Dienstag, 20. August 2019

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Wohnhausbrand mit einer schwerverletzten Person

Selters/Westerwald (ots) - In der Nacht zum 07.02.2018, 02.30 Uhr kam es in der Karlstraße in Selters, aus bisher nicht bekannter Ursache zu einem Wohnhausbrand. Der dort alleine lebende 57- jährige Bewohner des Hauses erlitt eine schwere Rauchgasintoxikation und wurde in ein nahegelegenes Krankenhaus eingeliefert. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 50.000 Euro geschätzt. Durch insgesamt 53 Kräfte der Feuerwehren Selters und Herschbach konnte der Brand gelöscht werden.

Polizeidirektion Montabaur

Verkehrsunfall auf der A61 mit schwerverletzter Person

BAB 61, Gemarkung Laudert (ots) - Koblenz - Am Dienstag, den 06.02.2018, gegen 10.37 Uhr, befuhr ein 51-jähriger Fahrzeugführer mit einem Pkw Skoda Octavia die BAB 61 von Ludwigshafen kommend in Richtung Köln. Zwischen der Anschlussstelle Laudert und Anschlussstelle Pfalzfeld, bei Km 261,5 kollidierte er aus bisher ungeklärter Ursache mit dem Heck einer Sattelzugmaschine, welche gerade vor ihm den mittleren von 3 Fahrstreifen befuhr. Durch den Zusammenstoß überschlug sich der Pkw und kam in der Mitte der Fahrbahn auf der rechten Fahrzeugseite liegend zum Stehen. Der Fahrer des Pkw wurde durch den Unfall schwer verletzt und anschließend mittels Rettungshubschrauber in das Bundeswehrzentralkrankenhaus gebracht. Lebensgefahr besteht für den Pkw-Fahrer allerdings nicht. Der Fahrer der Sattelzugmaschine blieb unverletzt. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden, wobei am PKW ein Totalschaden verursacht wurde. Darüber hinaus wurden Teile der Mittelleitplanke beschädigt. Die Gesamtschaden liegt bei ca. 30000 EUR. Die Unfallaufnahme sowie die Bergungs- und Aufräumarbeiten nahmen insgesamt etwa 2 Stunden in Anspruch und verursachten ein Stau von 10 km.

Verkehrsdirektion Koblenz

Vorsicht vor K.O.-Tropfen

Polizei warnt in der närrischen Zeit vor K.O.-Tropfen

Egal ob Karneval oder Fasching – in der fünften Jahreszeit wird ausgiebig gefeiert. Leider mit dabei: Die im Volksmund als K.O.-Tropfen bekannten Flüssigkeiten wie beispielsweise Liquid Ecstasy. Unbekannte mischen ihren Opfern die Tropfen in Getränke und machen sie damit willen- oder sogar bewusstlos, um sie anschließend zu berauben oder zu vergewaltigen. Die Polizei gibt Tipps, wie sich jeder schützen kann.

Kurz mal das Glas für einen Gang nach draußen stehen gelassen, ein Unbekannter schmeißt eine Runde für die ganze Bar - so oder so ähnlich spielen sich die Szenarien ab, in denen Gelegenheiten entstehen, unbeobachtet etwas ins Getränk gemischt zu bekommen. „Man sollte sein Getränk immer im Blick behalten und bei offenen Getränken, die einem von Unbekannten spendiert werden vorsichtig sein“, rät Gerhard Klotter, Vorsitzender der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes. Denn dem Getränk können unbemerkt sogenannte K.O.-Tropfen hinzugefügt worden sein. Oft handelt es sich dabei um GHB (Gammahydroxybutyrat), auch bekannt als Liquid Ecstasy. Es werden aber auch andere farb- und geruchlose Medikamente und Beruhigungsmittel verwendet.

Schon zehn bis zwanzig Minuten nach der unbewussten Einnahme beginnen die Tropfen zu wirken: Nach anfänglicher Euphorie folgen Übelkeit, Schwindel und plötzliche Schläfrigkeit. Das Opfer wacht später auf und kann sich an nichts erinnern. „Eine Kombination aus Alkohol oder anderen Drogen mit solchen K.O.-Tropfen ist besonders gefährlich. Häufig kann sich das Opfer danach gar nicht oder nur noch verschwommen daran erinnern, was passiert ist. Durch diesen Mischkonsum erhöht sich zudem enorm das Risiko, einen gesundheitlichen Schaden davonzutragen. Bei einer zu hohen Dosis kann es bis zum Ersticken durch Atemlähmung kommen“, warnt Klotter.

Hat man den Verdacht, dass einem K.O.-Tropfen verabreicht wurden z.B. weil man motorische oder psychische Auffälligkeiten verspürt, die man sich nicht erklären kann, sollte man schnellstens einen Arzt oder die nächste Notaufnahme eines Krankenhauses aufsuchen. K.O.- Tropfen können nur wenige Stunden nach dem Konsum in Urin oder Blut nachgewiesen werden.

„Dann ist es wichtig sofort Anzeige bei der Polizei zu erstatten, denn das Verabreichen von K.O.-Tropfen kann verschiedene Straftatbestände erfüllen wie gefährliche Körperverletzung oder Verstöße gegen das Betäubungs- bzw. Arzneimittelgesetz. Nur mit einer Anzeige ist es möglich, Täter dingfest zu machen und damit auch andere davor zu schützen, ebenfalls Opfer zu werden“, so Klotter weiter.

Selbst schützen kann man sich am besten, indem man sein Getränk nicht aus den Augen lässt oder Freunde bittet auf das Getränk zu achten. Außerdem sollten von Fremden keine offenen Getränke angenommen werden.

Tipps:

-       Getränke bei der Bedienung bestellen und selbst entgegennehmen.

-       Von Unbekannten keine offenen Getränke annehmen.

-       Offene Getränke nicht unbeaufsichtigt lassen.

-       Bei Übelkeit Hilfe beim Personal suchen.

-       Freundinnen und Freunde achten aufeinander und lassen ihre Getränke nicht aus den Augen.

-       Freundinnen und Freunde holen im Ernstfall sofort ärztliche Hilfe für das Opfer und verständigen das Personal.

Weitere Informationen zum Thema K.O.-Tropfen finden Sie unter www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/sexualdelikte/sexuelle-noetigung-vergewaltigung/

Mitarbeiter des Polizeipräsidiums Koblenz über Pflege bei Demenz" beraten

Koblenz (ots) - Stiftung ELTZERHOF Koblenz und Pflegestützpunkt Nord informierten über Hilfsmöglichkeiten Menschen mit Alzheimer oder einer anderen Form der Demenz können im frühen und mittleren Stadium der Krankheit noch in den eigenen vier Wänden leben.

Mit fortschreitender Demenz gilt es zu entscheiden, an welchem Ort der Erkrankte am besten aufgehoben ist: bei der Familie, im Pflegeheim, in einer Wohngemeinschaft für Demenzkranke? Damit dies optimal gelingt, sollte man sich schon früh darüber informieren, welche Hilfen die Gesellschaft bietet. Zahlreiche Organisationen beraten in dieser Frage. Dennoch liegt die Entscheidung bei den Erkrankten und Angehörigen und hängt auch von äußeren Faktoren ab. Zum einen gibt es nicht überall in Deutschland die gleiche Fülle an Angeboten. Zum anderen hängen grundlegende Fragen auch vom Geld ab, das den Demenzkranken und ihren Familien zur Verfügung steht.

Damit dies optimal gelingt, wurden interessierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Polizeipräsidiums Koblenz im Rahmen des Behördlichen Gesundheitsmanagements am 1. Februar darüber informiert, welche Möglichkeiten der Pflege bei Menschen mit Demenz bestehen.

Mit Dipl. Pflegewirt Volker Stemmler, Qualitätsmanagementbeauftragter Stiftung ELTZERHOF Koblenz (Stationäre Altenpflege-Kurzzeitpflege-Service Wohnen) und Andreas Kunz, Diplom-Sozialarbeiter (FH), Systemischer Therapeut / Familientherapeut (DGSF), konnten zwei fachkompetente Referenten gewonnen werden.

Neben der Frage, was Demenz ausmacht, wie Pflegegrade erfasst werden und wie ein guter Umgang mit demenzerkrankten Angehörigen erfolgen kann, wurden verschiedenste ambulante und stationäre Hilfsmöglichkeiten für Betroffene, aber auch Angehörige, aufgezeigt.

Darüber hinaus informierte Joachim Müller, Mitarbeiter der Personalverwaltung im Polizeipräsidium Koblenz, über Entlastungsmöglichkeiten seitens des Arbeitgebers für pflegende Angehörige.

In der anschließenden Fragerunde wurde deutlich, dass noch weitere Hilfsangebote fehlen, um sich selbst als Pflegeperson nicht zu überlasten.

Polizeipräsidium Koblenz

Disco-Schläger gesucht

Koblenz (ots) - Am Sonntag, 04.02.2018, 06.00 Uhr, wurde der Koblenzer Polizei eine Schlägerei in der Innenstadt, Clemensstraße gemeldet. Dort angekommen stellten die eingesetzten Beamten zwei auf dem Boden liegende Personen fest. Diese, eine 19 Jahre alte Frau und ein 20-jähriger Mann, wurden kurz zuvor, nach der Schließung einer Diskothek, von zwei unbekannten Männern zusammengeschlagen bzw. -getreten. Hierbei trugen beide Kopfverletzungen davon und mussten anschließend in ein Koblenzer Krankenhaus eingeliefert werden. Die beiden Täter gingen mit hoher Brutalität vor, da sie die Geschädigten zuerst zu Boden schlugen und dann noch auf sie eintraten. Diese wurden wie folgt beschrieben: etwa 18-20 Jahre alt, südländisches Erscheinungsbild, circa 180 cm groß, ein Mann trug ein Basecap und eine helle Jeans. Die Polizei Koblenz sucht nun nach Zeugen der Tat und bittet um Hinweise zu den beiden Schlägern, die sich unter den letzten Besuchern der Diskothek befanden. Telefon: 0261-1030.

Polizeipräsidium Koblenz

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