Donnerstag, 13. Mai 2021

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Schweitzer zum 1. Mai:

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„Solidarität ist der Schlüssel, um gestärkt aus der Corona-Krise herauszukommen“

Zum morgigen Tag der Arbeit erklärt der SPD-Fraktionsvorsitzende Alexander Schweitzer: „Bereits zum zweiten Mal fallen die gewohnten Mai-Kundgebungen coronabedingt aus – die Debatten über den Wert und die Zukunft der Arbeit werden dadurch aber nicht ausgebremst. Nach über einem Jahr Corona-Pandemie müssen wir uns als Gesellschaft mit den Fragen beschäftigen, wie wir die Folgen der Corona-Krise für die Arbeitnehmenden abmildern, die Arbeitsbedingungen langfristig stärken und die Transformation der Arbeitswelt gestalten. Solidarität ist dabei der Schlüssel, um gemeinsam und gestärkt aus der Corona-Krise herauszukommen. Nach den Erfahrungen der letzten Monate und den Solidaritäts- und Dankbarkeitsbekundungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gesundheitswesen fehlt jegliches Verständnis dafür, dass ein flächendeckender Tarifvertrag für die Altenpflege scheitert. Kein Pflegender sollte sich nach der Pandemie mit Applaus abfinden müssen. Es braucht endlich substanziell bessere Lohn- und Arbeitsbedingungen für die Pflege. Die Corona-Pandemie ist ein eindeutiger Gradmesser, wie solidarisch wir als Gesellschaft sind.“

Der arbeitsmarktpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Sven Teuber, ergänzt: „Hunderttausende haben mit ihrer Arbeit in den zurückliegenden Monaten täglich dazu beigetragen, die Folgen der Pandemie für uns alle so gering wie möglich zu halten. Ihnen allen gebührt unser aufrichtiger Dank. Mit ihren Leistungen für das Gemeinwesen haben sie den Wert der Arbeit in unserem Land nachhaltig gestärkt. Dies muss insgesamt dazu führen, dass sich die strukturellen und monetären Rahmenbedingungen in der Arbeitswelt weiter signifikant verbessern. Die Einführung des Mindestlohns von mindestens 12 Euro, die Stärkung der Tarifbindung, ein allgemeinverbindlicher Tarifvertrag in der Pflege und flexiblere Arbeitszeiten für Eltern, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf besser zu ermöglichen, können nur der Anfang sein. Es muss nun darum gehen, die richtigen Lehren aus der Corona-Pandemie zu ziehen und Arbeitsplätze, Familien und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Denn gerade wir in Rheinland-Pfalz wissen gut, wie wichtig Zusammenhalt und Solidarität für ein gerechtes Miteinander aller ist.“