Montag, 18. November 2019

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Uwe Junge (AfD): CDU übt Schulterschluss mit der Antifa in Kandel

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Baldauf sollte darauf achten, mit wem er ‚rummarschiert‘.

Medienberichten zufolge, kritisierte der innenpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion in Rheinland-Pfalz, Matthias Lammert, die SPD-geführte Regierung habe sich u. a. in Kandel mit Linksextremen gemein gemacht.

Hierzu Uwe Junge, innenpolitischer Sprecher und Fraktionsvorsitzender der AfD im Landtag Rheinland-Pfalz: „Linksextreme haben in Deutschland keinen Platz. Jeder, der sich mit ihnen öffentlich gemein macht, ist für die begangenen Straftaten mitverantwortlich. Leider ist die Landesregierung auf dem linken Auge blind. Das belegen die gestiegenen Zahlen potentiell linksextremer Personen sowie die gestiegene Gewaltbereitschaft dieser Szene. Die Ausschreitungen von Linksextremen in Kandel sind dabei der beste Beweis. Angriffe insbesondere auf die Polizei sind mit aller gebotenen Härte zu verfolgen.“

Uwe Junge weiter: „Jeder müsse für sich verantworten, mit wem er rummarschiert, so Frau Dreyer in Kandel. Der Fraktionsvorsitzende der CDU, Baldauf, beklatschte diese Worte auf der Bühne. Ebenso beklatschte er den Vorsitzenden des DGB Rheinland-Pfalz, Dietmar Muscheid. Der DGB selbst transportierte die Linksextremen nach Kandel. Hat Herr Baldauf die Antifa-Fahnen nicht sehen können oder nicht sehen wollen? Wenn wir Frau Dreyer beim Wort nehmen, ist die Reaktion von Baldaufs Fraktionskollegen Lammert zwar irritierend, lässt aber dennoch tief blicken.“

Uwe Junge schließt: „Herr Baldauf würde gut daran tun, sich entweder besser zu informieren, mit wem er ‚rummarschiert‘, oder seine Fraktion besser zu führen.“