Montag, 02. August 2021

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Neue Patientenfürsprecherin Ursula Martain

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Dierdorf/Selters. Ursula Martain ist die neue Patientenfürsprecherin des evangelischen Krankenhauses Dierdorf/Selters. Der Kreistag wählte sie in seiner jüngsten Sitzung einstimmig, der Verwaltungsrat des Klinikums hatte bereits zuvor zugestimmt. Die 73-jährige folgt damit Alexandrine Reuter, mit der sie persönlich befreundet ist und die das Amt aus persönlichen Gründen niedergelegt hat.

Landrat Achim Hallerbach beglückwünschte die neue Patientenfürsprecherin zu ihrer Wahl und betonte, dass sie in dieser Funktion ein wichtiges Bindeglied zwischen Patienten, Krankenhauspersonal und Klinikleitung darstellt.

Ursula Martain hat fast 30 Jahre im Krankenhaus Dierdorf/Selters gearbeitet, zunächst als Krankenschwester, dann bis zu ihrem „Unruhestand“ 2008 als Pflegedirektorin. Darüber hinaus hat sie sich ehrenamtlich als Ortsbürgermeisterin in ihrem Heimatort Hardt (Westerwaldkreis) engagiert und dort den Dorfladen mitbegründet.

Förderung des Ideenwettbewerb Rheinland-Pfalz®

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L&R ehrt Medizinsonderpreis-Gewinner IllumiNati

Rengsdorf, 1. Juli 2021 – Am 30. Juni lud Lohmann & Rauscher (L&R) zur offiziellen Urkundenübergabe an den Gewinner der Kategorie „Medizinsonderpreis“ des Ideenwettbewerb Rheinland-Pfalz® 2020 ins L&R College in Rengsdorf ein. Das international agierende und in Deutschland in Neuwied und Rengsdorf ansässige Medizinprodukteunternehmen L&R stiftete diesen Preis und zeichnete stellvertretend für das Team von „IllumiNati“ Univ.-Prof. Dr. Oliver Muensterer und Andreas Lindner aus. IllumiNati sind Instrumente zur besseren Orientierung und Navigation durch eine spezielle Beleuchtung bei OPs. Pandemie-bedingt fand die Verleihung ein Jahr später und nun in kleinem Kreis statt.

L&R kooperierte erstmals 2019 mit dem Ideenwettbewerb Rheinland-Pfalz®, welcher jährlich allen Rheinland-PfälzerInnen eine Plattform zur Präsentation ihrer Ideen bietet.

Von einer Jury ausgewählt und prämiert werden herausragende Produkte, Dienstleistungen oder Verfahren, die innovativ sind, bestehende Ideen signifikant weiterentwickeln oder die es in dieser Art und Weise noch nicht gibt.

L&R unterstützte den Ideenwettbewerb Rheinland-Pfalz® bis 2020 als Stifter und lobte 2020 erstmals den Medizinsonderpreis aus. Nachdem die Preisverleihung im Vorjahr Pandemie-bedingt nicht stattfinden konnte und im Mai 2021 rein digital veranstaltet wurde, luden L&R bzw. Dr. Klemens Schulz, Chief Portfolio Officer (CPO), und Dr. Christian Rohrer, Director der Division Reasearch & Development, die Vertreter des Medizinsonderpreis-Gewinners „IllumiNati“ an den Standort Rengsdorf ein. Im L&R College wurde, den Covid-19Sicherheitsbestimmungen folgend, die Urkunde im kleinen Kreis an Univ.-Prof. Dr. Oliver Muensterer (Kinderchirurgie LMU Klinikum München) und Andreas Lindner (LMU München) übergeben.

IllumiNati: Bessere Beleuchtung bei OPs

Hinter dem spannenden Namen „IllumiNati“ verbirgt sich eine Gruppe von Instrumenten, welche bei offenen, laparoskopischen oder endoskopischen Eingriffen dem Operateur eine bessere intraoperative Navigation und Orientierung durch eine spezielle Beleuchtung und Darstellung von Gewebe ermöglicht. Denn: Bei Operationen, welche tief im Patienten oder durch einen kleinen Zugang stattfinden, ist die Ausleuchtung durch die OP-Leuchten, welche über den ChirurgInnen angebracht sind, eine Herausforderung. Gewebe können nur schwierig erkannt werden und eine genaue Längeneinschätzung ist  nahezu unmöglich. IllumiNati ist also die Antwort auf dieses Manko; mehr noch: Mit unterschiedlichen Wellenlängen der LED's ist auch eine Fluoreszenzmarkierung möglich.

Zudem können die Geräte noch mit Zusatzfunktionen, wie z. B. Absaugung, Harnableitung, Greif- oder Haltefunktion, ausgestattet werden.

Univ.-Prof. Dr. Oliver Muensterer, seit Oktober 2020 Direktor der Kinderchirurgie am LMU Klinikum München und davor Leiter der Kinderchirurgie Mainz: „Unser Team wollte mit der Entwicklung von IllumiNati die Arbeit von unseren BerufskollegInnen erleichtern. Es geht dabei nicht nur um einer besser Durchleuchtung bei einer OP, sondern im weiteren Sinne auch um eine sichere und genauere Operation, eine Verkürzung von OP-Zeiten, eine Senkung von Komplikationsraten sowie die daraus resultierende Kostenersparnis.“

Andreas Lindner, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der LMU München und davor an der Universitätsmedizin Mainz: „IllumiNati ist nicht nur eine Kombination von bereits existierenden Einzelgeräten, sondern ein neues Konzept, durch das sich ein Operateur besser im OP-Feld zurecht finden und somit empfindliche Strukturen schonen kann. Ein solches Produkt gibt es in seiner Gesamtheit bzw. in der Kombination der Funktionen nicht am Markt. Wir konnten nun IllumiNati zum Patent anmelden und sind sehr stolz, dass wir mit unserer Erfindung beim Ideenwettbewerb Rheinland-Pfalz nicht nur den ersten Platz beim Regionalpreis Mainz erreicht haben, sondern auch den Medizinsonderpreis."

Innovationsmanagement und -förderung bei L&R

L&R ist als Medizinproduktunternehmen nicht nur Hersteller von hochqualitativen Produkten und Services, sondern hat an fünf Standorten auch eigene Forschungs & Entwicklungs-Zentren, u. a. auch in Neuwied.

Dr. Klemens Schulz, als CPO im Executive Board auch für den Bereich Forschung & Entwicklung zuständig: „Wir freuen uns sehr, über den Medizinsonderpreis an IllumiNati eine so sinnvolle Erfindung zu unterstützen, die das Arbeiten von Chirurgen in vielerlei Hinsicht erleichtert. Als international agierendes Unternehmen wissen wir, dass wir nur dann weiterhin erfolgreich sind, wenn unsere Produkte und Services den Bedürfnissen unserer Kunden bzw. Patienten entsprechen bzw. diese übertreffen. Und natürlich streben wir danach, weitere Innovationen auf den Markt zu bringen und haben daher in den letzten Jahren massiv in Forschung & Entwicklung investiert. U. a. haben wir über 20 hochqualifizierte MitarbeiterInnen in diesem Bereich in den letzen 5 Jahren aufgebaut und zählen jetzt insgesamt über 100 KollegInnen.“

Dr. Christian Rohrer, Director der Divison Research & Development bei L&R: „Innovationskultur und Ideenmanagement sind feste Größen des Innovationsprozesses bei L&R. Wir sind ein starkes Team, unsere MitarbeiterInnen sind weltweit im Einsatz und generieren Synergien aus unserem Expertenwissen und verwandten Fachdisziplinen. Aber: Es gibt sehr viele kluge und innovative Köpfe außerhalb von L&R, vor allem auch viele AnwenderInnen, die, wie das Team von IllumiNati, in ihrer Arbeit Problemstellungen erkennen nach Lösungen suchen und diese finden. Diese Partnerschaften sind für uns ein wirkliches Erfolgsmodell und haben einen sehr hohen Stellenwert in unserem Innovationsmanagement, genauso wie Kooperationen mit Forschungsinstitutionen oder neue Formate, wie die Partizipation an Start-up Challenges.“

Eberhard Mandel ist neuer Präsident des Lions Clubs Rhein-Wied

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Turnusgemäß endet bei allen Lions Clubs zum 30. Juni die Amtszeit des jeweils amtierenden Präsidenten. Bei der diesjährigen Präsidentschaftsübergabe des Lions Clubs Rhein-Wied übergab der scheidende Präsident Lothar Röser sein Amt an Eberhard Mandel. Nach vielen Monaten, in denen pandemiebedingt keine Präsenztreffen stattfinden konnten, freuten sich die Mitglieder des Clubs über ein Wiedersehen im feierlichen Rahmen.

Der scheidende Präsident Lothar Röser blickte zunächst auf ein pandemiebedingt schwieriges Jahr zurück, in dem viele Aktivitäten und Treffen abgesagt werden und ausfallen mussten. Jedoch war es möglich, mittels Videokonferenzen, die in regelmäßigen Abständen durchgeführt wurden, die Arbeit des LC Rhein-Wied zu koordinieren und fortzusetzen. Besonders hervorzuheben ist dabei die Aktivität „Leergut tut gut“, die unvermindert großen Zuspruch seitens der Bevölkerung erfährt und eine wichtige Grundlage für die Arbeit des Clubs darstellt. Viel Zuspruch erfuhren auch Melanie Bernhardt und Lars Flügge, die in einigen Senioreneinrichtungen in der Umgebung kleine Konzerte gaben und so zur Unterhaltung der Bewohnerinnen und Bewohner einen Beitrag leisteten.

Der neue Präsident Eberhard Mandel dankte seinem Vorgänger für die geleistete Arbeit in dieser schwierigen Zeit und stellte im Anschluss sein Programm für das kommende Jahr vor. Dieses enthält zahlreiche und ausgesprochen vielseitige Vorträge, zu denen auch Gäste immer willkommen sind. Nähere Informationen dazu finden sich auf der Website des Clubs unter https://www.lions.de/web/lc-rhein-wied. „Nach dem vergangenen so schwierigen Jahr ist es mir ein besonderes Anliegen, dass wir Clubmitglieder uns wieder häufig und regelmäßig treffen, um so engagiert und schlagkräftig unsere Arbeit fortsetzen zu können“, so der neue Präsident Eberhard Mandel. Dazu gehören beispielsweise die Teilnahme an Tafeln am Strom in Leutesdorf oder auch eine Clubreise nach Trier und in das Moseltal.

Ungewöhnliche Patenschaft

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Ungewöhnliche Patenschaft eines älteren Bewohners der Senioren- Residenz Humboldthöhe Vallendar und ein Besuch mit 22 Kindern im Neuwieder Zoo

Simon Birrenbach (im 93 Lebensjahr) wohnt seit einigen Jahren in der Residenz Humboldthöhe. Vorher hat er fast sein ganzes Leben in  Heimbach-Weis gewohnt und als Gärtnermeister u.a. für die Stadt Neuwied gearbeitet.

Die Kindertagesstätte St. Margarete in Heimbach-Weis lag in seiner Nachbarschaft. Die Erzieherin Alexandra Reiner griff die Idee einer früheren Kollegin auf und suchte den Kontakt mit älteren Bewohnern aus dem Ort, um „älteren alleinlebenden Menschen ein wenig Freude in den Tagesablauf zu bringen“. So entstand sozusagen eine „Patenschaft“ zwischen der Kindertagesstätte und dem dort in seinem Haus alleinlebenden Senior. Man besuchte sich gegenseitig und lud zu Kaffee und Kakao, Kuchen und Plätzchen ein. Das funktionierte zur Freude aller Beteiligten sehr gut.

Doch irgendwann wollte Herr Birrenbach seinen Wohnsitz wechseln, weil das alleine leben im Alter einfach zu beschwerlich wurde. Somit zog er in die Residenz Humboldthöhe in Vallendar.

Ein großes „Oh je – was wird nun mit der „Patenschaft“ stand im Raum. Doch wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Beide Seiten waren gewillt, die Patenschaft fortzuführen. Die Tagesstätten Kinder halfen dann sogar bei den Umzugsvorbereitungen.

Das Sprichwort: „Aus den Augen – aus dem Sinn“ wurde für künftige Zeiten auf den Kopf gestellt – denn regelmäßiger Kontakt mit Kindern, Erzieherinnen und dem Senior fanden weiterhin statt.

In Abständen und zu besonderen Anlässen, wie Geburtstag, Weihnachten oder Karneval erhielt der rüstige fast 94jährige Senior liebevolle Überraschungspost in Form von einem Briefen oder einem Paket. Da ist die Freude auf beiden Seiten jedes Mal groß.

Vor der Corona Zeit konnten einige Kinder auf Einladung des Seniors die Residenz Humboldthöhe sogar besuchen. Das war, wie uns Erzieherin Alexandra Reiner erzählt, ein „echtes Abenteuer“. Die Kinder schauten sich nicht nur die Wohnung des Seniors in der 12. Etage an, sondern sie schauten sich nach Nutzung der schnellen Fahrstühle das nähere Umfeld von Vallendar und Umgebung von ganz oben an. Sie fütterten die Fische im hauseigenen Teich, lernten den freundlichen verspielten Hund Bullie aus der 17. Etage kennen. Im Dachgarten entdeckten und schmeckten aus dem Kräuterbeet und lernten weitere Bewohner beim Spaziergang kennen. Ja der Dachgarten lädt auch zu Ball spielen und grillen ein. Eine große Anlage.

Weiterhin staunten die Kinder über das hauseigene große Restaurant und entdeckten die dazugehörige Küche mit den großen Kochgeräten. Zum Abschluss fuhren die Kinder mit dem hauseigenen Bus zum wartenden Rückreisebus Richtung Heimbach-Weis.

Dann kam die Corona Pandemie und die persönlichen Kontaktmöglichkeiten waren leider unmöglich. Weitere Post und Pakete überbrückten die Zeit und Simon Birrenbach dachte mit seinen Helfern darüber nach wie er „seinen“ Kindern für Post und Pakete herzlich persönlich Dankeschön sagen könnte und seine Verbundenheit mit der Kita zum Ausdruck bringen könnte.

Nun endlich, da sich in der letzten Woche die Corona Ausgangsbeschränkungen gelockert wurden, schmiedete Herr Birrenbach mit seinen Helfern einen sicheren Begegnungsplan. Alles wurde detailliert mit der Kita und dem Zoo abgesprochen. So trafen sich die Kinder der „Wackelzahngruppe“ mit dem Senior in der letzten Woche endlich im Neuwieder Zoo. Es wurde ein herzliches Wiedersehen – das von allen Beteiligten gut durchdacht und organisiert war.

Herr Birrenbach kam nicht mit leeren Händen und damit sind nicht nur die Tütchen mit Gummibärchen gemeint, die er dabei hatte, sondern insbesondere der an Erzieherin Alexandra Reiner überreichte Spendenscheck von 500.- Euro die der gesamten Hortarbeit zu Gute kommen soll. Mit einem fröhlichen Dankeschön und der Aussicht auf ein baldiges Wiedersehen endete dieser schöne Vormittag und einer Begegnung von 22 Kita Kindern mit „ihrem Senior“.

MausMobil-Koblenz freut sich über die gelungene Begleitung der Aktion.

1.049.556 Euro an Bundeswaldprämie für Waldeigentümer im Kreis Neuwied

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Erwin Rüddel: „Honorierung der vielfältigen Ökosystemleistungen der Wälder“

Berlin / Kreis Altenkirchen. „Der Bund unterstützt bislang 43 kommunale und private Waldeigentümer im Kreis Neuwied mit 1.049.556 Euro aus der Bundeswaldprämie. Das entsprechende Konjunktur- und Zukunftspaket hat das zuständige Bundesministerium unter Federführung von Bundesministerin Julia Klöckner bereitgestellt“, informiert aktuell der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel.

Davon werden im NR-Kreis 46 Kommunen profitieren. Die Bundeswaldprämie soll zum Erhalt und zur nachhaltigen Bewirtschaftung der Wälder beitragen. Dürre, Borkenkäferbefall, Stürme und vermehrt Waldbrände haben, wie überall in Deutschland, auch den heimischen Wäldern immens geschadet. Deshalb hat die Bundesregierung ein 500-Millionen-Euro Paket geschnürt.

„Mit einem Prämiensystem sollen und müssen die vielfältigen Ökosystemleistungen der Wälder dauerhaft honoriert werden. Schließlich ist ein nachhaltig bewirtschafteter Wald, aus dem der klimafreundliche Rohstoff Holz gewonnen wird, gelebter Klimaschutz. Zudem sind unsere Wälder Sauerstofflieferant und als Klimaschützer von existenzieller Bedeutung“, betont der Parlamentarier.

Er teilt die Auffassung der Bundesministerin, dass „der Wald unser bester Mitkämpfer gegen den Klimawandelt ist: Land- und Forstwirtschaft sind die beiden einzigen Sektoren, die CO2 speichern können. Jährlich entlastet der deutsche Wald die Atmosphäre um etwa 62 Millionen Tonnen Kohlenstoff, das sind sieben Prozent aller Emissionen in Deutschland. Wenn wir CO2-Emissionen einen Preis geben, dann müssen wir umgekehrt auch diejenigen unterstützen, die unseren Wald als maßgeblichen Klimaschützer erhalten, pflegen und bewirtschaften“.

Fakt ist, dass sich der Zustand unserer Wälder bedrohlich verschlimmert hat, wie die Waldzustandserhebung 2020 bestätigt: Den Wäldern geht es schlecht – so schlecht, wie seit Jahrzenten nicht. Noch nie waren so viele Erhebungs-Bäume abgestorben. 80 Prozent der Bäumer haben lichte Kronen. Ein wichtiger Indikator dafür, wie stark ein Baum unter Stress steht.

„Die Waldzustandserhebung ist eine traurige Bestätigung dessen, was wir seit längerem wissen. Sie ist aber auch Motivation und Verpflichtung zugleich. Wir werden nicht nachlassen, in unserem Engagement für die Wälder“, fügt der heimische Bundestagsabgeordnete hinzu.

Eine schnelle und unbürokratische Hilfe für den Kommunal- und Privatwald biete die Bundeswaldprämie, die an eine forstliche Zertifizierung geknüpft ist, die über den gesetzlichen Standard hinausgeht. Rüddel: „Mit der Bundeswaldprämie geben wir privaten wie kommunalen Waldeigentümern eine Perspektive und sorgen für einen deutlichen Anstieg zertifizierter Waldfläche.“

Schließlich gelte es die Wälder verstärkt an den Klimawandel anzupassen und die Leistungen der Waldbesitzer zum Klimaschutz zu honorieren: „Durch deren Arbeit am und im Wald wird der Klimaschutz erst möglich. Unser Ziel ist die langfristige Anpassung in Richtung Resilienz und Klimastabilität, die aktive Bindung von CO2 aus der Atmosphäre sowie die Speicherung in Wäldern und langlebigen Holzprodukten.“

Dies sieht der Abgeordnete auch mit besonderem Blick auf die Waldsituation im Kreis Neuwied. „Mir geht es insbesondere darum, zukunftsorientierte Hilfen den betroffenen Waldbesitzern und Forstbetrieben zukommen zu lassen, denn die haben massive wirtschaftliche Schäden erlitten oder sind sogar in ihrer Existenz bedroht. Deshalb kann diese Prämienausschüttung auch nur ein erster Schritt sein. Demzufolge mache ich mich stark für weitere Unterstützungen der Forstbesitzer um einen nachhaltigen Waldbestand“, bekräftigt Erwin Rüddel.

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