Freitag, 22. Januar 2021

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Die Kita ist kurz vor der Fertigstellung

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Die städtische Kindertagesstätte in Vallendar wurde um einen Neubau für U3-Kinder erweitert. Jetzt dauert es nicht mehr lange bis die Handwerker abziehen und die Kinder die Herrschaft über den Erweiterungsbau übernehmen können.
Der Kita-Neubau schreitet mit großen Schritten der Vollendung entgegen. Die Bauaufgabe Kindertagesstätte ist grundsätzlich von hoher Bedeutung, formt sie doch die Lebenswelt unserer Jungen und Mädchen. Für die hohe Qualität der Architektur waren als Architekten Prof. Henner Herrmanns, Vallendar (Entwurfsplanung) und Mplus Architekten, Koblenz (Projektabwicklung) verantwortlich.

Die Aufgabe lautete, den städtischen Kindergarten in Vallendar um fast 500 Quadratmeter mit zwei Gruppen- und Nebenräumen zu ergänzen. Der Anbau steht nunmehr auf einem schmalen Areal zwischen dem Altbau und der Straße, das bisher als begrünte Abstandsfläche diente. Durch die typologische Lage war es erforderlich, dass der Anbau höhenversetzt zum Bestandsgebäude angeordnet werden musste. Die kleine Grundstücksfläche machte einen dreigeschossigen Bau erforderlich.

Mit einer lebendigen, reliefierten Struktur haben die Architekten dem Gebäude seinen unwiderstehlichen, charakteristischen Charme verleiht. Trotz der abstrakten Form ist die haptische Sinnlichkeit des Fassadenmaterials gestaltprägend. Die dunklen, farblich changierenden Verblendsteine kreieren ein schönes, lebendiges Fassadenbild.

Beim Grundriss wurde viel Wert auf Übersichtlichkeit und Großzügigkeit gelegt. Sowohl Anbau als auch Bestandsgebäude können unabhängig voneinander durch eigene Eingänge betreten werden. Intern sind sie durch einen Schiffscontainer miteinander verbunden. Die linear strukturierte Raumfolge mit zwei Gruppenräumen öffnet sich mit großen Fenstern nach außen. Die tageslichtdurchfluteten Räume bieten den Kindern und dem Personal eine angenehme Lern-, Spiel- und Arbeits-Atmosphäre. „Wir finden es interessant, für jede Aufgabe etwas zu entwickeln, was in sich eine Eigenständigkeit und Konsistenz hat,“ resümiert Prof. Herrmanns.

Bendorfer Wochenmarkt zieht vorübergehend um

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Bendorf. Damit sich der Bendorfer Wochenmarkt und die Veranstaltungsreihe „Summer in the City – The Corona Concerts“ freitags auf dem Kirchplatz nicht ins Gehege kommen, zieht der Wochenmarkt für die Zeit vom 17. Juli bis 28. August unter dem Motto „Bendorfer Sommermarkt am Waschfrauenbrunnen“ auf den Yzeurer Platz.

Somit haben die Marktbesucher die Möglichkeit, direkt am Markt zu parken und bei ebenso guter Lage wie auf dem Kirchplatz zu bummeln und einzukaufen.

Ab Freitag, 17. Juli, freuen sich von 15 bis 19 Uhr folgende Marktbeschicker auf viele Besucherinnen und Besucher: Feinkost Tas, Frischfisch Kasim Tekin (im wöchentlichen Wechsel mit Wildspezialitäten Zöller), Obst und Gemüse - Hof Kirchhöfer, Metzgerei Karasinski,  Messer- und Scheren-Schleifer Heinz Weyrich, Bio Weingut Uwe Weber, Honig Becker, Bierschmiede Bendorf, Dekorationen Stettler und Antje Ehemann mit handgemachter Seife.

Andreas Nick auf Sommertour

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Sommerpause im Bundestag – das heißt für Andreas Nick wie jedes Jahr auch diesmal Sommertour durch seinen Wahlkreis: "Darauf freue ich mich sehr". Ab dem 9. Juli ist Nick bis Ende August wieder im Westerwald und Rhein-Lahn-Kreis unterwegs, um persönlich mit den Bürgern über aktuelle Themen zu sprechen.

Seine Sommertour ist seit vielen Jahren Tradition, doch in diesem Jahr liegt sie ihm besonders am Herzen: Die Corona-Pandemie ist eine enorme Herausforderung für alle, die Beschränkungen der vergangenen Monate haben jeden betroffen – ob wirtschaftlich, beruflich oder persönlich. "Deshalb möchte ich im ersten Teil meiner Sommertour im Juli mit Vertretern ganz unterschiedlicher Lebensbereiche wie Sport, Kultur und Tourismus über die Auswirkungen der Corona-Krise sprechen", so der CDU-Bundestagsangeordnete.

Beim zweiten Teil der Sommertour liegt der Schwerpunkt auf kommunalen Projekten und dem Dialog mit Kommunalpolitiker/innen. Andreas Nick möchte sich ein Bild machen, welche konkreten Hilfen sich die Kommunalpolitiker vor Ort wünschen und welche Projekte vor Ort umgesetzt werden.

"Ich freue mich auf besondere Begegnungen, informative Gespräche und einfach darauf, wieder ganz viel im Westerwald und dem Rhein-Lahn-Kreis unterwegs zu sein", so Nick weiter.

Heute wurde der Auftakt zur Sommertour im Stöffelpark in Enspel gemacht, der aktuell zusätzliche Fördermittel des Bundes für kulturelle Einrichtungen im ländlichen Raum erhält.

Die Region Westerwald aus Jugendsicht

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Facharbeit über die Initiative „Wir Westerwälder“

Eine 17-jährige Schülerin aus Altenkirchen hat eine Facharbeit über die Gemeinschaftsinitiative „Wir Westerwälder“ geschrieben und viele Impulse für neue Aufgaben gegeben. „Wir freuen uns immer, wenn sich junge Menschen mit ihrer Heimat-Region auseinandersetzen und kreative Vorschläge einbringen,“ sind sich die Landräte der Landkreise Altenkirchen, Neuwied und Westerwaldkreis, Dr. Peter Enders (AK), Achim Hallerbach (NR) und Achim Schwickert (WW), einig.

Lorena Schwientek besucht zur Zeit die 12. Klasse des Westerwald Gymnasiums in Altenkirchen und hat im Rahmen des Faches Erdkunde eine Facharbeit über "Die Entwicklung der Region Westerwald durch die "Wir Westerwälder gAöR" anhand einer Umfrage" geschrieben und diese nach Fertigstellung Gemeinschaftsinitiative zur Verfügung gestellt.

Auf die Frage, wie sie auf das Thema ihrer Facharbeit gekommen sei, antwortete die junge Schülerin aus Altenkirchen, dass sie bei der Suche im Internet nach Themen in der Region auf die Homepage wir-westerwaelder.de gestoßen ist und die Themenvielfalt, die auf der Homepage dargestellt wird, sehr interessant fand. So habe sie Kontakt zu den Verantwortlichen der „Wir Westerwälder“ aufgenommen und ihre Arbeit gestartet.

Lorena Schwientek befasste sich neben der Recherche im Internet, intensiv mit der Satzung der neuen Gesellschaft und führte unterschiedliche Interviews, unter anderem mit den Vertretern der Wirtschaftsförderungen und der Verantwortlichen für die Literaturtage, die durch die „Wir Westerwälder“ unterstützt werden.

Eine Kernaussage im persönlichen Fazit der Autorin ist, dass sie die Notwendigkeit der Nutzung von Sozialen Medien im Bereich der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Regionalmarketing unterstreicht.

„Wir fühlen uns durch die Facharbeit in unserem Vorhaben bestärkt in naher Zukunft auch Facebook und Instagram als Medienkanäle nutzen wollen, insbesondere auch um junge Menschen in Region anzusprechen, mit Informationen zu versorgen und zur Mitgestaltung einzuladen“, so die Vorständin der „Wir Westerwälder“ Sandra Köster.

Naspa Stiftung übergibt Spenden für Vereine und Initiativen

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33 Projekte im Westerwaldkreis freuen sich über finanzielle Unterstützung in Höhe von insgesamt 56.657 Euro

In diesem Jahr ist alles etwas anders, so auch die jüngste Fördermittelübergabe der Naspa Stiftung: Zum ersten Mal in ihrer Geschichte konnte die Stiftung die Vereinsvertreter nicht persönlich einladen – eine Feierstunde war wegen der Corona-Pandemie nicht möglich. „Es wäre natürlich viel schöner gewesen, die Vertreter der Vereine persönlich zu begrüßen. Aber wichtig ist ja vor allem, dass das Geld ankommt“, sagte Achim Schwickert, Landrat des Westerwaldkreises, der den Scheck der Naspa Stiftung symbolisch entgegennahm. „Ich möchte mich sehr für das große Engagement der Ehrenamtlichen bedanken. Und mein Dank gilt natürlich auch der Naspa Stiftung, die sich seit vielen Jahren für Vereine und Initiativen in unserer Region einsetzt.“

Seit ihrer Gründung im Jahr 1990 unterstützt die Naspa Stiftung gemeinnützige Organisationen in ihrem Geschäftsgebiet. Sie hat im Laufe der Zeit mehr als 17 Millionen Euro gespendet und ist längst zur festen Größe bei der Förderung des Ehrenamts in der Region geworden. „So viele Menschen in unserer Region setzen sich in ihrer Freizeit für andere ein – für Kultur, Sport, Jugend, Brauchtum, Umwelt und vieles mehr. Das verdient höchste Anerkennung“, betonte Günter Högner, Vorstandsvorsitzender der Naspa und der Naspa Stiftung. „Vielen Dank an alle, die sich engagieren! Wir von der Naspa Stiftung nehmen unsere Verantwortung für die Gesellschaft sehr ernst, das möchten wir mit den Spenden der Naspa Stiftung ausdrücken.“

33 Empfänger im Westerwaldkreis dürfen sich über Zuschüsse für ihre ganz konkreten Projekte und Ideen freuen, insgesamt hat die Naspa Stiftung 56.657 Euro an Vereine und Initiativen im Landkreis überwiesen. Und auch in Zukunft wird sie Projekte in ihrem Geschäftsgebiet finanziell unterstützen: „Gemeinnützige Vereine können sich jederzeit bei uns bewerben, wenn sie finanzielle Unterstützung benötigen“, sagte Högner. „Jede gemeinnützige Organisation kann alle drei Jahre einen Förderantrag stellen. Jahr für Jahr unterstützen wir rund 500 Projekte mit Spenden – es kann sich also lohnen, einen Antrag zu stellen!“

Die Spendenempfänger im Westerwaldkreis:

  • DRK Ortsverein Meudt e.V.
  • Musikverein "Frisch-Frei" 1954 Dernbach e.V.
  • Gospel Voices St. Anna, Herschbach
  • Sportgemeinschaft Langenhahn/Rothenbach 1921/58 e.V.
  • DRK Ortsverein Augst e. V.
  • Sportclub Alemannia e.V. Dreikirchen
  • Stadtbücherei Selters
  • Sportverein Rot-Weiß Hundsangen e.V.
  • Schützenverein Westerburg e.V.
  • Mixed Allegro Singers Müschenbach
  • Ski- und Snowboardclub Westerburg e.V.
  • Musikverein Siershahn e.V.
  • MGV "Liederkranz" Berod
  • Freundes- und Förderkreis der Realschule plus und Fachoberschule Hachenburg
  • Ortsgemeinde Weidenhahn
  • Wäller Skigemeinschaft Bad Marienburg
  • Musikverein 1961 Horressen e.V.
  • Ortsgemeinde Stockum-Püschen
  • b-05 association e.V., Montabaur
  • Förderkreis der integrierten Gesamtschule Selters e.V.
  • SV Gehlert e.V.
  • Will und Liselott Masgeik-Stiftung, Molsberg
  • Chorverband Westerwald e.V., Ruppach-Goldhausen
  • SV Schwarz-Weiß Salz 1946 e.V.
  • Gemeindebücherei Langenbach
  • Verein der Freunde und Förderer der Pfarrer-Toni-Sode-Schule Nentershausen e.V.
  • Fußball-JFV Oberwesterwald 2015 e.V.
  • Kath. Kirchenchor Cäcilia Dreikirchen
  • Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Staudt e.V.
  • Kleinkunstbühne Mons Tabor, Horbach
  • Angelsportverein Herschbach 1982 e.V.
  • Konzertchor Wirges 1978 e.V.
  • TC Bad Marienberg

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