Sonntag, 24. Juni 2018

Letztes Update:02:54:03 AM GMT

region-rhein.de

RSS

Hans-Artur Bauckhage war ein Politiker mit Herz und Seele

Drucken

Zum Tode von Hans-Artur Bauckhage erklärt Ministerpräsidentin Malu Dreyer:

„Die Nachricht vom Tode Hans-Artur Bauckhages macht mich traurig. Mit ihm verliert unser Land einen großen Politiker. Ich habe viele Jahre mit dem ehemaligen Wirtschaftsminister und stellvertretendem Ministerpräsidenten am Kabinettstisch gesessen. Er war nicht nur ein erfolgreicher Minister. Hans-Artur Bauckhage war auch ein ganz besonderer Mensch und wunderbarer Kollege. Er war gleichermaßen anerkannt wie beliebt. Besonders zwischen ihm und Ministerpräsident a.D. Kurt Beck wurde aus einer politischen eine persönliche Freundschaft. Hans-Artur Bauckhage hat sich immer den Menschen im Lande verpflichtet gefühlt und war in seiner Heimat fest verwurzelt. Er hinterlässt eine große Lücke, “ sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Hans-Artur Bauckhage war von 1999 bis 2006 stellvertretender Ministerpräsident in Rheinland-Pfalz sowie Minister für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau.

Als Minister und Fraktionsvorsitzender habe er die sozialliberale Landesregierung ganz wesentlich mitgeprägt und später als stellvertretender Landtagspräsident, den Parlamentarismus in unserem Land. Hans-Artur Bauckhage war Bäckermeister, bevor er in den Landtag einzog. „Ihm war als Abgeordneter und als Minister immer wichtig, dass er Wirtschaftspolitik von beiden Seiten kenne. Wirtschaftsvertreter und Unternehmer hatten immer ein offenes Ohr bei Hans-Artur Bauckhage. Um den Wirtschaftsstandort Rheinland-Pfalz hat er sich besonders verdient gemacht. Seiner Heimat, dem Westerwald, war er ganz besonders verbunden. Bis 2014 war er Mitglied im Verbandsgemeinderat Daaden“, so Ministerpräsidentin Dreyer.

„Hans-Artur Bauckhage hat für Rheinland-Pfalz viel geleistet“

Drucken

Zum Tode von Hans-Artur Bauckhage, ehemaliger rheinland-pfälzischer FDP-Wirtschaftsminister, erklärt der Ehrenvorsitzende der SPD-Rheinland-Pfalz, Kurt Beck:

„Tief betroffen habe ich vom Tod meines Kollegen und Freundes Hans-Artur Bauckhage erfahren. Er war ein den Menschen zugewandter, prinzipienfester Politiker und Mensch. Viele, auch ich, werden ihn vermissen. Er hat für Rheinland-Pfalz und seine Menschen viel geleistet. Ihm gebührt dafür Dank und Anerkennung."

Die Freien Demokraten Rheinland-Pfalz trauern um Hans-Artur Bauckhage

Drucken
Mit größter Bestürzung haben die Freien Demokraten Rheinland-Pfalz vom Tod ihres Parteifreundes, Herrn Staatsminister a. D. Hans-Artur Bauckhage, erfahren.
Er ist über Jahrzehnte unermüdlich für liberale Politik eingetreten und hat sich in den Dienst unserer Gesellschaft gestellt. Wir haben ihm unendlich viel zu verdanken. Er hinterlässt eine große Lücke. Hans-Artur Bauckhage bleibt mit seiner ganzen Persönlichkeit in unseren Herzen.

Dr. Volker Wissing
Landesvorsitzender

Rainer Brüderle
Ehrenvorsitzender

Pressefest der Ministerpräsidentin

Drucken

Ministerpräsidentin Malu Dreyer: Gemeinsam Pressefreiheit schützen

Bei ihrem traditionellen Pressefest hat Ministerpräsidentin Malu Dreyer für Zivilcourage 4.0 geworben. „Leider beobachten wir immer häufiger eine Verrohung des Tons und des Umgangs miteinander vor allem in den sozialen Netzwerken. Oft sind gerade Journalisten und Journalistinnen Drohungen und Anfeindungen ausgesetzt, wenn sich Menschen hinter der Anonymität des Internets verstecken. Dem müssen wir uns gemeinsam und solidarisch entgegenstellen“, betonte die Ministerpräsidentin vor rund 350 Gästen im Gästehaus der Landesregierung. Unabhängige, kritische Medien seien ein Grundpfeiler der Demokratie und ein hohes Gut, für das es sich zu kämpfen lohne. Dazu gehöre auch, dass Journalisten und Medien ohne Einschüchterungen arbeiten könnten.

„Ob Nachrichten oder Unterhaltung, ob Print- oder Onlinemedien, Mainz kann stolz darauf sein, als historisch gewachsene Medienstadt dem Qualitätsjournalismus eine Heimat zu bieten. Von hier aus senden Medienanstalten Informationen in die ganze Welt“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Überall in Rheinland-Pfalz erreichten regionale Presse, TV- und Rundfunkangebote die Menschen und behandelten das, was in ihrer Lebenswirklichkeit wichtig sei.

Dabei komme den Journalisten eine hohe Verantwortung zu. Ihre Beiträge können Stimmungen beschreiben, sie können aber auch Stimmung machen. Dieser Verantwortung müssten sich Journalisten in dieser politisch sehr aufgeheizten Zeit sehr bewusst sein.

„Das Pressefest bietet immer eine schöne Gelegenheit, abseits des politischen Alltags miteinander ins Gespräch zu kommen“, so die Ministerpräsidentin. Ihrer Einladung waren Journalisten und Journalistinnen aus Bund und Land, aber auch Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur gefolgt.

Konstruktiver Dialog mit Bischof Ackermann:

Drucken
Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung im Mittelpunkt

Der Landesparteivorsitzende Josef Winkler und der Fraktionsvorsitzende im Landtag, Dr. Bernhard Braun, sind gemeinsam mit dem Leiter des Katholischen Büros, Dieter Skala, zum Gespräch mit Bischof Ackermann nach Trier gekommen. Dazu erklären Josef Winkler und Dr. Bernhard Braun:

„Wir sind uns mit Bischof Ackermann einig: Die Bewahrung der Schöpfung und die Gerechtigkeit in der Welt sind zentrale Aufgaben unserer Gesellschaft, und sie sind für uns GRÜNE vorrangige Ziele. Die Grundlagen unseres Lebens müssen wir deshalb besser schützen als bisher. Die Vermüllung der Meere, das Artensterben und die Klimaerwärmung bedrohen unsere Lebensgrundlagen ernsthaft. Wer jetzt nicht im Sinne der Bewahrung der Schöpfung handelt, wird später keine Chance mehr dazu haben. Bischof Ackermann hat uns eindrücklich berichtet, dass in den Bistümern auch auf Nachhaltigkeit geachtet werde. Die Beschlüsse des Katholikenrates des Bistums Trier halten wir im Hinblick darauf für wegweisend.

Neben der drohenden Umwelt- und Klimakatastrophe muss auch das Thema Gerechtigkeit wieder mehr Beachtung finden - im eigenen Land, aber auch im globalen Maßstab. Dass bei uns Alleinerziehende oder Familien mit Kindern immer noch besonders stark von Armut bedroht sind, ist nicht hinnehmbar. Eine humanitäre Flüchtlingspolitik hat für uns GRÜNE wie für die katholische Kirche einen hohen Stellenwert. Der Schutz von vulnerablen Gruppen von Flüchtlingen wie Familien mit Kindern oder alleinstehenden Frauen liegt uns dabei besonders am Herzen. Die lange Tradition des Kirchenasyls als Akt der Humanität wollen wir auch weiterhin respektieren.“

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL