Samstag, 20. April 2019

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2000 Euro aus dem Spendenprogramm „evm-Ehrensache“ für Ferienbetreuung in Bendorf

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Bendorf. Über insgesamt 2000 Euro aus der „evm-Ehrensache“ dürfen sich vier Institutionen aus Bendorf freuen. Mit ihrem Spendenprogramm unterstützt die Energieversorgung Mittelrhein AG (evm) jedes Jahr Vereine und Institutionen aus der Region, wenn es um kulturelle, soziale und gemeinnützige Projekte geht.

Am Montag, 10. Dezember, übergab Theo Schröder, Kommunalbetreuer bei der evm, den Spendenbetrag gemeinsam mit Bendorfs Bürgermeister Michael Kessler an die begünstigten Einrichtungen.

„Es wird immer wichtiger, die Betreuungsarbeit für Grundschüler auszuweiten, deshalb wird die Spende der evm in diesem Jahr für verschiedene Ferienbetreuungsangebote eingesetzt“, erklärte Kessler, der den ehrenamtlichen Einsatz der Anwesenden lobte.

Von der Spende profitieren die Ferienbetreuung der Stadt Bendorf, der AWO Bendorf e.V., der Evangelischen Kirchengemeinde und der Katholischen Kirchengemeinde St. Medard.

SPD Rhein-Lahn fordert schleuniges Handeln bei Rheinvertiefung zwischen Mainz und St. Goar

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Die dringend notwendige Rheinvertiefung zwischen Mainz und St. Goar soll frühestens 2027 beginnen. Dies geht aus einer Kleinen Anfrage im rheinland-pfälzischen Landtag hervor. Grund für den späten Beginn der Maßnahmen sind fehlende Ingenieure beim Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt des Bundes. „Die SPD Rhein-Lahn fordert deshalb vom hierfür zuständigen CSU-geführten Bundesverkehrsministerium mit Andreas Scheuer an der Spitze, dass alle notwendigen Vorkehrungen getroffen werden, um die Rheinvertiefung schneller zu realisieren“, so SPD-Kreisvorsitzender Mike Weiland. Pressereferent Khalid Rasul (Lahnstein) ergänzt: „Es handelt sich hierbei um dasselbe Ministerium, das die Menschen im Mittelrheintal auch auf eine Ausweichstrecke für den Güterschienenverkehr warten lässt“.

Doch weshalb ist eine Vertiefung des Rheins zwischen Mainz und St. Goar so wichtig?

Aufgrund der topographischen Bedingungen wird bei Niedrigwasser an sechs Stellen des Rheins zwischen Mainz und St. Goar die notwendige Wassertiefe von 2,10 m nicht durchgehend erreicht. Die garantierte Flusstiefe liegt hier lediglich bei 1,90 m, was zur Folge hat, dass ein einziges Frachtschiff ca. 200 Tonnen weniger Ladung pro Fahrt transportieren kann. Nach Angaben des Bundes der Binnenschifffahrtsunternehmen verteuert eine um 20cm verringerte Abladetiefe den Transport um rund 4€ je Tonne, mithin um 800€. Bei noch niedrigeren Wasserständen steigen die Kosten exponentiell an. Bei einer Abladetiefe von nur noch 1,50 m am Pegel Kaub verdoppeln sie sich.

Die übrige Strecke zwischen Rotterdam und Basel erreicht die notwendige Wassertiefe.

Die Ladungseinbuße wird in der Regel auf die Schienen oder auf mehrere LKW verladen. Die große Gefahr für die Binnenschifffahrt besteht aber vor allem in der gängigen Praxis, dass bei unkalkulierbar gewordenen Niedrigwasserständen Transporte von vornherein umdisponiert und auf LKW verlagert werden. Dies würde zu einer immensen Belastung unserer Straßen und vor allem unserer Umwelt führen. Die wirtschaftlichen und umweltpolitischen Effekte von 20cm mehr Fahrinnentiefe werden augenscheinlich, wenn man bedenkt, dass im Schnitt 50.000 Binnenschiffe den Mittelrhein passieren und dabei 60 Millionen Tonnen Ladung pro Jahr befördern.

Gerade Rheinland-Pfalz als stark Export orientiertes Land im Herzen des europäischen Wasserstraßennetzes zieht größten Nutzen aus seinen Wasserstraßen, der Binnenschifffahrt und den Binnenhäfen. Wörth, Germersheim, Ludwigshafen, Mainz, Koblenz, Andernach und Bendorf zählen zu den umschlagskräftigsten Binnenhäfen am Rhein.

Bis auf eine erste Vorstudie gibt es noch keine Detailplanungen bezüglich der Rheinvertiefung. Diese sollen mit allen Beteiligten und Verbänden in den nächsten Jahren Schritt für Schritt erarbeitet werden. Es liegt auf der Hand, dass bei einer solchen einzigartigen Flusslandschaft im Welterbe des Mittelrheintals höchste ökologische Sensibilität obwalten muss.

Die SPD Rhein-Lahn kritisiert die lethargische Vorgehensweise des Bundesverkehrsministeriums und fordert, dass das Projekt Rheinvertiefung mit der nötigen Priorisierung angegangen wird. Hierfür sollte zunächst zügig das nötige Personal im Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt beschafft werden.

„Auch wenn die Wasserstände jetzt wieder gestiegen sind, so hat der diesjährige Sommer die Schwierigkeiten des Rheins besonders ins Bewusstsein gerufen. Um die Bedeutung des Rheins als wichtige Route für internationale Frachtschiffe nicht zu gefährden, muss nun zügig gehandelt werden. Davon profitiert nicht nur die Wirtschaft, sondern auch unsere Umwelt, die so vor zusätzlichen Abgasen durch vermehrten Lastwagenverkehr bewahrt wird“, so Mike Weiland und Khalid Rasul abschließend.

B 256, Vollsperrung zwischen Rengsdorf Süd und Rengsdorf Nord in Fahrtrichtung zur A 3

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Aufgrund starker Beschädigungen an den vorhandenen Schachtdeckeln im Zuge der B 256 im Landschaftstunnel der Umgehung Rengsdorf muss die B 256 zwischen den Anschlussstellen Rengsdorf Süd und Rengsdorf Nord in Fahrtrichtung Altenkirchen am Donnerstag, 13.12.2018 für einen Tag voll gesperrt werden. Die Sperrungszeiten werden außerhalb des Berufsverkehrs gelegt.

Der Verkehr in Richtung Altenkirchen wird durch die Ortsdurchfahrt Rengsdorf umgeleitet. In Rengsdorf wird wie bei den vorherigen Maßnahmen ein Halteverbot eingerichtet.

Die Straßenmeisterei Neuwied bittet alle Verkehrsteilnehmer an diesem Tag um Verständnis für die auftretenden Verkehrsbeeinträchtigungen.

Jahresabschlussabend der Feuerwehren in der Verbandsgemeinde Dierdorf

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Ernennungen und Beförderungen standen auf dem Programm

Landrat Hallerbach: Feuerwehren sind unverzichtbarer Bestandteil unseres gut funktionierenden Brand- und Katastrophenschutzwesens

Ortsbürgermeister Philipp Rasbach begrüßte im frisch renovierten Bürgerhaus in Kleinmaischeid die Feuerwehrangehörigen der Verbandsgemeinde Dierdorf. In seinem Jahresbericht ließ Wehrleiter Andreas Schmidt ein ereignisreiches Jahr Revue passieren. 160 Einsätze unterschiedlichster Art meisterten die Wehren, so unter anderem den Brand des ICE-Zuges vor wenigen Wochen. Verbandsbürgermeister Horst Rasbach beförderte und ehrte zahlreiche Feuerwehr-angehörige.

Neben einem Grußwort und dem Sachstandsbericht über die bevorstehenden Aufgaben im Brand- und Katastrophenschutz, zeichnete Landrat Achim Hallerbach mehrere Feuerwehr-angehörige mit dem Goldenen Feuerwehr-Ehrenzeichen aus.

Für 35 Jahre aktiven Feuerwehrdienst wurden geehrt:

Jens Klöckner, Michael Schüler und Alexander Görg  alle FF Marienhausen sowie Klaus Michels, Guido Kern und Dieter Engel alle FF Großmaischeid.

Für 45 Jahre aktiven Feuerwehrdienst wurden Bernd Radermacher, FF Marienhausen und Jürgen Dills, FF Dierdorf ausgezeichnet.

Der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Neuwied, Dirk Elberskirch, ehrte den Wehrführer der Feuerwehr Großmaischeid-Kausen, Dieter Gassen mit der Ehrennadel des Kreisfeuerwehrverbandes.

Die Beförderungen:

Marcel Balles, Elgert zum Feuerwehrmann, Christian Boseck, Elgert zum Feuerwehrmann, Kai Peter Fischer, Elgert zum Feuerwehrmann, Jennifer Jensen, Elgert zur Feuerwehrfrau, Kea Schwarz-Molitor, Dierdorf zur Feuerwehrfrau, Steven Lauer, Kleinmaischeid zum Hauptfeuerwehrmann, Jan Ulrich Mangel zum Hauptfeuerwehrmann, Patrick Böhm, Kleinmaischeid zum Brandmeister, Dominik Stein zum Brandmeister.

Ernennungen:

Christian Siebenaller, Dierdorf zum Brandschutzerzieher, Mario Dinges, Dierdorf zum Gerätewart, Marc-Louis Müller, Dierdorf zum Gerätewart, Patrick Böhm, Dierdorf zum Gruppenführer, Dominik Stein zum Gruppenführer, Marc Weber Ernennung zum Wehrführer Großmaischeid.

Verabschiedet wurden: Hermann Pfeil, Dierdorf wegen Erreichen der Altersgrenze, Dieter Gassen, Kausen als Wehrführer der Einheit Kausen.

Das silberne Feuerwehr-Ehrenzeichen für 25 Jahre Einsatzdienst erhielten: Jens Klöckner, Marienhausen und Johannes Sebastian Großmaischeid.

Landrat Achim Hallerbach sprach allen Anwesenden seinen Dank für das ehrenamtliche Engagement für unsere Bürgerinnen und Bürger aus. Er unterstrich noch einmal die Bedeutung des Feuerwehrehrenamts: „Ohne den Einsatz der ehrenamtlichen Wehrkräfte wäre beispielsweise der Brand des ICE Anfang Oktober möglicherweise ganz anders verlaufen. Die Ehrenamtlichen sind ein unverzichtbarer Bestandteil unseres gut funktionierenden Brand- und Katastrophenschutzwesens.“

Kfz-Zulassungsstelle in Dierdorf am 27.12. geschlossen

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Die Verbandsgemeindeverwaltung Dierdorf hat in der Woche nach Weihnachten geschlossen. Somit bleibt auch die Außenstelle der Kfz-Zulassungsstelle am 27.12.2018 dort ebenfalls geschlossen.

Die Kfz-Zulassungsstelle bei der Kreisverwaltung in Neuwied hat zu den üblichen Zeiten geöffnet: www.kreis-neuwied.de.

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