie Splittersiedlungen, Weiler oder Gehöfte. Manche „weiße Flecken“, hier verwies Landrat Hallerbach darauf, dass es sich immerhin um 32 Gebieten mit rund 1.000 Anschlüssen handele, entstanden allerdings, weil Telekommunikationsunternehmen den geförderten Breitbandausbau nicht wie geplant, und ursprünglich zugesichert, durchgeführt haben. Im letzten Jahr wurde der Landkreis seitens der Telekommunikationsunternehmen darüber informiert und hatte unverzüglich weitere Fördermittel bei Bund und Land beantragt.

Im Vortrag von Achim Hallerbach wurde deutlich, dass jene „weißen Flecken“ nicht die einzige noch verbleibende Baustelle beim Breitbandausbau sind. So prüft die Kreisverwaltung zur Zeit, an welchen Stellen in den Gewerbegebieten und Krankenhäusern nachgebessert werden muss, um eine für die Unternehmen, bzw. Krankenhäuser zufriedenstellende Datenübertragungsrate zu erreichen, denn die 30 Mbit/s sollen nicht nur für die Unternehmensleitung, sondern auch für jeden internetverbundenen Arbeitsplatz gelten, bzw. in den Krankenhäusern auch für die einzelnen Stationen. Auch hier bestehen Fördermöglichkeiten des Bundes, die auf jeden Fall genutzt werden sollen.

„Wir nutzen im Landkreis jede Möglichkeit Fördermittel zu generieren und die Versorgung mit schnellem Internet flächendeckend voran zu treiben. Ein weiterer Schritt auf diesem Weg ist der Breitbandausbau an unseren Schulen. Auch hier sind wir am Ball: 2018 wurde die Breitbandversorgung von 73 Schulstandorten ausgeschrieben, im Januar diesen Jahres gingen die verbindlichen Angebote ein und nun stehen die klärenden Gespräche zu technischen Details mit den Bietern an,“ so Landrat Achim Hallerbach .“Ich hoffe, dass wir auch da gut voran kommen. Die enge kommunale Zusammenarbeit kommt uns dabei zugute. Selbst die anfänglichen umfangreichen, komplizierten Förderanträge wurden aufgrund bundesweiter Kritiken nunmehr vereinfacht. Ich bin also sehr optimistisch,“ resümiert Landrat Achim Hallerbach zum Schluss seines Vortrages.

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