Sonntag, 17. Februar 2019

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Abgeordnete fordern rasche Lösung für die Problem-Bahnweiche in Unkel

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„Den Lärmgeplagten Anrainern muss schnellstens geholfen werden“

Unkel. Mit dem heimischen CDU-Bundestagsabgeordneten Erwin Rüddel, den Bundestagsabgeordneten Detlev Pilger (SPD) und Sandra Weeser (FDP) kamen die Vorsitzenden der interfraktionellen Parlamentsgruppe Bahnlärm am Bahnhof in Unkel zusammen, um gemeinsam mit Verantwortlichen der Deutschen Bahn sowie Vertreterinnen und Vertretern von Bürgerinitiativen und Medien die Bahn-Weiche Nr. 12 am Bahnhof Unkel in Augenschein zu nehmen.

Vorausgegangen waren zahlreiche Anfragen von Bahn-Anrainern in Unkel, die über schlagende Geräusche und Erschütterungen klagen, welche durch schnelle Güterzüge aus Koblenz in Richtung Köln beim Befahren der Weiche 12 verursacht würden. Die von den Güterzügen ausgehenden schlagenden Geräusche, die nachts zum Teil im Minutentakt, auftreten, hätten bereits zu Schäden in umliegenden Häusern geführt und ließen selbst bei schallisolierten Fenstern keinen Schlaf zu.

Da entsprechende Eingaben und Vor-Ort-Gespräche mit den betroffenen Anwohnerinnen und Anwohnern bislang zu keiner Lösung führten, beschloss die Parlamentsgruppe Bahnlärm nun in der Sache tätig zu werden. Mit dem Termin in Unkel wollten sich die Parlamentarier vor Ort selbst ein Bild machen.

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Ausbau der Landesstraße 266 zwischen Gierenderhöhe und Dernbach beginnt

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Ab Montag, den 12. November 2018 beginnen die Arbeiten zum Ausbau der L 266 zwischen Gierenderhöhe und Dernbach.

„Der Abschnitt der L 266 entspricht aufgrund seiner Fahrbahnbreiten, Querneigungen, Kurvenradien und seinem baulichen Zustand nicht den heutigen Anforderungen. Dies wird an den Schadstellen auf und neben der Fahrbahn deutlich sichtbar. Durch den Vollausbau und einer Verbreiterung der Fahrbahn auf 6,50 m wird die Verkehrssicherheit erhöht und die Strecke für die Zukunft fit gemacht“, informierte Bernd Cornely, Leitender Baudirektor des für das Projekt verantwortlichen Landesbetriebes Mobilität Cochem-Koblenz.

Die Umsetzung des ca. 2.900 m langen Ausbaubereiches zwischen der Einmündung der L 265 Richtung Linkenbach und dem Kreisverkehrsplatz L 264/ L 266 erfolgt unter Vollsperrung. Der Verkehr wird dann für ca. 8 Monate über Puderbach umgeleitet.

Den Ausbau übernimmt nach Abschluss der durchgeführten öffentlichen Ausschreibung und erfolgter Prüfung der Angebote die Firma Koch aus Westerburg. Die Baukosten in Höhe von ca. 2,8 Mio. Euro trägt das Land Rheinland-Pfalz.

Der LBM Cochem-Koblenz bittet die Anlieger und Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Beeinträchtigungen während der Bauarbeiten. Mit Fertigstellung der Maßnahme wird die verkehrliche Infrastruktur im Landkreis Neuwied weiter systematisch verbessert.

Geld des Bundes für die Isenburg aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm

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Erwin Rüddel: „Der Freundeskreis leistet seit 13 Jahren wertvolle Arbeit“

Isenburg. „Es absolut achtens- und lobenswert mit welchem ehrenamtlichen Engagement sich der Freundeskreis der Isenburg um den Erhalt und die Sanierung der gleichnamigen Burgruine einsetzt und das nunmehr schon seit 13 Jahren. Von daher ist es nur richtig, dass der Bund für diese Maßnahmen an der zweitältesten Burg im Kreis Neuwied, die eine der wehrhaftesten Burganlagen am Mittelrhein und im Westerwald war, Gelder aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm VII des Bundes bereitstellt“, erklärte der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel bei einem Ortstermin.

Denn der Deutsche Bundestag hat zusätzliche Mittel in Höhe von 30 Millionen Euro für ein weiteres Denkmalschutz-Sonderprogramm, als Zuschüsse für national bedeutsame Kulturinvestitionen, im Bundeshaushalt etatisiert. Davon soll auch die Isenburg profitieren. Freundeskreis-Geschäftsführer Christoph Kurz ließ wissen, dass 100.000 Euro aus dem Sonderprogramm des Bundes beantragt wurden.

„Unser Verein hat sich zur Aufgabe gemacht, die Isenburg der Nachwelt zu erhalten. Priorität haben Ausbau und Wiederherstellung der südwestlichen Mauer. Diese Maßnahme stellt eine sehr hohe Aufwertung der Burgruine dar und rundet die touristische Attraktion des gesamten historischen Areals ab. Dadurch erwarten wir eine noch höhere touristische Aufmerksamkeit und Strahlkraft im Konzept des Premiumwanderweges Iserbachschleife und für die gesamte Region“, so Kurz.

Auf dem Burgareal sollen auch weitere Grünanlagen geschaffen werden, die als Ruhe- und Rückzugszonen der Vielzahl von Besuchern dient. „Schließlich ist unser Ziel die Förderung des touristischen und kulturhistorischen Potentials sowie die Erhöhung des Wanderangebotes in der Region, was dazu beiträgt, unsre Heimat erlebbarer zu machen und im Naturpark Rhein-Westerwald ein gleichermaßen beeindruckendes wie unvergessliches Erlebnis zu fördern“, konkretisierte Freundeskreis-Vorsitzender Matthias Herzog.

Zudem erfuhr der heimische Abgeordnete, dass neben den Bürgern Isenburgs und der umliegenden Ortschaften, insbesondere die zahlreichen ortsfremden Besucher der Burg, „Zielgruppe“ sind.  „Mit unserem hohen ehrenamtlichen Engagement – pro Jahr leisten unsere Mitglieder über 2.000 Arbeitsstunden – verstehen wir uns als Botschafter für die Region und sehen es als selbstverständlich an, im Rahmen unserer Möglichkeiten, dauerhaft an der touristischen Bewerbung teilzunehmen und mitzugestalten“, betonte Christoph Kurz.

„Was und wie das hier geleistet wird, ist ein Paradebeispiel ehrenamtlicher Tätigkeit, die große Beachtung und Unterstützung verdient. Der Freundeskreis der Isenburg setzt sich mit seiner Arbeit um die Aufwertung der Isenburg insbesondere auch im Blick auf nachfolgende Generationen ein, um deren Blick und Interesse für die Heimatregion zu schärfen“, bekräftigte Erwin Rüddel.

Entschärfung Nebelfässer Vallendar

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Die Sprengung der vier Nebelfässer wurde erfolgreich durchgeführt! Nach Messungen durch den Gefahrstoffzug des Landkreis Mayen-Koblenz sind keine gefährlichen Stoffe ausgetreten. Die Bevölkerung kann somit wieder in Ihre Häuser zurückkehren.

Momentan befinden sich 146 Einsatzkräfte von Feuerwehr, DRK, Polizei, Ordnungsamt und Notfallseelsorger, sowie die Spezialisten des Kampfmittelräumdienstes im Einsatz.

Weitere Informationen stehen unter www.vallendar.eu/aktuelles zur Verfügung. Für die Bevölkerung ist unter der Telefonnummer 0261/6503-136 ein Infotelefon eingerichtet.

Technische Einsatzleitung Landkreis Mayen-Koblenz

So lebt Inklusion

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Landrat Achim Hallerbach besucht Gemeinschafts-Projekt "Apfelsaft" auf der Christinenhöhe in Rheinbrohl


Mit ihrem Gemeinschaftsprojekt "Apfelsaft" wollen Sabine Eltgen von der Christinenhöhe und das Alloheim in Rheinbrohl das Thema Inklusion anpacken und die Integration von psychisch Kranken in die Gesellschaft vorantreiben. Das Alloheim Sozialpsychiatrische Zentrum kooperiert seit Jahren mit ortsansässigen Vereinen und Institutionen.

Rheinbrohl. Mit ihrem Gemeinschaftsprojekt "Apfelsaft" wollen Sabine Eltgen von der Christinenhöhe und das Alloheim in Rheinbrohl das Thema Inklusion anpacken und die Integration von psychisch Kranken in die Gesellschaft vorantreiben.

Das Alloheim Sozialpsychiatrische Zentrum kooperiert seit Jahren mit ortsansässigen Vereinen und Institutionen. Sabine Eltgen betreibt seit 2009 einen landwirtschaftlicher Betrieb auf der Christinenhöhe. Neben einer erfolgreichen Pferdezucht fokussiert sie sich seit diesem Sommer auch auf vegane Ernährung im ganzheitlichen Kontext der klimatischen und wirtschaftlichen Entwicklungen und Veränderungen auf der Erde. Geplant ist auf dem Gelände ihres Hofes ein Permakulturprojekt zum Anbau von Gemüse und Obst.

Auch Landrat Achim Hallerbach ließ es sich nicht nehmen, dieses Projekt zu besuchen und sich den Produktionsprozess und das Projekt Permakultur erläutern zu lassen. Nach einer Verkostung des Saftes fand ein reger Austausch zwischen allen Beteiligten statt, hier ergaben sich weitere Punkte der Zusammenarbeit zwischen Landkreis und den Projektteilnehmern.

Hallerbach stellte fest: „So lebt Inklusion. Hier werden gleich mehrere Aspekte des gesellschaftlichen Miteinanders gepflegt. Einerseits wird in der gemeindenahen Arbeit psychisch erkrankten Menschen die Teilhabe am bürgerschaftlichen Leben in der kommunalen Gemeinde ermöglicht um eine weitestgehende Normalisierung anzustreben. Andererseits wird auch der ökologische Nutzen von heimischem Obstanbau berücksichtigt. Ich freue mich, dass auf diesem Wege unsere Bemühungen des Streuobstanbaus im Landkreis Neuwied unterstützt werden.“

Und der Einrichtungsleiter des Alloheims in Rheinbrohl, Hans-Joachim Laubenthal, ergänzt: „In der Gemeinde werden dadurch Kontakte ermöglicht aber auch Schwellenängste abgebaut. Sozialpsychiatrische Eingliederungshilfe verbindet nicht nur die medizinische, psychologische, pädagogische und soziologische Sichtweise zu einem ganzheitlichen Ansatz, sondern ist immer auch gemeindenahe Arbeit. Gemeindepsychiatrie ist orientiert an der Chancengleichheit aller Angehörigen einer Gesellschaft.“

"Eine Einbindung unserer Bewohner in dieses Projekt als therapeutische Maßnahme für unsere Bewohner begrüßen wir sehr" so Hans-Joachim Laubenthal. Gestartet wurde die Zusammenarbeit mit der Produktion von Apfelsaft aus biologisch angebauten Äpfeln.

Vier Bewohner unter Anleitung von Sabine Eltgen und der Ergotherapeuten Kathrin Hackmann und Jürgen Theisen sammelten, wuschen, zerkleinerten und pressten die Äpfel zu reinem Apfelsaft, der nach einem Pasteurisierungsprozess in Glasflaschen abgefüllt wurden.

Hierzu holte man sich Tipps und Hilfe  von Hans Müller, Mitarbeiter der Lebensmittelüberwachung des Kreises Neuwied, der den Produktionsprozess und die Abfüllung des Saftes kontrollierte und unterstützte.

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