Sonntag, 17. Februar 2019

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Interkommunale Zusammenarbeit jetzt auch beim Restmüll

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Abfallzweckverband entsorgt künftig rund 10.000 Tonnen Abfall in Linkenbach (LK Neuwied)

Region. Vier Gebietskörperschaften, zwei Unterschriften, eine Vereinbarung: Der Abfallzweckverband Rhein-Mosel-Eifel (AZV) und der Landkreis Neuwied intensivieren ihre interkommunale Zusammenarbeit. Verbandsvorsteher und Erster Kreisbeigeordneter des Landkreises Mayen-Koblenz Burkhard Nauroth und Achim Hallerbach, Landrat von Neuwied, unterzeichneten eine Zweckvereinbarung, nach der sich der Landkreis Neuwied verpflichtet, in den kommenden zehn Jahren rund 10.000 Tonnen Restmüll des AZV in der mechanisch-biologischen Abfallbehandlungsanlage (MBA) in Linkenbach zu entsorgen. Im Gegenzug übernimmt der AZV Deponierungsreste von 46 Prozent der Inputmenge sowie von 3.000 Tonnen mineralischer Abfälle, die im Rahmen der hoheitlichen Beseitigungspflicht beim Landkreis Neuwied anfallen.

Der Abfallzweckverband betreibt die Zentraldeponie Eiterköpfe in öffentlich-rechtlicher Trägerschaft. Das Entsorgungsgebiet umfasst eine Fläche von mehr als 1.600 Quadratkilometern mit rund 400.000 Einwohnern. Im Zweckverband angeschlossen sind die Landkreise Mayen-Koblenz und Cochem-Zell sowie die Stadt Koblenz. Dem AZV obliegt es unter anderem, die Restabfälle seiner Mitglieder zu verwerten bzw. einer geeigneten Entsorgung zuzuführen. Der Landkreis Neuwied wiederum betreibt in der Gemarkung Linkenbach eine Abfallentsorgungsanlage mit einer mechanisch-biologischen Abfallbehandlung. Bereits in der Vergangenheit hatten der AZV und der Landkreis Neuwied gut zusammengearbeitet. Nun soll dieses Miteinander verstärkt werden. „Die längerfristige Zweckvereinbarung über die Behandlung unseres Restmülls dient der Fortsetzung und Stärkung der interkommunalen Zusammenarbeit zwischen dem AZV und dem Landkreis Neuwied“, erklärt Verbandsvorsteher Burkhard Nauroth. Von diesem weiteren Zusammenwachsen innerhalb der kommunalen Familie profitierten alle Gebietskörperschaften, die dem AZV angeschlossen seien. Auch für den Neuwieder Landrat Achim Hallerbach, ist die interkommunale Kooperation ein wichtiges Anliegen: „Regionale Wertschöpfung, eine nachhaltige, ressourcenorientierte und sichere Entsorgung sowie stabile Gebühren für die Bürger stehen im Fokus der kommunalen Abfallwirtschaft.“

Infostand der AfD in Puderbach

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Puderbach. Am Samstag, den 17. November, wird die Alternative für Deutschland (AfD) mit einem Stand in Puderbach präsent sein und über ihr Parteiprogramm informieren. Dabei werden die Positionen der AfD zu direkter Demokratie, Familienpolitik, innerer Sicherheit und anderen Themenfeldern vorgestellt. Die Mitglieder der AfD freuen sich auf viele anregende Gespräche, spannende Themen, neue Anreize und interessante Diskussionen.

Ort: Puderbach, Ortsmitte, zwischen Westerwald Bank und Burgapotheke  
Zeit: ab 10 Uhr bis 14 Uhr

CDU Ortsverband Windhagen wählt neuen Vorstand – Martin Buchholz als Vorsitzender bestätigt.

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Zu gleich zwei Mitgliederversammlungen hatte der CDU Ortsverband für den 08.11.2018 ins Bürgerhaus Windhagen eingeladen.

In seiner Begrüßung stellte der Vorsitzende Martin Buchholz fest, dass es darum gehen müsse, die erfolgreiche, sachorientiere Politik der CDU Windhagen für die Menschen fortzusetzen.

In der ersten Mitgliederversammlung wurden die Kandidaten für die Aufstellung der Wahllisten für Ortsgemeinderat, Verbandsgemeinderat und Kreistag nominiert. Hierbei wurde deutlich, dass die CDU Windhagen geschlossen zusammensteht. Denn es wurden alle vorgeschlagenen Kandidaten mit sehr deutlichen Ergebnissen gewählt. Die Liste für den Ortsgemeinderat wird auf Listenplatz 1 von Martin Buchholz angeführt, der einstimmig für die Position gewählt wurde.

In der dann folgenden turnusmäßigen Mitgliederversammlung war neben Rechenschafts- und Finanzbericht die Neuwahl des Vorstands der Haupttagesordnungspunkt.

Martin Buchholz wurde mit 94,59 % der abgegebenen Stimmen als Vorsitzender des CDU Ortsverbandes Windhagen bestätigt. Weiterhin wurden auch die zwei stellvertretenden Vorsitzenden Helmut Wolff und Lothar Köhn, der Geschäftsführer Dr. Engelbert Tausch, der Schatzmeister Markus Rohm und der Mitgliederbeauftragte Rainer Hilbers im Amt bestätigt.

Als Beisitzer im Vorstand wurden Andreas Brehm, Caroline Brömmelhues, Thomas Gauer, Ulrich Holter, Ernst-Dieter Meyer, Axel Wehrens und Daniel Wichmann gewählt.

Während der Auszählvorgänge konnte MdL Ellen Demuth eindrucksvoll aus ihrer Arbeit in Mainz berichten. Zusätzlich suchte MdL Ellen Demuth den Dialog mit den Mitgliedern bezüglich der aktuell diskutierten Nachfolge des/der CDU Bundesvorsitzenden.

Zum Abschluss der beiden Versammlungen bedankte sich Buchholz bei MdL Ellen Demuth und Gemeindeverbandsvorsitzenden Siegfried Schmied, der die Versammlungsleitung für beide Versammlungen übernommen hatte, mit einem kleinen „süßen“ Präsent als Dankeschön für ihre Unterstützung.

Freundeskreis der Isenburg e.V. erhält vom Bund 100.000 Euro

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Erwin Rüddel: „13 Jahre ehrenamtliches Engagement zahlt sich aus!“

Isenburg. „Jetzt ist es amtlich: der ehrenamtlich tätige Freundeskreis der Isenburg e.V. erhält vom Bund 100.000 Euro aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm. Das vom Freundeskreis beantragte Geld soll in den Ausbau und die Wiederherstellung der südwestlichen Mauer einfließen“, hat durch seinen erfolgreichen Einsatz der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel, unmittelbar nach der Sitzung des Haushaltsausschusses im Deutschen Bundestag, am Donnerstagnachmittag, mitgeteilt.

Der Mauerausbau führt zum Abschluss und zur Abrundung des gesamten westlichen Erscheinungsbildes der romanischen Burgruine, die seit 1982 unter Denkmalschutz steht und sich im Eigentum des Fürstenhauses zu Wied befindet. „Was der seit 13 Jahren bestehende Freundeskreis bislang durch ehrenamtliches Engagement geleistet hat, ist vorbildlich. Auch deshalb habe ich mich für deren Antrag gerne intensiv und letztlich mit Erfolg eingesetzt“, konstatiert der Christdemokrat.

Dem Freundeskreis ist es zu verdanken, dass bereits große Teile der Burg unter fachkundiger Leitung nachhaltig und dauerhaft gesichert wurden. Dies auch unter dem Aspekt, dass die Burg ein zentraler Baustein und Magnet im Premiumwanderweg „Iserbachschleife“ ist. Dieser Premiumwanderweg verbindet die umliegenden Gemeinden Anhausen, Meinborn, Thalhausen, Rüscheid, Isenburg und somit auch die Verbandsgemeinden Rengsdorf und Dierdorf.

Für die Zukunft strebt der Freundeskreis eine stärkere digitale Vernetzung, sowie engere und vertiefende Zusammenarbeit mit den Tourismusbüros der Verbandsgemeinden Rengsdorf und Dierdorf an. So plant der Freundeskreis künftig in Eigenleistung abgestimmte Marketingmaßnahmen mit den beiden genannten Tourismusbüros, beispielsweise durch Hinweistafeln auf der Burg, im Bereich der Ortsgemeinde und durch Verlinkung zu den verschiedenen Homepages im Internet, die Zusammenarbeit zu intensivieren.

Dazu lässt der Freundeskreis der Isenburg e.V. wissen, dass er das kostenlose Angebot an fachlichen Führungen für Interessierte weiter ausbauen und damit das regionale Marketing verstärkt unterstützen möchte. „Hierzu haben wir einen ausgebildeten Burgen- und Kirchenführer in unseren Reihen“, so Freundeskreis-Geschäftsführer Christoph Kurz.

„Es ist erfreulich, dass mit den vom Bund bereitgestellten 100.000 Euro für die Maßnahmen an der zweitältesten Burg im Kreis Neuwied auch ein Stück Heimat erhalten bleibt – insbesondere im Hinblick auf nachfolgende Generationen. Dafür möchte ich dem Freundeskreis der Isenburg e.V. mein Lob, meine Anerkennung und meinen persönlichen Dank aussprechen“, bekräftigt Erwin Rüddel.

„Gold am Bande“ für karnevalistisches Urgestein

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Egon „Charlie“ Braun von der Karnevalsgesellschaft Unkel 1930 e.V. ist seit fünfeinhalb Jahrzehnten aktiver Karnevalist. Ihn aufgrund dessen als „karnevalistisches Urgestein“ zu bezeichnen ist nur positiv zu sehen. Schließlich gehört er der KG bereits seit 1963 an – das heißt 55 Jahre von den insgesamt 88 „Frohsinns-Lenzen“, auf welche die KG Unkel zurückblickt. Beim Elferrat und Musikcorps brachte sich Egon Braun ganz besonders und erfolgreich ein. Anerkennende Verdienste erwarb sich „Charlie“ durch das Erstellen zahlreicher Arrangements fürs Bläsercorps. Dieses langjährige freiwillige ehrenamtliche Engagement in Sachen Frohsinn und Heiterkeit verdiente eine ganz besondere Würdigung. Deshalb wurde Egon „Charlie“ Braun vom RKK-Bezirksvorsitzenden Erwin Rüddel mit der Verdienstmedaille der Rheinischen Karnevals-Korporationen (RKK) „Gold am Bande“ ausgezeichnet. „Der Karneval braucht Männer (und Frauen) wie dich, die sich im Rahmen der rheinischen Brauchtumspflege engagieren und damit langjährig strahlende Sterne an den Karnevalshimmel zaubern“, sagte Erwin Rüddel bei der Verleihung.

Das Foto zeigt (v.li.): KG-Präsident Markus Winkelbach, Egon „Charlie“ Braun, Erwin Rüddel und KG-Vorsitzenden Manfred Himmelbach.

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