Sonntag, 15. September 2019

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Grundstein für eine gelungene Integration

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Bürgermeister besucht Integrationskurs

Bendorf. In den Integrationskursen, die in Bendorf seit 2005 von der Kölner Wirtschaftsfachschule durchgeführt und durch die Arbeiterwohlfahrt betreut werden, bekommen die Teilnehmer die deutsche Sprache, Kultur und praktische Informationen für den Alltag beigebracht.

Gemeinsam mit dem Leiter der Kölner Wirtschaftsschule Andreas Singerhoff, Hüseyin Ocar vom AWO-Migrationsdienst Rheinland und dem Bendorfer Integrationsbeauftragten Ferhat Cato besuchte Bürgermeister Michael Kessler kürzlich Dozentin Lidia Simon und ihren Kurs.

Wie schon in den Jahren zuvor nutzte er die Gelegenheit, sich bei den Neubürgern vorzustellen, etwas über ihre Biographie zu erfahren und ihnen motivierende Worte mit auf den Weg zu geben.

Der Rathauschef lobte die Teilnehmer für ihren Willen, sich möglichst schnell in die Gemeinschaft in Bendorf zu integrieren: „Die Kenntnis der deutschen Sprache ist die Voraussetzung für eine gelungene Integration und ein friedliches Zusammenleben.“

Ob es um die Erstorientierung im Zufluchtsland, die sprachliche Kontaktaufnahme mit Einheimischen, später vielleicht um eine Arbeitsstelle oder um ein Engagement in einem Verein geht, immer bildeten Deutschkenntnisse die Grundlage, so Kessler.

Es sei wichtig, die eigene Identität zu erhalten, allerdings müssten die Neubürger dabei auch die Grundwerte unsere Verfassung respektieren, wonach beispielsweise Frauen und Männer gleichberechtigt sind.

Städtenetz „Mitten am Rhein“ startet arbeitsintensiv ins zweite Kooperationsjahr

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Vor rund einem Jahr, im Januar 2018, haben sich die Städte Andernach, Bendorf, Neuwied, Remagen und Sinzig sowie die Verbandsgemeinden Bad Breisig, Bad Hönningen, Linz am Rhein, Unkel, Vallendar und Weißenthurm zum Städtenetz „Mitten am Rhein“ zusammengeschlossen, um sich als zukunftsfeste Region aufzustellen und in Kooperation Strukturen und Projekte gemeinsam auf den Weg zu bringen. Die elf Kommunen werden dabei durch das rheinland-pfälzische Innenministerium im Rahmen der Zukunftsinitiative „Starke Kommunen – Starkes Land“ unterstützt.

Während das Jahr 2018 vor allem für den Strukturaufbau der Zusammenarbeit, die Festsetzung von inhaltlichen Schwerpunkten, die erste Ideensammlung sowie zum Kennenlernen und Netzwerken genutzt wurde, soll es 2019 in die konkrete Arbeitsphase gehen. Gleich zu Beginn des Jahres kamen die Städtenetz-Partner daher im Rahmen einer zweitägigen Klausurtagung zusammen, um über das weitere strategische Vorgehen und konkrete Projektideen zu beraten. Hierzu gehört auch die „Mobilitätsstrategie 2030plus“, deren Ziel es ist, ein auf das Städtenetz ausgerichtetes, zukunftsfähiges, verkehrsträgerübergreifendes, ausgewogenes und mit allen Akteuren abgestimmtes Mobilitätskonzept mit konkreten Maßnahmenvorschlägen für Projekte, Prozesse und Netzwerke zu entwickeln. Denn den handelnden (Ober-)Bürgermeistern ist es wichtig, dass die Mobilität einen zentralen Beitrag zur Lebensqualität in der Region liefert. Das Zusammentreffen in der Klausurtagung wurde daher auch dazu genutzt, die Fachplaner des IGES Instituts kennenzulernen und sich über Mobilitätsfragen auszutauschen. Das Berliner Institut wurde im Dezember 2018 für die Entwicklung einer „Mobilitätsstrategie 2030plus“ bis Ende dieses Jahres beauftragt.

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Bürgermeistersprechstunde mit Michael Kessler

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Rathauschef sucht den Dialog

Bendorf. Das Gespräch mit den Bürgern ist für Bendorfs Bürgermeister Michael Kessler nicht nur eine Selbstverständlichkeit, sondern auch ein wichtiger und gern gepflegter Teil seiner Amtsgeschäfte.

Am Freitag, 15. März, bietet der Stadtchef von 10 bis 13 Uhr seine nächste Sprechstunde im Rathaus an.

Die Sprechstunde steht jedem Bürger offen, der ein konkretes Anliegen, Fragen, Sorgen oder Anregungen zum Stadtgeschehen hat und dies persönlich mit dem Bürgermeister besprechen möchte.

Interessierte Bürger werden gebeten, sich telefonisch beim Sekretariat unter Tel.: 02622/703-510 anzumelden. Natürlich können auch weiterhin individuelle Gesprächstermine über das Sekretariat vereinbart werden.

VHS Bendorf: Seit 50 Jahren Bildung für alle

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Bendorf. Die Volkshochschule Bendorf feierte am Mittwoch, 6. Februar, mit einem Festakt ihr fünfzigjähriges Bestehen im großen Rathaussaal.

Bürgermeister Michael Kessler konnte rund 30 Gäste willkommen heißen, darunter zahlreiche Dozenten sowie Vertreter des Stadtrats.

In seiner Ansprache blickte er zurück auf die Erfolgsgeschichte der Einrichtung, die am 14. Januar 1969 mit den ersten Kursangeboten begann.

Er betonte die Bedeutung der VHS als Ort der Weiterbildung und der Begegnung und wies auf die Herausforderungen der Zukunft und den Wandel bei den Schwerpunkten hin: „Volkshochschulen besetzen die Themen, die sich aus den gesellschaftlichen Notwendigkeiten und Entwicklungen unserer Zeit ergeben.“

Für die musikalische Umrahmung der Feierstunde sorgte ein Querflöten-Trio, bestehend aus jungen Musikerinnen der Kreismusikschule.

Wolfgang Bosbach zu Gast in Windhagen

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Über 150 Gäste waren der Einladung des CDU Ortsverband Windhagen ins Forum gefolgt.

Martin Buchholz, der Vorsitzende und Bürgermeisterkandidat der CDU Windhagen begrüßte die anwesenden Gäste. Darunter auch zahlreiche Kolleginnen und Kollegen der Kommunalpolitik wie Achim Hallerbach (Landrat des Kreises Neuwied), Michael Christ (Bürgermeister der Verbandsgemeinde Asbach), Markus Harf (Beigeordneter der Verbandsgemeinde Asbach und CDU Vorsitzender in Asbach), Helmut Wolff (Beigeordneter in Windhagen), Jutta Wertenbruch (Bürgermeisterin von Neustadt), Neustadt`s 1.Beigeordneten Thomas Junior der auch CDU Vorsitzender und Bürgermeisterkandidat in Neustadt ist, Willi Knopp (Bürgermeister aus St.Katharinen) und Gäste vom CDU Ortsverband Aegidienberg.

Besonders erfreut zeigte sich Buchholz darüber, dass er seinen Wunsch-Redner, Herrn Wolfgang Bosbach, den ehemaligen Vorsitzenden des Innenausschusses des Deutschen Bundestages, begrüßen konnte.

Von Beginn seines Vortrags an zog Bosbach die Gäste in seinen Bann. Mehr Stolz, mehr Patriotismus und mehr Werte waren seine Wünsche für die Zukunft. Dabei soll Patriotismus nicht mit Nationalismus verwechselt werden. Die Politik muss auf eine, sich rasant verändernde Welt reagieren. Ein Staat wie unserer muss mehr „in die Köpfe“ – also in Bildung und Forschung – investieren, damit er nicht irgendwann angehangen wird.  Er spannte einen weiten Bogen von der Kommunalpolitik bis hin zur Weltpolitik. Europa ist Garant für Frieden und Freiheit, so Bosbach`s Resultat.

Nach stehendem Applaus der Gäste beantwortete Wolfgang Bosbach noch einige Fragen aus dem Publikum bevor ihm ein kleines Präsent vom CDU Ortsverband durch Martin Buchholz übergeben wurde.

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