Samstag, 29. Februar 2020

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Uwe Junge (AfD) zur Veröffentlichung von Zahlen zu Gewaltverbrechen mit dem Tatwerkzeug Messer:

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Untauglicher Versuch das Gesamtphänomen der Messerkriminalität zu verschleiern!

Am Freitag, den 24.01.2020 veröffentlichte das Justizministerium die Auswertung von Urteilen  schwerer Gewaltverbrechen (im Zeitraum 2013-2018), in deren Mittelpunkt das Tatwerkzeug Messer stand.

Hierzu Uwe Junge, innenpolitischer Sprecher und Fraktionsvorsitzender der AfD im Landtag Rheinland-Pfalz: „Das Messer muss zwingend in die Polizeiliche Kriminalitätsstatistik (PKS) aufgenommen werden, weil das selektive Vorgehen des Justizministers nur einen kleinen Bereich aller Straftaten mit dem Tatwerkzeug Messer erfasst.“

Junge weiter: „Weil bei der Erhebung des Justizministeriums Bedrohungen, einfache Körperverletzung, Sexualdelikte, nicht berücksichtigt wurden, ist diese nicht repräsentativ. Durch seine selektive Betrachtung des Gesamtphänomens der Messerkriminalität, vermittelt Justizminister Mertin ein falsches Bild der inneren Sicherheit, das nur durch die Aufnahme des Tatmittels Messer in die PKS und durch Dunkelfeldstudien richtig gestellt werden kann.“

Junge schließt: „Die Auswertung des Justizministers stellt einen untauglichen Versuch dar, das Gesamtphänomen der Messerkriminalität zu verschleiern.“