Krankenhäuser im ländlichen Rheinland-Pfalz erhalten 2,8 Millionen Euro Zuschuss

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Einsatz der SPD-Bundestagsfraktion zahlt sich aus

Für die Landesgruppe Rheinland-Pfalz in der SPD-Bundestagsfraktion ist die Sicherung einer guten medizinischen Versorgung auf dem Land ein wichtiges Anliegen. Die SPD-Landesgruppe freut sich daher, dass sieben Krankenhäuser im ländlichen Rheinland-Pfalz in die Liste der geförderten Krankenhäuser aufgenommen wurden und somit eine Finanzspritze in Höhe von insgesamt 2,8 Millionen Euro erhalten.

Wir machen hier einen ganz konkreten Schritt, um regionale Krankenhäuser finanziell unter die Arme zu greifen. Gerade bei Notfällen muss jeder und jede ein Krankenhaus für die Erstversorgung in der Nähe haben. Egal ob Stadt oder Land, Ost oder West: Die Bürgerinnen und Bürger müssen unabhängig von ihrem Wohnort eine gute medizinische Versorgung erhalten“, erklärt Thomas Hitschler, Sprecher der SPD-Landesgruppe Rheinland-Pfalz. Dass es für sieben Krankenhäuser im ländlichen Rheinland-Pfalz jetzt eine millionenschwere Förderzusage gibt, sei für die rheinland-pfälzischen SPD-Bundestagsabgeordneten ein wichtiger Beitrag zur Stärkung der sozialen Infrastruktur im Land, so Hitschler weiter.

Ab 2020 werden jährlich bundesweit rund 48 Millionen Euro an Krankenhäuser in ländlichen Regionen ausgeschüttet. Die Mittel verteilen sich auf 120 Krankenhäuser, die je 400.000 Euro erhalten. Die Liste der geförderten Krankenhäuser wurde kürzlich veröffentlicht und wird jährlich aktualisiert. Aus Rheinland-Pfalz erhalten folgende Krankenhäuser jeweils den Zuschuss in Höhe von 400.000 Euro:

Die SPD-Bundestagsfraktion hatte sich im Rahmen des Pflegepersonalstärkungsgesetzes (PpSG) dafür eingesetzt, dass ein Teil der freigewordenen Mittel aus dem bisherigen Pflegezuschuss gezielt an Krankenhäuser in ländlichen Regionen fließt. Der bisherige Pflegezuschuss für Krankenhäuser konnte entfallen, da die Pflege am Bett jetzt vollumfänglich von den Krankenkassen refinanziert wird. „Wir freuen uns, dass wir unseren Koalitionspartner aus CDU/CSU von unserem Vorschlag überzeugen konnten und die Förderung der ausgewählten Krankenhäuser im nächsten Jahr starten kann. Der Einsatz der SPD-Bundestagsfraktion hat sich ausgezahlt – auch für Rheinland-Pfalz“, so Hitschler.

Zur Identifizierung der bedarfsnotwendigen Krankenhäuser vereinbaren die Vertragsparteien auf Bundesebene – GKV-Spitzenverband, Deutsche Krankenhausgesellschaft, PKV-Verband – jährlich eine Liste der Krankenhäuser, welche die festgelegten Kriterien erfüllen. Die Auswahl der Krankenhäuser richtet sich nach der Bevölkerungsdichte der Region, den Fahrzeiten zu alternativen Krankenhäusern und nach den vorhandenen Fachabteilungen des Krankenhauses. So müssen die geförderten Krankenhäuser mindestens eine Abteilung für Geburtshilfe, für Innere Medizin und eine chirurgische Fachabteilung zur Versorgung von Notfällen bereithalten.