Freitag, 26. Februar 2021

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Die Kita ist kurz vor der Fertigstellung

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Die städtische Kindertagesstätte in Vallendar wurde um einen Neubau für U3-Kinder erweitert. Jetzt dauert es nicht mehr lange bis die Handwerker abziehen und die Kinder die Herrschaft über den Erweiterungsbau übernehmen können.
Der Kita-Neubau schreitet mit großen Schritten der Vollendung entgegen. Die Bauaufgabe Kindertagesstätte ist grundsätzlich von hoher Bedeutung, formt sie doch die Lebenswelt unserer Jungen und Mädchen. Für die hohe Qualität der Architektur waren als Architekten Prof. Henner Herrmanns, Vallendar (Entwurfsplanung) und Mplus Architekten, Koblenz (Projektabwicklung) verantwortlich.

Die Aufgabe lautete, den städtischen Kindergarten in Vallendar um fast 500 Quadratmeter mit zwei Gruppen- und Nebenräumen zu ergänzen. Der Anbau steht nunmehr auf einem schmalen Areal zwischen dem Altbau und der Straße, das bisher als begrünte Abstandsfläche diente. Durch die typologische Lage war es erforderlich, dass der Anbau höhenversetzt zum Bestandsgebäude angeordnet werden musste. Die kleine Grundstücksfläche machte einen dreigeschossigen Bau erforderlich.

Mit einer lebendigen, reliefierten Struktur haben die Architekten dem Gebäude seinen unwiderstehlichen, charakteristischen Charme verleiht. Trotz der abstrakten Form ist die haptische Sinnlichkeit des Fassadenmaterials gestaltprägend. Die dunklen, farblich changierenden Verblendsteine kreieren ein schönes, lebendiges Fassadenbild.

Beim Grundriss wurde viel Wert auf Übersichtlichkeit und Großzügigkeit gelegt. Sowohl Anbau als auch Bestandsgebäude können unabhängig voneinander durch eigene Eingänge betreten werden. Intern sind sie durch einen Schiffscontainer miteinander verbunden. Die linear strukturierte Raumfolge mit zwei Gruppenräumen öffnet sich mit großen Fenstern nach außen. Die tageslichtdurchfluteten Räume bieten den Kindern und dem Personal eine angenehme Lern-, Spiel- und Arbeits-Atmosphäre. „Wir finden es interessant, für jede Aufgabe etwas zu entwickeln, was in sich eine Eigenständigkeit und Konsistenz hat,“ resümiert Prof. Herrmanns.