Montag, 19. August 2019

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Bendorfer Narren sind zufrieden mit Session

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Rückblick beim Heringsessen

Bendorf. Das letzte Lied ist gesungen, die Schlachtrufe „Hädau, Meck Meck, Helau und Säbalä“ verklungen, denn am Aschermittwoch ist alles vorbei.

Dies nahmen Bürgermeister Michael Kessler, Vertreter der Karnevals- und Möhnenvereine aus Groß-Bendorf und die Polizei auch in diesem Jahr zum Anlass, die närrischen Tage beim traditionellen Heringsessen im Rathaus Revue passieren zu lassen.

Ein großes Lob an die Vereine gab es vom Vorsitzenden des Festausschusses Bendorfer Karneval Thomas Appelbaum. Die Session sei geprägt gewesen von hochkarätigen Veranstaltungen und tollen Umzügen.

Selbst Sturm und Regen konnten die Karnevalisten am Rosenmontag nicht aufhalten. „Nachdem wir bereits 2016 eine Sturmwarnung hatten, waren wir in diesem Jahr total entspannt“, betonte Dieter Specht, der den Umzug bereits im neunten Jahr betreut.

Auch wenn in der Presse von einer möglichen Absage die Rede war – der Zug habe nie auf der Kippe gestanden.

Das Publikum sei ebenfalls reichlich unbeeindruckt von den Wetterkapriolen gewesen und habe tapfer am Straßenrand ausgeharrt.

Da einige Teilnehmergruppen später als vereinbart am Treffpunkt eintrudelten, verzögerte sich auch der Start des Umzugs und die Reihenfolge wurde ein wenig auf den Kopf gestellt. Kein Problem für die Improvisationstalente auf der Moderatorenposition und Dieter Specht auf seinem Fahrrad. Auch die Vorfreude der Zuschauer ließ sich durch die Verspätung nicht trüben.

In diesem Jahr zogen insgesamt 1701 farbenfrohe Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf dem Wagen oder in Fußgruppen durch die Straßen Bendorfs, darunter alleine 270 Musikerinnen und Musiker. Mit 61 Fußgruppen wurde ein neuer Rekord erreicht.

„Es ist vor allem toll, dass so viele Kinder dabei waren“, so Dieter Specht. Schließlich gehe es auch darum, das Brauchtum zu erhalten und weiterzugeben.

Lob gab es auch für den städtischen Bauhof: Konfetti, Verpackungen, Scherben und liegen gebliebene Kamelle - ein Umzug bringt natürlich auch eine ganze Menge Müll mit sich. Doch in Bendorf war davon schon Stunden nach dem Trubel nichts mehr zu sehen, da die „Saubermänner“ vom Bauhof die Überbleibsel des närrischen Treibens zügig beseitigten.

Haushaltsinformation für 2019 ist online

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Broschüre bietet Überblick über städtische Finanzen

Bendorf. Mit dem Bürgerhaushalt stellt die Stadt Bendorf ihren Bürgern seit 2016 eine aufgearbeitete und „lesbare“ Version des Haushaltsplans zur Verfügung. Ab sofort steht die Broschüre mit Informationen zum Haushalt 2019 auf der Homepage www.bendorf.de zum Download bereit.

„Eine wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche Beteiligung der Bürgerschaft ist es, die komplexe und schwer durchschaubare Materie „Haushalt“ in verständlicher und transparenter Form darzustellen“, ist Bürgermeister Michael Kessler überzeugt.

Der Bürgerhaushalt erläutert die Prinzipien und Vorschriften der Haushaltsplanung und stellt dar, woher die Stadt Bendorf ihr Geld bekommt, wofür sie es ausgibt und welche Schwerpunkte es in der Budgetverteilung gibt.

Ob Unterhaltung der Straßen, Wege und Spielplätze, der Betrieb und Umbau der Bendorfer Schulen und Kindertagesstätten oder die Sanierung der Sayner Hütte: viele Grafiken und Diagramme veranschaulichen die Zahlen und geben einen Überblick, mit welchen Einnahmen und Ausgaben die Stadt plant.

„Wir haben übersichtlich erläutert, wie sich die Zahlen zusammensetzen und welche Beträge auf die einzelnen Projekte entfallen“, erklärt Stefan Brink, Leiter des Fachbereichs Finanzen. „Auch die Entwicklung der städtischen Schulden und die für 2019 geplanten Investitionen werden dargestellt.“

Wer keinen Zugang zum Internet hat, kann auf Anfrage auch eine Broschüre in Papierform bei der Stadtverwaltung Bendorf erhalten. Weitere Informationen erhalten interessierte Bürger bei Sabine Wulf unter 02622/703-125 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Im Bendorfer Rathaus waren die Narren los

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Schlüsselübergabe an das Kinderprinzenpaar

Bendorf. In den Karnevalstagen ist die gewohnte Ordnung außer Kraft: nachdem Bürgermeister Michael Kessler sich bereits am Schwerdonnerstag den Möhnen aus Groß-Bendorf unterwerfen musste, übernahmen am Sonntag die Karnevalsvereine aus der ganzen Stadt das Ruder im Rathaus.

Unter den Klängen des Musikzugs Bendorf marschierten die Narren in den Stadtpark ein, wo der Kessler sie bereits am Eingang erwartete und in seine Amtsstuben einlud.

Der bunt dekoriert große Rathaussaal bot die perfekte Kulisse, um sich beim Schunkeln und Singen schon einmal für die kommenden Umzüge in den Stadteilen aufzuwärmen.

Dass der Karneval in Bendorf alle Generationen begeistert, bewies einmal mehr das Kinderprinzenpaar aus dem „Haus des Kindes“, das ebenfalls samt Hofstaat im Rathaus zu Gast war. Prinz Leon II. und Prinzessin Valea I. aus der kunterbunten Tierwelt und ihre Freunde begeisterten mit humorvollen Reimen.

Da ließ sich der Stadtchef nicht lange bitten, den Rathausschlüssel auszuhändigen und den kleinen Tollitäten eine Truhe mit goldenen Talern zu überreichen. Im Gegenzug erhielt er den selbstgebastelten Prinzenorden.

Das „HadeKi“ stellt bereits zum 24. Mal in Folge das Kinderprinzenpaar in Bendorf. Das war natürlich Grund für ein mehrfaches „HadeKi Ruck Zuck“!

Auch die Schlachtrufe „Hädau, Meck Meck, Helau und Säbalä“ erklangen noch viele Male, bevor der Festausschuss Bendorfer Karneval, die Karnevalsgesellschaft Sayn, die Karnevalsgesellschaft Mülhofen, die Bendorfer Narrenzunft, die Gemeinschaft Stromberger Karneval sowie die Kirmes- und Karnevalsgesellschaft Bendorf sich auf den Weg zu den nächsten Umzügen machten.

ISR Mitgliederversammlung

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Knapp 60 Personen waren der Einladung zur turnusmäßigen Mitgliederversammlung der ISR-Windhagen e.V. und der anschließenden Informationsveranstaltung zur 2019er ISR-Gewerbeschau, die am 28.04.2019 stattfindet, gefolgt.

Der Vorsitzende und Mitgründer der ISR, Martin Buchholz, konnte den Bürgermeister der Ortsgemeinde Vettelschoss Heinrich Freidel, den Beigeordneten der Ortsgemeinde Windhagen Helmut Wolff, Frau Nicolina Meinjohans und Frau Nadine Schöneberg vom VfA Verlag sowie Herrn Stefan Feldens von der Raiffeisenbank Neustadt unter den Gästen begrüßen.

Im Rahmen der Mitgliederversammlung standen der Rechenschaftsbericht des Vorsitzenden, der Finanzbericht der Schatzmeisterin und die Entlastung von Vorstand und Schatzmeisterin für das Jahr 2018 auf der Tagesordnung. Die Finanzplanung und insbesondere die Planung der Aktivitäten für das Jahr 2019 wurden vorgestellt, beraten und beschlossen.

Für 2019 hat sich die ISR wieder einiges vorgenommen. Neben dem monatlichen ISR-Stammtisch wird im März (erstmalig am 21.03.2019) auch ein „Unternehmerfrühstück“ eingeführt.

Die ISR-Gewerbeschau am 28.04.2019 wird mit über 100 Ausstellerbetrieben wieder die Leistungsfähigkeit der Gewerbetreibenden der Region darstellen und mit einem umfassenden Angebot für Groß und Klein ein Tag für die ganze Familie werden.

Die Einführung des „ISR-Gutscheins“, der in den Raiffeisenbank-Geschäftsstellen St.Katharinen, Windhagen und Neustadt erhältlich sein wird, steht ebenfalls kurz bevor. Dieser Gutschein kann dann z.B. als Geschenk erworben werden und bei zahlreichen ISR-Mitgliedsunternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen eingelöst werden.

Aktuell wird das ISR-Firmenverzeichnis aktualisiert und im Laufe des ersten Halbjahres 2019 online veröffentlicht und zusätzlich in gedruckter Form an alle Haushalte im ISR-Gebiet (Vettelschoß, St.Katharinen, Windhagen, Aegidienberg, Rottbitze – jeweils inkl. Nebenorten) verteilt. Mit der Verteilung des ISR-Firmenverzeichnisses wollen wir dazu beitragen, dass die Menschen in der Region die umfassenden Angebote der lokalen Anbieter wahrnehmen, waren sich Thassilo Falkenau (2.Vorsitzender ISR) und Uwe Prompe (3.Vorsitzender ISR) einig.

Die über 230 Mitglieder der ISR können sich im Jahr 2019 weiter auf einen Workshop zum Thema Brandschutz, einen Erste Hilfe Kurs für ISR-Mitglieder in Zusammenarbeit mit dem DRK Vettelschoß, St.Katharinen, Windhagen e.V., auf eine Nachleseveranstaltung der Gewerbeschau sowie auf eine Jahresabschlussveranstaltung freuen.

An den zahlreichen Aktivitäten und Projekten der ISR - die nun bereits im 14ten Jahr durchgeführt werden - wird deutlich, dass die nachhaltige Stärkung unserer Region besonders am Herzen liegt, so Martin Buchholz.

Bendorfer Rathaus in Möhnenhand

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Närrisches Treiben im großen Saal

Bendorf. In Bendorf haben die Möhnen im närrischen Treiben das Kommando im Rathaus übernommen.

Nicht nur zwecklos, sondern auch kaum der Rede wert war der Widerstand, den  Bürgermeister Michael Kessler der charmanten Übermacht am Schwerdonnerstag entgegenbrachte.

Schnipp-schnapp - schon war die Krawatte ab. Ehe der Rathauschef sich versah, hatten die Bendorfer Obermöhn Marlene Cristant, die neue Sayner Obermöhn Claudia Kux, die Mülhofener Obermöhn Annika Müller und Sabine Stiller von den Stromberger Möhnen die Schere ausgepackt und seinen Schlips um ein ganzes Stück gestutzt.

Mit Hädau, Meck Meck, Helau und Säbalä wurde bei stimmungsvoller Musik von DJ Dennis Schlich gemeinsam auf die neue Herrschaft angestoßen.

Der Möhnenclub Bendorf, der Möhnenverein Mülhofen, die Sayner Möhnen „Ewig Jung“ und der Möhnenclub Stromberg feierten im bunt geschmückten großen Rathaussaal und stimmten sich auf den Straßenkarneval ein.

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