Sonntag, 17. Februar 2019

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Hohe RKK-Ehrungen beim KG-Frühschoppen

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Die Karnevalsgesellschaft Fernthal 1945 e.V. „mir sinn widder doh“ hatte auch den Möhnenverein „Ewig Jung“, zum Frühschoppen ins Bürgerzentrum Dreischläg eingeladen. Höhepunkte dieses Frühschoppens waren Ehrungen der Rheinische Karnevals-Korporationen (RKK), durch den RKK-Bezirksvorsitzenden Erwin Rüddel.

Zu den mit den Ehrungen verbundenen Auszeichnungen passte einmal mehr das Motto „Et ös im janze Land bekannt, Dreischläger sind Karneval usser Rand und Band“. Dies auch im Hinblick darauf, dass sich manche Auszuzeichnenden von den Ehrungen emotional sehr beeindruckt zeigten. RKK-„Bronze“ erhielt Christian Storz. Er ist seit 2008 Mitglied der KG und war von 2010 bis 2018 aktiv im Vorstand tätig – davon vier Jahre als Geschäftsführer. Auch mit der Gruppe „Taef Punkt“ und als Büttenredner zeigt Christian Storz Größe im Fernthaler Karneval.

Die RKK-Auszeichnung in „Gold“ verlieh Erwin Rüddel an Silke Fischer, die seit 1996 zur KG gehört. Tänzerin bei den Roten Husaren und seitdem Trainerin vieler Tanzgruppen, zehn Jahre Vorstandsarbeit, unter anderem als Kassiererin, sind als ihre Aktivposten zu nennen. Seit vielen Jahren organisiert sie die Fußgruppe der KG im Umzug und sie ist auch in einem Atemzug mit der Verlosung zu nennen.

Weitere karnevalistische Highlights von Silke Fischer: Tänzerin und Sängerin auf der Bühne. RKK-„Silber am Bande“ hatte Erwin Rüddel für Gabi Kornab mitgebracht. Die Vollblut-Karnevalistin kann in diesem Jahr, durch ihren Eintritt 1979, auf 40jährige aktive Mitgliedschaft bei der KG Fernthal verweisen. Tänzerin bei den Roten Husaren, Vorstandsarbeit, unter anderem als Schriftführerin, sowie viele Jahre Trainerin der Jugendgarde und der „Men-Power“, sind bei ihr zu nennen. Unvergessen und immer noch in bester Erinnerung ist die Session 2003/2004. Da überzeugte alles gebend Gabi Kornab als Prinzessin der KG. Vom Möhnenverein „Ewig Jung“ wurde Doris Müller, die seit 1989 aktiv im Verein tätig ist, geehrt. Sie erhielt die RKK-Auszeichnung in „Gold“. Von 1998 bis 2010 war die Geehrte Kassiererin und fungierte von 2010 bis 2018 als 1. Vorsitzende. Besonders in Erinnerung sind und bleiben ihre vielzähligen Auftritte – solo, mit Ehemann Charly (Ein gestresstes Ehepaar) oder mit den Möhnen. Seit 2007 ist sie ebenso immer wieder „spitze“ als Co-Moderatorin der Prunksitzungen.

Ein ganz besonderes Ereignis fällt in die Zeit des Golfkrieges, 1990 bis 1992. Da fungierte Doris Müller ganz beeindruckend und überzeugend als Prinzessin. Ihr großes Orga-Talent, auch beim Kartenvorverkauf und der Programmerstellung, wurden hervorgehoben. Unvergessen zudem ihr Wirken als Adjudantin bei Prinzessin Brigitte Kornab in der Session 2001/2002. „Immer dabei, immer aktiv, immer kreativ“, attestieren ihr nicht nur die Fernthaler Karnevalisten. „Die KG Fernthal kann stolz sein, solche Karnevalistinnen und Karnevalisten in ihren Reihen zu haben. Ihr beschert dem närrischen Treiben ein hoch zu lobendes Engagement und seid für ein erfolgreiches Fortbestehen des karnevalistischen Gedankens und Geschehens, auch hinblickend der rheinischen Brauchtumspflege, unverzichtbar. Eure Ehrungen und Auszeichnungen durch die RKK sind mehr als verdient“, bekräftigte RKK-Bezirksvorsitzender Erwin Rüddel.

Das Foto zeigt (v.li) Gabi Kornab, Christian Storz, Silke Fischer, Erwin Rüddel, Obermöhne Moniek Jongen, Doris Müller und Möhnen-Vorsitzende Sabine Dittrich.

Karl-Rudolf Goergen verabschiedet

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Bauamtsleiter stand 46 Jahre lang im Dienste der Stadt Bendorf

Bendorf. Er hat die Entwicklung der Stadt Bendorf über Jahrzehnte mitgeprägt und war an vielen wegweisenden Projekten und Entscheidungen beteiligt - nun geht Bauamtsleiter Karl-Rudolf Goergen nach 46 Jahren im Dienste der Stadtverwaltung in den wohlverdienten Ruhestand.

Bürgermeister Michael Kessler hatte zu einer kleinen Feierstunde ins Rathaus geladen, um den 63-Jährigen gebührend zu verabschieden.

Goergens Familie, zahlreiche Kollegen und Weggefährten waren gekommen und auch die Beigeordneten und Fraktionsvorsitzenden ließen es sich nicht nehmen, dem Urgestein der Verwaltung für seinen Einsatz zu danken und ihm alles Gute zu wünschen.

Im Jahr 1972 begann Goergen seine Ausbildung bei der Stadtverwaltung Bendorf. Nach einer kurzen Zeit als Sachbearbeiter beim Ordnungsamt übernahm er 1976 Aufgaben im Bereich Liegenschaften. 1988 erfolgte die kommissarische Bestellung zum stellvertretenden Leiter des Bauamtes, im Jahr 1992 ernannte ihn der damalige Bürgermeister Trennheuser zum Bauamtsleiter.

Zu wichtigen Stationen in seinem Arbeitsleben zählen u.a. der Umbau der alten Sporthalle zur Stadthalle, der Umbau der alten Schule zum „Haus des Kindes“ sowie die Verhandlungen nach der Schließung der Didier-Werke.

„Karl-Rudolf Goergen war an maßgeblichen Entscheidungen beteiligt und hat dazu beigetragen, Bendorf vor dem Abgrund zu bewahren, als in den 90er-Jahren die letzten Industriestandorte schließen mussten“, betonte Michael Kessler.

Obwohl sie 2014 Wahlkampfgegner um den Bürgermeisterposten waren, hätten sie eine vertrauensvolle Zusammenarbeit entwickelt und sich schnell auf eine gemeinsame Linie geeinigt.

„Ich danke Ihnen im Namen der Stadt, der Kollegen und der Bürger, für die Sie immer ein offenes Ohr hatten“, so Kessler.

Ines Lindemann-Günther vom Personalrat lobte Goergens guten Führungsstil und seinen Einsatz für seine Kollegen.

Die Fraktionsvorsitzenden Christoph Helling (CDU), Manfred Bauer (SPD), Eva-Maria Heuser (WUM) und Herbert Speyerer (FDP) bedankten sich für eine faire und offene Zusammenarbeit über die Parteigrenzen hinweg und hoben Goergens Fachverstand hervor.

Mit einem Ständchen überraschte der Männergesangsverein Sayn sein langjähriges Mitglied, das nun Zeit hat, seine ehrenamtlichen Tätigkeiten für seine Sangesbrüder, im Förderkreis Medarduskirche und im SPD-Stadtverband noch zu vertiefen. Langeweile wird im Ruhestand jeweils keine aufkommen.

Sichtlich gerührt bedankte sich der scheidende Fachbereichsleiter für die Würdigungen und Abschiedsgeschenke. Am 1. August 1972 habe er im Alter von 17 Jahren im großen Rathaussaal bei der Stadt Bendorf angefangen, nun beende er seine berufliche Laufbahn fast 47 Jahre später ebendort.

Fünf Bürgermeister hat er erlebt und musste sich dementsprechend häufig an neue Situationen und Anforderungen anpassen. Sein oberstes Gebot war dabei stets Loyalität.

Viele herausfordernde Projekte hat er mit Herzblut begleitet und sich auch regelmäßig weitergebildet, z.B. durch ein privates Studium an der Wirtschafsakademie - denn: „Der Lernprozess geht jeden Tag von vorne los.“

Auch wenn er sich auf seinen „Unruhestand“ freut - sein Team im Bauamt wird er vermissen: „Jeder, der in einer führenden Position ist, kann froh sein, wenn er Mitarbeiter hat, auf die er sich verlassen kann.“

Karl-Heinz Dippel trägt RKK-„Gold am Bande“

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Die Prunksitzung der KG „Flöck-Flöck“ Limbach (1926) e.V. im Landgasthaus „Zum Alten Fritz“, bescherte allen Anwesenden, insbesondere aber Karl-Heinz Dippel, einen ganz eigenen Höhepunkt.

Dem seit 50 Jahren tätigen Vollblutkarnevalisten verlieh RKK-Bezirksvorsitzender Erwin Rüddel mit „Gold am Bande“ die höchste zu vergebende Auszeichnung der Rheinische Karnevals-Korporationen e.V. (RKK). „Karl-Heinz Dippel ist durch seine große Leidenschaft, die Pflege des karnevalistischen Brauchtums, eine der herausragenden Persönlichkeiten, nicht nur in unserer Karnevalsgesellschaft, sondern auch darüber hinaus. Sein vorbildliches Verhalten, seine Begeisterung, sein Eifer und seine Hingabe für unseren Karneval im Kirchspiel Limbach sind einzigartig“, hieß es in der Laudatio. Und das ist mehr als berechtigt, wenn man sich die Funktionen, besonderen Verdienste und bisherigen Ehrungen des beliebten Karnevalisten vor Augen führt.

Seit 1974 bis heute, und damit 4 x 11 Jahre, gehört Karl-Heinz Dippel dem Elferrat an. von 1975 bis 1989 war er Beisitzer im Vorstand der KG. Die nachfolgenden zehn Jahre, von 1989 bis 1999, war er 1. KG-Vorsitzender. Über den gleichen Zeitraum hinweg fungierte Dippel als RKK-Bezirksvorsitzender im Kreis Neuwied und seit 1999 bis dato ist er im RKK-Orga-Team aktiv. Besondere Verdienste hat sich der Vollblutkarnevalist 1979 durch Gründung der Funkengarde „Blau-Weiß“ Limbach Löhe, die er auch bis 1989 trainierte, erworben.

In der Session 1978/79 führte er als Prinz Karl-Heinz I mit seiner Prinzessin Renate I. die Narrenschar im Kirchspiel Limbach an. Von 1974 bis 2017 baute Dippel mit seiner Wagenbautruppe die Motto-Wagen für den Veilchendienstagzug. 2000 bis 2015 begeisterte er als Spitzen-Büttenredner. Dabei überzeugte er immer wieder durch seinen witzigen, lebenslustigen und lebensbejahenden Charakter. „Er war Garant für exzellenten Büttenreden“, wurde erinnert. Schöpferische Kraft und kreatives Vermögen zeichnete Dippel einmal mehr 1976 aus, als er das Vereins-Wappen entwarf. Die Jubiläumsorden der KG „Flöck-Flöck“ für die Jahre 1986, 1996, 2001, 2006 und 2016 entstammen gleichfalls seiner Feder, ebenso die Erstellung der Festschrift für die Jahre 1996 und 2001.

Für all dieses uneigennützige, ehrenamtliche Engagement erhielt Karl-Heinz Dippel auch immer wieder Ehrungen: 1989 RKK-Verdienstmedaille in Bronze, 1992 Ehrenorden der KG „Flöck-Flöck“, 1993 Vereinsnadel in Silber der KG „Flöck-Flöck“, 2000 RKK-Verdienstmedaille in Gold, 2004 Krug für 30 Jahre Elferrat und 2014 Wappenbild für 40 Jahre Elferrat. „Karl-Heinz hat diese höchste RKK-Auszeichnung mehr als verdient. Sein Engagement und seine Leistungen für und um den heimischen, den rheinischen Karneval, für und mit Humor und Frohsinn in all den fünf Jahrzehnten sind etwas ganz Besonderes, etwas ganz Großartiges. Umso mehr freue ich mich mit Karl-Heinz Dippel nicht nur meinen Vorgänger, sondern auch einen langjährigen Freund mit ‚Gold am Bande‘ auszeichnen und ehren zu können“, bekräftigte Erwin Rüddel.

Gründung des Ortsverbandes Dierdorf von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

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Dierdorf – Im Januar fand in der Alten Schule in Dierdorf die Gründungssitzung des Ortsverbandes Dierdorf von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN statt. Die Neugründing erfolgte mit 9 Mitgliedern, es konnten inzwischen aber schon weitere Partei- und Ortsverbandseintritte verzeichnet werden.

Zu seinen Sprechern hat der Ortsverband Dierdorf Gregor Berlin, Lehrer aus Dierdorf und Thomas Härtel, Umwelttechnikingenieur, ebenfalls aus Dierdorf gewählt. Zur Schriftführerin wurde Elena Berlin, Management Assistentin aus Dierdorf, gewählt. Den Vorstand vervollständigen Anne Fuldner, Förderschullehrerin im Vorbereitungsdienst aus Dierdorf sowie Karl Stefan Hachenberg, Headgreenkeeper aus Dierdorf, als Beisitzer.

Der Sprecher des Kreisverbandes Ralf Seemann leitete die Wahl und zeigte sich sehr erfreut, dass mit der Neugründung in Dierdorf jetzt in allen Verbandsgemeinden im Kreis Neuwied ein Ortsverband für Grüne Politik arbeitet.

Erste Themen, denen sich der Ortsverband widmen will, sind die Verbesserung der Verkehrsanbindung und des Radwegenetzes in der ganzen Verbandsgemeinde, die Förderung einer ökologischen Stadtentwicklung Dierdorfs zu einer "Grünen Stadt," z. B. durch eine verstärkte Umstellung auf erneuerbare Energien und eine systematische Aufwertung und Vernetzung der Grünflächen, sowie eine Steigerung der Attraktivität der Jugendarbeit in der Verbandsgemeinde.

Eines der Hauptziele ist es, bei der nächsten Kommunalwahl in der Verbandsgemeinde Dierdorf starke Listen aufzustellen damit die GRÜNEN ab Mai 2019 auch in den Räten und den Gremien vertreten sein werden.

Dazu der neue Sprecher Gregor Berlin: „Mit der Gründung des Ortsverbandes kommen Grüne Themen jetzt endlich auch in die Verbandsgemeinde Dierdorf! Wir freuen uns sehr darauf, ab Mai 2019 hoffentlich auch in den Räten und Gremien der Verbandsgemeinde Grüne Kommunalpolitik im Sinne von Bürgern und Umwelt machen zu dürfen.“

Einschränkungen in den Rathäusern im Februar

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Städtische Mitarbeiter ziehen um

Bendorf. Die Organisation der Stadtverwaltung Bendorf wird ab dem 01.02.2019 teilweise neu aufgestellt. Die Fachbereiche „Bauen und Umwelt“ und „Wirtschaftsförderung“ werden zum neuen Fachbereich „Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Kultur“ zusammengeführt. Die Mitarbeiter des neuen Fachbereichs werden in Kürze gemeinsam in den beiden Obergeschossen des Dienstgebäudes II im Stadtpark ihre neuen Arbeitsplätze beziehen.

Die Umzugsarbeiten betreffen auch den Fachbereich „Finanzen“, dessen Mitarbeiter im Laufe des Monats Februar ins Dienstgebäude III in der Unteren Rheinau einziehen.

Start für den Umzug der städtischen Abteilungen aus den derzeitigen Räumlichkeiten ist am 4. Februar.

Der Umzug erfolgt im Laufe des Monats Februar Zug um Zug, sodass die einzelnen Verwaltungsteile an unterschiedlichen Tagen betroffen sind. In einer solchen Umzugsaktion ist der Verwaltungsbetrieb nur in eingeschränktem Umfang möglich. Die Stadtverwaltung verzichtet auf eine Teilschließung für die Öffentlichkeit - es muss aber mit Einschränkungen, insbesondere bei Auskunftsersuchen zu Grund- und Gewerbesteuerangelegenheiten sowie zu Informationen aus Bauakten gerechnet werden.

Dies betrifft auch telefonische Anfragen. Die Erreichbarkeit der Telefonvermittlung (02622/703-0) wird zu den üblichen Dienstzeiten durchgehend sichergestellt. In dringenden Fällen können telefonisch Termine auch im genannten Zeitraum vereinbart werden, wenn im jeweiligen Bereich die Voraussetzungen für eine Beratung beziehungsweise Bedienung gegeben sind. Die Bevölkerung wird um Verständnis gebeten.

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