Sonntag, 24. März 2019

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Starke Schulen der Region

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ADD PrÀsident besucht Realschulen plus Waldbreitbach und Neustadt

AnlĂ€sslich des Besuches von Thomas Linnertz, PrĂ€sident der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion, konnten die Realschulen plus Neustadt und Waldbreitbach zahlreiche GĂ€ste aus Politik und Wirtschaft begrĂŒĂŸen. Der Besuch des ADD-PrĂ€sidenten war eingebettet in eine Informationskampagne des Landes Rheinland-Pfalz, in der ĂŒber die VorzĂŒge und das bereitgefĂ€cherte Angebot der Realschulen plus informiert werden sollte.

„Die junge Schulart ist in der Öffentlichkeit noch viel zu wenig bekannt und wir möchten den Eltern die Sicherheit geben, dass ihre Kinder in den Realschulen plus gut aufgehoben sind“, so der ADD-PrĂ€sident. Gerade das Angebot der Realschule plus Neustadt sei ausgesprochen vielfĂ€ltig, unterstrich Thomas Linnertz bei seinem dortigen Besuch. Auch der erste Beigeordnete und Schuldezernent des Landkreises Neuwied Michael Mahlert lobte in seinem Grußwort die pĂ€dagogische Arbeit des Teams um Schulleiterin Birgit Braun. FĂŒr ihn sei die enge Verbundenheit dieser starken Schule zur Region ein besonders wichtiger Faktor.

Die Verbundenheit zur Region ist auch eine der StĂ€rken der Deutschherrenschule in Waldbreitbach. Der ADD-PrĂ€sident hob in seiner Ansprache dort die enge Zusammenarbeit der Schule mit den Grundschulen in der Region hervor, die den SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern den Wechsel zur Realschule plus erleichtert. Landrat Achim Hallerbach und BĂŒrgermeister Hans-Werner Breithausen freuen sich, dass die Deutschherrenschule mit der neu geschaffenen Busanbindung jetzt fĂŒr SchĂŒlerinnen und SchĂŒler aus der gesamten Verbandsgemeinde Rengsdorf-Waldbreitbach erreichbar ist.

Beiden Schulen fiel es nicht schwer, an diesem außergewöhnlichen Tag ihre VorzĂŒge mit einem abwechslungsreichen, informativen Programm unter Beweis zu stellen. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf die Berufsvorbereitung gelegt. SchĂŒlerinnen und SchĂŒler berichteten anschaulich von ihren Erfahrungen in vielfĂ€ltigen Praktika und Berufsorientierungs-AGs und stellten an WerkbĂ€nken und PCs dar, wie Berufsvorbereitung im Unterrichtsalltag funktioniert. Von ihren Schulen fĂŒhlen sich die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler sowohl in Waldbreitbach als auch in Neustadt bei der Entscheidung fĂŒr den richtigen beruflichen Werdegang bestens unterstĂŒtzt.

Das wissen auch die Firmen in der Region zu schĂ€tzen. Nicht nur fĂŒr die jungen Menschen sei eine gute Berufsvorbereitung wichtig, auch die Betriebe in der Region profitierten davon, ist HWK-PrĂ€sident Kurt Krautscheid ĂŒberzeugt. Er lobte die gute Zusammenarbeit der Schulleitungen und der Berufswahlkoordinatoren mit den Unternehmen, die nicht nur fĂŒr die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler sondern auch fĂŒr die Betriebe in der Region gewinnbringend sei.

Die Vertreterin der obersten Schulaufsicht im Bildungsministerium Christiane Schönauer-Gragg betonte ergĂ€nzend die DurchlĂ€ssigkeit des Bildungssystems. Auch aus den Realschulen plus in Neustadt und Waldbreitbach hĂ€tten in den letzten Jahren viele SchĂŒlerinnen und SchĂŒler im Anschluss an die mittleren Reife ihre schulische Laufbahn bis zum Fachabitur oder zur allgemeinen Hochschulreife fortgesetzt. Ein lebendes Beispiel hierfĂŒr prĂ€sentierte die Schule in Neustadt mit einem ehemaligen SchĂŒler, der den interessierten GĂ€sten ĂŒber seinen Werdegang von der mittleren Reife an der Realschule ĂŒber eine Ausbildung bis zum Informatikstudium berichtete.