Sonntag, 28. Februar 2021

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Dr. Sylvia Groß (AfD): Hoffnungsfrohe Bürger durch Impf-Desaster entsetzt!

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Während in England als auch beispielsweise in Israel die Impfungen zügig voran gehen, wird in Deutschland über die äußerst schleppend verlaufenden Impfungen gestritten; Sündenböcke werden gesucht und benannt.

Dazu Dr. Sylvia Groß, gesundheitspolitische Sprecherin der AfD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz: „In der Tat wurden in Deutschland seit dem 27.12.20  erst knapp 266.000 Bürger geimpft, in Rheinland-Pfalz 11.500 Personen.

In diesem Zusammenhang werden Stimmen laut, auf welche Art und Weise mit dem relativen Impfstoffmangel umgegangen werden könnte. So soll sich einerseits der Impfstoff auf wundersame Weise vermehren: Nach dem Aufschütteln des Impfstoffkonzentrates in einer Lösung könne man statt der vorgesehenen fünf nun sechs Dosen entnehmen.

Darüber hinaus lässt Gesundheitsminister Spahn bei der Ständigen Impfstoffkommission des Robert Koch-Institutes prüfen, inwieweit das zeitliche Intervall bis zur zweiten Impfung gestreckt werden könne; das Institut möge eine Empfehlung abgeben.

Man kann nur hoffen, dass hier nicht ebenso versucht wird, Druck auf die Kommission auszuüben wie dies auf die Arzneimittelzulassungsbehörden im Zuge der Zulassung der Impfstoffe versucht wurde.“

Dr. Groß erläutert: „Es hat seinen Sinn, das Zeitfenster von 21 bis 42 Tage bis zur zweiten Impfung einzuhalten – das hat etwas mit der Entwicklung einer effizienten Immunantwort zu tun. Im Zusammenhang mit der Prüfung auf ein erweitertes Zeitintervall wird argumentativ mit einer ‚vertieften wissenschaftlichen Betrachtung und Abwägung‘ hantiert.

Das Einhalten dieses Zeitfensters war Teil der Zulassung; das Nichteinhalten dagegen bedeutet ein Abweichen von der Zulassung. Die Prüfung der Wirksamkeit des Impfstoffes nach Überdehnung des zeitlichen Intervalls auf mehr als 42 Tage hinaus bis zur Zweitimpfung war nicht Gegenstand der BionTech – Studie.“

„Unabhängig davon, wie der Einzelne zum neuartigen Impfstoff steht, so lassen diese Gedankenspiele jegliche Ernsthaftigkeit bei der Versorgung der Bürger mit Impfstoffen vermissen; sie sind eine Zumutung, ja, sie sind Ausdruck der Missachtung der Bürger.

Das Vertrauen der Bürger in die Impfung wird durch derartige Ansinnen sicher nicht gestärkt, was doch eigentlich gewollt ist“, so Dr. Groß abschließend.