Donnerstag, 22. April 2021

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Bunte Familienvielfalt!

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Die Kandidatin für die VG Bürgermeisterwahl in Bad Hönningen, Petra Stirnberg, lädt  zusammen mit dem Ortsverband Unkel-Linz-Bad Hönningen von Bündnis 90/Die Grünen, am Montag den 12. Oktober ab 20 Uhr zu einem Themenabend ins Alte Stadtweingut, Hauptstr. 182, 53557 Bad Hönningen ein.

In einer lockeren Gesprächsrunde mit verschiedenen Referenten soll es rund um das Thema „Familienvielfalt: Vom Coming-out bis zu Queer in Familie, Politik und Beruf“ gehen.

Es soll neben Informationen zum Thema auch um Erfahrungsaustausch gehen.

„Wir wollen aufzeigen, dass (junge) Menschen nicht alleine sind, dass es ganz in der Nähe Ansprechpartner gibt. Man muss nicht unbedingt bis nach Köln fahren, um Beratung und Informationen zu bekommen,“ erklärt Petra Stirnberg ihre Entscheidung für diese Veranstaltung. „Es wird aber nicht nur um das Thema Coming-out gehen, sondern es soll miteinander besprochen werden was an Unterstützung  möglich ist,“ führt sie weiter aus.

Jeder der an diesem Thema interessiert ist, wird herzlich eingeladen ins Alte Stadtweingut zu kommen.

Wir werden diese Veranstaltung unter Beachtung der Corona-Hygienevorschriften durchführen, daher bitten wir um Anmeldung unter: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder 02644-6030649 (AB).

Es wird auch eine Videokonferenzschaltung geben. Dafür nutzen wir „Jitsi Meeting“, bei dem per Chat auch gerne Fragen gestellt werden können. Die Zugangskennung gibt es bei der Anmeldung sowie in unserer Facebook Veranstaltung und auf der Webseite des Ortsverbandes.

Erwin Rüddel „Ein Baum für jeden Abgeordneten“: Setzlinge im Waldgebiet von Rheinbrohl gepflanzt!

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Rheinbrohl  Gemeinsam mit Revierförster Oliver Müller (r.), dem 1. Beigeordneten der Ortsgemeinde Rheinbrohl, Jan Erntraud (m.) und dem Ortsbürgermeister von Dattenberg, Stefan Betzing (2.v.r.) wurde jetzt im Waldgebiet von Rheinbrohl im Bereich der Turnerhütte eine Douglasie und zwei Rotbuchen gepflanzt.

Die drei Setzlinge wurden im Rahmen der Aktion „Ein Baum für jeden Abgeordneten“ der CDU/CSU-Bundestagsfraktion jetzt, stellvertretend für alle Waldbesitzer, eingepflanzt. Mit dabei war auch die CDU-Landtagsabgeordnete Ellen Demuth (l.)

Die Aktion startete im Rahmen der ersten "Nachhaltigkeitswoche" im Deutschen Bundestag. Hier wurde auch daran erinnert, dass das Konzept der Nachhaltigkeit seinen Ursprung in der Forstwirtschaft hat und vor gut dreihundert Jahren von Carl von Carlowitz postuliert wurde.

„Der Wald, insbesondere die Fichtenbestände, leiden gerade auch im Westerwald dramatisch. Ursachen dafür sind lange Trockenperioden und damit einhergehend starker Borkenkäferbefall. Die Waldeigentümer der Region brauchen daher dringend Hilfe“, äußert der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel.

Da der Wald ein Generationenprojekt ist, sucht die Forstwirtschaft dringend nach alternativen Baumsorten zur Fichte. Neben Laubbäumen, könnte auch die Douglasie eine Chance sein! Diese Baumart ist zwar ein Migrant aus Nordamerika, hat sich aber gut angepasst und könnte die Fichte in unseren notleidenden Wäldern ergänzen.

„Fest steht, dass der Holzmarkt zusammengebrochen ist. Die aktuelle Menge an Schadholz kann nicht mehr vom Markt aufgenommen werden. Es muss trotzdem aus den Wäldern raus. Dieses Holz ist ideal für Borkenkäfer und Co. Die Waldeigentümer zahlen angesichts des Preisverfalls bei jedem Kubikmeter drauf", verdeutlicht Jan Ermtraud die prekäre Lage.

Mit dieser Pflanzaktion soll auf die Folgen des Klimawandels für unsere heimischen Wälder aufmerksam gemacht. Gleichzeitig soll aber auch gezeigt werden, dass der Politik etwas an diesen Wäldern liegt und sich für deren Erhalt einsetzt. Dafür stellt die Bundesregierung insgesamt 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung. Dieses Geld wird dazu eingesetzt werden, die durch Dürre und Schädlinge geschwächten Wälder zu stärken und zu regenerieren, sowie dazu, Forstbetriebe moderner auszustatten und eine nachhaltige, klimafreundliche Holzwirtschaft zu ermöglichen.

Erwin Rüddel weist darauf hin, dass die Förderung unmittelbar und unbürokratisch an die Betroffenen auf den Weg gebracht werden muss. Das seien keine Almosen oder Leistungen nach dem Gießkannenprinzip. Es gehe vielmehr und speziell um die Flankierung des dringend erforderlichen Umbaus der Wälder. „Die nächste Baumgeneration muss sich etablieren können. So werden die Wälder klimastabiler, bleiben ein gesellschaftlich wesentlicher Wirtschafts- und Erholungsraum und helfen die Artenvielfalt auch in meinem Wahlkreis zu erhalten“, bekräftigt Erwin Rüddel.

Abschluss der Aktion „Saubere Landschaft“ 2020

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Stadt  Bendorf dankt allen Helferinnen und Helfern

Bendorf. Erfolgreicher Abschluss der Aktion „Saubere Landschaft“ in Bendorf – zahlreiche Teilnehmer haben sich vom 1. bis 22. September beteiligt und ein Zeichen für mehr Umweltschutz gesetzt.

Vertreter von Schulen, Vereinen, Institutionen und engagierte Bürger waren in allen Stadtteilen unterwegs, um Wohngebiete, Wald- und Wiesengrundstücke, Grünanlagen und Bachläufe von achtlos weggeworfenem Abfall zu befreien.

Die Stadtverwaltung Bendorf dankt allen freiwilligen Helferinnen und Helfern und den Mitarbeitern des Bauhofs für ihre tatkräftige Unterstützung.

„Die Teilnehmer sehen bei der Müllsammelaktion, wie viel Arbeit es macht, den Abfall von anderen wegzuräumen und anschließend korrekt zu entsorgen. Dadurch hoffen wir, dass eine gewisse Sensibilisierung eintritt“, sagt Organisatorin Nadine De Bock von der Stadtverwaltung.

Es gehe nicht nur um eine einmalige Sammelaktion, durch die der herumliegende Unrat beseitigt werde, sondern vielmehr um die Einstellung aller Mitbürger zur Müllentsorgung und Stadtsauberkeit.

Sie freut sich besonders, dass viele Kinder und Jugendliche bei der Aktion dabei waren und sich dafür einsetzen, ihre Heimatstadt sauberer und somit lebenswerter zu gestalten: „Ein großes Kompliment an unsere jüngsten Helfer. Ihr seid Vorbilder für mehr Achtsamkeit und Umweltbewusstsein.“

So waren u.a. die „Schultüten“, 19 angehende Schulkinder aus der städtischen Kindertagesstätte Lohweg an zwei Tagen im Umfeld ihrer Kita im Einsatz.

Die Stromberger Grundschule war wieder mit allen vier Klassen vertreten. Die Kinder sammelten viel Unrat und Kuriositäten in und um den Stadtteil Stromberg ein und wunderten sich darüber, was alles seinen Weg in den Wald und an den Waldrand gefunden hat: Autoreifen, eine Bohrmaschine, Altglas, Pfandflaschen, Plastikmüll und vieles mehr.

Auch bei der Initiative „Große für kleine Bendorfer“, die Herzenswünsche von Kindern erfüllt, mischte neben den engagierten Erwachsenen der Nachwuchs kräftig beim Müllsammeln mit.

Schülerinnen und Schüler der Theodor-Heuss-Schule waren zwischen B42 und Ringstraße unterwegs, eine Gruppe des Wilhelm-Remy-Gymasiums nahm sich der Oberen Langfuhr an.

Ein herzlicher Dank für die Mitwirkung geht außerdem an folgende Vereine und Organisationen: Angelsportverein Bendorf, Bienenzuchtverein Bendorf, Brexbachtalbahnverein, CDU Bendorf, DG Mittelrhein, Feuerwehr Sayn, Malteser Bendorf, Siebenten-Tags-Adventisten, THW Bendorf, TV Mülhofen, Verein für Deutsche Schäferhunde OV Bendorf, Vereinsring Stromberg, Verschönerungsverein Sayn und Wanderfreunde Bendorf.

Äpfel können wieder gegen Barzahlung oder gegen Saft verwertet werden

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„Dieses Jahr gibt es eine reichhaltige Apfelernte im Landkreis. Durch die Trockenheit und den sonnigen Sommer sind die Äpfel dieses Jahr früher reif. Auch zu Zeiten der Corona-Pandemie findet unter Einhaltung des Schutzabstandes und durch Tragen einer Schutzmaske die Apfelannahme wie jedes Jahr unter den angepassten Gegebenheiten statt“, erläutert der 1. Kreisbeigeordnete und Umweltreferent Michael Mahlert.

Die Öffnungszeiten der einzelnen Annahmestellen im Landkreis Neuwied:

Oberraden am Dorfgemeinschaftshaus:

Die Apfelannahme gegen Barzahlung öffnet seit Samstag, den 12.9.2020 mittwochs von 12 bis 18 Uhr und samstags von 8 bis 13 Uhr. Eine Verrechnung/Tausch mit Saft ist nicht möglich. Die Äpfel können lose oder in Säcken angeliefert werden. Über das Annahmeende wird unter www.oberraden.de informiert.

Bad Hönningen –Bad Hönninger Fruchtsäfte, Hauptstr. 159-163a, 53557 Bad Hönningen:

Von Montag, 21.09.2020, bis voraussichtlich Samstag, 31.10.2020, können in der Kelterei in Bad Hönningen die Äpfel zu folgenden Zeiten angeliefert werden:

Montag bis Donnerstag: von 09.00 Uhr bis 11.00 Uhr und 14.30 Uhr bis 17.00 Uhr

Freitag: keine Annahme. Samstag: von 08.00 Uhr bis 13.00 Uhr

Spätestens 15 Minuten vor Annahme-Ende müssen die Anlieferfahrzeuge auf dem Firmengelände sein. Mengen ab 2 Tonnen (Große Anhänger oder Traktorlieferungen) bitte unbedingt anmelden (Tel. 0 26 35 / 9 50 00).

Die Äpfel können sowohl gegen Fruchtsaft als auch gegen Geld getauscht werden. Die aktuell geltende Corona-Schutzverordnung wird eingehalten.

Neuwied/Heimbach - Ninks Saftladen, Engersgaustr. 87 e, 56566 Neuwied:

Die Keltersaison 2020 ist im vollen Gange. In der Mosterei besteht die Möglichkeit, das eigene Obst zu Saft pressen zu lassen. Allerdings stehen nur noch wenige Termine Mitte Oktober zur Verfügung.

Ninks Saftladen ist zur Terminabsprache unter 02622-972761 telefonisch und unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. zu erreichen. Weitere Infos gibt es unter: www.ninks-saftladen.de

Anhausen - Apfelmosterei "Kleine Saftfabrik" bei Silvia und Christoph Puderbach, Schmiedestr. 1, 56584 Anhausen:

Hier wird das eigene Obst zu Saft gepresst (3- oder 5 Liter Bag in Box = Beutel im Karton),

Tel.: 02639/1547, Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Saisonstart war der 12. September 2020, Presstermine (nach telefonischer Anmeldung) gibt es an jedem Samstag, bei Bedarf auch Freitags, solange genügend Nachfrage besteht.

Unkel - Haus Rabenhorst O. Lauffs GmbH & Co. KG, Rabenhorststraße 1, 53572 Unkel

Saft-Tausch für ausgewählte Rotbäckchen- und Rabenhorstsäfte möglich (100 kg = 10 Flaschen Saft à 700 ml).

Alternativ Barauszahlung (oder Saft-Tausch und Barauszahlung kombiniert).

Anlieferung im Werk in Unkel zu folgenden Zeiten: Samstags 9.00-16.00 Uhr. Infos gibt es unter Tel. (02224)-1805-468.

Anhausen – Haus Rabenhorst Logistikcenter, Fichtenstr. 18, 56584 Anhausen

Keine Mindestanliefermenge. Saft-Tausch für ausgewählte Rotbäckchen- und Rabenhorstsäfte möglich (100 kg = 10 Flaschen Saft à 700 ml).

Alternativ Barauszahlung (oder Saft-Tausch und Barauszahlung kombiniert).

Annahmebeginn: Samstag, 19.09.2020.

Anlieferung im Werk in Unkel zu folgenden Zeiten: Samstags 9.00-16.00 Uhr. Infos gibt es unter Tel. (02224)-1805-468.

Dierdorf-Brückrachdorf – Westerwald-Kelterei, Bergstraße 18, 56269 Dierdorf-Brückrachdorf

Montag bis Samstag von 9.00-19.00 Uhr. Äpfel, Birnen und Quitten zur Lohnmostung können nach telefonischer Voranmeldung angeliefert werden. Es besteht auch die Möglichkeit zum Obstankauf.

Der Saft wird in Bag in Box- Behältern (5 Liter) abgefüllt.

Anmeldung: Tel.: 02689/1239, weitere Infos: www.westerwald-kelterei.de

Der Westerwaldkreis ist die Heimat junger „MeisterMacher“

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Niklas Arnold, Thomas Diedert, Max Hannappel und Lukas Zerfas haben einiges gemeinsam. Sie leben nicht nur allesamt im Westerwaldkreis, sondern sie sind auch richtige Macher. Jeder von ihnen ist ein Experte in seinem Handwerk und trägt zu Recht den Meistertitel. Sie sind schon in jungen Jahren „MeisterMacher“.

„Mit „MeisterMacher“ starten wir ein weiteres Projekt im Rahmen unserer Kampagne „Hände hoch fürs Handwerk“, welches  als kleiner Trost, für die in diesem Jahr leider abgesagte WesterwaldMEISTERschaft betrachtet werden kann“, so wfg-Geschäftsführerin Katharina Schlag.

Passend zum Tag  des Handwerks am 19. September startet die Aktion, bei der alle zwei Tage ein junger Meister aus dem Westerwaldkreis und sein Handwerk auf der Homepage der Wirtschaftsförderungsgesellschaft  sowie auf deren Präsenzen in den Social Media Kanälen Facebook (Wirtschaftsförderungsgesellschaft Westerwaldkreis, Hände hoch fürs Handwerk) und Instagram (wfg.ww) vorgestellt werden.

Im Fokus von „MeisterMacher“ stehen nicht nur die jeweiligen Handwerksberufe, sondern vor allem die Personen und deren Werdegänge. Wie kam es zur Ausbildung im Handwerk? Warum ist der Wunsch zum Meister gereift? Und was hat sich seit dem verändert?

Ziel der Kampagne ist es, jungen Menschen die vielseitigen Chancen, Perspektiven und Möglichkeiten des Westerwälder Handwerks aufzuzeigen.

„Dass in keinem anderen Landkreis in Rheinland-Pfalz mehr Personen im Handwerk beschäftigt sind als im Westerwaldkreis, macht den Stellenwert des Handwerks bei uns deutlich. Es ist wichtig, den jungen Menschen zu zeigen, welche Karrieremöglichkeiten und Zukunftschancen das Handwerk bietet“, beschreibt es Landrat Achim Schwickert und freut sich über die Initiative seiner Wirtschaftsförderung.

Der Handwerksmeister ist häufig mehr als nur ein erster Schritt zur Führungsposition. Der Titel qualifiziert auch zur Selbständigkeit und zur Betriebsübernahme. Dies wiederum sichert in Zukunft wertvolle Arbeitsplätze in der Region.

„MeisterMacher“ ist ein logischer Schritt in der Kampagne „Hände hoch fürs Handwerk“. Die Kampagne ist im Laufe der vergangenen fünf Jahre dynamisch gewachsen. Nach dem ersten Aktionstag im Jahr 2015 konnte später das SPACK! Festival als Partner gewonnen werden. Die Festivalbesucher sind der Kampagne in Form zahlreicher Werbemittel und insbesondere einem großen SPACK!-Schriftzug aus Holzbuchstaben, der an das bekannte Hollywood in Los Angeles erinnert, über drei Tage immer wieder begegnet. Auch Schulbusse im Kreis werben seit 2017 für eine Zukunft im Handwerk. Von Montag bis Freitag fahren drei Busse mit der passenden Beklebung zur Kampagne in der Region und sprechen so direkt die Fachkräfte von morgen an.

Im vergangenen Jahr wurden die Junghandwerkerportraits, die 2015 im lokalen TV-Sender wwtv sowie in den regionalen Kinos vorgestellt wurden, mit einem neuen Layout versehen und erneut ausgestrahlt.

Weitere Informationen rund um die Kampagne „Hände hoch fürs Handwerk“ und das Projekt „MeisterMacher“ erhalten Sie auf der Homepage www.wfg-ww.de sowie beim zuständigen Projektmanager Marvin Kraus per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

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