Sonntag, 15. Juli 2018

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Lions Club Rhein-Wied stiftet Erstausstattung für I-Dötzchen

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Asbach – In wenigen Wochen beginnt für viele Erstklässler die Schule und die Vorfreude auf den dann beginnenden Lebensabschnitt steigt derzeit von Tag zu Tag. Doch nicht allen Familien ist es möglich, die dazu notwendige Grundausstattung zu beschaffen. Der Lions Club Rhein-Wied hat daher bereits zum dritten Mal eine großzügige Spende an die Asbacher Tafel e.V. übergeben, um neue Schulranzen für bedürftige Kinder zu erwerben. „Die Spende in Höhe von € 2.000,00 resultiert aus der Pfandbonaktion „Leergut tut gut“, die wir bereits seit einigen Jahren sehr erfolgreich in unserem Verbreitungsgebiet durchführen“, erläutert Hellmuth Buhr, Vorsitzender des Fördervereins des LC Rhein-Wied. Die Vorsitzende der Asbacher Tafel e.V., Ursula Prusseit, konnte von der Spende insgesamt 23 Schulranzen nebst Mäppchen, Stiften, Turn- und Brustbeutel beschaffen. Um den kleinen Erstklässlern den Start in die Schule ein wenig zu versüßen, wurden ebenfalls gut gefüllte Schultüten besorgt. Rechtzeitig vor dem Beginn der rheinland-pfälzischen Sommerferien konnten die Ranzen und Schultüten an Kinder der Asbacher Tafelkunden übergeben werden. „Wir freuen uns, dass wir mit der Übergabe der Ranzen für einige Kinder einen Beitrag zum chancengleichen Eintritt in das Schulleben ermöglichen können“, so Klaus Tang, Past-Präsident des Lions Clubs Rhein-Wied.

Hallerbach und Mahlert: FOS Asbach läuft wie geplant

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Der Bildungsgang Fachoberschule (FOS) Technik wird im kommenden Schuljahr wie geplant an der Konrad-Adenauer-Schule in Asbach angeboten. In diesem Schuljahr werden auch Schülerinnen und Schüler aus dem benachbarten Landkreis Altenkirchen diesen Bildungsgang in Asbach besuchen.

Zufrieden zeigte sich Landrat Achim Hallerbach: „Damit ist in Zusammenarbeit mit dem Bildungsministerium und dem Landkreis Altenkirchen eine tragfähige Lösung gefunden worden. Ich danke ausdrücklich allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit. Besonders möchte ich mich bei unserem zuständigen Dezernenten Michael Mahlert und der Schulleitung der Konrad-Adenauer-Schule Asbach für das große Engagement bedanken.“

Wichtig geworden war diese intensive Zusammenarbeit, weil die Zahl der notwendigen Anmeldungen an den beiden Schulstandorten Asbach und Altenkirchen nur zusammen erreicht werden konnte.

Gemeinsam mit der Schule wurde daher nach Lösungsmöglichkeiten gesucht. Viele intensive Gespräche mit dem Bildungsministerium, der Kreisverwaltung Altenkirchen und der dortigen August-Sander-Schule führten schließlich zum Erfolg: Die bei der FOS Altenkirchen für den Technikzweig angemeldeten Schüler, die nicht die Fachrichtung wechseln möchten, werden nach den Sommerferien die FOS Asbach besuchen. Damit hat Asbach genügend Schüler und das Bildungsministerium stimmte jetzt der Bildung einer  11. Klasse zu. In Altenkirchen wird in diesem Jahr zwar keine Technikklasse gebildet, aber die dort angemeldeten Schüler können so trotzdem ihren gewünschten schulischen Weg fortsetzen.

Landrat Achim Hallerbach betont, dass diese Regelung zunächst nur einen Übergang von einem Jahr sichert. Nunmehr seien alle Akteure aufgefordert, für den vorhandenen FOS-Zweig Technik eine tragfähige und dauerhafte Lösung zu erarbeiten, die deutlich mehr Schüler anspricht.
Es sei auch die Erwartung des Bildungsministeriums, dass in den kommenden Monaten intensive Gespräche mit den metallverarbeitenden und metallproduzierenden Betrieben in der Region geführt werden. „Insbesondere die Unternehmen, die seinerzeit diesen Fachzweig als notwendig erachtet haben, müssen in den Stabilisierungs- und Zukunftsprozess eingebunden und neue Betriebe dazugewonnen werden. Eine zentrale Aufgabe der örtlichen Schulleitung, diese Gespräche zu führen und in ein nachhaltiges Konzept zu gießen. Wir als Schulträger werden dies konstruktiv beobachten und unterstützen“, betont Landrat Achim Hallerbach.

Michael Christ, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Asbach, zeigt sich sehr erfreut über diesen Erfolg. „Die FOS Asbach ist zum einen ein wichtiger Bestandteil der Schullandschaft in der Verbandsgemeinde Asbach und im gesamten nördlichen Kreis Neuwied. Zum anderen hat sie aber auch für die technischen Betriebe in unserer Region eine große Bedeutung. Ich bin deshalb froh, dass die Schule ohne Unterbrechung weiterlaufen kann und danke allen, die sich dafür eingesetzt haben.“

Für das Schuljahr 2019/2020 beabsichtigen Schule und Schulträger an der FOS Asbach eine zweite Fachrichtung anzubieten. Dazu Schuldezernent Mahlert abschließend: „Wir werden die nächsten Monate intensiv nutzen, um zu eruieren, welche der möglichen Fachrichtungen am besten nach Asbach passt. Dabei gilt es nicht nur die gesamte Schullandschaft im Landkreis Neuwied und darüber hinaus und die Interessen der Schülerinnen und Schüler unter die Lupe zu nehmen, sondern auch die Bedürfnisse der umliegenden Betriebe.“ Aus dem Bildungsministerium gebe es jedenfalls positive Signale, dass einer zusätzlichen Fachrichtung grundsätzlich nichts im Wege stehe, freut sich Mahlert.

Junge Union Koblenz-Montabaur diskutiert Controlling an Schulen

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Amtsinhaber startet mit beeindruckendem Ergebnis in dritte Amtszeit

Was verbirgt sich hinter dem Themenfeld „Controlling an Schulen“? Um unter anderem auf diese Frage eine Antwort zu erhalten kamen zahlreiche Mitglieder und Freunde des Bezirksverbandes der Jungen Union am Morgen des ersten WM-Spieltags unserer Nationalmannschaft nach Neuwied.

Der erste Teil des Bezirkstages 2018 sollte ganz der Bildungspolitik gewidmet sein. Zunächst berichtete Jens Münster, Doktorand der Universität Mainz und Referent für Bildungsfragen im Landesvorstand der Jungen Union Rheinland-Pfalz, von den derzeitigen Missständen im Bildungssystem. Neben der Tatsache, dass die Landesregierung das Bildungs- und Wissenschaftsministerium wahrscheinlich nur aufteilten ließ, um einen weiteren Ministerposten für die Koalition zu schaffen, stehen nach wie vor die Themen Grundschulschließungen und Kettenverträge für Lehrer im Vordergrund.

Wie gute Bildung gelingen kann konnte man im Anschluss von Jonas Solbach hören, welcher kürzlich seine Masterarbeit zum Thema „Controlling an Schulen“ an der WHU in Vallendar abschloss und nun an der Universität St. Gallen an seiner Promotion arbeitet. Er schilderte in einem spannenden Vortrag warum sich Controlling-Modelle der BWL auch auf Schulen übertragen lassen. Hierzu besuchte er Gymnasien in ganz Deutschland. Von der kostenpflichtigen Privatakademie, über kirchliche Träger bis hin zur Brennpunktschule. In Interviews, die er mit Lehrern und Schulleitern führte, konnte er sich ein Bild von den Problemen der einen und Erfolgskonzepten der anderen machen. Seine Schlussfolgerung: „In der Person des Lehrers liegt die Lösung.“ Die Motivation der Lehrkraft sei der wichtigste Aspekt für einen funktionierenden Unterricht. Um diesen gewährleisten zu können fordert er, dass Schulen auswählen sollten, wen sie einstellen, um zu garantieren, dass die Person zur Schule passt und die Werte der Schule vertreten kann. Zudem seien die Evaluation von Unterricht und gegenseitige Konsultationen für die Qualitätssicherung von hoher Bedeutung. Eine angemessene Bezahlung und Sicherheit statt Kettenverträgen bildeten ohnehin einen Rahmen, der immer gegeben sein sollte.

Abgeschlossen wurde das Thema durch eine Diskussionsrunde und ein Grußwort des JU Landesvorsitzenden Johannes Steiniger MdB, welcher einen Bogen von der Bildungs- über die Bundes- hin zur Landespolitik und damit zum nächsten Programmpunkt der Veranstaltung spannte.

Der neue Fraktionsvorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Christian Baldauf war zu Gast um seine Vision für die CDU im kommenden Kommunalwahlkampf und Landtagswahlkampf vorzustellen. Sein Motto: „Bottom Up“. Klares Ziel soll sein die Zusammenarbeit und Kommunikation von Verbänden, Vereinigungen und Landes CDU zu verbessern. „Wir sind ein heterogenes Bundesland in welchem die Themen in Germersheim anders sind, als im Westerwald. Das müssen wir wissen und darauf eingestellt sein.“ Dazu appellierte er an die Anwesenden mitzuarbeiten und sich bei der Kommunalwahl aufstellen zu lassen. Wenn immer von Zukunft geredet werde, sollten auch jene, welche die Zukunft gestalten mit am Tisch sitzen.

Nach einer weiteren Diskussionsrunde, von welcher sich der Fraktionsvorsitzende viele Impulse mitnahm und zwei für das gesamte Publikum fesselnden Vorträgen galt es zum spannendsten Abschnitt fortzuschreiten, den Neuwahlen des Bezirksvorstandes.

Einen besonderen Dank und alles Gute wünschte Torsten Welling, der den Verband seit 2014 führt, in seinem Bericht über die vergangenen zwei Jahre, allen ausscheidenden Mitgliedern des Vorstandes, sowie in besonderer Weise Frederike Schroer und Leon Gläßer, welche in den vergangenen Monaten viel Zeit in die Optimierung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit investierten.

Die folgenden Wahlgänge brachten ausschließlich starke Ergebnisse hervor. Die offensichtlich hervorragende Arbeit des Amtsinhabers wurde durch eine einstimmige Wiederwahl honoriert.

Komplettiert wird der geschäftsführende Vorstand durch die stellvertretenden Vorsitzenden Frederike Schroer (Westerwald), Simon Solbach (Neuwied), Nick Falkner (Ahrweiler) und Sebastian Krupp (Koblenz) als Schatzmeister.

Leon Gläßer (Westerwald) wurde darüber hinaus zum Referenten für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit gewählt.

Unterstützt werden diese durch die Beisitzer Maternus Dötsch (MYK), Dennis Falterbaum (MYK), Robert Fischbach (WW), Pierre Fischer (NR), Markus Heim (NR), Nina Peters (COC), Maximilian Petry (RHK), Michelle Pforr (KO), Lena Lorch (EMS), Michale Schmitt (AK) Martin Schmitt (MYK), Alexander Schröder (KO), Angelina Steffens (AK).

Torsten Welling (Mayen-Koblenz), der nun in seine dritte Amtszeit startet, verwies in Anbetracht der Wahlergebnisse darauf, dass der Verband geschlossen zusammenstehe und hervorragend aufgestellt sei. „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit im neuen Vorstand und die nächsten zwei Jahre. Zielsetzung sind unter anderem erfolgreiche Kommunalwahlen als Basis erfolgreicher Landtagswahlen.“, so der Vorsitzende zum Abschluss der Veranstaltung.

Erneuter Farbanschlag auf das Wahlkreisbüro von Andreas Bleck, MdB

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Altenkirchen, den 2. Juli 2018. Am vergangenen Samstag gab es erneut einen Anschlag auf das Wahlkreisbüro des AfD-Bundestagsabgeordneten Andreas Bleck. Die Glasscheiben, die Decke des Eingangsbereichs und der Gehweg wurden großflächig mit grüner Wandfarbe beschmiert. Es handelt sich bereits um den dritten Fall von Sachbeschädigung innerhalb einer Woche. Alle drei Anschläge wurden mutmaßlich in den frühen Morgenstunden verübt. Die Polizeiinspektion Altenkirchen ermittelt. Der Staatsschutz wurde informiert.

Dazu Bleck: „Die Serie von offensichtlich politisch motivierten Anschlägen auf mein Wahlkreisbüro führen uns allen den Zustand der Demokratie in Deutschland vor Augen. Statt uns in einem Diskurs gegenüberzutreten, greifen unsere Gegner zu undemokratischen Mitteln, was ich aufs schärfste verurteile. Dabei verstecken sich die Täter hinter einer Maske der Anonymität. Ein solches Verhalten ist kein politisches Engagement, sondern ein feiger krimineller Akt. Wir werden uns dieser links motivierten Kriminalität nicht beugen! Wir werden weiterhin für die Interessen der Bürger und die Demokratie in unserem Land kämpfen! Wir werden alle verfügbaren rechtsstaatlichen Mittel ausschöpfen, um die Täter zur Verantwortung zu ziehen!“

Ehrenamtliches Engagement in der SGD Nord gewürdigt

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Der Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord, Dr. Ulrich Kleemann, händigte im Beisein von Landrat Achim Hallerbach, dem Beigeordneten der Verbandsgemeinde Bad Hönningen, Reiner W. Schmitz und Ortsbürgermeister Volker Berg Erich Schneider aus Leutesdorf  die Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz aus.

Erich Schneider engagiert sich vielfältig ehrenamtlich in seinem Heimatort Leutesdorf. Hier war er besonders im kommunalpolitischen Bereich aktiv. Er war 10 Jahre lang der Erste Beigeordnete in der Ortsgemeinde Leutesdorf, bis er ab 1989 für 20 Jahre lang Bürgermeister der Ortsgemeinde Leutesdorf wurde. In seiner Amtszeit als Bürgermeister wurden unter anderem die Neubaugebiete „In der Betz“ in den 80er Jahren und „Freistal II“ in den 90er Jahren erschlossen, die sich an den Ort anschließen. Im Kreistag Neuwied war er 10 Jahre lang Mitglied. Hier war er im Rechnungsprüfungsausschuss und im Sportstättenbeirat tätig. Von 1994-2014 war er im Verbandsgemeinderat Bad Hönnigen aktiv, erst als Fraktionsvorsitzender der CDU, dann als 3. Beigeordneter.  Hier engagierte er sich insbesondere für die im Jahr 2015 geschaffene Jugendherberge.

Herr Schneider setzt sich in zahlreichen Vereinen und Gruppierungen im gesellschaftlichen Leben mit viel Zeit und Tatkraft ein. Nach dem Motto „Es geht leiser“, engagiert er sich seit 22 Jahren in der Interessengemeinschaft  Bahnlärm und –erschütterung e.V. Leutesdorf. Seit der Gründung im Jahr 1996, ist er im Vorstand tätig und steht der Interessengemeinschaft vor. Seit sieben Jahren ist er Beisitzer beim Johannesbund e.V. und ist auch im Johannesbund Aufsichtsrat gGmbH, aktiv. Dem Deutsch-Israelischen Freundeskreis Neuwied e.V. gehört er seit 28 Jahren an. Die Freude am Karneval lebt er seit 47 Jahren in der Karnevalsgesellschaft „Mir hale Pohl“. Über 40 Jahre war er aktives Mitglied im gemischten Kirchenchor „Cäcilia Leutesdorf“ als Vorsitzender, Notenwart und Kassierer. Im Verkehrs und Verschönerungsverein Leutesdorf (VVV. e.V.) ist er seit 41 Jahren bis heute sehr engagiert. Seit 1977 war er im Vorstand in verschiedenen Funktionen tätig. Ab November 2012 wurde er erneut zum Vorsitzenden gewählt. Er engagiert sich im Arbeitskreis Kultur des VVV. e.V. und organisiert Ausstellungen, erstellt die  „Leutesdorfer Hefte“.  Diesjähriger Höhepunkt ist das Ortsjubiläum 1150 Jahre Leutesdorf, verbunden mit dem  6. Leutesdorfer Kultursommer.

Landrat Hallerbach würdigte Erich Schneiders Engagement und betonte: „Ohne Menschen wie Erich Schneider wäre ein gesellschaftliches Leben in unseren Gemeinden überhaupt nicht möglich. Durch ihren unermüdlichen Einsatz über viele Jahrzehnte tragen sie in hohem Maße zur demokratischen Grundordnung bei, in der jeder seinen Beitrag leisten sollte. Hierfür danke ich im Namen des Kreises Neuwied Herrn Schneider ganz besonders.“

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