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BDH-Klinik Vallendar macht sich für neurologische Fachweiterbildung stark

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Vallendar, 05.11.2020

Gemeinsam mit acht weiteren rheinland-pfälzischen Kliniken setzt sich die BDH-Klinik Vallendar für die Einführung einer staatlich anerkannten Weiterbildung für Pflegefachpersonen in der Neurologie ein. Für Freitag, 6. November, war die gemeinsame Unterzeichnung der Absichtserklärung zur Gründung des „Weiterbildungsverbundes Neurologische Pflege“ in der Rheinhessen-Fachklinik Alzey geplant.

Aktuell gibt es weder in Rheinland-Pfalz noch in anderen Bundesländern die Möglichkeit einer staatlich anerkannten Weiterbildung für Pflegefachpersonen in der Neurologie. Der medizinische Fachbereich hat in den letzten Jahrzehnten jedoch eine Komplexität entwickelt, die eine Fachweiterbildung auch im Bereich der Pflegefachpersonen rechtfertigt. Daher haben die Rheinhessen-Fachklinik-Alzey und ihr Träger Landeskrankenhaus (AöR) beschlossen, sich dafür stark zu machen, dass sich an diesem Zustand etwas ändert. Verbündete bei diesem Unterfangen haben sie in der BDH Klinik Vallendar, im Katholischen Klinikum Koblenz/Montabaur, im Evangelischen Krankenhaus Dierdorf/Selters, in der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, im Verbundkrankenhaus Bernkastel-Wittlich, im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier, im Westpfalz-Klinikum und im Pfalzklinikum für Psychiatrie und Neurologie gefunden.

Eine staatlich anerkannte Weiterbildung soll es den beschäftigten Pflegefachpersonen der beteiligten Einrichtungen ermöglichen, ihre Fachkompetenz in ihrem Arbeitsbereich durch eine formale Qualifizierung zu erweitern und somit die Handlungskompetenz und Handlungssicherheit im komplexen Fachgebiet der neurologischen Pflege zu erhöhen. „Da die Pflege in der Neurologie ‚Experten‘ benötigt, ist eine Fachweiterbildung in der Neurologie dringend notwendig“, ist Jörg Biebrach, der Pflegedienstleiter der BDH-Klinik Vallendar, überzeugt. „Da wir eine neurologische Fachklinik sind, betrifft uns das Thema besonders stark.“

Während die Pflegeausbildung bundeseinheitlich geregelt ist, werden Fachweiterbildungen länderspezifisch geregelt. Erstes Ziel des „Weiterbildungsverbundes Neurologische Pflege“ ist die Anerkennung der Fachweiterbildung neurologische Pflege durch die Deutsche Krankenhaus Gesellschaft (DKG). Im zweiten Schritt geht es dann darum, dass sie auch von der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz anerkannt wird. Beides ist wichtig für die Zulassung der Weiterbildung. Diese würde zur Attraktivität des Berufs sowie zur Fachkräftesicherung in diesem Bereich beitragen und Rheinland-Pfalz eine Vorreiterrolle bescheren.

Da der Termin zur gemeinsamen Unterzeichnung des Letter of Intent zur Gründung des Weiterbildungsverbundes coronabedingt abgesagt werden musste, wird das Schreiben nun im Umlaufverfahren an alle Beteiligten versendet und von ihnen unterzeichnet.

Foto: © BDH-Klinik Vallendar

K 119 zwischen Stebach und Giershofen wegen Jagd voll gesperrt

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Am Samstag, 21.November 2020 findet zwischen 10 und 14 Uhr eine Gemeinschaftsjagd zur Reduzierung des Schwarzwildvorkommens statt. Während diesem Zeitraum wird aus Gründen der Verkehrssicherheit die K 119 auf der freien Strecke zwischen Stebach und Giershofen vorsorglich voll gesperrt. Die Umleitungsstrecke über die K 120 wird entsprechend ausgeschildert.

K 93, Deckenerneuerung bei Ehlscheid beginnt

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Am Montag, den 9. November 2020 starten die Arbeiten zur Sanierung der Kreisstraße 93 zwischen Ehlscheid und der Bundesstraße 256. Auf einer Länge von rund 1.350 m wird die vorhandene Fahrbahn erneuert.

Der Fahrbahnbelag an dem vorgenannten Teilstück der K 93 befindet sich in einem sanierungsbedürftigen Zustand. Neben umfangreichen Flickstellen und zahlreichen Rissen liegen hier auch Verdrückungen der angrenzenden Rinnen und Bordanlagen vor.

Die gesamte Fahrbahndecke und Rinnenanlage wird vom Ortsausgang Ehlscheid beginnend ausgetauscht. An grundhaften Schadstellen wird zudem die darunterliegende Binderschicht erneuert.

Die Baumaßnahme wird voraussichtlich bis Ende Dezember 2020 fertiggestellt. Die Arbeiten müssen unter Vollsperrung durchgeführt werden. Eine entsprechende Umleitung wird während dieser Zeit über die L 257 von Kurtscheid in Richtung B 256 eingerichtet.

Die Arbeiten übernimmt nach Abschluss der durchgeführten öffentlichen Ausschreibung und erfolgter Prüfung der Angebote die Firma Günter Alsdorf aus Neuwied.

Der Kreisausschuss des Landkreises Neuwied hat der Auftragsvergabe mit der Vertragssumme von rd. 200 Tsd. EUR am 26.10.2020 zugestimmt.

Der Landesbetrieb Mobilität Cochem-Koblenz bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauarbeiten. Mit Fertigstellung der Maßnahme wird die Verkehrsinfrastruktur im Landkreis Neuwied weiter systematisch verbessert.

Deutsche Schienenhilfe fordert 1 Milliarde für Onboard-Sensorik im Güterverkehr

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Ziel ist weniger Lärm im Mittelreintal

Bad Breisig / Neuwied, 2.11.2020. - Eine Milliarde Euro zusätzliches Staatsgeld für den Schienengüterverkehr – das fordert die Deutsche Schienenhilfe. Damit muss jeder Waggon mit einer Sensorik ausgerüstet werden, der die technischen Zustände komplett übermittelt. Bei 180.000 Wagen im deutschen Halterregister errechnet sich ein Zuschussbedarf von rund 5500 Euro pro Wagen.
„Mit einer solchen Übermittlung wird man Flachstellen früh feststellen“, sagt der Vorsitzende der Schienenhilfe, Jochen Zenthöfer. Flachstellen sind Radunebenheiten, die Lärm verursachen und zu schlimmen Schäden bis hin zu Unglücken führen können. „Die Politik hat das Problem erkannt und will ein Gesetz gegen Flachstellen verabschieden. Dabei will es wayside-monitoring zur Pflicht machen, also die Erfassung der Zustände vom Schienenrand aus. Dazu werden Geräte aufgestellt, die die Züge im Vorbeifahren filmen und messen. Doch viel wirkungsvoller ist onboard-monitoring. Die Messungen müssen im Wagen selbst stattfinden!“
Zwar sei wayside-monitoring sehr günstig und zuverlässig, aber nur onboard-monitoring könne schadhafte Waggons zu jedem Zeitpunkt der Fahrt erkennen – und nicht nur bei Messstationen.
„Auf diese Weise können wir den durch Flachstellen erzeugten Lärm im Mittelrheintal um 80 Prozent reduzieren. Dann hätten wir wirklich leisere Züge!“, sagte Zenthöfer.
Diese geforderte Milliarde muss zusätzlich fließen zu den 6,4 - 8,6 Milliarden Euro, die die neuen Kupplungssysteme für Wagen und Lokomotiven kosten (Quelle: Allianz pro Schiene). Der Staat sollte Kupplungssysteme und Einbau der Sensorik zur Flachstellendetektion als Zuschuss fördern. Das Geld sei für technische Innovationen und Umweltschutz gut angelegt. Europarechtlich dürfte es keine Probleme geben, so die Schienenhilfe. „Wer Milliarden in die Lufthansa pumpt, kann einen Bruchteil davon auch für den Schienenverkehr geben.“

Viel Zuspruch für „Appell der Vernunft gegen Corona-Panik“ der AfD

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Dierdorf. Kürzlich informierten die Mitglieder des AfD-Kreisverbandes Neuwied in Dierdorf über ihr Wahlprogramm zur bevorstehenden Landtagswahl. Auch am Infostand vertreten waren die stellvertretende Kreisvorsitzende im Neuwieder Kreisverband der AfD und Ersatzkandidatin für den Wahlkreis 4 Neuwied Gerlinde Seidel sowie der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der AfD-Kreistagsfraktion Harald Zobel.


Das alles überschattende Thema war der für November bevorstehende zweite „Corona-Lockdown“ hält Gerlinde Seidel fest: „Nach der ersten Schließung im März dieses Jahres haben nahezu alle Branchen Hygieneschutzmaßnahmen zielführend umgesetzt. Trotzdem müssen diese Betriebe ab Montag schließen. Betriebe, die sich gerade erst vom ersten Lockdown erholt haben, wird der Boden erneut unter den Füßen weggezogen, Existenzen werden bedroht und Arbeitsplätze unwiderruflich vernichtet. Entschädigungen kommen nicht bei allen betroffenen Branchen an oder greifen zu kurz, um eine Insolvenz abzuwenden. Die AfD hält die von Bund und Land beschlossenen Maßnahmen für unverhältnismäßig und wird die angekündigte Klage des Deutschen Hotel- und Gaststättenverband Dehoga gegen die Schließung der Gastronomiebetriebe unterstützen.“


Auch Harald Zobel kritisiert das Vorgehen von Bund und Land scharf: „Wer seit März von kurzfristigen Maßnahmen spricht und alle paar Monate die Wirtschaft und das gesellschaftliche Leben herunterfährt, der überzeugt nicht mit Handlungsfähigkeit, sondern versucht mit Aktionismus die Hilflosigkeit gegen das Virus zu überdecken. Mit großer Mehrheit – 78 von 91 Stimmen – lehnte der Landtag einen Antrag der AfD ab, das Parlament über Corona-Maßnahmen abstimmen zu lassen. Mit widersprüchlichen Maßnahmen werden die Bürger in Angst und Panik versetzt und der verfassungsrechtliche Skandal wird von der Mehrheit schweigend hingenommen, Kritiker werden in die Ecke der Aluhutträger verortet. So werden Menschen verunsichert und das Vertrauen in die Politik schwindet weiter.“


Gerlinde Seidel abschließend: „Die Politik sollte Zuversicht statt Panik verbreiten und muss sich für eine schnellstmögliche Rückkehr zur Normalität einsetzen. Die AfD-Fraktion hat schon im Frühjahr Lösungen und Hilfestellungen zur Bewältigung der Corona-Pandemie vorgeschlagen und parlamentarisch eingebracht.“ Den „Appell der Vernunft gegen Corona-Panik“ können interessierte Bürger auf der Webseite der rheinland-pfälzischen AfD-Landtagsfraktion unter dem Internetlink www.afd-rlp-fraktion.de/coronakrise-in-rheinland-pfalz aufrufen.


Für Fragen, Kritik und Anregungen stehen Ihnen persönliche Ansprechpartner unter der Telefonnummer 02631-9390715 gerne zur Verfügung.


AfD-Kreisverband Neuwied

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