Donnerstag, 02. Dezember 2021

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Horper: Bundesregierung muss sich für höhere landwirtschaftliche Erzeugerpreise einsetzen

Koblenz. Der Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau, Michael Horper, unterstützt die Forderung von Bundesentwicklungsminister Gerd Müller, die Preise für Nahrungsmitteln aus Entwicklungsländern anzuheben, da beispielsweise für Kaffee oder Bananen „Sklavenlöhne“ gezahlt würden. Horper fordert die Bundesregierung auf, sich darüber hinaus endlich aktiv und nicht nur verbal für heimische Erzeugnisse und damit insgesamt höhere Lebensmittelpreise einzusetzen. Die Supermarktketten müssten sich künftig für Dumping-Angebote rechtfertigen. Es sei ein gesellschaftlicher Skandal, dass heimische Erzeugnisse immer wieder verramscht würden und die skandalös niedrigen Erzeugerpreise den Wert der Nahrungsmittel schon lange nicht mehr widerspiegeln würden.