Joachim Paul (AfD): zum 1. Schultag nach dem Lockdown: digitaler Fehlstart!

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Joachim Paul, bildungspolitischer Sprecher und stellvertretender Vorsitzender der AfD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz, zum 1. Schultag nach dem Lockdown: „Der erste Schultag beginnt als krasser digitaler Fehlstart. Weder die Lernplattform moodle, noch der Bildungsserver des Landes Rheinland-Pfalz waren erreichbar.

Rheinland-Pfalz erweist sich erneut als digitales Schwellenland. Die AfD-Fraktion hatte mehrfach auf die negativen Folgen der Bildungspolitik und die sozialen Folgen aufmerksam gemacht, die den Lernerfolg der Kinder im Schul-Lockdown gefährden.

Was machen Eltern, die jeden Tag zur Arbeit gehen müssen? Die Landesregierung muss jetzt zügig handeln und das digitale Desaster beenden!

Es ist durchaus angebracht, auch darauf hinzuweisen, dass das Unterrichtsfach Informatik stiefmütterlich behandelt wird. So wird 90 % des Informatikfaches an der Realschule plus fachfremd erteilt.“

Joachim Paul schließt: „Die AfD-Fraktion weist schon länger darauf hin, dass nur der Präsenzunterricht an den Schulen den Bildungserfolg sicherstellen kann!“

Joachim Paul (AfD): Bildung braucht Bindung - Schulen schnellstmöglich öffnen!

Joachim Paul, bildungspolitischer Sprecher und stellvertretender Vorsitzender der AfD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz, zur Diskussion über den Ablauf des Schulunterrichts nach den Ferien:

„Ich stelle fest:

1. Bildungsinhalte können im Präsenzunterricht besser als im Fernunterricht vermittelt werden. Bildung braucht Bindung. Das Recht auf Bildung ist ein sehr hohes Gut. Deshalb haben wir in der Vergangenheit selbst in schwersten Krisen am Präsenzunterricht festgehalten. Andernfalls besteht die Gefahr, dass leistungsschwache Schüler immer weiter zurückfallen. Nur die AfD beschäftigt sich mit den Spätfolgen eines monatelangen Schul-Lock-Downs, die sehr dramatisch ausfallen können.

2. Aufgrund einer völlig unzureichenden Digitalisierung der Schulen ist zu befürchten, dass viel zu häufig die Netze überlastet sein werden und der geplante Fernunterricht immer wieder zum Erliegen kommt.

3.  Bildungsministerin Hubig hat mehrfach betont, dass unsere Schulen keine Infektionstreiber sind.“

Daraus ergeben sich folgende Forderungen der AfD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz. Joachim Paul (AfD) erläutert:

„1. Unsere Schulen müssen schnellstmöglich wieder geöffnet werden und zum Präsenzunterricht zurückkehren.

2. Es ist dringend erforderlich, dass vorerkrankte und unter Quarantäne gestellte Schüler die Möglichkeit erhalten, den Unterricht als Live-Übertragung von Hause zu verfolgen. Die technischen Möglichkeiten sind vorhanden, die Landesregierung muss die Schulen deshalb aktiv dazu ermuntern.“ Joachim Paul (AfD) schließt: „Wir nehmen Corona keineswegs auf die leichte Schulter. Eine Aussetzung des Präsenzunterrichts ist allerdings nicht verhältnismäßig. Deshalb fordern wir Ministerin Hubig dazu auf, schnellstmöglich die Rückkehr zum Präsenzunterricht zu ermöglichen. Zudem muss die Landesregierung ihre passive Haltung hinsichtlich einer Live-Übertragung des Unterrichts für vorerkrankte oder unter Quarantäne gestellte Schüler aufgeben. Die Antwort auf unsere Kleinen Anfragen (17/13753; 17/13754; 17/13755) ist diesbezüglich unbefriedigend.“