Montag, 25. Juni 2018

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Afrikanische Schweinepest breitet sich in Osteuropa aus

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Marco Weber: Zahl der Wildschweine im Land muss reduziert werden

Mainz. Die Afrikanische Schweinepest (ASP) breitet sich in Europa zunehmend aus, zuletzt wurden in der Region um Warschau infizierte Wildschweine entdeckt. Damit wird eine Verbreitung der Tierseuche auch in Deutschland zunehmend wahrscheinlicher. Dazu sagt der Parlamentarische Geschäftsführer und landwirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz, Marco Weber:

„Die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest in Osteuropa beobachten wir mit Sorge. Ein Ausbruch der Tierseuche in Deutschland hätte verheerende Konsequenzen für die Schweinezucht und für die fleischverarbeitenden Betriebe in unserem Land. Umso wichtiger ist es, der ASP entschlossen und konsequent zu begegnen.

Für die kommenden Sitzungen des Landwirtschafts- sowie des Umweltausschusses bereitet die FDP-Fraktion entsprechende Anträge zu diesem Thema vor. Zum einen möchten wir die ökonomischen Konsequenzen eines Ausbruchs der ASP in Rheinland-Pfalz diskutieren, zum anderen wollen wir über Präventionsstrategien sprechen. Aus den Ergebnissen der Ausschusssitzungen werden wir weitere parlamentarische Initiativen ableiten.

Fakt ist, dass die rasant steigende Wildschweinpopulation in Rheinland-Pfalz ein relevanter Risikofaktor ist. Da es keinen Impfstoff gegen die ASP gibt, ist eine intensive Bejagung von Wildschweinen die wirksamste Maßnahme gegen die weitere Ausbreitung der Seuche in Europa. Die nachhaltige Reduzierung der Zahl der Wildschweine ist auch in Rheinland-Pfalz dringend notwendig.“