Konrad-Adenauer-Schülerpreis in Rhöndorf verliehen

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Bereits zum 10. Mal hat der Lions Club Rhein-Wied den Konrad-Adenauer-Schülerpreis gestiftet. In einer kleinen Feierstunde am Fuße des Drachenfelses im Garten des Wohnhauses des ehemaligen Bundeskanzlers wurden drei Schüler für ihre Facharbeiten, die sich mit Konrad Adenauer beschäftigten, ausgezeichnet. Die Preise wurden vom Kanzlerenkel, dem Notar Konrad Adenauer aus Köln, überreicht.

In ihrer Begrüßung dankte die Geschäftsführerin der Stiftung Konrad-Adenauer-Haus, Dr. Corinna Franz, dem Lions Club Rhein-Wied: „Vor gut 10 Jahren trat der Lions Club Rhein-Wied mit dem Anliegen an uns heran, mittels einer Spende unsere Jugendarbeit unterstützen zu wollen. Das haben wir sehr gerne angenommen und damals erstmalig den Konrad-Adenauer-Schülerpreis ins Leben gerufen.“

Diese Auszeichnung traf in diesem und den folgenden Jahren auf große Resonanz in den Schulen der Region. Facharbeiten zu den unterschiedlichsten Themen, die den Altkanzler betrafen, wurden von Schülerinnen und Schülern aus Bonn, dem Rhein-Sieg-Kreis und dem nördlichen Rheinland-Pfalz in den folgenden Jahren bei der Stiftung eingereicht.  „Wir freuen uns immer auf das Lesen und Bewerten der Arbeiten und sind ganz angetan davon, mit welchen Facetten des Lebens und Wirkens von Konrad Adenauer sich die Schülerinnen und Schüler beschäftigen“, so Corinna Franz.

Der erste Preis in Höhe von 250 Euro ging in diesem Jahr an Carl Eichborn vom Beethoven-Gymnasium in Bonn. Er befasste sich mit dem Thema „Das Luxemburger Abkommen und die Auswirkungen auf das heutige deutsch-israelische Verhältnis“.

Nina Marie Engels-Riegel vom Martinus Gymnasium in Linz schrieb eine Arbeit zu dem Thema „Konrad Adenauer in der Zeit des Nationalsozialismus 1933 – 1945. War er ein Widerstandskämpfer?“ und erhielt den zweiten Preis über 150 Euro.

Den dritten Preis über 100 Euro schließlich erhielt Nikos Paltidis von der Berthold-Brecht-Gesamtschule in Bonn. Er befasste sich in seiner Arbeit mit der Rolle Konrad Adenauers bei der Wahl von Bonn zur Bundeshauptstadt im Jahr 1949.

Der Präsident des LC Rhein-Wied, Lothar Röser, gratulierte der Preisträgerin und den Preisträgern und wies darauf hin, dass die Lions Clubs eine Vielzahl von Aufgaben wahrnehmen und dabei der Förderung von jungen Menschen eine besondere Aufmerksamkeit zukommen würde. In diesem Sinne wäre der LC Rhein-Wied sehr dankbar für die jahrelange gute Zusammenarbeit mit der Stiftung Konrad-Adenauer-Haus.