Montag, 24. Februar 2020

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Statement der FDP-Fraktionsvorsitzenden Cornelia Willius-Senzer

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Zu aktueller Berichterstattung über Äußerungen der Abgeordneten Helga Lerch im Rahmen der Sitzung des Ausschusses für Gleichstellung und Frauenförderung am 23. Januar 2020 nimmt die Vorsitzende der FDP-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz, Cornelia Willius-Senzer, wie folgt Stellung:

„Die Fraktion hat aus den Medien erfahren, dass Frau Abgeordnete Helga Lerch in einer gestrigen Ausschusssitzung den Vorwurf erhoben habe, Behörden würden Fällen von sexuellem Missbrauch an Schulen nicht konsequent nachgehen.

Sexueller Missbrauch ist eine schwerwiegende Straftat und entsprechende Fälle müssen aufgeklärt werden.

Die FDP-Fraktion hat jetzt die Erwartung, dass die Abgeordnete Lerch den zuständigen Stellen die notwendigen Informationen zukommen lässt, damit diese den Fällen nachgehen können.

Darüber hinaus hat die Fraktion die Erwartung, dass Frau Lerch als ehemalige Schulleiterin und Pädagogin erläutert, was sie unternommen hat, nachdem sie Kenntnis von entsprechenden Fällen erlangt hat und um die möglicherweise unterbliebene Aufklärung herbeizuführen.

Die Eltern unserer Kinder in Rheinland-Pfalz müssen die Gewissheit haben, dass an unseren Schulen Kindesmissbrauch konsequent verfolgt und geahndet wird.“