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Einladung Martinspilger 18. Februar 2018

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Bürgerinitiative appelliert an Verantwortung der Mitglieder im Hunsrück-Kreistag

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Zorn: Nicht noch mehr wertvolle Zeit verlieren!

Mittelrhein. Der Rhein-Hunsrück-Kreistag wird sich in seiner nächsten Sitzung mit der Mittelrheinbrücke befassen. Dies entschied das Verwaltungsgericht, nachdem Landrat Marlon Bröhr das Thema nicht im höchsten Kreisgremium zur Beratung stellen wollte. Der Vorstand der Bürgerinitiative ProBrücke freut sich über die klare Botschaft des Gerichts: „Nur wer miteinander über unterschiedlichen Positionen spricht, findet tragfähige Lösungen und breite Akzeptanz. Die Mittelrheinbrücke ist ein Gemeinschaftsprojekt.“ Bröhr hat angekündigt, dass er gegen das Urteil Berufung einlegen wird. ProBrücke-Vorsitzender Bernd Zorn fordert: „Es darf nicht noch mehr wertvolle Zeit verloren werden. Es geht um das wichtigste Infrastrukturprojekt für die Menschen am Mittelrhein. Da müssen persönliche Eitelkeiten hintenan stehen!“

Die Bürgerinitiative ProBrücke erwartet von den gewählten Kreistagsmitgliedern, dass sie bei den anstehenden Beratungen zur Mittelrheinbrücke Verantwortung zeigen und den Weg freimachen für den schnellstmöglichen Start des notwendigen Raumordnungsverfahrens, um weitere Verzögerungen zu vermeiden. Die endgültige Entscheidung, ob eine kommunale Brücke oder Landesbrücke gebaut wird, hänge nicht vom initiierten Raumordnungsverfahren ab. Dazu Bernd Zorn: „Die Planungen zur Mittelrheinbrücke müssen endlich weitergehen. Die Frage der Trägerschaft kann getrennt vom zwingend zu durchlaufenden Verfahren betrachtet werden.“ Wenn dann auch noch ein aktuelles Verkehrsgutachten vorliege, könne man anhand von Fakten entscheiden und müsse „nicht aus dem Bauch heraus“ die Baulast beurteilen.

Einsatz gegen die Einsamkeit

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GemeindeschwesternPlus suchen Paten für Senioren

Dass es kleine und größere Sorgen gibt, kennt jeder Mensch. „Im Alter ist es nicht selten so, dass man trotz Einschränkungen versucht, alles allein zu schaffen. Aber für viele Alltagssituationen mit Schwierigkeitspotenzial gibt es Hilfen, die es leichter machen, sich diesen zu stellen“, berichtet GemeindeschwesterPlus Roswitha Rosenmüller (links). Seit nunmehr zwei Jahren ist sie gemeinsam mit ihrer Kollegin Brigitte Siebenmorgen (rechts) als GemeindeschwesterPlus unterwegs auf Hausbesuchen, bei Seniorennachmittagen und – veranstaltungen, um ältere nicht pflegebedürftige Menschen kostenlos über Hilfemöglichkeiten zu informieren. „Gesundheitliche Themen und die soziale Situation der Menschen stehen bei jedem Gespräch auf der Agenda. Wir möchten uns individuell den Seniorinnen und Senioren widmen. Jeder Mensch bringt seine eigene Geschichte mit und diese teilen sie häufig mit uns. Dieses Vertrauen ist für unsere Arbeit enorm wichtig“, betont Brigitte Siebenmorgen.

Dass es oftmals gerade bei kleinen Dingen hakt, erleben die GemeindeschwesternPlus häufig. Manchmal ist es eben nur der soziale Kontakt, der fehlt, wenn Kinder und Enkel nicht in der direkten Nähe wohnen. So war es auch bei Frau Müller[1] die trotz ihres Alters von über 90 Jahren noch alleine wohnt, körperlich fit ist, aber deren Kinder nicht mal eben auf einen Kaffee vorbei kommen können.

Im Hausbesuch erzählt die Seniorin, dass es nett wäre, sie hätte jemanden, mit dem sie gemeinsam etwas Zeit verbringen könnte, um im Alltag nicht so allein zu sein. „Das ist ein klassisches Beispiel für einen Hausbesuch. Wir versuchen dann, einen Menschen zu finden, der beispielsweise ehrenamtlich mit der Seniorin/dem Senior Zeit verbringen möchte“, erklärt Siebenmorgen. So haben die GemeindeschwesternPlus überlegt, das Projekt „Patenschaften für ältere Menschen“ zu starten. Es konnte für Frau Müller eine Ehrenamtliche gefunden werden, die Zeit mit ihr verbringen möchte und sie auch mal zum Einkaufen mitnimmt. „Wir haben in einem zweiten Hausbesuch erst einmal geschaut, ob die Chemie zwischen den beiden Damen stimmte. Denn ob es am Ende passt, entscheiden die Personen natürlich selbst. Zukünftige Termine für ihre Unternehmungen sprechen die beiden nun selbstständig ab. Wir stehen jedoch weiterhin zur Begleitung und Austausch zur Verfügung“, erzählt Rosenmüller.

Die GemeindeschwesternPlus sind für die Verbandsgemeinden Bad Hönningen, ehem. VG Waldbreitbach, Unkel und Linz zuständig und würden sich über weitere Meldungen von Personen, die ehrenamtlich tätig werden möchten, freuen. Weitere Informationen zu den Patenschaften - und dem Modellprojekt an sich - geben die GemeindeschwesternPlus gerne telefonisch unter: 02644 4063300 oder per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Das Modellprojekt GemeindeschwesterPlus wird bis Ende 2018 aus Mitteln des Landes Rheinland-Pfalz gefördert, die Projektträgerschaft liegt beim Landkreis Neuwied.

[1]Name geändert

DRK ehrt langjährige Mitglieder

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Im Rahmen einer Feierstunde hat der DRK Ortsverein Vettelschoß, St.Katharinen, Windhagen e.V. langjährige Mitglieder geehrt und zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Dankeschön für das jahrzehntelange ehrenamtliche Engagement.

Das Bild zeigt vlnr: Falk Schneider (Vorsitzender Ortsverein), Eriche Heuser (geehrt), Werner Grüber (Präsident DRK Kreisverband Neuwied), Erich Buslei (geehrt), Martin Buchholz (stellv. Vorsitzender Ortsverein), Marvin Schilbock (DRK Bereitschaft Vettelschoss), Silke Klingenhäger (DRK Bereitschaft Vettelschoss), Jürgen Schmitz (Schatzmeister Ortsverein), Martin Buchholz (geehrt stellv. für Matthias Buchholz).

Jürgen Schmitz spendet 1.000,00 Euro an das Jugend-Rote-Kreuz

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Jürgen Schmitz aus Kretzhaus, der auch durch seine ehrenamtliche Mitarbeit die Aktivitäten des Deutschen Roten Kreuzes tatkräftig unterstützt, überreichte dem Jugend-Rote-Kreuz des DRK Vettelschoß, St.Katharinen, Windhagen e.V. eine Spende in Höhe von 1.000,00 Euro.

Anlass für die Spende war das 60jährige Vereinsjubiläum des DRK Vettelschoß, St.Katharinen, Windhagen e.V.

Herr Schmitz möchte die Jugendförderung innerhalb des DRK mit der großzügigen Spende unterstützen.

Das Bild zeigt Jürgen Schmitz bei der Spendenübergabe gemeinsam mit Vertretern des JRK sowie den Vorstandsvertretern des DRK Ortsverbandes (Falk Schneider und Martin Buchholz). Bildquelle: Elisabeth Klöckner

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