Samstag, 20. April 2019

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Besuch der Bundestagsabgeordneten Tabea Rösner (Bündnis 90/Die Grünen) in Dierdorf

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Am 17.3.19 hatte der im Januar neugegründete Ortsverein B 90/Die Grünen der VG Dierdorf zu einem öffentlichen Treffen mit Stadtbegehung eingeladen. Zu Gast war Tabea Rösner, MdB, außerdem haben der Ortsverband Puderbach und Kreisvorstandsmitglieder von Bündnis 90/Die Grünen, Ratsmitglieder der SPD-Fraktion, sowie der Stadtbürgermeisterkandidat der SPD, Holger Kern, teilgenommen.
Startpunkt war das Schlossparkareal, bei dem sich alle Teilnehmer einig waren, dass zu dessen  Umgestaltung ein Gesamtkonzept mit Bürgerbeteiligung notwendig ist. Die Größe dieses Geländes ist außerdem hervorragend geeignet zur Durchführung verschiedener Veranstaltungen, die das kulturelle Leben der Stadt Dierdorf bereichern würden. Nächste Station der Begehung war der Schlossweiher, dieses mitten in Dierdorf gelegene, wunderschöne Kleinod. Durch jahrelange Verschlammung befindet sich dieser in einem ökologisch schlechten Zustand. Um die Wasserqualität zu verbessern gibt es durchaus Alternativen zu dem finanziell aufwendigen Ausbaggern.                    
Bei der Besichtigung des städtischen Spielplatzes wiesen Katrin Hachenberg und Anne Fuldner (auf einem aussichtsreichen Platz der Grünen Liste für den VG Rat), beide tätig im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit und Mütter von Jugendlichen, auf die Situation von Kindern und Jugendlichen in Dierdorf hin. Vor allem für letztere fehle es, abgesehen von vereinzelten Ferienfreizeiten, in ihren Augen an Angeboten. Wichtig scheint es ihnen, sich hier an den Wünschen und Bedürfnissen der Kids zu orientieren (Jugendtaxi, Jugendtreff) und z. B. mit Kirchen und anderen Verbänden zusammenzuarbeiten.                                                                                                                      
Im Innenstadtbereich wurde genauso über Möglichkeiten gesprochen, wie man ihrer zunehmenden  Verödung (bedingt durch die Abwanderung von Geschäften und dem nachfolgenden Leerstand) begegnen und sie wiederbeleben kann, wie über die Notwendigkeit, dem drohenden Ärztemangel zu begegnen, auf den Dr. Renz, Kandidat für den Stadtrat und VG Rat Dierdorf, hinwies. Dies könne nur gelingen, wenn sich Dierdorf mehr als bisher zu einer attraktiven und damit lebenswerten Stadt für alle Altersgruppen entwickele. Nur dann sind z.B. Anreize gegeben, die junge Ärzte in eine Kleinstadt wie Dierdorf locken. Tabea Rösner verwies hier auf Projekte verschiedener Gemeinden, die ähnliche Herausforderungen bereits gut bewältigt haben.
Bei der nächsten Station, dem Kreisel am Obertor, wies Sonja Ziegler (Gartenarchitektin), Spitzenkandidatin für den Ortsbeirat Brückrachdorf und auf einem aussichtsreichen Platz der Grünen Liste für den Dierdorfer Stadtrat, auf die vielen „Steinwüsten“ hin, die nur anfangs pflegeleicht seien. Nach und nach verfangen sich dort Unrat und trockene Blätter und es wachsen irgendwann doch jene „Unkräuter“, die die Menschen nicht haben wollten, die u.a. Gründe für die Steinwüsten sind und weswegen diese dann ihren Sinn verlieren. Sie sind „eine ökologische Bremse, die wir überwinden möchten“, sagte Frau Ziegler und vor dem Hintergrund des Bienen- und Insektensterbens seien sie eine größere ökologische Katastrophe, weil dort kaum Nahrung für diese Tiere zu finden sei. Eine gute Alternative wäre die Pflanzung von pflegeleichten und Insektenfreundlichen Blühpflanzen, die kaum Pflege bräuchten und zwischen denen die sogenannten „Unkräuter“ kaum eine Chance haben, zu wachsen. Bevor der „politische Spaziergang“ im Café Rosenow seinen Ausklang fand, äußerte sich Gregor Berlin, Sprecher des Ortsverbandes Dierdorf und Spitzenkandidat für den Dierdorfer Stadtrat, zu Energiefragen. Er sieht hier viele Einsparmöglichkeiten im öffentlichen Bereich. „Die Planung des neuen Rathauses als Nullenergiehaus birgt erhebliches Sparpotenzial für die Zukunft. Das hilft der Umwelt und dem Haushalt von Dierdorf“, so Berlin.
Frau Rösner, MdB, beglückwünschte den neuen Grünen Ortsverband in der VG Dierdorf zu seinem Engagement und den gut aufgestellten Mitgliedern mit vielen Kompetenzen in unterschiedlichen Bereichen und stellte noch Beispiele zur ökologischen Stadtentwicklung anderer Gemeinden vor.                                                                                                                                                 
Trotz des kalten und regnerischen Wetters war es ein sehr informativer Rundgang durch unsere Stadt und wir danken allen Teilnehmern für ihr Engagement.

Bündnis 90/Die Grünen, OV Dierdorf

Erinnerungsstücke zum Thema Industriekultur gesucht

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Tag der Städtebauförderung auf der Sayner Hütte

Bendorf. Fotos, historische Dokumente, Eisenguss, altes Handwerkszeug oder eine Anekdote – die Stadt Bendorf, die Stiftung Sayner Hütte und der Freundeskreis Sayner Hütte suchen Erinnerungstücke mit Bezug zur Sayner Hütte oder dem industriekulturellen Umfeld.

Unter dem Motto „Industriekultur Bendorf, unsere Denkmäler, unsere Geschichte…!“ sollen die Exponate am Tag der Städtebauförderung, Samstag, 11. Mai, von 12 Uhr bis 16 Uhr in der Krupp’schen Halle des Denkmalareals Sayner Hütte ausgestellt und von Experten begutachtet werden.

Menschen aus Bendorf und der Region sind herzlich aufgerufen, sich an dem Aktionstag zu beteiligen: „Das können beispielsweise Personen sein, deren Vorfahren auf der Sayner Hütte, der Mülhofener Hütte oder auf der Concordiahütte gearbeitet haben“, erklärt Werner Prümm, Leiter des Fachbereichs Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Kultur.

Ebenfalls von Interesse sind Objekte aus Arbeitsstätten wie dem Rheinhafen, der Bims- und Feuerfestindustrie oder dem Bergbau. Die regionale Industriekultur hat schließlich viele Gesichter.

Auch wer sein Fundstück im Bezug zum Thema einordnen lassen möchte, hat die Möglichkeit, es von fachkundigen Personen bewerten zu lassen.

Die Teilnehmer werden mit ihren Erinnerungsstücken empfangen - diese werden dokumentiert und fotografiert und schließlich von den Sachverständigen begutachtet. Ähnlich wie bei der beliebten TV-Sendung „Bares für Rares“ gibt es eine Expertise, wobei hier Eindrücke und historische Hintergründe im Vordergrund stehen und nicht der Wert der Objekte. Die gewonnenen Erkenntnisse sind nicht nur spannend für den Besitzer, sondern auch für die Veranstalter, die sich von den Exponaten neue Einsichten in die Bendorfer Industriekultur versprechen.

Die gesammelten Schätze werden in einer temporären Ausstellung präsentiert.

Neben der Krupp’schen Halle ist auch die Gießhalle am Tag der Städtebauförderung geöffnet und kann samt saniertem Hochofenbereich mit Inszenierung während der Veranstaltung von 12 Uhr bis 16 Uhr kostenlos besichtigt werden. Für das leibliche Wohl der Gäste sorgt der Freundeskreis Sayner Hütte e.V.

Wer Interesse hat, seine Erinnerungsstücke vorzustellen oder mehr über sie zu erfahren, kann sich im Vorfeld für das Projekt „Industriekultur Bendorf, unsere Denkmäler, unsere Geschichte…!“ anmelden bei Nadine de Bock, Telefon 02622/703-105 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Eine spontane Teilnahme ist auch möglich.

Führungen auf der Sayner Hütte mit neuen Höhepunkten

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Hochofen mit Inszenierung und Dauerausstellung besichtigen

Bendorf. Ausflugstipp für das Osterwochenende: Bei öffentlichen Führungen auf dem Denkmalareal Sayner Hütte werden 250 Jahre Industriegeschichte wieder lebendig.

Am Ostersonntag, 21. April, 15 Uhr und am Ostermontag, 22. April, 16.30 Uhr finden Rundgänge statt, bei denen auch die neuen Höhepunkte auf dem Hüttengelände vorgestellt werden.

So werden die Teilnehmer die neue Ausstellung zur Geschichte der Sayner Hütte im Besucherzentrum besichtigen. Im frisch sanierten Hochofenbereich der Gießhalle vermittelt eine multimediale Inszenierung mit Licht und Soundeffekten ein umfassendes Bild von der Eisenproduktion und dem technisch-innovativen Charakter des in Sayn konstruierten Hochofens.

Treffpunkt ist das Besucherzentrum auf dem Areal der Sayner Hütte (Zufahrt über Koblenz-Olper-Straße bzw. Althansweg). Die Rundgänge dauern ca. 1,5 Stunden, die Teilnahme kostet fünf Euro.

Vom 28. April bis zum 25. August findet an jedem vierten Sonntag im Monat um 15 Uhr eine öffentliche Führung auf der Sayner Hütte statt.
Es wird um Anmeldung in der Tourist-Information im Schloss Sayn unter 02622/902 913 gebeten oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Die angekündigte öffentliche Führung am Sonntag, 23. März, findet nicht statt.

ISR Windhagen e.V. – Stärkung der Region seit 15 Jahren – Happy Birthday.

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Im Jahr 2004 trafen sich die drei Initiatoren der ISR-Windhagen e.V., Martin Buchholz, Hannes Birnbacher und Markus Dodemont, zu einem ersten Planungsgespräch in Windhagen.

Das Ziel: Die Region Vettelschoss, St.Katharinen, Windhagen, Rottbitze, Aegidienberg sollte vernetzt und nachhaltig gestärkt werden. Diese Region wurde genau so definiert, da sie – unabhängig von Gemeinde-, Verbandsgemeinde-, Kreis- und sogar Landesgrenzen – einen zusammenhängenden Wirtschaftsraum darstellt.

Die drei Initiatoren waren sich schon damals einig, dass die Region neben einem wunderschönen Lebensraum auch ein umfassendes Angebot an Waren, Dienstleistungen und Arbeitsplätzen bietet.

Genau dieses Angebot gilt es, nachhaltig sicherzustellen und im Sinne der Menschen der Region auszubauen.

Heute ist die ISR ein Netzwerk mit über 230 Mitgliedern, von denen 75% aus dem ISR-Gebiet und 25% aus überregionalen Bereichen stammen.

Fach-Workshops für Mitglieder; Netzwerktreffen wie Unternehmerstammtische und -Frühstücke; Aktivitäten im Sinne der Mitglieder in Kooperation mit den jeweiligen Kommunen und Kammern (IHK, HWK); die Ausbildungs- und Arbeitsplatzbörse der ISR; die Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Schule/Wirtschaft; sowie öffentliche Veranstaltungen z.B. zum Thema Einbruchschutz; die Zusammenarbeit mit zahlreichen Vereinen sowie die regelmäßigen Spenden an Vereine in der Region tragen zu einer intensiven und nachhaltigen Stärkung der gesamten Region bei, freut sich Martin Buchholz, der bereits seit 2004 als Vorsitzender an der Spitze des Vereines steht.

Das Flaggschiff der zahlreichen Aktivitäten der ISR ist und bleibt natürlich die ISR-Gewerbeschau, die im 2-Jahres-Rhythmus stattfindet. Am 28.04.2019 findet die achte Ausgabe statt. Mit über 100 Ausstellerbetrieben und Vereinen wird wieder das umfassende Leistungsangebot der gesamten Region präsentiert.

ISR Windhagen. Seit 15 Jahren aktiv für die Region. Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag.

L 252 voll gesperrt

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Zur Durchführung im Interesse der Verkehrssicherung zwingend notwendiger Rodungsarbeiten muss die Landesstraße (L) 252 zwischen Bruchhausen und Kalenborn von Montag, 01.04.2019, bis Mittwoch, 10.04.2019, voll  gesperrt werden. Die Umleitungsstrecke über Linz wird entsprechend ausgeschildert.

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