Donnerstag, 22. April 2021

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ISR-Windhagen e.V. verzichtet auf Mitgliedsbeiträge im Jahr 2020

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Der Vorstand der ISR-Windhagen e.V. hat sich entschieden, für das laufende Jahr 2020 keine Mitgliedsbeiträge einzuziehen.

Der ISR-Mitgliedsbeitrag ist zwar ohnehin sehr gering, aber zum einen mussten zahlreiche ISR-Aktivitäten bedingt durch die Corona-Pandemie ausfallen oder verschoben werden, zum anderen wollen wir unsere Mitglieder mit dieser Maßnahme ein wenig entlasten, so Martin Buchholz der 1.Vorsitzende der ISR.

Die ISR hofft darauf, dass man im kommenden Jahr wieder wie gewohnt zu den normalen ISR-Aktivitäten zurückfinden kann.

Christuslob zum Ausklang des Kirchenjahres

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54. Bendorfer Marktmusik zum Abendläuten

Bendorf. Am Freitag, 6. November, findet um 19 Uhr die letzte Bendorfer Marktmusik für 2020 in der Kirche St. Medard statt.

Im Pfarrbüro St. Medard (02622/3163) und im Bendorfer Buchladen (02622/14851) kann man ab Freitag, 23. Oktober, kostenlose Sitzplatzkarten abholen oder sich telefonisch anmelden.

Joachim Aßmann, Dekanatskantor an der Koblenzer Herz-Jesu-Kirche, spielt ausschließlich Werke des französischen Spätromantikers Louis Vierne, dessen 150. Geburtstag in diesem Jahr gefeiert wird. Für Joachim Aßmann ist das Orgelspiel stets Verkündigung und so hat er eine Auswahl von Vierne-Stücken zusammengestellt, die auf Lebensstationen des Gottessohnes hinweisen.

„Christus – Lebensbilder“ lautet die Überschrift dieser Marktmusik, die den Jahreszyklus 2020 abschließt, der im Zeichen biblischer Gestalten aus dem AT und NT steht. Die Überschrift fügt sich zugleich in die Gottesdienstordnung der katholischen Kirche, die am letzten Sonntag des Kirchenjahres im November „Christus, den König“ feiert (Christkönigsonntag).

Menschwerdung, Darstellung im Tempel, Kreuzigung und Auferstehung sind Stationen, die mit Stücken aus dem Zyklus „24 pièces en style libre“ beleuchtet werden, bevor zum Abschluss das Glockenspiel „Carillon de Westminster“ die frohmachende Botschaft der Auferstehung hinausruft.

Gemeindereferentin Judith Richter moderiert diese Marktmusik. Anstelle eines Lesetextes werden Bibelstellen zu den Stationen passend zitiert.

Die Kirche ist ab 18.30 Uhr geöffnet.

Auch der Ausblick aufs neue Jahr verheißt wieder viele musikalische Höhepunkte. Die sechste Marktmusikstaffel beginnt am 8. Januar 2021, diesmal nicht am ersten Freitag im Monat, da die Veranstaltung sonst auf den Neujahrstag fallen würde.

Manfred Pohlmann bringt moselfränkische Weihnachtslieder mit und eröffnet zugleich das Jahresthema BEGEGNUNG.

Baubeginn der Ortsumgehung Willroth

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Erwin Rüddel: „Eine schnelle, nachhaltige Umsetzung ist lang überfällig“

Willroth. Was jetzt zählt, ist die beschleunigte Realisierung der geplanten und im Bundesverkehrswegeplan unter ‚vordringlicher Bedarf‘ aufgeführten Ortsumgehung von Willroth im Zuge der B256“, betonte der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel anlässlich eines Treffens mit dem Leiter des LBM Diez, Lutz Nink, Landrat Peter Enders, Bürgermeister Fred Jüngerich, Bauamtsleiter Burkhard Heibel, Ortsbürgermeister Richard Schmidt und der Straßenhausener Ortsbürgermeisterin Birgit Haas.

Erwin Rüddel, der sich in Berlin vehement und erfolgreich für die Aufnahme der zweispurigen 1,2 Kilometer langen und mit rund zwei Millionen Euro veranschlagten Straßenbaumaßnahme in den aktuellen Bundesverkehrswegeplan eingesetzt hat, wollte Klarheit über den derzeitigen Stand der Dinge und wann die Baumaßnahme nun endlich begonnen und abgeschlossen wird. Dabei galt explizites Lob des Parlamentariers dem Landesbetrieb Mobilität, „der sein Bestes gibt um auszugleichen“.

Mehrfach hatte der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete die Mainzer Landesregierung aufgefordert zum Start der Baumaßnahme ihrer Planungshoheit nachzukommen. „Da von Seiten des Bundes, die Finanzierung gesichert ist, hätte die Baumaßnahme schon lange begonnen werden können. Doch fehlten die vom Land zu vertretenden Planungsleistungen“, so Rüddel auch mit der Anmerkung auf die geplanten Ortsumgehungen von Straßenhaus und Gierender Höhe.

Wie LBM-Leiter Lutz Nink, der zum Termin eine Plan-Skizze zur Willrother Ortsumgehung mitgebracht hatte, erklärte, „befindet sich die Verkehrsuntersuchung in den letzten Zügen“. Die technische Planung sei „soweit fertig“. Die Beauftragung der raumordnerischen Prüfung erfolge Anfang nächsten Jahres, so dass deren Ergebnis im Laufe 2021 vorliege.

„Nach derzeitigem Stand ist zum möglichen Baubeginn realistisch einzuschätzen, dass 2022 die in 2023 abzuschließende Detailplanung erfolgt, dann steht für 2024 die Planfeststellung an, ums Baurecht geht es in den Jahren 2025/26, so dass derzeit der Baubeginn auf 2027 terminiert werden kann“, verkündete Nink mit dem Hinweis, dass, je weniger Einsprüche beim Planfeststellungsverfahren, der Baubeginn umso schneller erfolgen können.

Erwin Rüddel verwies auf das neue Planungs-Beschleunigungsgesetz, zur schnelleren Umsetzung von wichtigen umweltfreundlichen Verkehrsprojekten. Der Deutsche Bundestag soll per Gesetz, sogenannte Maßnahmengesetze, die Genehmigung erteilen können. „So steigt die Akzeptanz für die jeweiligen Verkehrsprojekte, da sie vom höchsten demokratisch legitimierten Gesetzgeber beschlossen werden kann“, erklärt Rüddel.

Bürgermeister Fred Jüngerich sprach sich für einen Bürgerdialog zur Willroth-Umgehung aus, um speziell insbesondere Interessenkollisionen auszuschließen bzw. zu minimieren. Denn es gelte nicht nur die Baumaßnahme nun schnellstens in Angriff zu nehmen, sondern diese in der Folge auch schnellstmöglich abzuschließen. Dabei dürfe durch die Umgehung der Ort Willroth jedoch nicht „abgemeldet sein“.

„Arbeit und Lebensqualität sind geprägt von guten Mobilitätsbedingungen – gerade im Westerwald. Der Bundesverkehrswegeplan finanziert die Ortsumgehung Willroth im Zuge der B256. Alle kommunalen Ebenen und der Landesbetrieb Mobilität setzen sich einvernehmlich gemeinsam mit mir für eine schnelle, nachhaltige Umsetzung ein“, bekräftigte Erwin Rüddel.

Freundeskreis Sayner Hütte erwirbt historischen Eisenguss-Ofen

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Großzügige Spende ermöglichte den Ankauf

Bendorf-Sayn. Einen gusseisernen „Oval-Ofen“ aus der Produktion der Sayner Hütte um 1830  konnte der Freundeskreis Sayner Hütte e.V. kürzlich erwerben. Das Kunstguss-Objekt stammt aus dem Deutschen Eisenofen-Museum Neu-Ulm und war bereits viel bewundertes Exponat der Ausstellung PREUSSENS SCHWARZER GLANZ im Rheinischen Eisenkunstguss-Museum, die in Schloss Sayn 2018/2019 gezeigt wurde.

Das Angebot an Eisenkunstgusswaren publizierte die Sayner Hütte in Musterkatalogen. Bereits im ersten  Katalog aus dem Jahre 1823 „Abbildungen der Gusseisenwaaren aus der königlichen Eisengiesserey zu Saynerhütte“ zeigten Lithographien Großobjekte aus Eisenguss, darunter auch reich verzierte Oval-Öfen.

Eine großzügige Spende ermöglichte dem Förderverein jetzt den Ankauf des wertvollen Eisenguss-Ofens. Frau Johanna Bernardi hat im Andenken an Ihren im vergangenen Jahr verstorbenen Ehemann, Fritz Bernardi, mit einem Betrag von 5.000 Euro den Erwerb in Gang gesetzt. Dem Freundeskreis gelang es, weitere 1.000 Euro an Spendengeldern einzuwerben. Fritz Bernardi war langjähriges Mitglied im Freundeskreis Sayner Hütte e.V.. Sein großes Interesse galt der Erhaltung der Gießhalle und der Geschichte des Eisenkunstgusses.

Zurzeit steht der historische Ofen noch gut verpackt auf dem Denkmalareal der Sayner Hütte. Sobald die Sanierungsarbeiten am dortigen Arkadengebäude abgeschlossen sind, wird der Ofen als historisches Original-Produkt der Sayner Eisengießerei einen Platz in der neuen Eisenkunstguss-Ausstellung erhalten. Mit Beginn des Jahres 2020 hat das Rheinische Eisenkunstguss-Museum bekanntermaßen seinen Standort von Schloss Sayn auf die Sayner Hütte verlegt. Museumsleiterin Barbara Friedhofen hat die Grundlagen für das Konzept der neuen Dauerausstellung ausgearbeitet. Der „Oval-Ofen“ wird als eines der Glanzstücke der künftigen Ausstellung die Kunst „der preußisch königlichen Eisengiesserey zu Saynerhütte“ präsentieren.

Standortfaktor ICE-Bahnhof Montabaur - Fahrplanangebot bleibt trotz Corona stabil

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Im neuen Jahresfahrplan von DB Fernverkehr, gültig ab dem 13. Dezember 2020, bleiben sowohl die Anzahl der Zughalte als auch die zeitliche Verteilung weitgehend auf dem bekannten Niveau. Es werden also weiterhin über 200 wöchentlichen ICE- Fahrten in Montabaur verkehren.

Das ist das erfreuliche Ergebnis des jährlich stattfindenden Fahrplangespräches zu dem Vertreter des Angebotsmanagements der DB Fernverkehr AG, des Westerwaldkreises sowie der Verbandsgemeinde und der Stadt Montabaur zusammenkommen.  Die Verantwortlichen sind sich einig darin, dass der ICE-Bahnhof ein wichtiger Standortfaktor für die gesamte Region darstellt. Daher setzen sich Landrat Achim Schwickert, VG Bürgermeister Ulrich Richter-Hopprich und Stadtbürgermeisterin Gabriele Wieland gemeinsam für ein stabiles Fahrplanangebot in Montabaur ein.

Auch wenn es auf Grund längerfristiger Baumaßnahmen in Köln-Deutz zu Verschiebungen und teilweise Verzögerungen kommt, bleibt das Angebot insgesamt auch für Pendler stabil. „Im Gespräch, das dieses Jahr als Videokonferenz stattgefunden hat, haben wir erfahren, dass mit der Neuanschaffung und Modernisierung von Zügen mittelfristig auch die Sitzplatzkapazitäten auf der Schnellfahrstrecke weiter ausgebaut  werden sollen. Da die Rahmenbedingungen der Pendler sich durch die Pandemie verändert haben, Stichwort Homeoffice, möchte die Bahn den Veränderungen Rechnung tragen“, berichtet Achim Schwickert.

Ganz konkret hat die Deutsche Bahn dazu ihr Angebot jüngst um ein flexibleres Monatsticket erweitert: Mit dem 20-Fahrten-Ticket können Kunden 20 Einzelfahrten für eine festgelegte Strecke mit Fernverkehrsanteil erwerben und diese innerhalb eines Monats für die Hin- oder Rückfahrt ohne Zugbindung einlösen.

„Diese Monatskarte gilt, wie die normale Bahnmonatskarte, gleichzeitig als Berechtigung für den Kauf eines vergünstigten Monatsparkticket (Preis: 20 Euro) auf dem ICE-Parkplatz in Montabaur“, ergänzt Stadtbürgermeisterin Gabi Wieland.

Weitere Informationen unter https://www.bahn.de/p/view/angebot/pendler/mehrfahrten-tickets/index.shtml

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