Samstag, 23. Oktober 2021

Letztes Update:11:59:23 AM GMT

region-rhein.de

Deutsche Schienenhilfe lobt CDU/CSU - Wahlprogramm

Drucken
Zur Vorstellung des Wahlprogramms von CDU und CSU am 21. Juni 2021 erklärt die Bürger:inneninitiative "Deutsche Schienenhilfe" durch ihren Sprecher Jochen Zenthöfer:

"Die Union macht in der Verkehrspolitik einen guten Sprung nach vorn. Erstmals in einem Wahlprogramm von CDU und CSU werden die Anwohnerinteressen ausdrücklich genannt.

Das ist eine Reaktion auf die jüngsten Zugunglücke und Entgleisungen, etwa in Niederlahnstein.

Auch der Lärmschutz muss weiter verbessert werden. Gut, dass die Union die Interessen der Anwohner nun zum ersten Mal schriftlich anerkennt. Viele Bürger:inneninitiativen haben lange dafür gekämpft, vor allem im Rheintal, im Elbtal, im Inntal, im Moseltal und in Nordrhein-Westfalen und Hamburg."

Deutsche Schienenhilfe
Die Deutsche Schienenhilfe ist eine nahe Koblenz beheimatete Initiative für einen ruhigen und sicheren Schienengüterverkehr. In der Deutschen Schienenhilfe engagieren sich vor allem Anwohner:innen an Bahnstrecken. Aus Klimaschutzgründen setzt sich die Initiative für mehr Verkehr auf der Schiene ein.

Anhang
CDU/CSU-Wahlprogramm, Aussagen zum Schienengüterverkehr:

Zeilen 1632ff.: "Um das Stauaufkommen auf den Autobahnen zu reduzieren und Klimaziele zu erreichen, wollen wir mehr Güterverkehr von der Straße auf die Schiene und auf die Wasserstraße verlagern. [...]

Dazu werden wir in saubere Fahrzeuge und leistungsfähige Infrastruktur investieren, auch in neue Ladestationen für Binnenschiffe in Häfen (Landverstromung).

Wir werden den kombinierten Verkehr mit multi-modalen Terminals ausbauen und das Bundesprogramm „Zukunft Schienengüterverkehr“ ausweiten. Wir müssen hier auch die Steuern und Abgaben in den Blick nehmen.

Dazu werden wir die Mittel für Maßnahmen zur Verbesserung des Schienengüterverkehrs des vordringlichen Bedarfs im Bedarfsplan Schiene erhöhen und weiterhin die Trassenpreise reduzieren. Für den nächsten Bedarfsplan und bei der standardisierten Bewertung wollen wir stärker als bisher auch längerfristige Prognosen, Umstiegseffekte und Anwohnerinteressen gewichten."