Mittwoch, 12. August 2020

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Joachim Paul und Michael Frisch (beide AfD) zur VBE-Kritik:

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Förderschulen besser ausstatten, Planstellen schnellstmöglich besetzen

Der VBE (Verband Bildung und Erziehung) kritisierte auf seiner gestrigen Pressekonferenz, dass nach Angaben des Bildungsministeriums in Rheinland-Pfalz zu Beginn des Schuljahres 39 von 3.000 Planstellen für Förderschullehrer nicht besetzt waren.

Dazu Joachim Paul, bildungspolitischer Sprecher und stellvertretender Vorsitzender der AfD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz: „Die AfD-Fraktion teilt die Ansicht des VBE, dass Kinder und Jugendliche mit Einschränkungen oder Behinderungen angemessen individuell gefördert werden müssen. Deshalb erfüllt es uns mit Sorge, dass zu Beginn des laufenden Schuljahres 39 Planstellen für Förderlehrer nicht besetzt werden konnten. Hier muss die Landesregierung mehr Engagement zeigen, die Planstellen müssen schnellstmöglich besetzt werden. Es kann nicht sein, dass unser hervorragendes Förderschulsystem durch personelle Ausdünnung Schaden nimmt.“

Michael Frisch, stellvertretender Vorsitzender der AfD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz, ergänzt: „Gerade die Förderschulen sind in besonderer Weise für die individuelle Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Beeinträchtigung geeignet. Deshalb begrüßen wir es auch, dass in Rheinland-Pfalz nach einer Studie der Bertelsmann-Stiftung wieder mehr Kinder eine Förderschule besuchen. Offensichtlich sind die betroffenen Eltern davon überzeugt, dass ihr Kind dort besser aufgehoben ist als an einer inklusiven Regelschule. Dem muss die Landesregierung mit einer besseren personellen Ausstattung der Förderschulen nun auch Rechnung tragen.“