Donnerstag, 22. April 2021

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Masken für Haus Nazareth

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Lions Club Rhein-Wied spendet FFP2 Masken für Menschen mit Behinderung

Schon seit vielen Jahren unterstützt der LC Rhein-Wied immer wieder das zum Caritas-Verband gehörende Wohnheim in Ittenbach. In der aktuellen Corona-Pandemie brachte das Clubmitglied Günter L. Sandvoß in Erfahrung, dass es in der Einrichtung einen zusätzlichen Bedarf an FFP2-Masken gibt. „Einige der Bewohnerinnen und Bewohner gehen in Behindertenwerkstätten einer beruflichen Tätigkeit nach, für die sie vom Arbeitgeber mit medizinischen Masken ausgestattet werden“, erläutert Günter L. Sandvoß. Diese Tätigkeiten werden allerdings nur mit einem Minimaleinkommen vergütet, sodass Masken, die für die Freizeit benötigt werden, für die Betroffenen eine erhebliche finanzielle Belastung darstellen. Aus diesem Grund hat sich der Lions Club dazu entschieden, diesen Menschen insgesamt 450 FFP2-Masken zur Verfügung zu stellen. Dieser Spende hat sich die in Ittenbach praktizierende Physiotherapeutin Inge Mende, die ebenfalls Mitglied im Lions Club Rhein-Wied ist, mit einer eigenen Spende von 100 Masken angeschlossen. „Ich arbeite schon seit vielen Jahren hier in Ittenbach und sehe, wie gut integriert die Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses Nazareth hier im Ort sind. Ich möchte, dass auch in der jetzigen schwierigen Zeit die Menschen so gut es geht hier am gemeinschaftlichen Leben teilnehmen können und möchte mit meiner Spende dazu einen Beitrag leisten“, so Inge Mende. Für die nächsten Monate sollte damit eine Bedarfsdeckung gewährleistet sein. „Ich freue mich über das Engagement von Inge Mende und dem LC Rhein-Wied und und bedanke mich im Namen unserer Einrichtung sehr herzlich“, so der Leiter von Haus Nazareth, Thomas Paesen.

Wäller Gewächse

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Heimat - Da wo das Herz zu Hause ist

„Wir Westerwälder“ stellen prominente Persönlichkeiten aus der Region vor

Region Westerwald. Die Liste der Westerwälder Persönlichkeiten ist lang. Ob aus Kunst und Kultur, Sport, Wissenschaft oder Musik, aus unterschiedlichen Bereichen wurden zahlreiche prominente Menschen in der Region Westerwald geboren und oder sind hier aufgewachsen. “Wir sind sehr stolz auf unsere berühmten „Wäller Gewächse“ und freuen uns diese den Bürgerinnen und Bürger vorzustellen,“, so die drei Westerwälder Landräte Dr. Peter Enders (AK), Achim Hallerbach (NR) und Achim Schwickert (WW).

Im Rahmen ihrer neuen Kampagne „Wäller Gewächse“ stellt die Gemeinschaftsinitiative der drei Landkreise Wir Westerwälder berühmte Töchter und Söhne der Region Westerwald vor. Diese wurden gebeten einen kurzen Text zum Lebenslauf, ein Foto aus Kindheitstagen und ein Foto aus der aktuellen Lebenssituation zu senden.

In Verbundenheit zu ihrer Heimat haben sich so, unter anderem der Weltumrunder Reiner Meutsch (stammt aus dem Westerwaldkreis), der Leichtathlet Kai Kazmirek (ist im Kreis Neuwied aufgewachsen) oder der ehemalige Geschäftsführer der EADS-Tochter Airbus zum Geschäftsführer Dr.Tom Enders (wurde im Kreis Altenkirchen geboren) bereit erklärt, dieses Wir Westerwälder Projekt zu unterstützen.

Unsere Region zeichnet sich nicht nur durch eine wunderschöne Landschaft und durch starke Leistung von Top-Unternehmen aus, sondern auch durch Persönlichkeiten, die den Westerwald ihre Heimat nennen, und die Region nach außen repräsentieren und sich für diese einsetzen.“, so Sandra Köster, Vorständin der Wir Westerwälder gAöR. „Wir danken allen, die unserer Bitte nachgekommen sind und uns Bild- und Textmaterial zur Verfügung gestellt haben.“

Die Kampagne startet ab dem 8.April 2021 um 18h. Ab dann werden immer alle 2 Wochen donnerstags um 18h neue Westerwälder Persönlichkeiten auf der Homepage der Wir Westerwälder www.wir-westerwaelder.de und auf den Social-Media-Kanälen Facebook und Instagram veröffentlicht.

Westerwälder Naturtalente

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Westerwälder Unternehmen können sich als attraktive Ausbildungsbetriebe vorstellen

Region Westerwald. Wie erreiche ich als Westerwälder Unternehmen junge Menschen, denen ich eine berufliche Perspektive aufzeigen kann? Mit dieser Frage beschäftigen sich fast ausnahmslos alle Unternehmen aus der Region Westerwald, denn die Auswirkungen des Fachkräftemangels werden immer spürbarer. Egal ob im Handwerk, in der IT-Branche oder im produzierenden Gewerbe, in den Print- und Sozialen Medien entdeckt man zahlreiche „Wir suchen…“ Anzeigen. „Wir freuen uns, unseren heimischen Unternehmen eine starke Plattform bieten zu können, auf der sie sich als attraktiver Arbeitgeber vorstellen können. Zugleich wird unseren jungen Menschen aufgezeigt, welche beruflichen Karrieremöglichkeiten ihre Heimatregion zu bieten hat. Wir Landräte sehen in der kreisübergreifenden Initiative den großen Vorteil, eine mediale Aufmerksamkeit zu erreichen, die jeder Landkreis für sich nicht erreichen könnte“, so die drei Westerwälder Landräte Dr. Peter Enders (Kreis Altenkirchen), Achim Hallerbach (Kreis Neuwied) und Achim Schwickert (Westerwaldkreis).

Mit der Fachkräfteinitiative „Westerwälder Naturtalente“, die ihren Ursprung im Landkreis Altenkirchen hat und nun auf die beiden Nachbarkreise Neuwied und dem Westerwaldkreis unter dem Dach der Wir Westerwälder Initiative und in Kooperation mit der Marketingagentur attentio aus Hachenburg ausgeweitet wurde, erhalten die Unternehmen einen direkten Zugang zu den SchülerInnen der Klassenstufen acht, neun und zwölf. Herzstück der Initiative ist eine Ausbildungsfibel, die schon seit Jahren sehr erfolgreich im Hunsrück aufgelegt wird und es den Unternehmen ermöglicht, sich als attraktiver Arbeitgeber darzustellen. Durch die Verteilung der Fibel in den Schulen ist sichergestellt, dass die Unternehmensinformationen direkt in die Hände der SchülerInnen und Eltern gelangen. Bereits zum Ende des Schuljahrs 2021 soll die erste Ausgabe fertiggestellt sein. Innerhalb der Kampagne werden ergänzend auch eine moderne digitale Plattform zur Verfügung gestellt sowie umfassend Social-Media-Kanäle verknüpft und genutzt.

Auch Sandra Köster, Vorständin der Wir Westerwälder gAöR, freut sich über ein weiteres Wir Westerwälder Projekt. „Es wächst zusammen, was zusammengehört. In den letzten Monaten konnten wir der Wir Westerwälder Initiative durch die vielen Einzelprojekte, wie den Einkaufsführer für Regionale Produkte, die Westerwälder Naturerlebnisse oder die Westerwälder Holztage 2021 digital, ein Gesicht geben. Es freut mich, dass wir mit den Westerwälder Naturtalenten (westerwaelder-naturtalente.de) ein weiteres wichtiges Projekt unter dem Dach der Initiative präsentieren können. Ich bin überzeugt, dass wir der heimischen Wirtschaft eine wertvolle Unterstützung bieten“, so Sandra Köster.

attentio ist für die konzeptionelle und organisatorische Umsetzung der Westerwälder Naturtalente verantwortlich und hat auch bereits die Kampagne im Landkreis Altenkirchen betreut. Patrick Schumacher, Inhaber und Geschäftsführer von attentio stellt ca. zwei Monate nach Start der Kampagne eine durchweg positive Resonanz fest: „Bereits nach den ersten Gesprächen, die wir mit den Unternehmen führten, wurde unsere Erwartung an den Erfolg weit übertroffen. Viele Unternehmen sind von der Idee begeistert und loben besonders den direkten Zugang zu den Schülern. Obwohl wir bei der ersten Ausgabe ein enges Zeitfenster bis Ende Mai haben, zeichnet sich mit bisher weit über 50 Anmeldungen ab, dass wir mit der Ausbildungsfibel für die Unternehmen genau den richtigen Zugang zu den künftigen Auszubildenden gefunden haben“. Unternehmen, die auch dabei sein möchten, können sich bis zum 24.05.2021 an die Projektbeauftragte bei der Fa. attentio, Anke Hüsch wenden: Tel.: 02662 9480078, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Kostenlose Testmöglichkeiten in Bendorf werden erweitert

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Testungen von Montag bis Samstag möglich

Bendorf. Die Stadt Bendorf reagiert auf den angestiegenen Bedarf an Corona-Schnelltests und weitet das Angebot im kommunalen Testzentrum in der Stadthalle aus. Statt bisher an drei Terminen, kann man sich ab kommenden Dienstag, 6. April, an sechs Wochentagen kostenlos auf das Corona-Virus testen lassen.

Zu den bereits bestehenden Terminen am Montag, Mittwoch und Freitag von 16 bis 18 Uhr, kommen nun noch Testmöglichkeiten am Dienstag, Donnerstag und Samstag von 10 bis 12 Uhr dazu.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Zusätzlich zur Kooperation mit Apotheker Dr. Michael Althoff erhält die Stadtverwaltung nun auch Unterstützung von Henning Deuster und seinem Team der Schloss Apotheke Sayn.

Bürgermeister Christoph Mohr freut sich, dass die Stadt mit den Althoff Apotheken und der Schloss Apotheke zwei starke lokale Partner an ihrer Seite hat und ein dichtes Netz an Testmöglichkeiten bereitstellen kann.

Er appelliert an die Bevölkerung, regelmäßig von dem Angebot Gebrauch zu machen: „Testen ist essentieller Bestandteil einer umfassenden Pandemie‐Bekämpfungs‐Strategie. Mit vermehrtem Testen gelingt es besser, Infektionsketten zu unterbrechen und unser Gesundheitssystem vor Überlastung zu schützen.“

Lärmmessung am Rhein: 81 laute Züge fuhren in nur einer Nacht durch Oberwinter

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Nachts wird es immer lauter – dieses subjektive Befinden der Anwohner:innen der  Bahnstrecken am Mittelrhein stimmt. Die Deutsche Schienenhilfe hat in der Nacht  von Freitag, 19. Februar auf Samstag, 20. Februar 2021 gemessen. Zwischen 22 und  6 Uhr fuhren 136 Züge durch den linksrheinischen Ort Oberwinter.

Nicht alle Züge davon waren „laute Züge“. Laut Messung hatten aber 81 Züge  mindestens eine Flachstelle. Dies sind Abnutzungserscheinungen an Rädern, die  für eine erhöhte Lärmbelastung verantwortlich gemacht werden können. Die  Anwohner:innen hören dann das berühmte „tak-tak-tak“-Geräusch. In der besagten  Nacht war das Geräusch 81 Mal zu hören. Die Messung erfolgte durch Anne Hecken, Unterstützerin der Deutschen  Schienenhilfe und Anwohnerin direkt am Gleis. Mittels eines Mikrofons hat sie  den Bahnverkehr in der Nacht akustisch gemessen. Die Datei wurden in den Wochen  danach ausgewertet. Für die „tak-tak-tak“-Geräusche wurden als Grund  Flachstellen angenommen. Die Schienenhilfe spricht dann von lauten Zügen. „Das Schienenlärmschutzgesetz hat nicht geholfen. Entgegen den  Versprechungen fahren immer noch laute Züge“, erklärt die selbständige  Goldschmiedin Hecken: „Ich bin schwanger, brauche daher nachts viel Ruhe. Meine  Hoffnungen lagen auf dem Schienenlärmschutzgesetz. Ab Dezember 2020 sollte es  ruhiger werden.

Daraus wurde nichts. Es wird stattdessen immer schlimmer.

Die Deutsche Schienenhilfe fordert nun eine nächtliche  Geschwindigkeitsbegrenzung von Güterzügen, die durch das Rheintal fahren: Mit  einer entsprechenden Absenkung muss ein vergleichbarer Lärmpegel von Zügen mit  Flachstelle wie von Zügen ohne Flachstelle erreicht werden.

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